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Alfred_Schmidt

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1

Samstag, 26. Februar 2005, 20:48

Literatur im Forum für Klassische Musik ?

Liebe Taminoianer,

Man kann sich die Frage stellen ob das Thema Literatur in einem Forum für klassische Musik was zu suchen hat. ich würde drauf antworten: In gewisser Weise ja. Viele Klassikfreunde verfügen uber eine allgemeine humanistische Bildung und möchten über derartige Themen kommunizieren, zumindest hatte ich in den letzten Wochen den Eindruck.
An sich böte sich ja hiefür das Tritsch-Tratsch-Forum an, das hier aber wahrscheinlich schon auf Grund des diffamierenden Namens (von mir absichtlich gewählt, ich hatte anfangs Angst, daß die Plauderecke ohne Themen der Lieblingsaufenthaltort der Forianer sein würde) kaum Anklang findet.
Literatur wurde nicht nur von zahlreichen Opern verwendet, auch Lieder und Balladen bedienten sich ihrer. Letztlich sind Bibeltexte für Oratorien auch Literatur, und sogar etliche Sinfonien nehmen implizit, einige sogar explizit auf literarische Themen Bezug.

Wie stecken wir hier den Rahmen ab ?
Ich würde sagen, das sollte man nicht zu eng sehen, die hier empfohlenen oder besprochenen Bücher müssen überhaupt keinen Bezug zu klassischen Musik haben, selbst hochwertige Krimis sin willkommen. Und hier sind wir nah am Thema: Es sollte sich um Literatur handeln die über die Standard-Belletristik hinausgeht, wobei die Grenzen natürlich fließend sein können, gegen einen Thread: anspruchsloses Urlaubsbuch wäre nichts einzuwenden.

Was will ich nicht ?
Ich will nicht, daß wir ein "Literaturforum mit Anhang klassischer Musik" werden, daher werden wir diesen Forenabschnitt Neumitgliedern (gilt NICHT für alle die jetzt schon dabei sind !!) erst nach 50 Beiträgen für den Klassikbereich anbieten (?)


So.
Jetzt kann jeder seine Meining zu diesem Thema schreiben.

Gruß aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Gerrit_Stolte

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2

Samstag, 26. Februar 2005, 21:53

RE: Literatur im Forum für Klassische Musik ?

Hallo Alfred,

eine gute Idee, wobei sich die Frage stellt, wie ein Konsens über hochwertig Literatur, Standard-Bellestristik etc. geschaffen werden kann. Auch bei der Literatur gilt für mich: Freude muss dabei sein. Allein der Gedanke, mich durch ein Buch hindurchquälen zu müssen, ist mir ein Graus. Das überlasse ich dann den Juroren beim Nobelpreis - wenn die denn die Bücher überhaupt lesen :D Konkretes Beispiel: Manns Buddenbrooks war für mich ein Kampf, mehr als einen Monat habe ich gebraucht. Große Literatur (glaube ich gern), ausgezeichnet (wohl zu Recht), exzellentes Sprachgefühl (hab' sogar ich manchmal gemerkt), aber Freude oder auch nur der Drang, weiterzulesen, kam bei mir nie auf. Zu Ende habe ich es nur geschafft, weil ich kaum etwas unbefriedigender finde, als ein Buch nicht zu Ende zu lesen. Dagegen ein (hochwertiger?) Krimi: Die fünfte Frau, aus der Wallander-Reihe. Ich bremse meinen Lesedrang, um noch ein paar Tage mehr davon zu kosten.

Wie sieht es mit nicht-musikalischen Sachbüchern aus?
Gruß,
Gerrit

Rienzi

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3

Samstag, 26. Februar 2005, 21:54

RE: Literatur im Forum für Klassische Musik ?

Ja zum Gesamtkunstwerk - Musik, Dichtung, Malerei, Architektur!!!
Warum sollte in diesem Forum nur über die Musik - eine heilige Kunst - geschrieben werden?
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
(aus "Sprechen Sie Fußball?")

Alfred_Schmidt

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4

Samstag, 26. Februar 2005, 22:05

Also DERZEIT bitte keine nicht musikalischen Sachbücher, NUR Literatur,
während ich es für verbindlich erachte in einem Forum, das sich mir dem Thema "Klassischer Musik" befasst, gelegentlich bis eher oft etwas zum Thema beizutragen,ist das hier in diesem Bereich nicht erforderlich, kein Mensch zwingt jemand die "Buddenbrocks zu lesen, oder sich dazu zu äussern, wenn das nicht gewünscht wird.
Wenn man kein "Wischi-Waschi"Forum möchte (der Ausdruck stammt von einem Mitglied, nicht von mir :D ) dann muß man einen thematischen Bogen spannen, unser Bogen wäre dann beispielsweise humanistische Bildung, wobei ich vorstellen könnte dereinst Kunstgeschichte mit einzbeziehen. Der Bogen ist so zu verstehen, daß viele Werke der klassischen Musikszene nicht, oder nur teilweise "verstanden werden könne, wenn das Hintergrundwissen fehlt.
Im Vordergrung steht aber, hier stimme ich überein, der GENUSS, den das Wissen um gewisse Dinge bereitet, nicht unbedingt das Wissen selbst.

