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operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich
  • »operus« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 254

Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

1

Samstag, 28. Januar 2017, 19:08

Niemals sollst Du mich befragen - Auf der Spur des Komischen in der Oper?

Lieber Sixtus,
Tutto nel mondo é burla - Über das Komische in der Oper! Mit zahlreichen, gut gewählten Beispielen aus bekannten Opern versuchst Du in einem Leitartikel im aktuellen "Neuen Merker"- Wien, dem Phänomen Komik in der Oper beizukommen. Sind Osmin, van Bett, Baculus, Bartolo, Papageno, Dulcamara, Don Pasquale, Beckmesser, Falstaff, Ochs und Co nun komisch, lustig,heiter, fröhlich, ironisch, sarkastisch, blöd, schrullig, trottelig, lächerlich oder bereits tragisch bedauernswert? Gottlob Friick und Kurt Böhme, zwei Meister dieses Fachs , die den meisten von uns noch gut erinnerbar und nahe sein dürften, wodurch unterscheiden sie sich in ihrer Ausdrucksweise und der Wirkung in der Darstellung? Ist Frick eher der hintersinnige, gemütvoll, heitere Komödiant, z. B. ein Falstaff in den "Lustigen Weibern von Windsor", den man nicht auslacht, sondern schmunzelnd zuzwinkert? Kurt Böhme dagegen durch weit mehr ausgespielten, direkten Humor und Witz, ein großer, stets seiner Wirkung sicherer Komiker, der auf die Lacher im Publikum zielt und sie auch meistens gewinnt? Serviert Frick die Heiterkeit des Librettos gewissermaßen mit dem Florett, Böhme im Unterschied dazu Witz und Humor mit weit wuchtiger wirkendem Schwert? Heinz Erhard/Loriot versus Karl Dall/ Otto Waalkes?
Fragen über Fragen. Lieber Sixtus, Deine Betrachtung nun etwas erweitert um Fragen der Interpretation des Komischen von mir, könnte die Ausgangsbasis für eine interessante Diskussion liefern. Könntest Du Deinen Artikel hier einstellen oder einen Link zum Bericht im Neuen Merker schaffen? Wir teilen uns ja eine gewisse Schwäche im Umgang mit dem Internet, wenn Du die Verbindung zum Artikel nicht schaffst, hilft Dir sicherlich ein Administrator oder ein kundiger Tamino.

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

rodolfo39

Prägender Forenuser

  • »rodolfo39« ist männlich

Beiträge: 3 172

Registrierungsdatum: 7. Oktober 2010

2

Sonntag, 29. Januar 2017, 17:56

Lieber operus.
ich bin zwar nicht Sixtus möchte aber trotdem etwas zum Thema schreiben. Was ich in der Oper überhaupt nicht mag ist , wenn etwas auf gewollt komisch gemacht wird, Als Beispiel nehm ich den Frosch aus der Fledermaus , obwohl das eigentlich eine Sprechrolle ist. Meistens sind die aktuellen Pointen dann eher peinlich als witzig. Ich habe dagegen eine sehr schöne AUfnehme aus London mit Josef Meinrad als Frosch. Das ist komisch uud für mich bis heute unerreicht, Meistens wird über Falstaff gelacht, weil er halt dick ist, obwohl die eigentlichen Darsteller meistens gar nicht so dick sind und dann wird mit Kissen ausgeholfen. Am meistens kann iich noch über den Ochs im Rosenkavalier lachen unnd über den Don Magnifico in La Cenerentola. Dafürmüssen es dann aber auch echte Sänger Darsteller sein wie Kurt Moll oder Enzo Dara, die auch schon etwas Lebenserfahrung mit sich bringen, Selbst Hans Peter König tat sich als Falstaff in den lustigen Weibern schwer und das Ganze wirkte eher etwas behäbig.