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ThomasBernhard

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1

Montag, 21. März 2005, 22:31

Literarische Empfehlungen - was lese ich gerade

Hallo

Ich fühle mich berufen einen neuen Thread aufzumachen.
Hier soll eigentlich genau das weitergeführt werden, was schon kräftig angelaufen ist im Thread "Literatur im Forum für Klassische Musik ?". Dieser ist ja eigentlich als Diskussionsthread gestartet worden, ob eine aussermusikalische Literaturdiskussionsrunde überhaupt geduldet werden soll. Im Verlaufe des Threads kann man sehen, daß die Frage schnell bejaht wurde und das Literatencafe gleich in Gang gekommen ist. Ich würde vorschlagen, daß wir hier mit Empfehlungen zur allgemeinen Literatur fortfahren. Ausserdem wäre die Kategorie "was icg gerade lese" doch auch recht schön?

Gruß, Markus
Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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Gerrit_Stolte

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2

Montag, 21. März 2005, 22:40

RE: literarische Empfehlungen - was lese ich gerade

Das Thema ist auf jeden Fall besser, als ein Negativthread.

Momentan:

Gruß,
Gerrit

ThomasBernhard

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3

Montag, 21. März 2005, 22:41

Holzfällen, mein erster Bernhard, ein später Bernhard. Man braucht Geduld aber wird dafür mit gelegentlichen Lachanfällen belohnt.


Alte Meister. Eines meiner Lieblingsbücher. Sehr komisch und auch musikalisch ergiebig. ("die schmutzigsten Toiletten sind im Musikverein...")


Wittgensteins Neffe. Zum Bernhardkennenlernen auch ideal. Einigermaßen autobiographisch und besonders rührend und offenherzig.


das sollte es erstmal mit Abbildungen gewesen sein.
Besonders empfehlenswert ist die "rororo-bildmonographie" zu thomas Bernhard von Hans Höller. wirklich ergreifend und mit notwendigen Informationen zu TB.

Weitere Bücher von Thomas Bernhard: "Der Untergeher" hier spielt Glenn Gould als rein fiktive Gestalt eine relativ zentrale Rolle. Vielleicht gibt es noch weitere anspielungen auf reale Künstler in diesem Buch.

Übrigens (wirklich wahr!): Bernhard studierte am Mozarteum und wollte Opernsänger werden. Er sang Krips vor und dieser meinte, er solle Fleischhauer werden...
Frauen und Kinder zuerst

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Richard

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4

Montag, 21. März 2005, 22:45

Leihgabe eines Kollege:



Gruß
S. Rachmaninov:
Music must first and foremost be loved, it must come from the heart and it must be directed to the heart.’

GiselherHH

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5

Dienstag, 22. März 2005, 20:05

Zur abendlichen An- und Entspannung:



Dazu passend noch im Player:



Grüße

GiselherHH
"Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."

(Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

Ulli

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6

Donnerstag, 24. März 2005, 15:51

Mozartfreie Zone?

Salut,

eine mozartfreie anschauliche Darstellung des Freimaurertums:



Horst Kischke · Die Freimaurer · Fiktion, Realität und Perspektiven

Unerlässlich zum Begreifen der Hintergrundmusik in Mozarts Leben.

Viele Grüße
Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

MStauch

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7

Donnerstag, 24. März 2005, 18:38

Liebe Forianer,

ich bin im Urlaub und deshalb nur weniger praesent. Ich lese gerade - auf die Empfehlung von C. Huth

Milan Kundera, Verratene Vermaechtnisse (siehe Janacek-thread).

Ich bin sehr dankbar fuer den Tipp. Ein wunderbares Buch ueber die Zusammenhaenge moderner Musik und Literatur. Empfehlenswert.

Mit freundlichen Gruessen

Matthias
Tobe Welt, und springe,
Ich steh hier und singe.