Es kann aber sein, daß man sich hier mehrheitlich gegen solch ein Literaturforum auspricht, in diesem Falle verwerfe ich wahrscheinlich das Projekt.

Wie gersagt sehe ich hier ein "Zusatz- Angebot" für "Kulturtiger" nicht eines, das den Musikbereich verdrängen soll !!!

Freundliche Grüße aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Rienzi

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5

Samstag, 26. Februar 2005, 22:17

Lieber Alfred,

Ich finde bei uns keine gegensätzliche Meinung und bin gespannt, ob und wie sich die Forianer äußern.

Bon soir

G
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
(aus "Sprechen Sie Fußball?")

reklov29

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6

Samstag, 26. Februar 2005, 22:46

Hallo,

wenn es so sein soll, muss ein gewisses Niveau gehalten werden.
Bücher über Susi und Strolch.. Asterix, Fulgor, ....etc kann ich verzichten...

Über Musikliteratur, Autobiographien kann hier g e p o s t e t

werden, da brauchen wir nichts Neues....


Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

Heinz

Profi

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7

Sonntag, 27. Februar 2005, 01:03

RE: Literatur im Forum für Klassische Musik ?

Literatur oder Musik?


Kurt Schwitters -- Ursonate


ThomasBernhard

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8

Sonntag, 27. Februar 2005, 01:17

RE: Literatur im Forum für Klassische Musik ?

@kurt schwitters

. . .


es frau spielst unsere männer mit nur es violinerin stellst an diriganten hin und wickelst den orchaster aus.

etüde in f

eile mit feile
eile mit feile
eile mit feile
durch den fald

durch die füste
durch die füste
durch die füste
bläst der find

falfischbauch
falfischbauch

eile mit feile
eile mit feile
auf den fellen
feiter meere
...
Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

thomasbernhards-1[ätttttt]yahoo[punkt]de

MStauch

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9

Sonntag, 27. Februar 2005, 08:40

Liebe Forianer,

ich hätte keine grundsätzlichen Einwände Literatur im Forum zuzulassen. Aber man muß bedenken, wie sich das zu unseren anderen Foren und Themen verhalten würde.

Bis jetzt haben wir zur Musikliteratur noch relativ überschaubare und konturierte Themen. Die Plazierung der Beiträge und teilweise auch das Setzen neuer Einzelthemen (teilweise zu einzelnen Büchern) zeigt aber, das schon im Bereich Musikliteratur die Gefahr droht, dass die Übersichtlichkeit verloren gehen könnte. Das ist in diesem Bereich schon schwieriger als im allgemeinen Musikbereich, weil die Forianer dort offensichtlich sehr viel genauer zuordnen. Es muss möglich bleiben, Musikliteratur in den von uns gesetzten Themen ganz gezielt unterzubringen und man muss dort übersichtlich Suchen und Finden können. Der von reklov gesetzte Link gibt dafür den deutlichen Hinweis. Beim Posten immer vorher nachsehen, unter welchem Thema der Beitrag sinnvoll untergebracht werden sollte.
Also erste Voraussetzung:
Die allgemeine Literatur müßte ganz deutlich von der Musikliteratur und von Literatur mit deutlichen Musikbezügen abgegrenzt werden. Das wird nicht ganz ohne Schwierigkeiten ablaufen bei Forenmitgliedern, die sich doch schwerpunktmäßig für Musik interessieren. Es gilt natürlich der alte Satz: Wer nur etwas von Musik versteht, versteht auch davon nichts. Also der Blick über den Gartenzaun erschließt oft neue Zugänge und ein weiterreichendes Verständnis.

Zweite Voraussetzung:
Auch für den Bereich Literatur würde sich über kurz oder lang die Frage stellen, wie dieser Bereich zu strukturieren ist (mindestens Roman/Gedichte/Prosa und/oder auch nach Epochen; was ist mit Sachbüchern - zB zur Philosophie) - wenn man denn irgendetwas bei einer Suche wiederfinden will.
Alternative: Man einigt sich von vornherein darauf, dass einfach nur Hinweise auf schöne und/oder wichtige Bücher gegeben werden ohne jeden Anspruch auf Systematisierung.
Dann könnte man auch einfach ein Thema einrichten:

"Was lese ich gerade?"

