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Alfred_Schmidt

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1

Samstag, 11. Dezember 2004, 20:48

Szenen aus der Klassikwelt - Anekdoten -Zitate - Wahre Begebenheiten

Liebe Forianer,

vor etwa einem Jahr habe ich einen solchen Thread bereits mit Beiträgen versorgt. Weil etliche der "Gründungsmitglieder" dieses Forums diese Beiträge kennen, hatte ich eigentlich vor, keinen derartigen Thread mehr zu starten, bzw keine alten Beiträge aufzuwärmen, bzw hierher zu übertragen.

Inzwischen hat sich die Zahl der Mitglieder seit Gründung nahezu vervierfacht, d.h. etliche kennen diese Bonmots, Spitzen, Anekdoten und Tatsachenberichte noch nicht, ein Umstand, durch den ich im Rahmen einer Anfrage zu "Wann geht der nächste Schwan?" aufmerksam wurde. Die Anzahl von Nur.Mitlesern wurde hiebei nocvh gar nicht mit einbezogen.

Ich habe mich daher entschlossen, meine Entscheidung zu überdenken, und ich werde die einst von mir verfassten Beiträge von Zeit zu Zeit hier posten, und natürlich neue, so mir welche einfallen.

Ebenso bitte ich, wenn jemand solche Anekdoten auf Lager hat hier mitzumachen und diese zu posten, jedoch mit eigenen Worten erzählen, nicht aus dem Internet kopieren (es sei denn der Originalbeitrag war von Euch)

Im Folgenden Posting folgt mein erster Beitrag, damit Ihr seht , was gemeint ist.

Und nun : Viel Spaß


Beste Grüße

aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Alfred_Schmidt

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2

Samstag, 11. Dezember 2004, 20:50

Klemperer

Klemperer wird eine Einspielung von Debussys "La Mer" vorgespielt.
Er rümpft die Nase.
"Was soll das sein ---Wer dirigiert das ?"
Die Antwort kommt prompt: "La Mer --- George Szell"

Darauf Klemperer:
"Szell ? Szell ? La Mer ?
Also wenn Sie mich fragen:
Das hier klingt nicht wie "La Mer", sondern eher wie........... "Zell am See"

Servus aus Wien
Alfred


*Zell am See
Luftkurort im Bundesland Salzburg
ca 8000 Einwohner

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Norbert

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3

Sonntag, 12. Dezember 2004, 01:25

Otto Klemperer wurde einmal gefragt, was er von atonaler Musik hielte (es kann auch angehen, daß er zu einem bestimmten Komponisten gefragt wurde, so 100%ig genau weiß ich es nicht mehr).

Er erzählte die Geschichte, in der er einmal einer Generalprobe einer Oper beiwohnte. Das Orchester war fleißig am spielen, die Sänger am singen, als das Orchester plötzlich aufhörte zu spielen.

Allgemeine Verwunderung machte sich breit, bis sich des Rätsels Lösung fand: Das Orchester war die ganze Zeit den Sängern zwei Takte voraus und keine hatte es bemerkt... ;)

Ich hatte die Geschichte vor Jahren in einem Interview mit Klemperer gehört. Sie gefiel mir zwar sehr, aber für die 100% korrekte Wiedergabe kann ich nicht garantieren...
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Oliver

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4

Freitag, 17. Dezember 2004, 19:18

Hallo,

@Alfred: Ich kenne Deine 'alten' Threads nicht. Die kannst Du gerne wieder aufwärmen ;)

Zwei alte Kamellen:

Von Beethoven geht das Gerücht, dass er während der Komposition der Missa Solemnis von einem Besucher überrascht wurde, der ihn wild auf das Klavier einschlagend gesehen haben will.

Knappertsbusch soll während eines Bayreuth-Besuches über die 'Karajan'-Toilette gewitzelt haben.

Gruß,
Oliver

Alfred_Schmidt

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5

Freitag, 17. Dezember 2004, 20:35

Klemperer

Klemperer war mit seinem Agenten Mendelssohn* in der Londoner City unterwegs. Er hatte kurze Zeit vorher Beethovens Sinfonien neu eingespielt und nörgelte:
"Herr Mendelssohn, sie müssen was machen. Nirgendwo sieht man meine Platten, nirgendwo ist mein Beethoven in den Auslagen zu sehen"
Mendelssohn beschwichtigt: "Aber Herr Klemperer, das ist doch gar nicht wahr, das bilden Sie sich nur ein. Jeder kennt und schätzt *Ihren* Beethoven"

Die beiden kommen an einem der führenden Schallplattenläden vorbei,
(ich gaube es war HMV in der Regent-Street)
und Klemperer geht schnurstrax hinein. Sein Agent folgt ihm.

