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Christian B.

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  • »Christian B.« ist männlich
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Beiträge: 775

Registrierungsdatum: 1. Juni 2006

1

Freitag, 13. Oktober 2006, 11:38

Bartok - Klavierwerke

Liebe Forianer,

Bartoks Klavierwerke spielen hier im Forum bisher kaum oder nur selten eine Rolle.

Ich habe mir nach und nach die Einspielungen mit Zoltan Kocsis zugelegt, die es inzwischen auch recht günstig in einer 7CD-Box gibt. Aber es gibt bestimmt noch andere Einspielungen, die bemerkenswert sind. Kocsis Zugriff ist eher kühl, technisch laut Expertenmeinung eine Meilenstein. Mir gefällt an seinen Aufnahmen vor allem, dass er den archaischen Melodienkern dieser Werke auch im größten Klanggewitter zum Hören bringt. Meine aktuellen Lieblingsstücke sind:

15 Hungarian Peasant Songs for Piano, Sz. 71 (BB79)
Original Version
Four Old Sorrowful Songs

zu finden auf:



Welche Klavierwerke kennt Ihr, welche Einspielungen gefallen Euch? Besonders würde mich interessieren, wie ihr die tonal komplexen Werken wie bspw. die Etüden op.18 findet.

Viele Grüße,
Christian

Albus

Profi

  • »Albus« ist männlich

Beiträge: 337

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2

Freitag, 13. Oktober 2006, 14:41

Tag,

einst hatte ich eine Bartok-Periode. Mit den Klavierkonzerten, 2. und 3. (Geza Anda, Stephen Bishop); von den Stücken für Soloklavier hörte ich (während der nächtlichen Studienlektüren) Im Freien, Für Kinder, Sonatine sowie aus dem Mikrokosmos, mit Stephen Bishop. Einst meinte ein Unterhaltungsmensch, mit Bartok sei es für den gemeinen Mann deshalb so schwierig, weil man Bartok schlecht unter der Dusche trällern könnte. Nein, nein - man kann die Sachen trällern, der Unterhalter irrte.

Das Spiel Bishop's fand die Billigung meines ungarischen Musikernachbarn. Meine hatte er längst erlangt´(Philips LPs).

Lang ist's her.

Freundlicher Gruß
Albus

Melot1967

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  • »Melot1967« ist männlich

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3

Freitag, 13. Oktober 2006, 14:56

Perahia

Ich hörte neulich erstmals Klaviermusik von Bartok, und zwar von dieser CD.



Ich bin wieder mal beeindruckt von Perahias Spiel und dem Klang der Aufnahme, aber diese Musik halte ich nur in kleinen Dosen aus (im Gegensatz zu Debussy oder Schostakowitsch, die ich beide stundenlang hören könnte).

Welche Vorbilder oder Vorgänger Bartoks kann man aus seiner Klaviermusik heraushören? Oder war er mit diesen Werken bahnbrechend?
Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

Christian B.

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  • »Christian B.« ist männlich
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Beiträge: 775

Registrierungsdatum: 1. Juni 2006

4

Freitag, 13. Oktober 2006, 15:46

RE: Perahia

Zitat

Original von Melot1967
diese Musik halte ich nur in kleinen Dosen aus (im Gegensatz zu Debussy oder Schostakowitsch, die ich beide stundenlang hören könnte).


Ja, das geht mir auch so, aber diese kleine 'Dosen' können schon ziemlich intensiv sein. Dem entspricht, dass die meisten Klavierwerke Bartoks kurz sind. Ich glaube, man mag diese Musik nur "in kleinen Dosen" (wenn überhaupt), weil sie unsere üblichen tonalen Erwartungen, wie sich Harmonien entwickeln und wie Tonarten aufgelöst werden, nicht oder nur äußert selten bedient. Man bleibt unbefriedigt zurück. Vermutlich wird die Grundtonart nicht bestätigt oder sie wird es auf eine Weise, die nicht unserer Erwartung entspricht. Hinzukommt eine recht perkussive Handhabung des Klaviers. Aber vielleicht kann ein musikalisch Kundigerer als ich etwas dazu beitagen, was das Besondere an dieser Klaviermusik ist.

Beste Grüße,
Christian

Melot1967

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  • »Melot1967« ist männlich

Beiträge: 1 407

Registrierungsdatum: 23. Februar 2006

5

Freitag, 13. Oktober 2006, 16:29

RE: Perahia

Zitat

Original von Christian B.
Man bleibt unbefriedigt zurück.


genau so
Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

  • »pt_concours« ist männlich

Beiträge: 438

Registrierungsdatum: 11. März 2008

6

Dienstag, 25. März 2008, 21:36

RE: Bartok - Klavierwerke

Zitat

Original von Christian B.
Liebe Forianer,

Bartoks Klavierwerke spielen hier im Forum bisher kaum oder nur selten eine Rolle.

