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Richard

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Registrierungsdatum: 2. November 2004

1

Mittwoch, 8. Dezember 2004, 22:27

Wer kauft wo und warum!?!

Hallo,

meine kleine "Diskussion" mit Gerrit Stolte hat mich angeregt dieses Thema aufzugreifen.

Mich würde interessieren wo ihr so eure CD's kauft und warum ?
Wie sind eure Erfahrungen. :rolleyes:

Gruss
S. Rachmaninov:
Music must first and foremost be loved, it must come from the heart and it must be directed to the heart.’

Gerrit_Stolte

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Registrierungsdatum: 7. Dezember 2004

2

Mittwoch, 8. Dezember 2004, 23:02

Ich mache mir vor allem das Netz zu Nutze: Immer nach Preisvorteilen Ausschau haltend, haben es mir vor allem folgende Quellen angetan:


www.zweitausendeins.de (auch wenn mich die anfallenden Versandkosten ärgern)

www.jpc.de und www.amazon.de (oder .co.uk/.com)(eher selten)

Frankreich: www.fnac.com (teuer, aber gut sortiert)

UK: www.mdt.co.uk (exzellenter Service, breites Angbot, viele Spezialtitel, günstiger Versand - vor allem bei neuen Scheiben der majors sehr interessant)

Aus Italien: www.stradivarius.it/classica/index.html (Familienbetrieb, "typisch" italienisch, da werden schon mal die Kreditkartenangaben in einer Replik wiederholt, unverschlüsselt natürlich 8o, aber dafür gibt es Mengelbergs Beethoven sonst nirgendswo - zumindest in der Philips-Ausgabe.)

für tschechische Musik (ein unerschöpflicher Quell): http://www.musicabona.com/ (Vorteil: Versandkosten sind im Preis inbegriffen, schon nach einer Bestellung bekommt Rabatt auf neue Bestellungen).

Auch Holland ist vertreten: http://www.kuijperklassiek.nl/

und schließlich ein großer, deutscher Speziallieferant: das Kulturkaufhaus Dussmann: http://www.kulturkauf.de/

Wenn ich mal nach München komme, wird das Kaufhaus Beck besucht. Die einzige Klassikabteilung, die mehr CDs hat als ich :beatnik:
Gruß,
Gerrit

Richard

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3

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 11:29

Hallo

Im Einzelhandel kaufe ich so gut wie gar nicht mehr ein.
Für mich bedeutet der Einzelhändler ca. 1 Stunde Fahrzeit.
Dazu kommen noch 3-4 Euro Parkhausgebühren wenn ich zu dem Händler in der Innenstadt gehe.
Das Angebot an CD's und die Ausstattung (CD Player und Köpfhörer) sind eher Mittelmaß und oft stören Fremdgeräusche.
Oft sind die Aufnahmen, die mich interessieren, besonders wenn ich
Vergleichen will nicht vorhanden.
Dazu kommt noch, dass die CD's 1-3 Euro teurer sind.

Der Vorteil den der Einzelhändler mir bietet bzgl. Service ist
in der Ralation zum Nutzen bei höheren Kosten für mich nicht sinnvoll.

Da nutze ich lieber dieses Forum und orientiere mich an Rezensionen.
Im Laufe der Zeit kann man damit durchaus eine gute Vorauswahl treffen.

Meine Einkäufe wickel ich über das Internet ab.
Dabei hat man eine sehr gute Möglichkeit die Preise zu vergleichen,
Verfügbarkeit und Lieferzeit zu ermitteln und das beste Angebot zu
nutzen.
Und wenn mir eine CD nun gar nicht gefällt dann verkaufe ich
sie halt via eBay. Dabei verliere ich zwar etwas Geld, aber meine
Trefferquote ist recht gut und Daheim kann ich wenigstens in Ruhe
hören. Der Verlust ist meist geringer als der Mehrpreis
und die Parkhauskosten, die ich beim Einzelhändler hätte.

Einige CD's habe ich auch bereits bei eBay ersteigert.

www.jpc.de
Hier ist es etwas störend, dass erst ab einem Bestellwert von 50€ die
Lieferung ohne Versandkosten erfolgt.
Dafür sind sie aber meist recht günstig bei "low budget" CD's wie
z.B. NAXOS.
Letztlich hatte ich eine defekte Hülle und nach einer kurzen eMail
bekam ich ein Päckchen mit 4 Hüllen für Einzel-CD's und 2 für
Doppel-CD's. Also ein guter Service. :P

www.Amazon.de
Die Preise sind hier bei aktuellen CD's oft niedriger als bei JPC.
Zusätzlich liefern sie bereits ab 20 € ohne Versandkosten. :D
Positive Erfahung habe ich hier mit einer berechtigten Reklamation gemacht
sowie mit einigen Händlershops, die teilweise aus den USA verschicken.
Diese sind oftmals trotz der Versandkosten günstiger als Amazon.de

www.cdconnection.com
Dort habe ich jetzt die erste Bestellung plaziert.
Es sind CD's, die hier für 15-18 € angeboten werden und die dort
für weniger als 10 $ im Katalog standen. Bei dem Unterschied und
dem aktuellen Wechselkurs eine echte Alternative.
Allerdings können ja ggf. Zollgebühren entstehen.

www.zweitausendundeins.de
Hier bestelle ich eher selten.
Die günstigen CD's sind oft nur zeitlich begrenzt im Angebot und
die Aufmachung kommt mir einfach nicht entgegen.

Gruss
S. Rachmaninov:
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Alfred_Schmidt

Administrator

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Registrierungsdatum: 9. August 2004

4

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 14:07

Hallo,

Auch wenn es niemand verstehen wird, ich kaufe fast ausschließlich im Fachhandel, auch wenn es teuerer ist.

Ich habe ein paar Geschöfte in denen ich Stammkunde bin, jedes hat seine individuellen Vorteile.

So hat mein langjähriges Fachgeschäft "Gramola" am Graben die Naxos-Vertretung, was bedeutet, daß üblicherweise fast jede lieferbare Naxos-CD lagernd ist. Zudem hat sich diese Firma die Marken Hyperion und Chandos geangelt und bietet sie forciert an. Welch ein Segen. Auch Capriccio ist im Focus des Angebots, daneben natürlich auch die Standardmarken.

