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Timo

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Samstag, 30. Dezember 2017, 05:08

Goebel/MAK: Chaconne

AcomA02

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5 492

Samstag, 30. Dezember 2017, 07:50

Lieber Garaguly,

Hallo aus Teheran

JS Bach

6 Französische Suiten

Murray Perahia, p

(DG, DDD, 2016)

LG Siamak

Na dann, viel Glück beim Hören westlich-dekadenter Musik in der iranischen Hauptstadt, lieber AcomA02. Hat nicht der Führer der sogenannten "Islamischen Revolution" im Iran, Chomeini, in den Jahren 1978/79 verkündet, dass Musik Teufelswerk sei? Solche Äußerungen dieses Mannes konnten zumindest damals brutale Folgen haben. Als er sich 1978 gegen Kinos und Filme wandte, fühlten sich einige Anhänger berufen, Brandanschläge auf Kinos im damals noch Schah-regierten Iran zu verüben. Die Folge: hunderte von Toten.
Aber wer weiß! Vielleicht hat der ultra-religiöse Fanatismus bis heute ja nachgelassen. Und wenn du schön heimlich hörst, merkt's ja auch niemand 8-)

Bei mir jedenfalls gerade recht laut und weithin vernehmbar:


Max Bruch

Violinkonzert Nr. 3 d-Moll, 58

Antje Weithaas, Violine
NDR Radiophilharmonie Hannover
Hermann Bäumer
(AD: 24. - 27. Februar 2015)

Grüße
Garaguly
höre in Teheran jetzt:

JS Bach

Französische Suite Nr.5 G-Dur BWV 816
Französische Overtüre BWV 831

Piotr Anderszewski, p

(Virgin, DDD, 1998)

Dein Statement gilt für die Zeit vor 25 Jahren! Teheran hat gut 14 Millionen Einwohner und es existieren viele Parallel Gesellschaften. In den privaten Gemächern wird alles kulturell vorstellbare unternommen. Vor Jahren habe ich mir etliche CDs der Artur Rubinstein-Kollektion von RCA mit den schönen Hüllen erworben! Es gibt sehr viele Liebhaber abendländischer klassischer Musik sowie private Musiklehrer. Ich habe nirgendwo sonst soviel Klaviere in den Haushalten gesehen !

LG Siamak :hello:

Maurice

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Samstag, 30. Dezember 2017, 08:25

Guten Morgen allerseits …


Haydn, Michael (1737-1806)
Symphony No 23 F major PV 14


Deutsche KammerAkademie Neuss,
Johannes Goritzki

Aufnahme von 2001
Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

Maurice

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Samstag, 30. Dezember 2017, 09:02

… und vor dem zweiten Frühstück:


Schubert, Franz (1797-1828)
Adagio+Rondo concertante F-Major D 487


Trio Fontenay (wer kennt das noch?)

Nobuku Imai, Viola;
Chi-chi Nwanoku, Double Bass

Aufnahme von 1997
Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

Garaguly

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Samstag, 30. Dezember 2017, 09:07

Lieber Garaguly,

Hallo aus Teheran

JS Bach

6 Französische Suiten

Murray Perahia, p

(DG, DDD, 2016)

LG Siamak

Na dann, viel Glück beim Hören westlich-dekadenter Musik in der iranischen Hauptstadt, lieber AcomA02. Hat nicht der Führer der sogenannten "Islamischen Revolution" im Iran, Chomeini, in den Jahren 1978/79 verkündet, dass Musik Teufelswerk sei? Solche Äußerungen dieses Mannes konnten zumindest damals brutale Folgen haben. Als er sich 1978 gegen Kinos und Filme wandte, fühlten sich einige Anhänger berufen, Brandanschläge auf Kinos im damals noch Schah-regierten Iran zu verüben. Die Folge: hunderte von Toten.
Aber wer weiß! Vielleicht hat der ultra-religiöse Fanatismus bis heute ja nachgelassen. Und wenn du schön heimlich hörst, merkt's ja auch niemand 8-)