C.Huth

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8

Freitag, 25. März 2005, 11:13

Hallo Matthias,

das freut mich zu hören, wie bereits gesagt, ich finde das Buch auch wunderbar und für mich jedenfalls unverzichtbar.

Beste Grüsse,

C.
Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)

ThomasBernhard

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9

Freitag, 25. März 2005, 21:25

"Die endgültige Biographie des P.D.Q. Bach" besitze ich schon auf deutsch, eben habe ich sie bei amazon in der Originalsprache englisch bestellt.
Unglaublich komisch!!!

Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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MStauch

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10

Samstag, 26. März 2005, 20:02

Da ich zur Zeit im Urlaub nicht hören kann, lese ich.

Das Kundera-Buch habe ich abgeschlossen - rundes spannendes Buch im Ganzen.

Jetzt habe ich begonnen mit Thomas Mann, Doktor Faustus. Auch hier im Forum bereits mit einem sehr schönen Beitrag im Musik-Literatur-Thread gewürdigt.

Thomas Mann ist eigentlich nicht meine Sache. Und so auch hier - jedenfalls im Anfang. Weitschweifiger, sprachlich etwas verstelzter Beginn auf den ersten 70 Seiten. Aber dann geht es spannend los mit einer Behandlung von op 111 von Beethoven und weiterem zu Beethoven und zum Musikverständnis. Bin jetzt auf Seite 100 und werde weiterlesen, weil es anfängt mich zu packen. Also laßt Euch nicht von dem altväterlichen Stil der ersten 70 Seiten schrecken.

Herzliche Ostergrüße von Gomera

Matthias
Tobe Welt, und springe,
Ich steh hier und singe.

ThomasBernhard

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11

Mittwoch, 30. März 2005, 00:36

Meine Bettlektüre gleich im Anschluss:
"Meisterwerke kurz und bündig - Michelangelos sixtinische Kapelle"
Bin dieser Reihe gegenüber etwas skeptisch, bin mal gespannt, ob mir dieses Taschenbuch zusagt.

Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

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petemonova

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12

Mittwoch, 30. März 2005, 17:19

Hallo,

ich bin nun wirklich keine Leseratte, aber wenn ich ein Buch anfange, dann packt mich das meistens auch und ich muss es zu Ende lesen.
Ist aber immer ein Zeitproblem bei mir.
Deswegen eine kurze Frage:

Wer kennt dieses Buch und lohnt es sich?



Ann Patchett
Belcanto
Piper


Gruß, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

13

Donnerstag, 31. März 2005, 13:12

Ludwig XV. eine Biographie von Olivier Bernier
Taschenbuch - 530 Seiten - Benziger Vlg., Düsseldorf
Erscheinungsdatum: 1986
ISBN: 3545364097

King Edward III von Michael St. John Packe, Lewis Charles Bernard Seaman (Herausgeber)
Taschenbuch - 400 Seiten - Ark Pbs.
Erscheinungsdatum: April 1985
ISBN: 0744800234
Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
- Albert Einstein (1879-1955)

observator

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14

Donnerstag, 31. März 2005, 13:40

kundera

ich hab's auch grad gelesen, über ostern in mähren(!), und obwohl es mehr um kafka und strawinsky geht, möchte ich es wegen der gedanken zu janaceks opern dem letzten der tribunen ans herz legen (falls es dort nicht schon liegt).
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

Joseph II.

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15

Donnerstag, 31. März 2005, 16:09


Seagrave, Sterling: Die Konkubine auf dem Drachenthron. Leben und Legende der letzten Kaiserin von China. 1835-1908. List Verlag 1993. 756 Seiten. ISBN: 3471786422.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

16

Montag, 4. April 2005, 02:59

Hallo Taminoianer,

lesen, d.h. viiiieeeell lesen geht zur Zeit EIGENTLICH genauso wenig wie hier zu "posten" (Jesus - gibt es dafür nicht ein anderes Wort - das sich eleganter anhört als "schreiben"? (Aber genauso kurz ist?))

