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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

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Ulli

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301

Freitag, 7. Juli 2006, 12:45

RE: Die Zauberflöte - CD-Tipp

Zitat

Original von mimi
Hallo Thomas

Huch - daß die Dialoge fehlen, habe ich übersehen. Alfred hat mich bei dem Östmann verunsichert, da er die Dialoge als grässlich bezeichnet.

Puh - ist das schwierig...

Bei JPC habe ich noch ganz neu und frisch folgende, ältere Aufnahme gefunden:



Edda Moser und Peter Schreier mag ich sehr - Rothenberger allerdings weniger...

Viele Grüße
Mimi


Salut,

die Dialoge bei Östman sind m. W. die einzigen vollständigen ungekürzten. Allerdings ist die KdN nicht unbedingt DAS Highlight - schlecht hingegen ist sie nicht! Die Aufnahme ist aber klanglich ganz hervorragend, ich ziehe sie jeder Böhmaufnahme vor.

LG
Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
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Edwin Baumgartner

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302

Freitag, 7. Juli 2006, 12:48

RE: Die Zauberflöte - CD-Tipp

Hallo Ulli!

Zitat

ich ziehe sie jeder Böhmaufnahme vor.

So kurz vor Ende der Fußball-WM würde ich nicht mein Leben so mir nichts Dir nichts wegwerfen...
:hello:
...

Ulli

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303

Freitag, 7. Juli 2006, 13:20

RE: Die Zauberflöte - CD-Tipp

Das ist mir - zugegeben - leider ein paar Tritte zu hoch.

:O

?(
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musicophil

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304

Freitag, 7. Juli 2006, 13:37

Zitat

Original von Johannes Roehl
Aber was spricht gegen Böhm/Wunderlich


Zum Beispiel Dieskau?? Auch die KdN ist nicht super. Wirklich alles anführen braucht eine ganze Liste.

Ansonsten finde ich HvK noch schlimmer. :kotz:

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

Edwin Baumgartner

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305

Freitag, 7. Juli 2006, 14:07

RE: Die Zauberflöte - CD-Tipp

Ach, Ulli, muß ich Dir wirklich schildern, was ein gewisser Alfred S. mit jenen macht, die Böhm molestieren?
Am Anfang einer Fußball-WM kann man als Nicht-Fan u.U. schon lebensmüde werden. Aber nicht so knapp vor deren Finale.
:hello:
...

Ulli

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306

Freitag, 7. Juli 2006, 14:24

RE: Die Zauberflöte - CD-Tipp

Lieber Edwin,

es ist nur die Frage, wer schneller schießt... [Treffen vorausgesetzt]

:D
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Masetto

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307

Freitag, 7. Juli 2006, 15:33

Ich wiederum finde die Karajan-Aufnahme, die ich besitze, sehr sehr charmant und flockig leicht. Ich liebe diese Aufnahme heiß und innig.
29.08.1958 - 25.06.2009
gone too soon

Andrew

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308

Samstag, 8. Juli 2006, 20:45

Liebe Taminos und Paminas,

bei Ebay werden die Angebote auf einzelne Schlagwörter überschwemmt mit QUADROMANIA-Boxen, in denen jeweils 4 CDs enthalten sind.

Kann man allgemein danach fragen, wie es um die Qualität (Tonqualität) dieser CDs bestellt ist ? Oder sind die einzelnen Einspielungen so unterschiedlich, dass es keine Pauschalantwort gibt? ?(

Das Inhaltsverzeichnis der Einspielungen hört sich z.T. recht interessant an, sowohl ältere wie auch jüngere Aufnahmen sind dabei. Welche Firma steckt hinter dieser Reihe?
Es wäre schön, wenn jemand dazu ein wenig plaudern könnte. :hello:

Freundliche Grüße aus dem Zeitalter vor dem Spiel, Andrew
„Nichts auf Erden ist kräftiger, die Traurigen fröhlich, die Ausgelassenen nachdenklich, die Verzagten herzhaft, die Verwegenen bedachtsam zu machen, die Hochmütigen zur Demut zu reizen, und Neid und Hass zu mindern, als die Musik.“

Masetto

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309

Samstag, 8. Juli 2006, 20:49

Hier musst Du wirklich aufs Aufnahmedatum kucken. Man kann nicht pauschal sagen, dass die Tonqualität schlecht sei. Ich nenne z. B. eine Gustav-Mahler-Cd aus dieser Reihe mein Eigen. Die Aufnahmen sind von grottenschlechter Tonqualität (Aus den Jahren 1939, 1924 und 1950, aber die Aufnahmen sind interressant.

Das Lied von der Erde unter Schuricht (1939) Sehr interessante Aufnahme!

Die Quadromania-CDs liegen zu Hauf in der Kramkiste einer Buchhandlung bei uns rum. Ich glaub zu 1,99 das Stück.

:hello:
29.08.1958 - 25.06.2009
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GiselherHH

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310

Samstag, 8. Juli 2006, 21:14

Zitat

Original von Masetto
Das Lied von der Erde unter Schuricht (1939) Sehr interessante Aufnahme!


Ist das nicht die Live-Aufnahme aus Amsterdam, wo eine Niederländerin "Deutschland über alles, Herr Schuricht!" dazwischenruft?
"Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."

(Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

Masetto

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311

Samstag, 8. Juli 2006, 21:23

Das ist mir noch nicht aufgefallen ?(
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Ulli

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312

Samstag, 8. Juli 2006, 21:29

Zitat

Original von Andrew
Liebe Taminos und Paminas,

bei Ebay werden die Angebote auf einzelne Schlagwörter überschwemmt mit QUADROMANIA-Boxen, in denen jeweils 4 CDs enthalten sind.

Kann man allgemein danach fragen, wie es um die Qualität (Tonqualität) dieser CDs bestellt ist ? Oder sind die einzelnen Einspielungen so unterschiedlich, dass es keine Pauschalantwort gibt? ?(


Salut,

ich habe kürzlich bei descheipißi eine Quadromania-Clementi-Box erworben, die qualitativ wirklich sehr gut ist. Einzig die Qualität der CD-Halterungen war nicht so der Hit... sie waren bei der Ankunft zerbröselt, jedoch lieferte jpc promt Ersatz. Ich überlege mir, die Haydn-Box mit der Schöpfung und den Jahreszeiten noch zuzulegen.

Dahinter steckt die Membran International GmbH aus Hamburg - das hilft Dir jetzt nicht wirklich weiter. Im Falle Clementi sind es Zusammenstellungen verschiedener unterschiedlicher Aufnahmen, z.T. aber aus Antognazzis "Clementi Project", ganz wunderbar.

:jubel: :jubel: :jubel:

Cordialement
Ulli

[vor dem Spiel ist nach dem Spiel...] :D
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GiselherHH

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Samstag, 8. Juli 2006, 21:38

Hallo Masetto,

hier nur ein Nachweis.


Zitat aus:

Gustav Mahler – noch immer „Zeitgenosse der Zukunft“?

(Mathias Hansen, Berlin)

Vortrag aus dem Jahr 2001


In unserem Blick aus der Vogelperspektive auf das 20. Jahrhundert konstatieren wir nur die wachsende Reduzierung und schließlich den Abbruch aller Bemühungen um und aller Auseinandersetzungen mit Mahler im Lauf der dreißiger Jahre. Das Vordringen der von Nazi-Deutschland ausgehenden Eroberungskriege, die ihr folgende Besetzung fast ganz Europas und in ihrem Sog die Verketzerung von Mahlers Musik als „rassisch entartet“ erzwang hier deren jahrelanges Verstummen. Vielleicht bringt uns dieses Verschwinden nichts eindrucksvoller, aber auch bestürzender in Erinnerung als eine kleine, auf Schallplatten festgehaltene Episode während einer Aufführung des „Liedes von der Erde“ durch Carl Schuricht und das Concertgebouworkest in Amsterdam am 5. Oktober 1939, einen Monat nach Hitler-Deutschlands Überfall auf Polen und somit zu Beginn des 2. Weltkrieges, aber noch sieben Monate vor der Besetzung der Niederlande. In eine leise, fast tonlose Passage in der Mitte des letzten Satzes, des „Abschieds“, gibt eine Nazi-Sympathisantin mit holländischem Akzent ebenso leise, doch vernehmlich ihren Protest gegen die Aufführung kund mit den Worten „Deutschland über alles, Herr Schuricht!“

Grüße

GiselherHH
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Masetto

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314

Samstag, 8. Juli 2006, 21:46

Ich werde mir die Aufnahme demnächst genauer Anhören (so dies bei dieser Soundqualität möglich ist).
29.08.1958 - 25.06.2009
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Ulli

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315

Samstag, 8. Juli 2006, 21:49

Salut,

ist es nicht möglich, dass dieser "Text" herausgeschnitten wurde...?

?(

Ulli
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GiselherHH

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316

Samstag, 8. Juli 2006, 22:05

Hallo Ulli,

dann müsste man den Schnitt aber auch hören, da der Zwischenruf ja mitten im letzten Satz erfolgte.

Grüße

GiselherHH
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Ulli

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317

Samstag, 8. Juli 2006, 22:18

...ich mein ja nur... man kann ja auch LP-Kratzen wegretouchieren...

:rolleyes:
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musicophil

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318

Samstag, 8. Juli 2006, 22:39

Zitat

Original von GiselherHH
dann müsste man den Schnitt aber auch hören, da der Zwischenruf ja mitten im letzten Satz erfolgte.


Hallo Giselher,

Dafür bearbeite ich jetzt zu lange LPs um dies zu akzeptieren.

Du übersiehst eine Möglichkeit:
mann könnte eine Passage mit denselben Noten suchen (vielleicht gerade davor). Sucht sogenannte Schnitstelle (Null-Punkte). Nimmt z.B. 10 mSec und kopiert. Schneidet ein Stück von 10 mSec mit den Ausruf weg. ersetzt das nacher mit den gerade kopierten Stück und fix und fertig ist es, ohne daß Du je etwas bemerkst.
Ich kanns, und wenn ich es kann, dann gibt es unzählige Berufs die es viel besser können.

LG, Paul
Wirklich schöne Musik rührt

GiselherHH

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319

Sonntag, 9. Juli 2006, 00:16

Hallo Paul,

natürlich ist es grundsätzlich möglich, eine identische bzw. sehr ähnliche andere Stelle anstelle der herausgeschnittenen Passage hineinzukopieren. Allerdings handelt es sich hier ja um einen Mitschnitt von 1939, wo ja auch noch Oberflächengeräusche und Rauschen dazukommen, so dass das nahtlose Austauschen schon schwieriger wird. Ich habe sicherlich keine besonders empfindlichen Ohren, aber mir ist es schon häufiger bei Aufnahmen aus den 50ern und 60ern des letzten Jahrhunderts passiert, dass ich Schnitte anhand des nicht ganz zusammenpassenden Rauschens erkannt habe.

Grüße

GiselherHH
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musicophil

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320

Sonntag, 9. Juli 2006, 00:46

Hallo Giselher,

Ich habs selbst (noch) nie getan, weiß aber aus meinem Buch, wie soetwas theoretisch muß.
Mann sucht eine "Ruhepassage", wo nur der "Rausch" zu hören ist (husten, bewegen, Hintergrundgeräusche, usw). Das superponiert man auf das bereits obenerwähnte kopierte Stück, ersetzt es und fertig ist alles.

Zu Deiner Bemerkung

Zitat

mir ist es schon häufiger bei Aufnahmen aus den 50ern und 60ern des letzten Jahrhunderts passiert, dass ich Schnitte anhand des nicht ganz zusammenpassenden Rauschens erkannt habe.

kann ich noch sagen, daß es ein wesentlicher Unterschied ist ob das analog oder digital bearbeitet wurde. Ich vermute eher das erste.

Aber auch analog konnte man sehr viel.
Das schönste Beispiel sind für mich die berühmte Händel/Bachaufnahmen von Kathleen Ferrier von 8-10 Oktober 1952.
Die wurden einige Jahre später stereofonisiert. Der Dirigent, mit Kopfhörer auf, dirigierte das Orchester. In seinem Kopfhörer hörte er die damalige Mono-Aufnahme.
Das Stereoband des Orchesters und das Originaltonband wurden von Kenneth Wilkinson (ihn gebühret alle Lob für diese Operation :jubel: ) zu einem neuen Stereoband der Sitzung mit KF zusammengefügt.
Noch immer staune ich, wenn ich diese unglaublich saubere Arbeit höre.
Nur als sie solo zu hören ist, bemerke ich die Monoaufnahme.

Aber das kostet ja soviel Zeit, c.q. Geld. Das lohnt sich nicht (mehr).

LG, Paul
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musicophil

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321

Sonntag, 9. Juli 2006, 02:14

Zitat

Original von musicophil
Hallo Giselher,

Ich habs selbst (noch) nicht getan, weiß aber aus meinem Buch, wie soetwas theoretisch muß.
Mann sucht eine "Ruhepassage", wo nur der "Rausch" zu hören ist (husten, bewegen, Hintergrundgeräusche, usw). Das superponiert man auf das bereits obenerwähnte kopierte Stück, ersetzt es und fertig ist alles.

Zu Deiner Bemerkung

Zitat

mir ist es schon häufiger bei Aufnahmen aus den 50ern und 60ern des letzten Jahrhunderts passiert, dass ich Schnitte anhand des nicht ganz zusammenpassenden Rauschens erkannt habe.

kann ich noch sagen, daß es ein wesentlicher Unterschied ist ob das analog oder digital bearbeitet wurde. Ich vermute eher das erste.

Aber auch analog konnte man sehr viel.
Das schönste Beispiel sind für mich die berühmte Händel/Bachaufnahmen von Kathleen Ferrier von 8-10 Oktober 1952.
Die wurden einige Jahre später stereofonisiert. Der Dirigent, mit Kopfhörer auf, dirigierte das Orchester. In seinem Kopfhörer hörte er die damalige Mono-Aufnahme.
Das Stereoband des Orchesters und das Originaltonband wurden von Kenneth Wilkinson (ihn gebühret alle Lob für diese Operation :jubel: ) zu einem neuen Stereoband der Sitzung mit KF zusammengefügt.
Noch immer staune ich, wenn ich diese unglaublich saubere Arbeit höre.
Nur als sie solo zu hören ist, bemerke ich die Monoaufnahme.

Aber das kostet ja soviel Zeit, c.q. Geld. Das lohnt sich nicht (mehr).

LG, Paul
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Sonntag, 16. Juli 2006, 00:18

Salut,

habs zwar bereits woanders angefragt, aber hier gehört es eigentlich eher hin:

neulich las ich in den Mozartbriefen und da fiel mir wieder auf, dass Johann Christian Bach 1778 in Paris weile, während mozart ebenfalls dort sein [un]Glück suchte. Bach hat dort die Oper AMADIS DE GAULES komponiert, welche 1779 in Paris uraufgeführt wurde.

Die Oper wurde von Hänssler Classics produziert [Rilling] und ist bei jpc zu haben [ohne Cover]

[link zu jpc]

schaut so aus:



Die Interpreten sagen mir nichts, bei Rilling bin ich auch unschlüssig, obwohl mir einige seiner Bach-Vater-Kantaten recht gut gefielen. Die Bach-Sohn-Oper kostet 33,99 und Hänssler Classics hatte m. W. immer gute Qualität zu bieten.

Hätte ich derzeit etwas mehr an staatlich anerkannten Tauschmitteln, würde ich die Doppelbox einfach kaufen. Aber nur um mich dann für 33,99 einen kurzen Moment künstlich aufregen zu können, ist mir das derzeit ein wenig teuer...

Was ist davon zu halten?

Die Oper ist in frz. Sprache komponiert und interessiert mich sehr.

Weiß jemand etwas?

Cordialement
Ulli
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C.Huth

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323

Montag, 17. Juli 2006, 19:01

Jetzt muss mir mal jemand helfen, der sich mit Musik unserer Tage auskennt. Heute hatte ich folgende CD in der Hand:

[cc]2038511[/cc]

Marc André DALBAVIE - Color; Violinkonzert; Ciaccona (Eiichi Chijiiwa, Orchestre de Paris, Christoph Eschenbach)

Ja? Nein? Vielleicht? :)

Beste Grüsse,

C.
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Edwin Baumgartner

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324

Montag, 17. Juli 2006, 19:39

Hallo Claus!
Dalbavie ist einer der Klangflächenmagier, wobei die Flächen sich aus motivischen Verzahnungen ergeben. Im Hintergrund steht die Spektrale Musik, die Dalbavie weiterdenkt.
Wie bei sehr vielen modernen Franzosen: Klanglich exquisit, mit äußerstem Raffinement komponiert, aber nicht unbedingt das, was ich persönlich als "spannende Musik" bezeichnen würde.
:hello:
...

