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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

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Louis

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Registrierungsdatum: 26. September 2007

1

Donnerstag, 27. September 2007, 22:13

Die sinnlichsten Momente in der Oper

Hallo liebe Opernfreunde !

Erst einmal von mir ein herzliches "Grüß gott" an Euch hier im Forum, bin nämlich ganz neu hier :wacky:

Oper kann ja alle Sinne tief berühren und bei welchem Stück in der Opernwelt schmelzt ihr so richtig dahin ?

Meine "Moments" sind:

1. Puccini - Tosca - " E lucevan le stelle" ... ohne Worte und mit großem Kloß im Hals
2. Wagner - Lohengrin - Vorspiel und "Nun sei bedankt, mein lieber Schwan".
3. Tristan und Isolde - Vorspiel 3. Akt und Isoldes "Verklärung". Ein leises "verzeih mir" kann ich mir bei der Melodie nicht verkneifen :stumm:

4. Puccini - Turandot - "Nessun dorma"
5. Donizetti - Lucia - "Wahnsinnsarie"

Liebe Grüsse aus Wien

Fairy Queen

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2

Donnerstag, 27. September 2007, 22:29

RE: Die sinnlichsten Momente in der Oper

Lieber Louis, sei willkommen bei Tamino unter vielen leidenschaftlcihen Opernfreunden.
Ich môchte dich bitten, mal genauer zu sagen, was du hier mit sinnlich meinst. Meinst du die sogenannten Gänsehautstellen? Wenn ja, gibt es dafur einen eigenen Thread , den sicher ein netter Alt-Tamino für dich verlinkt(bin zu dumm und zu faul für sowas :untertauch: )
Falls du mit sinnlich aber erotisch ansprechend meinst, musst du das noch genau sagen. Bei den Werken die du nennst, gehe ich mal eher von Ersterem aus.
Liebe Willkommensgrüsse von Fairy Queen
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

Der-wonnige-Laller

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3

Donnerstag, 27. September 2007, 22:45

RE: Die sinnlichsten Momente in der Oper

Hallo Louis,

auch von mir ein herzliches Willkommen! :hello:

Ich denke, Dein Beitrag passt ganz gut in den Thread Magische Momente in der Oper.

http://www.tamino-klassikforum.at/thread.php?threadid=991&hilight=magische+momente
Lieben Gruß!

Clemens

************************************

"Ich glaube an die Unsterblichkeit des Theaters. Es ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen."

Emotione

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4

Donnerstag, 27. September 2007, 22:57

RE: Die sinnlichsten Momente in der Oper

Hallo Louis,

auch von mir herzliche Willkommensgrüße.

Den entsprechenden Thread hat Clemens - der wonnige Laller - ja schon genannt. Ich glaube auch, dass Dein Beitrag da hineinpasst.



LG

:hello:

Emotione
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George Bernard Shaw

Philhellene

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5

Freitag, 28. September 2007, 11:20

Aber die sinnlichsten Momente im Sinne von 2.) könnten wir auch einmal besprechen... Ich hab da schon so meine Favoriten! :yes:

:angel:
Martin

severina

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6

Freitag, 28. September 2007, 12:11

Ich sehe das auch wie Martin, dass magische Momente nicht unbedingt sinnliche sein müssen.
Zu "sinnlich" fallen mir auf Anhieb zwei Stellen ein:
"Bella figlia del amore" aus Rigoletto - wenn das ein Duca mit dem gewissen Etwas in der Stimme singt, werden mir regelmäßig die Knie weich :D
"La ci darem la mano" aus Don Giovanni - so wie ein Ruggero Raimondi oder Thomas Hampson das "Vieni!" schmachteten, das war sinnliche Verlockung pur und es hätte mich nicht gewundert, wenn jemand auf die Bühne gesprungen und verzückt "Oh ja!!!!!!" geseufzt hätte. :]
Ob ich eine Szene als sinnlich empfinde, hängt aber natürlich in erster Linie von den Interpreten ab. Ich erinnere mich an eine legendäre Manon mit Caterina Malfitano, wo es von der ersten Minute ihres Auftritts an knisterte und ich sogar als Frau die ungeheure erotische Ausstrahlung dieser Sängerin beinahe körperlich spürte. Bei Gruberova, die stimmlich die wesentlich bessere Manon war, hatte ich derartige Empfindungen hingegen nie.
lg Severina :hello:

Fairy Queen

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7

Freitag, 28. September 2007, 12:30

Liebe Severina, bei Raimondi wäre ICH in jedem Fall gesprungen! Und bei Domingo als Duca auch.......wir Beide verstehen uns eben blind und taub, wie Du mal wieder siehst! :hello:
Ansonsten ist das Thema so was von ergiebig, dass ich nciht weiss, wo anfangen und wo aufhören. Leider haben die Mezzi da eindeutige Pluspunkte gegenüber den Sopranen und die Baritone gegenüber den Tenören. :motz: Tiefe Stimmen und dazu noch mit einer gewissen dreckigen Bruststimmmischung drin(wie z.B. Baltsa als Carmen) sind einfach erotischer-jedenfalls für mich.
Dass Tenöre angeblich da eher Erfolg bei Frauen haben, kann ich absolut nciht nachvollziehen(Domingo ist für mcih kein wirklicher Tenor).
Aber ich sage dazu erstmal besser ncihts mehr, sonst ist mein Ruf noch mehr ruiniert als ohnehin schon..... :stumm:

Der Gipfel einer erotischen Frauenarie ist die Dalilah: "Mon coeur s'ouvre à ta voix"

Ich habe das mal in einem szenischen Gesangskurs von einer Schülerin, die ienfach barfuss mit offenen langen Haaren und wehendem Nachthemd auf der Bühne stand, erlebt; nciht supertoll gesungen, aber das kam sowas von rüber, dass der ganze Kurs sprachlos war.
DIESE Musik und DIESERText- mehr braucht es kaum.

Fairy Queen :angel:
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Jacques Rideamus

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8

Freitag, 28. September 2007, 12:32

RE: Die sinnlichsten Momente in der Oper

Mit Clemens und Fairy bin ich der Meinung, dass es sich bei Louis' Nominierungen eher um magische Momente bzw. Gänsehautstellen handelt. Letzteren Thread habe ich deswegen gerade wieder hervorgeholt und ergänzt.

Ich bin aber gerne einverstanden, wenn hier besonders sinnliche Stellen im Sinne von erotisch knisternd und verführerisch angesprochen werden sollen, wie severina das gerade tat.

Zwei, die mir spontan dazu einfallen, und es ist sicher kein Zufall, dass es "weibliche" Stellen finden sich in Saint-Saens SAMSON UND DALILA, wenn Dalila singt "Mon coeur s'ouvre á ta voix", zumal dann, wenn Christa Ludwig dies singt, die ich gleich noch bei den "ihr" auf den Leib geschriebenen Rollen ergänzen muss, und in der THAIS - Aufnahme mit Renée Fleming, die ich derzeit leider nicht spezifizieren kann, weil mir das Textbuch abgeht. Vielleicht finde ich die Stelle noch.

Eher sinnlich im Sinne von orgiastisch, und angeregt von severinas Erwähnung Catherine Malfitanos finde ich, dass man hier auch das "Ich habe Deinen Mund geküsst, Jochanaan" ihrer Salome erwähnen sollte, das ihr (darstellerisch, nicht unbedingt stimmlich) so überzeugend gelingt wie seit Ljuba Welitsch kaum jemandem mehr.

Ich glaube, hier muss man wirklich nicht nur die "Stellen" sondern spezifische Interpretationen nennen, denen das gelingt.

:hello: Rideamus

Edit: danke für die Bestätigung der Dalila, Fairy, die wir parallel gepostet haben. :D
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Rosenkavalier

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9

Freitag, 28. September 2007, 12:32

Wenn Julia Migenes im Carmen-Film Placido Domingo "erklärt", wie er sich verhalten würde, wenn der sie denn liebte (la-bas, la-bas tu me suivras..), das ist Sinnlichkeit pur (und der Trottel geht trotzdem zurück in die Kaserne :rolleyes: ).