Bei mir jedenfalls gerade recht laut und weithin vernehmbar:


Max Bruch

Violinkonzert Nr. 3 d-Moll, 58

Antje Weithaas, Violine
NDR Radiophilharmonie Hannover
Hermann Bäumer
(AD: 24. - 27. Februar 2015)

Grüße
Garaguly
höre in Teheran jetzt:

JS Bach

Französische Suite Nr.5 G-Dur BWV 816
Französische Overtüre BWV 831

Piotr Anderszewski, p

(Virgin, DDD, 1998)

Dein Statement gilt für die Zeit vor 25 Jahren! Teheran hat gut 14 Millionen Einwohner und es existieren viele Parallel Gesellschaften. In den privaten Gemächern wird alles kulturell vorstellbare unternommen. Vor Jahren habe ich mir etliche CDs der Artur Rubinstein-Kollektion von RCA mit den schönen Hüllen erworben! Es gibt sehr viele Liebhaber abendländischer klassischer Musik sowie private Musiklehrer. Ich habe nirgendwo sonst soviel Klaviere in den Haushalten gesehen !

LG Siamak :hello:

Interessante Antwort. Danke dafür. Da du dich anscheinend vor Ort gut auskennst, erlaube ich mir noch eine Frage: gibt es eine aktuelle, offizielle Haltung zur Musik im Allgemeinen seitens des Regimes, etwa basierend auf dem, was Chomeini einst diesbezüglich vom Stapel ließ? Müssen die von dir erwähnten Klassikliebhaber ihrer Leidenschaft im Geheimen frönen, oder geht das ganz offen? Gibt es ein Symphonieorchester - wenigstens in der Hauptstadt? Jetzt sind's doch drei Fragen geworden :D Aber ich finde solche Dinge sehr interessant. Schließlich stand der Iran 1979 am Anfang dieses fundamentalistischen Rollback, der seitdem die gesamte islamische Welt erfasst hat und dessen Auswüchse ja auch uns im Westen erhebliche Probleme bereiten. Wenn also in einem Land, das einst eine der Speerspitzen - neben dem sunnitischen Saudi-Arabien natürlich - einer fundamentalistischen Umorientierung war (Hass auf den Westen und seine teuflische Kultur, Verhüllungszwang für Frauen, blutige Verfolgung Homosexueller, Judenhass etc.) mittlerweile eine gesellschaftliche Veränderung erkennbar würde, dann wäre ja die - vielleicht naive - Hoffnung, dass mit zeitlicher Verzögerung die gesamte islamische Welt von einer solchen Liberalisierung erfasst werden könnte. Aber wahrscheinlich träume ich infantile Träumchen. :wacko:

Grüße
Garaguly

Garaguly

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Samstag, 30. Dezember 2017, 09:10



Trio Fontenay (wer kennt das noch?)


Ich! :D

Grüße
Garaguly

Garaguly

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Samstag, 30. Dezember 2017, 09:17

Aber ich salbadere hier natürlich nicht nur herum, sondern ich höre auch ganz ernsthaft Musik. Und zwar diese:


Vincent d'Indy

Symphonie Nr. 2 B-Dur, op. 57
Tableaux de voyage, op. 36
Karadec, op. 34

Iceland Symphony Orchestra
Rumon Gamba
(AD: 8. - 11. September 2008)

Grüße
Garaguly

Norbert

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Samstag, 30. Dezember 2017, 10:42

Ich höre gerade eine Neuerwerbung:


-mit den Münchner Philharmonikern

Sehr "großflächiger", "romantischer" Klang mit über 68 Minuten Spielzeit (in der gängigen Fassung 1878/80). Der Interpretationsansatz ist nicht neu, aber klingt recht schlüssig...
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Garaguly

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Samstag, 30. Dezember 2017, 11:45

Hier höre ich jetzt diesen Silberling:

Ernest Bloch

Deux Psaumes für Sopran und Orchester (1912/14)
Suite hebraique für Viola und Orchester (1951)
Baal-Shem, drei Bilder aus dem chassidischen Leben für Violine & Orchester (1923/39)
Trois poemes juifs für Orchester (1913)

Christiane Oelze, Sopran
Tabea Zimmermann, Viola
Antje Weithaas, Violine
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Steven Sloane
(AD: 2003 - 08)

Grüße
Garaguly

Agon

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Samstag, 30. Dezember 2017, 12:26



Paul Hindemith:

Mathis der Maler - Sinfonie

Israel PO,

Leonard Bernstein, Ltg.