Klemperer in der Klassikabteilung: "Ich bekomme die 4. Beethoven unter Klemperer"
Verkäuferin: "Haben wir nicht"
Klemperer:" Was ? -- Die haben sie nicht ? - - Wieso nicht ?"
Verkäuferin: "Es gibt keine 4. Beethoven unter Klemperer. -- Er har sie nicht aufgenommen."
Klemperer: Doooooch! er hatttt !!!!
Verkäuferin: "Nein"
Klemperer: (zornig)"Dooooooch !!!!!!
Verkäuferin (schnippisch) : Woher wollen denn gerade Sie das wissen ??
Klemperer (stellt sich in Pose und donnert) "Ich SELBST bin KLEMPERER !!!!"
Verkäuferin (lacht höhnisch)" Siiiiie der Klemperer ?---- Siieeeeee ?-------
Dann ist deeer hier (sie zeigt auf den Agenten) wahrscheinlich der ..... Beethoven ???"
Klemperer. (trotzig): Nein ---- Das ist der Mendelssohn



Gruß
Aus Wien
Alfred

*Mitglieder der Familie Mendelssohn (inwieweit die mit dem Komponisten verwandt waren, weiß ich nicht) waren oft irgendwie in der Musikbranche tätig. Einer hatte sogar eine Schallplattengesellschaft.

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Richard

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6

Freitag, 17. Dezember 2004, 20:38

D. Oistrach soll gesagt haben:"Es gibt viele gute Geiger und Heifetz"

Gruss
S. Rachmaninov:
Music must first and foremost be loved, it must come from the heart and it must be directed to the heart.’

Gerrit_Stolte

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7

Dienstag, 28. Dezember 2004, 10:58

Zu Heifetz gibt es noch zwei ganz nette Anekdoten:

Bei Heifetz Debut in der Carnegie Hall (1914) saßen der Violinist Misha Elman und der Pianist Leopold Godowsky im Publikum. Nach einer Weile soll Elman zu Godowsky gesagt haben: "Ganz schön heiß hier drin", worauf Godowsky erwiederte: "Nicht für Pianisten" oder "nur für Geiger".

Die Geschichte gibt es mit verschiedenen Hauptdarstellern: Mal sind Schnabel oder Rubinstein die Pianisten, mal ist Menuhin der kleine Debütant auf der Bühne.

Andere Geschichte: Misha Elman und Joseph Szigeti essen gemeinsam zu Mittag. An ihren Tisch kommt die Bedienung mit einem Briefumschlag der folgendermaßen adressiert ist: "An den größten Geiger der Welt". Elman und Szigeti schauen sich an, öffnen den Umschlag ein wenig zurückhaltend und lesen die erste Zeile: Lieber Jascha, ...
Gruß,
Gerrit

Alfred_Schmidt

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8

Mittwoch, 29. Dezember 2004, 02:24

Max Reger

Eine Dame der besseren Gesellschaft schickte Ihre hübsche, jedoch total unbegabte Tochter zu Max Reger in den Klavierunterricht:

Einige Wochen später wollte Sie Regers Urteil hören.

Reger antwortete in der für ihn typischen Art:

"Gnädige Frau, ohne Flügel wäre Ihr Fräulein Tochter ein Engel !"




Freundliche Grüße aus Wien

Alfred

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Alfred_Schmidt

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9

Montag, 21. Februar 2005, 00:27

und wieder mal:
OTTO KLEMPERER


Eine Dame himmelt Klemperer an:

"Maestro !!!!-----*Sie* sind der größte Dirigent aller Zeiten !!!!"
.........................................................
Klemperer ist geschmeichelt, will aber bescheiden erscheinen:

"Na, na, ---- Übertreiben Sie nicht.......................
.......da gibt es doch noch einige....................,
....diesen.........diesen........Dingsda........ wie heißt er denn.....
.... und dann noch.....diesen.......diesen.............................
...............................................................................................

"Aber nein ich seh gerade......................Sie haben recht!"
(steigert sich in die Begeisterung hinein).
SIE HABEN WIRKLICH RECHT !!!!






Grüße aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

ThomasBernhard

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Registrierungsdatum: 21. Januar 2005

10

Montag, 21. Februar 2005, 00:51

Noch eine von vielen MAX REGER Geschichten:

Zum Dank für ein Hauskonzert mit Schuberts Forellenquintett bekommen die Musiker Forellen geschenkt.
Sagt Reger zur Hausherrin: Nächste Woche spielen wir Haydns Ochsenquartett. (oder so ähnlich)

Anderer Tip: Ungezählte charmante und zwerchfellerschütternde Anekdoten über viele berühmte Musiker wie Furtwängler, Casals, Schaljapin, R. Strauss, Koussevitzky und dutzende andere stehen in der herrlichen Autobiographie "Mein Cello und ich" des Cellisten Gregor Piatigorski. (das Taschenbuch wird man voraussichtlich in einer einzigen Nacht durchlesen (müssen))
Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

thomasbernhards-1[ätttttt]yahoo[punkt]de

11

Montag, 21. Februar 2005, 01:35

Hallo und guten Morgen,

Wir haben auch etwas - natürlich von Mozart...

Als Mozart sieben Jahre Alt war, sollte er vor einem Kurfürsten musizieren. Dieser wollte "dem Kleinen" Mut machen und sprach: "Du brauchst dich vor mir nicht zu fürchten!" Darauf Wolfgang: " Tu` ich eh nicht. Ich habe schon vor der Kaiserin gespielt!"

Liebe Grüße
B&W
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

12

Montag, 21. Februar 2005, 01:40

Oder:

In Versailles wurden die Kinder Mozart beordert, vor Madame Pompadour zu spiele. Als Mozart sie umarmen und küssen wollte, wehrte sie jedoch erschrocken ab. Darauf rief der Bub LAUT im Saal:" Wer ist denn DIE DA, dass sie mich nicht küssen will? Hat mich doch schon die Kaiserin geküsst!!!"

Liebe Grüße

Bettina und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

13

Montag, 21. Februar 2005, 01:49

Dieser Thread ist klasse!!!

Was wir jetzt hier erzählen, hat nur bedingt etwas mit "Klassischer Musik" oder Komponisten zu tun - zählt aber zu den wahren Begebenheiten...

Anfangs schrieben wir unsere Speisekarte auf Notenpapier (also auf bzw. in die Notenzeilen) - das haben wir dann sein lassen, nachdem ein Gast gefragt hat: " Was gibt es denn noch? - Es ist ja alles DURCHGESTRICHEN!!!" :yes:

So was gibt`s...

Viele Grüße
B&W
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

14

Montag, 21. Februar 2005, 01:58

Und nun zum Schluss (für Heute):

Als die Familie Mozart von ihrer ersten großen Reise zurückkehrte, begegnete Wolfgang in Salzburg einem hochgestellten Herren, der sich herabließ, mit dem Wunderknaben zu plaudern. Unsicher wie er ihn anreden sollte, mit "Er" "Sie" oder "Du", wählte er den unverbindlichen Plural majestatis und begann mit der Phrase:"Wir waren also auf Reisen, haben uns viel Ehre gemacht...?"
Darauf Wolferl prompt:" SO? ICH hab`SIE aber nirgends getroffen, außer hier in Salzburg!"

Liebe Grüße
B&W
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

15

Dienstag, 22. Februar 2005, 00:09

Hallo,

- noch ein nettes Zitat von Beethoven:

"Jeder der lügt hat kein gutes Herz und kann keine gute Suppe kochen"

Liebe Grüße

Bettina und Wilfried
Wen man durch Wohltun nicht für sich gewinnen kann, den soll man sich vom Halse schaffen

Selim

ThomasBernhard

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16

Dienstag, 22. Februar 2005, 00:43

Eckhard Henscheids "Verdi ist der Mozart Wagners" (Reclam Stuttgart)
daraus aus: drei Anekdoten

Einmal nach der Uraufführung der "Entführung" war Mozart bei Kaiser Joseph II. Zum Abendessen eingeladen. "Sehr schön, ihre "Entführung"", sagte der Kaiser, "aber gewaltig viele Noten!" Mozart erwiederte: "Halten zu Gnaden, Euere Majestät, genau so viele, als nötig sind!" Darauf der Kaiser in seiner leutseligen Art: "Das ist die Hauptsache"

Gluck erzählte dann später die nämliche Anekdote Gustav mahler etwas anders: Einmal nach der uraufführung der "Entführung" war Mozart zum Abendessen bei Kaiser Franz Joseph II. eingeladen. "Alles klar, Mozart?" fragte der kaiser. Mozart erwiderte: "Alles klar, Majestät!" Darauf sagte der kaiser in seiner leutseligen Art: "Hauptsache, daß es nach der Oper was zu spachteln gibt!"

Tja, dann fallt mal nicht zu schnell her über diese "Anekdoten" von Henscheid sondern überlegt euch, was der unfug soll.
Gruß, Markus
Frauen und Kinder zuerst

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Heinz

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17

Dienstag, 22. Februar 2005, 00:53

Als Brahms mal unbekannterweise gefragt wurde, ob er Wagnerianer oder Brahmsianer sei, antwortete er:

ich bin Selberianer!

Ulli

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18

Donnerstag, 24. Februar 2005, 23:10

Beethoven über Bach:

"Der sollte eigentlich Meer heißen..."

Grüße, Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
(Vincenzo Geilomato Hundini)

Heinz

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19

Freitag, 25. Februar 2005, 00:03

Zitat

In der Tat, die Musik müßte eine Geheimwissenschaft sein - durch Schriften geschützt, die so langwierig und schwer zu interpretieren sind, daß sie die ganze Herde von Leuten entmutigen würde, die sich ihrer mit derselben Ungezwungenheit bedienen wie eines Taschentuches. Außerdem schlage ich die Gründung einer Gesellschaft der musikalischen Esoterik vor, und zwar anstelle der Versuche, die Kunst an das Publikum heranzutragen.

Claude Debussy


Karsten

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20

Freitag, 25. Februar 2005, 12:28

Thomas Beecham

Mich wundert, das Sir Thomas Beecham hier noch gar nicht zitiert wurde. Man verzeihe, wenn ich dies nun in der "Originalsprache" tue:

"Madam, you have between your legs an instrument capable of giving pleasure to thousands - and all you can do is scratch it."
- Sir Thomas Beecham zu einer Cellistin.

"Try everything once except folk dancing and incest."

"There are two golden rules for an orchestra: start together and finish together. The public doesn't give a damn what goes on in between."

"Brass bands are all very well in their place - outdoors and several miles away."

"Like two skeletons making love on a tin roof".
- Sir Thomas Beecham über den Cembalo-Klang

Weitere Folgeen auf Wunsch.... ;)

ThomasBernhard

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21

Freitag, 25. Februar 2005, 14:40

RE: Thomas Beecham

Hi Karsten

weitere Folgen des komischen Engländers sind unbedingt erwünscht. das war so ziemlich das lustigste, was ich je in englischer sprache gelesen habe.
Frauen und Kinder zuerst

good night and good luck

thomasbernhards-1[ätttttt]yahoo[punkt]de

Karsten

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22

Montag, 28. Februar 2005, 11:09

Sir Thomas Beecham Part II

Zitat

Original von ThomasBernhard
weitere Folgen des komischen Engländers sind unbedingt erwünscht. das war so ziemlich das lustigste, was ich je in englischer sprache gelesen habe.


Gerne:

Beecham called for A from the principal oboist. This player had a wide vibrato. Sir Thomas, looking round at the orchestra said: "Gentleman, take your prick."

At Covent Garden Sir Thomas was rehearsing with a new leader of the violins and complained, "We're not together."
"Well, Sir Thomas," said the new leader, "we can't see your beat."
"What did you say?"
The leader repeated it.
"Beat!" exclaimed Beecham. "What do you think I am - a bloody metronome?"

To a player:
"We cannot expect you to be with us all the time, but perhaps you would be good enough to keep in touch now and again."

To an audience:
"Ladies and gentleman, in upwards of fifty years of concert-giving before the public, it has seldom been my good fortune to find the programme correctly printed. Tonight is no exception to the rule, and therefore, with your kind permission, we will now play you the piece which you think you have just heard..."

"I'm sorry, Sir Thomas, it was my fault," said a woodwind player. "I was a bar out."
"What's a bar between so many friends?"

Lionel Tertis, the noted viola player, observed one year that the quality of the viola section in Beecham's orchestra was now and then not at all that could be desired and suggested giving its members some individual hints on tone production.
"My dear fellow, do what you like with them," Sir Thomas replied, and then added in a tempestuous ton of his own, "Boil them, if you like!"

Arriving just before the rise of the curtain at Covent Garden, to thge leader of the orchestra: "What opera are we doing tonight?"

Ulli

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23

Montag, 28. Februar 2005, 22:11

Haydn speiste einmal mit einigen Gelehrten und Künstlern. Unter anderem wurden auch gebackene Hühnchen aufgetragen, in Wien „Backhendel“ genannt. Meinte Haydn: „Sonst geht der Händel ja über den Haydn. Aber heute kommt Haydn über Händel.“

Fehlt lediglich noch, dass Harmut Hähnchen seinen Senf dazu gibt! :D

Grüße, Ulli
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Ulli

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24

Freitag, 4. März 2005, 11:13

Klassisches Cabriolet

Salut an alle Cabrio- und Mozartfans!

Im Paris des 18. Jahrhunderts gab es nicht nur Mozart, sondern auch bereits Cabrios… und Mozart war ein großer Liebhaber dieser Fahrzeuge: dies entnehmen wir Mozart’s Brief an den Vater vom 11. September 1778:

[…]
Nun will ich ihnen nur etwas fragen – dann ich weis noch nicht wie sie wollen das ich reisen soll; weil ich gar nicht extra vielle Bagage bey mir haben werde, | indemme ich mit der gelegenheit, was ich nicht brauche, voraus schicken werde | so könnte ich ja, wens möglich ein hüpsches Capriolet, wie man sie hier Nun in schwung hat, schenken lassen – so hat es der wendling gemacht; da kann man hernach gehen wie man will, mit der Post oder mit viturin; die Capriolet hier sind nicht so wie sie einstens waren, nemlich offen, sondern geschlossen – und mit gläser – Nur das sie 2 räder haben, und 2 nicht zu dicke Personen sitzen können;
[…]

„schenken lassen…“? – Die Frühform des „Sponsoring“ ??

Viele Grüße
Ulli
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Alfred_Schmidt

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25

Montag, 7. März 2005, 21:11

Hallo,

Wie Ihr alle wisst, bin ich ein Gegener von links, und kategorisch natürlich auf andere Foren. Heute aber fand ich einen Text, den ich Euch nicht vorenthalten kann.

Gefunden habe ich ihn in einem Klassikforum, das bei Yahoo VOR unserem gereiht wird. Ich wollte die Ursache wissen.- und nun weiß ich sie:

Das Bessere war schon immer ein Feind des Guten und so beuge ich mich in Demut. Wir müssen eben noch an uns arbeiten damit wir da mitkönnen.

http://www.startwelt.de/hosting/foren/F_…um=39&thread=66

Beste Grüße

aus Wien

Alfred

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Theophilus

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26

Montag, 7. März 2005, 21:16

Hallo,

was willst du? Das ist ein erklärter Mantovani-Fan (er weiß es nur noch nicht ;) )!

Ciao

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Alfred_Schmidt

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27

Dienstag, 8. März 2005, 19:39

Liebe Forianer,

Mögen andere Foren, meine Ideen aufgreifen und abkupfern, wie beispielsweise mein Thread Directory, mögen sie mit tausend miesen Tricks arbeiten: So originell wir wir hier, sind wenige: :D

Die Krönung ist jedoch, daß wir hier im Forum auch unsere hauseigenen Stilblüten produzieren:

Unser Ulli hat da was geliefert, wofür ich ihm lange dankbar sein werde, und wahrscheinlich auch das Fremdenverkehrsbüro in Prag. Er hat im Klassikbeitrag über die "Prager Sinfonie" von Mozart folgenden Slogan geprägt:

Zitat

Prag ist eine wunderschöne Stadt, zumal hier auch Franz Kafka beerdigt wurde

Das ist wirklich ein Argument, dem sich nur wenige Touristen entziehen werden können :D

Freundliche Grüße aus Wien

Alfred


(Um diesen Sager beneide ich Dich Ulli, sowas fällt einem nicht alle Tage ein :hello: )

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Ulli

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28

Dienstag, 8. März 2005, 21:38

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:wacky:
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ThomasBernhard

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29

Dienstag, 8. März 2005, 22:32

Öha! Ich bin auch schon an Kafkas Grab in Prag gestanden. Es gibt bestimmt tausende germanisten und deutschlehrerinnen, die regelmäßige Pilgerfahrten an kafkas grab unternehmen.

Übrigens: in welcher taktart steht das lied la nozze di Figaro von mozart? Kann mir das jemand sagen? 8o
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Ulli

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30

Dienstag, 8. März 2005, 22:42

Takt?

Zitat

Übrigens: in welcher taktart steht das lied la nozze di Figaro von mozart? Kann mir das jemand sagen?


Salut,

ich keinne kein "Lied" Mozart's mit diesem Titel. Etwas präziser bitte, wenn es geht...

Grüße, Ulli
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