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Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
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Beiträge: 19 082

Registrierungsdatum: 9. August 2004

1

Mittwoch, 10. Oktober 2018, 22:48

Über vergessene und boykottierte Komponisten - und Ihre "Wiederentdeckung"

Wie angedroht – ähh versprochen starte ich jetzt einen Thtead, der sich mit dem Umgang mit „vergessenen“ oder absichtlich boykottierten Komponisten befasst. Es geht also nicht um einzelne Komponisten, sondern um den Umgang mit der ganzen Gruppe, die in dieses Schema passt.
Bringt ein verdienstvolles Label, wie cpo, Naxos, Hyperion, Chandos, Toccata, Brilliant – oder wie sie sonst noch heissen mögen - eine Aufnahem mit einem von der Zeit verschütteten Komponisten heraus, dann ist die Reaktion gut prognoszipierbar: Es gibt nämlich in der Regel keine. Oder doch ? Na ja zunächst wird die „Ausgrabung“ von einigen wenigen gefeiert – nach einer Weile ist Funkstille. Artike über solche Komponisten werden nicht beachtet – und zwar nicht nur von Mitgliedern, wie die Statistik eindeutig sagt. Sondern auch von Mitlesern.
Nach einigen Monaten bis Jahren kann man dann die CD des „ausgegrabenen“ Komponisten, dann um n Appel und n Ei haben. Der Rest der Auflage wird eingestampft.

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Alfred_Schmidt

Administrator

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Beiträge: 19 082

Registrierungsdatum: 9. August 2004

2

Gestern, 09:05

Allein das Desinteresse an diesem Thread dokumentiert das Desinteresse an "unbekannten" Komponisten überhaupt. Man will "Meisterwerke" hören, keine Konfektionsware. Dennoch werde ich mich in den nächsten Monaten in verstärktem Maße diesen Komponisten und ihren Werken widmen (solange sich nich Idealisten unter den Labelbetreibern finden, die sowas aufnehmen und veröffentlichen. Das Eröffnen "uninteressanter " Threads hat natürlich auch sein Gutes; Das Forum reagiert nicht drauf (und die Mitleser ebenfallss nicht) und man hat ein friedliches Forum ohne jeglichen Streit. Ein Kaffehauskränzchen mit völliger Harmonie......

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

William B.A.

Erleuchteter

  • »William B.A.« ist männlich

Beiträge: 17 309

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

3

Heute, 00:41

ich für meinen Teil kann zumindest an dem Thema ein Desinteresse an dieser Gruppe von Komponisten nicht bestätigen, habe ich doch im Zuge meiner Erinnerungen an verstorbenen Musiker zuletzt diese beiden auf meine Einkaufsliste gestzt:

Carl Amand Mangold (1813 - 1889)
205. Geburtstag am 8. Oktober

und
Ignacy Feliks Dobrzynski (1807 - 1867)
151. Todestag am 9. Oktober

Allerdings zeigen die Lebensdaten schon dieser beiden Komponisten, dass sie aus einer Zeit stammen, der Romantik, aus der noch viele andere stammen, die ich in meinem Thread schon kennen gelernt habe und die vielleicht ein ähnliches Schicksal erlitten haben.
Wenn ich diese beiden CD*s erhalten habe, lieber Alfred, verspreche ich dir, etwas darüber zu schreiben.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Rheingold1876

Prägender Forenuser

  • »Rheingold1876« ist männlich

Beiträge: 4 688

Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

4

Heute, 08:35

Allein das Desinteresse an diesem Thread dokumentiert das Desinteresse an "unbekannten" Komponisten überhaupt. Man will "Meisterwerke" hören, keine Konfektionsware.


Das Thema ist ja nicht neu. Für mich kann ich sagen, dass mich die Außenseiter immer viel mehr interessiert haben. Ich könnte etliche Taminos nennen, die nach meiner Beobachtung offenbar ähnlich empfinden. An Manpower gebricht es bestimmt nicht. Es ist nur ziemlich aufwändig, darüber zu schreiben. Mal eben was aus Wikipedia kopieren ist oft nicht möglich, weil es keine oder nur sehr schlichte Einträge gibt. Die Informationen liegen nicht so im Netz herum. Im Laufe der Zeit habe ich auch einige entsprechende Beiträge verfasst, die allerdings auch kein Echo fanden. Muss es aber immer gleich dieses Echo sein? Mir genügt oft der eigene Spaß an der Sache. Dafür muss man aber auch die Zeit und die Motivation haben. Und wer soll sich bei der momentanen Frequenz des Forums, die frustrierend ist, für "unbekannte" Komponisten erwärmen und stark machen? Deshalb habe ich eine begonnene Arbeit über Georg Vollerthun, an den Willi mit schöner Regelmäßigkeit zumindest namentlich erinnert, beiseite gelegt. Warten wir auf bessere Zeiten.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

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