Ich habe mir nach und nach die Einspielungen mit Zoltan Kocsis zugelegt, die es inzwischen auch recht günstig in einer 7CD-Box gibt. Aber es gibt bestimmt noch andere Einspielungen, die bemerkenswert sind. Kocsis Zugriff ist eher kühl, technisch laut Expertenmeinung eine Meilenstein.

Welche Klavierwerke kennt Ihr, welche Einspielungen gefallen Euch?


Wie schön, das es hier bereits einen Thread zu Bartók gibt.
Nach Debussy ist Bartók wohl der bedeutendste Klavierkomponist des 20. Jahrhunderts,
noch vor Prokofiev und Ravel- das ist zumindest meine Meinung!
Allerdings muss ich meinen Vorredner Recht geben, auch ich höre Bartók zwar regelmäßig aber nicht ausdauernd.

Ein Pianist, der für mich unangefochten d i e Referenz bei Bartok hält, ist der Ungar György Sandor. Er selber war mit Bartók eng verbunden (erst als sein Klavierschüler an der Akademie, dann als Freund), und Bartók hat auch sein Klavierspiel immer sehr gelobt (er war Pianist der Uraufführung des 3. Klavierkonzerts). Für mich spielt er die Musik Brtóks immer so, wie ich glaube, dass sie klingen muss: athletisch aber nicht muskulös ( es trifft die Sache nicht genau, aber genauer kann ich es leider nicht ausdrücken), man höre nur sein Allegro barbaro!

Die 5 CD-Box von VoxBox enthält das gesamte Klavierwerk, aufgenommen 1963. (Warum braucht denn Kocsis sieben CDs?_Gut hier haben alle CDs im Schnitt eine eine Spielzeit von 78 Min).


5 CD-Box, rec. 1963 Grand Prix du Disque
Mein Anspieltipp: Für Kinder, so hinreißend habe ich diese Werke nicht wieder gehört!
einziger Kritikpunkt dieser CD-Box, es wurden pro Werk nur ein Track vergeben, also für Sieben Skizzen, Vier Trauerlieder, Vierzehn Bagatellen, etc.nur ein Track. Das ist ägerlich, aber bitte davon nicht abschrecken lassen!

Sandor hat auch alle Werke für Klavier und Orchester von Bartók eingespielt, die Konzerte sogar mehrfach. Hier kenne ich die Aufnahme mit dem Dirigenten A. Fischer, für mich auch alles, zumindest vom pianistischen Standpunkt, Referenz-Aufnahmen.



Natürlich sind Kocsis und Bishop/Kovacevich ebenfalls hervoragende Bartók-Interpreten: Leider haben ja nur wenige der großen Pianisten Werke von Bartók eingespielt. Richter, z.B: nur 3-4 Stücke, aber die Drei Burlesken z.B. sind großartig! Ansonsten sind es fast nur Ungarn, die Bartók spielen: Sandor, Kocsis, Schiff, Ranki, etc.

Ein Stück an der Grenze zur Kammermusik ist die Sonate für 2 Klaviere und Schlagwerk. Der Klaviermusikführer von Reclam führt dieses Werk auch an, deswegen möchte ich sie hier zumindest erwähnen. (etwas kühn könnte man vielleicht behaupten, wenn Cage dieses Stück geschrieben hätte wäre es ein Werk für zwei präparierte Klaviere.)
Hier meine Emfehlung mit Casadesus:


Robert et Gaby Casadesus, piano.
Jean-Claude Casadeus et Jean-Paul Drouet, percussions
(rec. 1963)

Herrlich! Man kann nur bedauern, dass es die einzige Aufnamhe eines Werkes von Bartók mit Casadesus ist! Auch die anderen Aufnahmen der CD lohnen sehr!


Sandor hat übrigends auch alle Solo-Klavierwerke von Prokofiev eingespielt, sicher auch sehr hörenswert, obwohl ich unsicher bin, ob er hier ebenfalls Referenz sein wird, da sich Bartók und Prokofiev doch vom Charakter -zumindest für mich- stark unterscheiden. (na ja, nicht spekulieren, hören...)



zu erwähnen sind natürlich auch noch Bartóks eigene Aufnahmen seiner Werke:
Bartók plays Bartók
näheres findet sich unter diesem Link (und vielleicht bald auch hier?)
Bartok plays Bartok
Hören, hören und nochmals hören: sich vertraut machen, lieben, schätzen.
Keine Gefahr der Langeweile, im Gegensatz zu dem, was viele glauben, sondern vielmehr Seelenfrieden.
Das ist mein bescheidener Rat. (S. Richter, 1978)

Tharon

Anfänger

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Beiträge: 41

Registrierungsdatum: 30. Dezember 2008

7

Samstag, 9. Mai 2009, 19:05

Hallo,

ich suche eine Aufnahme des Allegro barbaro mit möglichst wenig Pedalgebrauch. Ich kenne nur eine einzige, wie ich gestehen muss: Zoltán Kocsis auf "Béla Bartók (1881 - 1945) Piano Works" (Brilliant Classics, Aufnahme vom Oktober 1975). Dort finde ich das Pedal an einigen Stellen so dominant, dass der maschinenhafte Stampfrhythmus verschwimmt und abgeschwächt wird. Gibt es Alternativen?

Tharon.

Frank1970

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  • »Frank1970« ist männlich

Beiträge: 705

Registrierungsdatum: 10. Juli 2007

8

Sonntag, 10. Mai 2009, 08:31

Hallo Tharon,

ich kenne nur eine Aufnahme: Zoltán Kocsis, Philips, August 1993
Habe ich mir gerade noch mal angehört und könnte mir vorstellen, dass dir auch diese Aufnahme zu viel Pedalgebrauch hat - zumindest die Bäße sind eher schwammig - oder positiver ausgedrückt schafft die linke Hand so etwas wie ein unheilvoll klingendes Bassfundament, während die rechte Hand klar klingende Töne dagegen meißelt. Könnte mir aber vorstellen, dass ein "maschinenhafte Stampfrhythmus" noch stärker herauszuarbeiten wäre.

Soweit ich mich erinnere, habe ich das Allegro barbaro mal in der Kölner Philharmonie von Andras Schiff gehört (ich meine sogar zwei mal, da noch mal in der Zugabe - hoffe ich verwechsele das Stück in meiner Erinnerung jetzt nicht mit einem anderen). Da spielte Schiff - wie für ihn typisch - einen genialen Bartok mit wenig Pedaleinsatz. Ich fürchte aber Andras Schiff hat das Allegro barbaro nie eingespielt - oder?

Viele Grüße
Frank
From harmony, from heavenly harmony
this universal frame began.

teleton

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Beiträge: 5 351

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

9

Sonntag, 10. Mai 2009, 08:59

Bartok auf Brillant

Hallo Frank und alle Bartok-Fans,

ich habe ohne Vergleichsaufnahme nur die abgebildete Bartok-Klavierwerke-Doppel-CD von Brillant mit Zoltan Kocsis und Andras Schiff, Klavier, die ich voll OK finde.

Das Allegro barbaro wird hier allerdings von Kocsis gespielt (Aufnahme Okt 1975).
Die CD2 enthält Ausschnitte des Mikokosmos mit Bartok himself am Klavier (hier mit eingeschränkter Klangqualität).


Brillant, 1975,1980,(CD2, 1937/40) ADD/DDD

:hello: Mich würde sehr interessieren, was ihr von der Brillant-CD haltet (soweit vorliegend) !?!
Gruß aus Bonn, Wolfgang

kopiroska

Fortgeschrittener

  • »kopiroska« ist weiblich

Beiträge: 243

Registrierungsdatum: 7. Mai 2009

10

Sonntag, 10. Mai 2009, 23:39

Liebe Bartók-Fans,
meines Wissens hat Bartók das Allegro barbaro auch selber auf Schallplatte gespielt. Es gibt eine Platte, mit dem Titel Bartók spielt Bartók, wo er unter anderem auch dieses Stück spielt. Ich habe weder diese Aufnahme, noch die mit Zoltán Kocsis in erreichbarer Nähe, so kann ich den Pedalgebrauch nicht vergleichen - aber wie Bartók selber das Stück spielt, ist bestimmt nicht uninteressant.

Gruß
Piroska
(Neuling)

harry

Schüler

  • »harry« ist männlich

Beiträge: 153

Registrierungsdatum: 9. Januar 2010

11

Samstag, 13. November 2010, 22:34

Bartok - Klavierwerke

Hallo,

Bartok ist mein erklärter Lieblingskomponist der „Klassischen Moderne“, und ich bin außerdem ein ausgesprochener Liebhaber von Klaviermusik, weshalb ich mich über das Auffinden dieses Threads sehr gefreut habe. Nachdem ich alle Beiträge dazu gelesen habe, möchte ich doch auch etwas dazu beitragen und mit der allerersten Frage, die Christian B. am Schluss seines Eröffnungsbeitrags gestellt hat, beginnen, weil dazu bisher nichts geschrieben wurde.