Also einfach ein Thema zum Blättern ohne jeden Anspruch auf Systematisierung. Mehr ist wahrscheinlich nicht sinnvoll. Und es würde mich natürlich auch aus reiner Neugierde interessieren, was unsere Forenmitglieder so lesen - also Menschen, die in vielen Bereichen doch ganz ähnliche Interessen und Vorlieben haben wie ich selbst.

Also wenn man das Strukturierungsproblem so löst, dass man von vornherein auf Strukturierung verzichtet, müßte immer noch strikt auf eine klare Abgrenzung zu unserem Themenfeld Musikliteratur geachtet werden.

Soweit meine ersten Gedanken zum Thema.

Mit herzlichen Grüssen zum Sonntag

Matthias
Tobe Welt, und springe,
Ich steh hier und singe.

peet

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10

Sonntag, 27. Februar 2005, 09:19

Ich kann mich sehr gut an die zwei Wochen erinnern, die ich den Buddenbrooks gewidmet habe. Die poetische Kraft, die Musikalität sowohl der Sprache als auch der Konstruktion haben mich damals sehr beeindruckt. Die Verflechtung der deutschen, französischen und russischen Romanschulen hat Thomas Mann hier einmalig erreicht. Da bedeutete der Nobelpreis noch was...

Nebenbei gemerkt, ganz wichtig für die Wagner- und Mahler-Rezeption.

reklov29

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11

Sonntag, 27. Februar 2005, 15:56

Hallo,

einmal etwas ketzerisches hereingestellt, aber als Urlaubslektüre erwähnenswert:



Das Wunder von Bern 1954
von Peter Kasza
Bebra (März 2004)
Gebundene Ausgabe

@Alfred,
ist so etwas von Dir angedacht?

Für @Gerwald sicherlich von Interesse....

Herzliche Grüsse
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

Alfred_Schmidt

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12

Sonntag, 27. Februar 2005, 17:01

Hallo,

Da wir derzeit noch im Experimentierstadium sind, darf ja alles diskutiert werden.

Ich sehe Tatsächlich schon nach den ersten Beiträgen, die Gefahr der Zerspragelung, bzw daß dieser Forenteil andere erdrücken könnte, daher schlage ich mal eine Begrenzung der Themen vor (Dies lässt sich forenmässig so einstellen, daß gar niermand einen neuen Thread eröffnen könnte, der nicht gewünscht ist.


Zum ersten tatsächlich ein Thread: Was lese ich gerade jetzt.
Man könnte hier zwei Threads starten einen für Literatur, inklusive Belletristik und Krimi (keine Groschenromane bitte !!), zum anderen auch einen über populärwissenschaftliche Fachbücher aller Sparten. Das Thema "Musikalische Fachlitereatur" bleibt wo es bisher war.

Zum anderen könnte man hier literarische Themen besprechen, die sehr wohl mit Musik zu tun haben, beispielsweise das Buch Die "Kreuzersonate" oder als Beispiel die Erörterung des Stoffes "Castor und Pollux", Stoff für eine Oper Rameaus, oder jene Romane von Viktor Hugo, die als Vorlage für Opernlibretti dienten, ditto Shakespeare, Schiller etc.

Das Literaturforum also als eine Brücke zur Musik einerseits, bzw als ein Born der anregung ohne tiefere Themen, ähnlich wie "Was höre ich gerade jetzt"

So in etwa stelle ich mir das vor.

Grüße Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Rienzi

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13

Sonntag, 27. Februar 2005, 17:55

Jaaaaaaaaa, Fußball ist ein Kunstwerk.
Bei der Oper weiß ich im voraus und genieße es trotzdem, daß der böse Pizarro verliert. Beim Fußball weiß ich es nicht. Außerdem gewinnt der Kerl dort auch viel zu oft.
Zidane, Raul, Figo, um Spieler der Mannschaft von Real Madrid zu nennen, sind für mich zumindest vergleichbar mit Rainer Küchl (Konzertmeister der Wiener Philharmoniker), wenn nicht mit Menuhin.
Das Wunder von Bern werde ich mir sicher zulegen. Dabei geht es doch um mehr als um Fußball.
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
(aus "Sprechen Sie Fußball?")