Also, momentan lesen wir von Eva Rieger "Nannerl Mozart" seltsam nur, dass es dann doch überwiegend um Wolfgang geht. Trotzdem interessant.
Gleichzeitig wird gelesen: "Weltgeschichte der Philosophie" von Störig.Schön an diesem Buch ist, dass der Autor keine Fremdwörter - Kenntnisse voraussetzt, die dennoch benutzt, entsprechend erklärt und der Leser in doppelter Hinsicht lernen kann. (Empfehlenswerter als Sophis Welt)
Desweiteren "Musashi" von Eiji Yoshikawa. Hier sind wir noch ganz am Anfang. Das Buch hat 1175 Seiten - eng bedruckt! Aber es geht um zwei Freunde, die sich zu Samurais ausbilden lassen wollen, wobei jeder einen anderen Weg einschlägt - mal sehen welcher der bessere ist...

Das sind noch lange nicht alle Bücher, die wir zur Zeit lesen... Mehr dazu morgen - oder so. Sollten uns langsam an die Antwort in dem Thread "Kann Klassische Musik den Charakter beeinflussen machen" :wacky:

Liebe Grüße

Bettina und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

ThomasBernhard

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17

Dienstag, 5. April 2005, 02:24



:rolleyes: :P =) ;( ?( :D :D :D :rolleyes: :yes: :lips: 8)

hat mich aus dem Bücherschrank meiner Eltern angelacht.
Weiß nicht, ob ich es jetzt wirklich noch anfange zu lesen,
weiß auch nicht, was ich davon halten soll es überhaupt lesen zu wollen..
8o

naja, ich kann ja als kontrastprogramm und zum am boden bleiben nochmal dieses humorvolle werk lesen.
Frauen und Kinder zuerst

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Cosima

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18

Dienstag, 5. April 2005, 15:40

Oh, diesen Thread habe ich eben erst entdeckt – prima, dass er eingerichtet wurde.

Ich lese gerade „Paul Celan – Die Gedichte“ (die kommentierte Gesamtausgabe) – im Wechsel mit: Kurt Pahlen „Die große Geschichte der Musik“.

Thomas Bernhards „Holzfällen“ kann ich übrigens auch jedem sehr ans Herz legen (eigentlich aber all seine Werke), empfehle aber, seine fünf autobiographischen Werke noch vorher zu lesen. Bernhard, der Misanthrop und Grantler, der Introvertierte – in „Holzfällen“ zudem der brillante Beobachter… einfach ein Muss (auch wenn sein Stil mit den vielen Wiederholungen manchem Leser vielleicht gewöhnungsbedürftig erscheint). Ich fand nicht, dass man Geduld braucht – wie „unser“ Thomas Bernhard schrieb: Ich las das Buch fast atemlos in einem Zug durch.

(Beim Stichwort „Bukowski“ kamen mir all meine Jugendsünden in den Sinn – „Der Mann mit der Ledertasche“… damit fing es damals an 8).)

Gruß, Cosima

Rienzi

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19

Dienstag, 5. April 2005, 21:12

Stephan Lawhead: Der Sohn des Kreuzfahrers

Historischer Roman (die liebe ich), spannend und klar geschrieben. Die ideale Lektüre bevor ich in Morpheus Armen sinke.
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
(aus "Sprechen Sie Fußball?")

20

Mittwoch, 6. April 2005, 04:00

Zitat

Original von Cosima
Thomas Bernhards „Holzfällen“ kann ich übrigens auch jedem sehr ans Herz legen (eigentlich aber all seine Werke), empfehle aber, seine fünf autobiographischen Werke noch vorher zu lesen. Bernhard, der Misanthrop und Grantler, der Introvertierte – in „Holzfällen“ zudem der brillante Beobachter… einfach ein Muss (auch wenn sein Stil mit den vielen Wiederholungen manchem Leser vielleicht gewöhnungsbedürftig erscheint). Ich fand nicht, dass man Geduld braucht – wie „unser“ Thomas Bernhard schrieb: Ich las das Buch fast atemlos in einem Zug durch.