C.Huth

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325

Montag, 17. Juli 2006, 19:45

Lieber Edwin,

danke sehr.....das klingt nach der Alternative "Vielleicht" ;)

Vielleicht sollte ich einfach kurz mal reinhören, bevor ich zuschlage....

Kennst Du zufällig auch das hier:

[cc]4753321[/cc]

Von Lindberg kenne ich immerhin schon einiges ziemlich gutes, die drei Stücke hier (Klarinettenkonzert, Gran Duo und Chorale) allerdings nicht....

Beste Grüsse,

C.
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Edwin Baumgartner

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326

Montag, 17. Juli 2006, 22:43

Hallo Claus,
bei Lindberg bin ich nicht objektiv - ich finde ihn einfach fabelhaft und habe jedes Werk, das ich kennengelernt habe, durchaus genossen. Die drei auf Ondine sind schon etwas "romantischer" als seine erfreulich wilden Anfänge, ich würde sagen, später Boulez (also die "Notations" in der Orchesterversion). Orchestral brillant, für mich quasi "Musik zum Anfassen". Wobei mich das Klarinettenkonzert am wenigsten von den dreien begeistert, aber "Duo" und "Chorale" - Wahnsinn...!
LG
...

S.Kirch

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327

Samstag, 22. Juli 2006, 08:55

Die Krönung der Poppea

Ich bin auf der Suche nach einer Aufnahme. Kürzlich ausgeliehen hatte ich die DVD in der Regie von Hampe, Dirigent war Jacobs. Nun habe ich diese entdeckt:



Kennt die hier vielleicht jemand?

Gestern im Laden zögerte ich bei der Entdeckung, daß Nerone von Anne Sofie von Otter gesungen wird. Mit Frauen in Männerrollen tue ich mich immer noch schwer. Sonst bleiben ja nur CD`s und angesichts der Länge dieser Oper wird das vielleicht etwas dröge beim reinen anhören...

Jedenfalls habe ich dann gestern als "Trostpflaster" erstmal 2 völlig ungeplante CD`s mitgenommen :D

Sophia

salisburgensis

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328

Samstag, 22. Juli 2006, 16:23

Ich bin auch interessiert an einer Einschätzung der Poppea unter Minkowski... :rolleyes:


:hello:
Thomas
Da freute sich der Hase:
"Wie schön ist meine Nase
und auch mein blaues Ohr!
Das kommt so selten vor."
- H. Heine -

Masetto

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329

Sonntag, 23. Juli 2006, 18:14

Liebe Taminos und speziell liebe Bruckner-Freunde.

Ich möchte mich demnächst dem TeDeum widmen, habe ich doch von hier und da gehört, dass es sich um solch ein großes Werk handele.

Welche Aufnahme würdet Ihr mir empfehlen? Ich kenne die Messe Nr. 3 von Bruckner und weiss daher, welche Anforderungen Bruckner an einen Chor stellt. Insofern habe ich hier Angst, daneben zu greifen, wenn ich mir einfach eine Aufnahme blind kaufe.

LG

:hello:
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C.Huth

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330

Sonntag, 23. Juli 2006, 18:31

Hallo Edwin,

ich bin noch diese Antwort schuldig ;)

Zitat

Original von Edwin Baumgartner
Hallo Claus,
bei Lindberg bin ich nicht objektiv - ich finde ihn einfach fabelhaft und habe jedes Werk, das ich kennengelernt habe, durchaus genossen. Die drei auf Ondine sind schon etwas "romantischer" als seine erfreulich wilden Anfänge, ich würde sagen, später Boulez (also die "Notations" in der Orchesterversion). Orchestral brillant, für mich quasi "Musik zum Anfassen". Wobei mich das Klarinettenkonzert am wenigsten von den dreien begeistert, aber "Duo" und "Chorale" - Wahnsinn...!


Danke für die Einschätzung, alles, was ich bisher von Lindberg live oder von Konserve decke, fand ich eigentlich ziemlich gut. Favoriten bisher "KRAFT" (klar, oder?) und das Cellkonzert. Allein zur Repertoireerweiterung muss mir die angefragte CD dann wohl ins Haus.....man wird sehen....

LG - C.
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