Was es jedoch dort nicht gibt, sind die Label Arte-Nova, die Serie Eloquence oder EMI Red Line, sowie Nipper Collection.

Das Geschäft liegt im absoluten Zentrum Wien und vermittelt somit ein elitäres Einkaufserlebnis. Trotzdem herrscht ein freundlicher, bis freundschaftlicher Umagangston.

Für Stammkunden guibts eine Stammkundenkarte

----------------------------------------------------------------------------------------

EMI-ELectrola bietet in Wien Kärntnerstraße, etwa 5 Gehminuten von Gramola, einen weiteren Schwerpunkt meiner Kauflandschaft.
Auf 3 Stockwerken verteilt wird U-Musik / Jazz / und Klassik geboten.

Die Philosophie ist eine völlig andere, natürlich gibt es kaum Naxos, hingegen eine breite Palette von EMI Red-Line und auch einges an Eloquence. Aber es gibt auch Label die wenig geliebt werden, die kosten dann halt 24 Teuro....
Dazu muß gesagt werden daß man dort oft auch CDs findet, die man sonst nirgendwo mehr findet, allerdings zumeist zum Vollpreis.

Das Ambiente ist elegant. Auch hier kauft die Wiener Oberschicht ein.

Für Stammkunden gibt es eine Stammkundenkarte

--------------------------------------------------------------------------------------

Virgin Megastores Mariahilferstraße hatten vor allen etliche Virgins günstig im Angebot,
Man war ungestört, und wie bei solchen Geschäften üblich, war es dem Personal völlig egal ob man was kaufte oder nicht. Anfangs war die Auswahl gut, im Laufe der Jahre liess sie aber enorm nach.
Im August schloß der Laden, angeblich um im September wieder zu eröffnen. Wie es sich mir darstellt wird es diesen Septermber aber nie geben.

-----------------------------------------------------------------------------------

SATURN MAriahilferstraße

Dort gibt es relativ wenig Klassik, und man hat offensichtlich auch keine Ahnung davon. Trotzdem gibt es dort manchmal interessantes zu finden:
Man vermeidet wo immer es geht Vollpreis-CDs und hat daher fast alle Budget-Serien die es irgendwo auf der Welt gibt, auf Lager. Auch Arte-nova von den meisten anderen Geschäften boykottiert, ist dort zu finden. Die Serie "The Originals" ist um 10.99 Teuro zu haben an Stelle der in Wien üblichen 14.99, allerdings ist selten was auf Lager, das man gerade sucht.

Eine weitere Einschränkung ist daß mir Supermärkte generell verhasst sind und daß man sich die CDs selbst in den Player einlegen muß oder darf, wenn man etwas hören will. Deshalb nehme ich dort nur originalverisegelte CDs, ich hasse es Fingerabdrücke auf neuen CDs zu sehen
-------------------------------------------------------------------------------------

Via Versand kaufe ich NIE !

Ich weiß noch als ich die Forensoftware kaufte (da war keine andere Chance) wie zuwieder mir das Warten war. Nein, meine Devise ist:
sehen - haben wollen - haben :D und zwar sofort.

Zudem unterstütze ich keine Händler, deren einziger Kundendinenst darin besteht, eine CD, die ich gerade bestelle, beim Lieferanten zu bestellen und mich warten zu lassen. Kein Lagerrisiko, kein Personal, keine eleganten Geschäftsräume ........
Die Versandkosten trägt bei Einzelbestellungen auch der Kunde , was einen Preisunterschied zum Ladengeschäft minimiert. Nein danke.

Aber ich weiß, daß viele hier im Forum das anders sehen.


Beste Grüße aus Wien

Alfred.



PS: Dieser Thread wird von mir in den Bereich Allgemeine Klassikthemen verschoben, im Tritsch-Tratsch sollten nur Themen untergebracht werden, die mit unserem Thema Klassik und CDs absolut nichts zu tun haben.
ARBEIT ist aller Laster Anfang

Uwe

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5

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 16:16

Hallo Tamnios,

es wird einem, selbst in einer Großstadt wie Hamburg, zunehmend schwerer gemacht, anständig nach Klassik-CDs zu suchen. Zwar geht es mir genauso, wie Alfred es so treffend beschrieb...

Zitat

Nein, meine Devise ist: sehen - habenwollen - haben und zwar sofort.


...aber Hamburg ist mittlerweile diesbezüglich eine Klassikwüste. In beiden ansässigen 2001-Läden bin ich zwar Stammkunde, aber mittlerweile hab ich schon einiges, und vieles, was mich interessiert haben sie eben nicht, Saturn hat einiges, aber - abgesehen von Sonderangeboten - keine günstigen Preise, der Karstadt in der Innenstadt hat seine Klassikabteilung weitestgehend aufgelöst, Hanse-CD zu teuer, also bleibt nur noch der Versand, und hier ist jpc mein Favorit, gerade was Naxos-Erscheinungen betrifft, die hier nirgends (mehr) auftauchen. Auslandsversand habe ich noch nie probiert, wäre vielleicht mal einen Versuch wert...

Grüße aus Hamburg
Uwe

Richard

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6

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 16:29

@Uwe.

Gerade bei dem aktuellen Wechselkurs macht es durchaus sinn an das Ausland zu denken.

Gruss
S. Rachmaninov:
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GiselherHH

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7

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 16:30

Hallo,

mittlerweile kaufe ich fast nur noch im Internet.

Bevorzugte Quellen meinerseits sind:

- amazon.de (insbesondere die Händlershops bieten CDs oftmals billiger an bzw. können vergriffene CDs liefern)

- zweitausendeins.de (in Hamburg gibt es zwar 2 Läden, aber die haben nicht immer alles auf Lager und dann teilweise auch nur Restexemplare (verkratzte Hüllen!), wegen der Versandkosten ordere ich meist größere Mengen, damit es sich lohnt)

- albert-classic.de (dieser Hamburger Versender hat oftmals Restposten zu interessanten Preisen (bis zu 50 % reduziert))

- jpc.de (preiswertester Naxos-Anbieter; die Versandkosten kann man durch Mitbestellung eines Buches umgehen, ich nehme immer einen Band aus der SZ-Bibliothek für 4,90 Euro)

- subito-cantabile.de (sehr große Auswahl an Opern- und Gesangs-CDs)

Ich fände es zwar auch schöner, im kompetenten (!) Facheinzelhandel einzukaufen, aber leider gibt es da in Hamburg keine große Auswahl mehr. Nachdem jpc vor ein paar Jahren seinen Laden dichtgemacht hat und Hanse-Viertel-Schallplatten sich mittlerweile vor allem auf das gängige Sortiment für die schicke Laufkundschaft konzentriert, ist die Hansestadt in dieser Hinsicht so etwas wie eine Wüste geworden. Saturn hat zwar eine größere Auswahl, ist mir aber, ehrlich gesagt, von der Anmutung her ziemlich unerträglich (Geiz finde ich eben nicht "geil").