Hallo Cosima und Taminoianer,

wir kennen von Thomas Bernhard rein gar nichts, ist er WIRKLICH so gut? Satiriker im Kishon-Stil?

Liebe Grüße und gute Nacht (bzw. Morgen)

Bettina und Wilfried
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Selim

Cosima

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21

Mittwoch, 6. April 2005, 12:59

Zitat

Original von Bettina und Wilfried
wir kennen von Thomas Bernhard rein gar nichts, ist er WIRKLICH so gut? Satiriker im Kishon-Stil?


Hallo und guten Tag!

Gut? Ich würde nicht sagen, dass er „große“ Literatur geschrieben hat, aber er hat einen sehr eigenen Stil geprägt, den zumindest ich schätze. Mehr noch schätze ich aber die Person Bernhard – wie ich bereits schrieb: ein Außenseiter, ein Grantler, ein introvertierter Beobachter (der auch sehr polarisierte), ein ambivalenter Mensch mit einer Weltsicht, die meiner in Augenblicken sehr nahe kommt.

Mit Kishon hat er so gar nichts gemeinsam. Falls Ihr nach einem feinsinnigen Satiriker sucht, so würde ich Robert Gernhardt empfehlen.

Gruß, Cosima

petemonova

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22

Donnerstag, 7. April 2005, 23:24

Zur Zeit lese ich:



Dan Brown: Illuminati


Der beste Thriller, den ich bis jetzt gelesen habe.
Hochaktuell, da es um Konklaven im Vatikan und Terroranschläge geht.
Auch Freimaurer und Kernforscher spielen eine wichtige Rolle.

Irre spannend. Ich hoffe, dass ich ihn morgen schaffen werde.


Gruß, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

ThomasBernhard

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23

Freitag, 8. April 2005, 00:22

Zitat

Original von petemonova

Der beste Thriller, den ich bis jetzt gelesen habe.
Hochaktuell, da es um Konklaven im Vatikan und Terroranschläge geht.
Auch Freimaurer und Kernforscher spielen eine wichtige Rolle.

Gruß, Peter.


8o Keine Ausserirdischen??? :rolleyes:
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observator

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24

Freitag, 8. April 2005, 13:23

das sakrileg des selben autors ist jedenfalls eines der schlechtesten bücher, die ich in letzter zeit gelesen habe. nur spannend. klischeehaftes personal, hölzerne dialoge, unlogische settings...
und ich wage das als professioneller leser zu behaupten.
ein beispiel, dass erfolg kein beweis für qualität ist.
und das ist der anknüpfungspunkt, warum ich poste. nämlich die frage, die man sich auch bei der musik hin und (oder immer) wieder stellen sollte: setzt sich auf dauer nur die qualität durch?
:beatnik:
p.s.: ich weiss, dan brown ist nur unterhaltungsliteratur, bitte nicht "thema verfehlt" posten :)
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Reinhard

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25

Freitag, 8. April 2005, 13:52

Zitat

Original von observator
setzt sich auf dauer nur die qualität durch?


Na, irgendwie doch hoffentlich schon...
Ich gebe zu, ich habe Illuminati auch regelrecht verschlungen, auch Meteor vom gleichen Autor. Wohl wissend, daß das keine Weltliteratur ist und nie werden wird. Hat mir aber den Spaß keineswegs geschmälert...
Mit der Qualität ist das so eine (subjektive) Sache, der Qualitätsbegriff ändert sich auch durchaus im Laufe der Zeit. Sonst gäbe es nicht so viele "Wiederentdeckungen" von "zu unrecht Vergessenem".
Einer acht´s - der andere betracht´s - der dritte verlacht´s - was macht´s ?
(Spruch über der Eingangstür des Rathauses zu Wernigerode)