Gerrit_Stolte

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14

Sonntag, 27. Februar 2005, 18:00

Zitat

Original von Rienzi
Jaaaaaaaaa, Fußball ist ein Kunstwerk.
Bei der Oper weiß ich im voraus und genieße es trotzdem, daß der böse Pizarro verliert. Beim Fußball weiß ich es nicht. Außerdem gewinnt der Kerl dort auch viel zu oft.
Zidane, Raul, Figo, um Spieler der Mannschaft von Real Madrid zu nennen, sind für mich zumindest vergleichbar mit Rainer Küchl (Konzertmeister der Wiener Philharmoniker), wenn nicht mit Menuhin.
Das Wunder von Bern werde ich mir sicher zulegen. Dabei geht es doch um mehr als um Fußball.


... leider wird dem Halbfinale so wenig Zeit gewidmet :D
Gruß,
Gerrit

Rienzi

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15

Sonntag, 27. Februar 2005, 18:59

Du hast Recht, wie auch das Wunder von Cordoba schöne Vergangenheit geblieben ist.

Gerwald
Otto Rehhagel: "Mal verliert man und mal gewinnen die anderen".
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observator

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16

Montag, 28. Februar 2005, 10:56

ich empfehle

dimitré dinev: engelszungen. wien: deuticke 2003. 598 s.

nach wie vor der beste roman, den ich in den letzten 2 jahren gelesen habe (vor 2 jahren bin ich gerade mit dem joyce ulysses zu ende gekommen...) :beatnik:
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

observator

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17

Montag, 28. Februar 2005, 10:58

RE: Literatur im Forum für Klassische Musik ?

beides!
es gibt (gab?) eine cd von einer produktion der burg -grossartig. konkurriert bei mir mit stimmung vom stocki
erkenntnis braucht oft lange -selbst für selbsterkenntnis ist es nie zu spät

reklov29

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18

Montag, 28. Februar 2005, 20:40

Hallo Gerwald,

es gibt sie noch in anderen Ausführungen "Das Wunder von Bern" in Buchform,

z.B.




sowie als DVD:



Die Auswahl als Buch und DVD ist groß, einen Überblick kannst Du Dir

h i e r angeklickt persönlich verschaffen


Viel Spass beim Stöbern!!!

Grüße
reklov29
Bach ist so vielfältig, sein Schatten ist ziemlich lang. Er inspirierte Musiker von Mozart bis Strawinsky. Er ist universal ,ich glaube Bach ist der Komponist der Zukunft.
Zitat: J.E.G.

19

Montag, 28. Februar 2005, 22:23

Hallo an Alle,

wir können Euch ein Buch empfehlen, dass Euch mit Sicherheit gefallen wird (so wie wir das einschätzen...)
"Aus dem Wörterbuch des Teufels" von Ambrose Bierce (Auch Bitter Biece genannt)

Liebe Grüße

Bettian und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

20

Donnerstag, 3. März 2005, 00:25

- es handelt sich WIRKLICH um ein Wörtebuch angefangen von: A

Abdankung subst. fem.
Eine Handlung, durch die ein Herrscher sein Gefühl für die hohe Temperatur des Thrones bekundet.

bis: Z

Zyniker subst. masc.
Ein Lump, dessen fehlerhafte Sicht die Dinge sieht, wie sie sind, und nicht, wie sie sein sollen... :D

Liebe Grüße

Bettina und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

21

Donnerstag, 3. März 2005, 22:15

Hallo an Alle,

wir können nicht anders... Wie findet Ihr "Herr der Ringe" von Tolkien?
Das würde uns sehr interessieren...

Liebe Grüße

Bettina und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

petemonova

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22

Donnerstag, 3. März 2005, 22:20

@ B & W:

Zitat

Wie findet Ihr "Herr der Ringe" von Tolkien?


Wenn das Buch (leider noch nicht gelesen ;() viel besser sein soll als der Film, wie man oft hört, dann muss der Schmöker gigantisch sein.

Es wurde ja bestimmt nicht umsonst zum Lieblingsbuch der Deutschen gekürt (vor der Bibel!).


Gruß, Peter.
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

Alfred_Schmidt

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Registrierungsdatum: 9. August 2004

23

Donnerstag, 3. März 2005, 22:22

War da nicht das Thema LITERATUR angesagt ?? :stumm: :P :hello:

(schluchz)

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

24

Donnerstag, 3. März 2005, 22:31

Hallo Peter,

ES IST GIGANTISCH!