Was gäbe ich für einen Laden wie "Harold Moore´s" in London... Oder wenigstens HMV in der Oxford Street. Wobei ich auf ein "elitäres Einkaufserlebnis" und "Oberschicht" als Kundschaft gut und gerne verzichten kann. Ich würde auch einen Laden im schäbigsten Arbeiterviertel aufsuchen, wenn er ein breites Angebot und fachkundiges Personal aufzuweisen hätte.

Grüße

GiselherHH

P.S.: Hallo Uwe, Dein Beitrag erschien, während ich meinen geschrieben habe. Aber schön, daß wir ähnlich empfinden. Grüße GiselherHH
"Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."

(Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GiselherHH« (9. Dezember 2004, 16:35)


Uwe

Moderator

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8

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 16:33

@Richard:

...wäre schön, wenn ihr (du) mal eure Erfahrungen posten würdet, bezüglich Umstände, Dauer, etc.
Außerdem bin ich wohl einer der letzten in der westlichen Hemisphäre ohne American Express, MasterCard. Visa oder sonstiger Kreditkarte, und ohne die ist es, soweit ich informiert bin, kaum möglich. Oder?

Gruß
Uwe

C.Huth

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9

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 16:41

Zitat

Original von GiselherHH
Was gäbe ich für einen Laden wie "Harold Moore´s" in London... Oder wenigstens HMV in der Oxford Street. Wobei ich auf ein "elitäres Einkaufserlebnis" und "Oberschicht" als Kundschaft gut und gerne verzichten kann. Ich würde auch einen Laden im schäbigsten Arbeiterviertel aufsuchen, wenn er ein breites Angebot und fachkundiges Personal aufzuweisen hätte.


Da kann ich nur von Herzen zustimmen - das meiste kaufe ich wohl auch übers Internet (auch, weil es vor Ort die Sachen, die mich interessieren, meist nicht gibt, sei es, weil sie zu wenig massentauglich sind oder die Labels sich lieber selbst übers Internet vertreiben als den Weg über den Einzelhandel zu gehen), bisweilen hier im Karstadt (immerhin nicht ganz übel sortiert).

Beste Grüsse,

C.
Die wirkliche Basis eines schöpferischen Werks ist Experimentieren - kühnes Experimentieren! (Edgar Varèse)

Richard

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10

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 16:41

@Uwe,

ohne Kreditkarte wird es eher schwer mit dem Bestellen im Ausland.

Mit den hier beschriebenen Händlershops bei Amazon.de habe ich fast nur positive Erfahungen gesammelt.
Die meisten Händlershopbestellungen bei Amazon.de habe ich bisher über caiman_amerika abgewickelt.
2 Tage nach der Bestellung kommt dort üblicheweise die Bestätigung über den Versand. 7 max 10 Tage später ist die CD da.
Trotz der Versandkosten sind die CD's teileweise signifikant günstiger als in Europa. (Sicherlich durch den €/$-Wechselkurs).

Ein "Extrembeispiel"

http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B0…0502762-8545322

24,99 € bei Amazon, via Händlershop derzeit 15,88€+3€ Versand = 18,88 €.
Sind ja nun immerhin noch 6 €. Oder eine Naxos CD.


Gruss
S. Rachmaninov:
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yarpel

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11

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 17:27

Grüß Dich, Uwe,

manche Händler im Ausland bieten bankbezogene Zahlungsmöglichkeiten an. Vor diesen Möglichkeiten muss aber wegen der exorbitanten Bankgebühren - bei dir und beim Händler, die Du auch zu tragen hättest - abzuraten. Du kannst Dich ja mal bei Deiner Bank erkundigen. Für diese Kosten könntest Du Dir hier CDs kaufen.
Im übrigen kann ich den Bemerkungen von Richard nur zustimmen. caiman_america ist schnell und zuverlässig wie Amazon, nur sind die Sachen teilweise dramatisch preiswerter als woanders.
Auch mit gebrauchten Tonträgern von Privatleuten über Marketplace von Amazon habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Sowas hängt eben von den Verkäufern ab - und auch von den Käufern.

Grüsse
yarpel

Uwe

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12

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 17:34

Hallo yarpel, Hallo Richard,

...Jaaahh, Auslandsüberweisungen...habe ich einmal gemacht - nie wieder. Von den Gebühren hätte ich mir diverse CD's kaufen können X( . Dann werde' ich wohl doch (wohl oder übel) einmal auf diese (moderne) Art der Zahlungsmöglichkeit zurückgreifen müssen.

Gruß
Uwe

jpsa

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13

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 17:49

Zitat

Original von GiselherHH

- jpc.de (preiswertester Naxos-Anbieter; die Versandkosten kann man durch Mitbestellung eines Buches umgehen, ich nehme immer einen Band aus der SZ-Bibliothek für 4,90 Euro)


Nein, nein, nein, ;) da muss ich aber doch widersprechen, denn jpc ist NICHT der preiswerteste Anbieter von Naxos-CDs. Die kosten dort EUR 5,99.

Bei Herrn Albert in Hamburg kosten die zB nur 5,50 EUR - und dass sind (für DM-Rechner) immerhin 0,96 DM weniger pro CD....

Mit aufklärerischen Grüssen,
Jürgen
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen. [frei nach George Orwell]

Richard

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14

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 17:59

ach wie schön, geiz kann doch GEIL sein :D

Gruss
S. Rachmaninov:
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MStauch

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15

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 20:48

Wie die meisten hier kaufe ich inzwischen fast ausschliesslich über das Internet, die Bezahlung läuft mit Kreditkarte ohne Probleme. Etliche Lieferungen kommen aus den USA. Bei hunderten von Bestellungen habe ich eigentlich nie wirkliche Probleme gehabt. Es kommt mal vor, dass eine CD dann letztlich doch nicht geliefert werden kann. Das ist aber wirklich äußerst selten. Finanzielle Verluste habe ich noch nie erlitten, aber wirklich gewaltige Einsparungen nach Preisvergleich.

Ich bin zum Internetkauf eigentlich erst gezwungen worden als der Laden von JPC in Bremen geschlossen wurde. Früher habe ich nur bestellt, was es im Laden nicht gab. Ich habe damals an JPC böse Briefe geschrieben, hat sie aber in keiner Weise beeindruckt. Dafür verlieren sie jetzt manche Bestellung an amazon oder andere besonders günstige Anbieter. Aber fachlich ist JPC wohl immer noch beste Adresse. Auch amazon.uk kann ich nur empfehlen, weil das Sortiment einfach breiter ist als bei de. Manchmal muß man etwas warten. Wenn etwas nicht gefunden wurde, gibt es dort immer noch eine Chance. Eine Suche bei 2001 vor der Bestellung bringt oft auch noch Einsparungen, ärgerlich dass dort immer Versandkosten anfallen, egal wie hoch der Bestellwert ist.

Die Adressen sind bereits genannt worden.

Was ich wirklich vermisse, ist eine grosse Börse für gebrauchte und vergriffene CDs - wie es das durch die Vernetzung der Antiquariate bereits gibt (zvab und abebooks). Nach meiner Erfahrung gibt es immer nur kleinere Anbieter, dadurch ist das Suchen viel zu aufwändig. Es gibt keine Vernetzung dieser Anbieter wie etwa durch zvab. Es gibt so viele vergriffene Schätze oder auch CDs, die nicht mehr gehört werden. Da müßte richtig Mobilität geschaffen werden. Das Internet schafft uns doch leichte Such- und Findemöglichkeiten.
Meine Bücher kaufe ich inzwischen überwiegend im Antiquariat übers Internet. Die sind eigentlich fast immer im Bestzustand, gebunden, gar nicht oder äußerst wenig gelesen und zu einem Bruchteil des Preises. Warum kann ein solches Forum nicht für CDs organisiert werden. Vielleicht ist der Versandkostenanteil zu hoch. Aber ich glaube bei großem Angebot würden die meisten von uns ohnehin keine Einzel-CDs kaufen. Also diese Lücke muß dringend gefüllt werden.

Oder kennt jemand schon diese Adresse?

Herzliche Grüße

Matthias

P.S.: Wenn man noch keine Kreditkarte hat - für Uwe - bei american express besteht, wenn ich mich richtig erinnere, eine Haftung der Firma für fehlgeschlagene Internetkäufe über die Karte.
Tobe Welt, und springe,
Ich steh hier und singe.

petemonova

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16

Donnerstag, 9. Dezember 2004, 22:31

Was haltet Ihr von Musik aus dem Internet laden?
Legal, versteht sich.

Ich habe schon einige CD's über iTunes geladen.
Man kommt günstiger bei weg, man hat's gleich auf dem PC,
kann es sich dann brennen, von der Qualität geht auch kaum was verloren.
Ist halt bloß der Nachteil, dass so eine gebrannte CD im Plattenschrank nicht so schön aussieht, aber auch da kann man doch was machen, oder?
Musik zu hören ist zweifellos eine der extravagantesten Arten, sein Geld auszugeben.
- Mauricio Kagel

Richard

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17

Freitag, 10. Dezember 2004, 08:17

@petemonova

Bin mir nicht ganz sicher.
Aber wenn man die Musik auf diese weise legal erwirbt, dann müßte man doch theoretisch das Recht haben sich auch das Cover zu beschaffen. Oder ?

Was nennst Du günstig?

Der DL erfolgt als mp3 wenn ich es richtig sehe.
Oder reden wie von unkompremierten Dateien ?

Gruss
S. Rachmaninov:
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Alfred_Schmidt

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18

Freitag, 10. Dezember 2004, 10:07

@petemonova

Das mit dem Cover ist ja IMO nicht das Hauptproblem, bei der heutigen Hässlichkeit vieler Cover ist ein selbstgedrucktes, selbstentworfenes sicher nicht schlechter.

Das Problem liegt bei der Haltbarkeit: Farblaser die gut drucken sind zu teuer, billige Farbdrucker erstens zu schlecht, zweitens hält die Farbe nicht. In Frage kommen lediglich Tintenstrahler der letzten Generation, die Tinten zur Anwendung bringen, von denen man zumindest verspricht daß sie 20 Jahre und länger farbtreu bleiben, in 20 Jahren wissen wir mehr. Dazu kommt, daß hier spezielles Photo-Druckerpapier verwendet werden muß, welches ebenfalls teuer ist.

Uns so nähern wir uns über Umwege dem Hauptproblem, das Selbstbrenner (legal oder illegal spielt hiebei keine Rolle) gerne verdrängen: Selbstgebrannte CDs sind kurzlebiger als professionell hergestellte, wobei ich die Qualität von Rohlingen noch gar nicht in die Betrachtungen einbezogen habe.

Fazit: Es führt kein Weg am Kauf vorbei

Trost: Es wird soviel erstklassiiges verramscht, daß man allein aus diesem Pool sich eine Sammlung vom Feinsten zusammenstellen kann.
Karajan, Böhm. Klemperer, Muti, Kubelik, aber auch Abbado, Celibidache, Szell, Bruno Walter, Pierre Boulez, Trevor Pinnock, Neville Marriner, all sie gibt es im Budget Bereich, und etliches davon, um nich zu sagen das meiste davon ist besser als heutige Prouktionen, wobei man natürlich nicht verallgemeinern darf.
Das Forum hier ist ein erstklassiger Ratgeber, und man kann, so man will, eine Menge Geld sparen. Vielleicht hat dieser Beitrag die Gruppe ein wenig motiviert meinen (Fast) Alleingang im Thread KLASSIK FÜR SPAREFROHS - preiswert aber gut zu unterstützen, weil man erkennt daß hier wirklich Bedarf gegeben ist.

Beste Grüße aus Wien

Alfred
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jpsa

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19

Freitag, 10. Dezember 2004, 11:10

Sicherlich hat sich u.a. auch der CD-Kauf seit Einführung des Internet als echtes Massenmedium vereinfacht obwohl auch aufgrund der breiteren Auswahlmöglichkeiten und des damit verbundenen Preisverfalls viele Klassikfachgeschäfte auf der Strecke verendeten.

Wenn ich meine umfangreiche Sammlung (LP und CD) betrachte und zurück denke, wie und wo ich viele erworben habe, ist an erster Stelle hier in Deutschland natürlich 2001 zu erwähnen.
Dafür bin ich sogar früher (viel viel früher) bis nach Frankfurt gefahren, da 2001 noch keine Filialen unterhielt.
Auch wenn das Angebot immer begrenzt ist, gab und wird es auch weiterhin immer enorme Preisersparnisse geben.
Brendel/Haydn, 4 CD Box, kostete dort seinerzeit um die 60 DM im Vergleich zu den weit über 100 DM im Fachgeschäft.

Im Ausland habe ich vor dem Internet meist nur LPs in Antiquariaten bestellt, hier soll als Tipp einer der größten und ältesten Anbieter nicht unerwähnt bleiben: Ars Antiqua

Viele meiner weiteren Bezugsquellen wurden bereits erwähnt und eingehend besprochen, trotzdem sind noch einige weitere zu nennen:

In den USA werden CD-Veröffentlichungen wesentlich schneller vom Markt genommen und "erleiden" somit auch schneller einen Preisverfall.
Hier ist in erster Linie auf berkshire record outlet inc. hinzuweisen.
Es handelt sich nicht um gebrauchte sondern immer fabrikneue CDs - nur zum teils enorm reduzierten Preis.
Mein bester "Fang" war - auch wenn es schon einige Jahre her ist - die DGG Box mit den Mozart Sonaten von Maria Joao Pires für sage und schreibe 24 US $.
In der Zwischenzeit ist eine Order aufgrund der hohen Versandkosten (über 20 $) nur für Groß- oder Sammelbestellungen interessant oder für diejenigen, die Freunde/Bekannte haben, die entweder in den USA wohnen und häufig in Europa sind bzw. von Deutschland aus regelmäßig in die Staaten reisen und dort eine feste Lieferanschrift vorhanden ist.

Aber auch "vor Ort" gibt es eine gut sortiertes "Antiquariat", das seit geraumer Zeit neben den LPs ebenfalls gut sortiert im CD-Bereich ist.
Es handelt sich um Flying Music , dem preiswertesten Second-Hand Anbieter - zumindest in Deutschland.
Die Betreiber, Familie Warrelmann, sind äußerst erfahren und verkaufen grundsätzlich nur beste Qualität (Zustand) mit Rückgabe-Garantie, falls ein erworbener Tonträger nicht den Anforderungen des Käufers entsprechen sollte.

Ansonsten habe ich mich in den letzten Jahren etwas "beruhigt" und muss nicht zwingend eine Aufnahme immer sofort haben - das kann und will ich mir in der heutigen Zeit einfach nicht mehr leisten.
Man bedenke, dass mein Tonträgerbestand in der Zwischenzeit aus einigen tausend Stück besteht... :wacky:

Der Anteil an Bestellungen in Deutschland, sieht man von ebay & Co. einmal ab, beträgt inzwischen maximal 40%.

Nachtrag:
Auslandsbestellungen (insbesonders außerhalb von Europa) unterliegen ab einem bestimmten Wert (ca. ab 40 EUR) dem Einfuhrzoll, wobei nicht alle Sendungen vom Zoll "abgefangen" werden.
In den letzten Jahren jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass gerade Lieferungen aus den USA ab einer bestimmten Verpackungsgröße (mehrere LPs) generell vom Zoll festgehalten werden und die Abholung für mich selbst immer recht umständlich ist, selbst dann, wenn aufgrund des Warenwertes keine Einfuhrzölle erhoben werden.
Dies ist aber regional unterschiedlich; ich habe Freunde in Norddeutschland, die damit zB überhaupt keine Probleme haben.
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen. [frei nach George Orwell]

jpsa

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20

Freitag, 10. Dezember 2004, 11:37

Zitat

Original von MStauch
P.S.: Wenn man noch keine Kreditkarte hat - für Uwe - bei american express besteht, wenn ich mich richtig erinnere, eine Haftung der Firma für fehlgeschlagene Internetkäufe über die Karte.


Vielleicht an dieser Stelle ein kleiner "Exkurs" zur Kreditkarte.

Die folgenden Informationen sind weder als Werbung für eine bestimmte Kreditkarten-Organisation anzusehen noch handelt es sich um eine Beratung nach dem Finanz-Dienstleistungs-Gesetz, sondern lediglich um eine Schilderung eigener Erfahrungen.

Man kann im Internet natürlich nicht immer sicher sein, ob die eingegebenen Kartendaten nicht "abgefangen" werden. Aber das Risiko ist aus meiner Sicht zumindest nicht größer als bei der direkten Bezahlung mit Karte.
Kann ich mir denn sicher sein, ob der Kellner bzw. die Verkäuferin sich nicht meine Kartendaten notieren, um damit Missbrauch zu betreiben ?

Daher bieten eigentlich alle großen Kreditkarten-Gesellschaften automatisch den Schutz (nicht nur für Online-Geschäfte an), auch wenn es in den AGB's nicht ausdrücklich erwähnt wird.
Amexco scheint es allerdings nötig zu haben, damit auch noch zu werben, um ggfs. neue Mitglieder zu bekommen.
Leider gibt es aber immer weniger Akzeptanzstellen für diesen Kartenanbieter und auch viele Online-Stores verweigern eine Zahlung über American Express, weil die Gebühren einfach zu hoch sind (nicht nur für den Benutzer).

Ich habe geraume Zeit mit Visa-Card online bezahlt und bin auch schon das eine oder andere mal reingefallen, dass meine Karte zwar belastet wurde, die Ware jedoch nie eintraf (wobei jetzt nicht unbedingt der Anbieter/Versender verantwortlich gemacht werden kann, da auch die Postzustellung nicht immer einwandfrei ist...)
Hier zeigte sich Visa eindeutig - und ohne Wenn und Aber - kundenfreundlich, denn für die Freigabe der Zahlung an den Empfänger des Geldes (Verkäufer) muss zwingend die Ware beim Käufer eingehen.
So habe ich in diesen Fällen mein Geld immer wertmäßig und in voller Höhe erstattet bekommen.
[Ausgenommen sind selbstverständlich Kaufgeschäfte, die gegen deutsches Recht verstoßen wie zB Versand gewaltverherrlichender oder volksverhetzender Bilder/Schriften, Pornografie u.ä.]

Auch Mastercard handelt selbstverständlich so.

Der große Nachteil bei Visa besteht allerdings darin, dass sehr häufig tausende von Nummernkreisen einfach für den Online-Einsatz gesperrt werden, jedoch ohne die Karteninhaber von dieser Sperre zu informieren.
Das kann dann soweit führen, dass Händler, besonders im Ausland, nicht mehr bereit sind, mich als Kunden zu bedienen, weil ihnen durch solche Aktionen unnütze Kosten entstehen, die sie nicht ersetzt bekommen.

Daher benutze ich inzwischen seit zwei Jahren die Mastercard ohne jegliche Beanstandung und nutze die Zusatzangebote, zB soundsoviele Webmiles pro 1 EUR Kartenumsatz.

Auch handelt es sich nicht um eine Kreditkarte (m)einer Hausbank, die oft gratis oder gegen sehr geringe Jahresgebühren angeboten wird, jedoch für getätigte Käufe sofort mein Girokonto belastet, sondern um eine "echte" Kreditkarte, die monatlich abgerechnet wird.

Darüber hinaus gibt es immer mehr Anbieter, die auch PayPal oder ähnliche internationale Zahlungsnetze nutzen, die natürlich eine fast risikolose Bezahlung von Waren ermöglichen.

Gruß,
Jürgen
Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Menschen zu sagen, was sie nicht hören wollen. [frei nach George Orwell]

Antracis

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21

Freitag, 10. Dezember 2004, 12:14

Ich kaufe auch hauptsächlich im Fachhandel und weniger im Internet. Die Gründe dafür sind praktischer Natur:

Ich brauche ca. 20 Minuten, bis ich im Kulturkaufhaus Dussmann angekommen bin. Dort kann ich stundenlang komfortabel in CDs reinhören. Und in der Regel kaufe ich nie , ohne wenigstens kurz reinzuhören. Der Laden ist im Bereich der Mid- bis Lowprice-Serien meist mindestens so günstig wie die Internetshops und ich spare Versandkosten. Was nicht vorrätig ist, kann ich bestellen, und dann erst anhören - ohne Kaufzwang.

Weiterhin gibt es einen Laden von Zweitausendeins, der auch verkehrsgünstig liegt.

Bei Neuerscheinungen, vor allem "Mainstream" lohnt ein Blick in diverse Berliner Elektrogrossmärkte. So war z.B. Zimmermans Rachmaninoveinspielung (DGG) bei Saturn einige Wochen für 13.99€ zu haben.
Weiterhin jobbe ich als Student nebenbei beim Internetshop eines großen Elektronikversands, dessen stationäre Märkte auch klassische CDs führen. Natürlich sehr eingeschränkte Auswahl, aber da ich diese zum Einkaufspreis beziehen kann, meist konkurrenzlos günstig.

Bleibt also meist nur noch der Rest an Normalpreis-CDs übrig, den ich so nicht bekomme. Und das ist wiederum aktuell so wenig, dass sich die Internetbestelltung meist nicht rechnet, da die Versandkosten den Preisvorteil aufheben.

Gruß
Sascha

Theophilus

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22

Freitag, 10. Dezember 2004, 12:57

Hallo Alfred,

gibt es einen nenneswerten Grund, warum "da Caruso" nicht auf deiner Liste steht?

Ciao

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Uranus

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23

Freitag, 10. Dezember 2004, 13:24

Hallo,
im Internet kaufe ich fast nur bei Ebay second hand (mit durchweg sehr guten Erfahrungen), sehr selten bei amazon und so gut wie nie bei jpc. Grund ist, dass dort die Preise meist "gesalzen" sind, und bei meiner Kaufwut bräuchte ich dan irgendwan einen Sponsor - oder 'nen Banküberfall...
Ansonsten kaufe ich viel in Düsseldorf bei Saturn - recht gut sortiert, oft vergleichsweise preiswert und für mich sehr nahe gelegen.
3-4 mal im Jahr leiste ich mir Saturn in Köln, welches in jeder Hinsicht (Angebot, Preise, Schnäppchen) konkurrenzlos ist.
Desweiteren bin ich oft bei Zweitausendeins, die zwar ein sehr begrenztes Angebot haben, aber preislich unschlagbar und mir darüber hinaus als "Nischenladen" recht sympatisch sind.
Schließlich gibt es hier noch eine Second-Hand-Kette namens Enterprise, bei der ich auch schon desöfteren fündig wurde (zuletzt z.B. Stadtfelds Goldbergvariationen für 11,99).
Auf Beratung beim kauf lege ich wenig Wert - ich bilde mir meine Meinung meist schon vorab oder beim Probehören.
Gruß
Achim
Herzliche Grüße
Uranus

Uwe

Moderator

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24

Freitag, 10. Dezember 2004, 16:41

Hallo Taminos,

hinzufügen, weil vergessen, wollte ich eigentlich noch meine (Hamburger)Erwerbsquellen für Klassik Second-Hand Ware. Da wäre Ingos Plattenkiste in der Grindelallee mit manchmal ausgefallenem Angebot (und auch noch Vinyl), dann Checkpoint Charlie in der Gärtnerstrasse und das Antiquariat Ehm am Schulterblatt, früher meine bevorzugte Quelle für LPs, heute seltener von mir besucht.
Und natürlich ersteigere ich hin und wieder bei ebay. Bisher habe ich dort nur beste Erfahrungen gemacht. Außer jemand schnappt mir etwas in letzter Sekunde vor der Nase weg... :(



@Jürgen: Dank für den kleinen Exkurs hinsichtlich der Kreditkarten: war sehr hilfreich.

