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moderato

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 12:19

Lieber kurzstueckmeister

Mein Rechtschreibprogramm hatte während des Schreibens meines Beitrags 4980 zwei Mal den Namen Gourmont in Gourmand abgeändert. Beim Absenden hat es zum dritten Mal den Familiennamen in den Liebhaber kulinarischer Köstlichkeiten verbogen, was mich nun zu dieser Richtigstellung bewogen hat.

Es grüsst dich

moderato

Fehler behoben - Bitte kein Dank
Honorarnote folgt - MOD 001 Alfred
:baeh01:

PS

Eine musikalische Bemerkung: Zur Rechten vom Betrachter aus gesehen erkennt man einen Drehleier-Spieler.



Zum Gemälde lässt sich noch ergänzen, dass die Zuschreibung Jean de Gourmont nicht gesichert ist. Die offizielle Webseite des Louvre macht dazu allerdings keine Angaben.

Auf dieser Seite zur Renaissance in französischer Sprache habe ich gefunden, dass ein Kupferstich vorliegt, der vor dem Entstehungsjahr 1523 des Gemäldes datiert ist und die Initialen I. G. aufweist und Details in ähnlicher Weise darstellt. Die Zuschreibung Jean de Gourmont rühre daher, wird in diesem Artikel erwähnt. Der Verfasser vermutet, dass dies nicht stimmt. Gourmont ist vor allem für seine Stiche bekannt. Sein Aufenthalt in Lyon lasse sich nicht nachweisen. Gemälde seien von ihm keine überliefert.

Es scheint: Die Sachlage werden die Kunsthistoriker noch klären müssen. Bis auf weiteres ist Jean de Gourmont der Maler.

"http://musee-renaissance.fr/sites/musee-renaissance.fr/files/complement/chapelle/article12.html"

Es grüsst herzlich mit vorweihnachtlicher Freude und Erwartung des neuen Rätsels

moderato
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Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
Igor Strawinsky

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moderato

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Freitag, 8. Dezember 2017, 07:31

Zur Präzisierung der Unterscheidung der Begriffe "Gourmet" und "Gourmand". (siehe Beiträge 4980 bzw. 4981)

Das Deutsche bezeichnet einen "Gourmet" als "Feinschmecker", einen "Gourmand" als "Vielfrass". Wer des Französischen mächtig ist, weiss, dass diese Bezeichnung nicht zutrifft. Für eine übermässige Esserei benutzt man in francophonen Landen "gloutonnerie".

Mehr zur Unterscheidung der beiden Begriffe findet man in diesem aufschlussreichen Artikel:

"http://www.muellerscience.com/WIRTSCHAFT/Praxis/Gourmand.htm"

Die kommenden Feiertage werden manche kulinarischen Köstlichkeiten bieten. Allen Gourmets wünsche ich abwechslungsreiche Speisefolge.

Es grüsst

moderato
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Um ein guter Zuhörer zu sein, muss man eine musikalische Kultur erwerben...man muss vertraut sein mit der Geschichte und Entwicklung der Musik, man muss zuhören...Um die Musik zu empfangen, muss man seine Ohren öffnen und auf die Musik warten, man muss glauben, dass man sie braucht...Zuhören ist anstrengend, und blosses Hören ist keine Leistung. Auch eine Ente kann hören.
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Rheingold1876

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Freitag, 8. Dezember 2017, 08:23

Danke für die Aufklärung, lieber moderato.

Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

moderato

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Freitag, 8. Dezember 2017, 17:29

Lieber Rheingold1878

Danke für das Posten des Gemäldes "Das Schlaraffenland" Pieter Bruegels des Älteren. Als Kind hatte ich mir die Reproduktion in einem Kunstbuch lange angeschaut und die passende Geschichte dazu ausgedacht. Um in dieses Land mit den köstlichen Speisen zu gelangen, musste man sich durch einen riesigen Grießbreis essend einen Weg schaffen, was für mich eine angenehme Vorstellung war. Oben rechts sieht man dieses Detail:



Grießbrei (mit Beerenmus) ist auch heute noch eine meiner (süssen) Leibspeisen.

Pieter Breughel der Ältere hatte in seinem Gemälde zwei Laster dargestellt: Unmässigkeit und Völlerei. Er hatte auch eine Kupferstiche-Serie herausgegeben zu den Sieben Hauptlaster oder auch die Sieben Todsünden: Geiz (Avaritia), Trägheit/Acedia (Disidia), Unmäßigkeit (Gula), Neid (Invidia), Zorn (Ira), Stolz (Superbia) und die Unkeuschheit bzw. auch Wollust oder Genusssucht (Luxuria). Die Serie ist durch das Schlußblatt des Jüngsten Gerichtes ergänzt.





In der heutigen Bilderflut geht das Verweilen des Betrachtens verloren. Solche Blätter laden dazu ein, sich sehend in ein Bild zu vertiefen.

mit herzlichem Gruss

moderato
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Igor Strawinsky

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Rheingold1876

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Sonntag, 17. Dezember 2017, 10:43

In der heutigen Bilderflut geht das Verweilen des Betrachtens verloren. Solche Blätter laden dazu ein, sich sehend in ein Bild zu vertiefen.


Wie Recht Du hast, lieber moderato. Ich habe eine Jahreskarte, die zum ständigen Besuch der Berliner Museen berechtigt. Davon mache ich sehr reichlich Gebrauch. Mitunter mehrfach in der Woche. Manchmal schaue ich mir nur ein Bilde genau an. Man hat ja seine Lieblinge, die man von Zeit zu Zeit wiedersehen muss. Eine große Galerie als Ganzes kann ich kaum ertragen. Das ist zwar die positive Bilderflut, aber es bleibt eben eine Flut. Die Wartezeit auf ein neues Rätsel, das uns kurzstueckmeister stellt, habe ich mich auch mit der Betrachtung der Bruegel verkürzt. Danke dafür.