Hallo Alfred,

:yes: :yes: :yes: ES IST GROSSE LITERATUR :jubel:

Wenn jemand fast dreißig Jahre an so einem Roman schreibt, eine eigene Sprache dazu "erfindet" ein Wörterbuch im Anschluss auch noch (von der Chronik mal ganz abgesehen) dann kann man es nicht anders nennen - Literatur! :D

Liebe Grüße

Bettina und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

Radagast

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25

Freitag, 4. März 2005, 00:03

Moin,

also, wenn der HdR keine Literatur ist (ok, ich habe ihn ungefähr 10 mal gelesen und das bevor die Filme rauskamen), dann soll diejenige oder derjenige doch bitte ihn erstmal im Original lesen. Oder besser noch ihr lest das Sillmarillion in Englisch, da ist Shakespeare ein Klacks gegen. So das musste mal gesagt werden, da Radagast einer der 5 Istari (Zauberer) ist, die im HdR genannt werden. Radagast wird aber nur erwähnt und hat keine Rolle im Ringkrieg wie Saruman und Gandalf gespielt.


Aber eigentlich wollte ich etwas hochmusikalische Literatur vorstellen:

Wolf v. Niebelschütz: Der Blaue Kammerherr (4 Romane)

Das war für mich wie Mozart hören. :jubel:
Grüsse aus Rhosgobel

Radagast

26

Freitag, 4. März 2005, 00:13

Hallo Radagast,

worum geht es in den Büchern?

Viele Grüße (auch an die Adler ;) )

Bettina und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

Gerrit_Stolte

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27

Freitag, 4. März 2005, 00:25

Zitat

Original von Radagast
Moin,

also, wenn der HdR keine Literatur ist (ok, ich habe ihn ungefähr 10 mal gelesen und das bevor die Filme rauskamen), dann soll diejenige oder derjenige doch bitte ihn erstmal im Original lesen.


Bevor man die neue Übersetzung ließt, sollte man das, wenn möglich, sowieso tun. Die alte Übersetzung wurde/wird auf E-Bay als Taschenbuch-Ausgaben (gebraucht/bald 20 Jahre alt) für über 50 Euro verkauft. Sagt viel über die neue Übersetzung aus, die neu weniger kostet.
Gruß,
Gerrit

Radagast

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28

Freitag, 4. März 2005, 00:27

Grüss Gott Bettina und Wilfried!

Wolf von Niebelschütz: Der blaue Kammerherr
Galanter Roman in vier Bänden
Bd. 1 Der Botschafter der Republik
Bd. 2 Der Reichsgraf zu Weissenstein
Bd. 3 Der Herzog von Scheria
Bd. 4 Die Bürgerin Valente

Und das sagt ein grosser Online-Buchhändler:

Kurzbeschreibung
Das Inselreich Myrrha im Jahr 1732. König Alphanios ist das Opfer intriganter Minister und Finanzleute. Die Regierungsgeschäfte sind unentwirrbar verfahren, und die Großreiche Venedig und Konstantinopel bemühen sich eifrig, das Königtum zu annektieren. Dazu umwerben sie die Thronfolgerin, die kluge und selbständige Prinzessin Danae, den Liebling des Volkes. Die entzieht sich jedoch dem höfischen Zeremoniell und versucht allen Intrigen zu begegnen, um ihrem Land zu helfen. Niebelschütz greift mit diesem Roman auf die Gattung der galanten Dichtung des Rokoko zurück. Meisterhaft bedient er sich des Stils der Epoche und legt sein Epos ganz nebenbei noch nach den traditionellen Kompositionsprinzipien der klassischen Musik an. »Warum ist Niebelschütz nicht mindestens so ein Erfolg wie Eco? Manchmal möchte man die Menge packen, schütteln und anschreien: So nehmt doch das Original.« (Gerd Haffmans)

Autorenportrait
Wolf von Niebelschütz wurde am 24. Januar 1913 in Berlin geboren. Er studierte Geschichte und Kunstgeschichte und war bis 1940 als Literatur-, Theater- und Kunstkritiker, nach dem Krieg als freier Schriftsteller tätig. Niebelschütz starb am 22. Juli 1960 in Düsseldorf.

Viel Spass beim Lesen! =)
Grüsse aus Rhosgobel

Radagast

Radagast

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29

Freitag, 4. März 2005, 00:30

Moin Thorsten!


meines Wissens gibt es die alte Übersetzung noch in gebundener Form. :yes:
Grüsse aus Rhosgobel

Radagast

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Radagast« (4. März 2005, 00:31)


30

Freitag, 4. März 2005, 00:33

Hallo Radagast,

danke für den Tipp - es hört sich schon mal gut an. Kennst Du das Buch "Stein und Flöte"? - Könnte Dir vom Schreibstil gefallen, auch wenn es dort ein bißchen "esoterischer" zu geht als im Herrn der Ringe...

Viele Grüße

Bettina und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim