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Hüb'

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1

Montag, 9. Juli 2007, 22:22

Brahms: Die Klavierquartette

Hallo zusammen!

Bin neu hier und hoffe mich schnell einzuleben. Der ein oder andere kennt mich auch vielleicht.

Via Suchfunktion konnte ich leider kein entsprechendes Thema finden. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren. :)

Am vergangenen Wochenende war ich beim wunderbar kleinen+feinen Kammermusikfestival in Kamp-Lintfort. U. a. wurde dort Brahms-Klavierquartett op. 25 gegeben. Eben jenes besitze ich nur in der klassischen Beaux Arts Trio-Einspielung für Philips.

Bei Brilliant gibt es nun eine günstige GA der Quartette mit Isabelle Faust, die mich eigentlich noch nie enttäuscht hat (Schumann-Sonaten für CPO, Dvorak (!!!!!) auf HMF):




Kennt jemand diese Einspielung und kann eine Empfehlung abgeben?
Ist das eigentlich eine Eigenproduktion? Daten, die auf eine Übernahme aus dem Katalog einer anderen Firma schließen lassen konnte ich nämlich nicht finden.

Viele Grüße

Frank :)

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2

Dienstag, 10. Juli 2007, 09:42

Brahms: Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26

Einige andere Aufnahmen der ersten beiden Quartette habe ich hier verglichen:

Klavierquartette allgemein

Da das wirklich eher hierher gehört, füge ich nochmal die Diskussion des A-Dur-Quartetts hier ein; Pius hat die des g-moll weiter unten schon ausführlich zitiert:

Klavierquartett Nr. 2 A-Dur op. 26

Komponiert: 1857/1861

Allegro non troppo ca. 15 min (mit Wdh.)

Pius' nachvollziehbare Bemerkung, dass dieses Werk nicht ohne Längen ist, dürfte sich besonders auf diesen (und den 3. Satz?) beziehen. Er beginnt mit einem sehr schlichten Thema im piano, dass dann von den Streichern fortgeführt wird, anschließend die Rollen vertauscht und endlich eine Steigerung ins forte, fast unterwartet energisch. Im folgenden meldet sich ein punktiertes Motiv zu Wort, das noch wichtig werden wird. Zunächst jedoch ein wiederum schlicht-lyrisches Seitenthema, dann aber als Schlußgruppe eine schwungvolle Melodie unter Verwendung des punktierten Motivs. Nach der Wdh. der Exposition (die anscheinend nur in diesem Werk verlangt wird) beginnt die Durchführung mit ebendiesem
Motiv, verarbeitet dann aber in erster Linie das Hauptmotiv vom Beginn des Satzes, worauf noch einmal eine eindringliche Moll-Variante des punktierten Motives folgt, die schließlich zur Reprise überleitet. (Diese Großgliederung ist hier sehr viel leichter zu erhören als im g-moll-Quartett) Nach der Reprise folgt noch eine Coda, die das Hauptmotiv noch einmal versonnen in einem versetzten Dialog von Klavier und Streichern bringt; der Satz klingt mit Fragmenten dieses Hauptmotivs aus.

Poco adagio ca. 12 min

Ein sehr schöner, romantisch-schwelgerischer langsamer Satz, durch die gedämpften Streicher auch etwas geheimnisvoll anmutend. Nach dem Hauptthema folgt eine düstere Wendung des Cellos, auf die das Klavier mit mysteriösen Arpeggien antwortet, mehrfach wird dieses Wechselspiel wiederholt, dann stimmt die Geige eine neue, beruhigende Melodie an, die indes wieder in eine kurze Cellophrase zusammenfällt, die die Streicher übernehmen, worauf das Klavier nun eine leidenschaftlichere Version der eben gehörten Melodie bringt. Dieses Wechselspiel eher idyllischer und passionierter Passagen setzt sich durch den gesamten Satz fort.

Scherzo: Poco allegro ca. 11 min

Dieses Scherzo erinnert ein wenig (vermutlich mit Absicht) an Beethoven (der Hauptteil an den 2. Satz aus op. 132) und besonders im kanonisch gesetzten Moll-Trio an Haydn (Menuett aus dem "Quintenquartett" op. 76,2). Bemerkenswert vielleicht auch, obwohl es hierfür gewiß Vorgänger gibt, die "Umkehrung" der Scherzo/Trio Charakterzüge: der Scherzo-Hauptteil ist der lyrischere Abschnitt. Ein Beitext behauptet, das Scherzo-Thema sei aus Bachs D-Dur-Partita entlehnt (das Fugenthema des schnellen Teiles der "Ouverture").

Finale: Allegro ca. 9-10 min

Wie im g-moll-Quartett ein "ungarisches Finale", gemäß dem Charakter des gesamten Werks jedoch etwas gemäßigter im Ausdruck als dieses. Ein passender Abschluß für ein doch überwiegend eher heiteres Werk.

Wiederum habe ich drei Einspielungen gehört, BeauxArts, Rubinstein/Guarneri und Richter/Borodin. Bei der letzteren handelt es sich um einen Live-Mitschnitt, was für den teils etwas direkten und harten Klang verantwortlich ist. Auch ist der etwas rauhe des Klang Borodin-Quartett nicht mit dem samtigen Guarneri-Q. zu vergleichen. Aber in gewisser Weise tut das dem Werk gut: diese Interpretation ist sehr viel mitreißender als die beiden anderen, im Finale regelrecht wild, indes mit deutlichen Abstrichen bei der Klangschönheit.

Das erweiterte BeauxArts-Trio gefiel mir hier besser als im g-moll-Quartett: eine klare, geradlinige und wenn nötig auch forsch zupackende, dennoch immer klangschöne Interpretation. Vielleicht die sicherste Wahl unter diesen drei Einspielungen.
Rubinstein/Guarneri war mir hier teils etwas zu "gemütlich" besonders im Kopfsatz, sehr schön allerdings im adagio.

Insgesamt aber alle drei durchaus empfehlenswerte Aufnahmen!



viele Grüße

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

Spradow

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3

Dienstag, 10. Juli 2007, 10:32

RE: Brahms: Die Klavierquartette

Hallo Hüb'!

Das scheinen die gleichen Aufnahmen zu sein, die auch in der Brahms-Kammermusik-Komplettbox des gleichen Labels enthalten sind. Die Klangqualität ist gut, zur Interpretation kann ich aber mangels Vergleichsmöglichkeiten nichts sagen.


Gruß,
Spradow.

Stabia

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4

Dienstag, 10. Juli 2007, 12:21

RE: Brahms: Die Klavierquartette

Hallo zu sammen, ich habe die Box auf Empfehlung hier im Forum bei jpc bestellt und gestern bekommen. Inzwischen hörte ich Op. 25/1 und bin wirklich glücklich, daß ich nun auch Kammermusik von Brahms kennenlernen werde.

Hier ist das gleiche wie mit Beethovens Kammermusik: die Symphonien und die Kammermusik sind 2 verschiedenen Sachen, nicht vergleichbar.

Viel experimenteller, individueller.
Besonders gefielen mir der 3. und der 4. Satz. Der 3. Satz straft all diejenigen Lügen, die behaupten (nicht anders bei Beethoven), Brahms könne keine Melodien schreiben. Was wollen diese Leute. Ich jedenfalls habe meine Mühe mit Komponisten der heilen Welt, kann Mozart und Haydn immer nur in Häppchen genießen, liebe deren Moll-Kompositionen mehr, weil ich dann unterstelle, es geht ihnen nicht nur um Unterhaltung der Zuhörer.

Hier ist es jedenfalls ganz anders, wie auch bei meinem Hausgott Beethoven.
Der 4. Satz (nur gehört, nicht einmal die Satzbezeichnung gelesen), scheint ein Variationensatz zu sein. Der Rhythmus dieses Stückes würde einen eigenen Thread "Die Rolle des Rhythmus bei Brahms Musik" rechtfertigen.
Sehr, sehr interessante Musik.

Das war nur ein schneller Eindruck, den ich da schreibe.

Gruß aus Bonn :hello:
Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu

Hüb'

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5

Dienstag, 10. Juli 2007, 18:50

Hallo!

Danke für den Hinweis auf den Klavierquartett-Thread.
Habe gesehen, dass dort schon einiges zu Brahms' Quartetten zu lesen ist.

In meinen Augen ist nahezu die komplette Brahms'sche Kammermusik großartig!

Viele Grüße

Frank :)

Frank1970

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6

Dienstag, 10. Juli 2007, 23:22

Hallo Hüb',

noch zu deiner Frage, ob es sich um eine Brilliant-Eigenproduktion handelt:
Ich besitze diese Aufnahmen auch, allerdings als Bestandteil der 40 CD Brahms Masterworks Box. Als Aufnahmedatum ist der 21.-24. August 1996 angegeben. Ich glaube da gab es Brilliant noch gar nicht. Wahrscheinlich ist es also eine Komplettübernahme von einem anderen Label.

Selbst neugierig geworden, habe ich etwas geforscht und auf der Homepage des beteiligten Viola-Spielers Bruno Giuranna folgende Coverbilder gefunden.



Weitere Angaben zu den Aufnahmen, konnte ich leider auch dort nicht entdecken.

Viele Grüße
Frank
From harmony, from heavenly harmony
this universal frame began.

Hüb'

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7

Freitag, 17. August 2007, 06:39

Hi!

Habe die Brilliant-CDs mittlerweile erworben und höre sie nun das 1. Mal.

Vielen Dank Frank, für Deine Ergänzungen zum Ursprung der Aufnahmen.

In meinen Augen eine sehr gute, voll konkurrenzfähige Einspielung. Klanglich gut-solide (etwas "trocken" vielleicht) und musikalisch makellos! :)

Kaufen!

Allerdings listet Amazon die Doppel-CD nur noch als (relativ teures) UK-Import. Bei JPC ist sie gar nicht mehr erhältlich. Wundert mich sehr, ist doch die Brilliant-Wiederveröffentlichung als Einzelausgabe noch gar nicht so lange am Markt. :(

Glück auf!

Frank :)

Pius

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8

Sonntag, 28. Oktober 2007, 21:53

Hallo!

Am Donnerstag hatte ich das erste der Quartette, g-moll op. 25, gehört, und seitdem gefällt es mir mehr als je zuvor.

Ich zitiere mal Herrn Roehl aus einem anderen thread:

Zitat

Original von Johannes Roehl

Klavierquartett Nr 1 g-moll op. 25

Diese Werk entstand 1859- 61 und bildet mit dem A-Dur-Quartett eine Art gegensätzliches Paar. Es scheint das beliebteste der Werke zu sein und ist vermutlich auch mein Favorit.

Allegro (ca. 13 min)

Ein düster-dramatischer Satz. Es beginnt noch verhalten mit einem gehenden Motiv in Vierteln (das den gesamten Satz behrerscht), bald steigert sich aber die Bewegung. Es folgt ein schwungvolleres Überleitungsthema und schließlich ein sehr einfaches aber hier fast ekstatisch wirkendes Thema, eine der wenigen wirklich hellen Momente in einem weitgehend dunkel getönten Satz. Der weitere Verlauf ist recht komplex; ich wurde zunächst durch eine reprisenhaft wirkende Wiederkehr des Hauptmotivs genarrt, die Durchführung geht nach diesem zurückhaltenden Anfang jedoch noch recht ausführlich weiter. In der Reprise bemerkenswert die geisterhaft-blasse Moll-Variante des vormals so ekstatischen Themas. In der Coda reckt sich das Hauptmotiv noch einmal gigantisch empor, scheint dann aber quasi entkräftet zusammenzubrechen.

Intermezzo: Allegro, ma non troppo (ca. 8 min)

Ein typischer Brahms-Satz, ständig zwischen balladesker Melancholie und eher spielerischem scherzando schwankend.
Das Trio ist im tempo beschleunigt und nach Dur aufgehellt, wirkt leichter, obwohl es auf demselben thematischen Material beruht. Nach einer Wiederkehr des Hauptteils verflüchtigt sich der Satz mit einer Erinnerung an das spielerische Treiben des Trios.

Andante con moto (ca. 9-10 min)

Ein nicht sehr langsamer Satz (eins meiner Beihefte spricht von einem langsamen Menuett, das kann ich zwar nachvollziehen, höre es aber nicht unmittelbar), beginnt mit einer etwas schwärmerischen Melodie, die sich zu stärkerer Bewegung steigert, fast leidenschaftlich wird. Dann folgt ein marschartiger Mittelteil, in dem indes Teile der Hauptmelodie steigernd verarbeitet werden (in diesem Teil geizt Schönberg in seiner Orchesterbearbeitung nicht mit allerlei Schlagwerk :D ) . Nach mehrfachem Aufschwung bricht der Marsch ab, es folgt ein kurzer besinnlicher Moment und die variierte Rückkehr des ersten Teils. Zum Abschluß folgt noch eine sehr schöne, intensive Steigerung im Wechselspiel der Streicher, begleitet von Triolen des Klaviers.