Gruß
Uwe

Norbert

Moderator

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25

Samstag, 11. Dezember 2004, 02:12

Hallo Uwe,

logisch, Ingos Plattenkiste, bis zum letzten Jahr einschließlich eine meiner Hauptquellen für den Erwerb von CDs.

Leider habe ich es dieses Jahr sehr selten in die Grindelallee geschafft. Ich war ewig nicht mehr da, leider.

Die anderen beiden Läden kenne ich nicht, aber werde sie mal "antesten", wenn ich es mal wieder nach HH schaffe.

Früher war ich auch sehr oft bei "Schallplatten am Mönckebergbrunnen" (JPC), aber seitdem das Geschäft zugemacht hat, fehlt definitiv etwas in HH, wo man gepflegt und nicht zu teuer klaiische CDs erwerben kann.

Saturn, obwohl recht gut sortiert für einen Discounter, ist kein wahrer Ersatz.
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Alfred_Schmidt

Administrator

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Registrierungsdatum: 9. August 2004

26

Donnerstag, 12. Mai 2005, 04:11

Hallo

Ich möchte mein Einkaufsquellen-Outing erweitern, wenngleich es ja nur den Österreichern etwas bringt.
Zunächst beantworte ich die Frage von Theophilius von 10. Dezember 2004, die ich leider erst heute gelesen habe:

Zitat

gibt es einen nenneswerten Grund, warum "da Caruso" nicht auf deiner Liste steht
?

Nein den gibt es in der Tat nicht. - Ein guter Laden mit guter Auswahl-Schwerpunkt Geang- auch Eigenimporte.

Aktuell kaufe ich dort aber nicht ein. Ich war lange nicht dort - weil meine Programmschwerpunkte woanders lagen.

---------------------------------------------------------------------------------------------

Heute habe ich jedoch erstmals ein Geschäft betreten, das mir schon lange ins Auge gestochen ist - aber ich war bisheute noch nichtr drin.

Das Geschäft ist eher klein - so befürchtete ich nicht das gewünschte zu finden. Heute sah ich jedoch eine Aufnahme von Lullys Armide (harmonia Mundi) die ich schon überall vergeblich gesucht hatte - und - oh Überraschung - zum SonderPreis von 24.90 Euro für die Gesamtaufnahme (Normalausgabe inkl Booklet und Schuber - keine abgespeckte Sonderausgabe !!)

Die nächste Überraschung war innen: Die Auswahl an Opern-Gesamtausgaben ist überraschend groß, und vor allem klug abgestimmt.
Man sieht sofort, daß hier jemand am Werk ist, der zu dem womit er handelt auch eine Beziehung hat. Man findet hier nicht die 777, Zauberflöte, sondern immerhin einige komplette Lully-Opern, viel Händel etc. Aber auch Verdi (das Angebot in manch führenden Geschäften ist eher desaströs) ist hier mit seinen seltenen Werken vertreten (ich hab schon überall geschaut) - ebenfalls recht günstig (29 Euro für 2 CDS im Schuber und Luxusbooklet)- Die Philips-Gardell- Ausgabe.

Betreut wird man von den Eigentümern- eine Dame und ein Herr -wie ich es gern hab - wir führten eigentlich kein "Verkaufsgespräch" - daß ich was kaufen wollte war eh klar - Man zeigte mir wo alles steht. Während ich meine Wahl traf und den Opernteil des Geschäftes inspizierte (sehr zu meiner Zufriedenheit muß ich sagen) plauderten wir über allgemeine Trends am Klassikmarkt - so als ich schon lange ein Bekannter wäre. Das ist es was ich unter einem Einkaufserlebnis verstehe. Der Ton ist eher familär.

ASCOLTA, so heisst das Geschäft liegt im ersten Bezirk, in der Bösendorferstraße 1, also in der Nähe von Oper und Musikverein, ist somit eine weitere Adresse in der Wiener Klassk-Tonträger-Landschaft mit durchaus eigenem Profil. Leider liegen dort noch einige Operngesamtaufnahmen die ich unbedingt haben will - von dem was ich noch gar nicht gesehn habe fürchte ich mich schon jetzt. :stumm:

Meine anderen Händler werden darunter nicht leiden, ist doch Virgin-Megastore augefallen, somit sind "Kapazitäten frei " :D

Mit freundlichen Grüßen aus Wien

Alfred
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der Lullist

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27

Donnerstag, 12. Mai 2005, 07:05

Ich gebe zu, dass ich dort kaufe wo es am günstigsten ist, als armer Student bleibt mir da auch nichts anderes übrig.

In Wiesbaden hatte ich meinen Fachhandel, dort ging ich regelmäßig seit meinem 13. Lebensjahr tüchtig einkaufen:

Bücher Bräuer

dort fast schon versteckt im Erdgeschoß, wurde ich immer freundlich empfangen, Frau Friese und Herr Hempel sind mir schon richtig ans Herz gewachsen.
Herr Specht der zuerst diese Sektion leitete wurde von Harmonia Mundi France als Außendienstmitarbeiter angeworben, er hatte in etwa den gleichen Musikgeschmack und zeigte mir etliche "Schätzchen"

Es ist einfach schöner sich auch gleichzeitig mit netten Leuten zu unterhalten, viele verschieden CD's ersteinmal zu begutachten.

Aber auch ich kaufe oft bei Amazon und JPC, doch ich hasse es, dass die von mir ausgesuchten Artikel Wochen brauchen und manchmal nach langem Warten dann doch nicht mehr lieferbar sind, da kann ich Dich gut verstehen Alfred.

Der Fachhandel hier in Kassel ist eher auf Musikinstrumente spezialisiert - leider fühlt sich jeder berufen der etwas klimpern kann dieses widerliche ekelhafte ständig sich widerholende walzerähnliche Schreckenstück zu klimpern, da würde ich am liebsten nach einer Gewalttat den Laden verlassen - soviel zu den Nebengeräuschen....

Richard

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28

Donnerstag, 12. Mai 2005, 08:00

Hallo,

bei der Gelegenheit dann doch mal kurz meine Geschichte vom letzten Samstag bei Saturn in Köln, der sich soweit mir bekannt ja als größtes CD Geschäft in Deutschland oder sogar Europa rühmt.

Die Klassikabteilung ist zugegebenemaßen riiiiiiiieeeeeesig und die Preise sehr unterschiedlich zum Internet. So ergibt sich immer einmal wieder die Gelegenheit eine CD überhaupt noch zu ergattern oder günstiger als im Web.

Nachdem ich die dritte Neuveröffentlichung erfolglos unter diesen elenden Scanner gezogen hatte um wenigstens 30 sek. pro Track hören zu können fragte ich dann doch einmal einen der Mitarbeiter warum das so sein.
Er antwortete mir darauf hin kurz:"Alles was in den letzten 6 Monaten raus kam ist nicht im System. Eine andere Möglichkeit in eine Aufnahme reinzuhören gibt es nicht!" :evil:

Hallo?!?!
Gerade die Neuveröffentlichungen will man doch unbedingt einmal hören und da sie meist teurer sind ist mir ehrlich gesagt unklar warum sie nicht im System sind. :hello:

Dennoch ging ich mit 5-6 CD's an die Kasse.
Mir fiel auf, daß ich nur 20 € in der Tasche hatte und meine EC Karte wohl bei mir Daheim lag. 8o

Was soll's dachte ich mir: Hast doch eine Reihe von Kreditkarten:
Meine Frage an die Kassiererin war dann:"Kreditkarte mit PIN oder Unterschrift?"
Antwort:"gar nicht!" :evil:

So ging ich dann, kaufte nach 5 Std. in dem Laden meinen Wagen aus dem Parkhaus für 7,50 € frei und dachte mir dabei so meinen Teil..... :stumm:
S. Rachmaninov:
Music must first and foremost be loved, it must come from the heart and it must be directed to the heart.’

teleton

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29

Donnerstag, 12. Mai 2005, 08:12

Hallo CD-Käufer,

noch Anfang der 90er Jahre gab es an jeder Ecke CD-Läden, jeder Elektromarkt hatte eine gut sotierte CD-Abteilung, Saturn (St.Augustin und Siegburg bei Bonn) war TOP bestückt. Das hat alles nachgelassen, kaum noch gute Auswahl und die Läden haben alle keine CD-Abteilunbgen mehr da der CD-Markt gesättigt ist.
Das ist aber auch so - man hat doch das Meiste und kauft nur ab und zu mal eine neue CD, wenn was neues rauskommt (nicht unbedingt Neuaufnahme, sondern Mittelpreis-Neuauflage), oder wenn man zum Beispiel durch dieses Forum angeregt wird sich die eine oder andere Vergleichs- Interpretation zuzulegen.

In Bonn gibt es im Fachhandel nur noch zwei gute Adressen für Klassik-CD´s:
1.) Gilde-Buchhandlung mit einer gut sortierten Klassikabteilung, aber die Preise sind alles normale Listenpreise, kaum Sonderangebote.
2.) Bouvier-Buchhandel hat ein eigenes CD-Geschäft mit Klassik und Jazz-CD´s, aber auch die haben gesalzene Preise; selbst Mittelpreis-CD´s sind teurer und NAXOS-CD´s kosten da schon 6,50EURO; Hochpreis-CD´s liegen bei 19,90EURO. Und das bei der drohenden Insolvenz !
3.) Haus der Musik: Die haben zwar eine CD-Abteilung, aber das ist die absolute Apoteke - den Laden mit seinen alten HIFI-Geräten und Nie-Sonderangeboten kann man abhaken - Hoffendlich ließt das mal einer von denen !
;) Da kann ich nur sagen: Nicht mit mir. Ich kaufe immer schon äußerst preisbewust und kaufe eine CD nur da, wo diese am preiswertesten ist.

Meine Quelle ist meistens jpc-Schallplatten, die im monatlichen jpc-Courier oft gute Angebote haben und ab und zu bis selten mal bei amazon.
Ab und zu sehe ich auch mal was EBAY zu bieten hat - da habe ich gute Erfahrungen gemacht. Allerdings wechsle ich die CD - Hülle fast immer durch eine Neue aus. Neulich roch mal eine CD-Hülle nach fiesem Zigarrettenqualm (war ne Raucherin) - iggitt - direkt eliminiert (die Ekelhülle :D ).

Wer kann meine Erfahrungen bezüglich der Bonner CD-Szene (von den Bonnern) bestätigen ???
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Caesar73

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30

Donnerstag, 12. Mai 2005, 08:47

Zitat


noch Anfang der 90er Jahre gab es an jeder Ecke CD-Läden, jeder Elektromarkt hatte eine gut sotierte CD-Abteilung, Saturn (St.Augustin und Siegburg bei Bonn) war TOP bestückt. Das hat alles nachgelassen, kaum noch gute Auswahl und die Läden haben alle keine CD-Abteilungen mehr da der CD-Markt gesättigt ist.


Kann Deine Erfahrungen auch für den Raum Heidelberg bestätigen, obwohl die Lage hier nicht ganz so dramatisch ist. Klaatu (HD) und Prinz in Mannheim haben zugemacht, und die Klassikabteilungen von Makromarkt, Media und Co kannst Du wirklich vergessen.

Halbwegs brauchbar die Klassik-Abteilung von Saturn in Mannheim. Hier kannst Du auch den Glücksfall erleben einen kompetenten Verkäufer zu haben.

Gott sei Dank gibt es hier in Heidelberg noch zwei sehr gute Geschäfte: Musikhaus Hochstein und Crazy Diamond. Beide sind ausgesprochen gut sortiert, wobei Hochstein allerdings in der Regel deutlich teurer ist. Hier wie dort angenehmer, unauffälliger Service und obendrein kompetentes Personal! Du kannst zudem in jede CD ersteinmal reinhören, was ich ausgesprochen sympathisch finde. Und was der eine nicht hat, findest Du beim anderen. Was noch besser ist: Beide Läden liegen nur rund 10 Minuten auseinander, also obendrein noch kurze Wege!

Über das Internet kaufe ich ausgesprochen selten. Ist mir irgendwie zu unpersönlich und außerdem die Warterei- und manchmal kommt die Ware auch nicht.

Eine Frage noch: Bin zwar mit meinen Klassik-Händlern sehr zufrieden- aber jemand hier im Rhein-Neckar-Dreieck noch einen guten Klassikladen?

Grüße,

Christian :] :] :]
Beherrsche die Sache, die Worte werden folgen! (Cato der Ältere)