@F.Q.: Ich wäre eher bei Hampson gesprungen..... :D

LG
Rosenkavalier
Ich glaube, dass es in jedem Sänger einen einzigen, reinen und kleinen Ton gibt, welcher der wahre Ton der Stimme ist, und was immer man tut und wie man seine Stimme auf diesem Ton aufbaut, man muss zu ihm zurück kehren können, sonst ist es aus.
Agnes Baltsa

severina

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10

Freitag, 28. September 2007, 13:57

Zitat

Original von Rosenkavalier
Wenn Julia Migenes im Carmen-Film Placido Domingo "erklärt", wie er sich verhalten würde, wenn der sie denn liebte (la-bas, la-bas tu me suivras..), das ist Sinnlichkeit pur (und der Trottel geht trotzdem zurück in die Kaserne :rolleyes: ).

@F.Q.: Ich wäre eher bei Hampson gesprungen..... :D
LG
Rosenkavalier


Oh ja Rosenkavalier, ich auch! Ich war noch Stunden nach dieser Aufführung (wieder einmal Zürich) wie in Trance, was auch an der absolut genialen Regie von Ponnelle lag. Ich gäbe mit Freuden alle meine 50 Opern-DVDs hin für eine von diesem "Don Giovanni", leider wurde er nie aufgezeichnet. Speziell diese eine Szene hat mich für alle restlichen DGs in meinem Leben verdorben. Ponnelle inszenierte es so, dass sich Don Giovanni und Zerlina während dieser Szene überhaupt nicht anschauen und erst ganz am Schluss berühren, und trotzdem waren es die atemlosesten Momente meines Opernlebens. Zerlina will fliehen, wird aber wie von einem unsichtbaren Faden festgehalten. Hampson steht hinter ihr in der Mitte der Bühne, die personifizierte Verführung in schwarzem Leder und mit Glutaugen, streckt nur die Hand aus, aber man spürt förmlich die Energie, die von dieser Hand ausgeht, Zerlina berührt, erregt und auf der Stelle festbannt. Und dann bewegt er langsam die Hand, und Zerlina bewegt sich synchron mit (das war exakt einstudiert), und ihre Kreise werden immer enger, immer näher zu Don Giovanni, man merkt, wie sie mit sich kämpft, der Verlockung widerstehen will, aber es gelingt ihr nicht, ein unsichtbarer Faden schein an ihr zu zerren, und beim letzten "Vieni!" ist sie direkt vor ihm, immer noch mit dem Rücken, und er umschlingt sie gierig und zieht sie wie eine willenlose Beute im Rückwärtsgang hinaus. Der übliche Applaus nach diesem Duett blieb vorerst einmal aus, jeder saß wie gelähmt da und konnte sich nur langsam von der Suggestivkraft dieses Bildes lösen. Aber man kann das nicht beschreiben, das muss man erlebt haben.
Das war sicher eine der erotischsten Szenen, die ich je auf einer Opernbühne erlebt habe, obwohl es nicht einmal den üblichen Kuss gab. Und Hampson war damals auch stimmlich absolut am Zenit, sein samtig-weiches, sinnliches Timbre prädestinierte ihn natürlich für den Don Giovanni. (Raimondi war schwärzer, schurkenhafter und wesentlich vordergründiger, aber auf seine Weise ebenfalls ein toller Don Giovanni)
lg Severina :hello:
PS: Anekdote am Rand: Ich war ja eigentlich wegen Araizas Don Ottavio nach Zürich gefahren, und als er mich am BT mit dem üblichen "Na, hat sich die Reise gelohnt?" begrüßte, war ich irgendwie noch nicht richtig bei mir, strahlte ihn an uns sagte voll Inbrunst: "Oh ja, der Hampson war einfach umwerfend!" Nicht ganz das, was mein Tenor hören wollte, zumal er und Hampson einander nicht sonderlich grün waren. Bevor Hampson kam, flüchtete ich, denn ich war noch so weggetreten, dass ich kein Wort rausgebracht und ihn nur dämlich angegafft hätte, und diesen albernen Tussie-Auftritt wollte ich vermeiden. Soviel zu peinlichem Fanverhalten :O :O

Il Grande Inquisitore

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11

Freitag, 28. September 2007, 14:10

Liebe Sensualisten,

ich beziehe mich mal auf Rideamus und verstehe sinnlich als erotisch-knisternd. Was fällt mir da als erstes ein? Wohl der Aufschwung aus "Près des remparts de Seville", gesungen von einer - danke, Fairy Queen, leicht dreckigen, erdigen Stimme - Baltsa, jawohl, in dem Fall auch Bartoli, und sogar Obrastzova in der Wiener C. Kleiber-Carmen.

Man könnte natürlich auch die Duette aus Tristan und Isolde oder den dritten Akt Siegfried erwähnen - nur sind diese Szenen etwas zerdehnt, um von einer sinnlichen Stelle zu sprechen.

Grüße an alle,


Christian

musicophil

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12

Freitag, 28. September 2007, 14:13

Zitat

Original von Fairy Queen
Der Gipfel einer erotischen Frauenarie ist die Dalilah: "Mon coeur s'ouvre à ta voix"

Vergiß auch nicht die Antwort "Je t'aime". Wie das gesungen wird. Du hast Recht, daß es sehr, sehr hoch eingeschätzt werden soll. Ob es der Gipfel ist, weiß ich nicht. Denn dafür müßte ich noch mehr Opern kennen (und ich kenne vermutlich schon über 100). 8o

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

Joseph II.

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13

Freitag, 28. September 2007, 14:20

RE: Die sinnlichsten Momente in der Oper

Zitat

Original von Louis
2. Wagner - Lohengrin - Vorspiel und "Nun sei bedankt, mein lieber Schwan".

4. Puccini - Turandot - "Nessun dorma"

Da kann ich zustimmen. :hello:
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Rosenkavalier

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14

Freitag, 28. September 2007, 14:21

Liebe Severina,

erst : :faint: , dann

LG
Rosenkavalier
Ich glaube, dass es in jedem Sänger einen einzigen, reinen und kleinen Ton gibt, welcher der wahre Ton der Stimme ist, und was immer man tut und wie man seine Stimme auf diesem Ton aufbaut, man muss zu ihm zurück kehren können, sonst ist es aus.
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Fairy Queen

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15

Freitag, 28. September 2007, 14:54

:D Tja, bei Hampson lasse ich eben fairy-weise euch Beiden den Vortriit, damit ich Raimonddi dann für mich alleine habe. Da wird ncihtmal mit Rosenkavalier geteilt! :no: ;)

Severina, danke für diese tolle Beschreibung. Ich gehöre auch zu denen, die das Hintergründige, Verschleierte und nciht zu Offenscihtlcihe viel erotischer finden als eine ganze Horde nackter Models auf der Bühne.
Ganz erotisch fand ich da eine Szene aus unserem genialen Guilio Cesare hier: In der Szene wo Cleopatra Cesare verführen soll, um ihn dann ihrem Bruder auszuliefern, nimmt sie ien Bad(sie ist ja bekannt für ihre Milch und Honig-Bäder) und steigt dann aus dem Zuber. Sofort von einer Dienerin in goldenen halbtransparenten Stoff gewickelt singt sie" V'adoro pupille." Man sieht keine Nacktheit aber sie ist doch immer unterschwellig da und das zusammen mit dieser unglaublichen Arie schuf eine starke erotische Spannung. Caesar musste da zwangsläufig erliegen und gegen den ursprünglichen "Verncihtungsplan" konnte er auch hier am Ende sagen Veni, vidi, vici.
Nochmal zu Raimondi: Habt ihr den Film von Losey gesehen, wo Raimondi den Don Giovanii spielt? Allein der Blick, den er da drauf hat , macht ihn für mich zum unwiderstehlichen Prototyp dieser Rolle. Und als Scarpia ist er trotz seiner abgrundtiefen Bosheit auch noch verführerisch. Vielleicht hätte Tosca ihn erst später ermorden sollen?????

Was die Salomé angeht, stimme ich voll zu. Ich kannte ganz lange nur das Theaterstück von Oscar Wilde und diese durch und durch morbide Stelle, wo sie sich selbst noch nach dem toten Jochanaan verzehrt, fand ich auch serh erotisch-allerdings MUSS das eine attraktive Salomé sein und nciht etwa wie ich mit Schrecken schon hörte, eine von Caballé-Kalibern gesungene. :no:

Bei Wagner kann ich bisher nur das Tannhäuser-Vorspiel wirklich erotisch finden, das ist eine Art auskomponierter Orgasmus in seiner steten Steigerung und hat wenigstens ein ordentlcihes Ende.
Was am holden Schwan erotisch sein soll, wenn man nciht Leda ist, weiss ich wirklich nicht. ?(

Die Carmen versteht sich von selbst, und ich stimme da vollkommen mit dem Inquisitore überein.
Was ich noch sehr erotisch fidne, ist die Szene, wo Manon Des Grieux in der Kirche verführt, zu ihr zurückzukehren. Wenn sie da singt: "N'est-ce pas ma main" und er kämpft gegen sich selbst und verliert und singt dann "Je t'aime" und es endet in Extase-...... :angel:

Lieber Paul, je t'aime klingt wohl immer erotisch, wenn es von den richtigen Menschen gesagt/gesungen wird :]

Fairy Queen
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Siegfried

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16

Freitag, 28. September 2007, 15:05

Zitat

Original von Fairy Queen

Was am holden Schwan erotisch sein soll, wenn man nciht Leda ist, weiss ich wirklich nicht. ?(

Fairy Queen


Liebe Feenkönigin,

das Erotische am Schwan ist zweifellos sein Hals. Schon Hoffmann besingt ihn hinreißend:...ihren Schwanenhals wie aus Alabaster gegossen...
:hello:
Freundliche Grüße Siegfried

Zwielicht

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17

Freitag, 28. September 2007, 15:26

Zitat

Original von Fairy Queen
Bei Wagner kann ich bisher nur das Tannhäuser-Vorspiel wirklich erotisch finden, das ist eine Art auskomponierter Orgasmus in seiner steten Steigerung und hat wenigstens ein ordentlcihes Ende.
Was am holden Schwan erotisch sein soll, wenn man nciht Leda ist, weiss ich wirklich nicht. ?(



Liebe Fairy,

da fühle ich mich als alter Wagner-Fan...äh... -liebhaber doch mal wieder aus der Reserve gelockt :D. Zumindest in der musikalischen Darstellung von Sexualität dürfte Wagner im 19. Jahrhundert nicht seinesgleichen haben: der recht kurze, aber mit aller Deutlichkeit auskomponierte Geschlechtsverkehr am Ende des ersten Walküren-Akts gehört dazu, ebenso das Wiedersehen zwischen Tristan und Isolde im zweiten Akt der gleichnamigen Oper, nachdem Isolde die Fackel ausgelöscht hat. Davon abgesehen haben die Zeitgenossen Wagners die erotisch-sinnliche Komponente seiner Musik stärker empfunden als bei jedem anderen Komponisten, was in heftig ablehnenden Reaktionen ebenso zum Ausdruck kam wie in dem enormen Einfluss Wagners auf die bekanntermaßen stark erotisch affizierte Fin-de-siècle-Kultur.

Beim Tannhäuser-Vorspiel meinst Du vermutlich den Mittelteil mit der Venusberg-Motivik? Da wäre noch darauf hinzuweisen, dass in der Pariser Fassung der Oper das Vorspiel eben kein Ende hat, sondern unmittelbar in das sog. Bacchanale übergeht, das sicher in Szene und Musik eine der wildesten Beschreibungen orgiastischer Ausschweifungen war, die man um 1860 hören konnte. "Mein lieber Schwan" und Gralserzählung sind nicht nur wegen der hohen Stimmlage des Helden gelegentlich als geschlechtlich unbestimmt bzw. transsexuell empfunden worden, auch wenn konservative Wagnerianer bei solchen Konnotationen eher in Ohnmacht fallen bzw. zuschlagen. Aber das ist ein anderes Thema.


Viele Grüße

Bernd
Was heut gehet müde unter, hebt sich morgen neugeboren.

Jacques Rideamus

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18

Freitag, 28. September 2007, 15:28

Zitat

Original von Fairy Queen

Bei Wagner kann ich bisher nur das Tannhäuser-Vorspiel wirklich erotisch finden, das ist eine Art auskomponierter Orgasmus in seiner steten Steigerung und hat wenigstens ein ordentlcihes Ende.


Dann hat das Pendant im Vorspiel des ROSENKAVALIER wegen des (verfrühten?) Höhepunktes wohl keine Chance. :D Da kriegte nämlich der Satz "Das Nachspiel wird Vorspiel" eine ganz andere Bedeutung, wenn er nicht aus einer anderen Oper stammte.

Vielleicht aber, um mal etwas anderes als eine Opernstelle zu nennen, der Vorstoß der triumphierenden Hörner in Strauss' Tondichtung DON JUAN?

Oder, um zur Oper zurück zu kehren und bei Strauss zu bleiben, das Vorspiel zum dritten Akt der ARABELLA, als dessen Ergebnis eine noch immer atemlose Zdenka sich in ihrer wahren Gestalt zeigt.

Honny soit qui mal y pense.

:hello: Rideamus
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19

Freitag, 28. September 2007, 15:36

Hi!

Die sinnlichsten Momente in der Oper... hmmm... mal nachdenken...

Für mich zum Beispiel die Stelle im zweiten Aufzug zu Wagners Götterdämmerung, wo Hagen und die Gibichungen abwechselnd singen. DAS ist große Musik. :jubel: :faint:

LG Florian

:hello:
Gustav Mahler: "Das Wichtigste in der Musik steht nicht in den Noten."

Fairy Queen

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20

Freitag, 28. September 2007, 15:52

Lieber Rideamus, wenn ich nciht dringend Peter einholen müsste und bis morgen den 1000sten Beitrag schreiben sollte, würde ich besser nciht antworten..... :D
Daher nun ganz brav: nein , abgebrochene Sachen haben keine Chance, umso weniger, wenn die Komponisten auch noch Strauss oder Wagner heissen.
Lieber Bernd, ja, das war insbesondere auch in Frankreich serh virulent. Wagner wurde hier teilweise geradezu enthusiastisch gefeiert nd das nciht zuletzt auch wegen dieser rauschhaft-erotischen Komponente seiner Musik. Baudelaires Hymne auf Wagner ist sciher bekannt.
Ich gestehe der Musik das auch gerade im Tannhäuser wirklich zu, nur hat sie leider für mich in den anderen Opern einen so schweren und nciht endenwollenden dazu noch germanisch bierernstenBeigeschmack, dass mir einfach die Leichtigkeit des Champagners, der eben auch zur Erotik gehört, total abgeht. Mich erdrückt sowas eher und ich stehe dann auf mit blauen Flecken und Migräne, was ja auch nicht eben Sinn der Erotik sein kann. :rolleyes:

F.Q.

Lieber Siegfried, ich dachte Leda sei die Dame und der Schwan der Herr? Da liegt wohl ein anatomisches Missverständnis vor. ?(
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Jacques Rideamus

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21

Freitag, 28. September 2007, 16:04

Zitat

Original von Fairy Queen
Lieber Rideamus, wenn ich nciht dringend Peter einholen müsste und bis morgen den 1000sten Beitrag schreiben sollte, würde ich besser nciht antworten..... :D


Auch wenn Duin den letzten Tagen einen beängstigenden Spurt eingelegt hast: bis morgen kriege ich Euch noch. :baeh01:

Hoffentlich aber auch nur mit sinnvollen Beiträgen. Deshalb:

Zitat

Daher nun ganz brav: nein , abgebrochene Sachen haben keine Chance, umso weniger, wenn die Komponisten auch noch Strauss oder Wagner heissen.


Abgebrochen ist in den von mir zitierten Stellen gar nichts, denn die werden alle konsequent bis zum Höhepunkt und darüber hinaus geführt. Das sollte Dir zumindest vom und beim ROSENKAVALIER bekannt sein.

Aber hier geht es ja nicht primär um's Orgiastische, sondern um verführerische Sinnlichkeit (so sähe ich das jedenfalls gerne), also noch ein Stück aus der leicht zugänglichen Abteilung:

Jacques Offenbach: LA GRANDE DUCHESSE DU GEROLSTEIN

"Dites-lui" ist ein herrlich weibliches Verführungsstück, in dem die Herzogin auf höchst direkt-indirekte dem begehrten Fritz Avancen machen will und deshalb mit kaum missverständlicher Deutlichkeit klar macht, was ein Mann einer Frau sagen sollte, die er (bzw. den sie) begehrt. Unnachahmlich vorgetragen wird das von Felicity Lott in der Minkowski-Aufnahme, obwohl ich das wahnsinnig gerne auch mal von Régine Crespin hören würde. Leider ist die Aufnahme derzeit vom Markt verschwunden.

:hello: Rideamus
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22

Freitag, 28. September 2007, 16:56

Die sinnlichen Stellen sind für mich ganz klar den Mezzosopranen gegeben (weil mich geschlechtsbedingt Baritone nicht wirklich interessieren) - die Soprani sind da trotz Übermacht, was Hauptrollen betrifft, ziemlich im Nachteil.
Ausnahme: Thais, die Rideamus schon angesprochen hat: der erste Akt ab ihrem Erscheinen auf der Party ist nicht wenig erotisch! Ihr laszives "C'est Thais, l'idole fragile"... :jubel:
Ansonsten natürlich das ultimative Mezzo-Verführungs-Trio: Carmen mit ihrer Seguidilla und ihren Vokalisen im zweiten Akt, wenn sie für Don José tanzt; Dalila mit ihrer von Fairy Queen schon nominierten Arie "Mon coeur s'ouvre à ta voix" und - Eboli, deren Angebot ich im Gegensatz zu Carlos nicht ausschlüge. Allerdings ist Carlos im Gegensatz zum Zuhörer auch nicht anwesend, wenn sie die anderen Hofdamen mit dem "Nel giardin del bello" erfreut. (Wieso lässt Verdi sie eine so hochgradig erotische Arie nur inmitten von Frauen singen?! Abgesehen vom Pagen Tebaldo natürlich, aber... :rolleyes: )

Liebe Grüße,
Martin

Louis

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23

Freitag, 28. September 2007, 17:14

RE: Die sinnlichsten Momente in der Oper

Zitat

Original von Fairy Queen

Ich môchte dich bitten, mal genauer zu sagen, was du hier mit sinnlich meinst. Meinst du die sogenannten Gänsehautstellen?


Ja, mit "sinnlich" meinte ich "Gänsehaut pur", das sich von oben bis unten durch den Körper schlängelt :D
"erotisch" meinte ich nicht, obwohl das natürlich auch "sinnlich" sein kann.

severina

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24

Freitag, 28. September 2007, 17:30

Lieber Martin,
ich würde sagen, gerade deshalb! Stell dir vor, du müsstest den Großteil deiner Tage unter lauter Männern zubringen, die Frauen, die sich ab und an zeigen, sind tabu für dich - da gibst du dich wahrscheinlich auch erotischen Fantasien hin! ;) :D

Eine weitere hocherotische Stelle, wenn es die Sänger so rüberbringen, ist für mich das "Soava fanciulla". Es gibt natürlich Rodolfos, da denkt man beim "E al ritorno?" bestenfalls an Kartenspielen, aber bei anderen - joi Mama :] :]

Fairy, ja den Loosey-Film kenne und liebe ich natürlich, ich bin doch auch Raimondi-Fan!! Und eines kann ich dir aus Erfahrung sagen: Den Blick hatte er auch beim Bühnentürl drauf!
Zu deiner Bemerkung, Tosca hätte sich das mit dem Umbringen doch besser überlegen sollen, fällt mir eine der vielen Callas-Gedenksendungen ein. Bei uns lief eine wirklich höchst interessante Dokumentation über die legendäre "Tosca" mit Callas und Tito Gobbi, wo nicht nur ganz tolle Ausschnitte gebracht wurden (Die meine bisher eher laue Einstellung zur Primadonna assoluta ziemlich über den Haufen warfen!), sondern vor allem Interviews mit beiden, wo sie ausführlich ihre Rollen interpretierten und ihr ganz spezifisches (und atemberaubendes) Zusammenspiel analysierten. Und da sagte die Callas, für sie als Tosca ist das Mordmotiv gar nicht so sehr der Wunsch, ihren Geliebten zu retten, sondern die Angst, den Verführungskünsten Scarpias zu erliegen, der sie zwar als Mensch abstößt, aber als Mann fasziniert und erregt. Und wenn man Tito Gobbi betrachtete, verstand man das ebenso wie bei Raimondi.
lg SEverina :hello:

Siegfried

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25

Freitag, 28. September 2007, 17:39

RE: Die sinnlichsten Momente in der Oper

Braut und Schwester bist du dem Bruder - so blühe denn Wälsungen-Blut! :O :O
Freundliche Grüße Siegfried