Rondo alla Zingarese: Presto (ca. 8 min)

In diesem spielfreudigen Rondo scheinen alle Schatten des Kopfsatzes vergessen, zwar gibt es noch einige schwelgerisch-melancholische Momente, aber die sind eher dem Kontrast geschuldet als ernst gemeint. Auftrumpfende Motive wechselnd sich ab mit der flirrrenden Virtuosität einer Zigeunerkapelle (inklusive Imitation des Cymbalon durch pizzicato), insgesamt ein Satz, bei dem man Mühe hat ruhig sitzen zu bleiben. Man könnte auch dieses Stück als eine Apotheose des ungarischen Tanzes bezeichen, was wohl zuerst auf das Finale des B-Dur-Klavierkonzerts gemünzt war.

Ich habe in den letzten Tagen mehrfach meine 3 Einspielungen des Werkes gehört; allerdings i.d.R. nicht im direkten Satz-für-Satz-Vergleich. Alle sind ziemlich gut. Dennoch empfinde ich das verstärkte BeauxArts-Trio (Philips 1973)als vergleichsweise neutral und etwas kühl. Im Kopfsatz stört es weniger, aber der 2. Satz wirkte auf einmal, obwohl sie nicht langsamer waren als die anderen, etwas schlapp. Dennoch sehr ordentlich und auf jeden Fall zum Einstieg geignet.
Unübertroffen an Dramatik und Leidenschaft ist Gilels mit Mitgliedern des Amadeus-Quartetts (DG 1971); man höre etwa das "ekstatische" Schlußgruppenthema des Kopfsatzes oder die Tempowechsel im ungarischen Finale. Gilels ist ein Meister des scheinbar gerade noch gezügelten Ausbruchs, was sehr gut zu der Musik paßt.
Ebenfalls sehr gut, wenn auch etwas weniger expressiv und nicht ganz so kontrastreich, aber bei den Streichern einfach auch klangschöner als die Konkurrenz, ist der alte Rubinstein mit dem jungen Guarneri-Quartett (RCA 1967). Rubinstein/Guarneri und BeauxArts bieten zudem den Vorteil, dass man alle drei Werke mit ihnen kriegen kann.




Dieses Werk war übrigens Brahms' Debütwerk in Wien, mit dem er dort erstmals als Pianist und Komponist in der Öffentlichkeit auftrat. Über die Publikumsreaktion habe ich noch nichts gelesen, aber das Werk wird sicher Eindruck gemacht haben... :yes:

Faszinierend finde ich auch die völlig Unterschiedliche Wirkung des g-moll im ersten und im viersten Satz. Irgendwie scheint es mir ein bißchen, als habe Brahms die ersten beiden Sätze für die Musikwissenschaftler und die anderen beiden für das breite Publikum komponiert. :D

Kann mir jemand sagen, warum Schönberg gerade den ersten Satz des op. 25 als so modern und zukunftsweisend empfunden hat? Ich habe da eine Formulierung á la "Musik des 20. Jahrhunderts in der Sprache des 19. Jahrhunderts ausgedrückt" im Kopf. ?(

An Aufnahmen habe ich nur die bereits erwähnte von Brilliant (Lizenzaufnahmen von VOX) und den Klassiker mit dem jungen Rubinstein und Mitgliedern des Pro-Arte-Quartetts.

Viele Grüße,
Pius.

miguel54

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9

Sonntag, 4. November 2007, 18:27

Das Italian Piano Quartet hat alle Klavierquartette von Brahms in HIP aufgenommen, 1994 auf Doppel-CD bei Symphonia in Italien erschienen und noch lieferbar.
Corrado Bolsi, Violine
Angelo Bartoletti, Viola
Sandro Meo, Violincello
Ricardo Cecchetti, Piano Bösendorfer 1880

Da die Streicher hier mit maßvollem, aber durchaus nicht ohne Vibrato agieren, das Ganze ausreichend Leidenschaft wie Klarheit aufweist, bin ich mit dieser Aufnahme sehr zufrieden, da ich historische Klavier bevorzuge.

HolgerB

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10

Mittwoch, 12. November 2008, 19:22

Brahms : Klavierquartett Nr.1 g-moll op. 25

Hallo !


Klavierquartett Nr. 1 g-moll op. 25 ( Spieldauer ca. 40 min .)
Vollendet : 1861

Die Sätze :

1. Allegro
2. Intermezzo. Allegro ma non troppo
3. Andante con moto
4. Rondo alla Zingarese.Presto

Schönberg hat das Quartett einmal scherzhaft Brahms`5. Sinfonie genannt.
Und in der Tat ist das Werk recht orchestral angelegt.

Es ist in allen Sätzen, für Brahms typisch, sehr dicht komponiert.

Im ersten Satz werden gleich drei Themen verarbeitet.

Im zweiten Satz gibt es ein Intermezzo, daß eigentlich ein Scherzo sein könnte bei dem die Melodien nur so umher "fliegen".

Im dritten Satz, dem Andante con moto, werden zwei Themen verarbeitet und am Höhepunkt erscheint ein kleiner Marsch.

Im letzten Satz erkennt man Brahms`liebe zur ungarischen Musik.
Dieser Satz ist voller Feuer und man erkennt die zigeunerische Ausgelassenheit.

Bei der Uraufführung wirke Clara Schumann mit und es war für Brahms der Eintritt ins musikalische Leben von Wien.

Meine Lieblingssaufnahme ist, die Neuaufnahme mit dem Faure Quartett.



Wie ist Eure Meinung dazu ?

Mit brahmschen Gruss
Holger

Roman

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Registrierungsdatum: 4. März 2009

11

Mittwoch, 11. März 2009, 14:57

Hallo allerseits,

ich würde gerne diesen Thread wieder ins Rollen bringen, um keinen Neuen anfangen zu müssen, denn das besagte Stück «op 25» ist hier bestens aufgehoben.

Das op. 25 ist eines meiner - wenn nicht mein absolutes - Lieblingsstück in der Kammermusik.
Kennengelernt habe ich das Stück vor vielen Jahren durch Zufall in einem französischen Film «Monsieur Hire» mit Michel Blanc. Die Musik gibt dem Film einfach seine Unterschrift, die Melancholie, die Leidenschaft. Beim Abspann fand ich heraus, daß es sich um das op. 25 von Johannes Brahms handelte. Ich kaufte mir gleich die CD (weiß leider nicht mehr mit wem, hab sie heute nicht mehr) war so begeistert und spielte sie meinen Freunden immer wieder vor, und wollte sie im letzten Satz zum schmelzen bringen (was mir oft gelang). :D

Es fällt mir noch etwas schwer (ich bin Nichtmusiker) die Musik richtig zu beschreiben. (Ich bin noch neu hier) In dem Stück geschieht so viel, es besteht aus so vielen Themen, es wird niemals langweilig, (Man könnte 3 Quartette damit schreiben). Ich finde den letzten Satz einfach zum Weinen schön.

Ich besitze aktuell 3 Aufnahmen: Zweimal Amadeus Quartett mit Gilels und Perahia, und das Beaux Art Trio mit Menahem Pressler. Mit Amadeus/Gilels bin ich sehr zufrieden.

Zweimal habe ich das op 25 im Konzert erlebt. Das erste Mal mit dem Zürcher Streichtrio und Walter Civitareale am Klavier. Ein fantastisches Konzert, hier wurde mit Leidenschaft und F R E U D E gespielt. Ein wahrer Genuß. Vor vier Jahren erlebte ich es noch einmal mit den Herren Kremer, Bashmet, Maisky und Berezowsky am Klavier (anstatt wie vorgesehen Martha Argerich). Na ja, es war halt so jetsetkammermusik, gar nicht berauschend (um nicht zu sagen das Geld nicht wert) das Hemd von Maisky allerdings gefiel mir sehr gut.

Kann noch jemand seine Begeisterung mit mir teilen, oder findet ihr, es sei nur ein gutes Stück unter vielen? Wie sind eure Konzerterlebnisse? Welche Aufnahmen besitzt ihr, und welche könnt ihr empfehlen? Ich bräuchte wenigtens noch eine perfekte neuere Aufnahme.

viele grüße
roman :hello:

Pius

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12

Freitag, 13. März 2009, 23:46

Hallo Roman!

Zitat

Original von Roman
Kann noch jemand seine Begeisterung mit mir teilen, oder findet ihr, es sei nur ein gutes Stück unter vielen?


Bezogen auf Brahms' Kammermusik: Da ist op. 25 für mich ein gutes Stück unter vielen. ich höre das Klavierquintett uind die Klaviertrios tendenziell lieber als die Klavierquartette. Wobei ich da differenzieren muß: Das 3. Quartett halte ich für das beste, das 1. kommt knapp dahinter, beide sind sehr gute, aber eben nicht einzigartig-gute Werke von Brahms. Das 2. Quartett gefällt mir von allen Brahms-Kammermusikwerken am wenigsten, ich kann damit nichts anfangen.

Bezogen auf die Klavierquartett-Literatur: Ich habe 27 Klavierquartette (in der Standard-Besetzung) in meiner Sammlung. Vor op. 25 würde ich vorziehen op. 60 (wie schon gesagt) und die beiden von Mozart (sind aber schwer damit vergleichbar). Platz 4 von 27 ist ja schonmal was...
Tagesformbedingt können aber auch Faure 1, Mendelssohn 3 oder Ries 2 bei mir höher im Kurs stehen.

Wir brauchen unbedingt einen Lieblings-Klavierquartett-thread...

Zitat

Welche Aufnahmen besitzt ihr, und welche könnt ihr empfehlen? Ich bräuchte wenigtens noch eine perfekte neuere Aufnahme.


Kürzlich habe ich Brahms' 3. Klavierquartett live gehört mit dem Faure Quartett, das hat mir sehr gut gefallen. Wie ich gesehen habe, hast Du Dir die Aufnahme gekauft, da würde mich eine Rezension interessieren.

Die Brilliant-Aufnahme halte ich für grundsolide und empfehlenswert. Wer DIE ultimative Aufnahme sucht, wird aber wohl doch anderswo suchen müssen.
Derzeit ist die Argerich & Co. - Aufnahme für 7,99 bei 2001 zu haben. Soll ich zuschlagen?



Viele Grüße,
Pius.

Roman

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13

Samstag, 14. März 2009, 13:20

Hallo Pius,

erstmal Danke für Deine ehrliche Einschätzung bezüglich des op 25. Ich behaupte ja nicht, daß das op.25 das beste Werk von Brahms sei, es ist einfach eines der ersten Kammermusikstücke die mir von Anhieb an gefiel. Die Brahmsche Kammermusik finde ich einfach genial, insbesondere seine Trios, das Quintett op 34, das Klarinettenquintett, die Violinsonaten, die Cellosonaten usw. Es ist einfach herrliche Musik.

Was die Klavierquartette angeht, (höre jetzt eben Fauré) kenne ich noch nicht alles. Ich beschäftige mich erst seit 6 Monaten so richtig mit Kammermusik.

Klavierquartette besitze ich von folgenden Meistern:
Brahms op 25, op 26, op 60
Fauré 1 und 2
Mendelssohn 1-3
Martinu No 1
Dvorak No 1 und 2
Schumann op 47

Du hast noch Mozart, Ries genannt. Was gibt es sonst noch was interessant wäre?

Und ein Lieblings-Klavierquartett-thread... könnten wir wirklich gebrauchen

gruß
roman

:hello:

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14

Samstag, 14. März 2009, 13:52

op.25 ist mein Favorit unter den Brahms-Klavierquartetten. Ich schätze das A-Dur aber viel höher als Pius und ziehe es dem c-moll vor. Meine liebsten stärker besetzten Kammermusikwerke von Brahms sind aber wohl das Klavier- und das Klarinettenquintett, das g-moll-Quartett ist jedoch gewiß oben mit dabei.
Mein liebstes Klavierquartett überhaupt ist inzwischen das von Schumann, gefolgt von Brahms und Mozart g-moll.

Unlängst habe ich ein entsprechendes Werk von Reger erstmals gehört, dazu kann ich aber noch nicht viel sagen.

Weitere Werke werden hier angesprochen.

:hello:

JR
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Pius

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15

Samstag, 14. März 2009, 14:23

Hallo Roman!

Zitat

Original von Roman
Du hast noch Mozart, Ries genannt. Was gibt es sonst noch was interessant wäre?


Da hilft Dir der Link von Johannes zum allgemeinen Klavierquartett-thread weiter. Dort werde ich auch gleich noch etwas schreiben.
Ich bin ja Klavierquintett-Sammler, und Klavierquartette fallen eher nebenher an.

Zitat


Und ein Lieblings-Klavierquartett-thread... könnten wir wirklich gebrauchen


Vielleicht starte ich demnächst einen Versuch. ich glaube, ich weiß auch schon, wie viele und welche Taminos sich daran beteiligen werden...

Viele Grüße,
Pius.

Spradow

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16

Samstag, 14. März 2009, 16:58

Hallo!

Auch ich finde das g-moll-Quartett sehr gut, und von den Klavierquartetten ist es mein klarer Favorit! Allerdings ist es dann im Vergleich mit den anderen Kammermusikwerken von Brahms insgesamt doch in einer sehr breiten Spitzengruppe: Da sind noch die ersten beiden Klaviertrios, die beiden Streichquintette, das zweite Sextett und vielleicht noch die G-Dur-Violinsonate in der allerersten Reihe zu nennen. Von denen ist wahrscheinlich das G-Dur-Quintett oder das zweite Trio meine Nr. 1 bei Brahms.
Ansonsten kenne ich übrigens keine weiteren Klavierquartette außer denen von Mozart (also, Pius, falls Du mich als Abstimmer eingeplant haben solltest, muss ich Dich enttäuschen...). Das von Fauré (ich glaube Nr. 1) habe ich noch irgendwo herumliegen, das gab es mal beim SWR Musikstück der Woche; aber bisher habe ich es nur einmal oberflächlich gehört. Die Quartette von Mozart sind jedenfalls auch toll, keine Ahnung, ob ich die besser finde als op. 25...

Interessanterweise finde ich das Rondo alla Zingarese gar nicht so gut - mir ist es ein wenig zu lang. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass man den Satz noch erheblich wilder spielen kann als in meiner einzigen Aufnahme (Brilliant), vielleicht würde es dann auch bei mir richtig funken. Bis zum Kauf einer solchen Aufnahme ergötze ich mich vor allem am Kopfsatz und am Andante con moto.


Gruß,
Frank.

Roman

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17

Sonntag, 15. März 2009, 19:46

Hallo,

Also ich habe mir gestern und heute das op. 60 nochmals angehört. Es gefällt mir jedenfalls besser als vor etlichen Wochen. Was eine Intensivhörvorgänge so alles mit sich bringt. Es erinnert mich stark an Beethoven. Der vierte Satz mir dem «Schicksalsmotiv» gefällt mir am besten. Einfach tolle Musik.

Aber, mein Favorit ist und bleibt das g-moll-Quartett, gefolgt von op 60 und 26.

gruß
Roman

Zwielicht

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18

Dienstag, 17. März 2009, 19:24

Op. 60 ist mir nicht nur das liebste Klavierquartett von Brahms, sondern eines seiner faszinierendsten Kammermusikwerke überhaupt (neben Klavierquintett, Horn- und Klarinettentrio sowie Klarinettenquintett). Das liegt vielleicht an der einzigartigen, durch die Entstehungsgeschichte bedingten Mischung von frühem, hochromantisch-exzessivem und diszpliniert-knappem, reifem Stil. Nur der langsame Satz ist - wenngleich sehr schön - etwas harmlos, aber das erscheint mir auch beim Klavierquintett so.

Op. 25 und 26 mag ich aber auch sehr, obwohl das letztere kleinere Längen hat. Beim g-moll-Quartett finde ich den langsamen Satz nicht gar so toll (bis auf den marschartigen Teil, den Schönberg vermahlert hat) und das Finale ist ja ein etwas in die Länge gezogener Ungarischer Tanz - hier muss der gestrenge Brahmsfreund doch zumindest eine Augenbraue hochziehen, erstaunlich, dass das hier so unbeanstandet durchgeht :D. (Ich bin ja auch überzeugt, dass sich Schönberg op. 25 für seine Instrumentierung nicht wegen der progressiven Züge ausgesucht hat, sondern wegen des Rausschmeißer-Finales...).

Um nicht missverstanden zu werden: ich weiß die Kehraus-Funktion und den Schwung des Alla zingarese durchaus zu schätzen... ;)


Viele Grüße

Bernd
Was heut gehet müde unter, hebt sich morgen neugeboren.

Roman

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Registrierungsdatum: 4. März 2009

19

Dienstag, 17. März 2009, 20:42

Liebe Kammermusikfreunde,

Heute erschien endlich die



Das g-moll-Quartett. Nach zwei Durchläufe, den 2ten mit Kopfhörer, muß ich sagen, ich bin sehr begeistert. Es ist eine sehr homogene Aufnahme, transparent, sehr ausgewogen, da gibt es Feinheiten die ich den drei anderen (Amadeus Quartett mit Gilels und Perahia, und das Beaux Art Trio mit Menahem Pressler) nicht höre.

Das op. 60, Jaaaa, je öfter ich es höre, desto.......
Ich verstehe so langsam warum das op 60 bei vielen von Euch ganz oben steht.
Das könnte auch mein neuer Favorit werden.

gruß
roman

Matthias Oberg

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Registrierungsdatum: 7. April 2008

20

Dienstag, 17. März 2009, 21:23

Zitat

Original von Roman
Liebe Kammermusikfreunde,

Heute erschien endlich die



Das g-moll-Quartett. Nach zwei Durchläufe, den 2ten mit Kopfhörer, muß ich sagen, ich bin sehr begeistert. Es ist eine sehr homogene Aufnahme, transparent, sehr ausgewogen, da gibt es Feinheiten die ich den drei anderen (Amadeus Quartett mit Gilels und Perahia, und das Beaux Art Trio mit Menahem Pressler) nicht höre.


:yes: :yes: :D Auch für mich eine großartige Aufnahme beider Quartette! Deine Einschätzung kann ich voll teilen!

Beaux Art Trio mit Menahem Pressler habe ich auch noch. Die ist wirklich nicht schlecht, aber das Fauré-Quartett besticht für mich nicht nur durch alle Feinheiten hörbar machende Transparenz, sondern auch noch durch größere Lebendigkeit bei aller ausgewogener Brillianz ihres Spiels.

:hello: Matthias
"Freiheit, Weitergehen, ist in der Kunstwelt, wie in der ganzen, grossen Schöpfung, Zweck." Beethoven

AlexScria

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21

Samstag, 3. April 2010, 01:16

Vor wenigen Wochen habe ich das Faure Quartett im Konzert mit Schumanns Klavierquartett sowie dem A-Dur Quartett von Brahms.
Das Publikum und wir waren total aus dem Häuschen. Ich hatte das Quartett zum ersten mal gehört und es hat mich von Anfang an angesprochen und es gehört seitdem zu einer meiner Lieblingswerke von Brahms.
Als Zugabe spielten sie übrigens ein Finale aus einem Klavierquartett von Mendelssohn sowie einen Popsong (aus ihrer Pop-CD).
Die Dame des Hauses erhebt sich vom Klaviersessel: "Das war Siegfrieds Tod." Ein Zuhörer zu seinem Nachbarn: "Kann ich verstehen."

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22

Freitag, 16. April 2010, 12:28

Zitat

Original von AlexScria
Vor wenigen Wochen habe ich das Faure Quartett im Konzert mit Schumanns Klavierquartett sowie dem A-Dur Quartett von Brahms.
Das Publikum und wir waren total aus dem Häuschen. Ich hatte das Quartett zum ersten mal gehört und es hat mich von Anfang an angesprochen und es gehört seitdem zu einer meiner Lieblingswerke von Brahms.
Als Zugabe spielten sie übrigens ein Finale aus einem Klavierquartett von Mendelssohn sowie einen Popsong (aus ihrer Pop-CD).


Ich habe die Faurés vor nunmehr fast drei Jahren ebenfalls mit Brahms' A-Dur (dazu Mozarts Es-Dur und Mahlers Fragment) gehört und war sehr begeistert.
Allerdings war ich angesichts einer Reihe von Einspielungen in meiner Sammlung bisher zu geizig für die CD mit den anderen Brahms-Quartetten...

Es ist aber jedenfalls ein Top-Ensemble und ich nehme an, dass die CDs sich ebenso lohnen (mal abgesehen von der Pop-CD, sowas interessiert mich gar nicht, die Originale sind mir auch größtenteils unbekannt) wie ihre Konzerte!

:hello:

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)