Nun bin ich gespannt, was sich kurzstueckmeister wird ausgedacht haben.

Einen geruhsamen dritten Advent!

Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

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Sonntag, 17. Dezember 2017, 22:23

Etwas verspätet mein neues Rätsel: Wer ist der Maler?

Viel Vergnügen ...

moderato

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Montag, 18. Dezember 2017, 16:56

Lieber kurzstueckmeister

Wo Moses drin ist, wird auch Moses drauf sein. Es könnten auch eine Szene aus Jephta oder die Zerstörung Jerichos dargestellt sein, falls sich der Grafiker ein Bild aus diesen Themenkreisen ausgewählt hat. So meine Grundannahme.

Was sieht man? Eine Dampfwolke erkennt man zwischen dem nach rechts sich wendenden bärtigen Mann und der Frau an seiner Seite und dem Reiter, der sein Schwert zückt. Etwas Dramatisches aus dem Alten Testament wird dargestellt sein. Ist es ein Stich oder eine Rötelzeichnung mit Weiss gehöht? Da bringt die Grösse des Coverbildes den Betrachter nicht weiter.

Mal gucken, ob ich der Lösung mit meinen Vermutungen näher komme.

Es grüsst dich und alle Rätselfreunde

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  • »kurzstueckmeister« ist männlich

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Dienstag, 19. Dezember 2017, 11:39

So im Großen und Ganzen geht es in die richtige Richtung ... an den Details kann man noch etwas feilen.
:hello:

moderato

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Dienstag, 19. Dezember 2017, 20:41

Lieber kurzstueckmeister

Man muss sehr genau hinsehen, um den Stab zu erkennen, den der Bärtige in seiner linken Hand hält und zum Reiter mit dem Schwert weist.

Im Alten Testament liest man über den Untergang der Ägypter im Buch Moses:

23 Und die Ägypter folgten und gingen hinein ihnen nach, alle Rosse Pharaos und Wagen und Reiter, mitten ins Meer.
24 Als nun die Morgenwache kam, schaute der HERR auf der Ägypter Heer aus der Feuersäule und Wolke und machte einen Schrecken in ihrem Heer 25 und stieß die Räder von ihren Wagen, stürzte sie mit Ungestüm. Da sprachen die Ägypter: Laßt uns fliehen von Israel; der HERR streitet für sie wider die Ägypter.
26 Aber der HERR sprach zu Mose: Recke deine Hand aus über das Meer, daß das Wasser wieder herfalle über die Ägypter, über ihre Wagen und Reiter. 27 Da reckte Mose seine Hand aus über das Meer, und das Meer kam wieder vor morgens in seinen Strom, und die Ägypter flohen ihm entgegen. Also stürzte sie der HERR mitten ins Meer, 28 daß das Wasser wiederkam und bedeckte Wagen und Reiter und alle Macht des Pharao, die ihnen nachgefolgt waren ins Meer, daß nicht einer aus ihnen übrigblieb. 29 Aber die Kinder Israel gingen trocken mitten durchs Meer; und das Wasser war ihnen für Mauern zur Rechten und zur Linken.
30 Also half der HERR Israel an dem Tage von der Ägypter Hand. Und sie sahen die Ägypter tot am Ufer des Meeres 31 und die große Hand, die der HERR an den Ägyptern erzeigt hatte. Und das Volk fürchtete den HERRN, und sie glaubten ihm und seinem Knecht Mose.


Die Szenerie ist eindeutig. In anderen Darstellungen weist Moses mit einem Stab in die Richtung der Ägypter. So etwas zaghaft in dieser Darstellung aus dem 4. Jahrhundert.



Eine Darstellung aus dem Hortus Deliciarum der Herrad von Landsberg (um 1180) zeigt, wie Moses das Volk durch das Rote Meer führt. Wieder ist der Stab, diesmal deutlich in seiner Funktion zu erkennen.



Und in diesem YouTube Filmchen mit Planmobil Figuren aus heutigen Tagen reckt Moses den Stab in die Höhe.



Und im Coverbild ist die Feuersäule und die Wolke deutlich wiedergegeben, aus der Gott laut dem Bibeltext schaut.

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Donnerstag, 28. Dezember 2017, 13:28

Lieber kurzstueckmeister

Das Rätsel hängt. Ein Hinweis wäre hilfreich.

Lieber Gruss

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Donnerstag, 28. Dezember 2017, 16:06

Das Blatt befindet sich in einem französischen Museum. Man findet ein Foto davon online, wenn man mit der richtigen Suchmaschine mit den richtigen Begriffen sucht.

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Gestern, 18:55

Lieber kurzstueckmeister

Wahrlich eine harte Nuss, die bis jetzt niemand zu knacken vermochte. Ich persönlich bin der Verzweiflung nahe.



Mit deinem Hinweis auf französisches Museum (oder Archiv) war schon einmal der Sprachraum definiert. Soweit so gut. Ich habe mich in den unterschiedlichsten Schreibweisen und Begriffskombinationen versucht (Moses = französisch Moïse). Ohne Erfolg. Bleibt nur noch die falsche Suchmaschine, der ich mich bedient habe, als Grund, weshalb ich nicht weiter kam in meinen Bemühungen.

Es bedarf noch eines Hinweises deinerseits. Es wäre schade, wenn der Thread des kniffligen Coverbildrätsels einschlafen würde.

Mit Tamino-Gruss

moderato
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Heute, 11:00

Die Suchseite heißt so wie das berühmteste Bild im berühmtesten französischen Museum auf französisch.

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