Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Accuphan

Prägender Forenuser

  • »Accuphan« ist männlich

Beiträge: 1 736

Registrierungsdatum: 7. Februar 2007

151

Donnerstag, 17. Februar 2011, 21:45


Ein bisschen wuselig zum Teil, und nicht nur leichte Kost, aber gut hörbar. Was mich gerade begeistert ist die Nr. 22 - einen Moment brauchte ich, um das Gehörte einzuordnen: Schumann? Nein... Brahms? Chop... Ach, was: Beethoven, op. 109! Sehr schön! Schade, dass er das Fugato nicht gleich mit verwurstelt.
Und mit Track 24 findet die CD einen fast jazzigen Ausklang. Schön. :)
Beste Grüße,
Accuphan
"mit Bravour"

JLang

Prägender Forenuser

  • »JLang« ist männlich

Beiträge: 1 926

Registrierungsdatum: 4. August 2013

152

Sonntag, 16. Februar 2014, 12:18

Hamelin – Liszt

Nun komme ich endlich dazu, meine Höreindrücke von Hamelns Liszt einmal in Worte zu fassen. Hamelin versammelt auf dieser CD ja gleich vier für das Schaffen Liszts bedeutende Werke, die z. T. höchstes Maß an pianistischem Können erfordern.

Fantasie & Fuge über BACH
Benediction de Dieu dans la solitude
Venezia e Napoli
h-Moll Sonate


In der fulminanten Fantasie & Fuge über BACH arbeitet Hamelin das B-A-C-H Thema in seinen Variationen in größtmöglicher Deutlichkeit heraus, unterstreicht die kontrapunktischen Linien und läßt das Stück im feinsten pp verklingen. Daß er aber nicht nur beherzt zugreifen kann, stellt er mehr noch als in der Fantasie beim folgenden Stück Benediction de Dieu dans la solitude unter Beweis. Wie Liszt das Werk verstand, wird an den Gedichtzeilen deutlich, mit denen er den Notentext versah: "Woher kommt, mein Gott, dieser Frieden, der mich umgibt? Woher kommt der Glaube, von dem mein Herz übergeht?" Mit einer Anschlagskultur voller Sensibilität bringt Hamelin die filigran miteinander verwobenen, traumhaften Melodielinien über der Begleitung zum Klingen und haucht sie bisweilen regelrecht auf die Tasten. Hat man dieses Werk gehört, fragt man sich, warum Hamelin bisweilen Nüchternheit im Spiel vorgeworfen wurde: er bietet hier ein höchstes Maß an Innigkeit und Versenkung in die Musik. Zwischen hellen und dunklen Klangfarben changiert Hamelin in Venezia e Napoli. Die sanften Wellenbewegungen der Gondoliera erklingen klar-konturiert, den anschließenden dunkel angehauchten Canzone präsentiert er wunderbar kantabel und zugleich voller Leidenschaft, die abschließende fulminante Tarantella bewältigt er mit präzis-hartem Anschlag und leichtfüßigen Läufen. Überzeugen kann auch die Darbietung eines der wohl anspruchsvollsten Klavierwerke Liszts: der h-Moll Sonate. Hier führt er nicht nur die unterschiedlichen Motive der Sonate (absteigende Tonleitern, Hauptthema, "Sprungmotiv", "Hammerschlagmotiv") in höchster technischer Präzision vor, sondern widmet den leisen, versunkenen Stellen (z. B. im Lento assai) dieselbe Aufmerksamkeit. Hamelin sieht sein unglaubliches Maß an technischem Vermögen grade nicht als Technik an, sondern er betrachtet es als musikalisches Ausdrucksmittel par excellence: ganz im Sinne Liszts. Mich überzeugt diese Entfaltung des Liszt’schen Klangkosmos vollkommen: eine solche Mischung aus Technik, dynamischer Ausdruckskraft und Entfaltung von Klangfarben ist imO auf jeden Fall schwer zu finden.
Mit bestem Gruß
JLang
Gute Opern zu hören, versäume nie
(R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)

Melot1967

Prägender Forenuser

  • »Melot1967« ist männlich

Beiträge: 1 391

Registrierungsdatum: 23. Februar 2006

153

Montag, 17. Oktober 2016, 21:05

In Wien ein seltener Gast

Klavierabend im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses
Donnerstag, 22. Juni 2017

Programm

Joseph Haydn

Sonate C-Dur Hob. XVI/48 (1789 ca.)

Samuel Feinberg

Sonate Nr. 2 op. 2 (1915)

Sonate Nr. 1 op. 1 (1915)

Ludwig van Beethoven

Sonate f-moll op. 57 «Appassionata» (1804-1805)

***

Franz Liszt

Nuages gris S 199 (1881)

Sonate h-moll S 178 (1852-1853)

Beginn des Vorverkaufs:
Für Mitglieder ab 1. Dezember, allgemein ab 9. Dezember.
Bitte bedenken Sie, dass lautes Husten - auch zwischen den Stücken - die Konzentration der Künstler wie auch den Genuss der Zuhörer beeinträchtigt und sich durch den Filter eines Taschentuchs o. ä. erheblich dämpfen lässt.

lutgra

Prägender Forenuser

  • »lutgra« ist männlich

Beiträge: 5 124

Registrierungsdatum: 9. April 2013

154

Freitag, 3. März 2017, 13:54

Hamelin mit Rach 3

Der kanadische Pianist Marc-Andre Hamelin legt jetzt Rachmaninoff's 3. Klavierkonzert vor. Auf diese Aufnahme haben sicher viele Fans gewartet. Man wird hören.