Antracis

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26

Montag, 11. April 2005, 14:49

letzte Woche gekauft, heute angefangen mit dem Lesen, dabei wild hin- und herspringend:

"Große Stimmen"
Jens Malte Fischer


Gruß
Anti

ThomasBernhard

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27

Montag, 11. April 2005, 15:25

Nachdem ich seit Wochen immer wieder (dank des guten Registers) in der karajanbiographie von Richard Osborne herumgeblättert habe, lese ich sie jetzt ganz normal auf die herkömmliche weise. Gibts zur Zeit als Lizenzdruck bei zweitausendeins. Neben dem obligatorisch biographischen voller hübscher Anekdötchen und CD-Kritiken.
(Richard Osborne ist wahrscheinlich der wichtigste Schreiberling des Gramophone-Magazins.)

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28

Montag, 11. April 2005, 21:50

Untergeher

Hallo Markus,

starke Idee, auch Literatur zu ergänzen. In einem Musik-Forum hat wohl besonders der "Untergeher" seinen Platz, den es jetzt auch sehr günstig in der Reihe der "Süddeutschen Zeitung" zu erwerben gibt. Für mich eins der spannendsten Bücher über Musik. Ein paar Ideen dazu:

Heute kann nur ein Genie werden, wer sich konsequent gegen das "System" wendet und es durchbricht. Das gelang aber nur Glenn Gould. Welche Rolle spielt das Aufbegehren gegen die reichen Eltern? Wurde eher am Rande erwähnt. Die Wertheimers waren eine sehr reiche Kaufhaus-Familie in Wien. Bernhard fand erstaunlicherweise immer Zugang in diese Kreise.

Heute werden die Pianisten immer perfekter und schneller. Horowitz und Gould lehnten auch deshalb Unterricht zu geben ab, weil alle zu früh schnell spielen wollen.

Ein ewiger Monolog, der so von unten statt oben spricht, wie Gould Bach spielt. Bedrängnis und Selbstzweifel.

Im Moment lese ich allerdings etwas ganz anderes: Michail Lermontow "Ein Held unserer Zeit".

Viele Grüße,

Walter

29

Montag, 11. April 2005, 22:05


Lese ich zwar nicht gerade, aber kann ich wärmestens empfehlen. Byzanz von John Julius Viscount Norwich ist meiner Meinung nach ein exzellentes Einführungswerk zu diesem Thema. Am besten legt man sich bei Interesse gleich die dreibändige Ausgabe zu, denn diese ist um viele erquickende Ausführungen reicher.;)
Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die Menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.
- Albert Einstein (1879-1955)

30

Dienstag, 12. April 2005, 01:53

Hallo an Alle,

Wir geben auch das zu (wie Herr der Ringe, der dann doch eine kleine Diskussion ausgelöst hat - hätte ruhig länger sein können)

Harry Potter

- lesen wir zwar momentan auch nicht, aber haben es gelesen. :yes:
Was haltet Ihr von, zumindest den ersten vier Büchern? Zu dem letzten werden wir uns an geeigneter Stelle äußern. Nämlich "Bücher, die ich NIE mehr lesen würde".

Viele Grüße

Bettina und Wilfried

PS: Leider können wir zu den anderen Büchern die hier vorgestellt wurden gar nichts sagen, wir kennen sie nicht. Als wir hier her gezogen sind, hatten wir um die 50 GROSSE Umzugkartons voll mit Büchern zu schleppen. Damals haben wir uns geschworen KEIN Buch mehr zu kaufen, bevor nicht alle die wir haben gelesen sind. (Das klappte natürlich nicht, wie man schon an Harry Potter und Henning Mankell sieht.) Also unser Bücherwissen beschränkt sich (mit Ausnahmen) auf Bucherscheinungen bis in das Jahr 1999...
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Selim