Fairy Queen

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26

Freitag, 28. September 2007, 18:03

Liebe Severina, ja natürlcih Soave fanciulla!!!! Mit Pavarottis STIMME(nur der!) mon dieu!!!!!! dahinschmelz.........
Und in der Butterfly die Stelle wo sie die Namen aufzählt, die Pinkerton ihr gegeebn hat, da schmelze ich auch(bei "un bel di vedremo")
Es gibt einfach Opernstellen, da kann man nur noch mit dem Vicomte de Valmont sagen: Dagegen bin ich machtlos! :jubel: :angel: :yes:

Was den Scarpia angeht: irgendwie würde da wohl doch Toscas schlechtes Gewissen das Ärgste verhindern. Wenn der Geliebte im Hintergrund schreit und gefoltert wird, kann ich doch nciht als Tosca mich dem Folterer an den Hals werfen udn sei er noch so Raimondi oder Gobbi-sex. :no:-Da friert Einem irgendwie doch das Blut in den Adern und der Körper streikt(-HOFFENTLICH!!!!!)
Was man allerdings als political correct tarnen könnte: Tosca provoziert Scarpia bis zum Aller--Letzten und sticht ihn dann erst ab. Da hat sie was von und dem Sadismus ihm gegenüber ist Genüge getan.
Das wäre auch viel erotischer auf der Bühne, scheint mir.

Lieber Rideamus, Operettentexte sind manchmal viel frivoler und erotischer als Opern. Ob Offenbach oder Lehar oder was auch immer.
Von der Dubarry angefangen und der Perichole noch lange nciht aufgehört.
Ich sage nur: Nathalie Dessay als Eurydice! :jubel:
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

Jacques Rideamus

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27

Freitag, 28. September 2007, 18:23

Zitat

Original von Fairy Queen

Lieber Rideamus, Operettentexte sind manchmal viel frivoler und erotischer als Opern. Ob Offenbach oder Lehar oder was auch immer.
Von der Dubarry angefangen und der Perichole noch lange nciht aufgehört.
Ich sage nur: Nathalie Dessay als Eurydice! :jubel:


Liebe Titania,

obwohl selbst Librettist und deshalb außerstande, das Lied der Großherzogin anders zu beschreiben als über seinen Text, lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich bei meinem Zitat, wie bei den übrigen auch, ausdrücklich die Musik gemeint habe. Sing das "Dites-lui" mal nach, und Dir wird wenig Verführerischeres an Melodieführung einfallen. Das kann man auch ohne Text singen, und jeder versteht sofort, was gemeint ist.

:hello: Rideamus
Ein Problem ist eine Chance in Arbeitskleidung

Siegfried

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28

Freitag, 28. September 2007, 18:31

Zitat

Original von Fairy Queen
Lieber Rideamus, wenn ich nciht dringend Peter einholen müsste und bis morgen den 1000sten Beitrag schreiben sollte, würde ich besser nciht antworten..... :D

Lieber Siegfried, ich dachte Leda sei die Dame und der Schwan der Herr? Da liegt wohl ein anatomisches Missverständnis vor. ?(


Ach das schafft unser Plaudertäschchen doch locker heute noch und dann wird aus Fairy Queen die Quoten-Queen :pfeif:

Doch nun etwas Ernstes: Es ging um den Schwan und nihct um Leda, Klein-Zack!
Freundliche Grüße Siegfried

severina

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29

Freitag, 28. September 2007, 19:07

Also, ich höre gerade in Endlosschleife die Operetten-CD von Angelika Kirchschlager & Simon Keenlyside - und Leute, ich kann euch sagen, die ist auch nicht unsinnlich!! :lips: :lips:
lg Severina :hello:

PS: Fairy, auf zum Endspurt!!! Solen wir Wetten annehmen, wer von euch dreien als Erster die Ziellinie überquert??? Aber da die Herren ja ritterlich sind..... ;)

Maggie

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30

Freitag, 28. September 2007, 19:14

Liebe Severina,

Zitat

Original von severina
Also, ich höre gerade in Endlosschleife die Operetten-CD von Angelika Kirchschlager & Simon Keenlyside - und Leute, ich kann euch sagen, die ist auch nicht unsinnlich!! :lips::lips:
lg Severina :hello:



ich stimme Dir zu 100% zu. Die Beiden sind einfach fantastisch.:jubel::jubel::jubel: Ich weiss gar nicht wie oft ich diese CD in der kurzen Zeit da sie auf dem Markt ist schon gehört habe. Auf jeden Fall ooooffffffttttt.

LG

Maggie