(DG, 4/1989, live; F.R.Mann-Auditorium, Tel Aviv)
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

teleton

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Samstag, 30. Dezember 2017, 12:35

RE: Hindemith mit Bernstein

Hallo Agon,

das ist übrigens eine der bei megahochgeschätzten CD´s die ich auch auf die Insel (im aktuelklen Inselthread mit den 3 auszuwählnenden CD´s) mitnehmen würde.
:hail: Der Wahnsinn, was er aus dem Israel PO herausholt ... und was dann auch in denen steckt !
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Agon

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5 502

Samstag, 30. Dezember 2017, 12:43

Ja, keine Frage, teleton, das ist eine ausgezeichnete Aufnahme - sicher eine der allerbesten der Sinfonie - wunderbar ausgeformt, tief empfunden und mitreißend. Ich höre mir danach mal wieder die William Steinberg-DG-Aufnahme aus Boston an.

Viele Grüße,

Agon
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

WiKau

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Samstag, 30. Dezember 2017, 14:07

Ja, keine Frage, teleton, das ist eine ausgezeichnete Aufnahme - sicher eine der allerbesten der Sinfonie - wunderbar ausgeformt, tief empfunden und mitreißend. Ich höre mir danach mal wieder die William Steinberg-DG-Aufnahme aus Boston an.

Viele Grüße,

Agon

Guten Tag Agon und teleton,

kennt Ihr diese Aufnahme und was ist von "Mathis der Maler" unter Ormandy zu halten?




Merci und LG

rolo betman

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Samstag, 30. Dezember 2017, 14:23

Mahlzeit allerseits. Wenn 3 Postings zuvor dieses Orchester von Teleton so gelobt wurde, dann höre ich es mir doch auch gleich mal an (erst vorgestern heruntergeladen) :



Robert Schumann
Symphonie Nr 4 d-moll op 120

Israel Philharmonic Orchestra
Paul Kletzki
Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
Rammstein

Justin

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Samstag, 30. Dezember 2017, 14:25

Reflektives

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne. (Unbekannt)

WiKau

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Samstag, 30. Dezember 2017, 14:41

Bruckner No.4 - Klemperer, Wiener Philharmoniker, live




LG

rolo betman

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Samstag, 30. Dezember 2017, 15:09

bei mir nun dieses Werk, das heute vor 140 Jahren Uraufführung hatte :



Johannes Brahms
Symphonie Nr 2 D-dur op 73

Cleveland Orchestra
Christoph von Dohnányi
Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
Rammstein

Norbert

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Samstag, 30. Dezember 2017, 15:51

Auch diese Aufnahme habe ich mir neu gegönnt und höre sie erstmals:

Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

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Gustav Mahler

Timo

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Samstag, 30. Dezember 2017, 16:00

Regensburger Domspatzen: Die Schöpfung
Leider finde ich die Aufnahme weder auf amazon noch auf jpc, daher hier ein Link: https://www.swissinfo.ch/eng/joseph-hayd…poerri-/5547302

Justin

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Samstag, 30. Dezember 2017, 16:06

Schumann Symphonie Nr 4

Da ich eben den Thread durchgelesen hatte, wähle ich die Aufnahme mit

Sergiu Celibidache
Münchner Philharmoniker
EMI Classics
Live recording 20.9.1086
Philharmonie am Gasteig
Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne. (Unbekannt)

rolo betman

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Samstag, 30. Dezember 2017, 16:24

bei mir jetzt :