Die Etüden op. 18 sind eben – Etüden! Wobei das nicht abwertend gemeint ist. Diese Stücke entspringen ganz eindeutig aus der Tradition von Liszt (die rasenden Oktavgänge und daraus hervorspritzenden Akkorde, bes. bei Nr. 2; bei Nr. 1 frage ich mich zuweilen, wie es möglich ist, so etwas mit zwei Händen zu spielen!), aber eben mit den harmonischen Mitteln der Zeit und speziell Bartoks. Darauf zielt wohl auch Deine Frage nach dem „harmonisch Komplexen“. Dazu muss man wissen: Bartok beschäftigte sich neben der Musik auch leidenschaftlich mit der Mathematik und war fasziniert von der Fibonacci’schen Zahlenreihe und dem daraus sich ergebenden geometrischen Prinzip des „Goldenen Schnitts“. Des Weiteren: Bartoks Musik ist stets „tonal“, aber nicht im Sinne der (funktionalen) Dur-Moll-Tonalität, sondern in Bartok’schem Sinne. So betrachtete er z.B. die im traditionellen Quintenzirkel gegenüberliegenden Tonarten als zueinander äquivalent, sodass beispielsweise ein C-Dur ohne weiteres durch ein Fis- (oder Ges-)Dur ersetzt sein kann. Dies in Kombination mit dem Prinzip des Goldenen Schnitts führt zu Harmonie-Bildungen, die den Hörer „unbefriedigt zurücklassen“, wie Du, Christian, in einem späteren Beitrag schreibst. Auch in formaler Hinsicht sind unendlich viele Werke Bartoks nach dem Goldenen Schnitt gebaut, z.B. „Aus dem Tagebuch einer Fliege“ aus dem „Mikrokosmos“ oder die „Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug“ (nicht: Schlag“werk“, wie in einem späteren Beitrag genannt). Dies genauer auszuführen, würde an dieser Stelle zu weit führen. Vielleicht dazu noch ein Literatur-Hinweis, vermutlich nur noch antiquarisch erhältlich: Im Jahr 1972 erschien als gemeinsame Ausgabe des dtv- und Bärenreiter-Verlags das Buch „Bela Bartok, Leben und Werk“, hg. v. Bence Szabolsci, für jeden Bartok-Fan ein Muss!

Dass Bartoks Klaviermusik „perkussiv“ sei, ist wohl großenteils zutreffend, aber doch zu sehr verallgemeinert. Da gibt es doch auch Stücke darunter wie „Klänge der Nacht“, die in modernem Sinne geradezu „impressionistisch“ sind. Gar nicht zu reden von den wunderbaren Stücken „Für Kinder“ oder große Teile des „Mikrokosmos“. Hier muss ich allerdings einen kleinen Widerspruch gegen den Beitrag von pt_concours anmelden; ich finde „Für Kinder“ noch feiner und sensibler von Ranki interpretiert; allerdings weiß ich nicht, ob diese Aufnahme (wie auch die des Mikrokosmos) auf CD erhältlich ist; ich besitze sie auf Vinyl.

Zum Thema „Allegro barbaro“: Ich besitze ebenfalls die Philips-Box mit Zoltan Kocsis (übrigens mit 8 und nicht 7 CDs, wie geschrieben) und habe leider keine Vergleichsaufnahme. Was den Pedal-Gebrauch betrifft, kann ich Frank1970 nur zustimmen. Noch mehr stören mich aber bei dieser Interpretation die häufigen unmotivierten Tempowechsel innerhalb der „ratternden“ Achtel (immer dann, wenn sie über eine längere Strecke von den Tönen her gleich bleiben, wird er schneller!), die ganz bestimmt nicht im Sinne des Erfinders sind. Gleichwohl ist diese Gesamtaufnahme eine äußerst verdienstvolle Sache, und ich bin froh, dass es sie gibt. Danke auch für den Hinweis von pt_concours auf die „Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug“ mit Casadesus; das ist mein absolutes Lieblingswerk von Bartok, und meine favorisierten Interpreten waren bisher – noch vor den Labeques – die Kontarskys. Ich werde mir diese Aufnahme natürlich noch zulegen, sofern sie noch erhältlich ist.
Übrigens liegt auch dem „Allegro barbaro“ sowohl in harmonischer als auch formaler Hinsicht das Prinzip des „Goldenen Schnitts“ zugrunde!

Viele Grüße aus dem schönen Odenwald,
harry