Dmitri Schostakowitsch
Symphonie Nr 10 e-moll op 93

USSR State Symphony Orchestra
Evgeny Svetlanov

Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
Rammstein

AcomA02

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Samstag, 30. Dezember 2017, 16:30

Lieber Garaguly,

Hallo aus Teheran

JS Bach

6 Französische Suiten

Murray Perahia, p

(DG, DDD, 2016)

LG Siamak

Na dann, viel Glück beim Hören westlich-dekadenter Musik in der iranischen Hauptstadt, lieber AcomA02. Hat nicht der Führer der sogenannten "Islamischen Revolution" im Iran, Chomeini, in den Jahren 1978/79 verkündet, dass Musik Teufelswerk sei? Solche Äußerungen dieses Mannes konnten zumindest damals brutale Folgen haben. Als er sich 1978 gegen Kinos und Filme wandte, fühlten sich einige Anhänger berufen, Brandanschläge auf Kinos im damals noch Schah-regierten Iran zu verüben. Die Folge: hunderte von Toten.
Aber wer weiß! Vielleicht hat der ultra-religiöse Fanatismus bis heute ja nachgelassen. Und wenn du schön heimlich hörst, merkt's ja auch niemand 8-)

Bei mir jedenfalls gerade recht laut und weithin vernehmbar:


Max Bruch

Violinkonzert Nr. 3 d-Moll, 58

Antje Weithaas, Violine
NDR Radiophilharmonie Hannover
Hermann Bäumer
(AD: 24. - 27. Februar 2015)

Grüße
Garaguly
höre in Teheran jetzt:

JS Bach

Französische Suite Nr.5 G-Dur BWV 816
Französische Overtüre BWV 831

Piotr Anderszewski, p

(Virgin, DDD, 1998)

Dein Statement gilt für die Zeit vor 25 Jahren! Teheran hat gut 14 Millionen Einwohner und es existieren viele Parallel Gesellschaften. In den privaten Gemächern wird alles kulturell vorstellbare unternommen. Vor Jahren habe ich mir etliche CDs der Artur Rubinstein-Kollektion von RCA mit den schönen Hüllen erworben! Es gibt sehr viele Liebhaber abendländischer klassischer Musik sowie private Musiklehrer. Ich habe nirgendwo sonst soviel Klaviere in den Haushalten gesehen !

LG Siamak :hello:

Interessante Antwort. Danke dafür. Da du dich anscheinend vor Ort gut auskennst, erlaube ich mir noch eine Frage: gibt es eine aktuelle, offizielle Haltung zur Musik im Allgemeinen seitens des Regimes, etwa basierend auf dem, was Chomeini einst diesbezüglich vom Stapel ließ? Müssen die von dir erwähnten Klassikliebhaber ihrer Leidenschaft im Geheimen frönen, oder geht das ganz offen? Gibt es ein Symphonieorchester - wenigstens in der Hauptstadt? Jetzt sind's doch drei Fragen geworden :D Aber ich finde solche Dinge sehr interessant. Schließlich stand der Iran 1979 am Anfang dieses fundamentalistischen Rollback, der seitdem die gesamte islamische Welt erfasst hat und dessen Auswüchse ja auch uns im Westen erhebliche Probleme bereiten. Wenn also in einem Land, das einst eine der Speerspitzen - neben dem sunnitischen Saudi-Arabien natürlich - einer fundamentalistischen Umorientierung war (Hass auf den Westen und seine teuflische Kultur, Verhüllungszwang für Frauen, blutige Verfolgung Homosexueller, Judenhass etc.) mittlerweile eine gesellschaftliche Veränderung erkennbar würde, dann wäre ja die - vielleicht naive - Hoffnung, dass mit zeitlicher Verzögerung die gesamte islamische Welt von einer solchen Liberalisierung erfasst werden könnte. Aber wahrscheinlich träume ich infantile Träumchen. :wacko:

Grüße
Garaguly
Lieber Garaguly,

Das Teheran Symphony Orchestra existiert seit 1933. Ihm wurden weitgehendst staatliche Zuschüsse gestrichen. Es ist auf private Unterstützer angewiesen und gibt wenige öffentliche Konzerte im Jahr. Die Musiker müssen sich mit zusätzlichen Tätigkeiten über Wasser halten. Der vorletzte Dirigent war Ali Rahbari, der zwei Jahre Assistent Karajans war. Im Vergleich zu Saudi-Arabien ist der Iran gesellschaftlich weitententwickelt und die Frauen dominieren in einigen akademischen Bereichen. Im Gegensatz zu Saudi-Arabien handelt es sich um eine Republik mit definiertem ideologischen Rahmen und partiellen demokratischen Regeln und Funktionen und verschiedenen Kontrollgremien. Frau Merkel geniesst im Iran durchweg hohes Ansehen.

Nun:

LvBeethoven

Klaviersonate Nr.8 c-moll Op.13 ‚Pathetique‘
Klaviersonate Nr.29 B-Dur Op.106 ‚Hammerklavier‘
Fantasie g-moll Op.77

Rudolf Serkin, p
(CBS/Sony, ADD, 1962/1967/1970)

LG Siamak

Agon

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Samstag, 30. Dezember 2017, 16:48

Richard Wagner:

Götterdämmerung:
- Siegfrieds Rheinfahrt
- Siegfrieds Trauermarsch
- Brünnhildes Schlußgesang*


Nina Stemme, Sopran*
Orchestre de l'Opéra National de Paris,
Philippe Jordan, Ltg.

(Erato, 6/2013)



Das sind wirklich sehr gute Aufnahmen. Nina Stemme hat zwar ein zeitweise hervortretendes Vibrato und ist nicht wirklich textverständlich, wirkt aber trotzdem passend als Brünnhilde. Das Orchester ist extrem gut und klingt wunderbar.
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

Agon

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Samstag, 30. Dezember 2017, 17:15

Nun ein Klassiker:

Robert Schumann:

Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 97

Los Angeles Philharmonic,

Carlo Maria Giulini, Ltg.

(DG, 12/1980; Shrine Auditorium, L.A.)


Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

WoKa

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Samstag, 30. Dezember 2017, 18:01

Hallo!

Inspiriert durch Caruso im Thread "Neue Stimmen"



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

Joseph II.

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Samstag, 30. Dezember 2017, 18:45


Paul Dukas
L'Apprenti sorcier
La Péri
Polyeucte


Orchestre national de l'ORTF
Jean Martinon
Aufnahme: 1971
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

HolgerB

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Samstag, 30. Dezember 2017, 19:38

Bei mir nun :



Richard Wagner

Siegfried, 1.Akt


Gruß
Holger
"Es ist nicht schwer zu komponieren.
Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
Johannes Brahms

HolgerB

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Samstag, 30. Dezember 2017, 19:41

Richard Wagner:

Götterdämmerung:
- Siegfrieds Rheinfahrt
- Siegfrieds Trauermarsch
- Brünnhildes Schlußgesang*


Nina Stemme, Sopran*
Orchestre de l'Opéra National de Paris,
Philippe Jordan, Ltg.

(Erato, 6/2013)



Das sind wirklich sehr gute Aufnahmen. Nina Stemme hat zwar ein zeitweise hervortretendes Vibrato und ist nicht wirklich textverständlich, wirkt aber trotzdem passend als Brünnhilde. Das Orchester ist extrem gut und klingt wunderbar.


Sehe das wie Du.
In Summe eine sehr gute Orchesterleistung.
Allerdings ist für mich das Orchester in dieser Aufnahme im Schlussgesang teilweise zu laut.
Nina Stemme's Stimme muss oftmals sehr stark gegen das Orchester ankämpfen ...

Gruß
Holger
"Es ist nicht schwer zu komponieren.
Aber es ist fabelhaft schwer, die überflüssigen Noten unter den Tisch fallen zu lassen"
Johannes Brahms

Joseph II.

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Samstag, 30. Dezember 2017, 19:51


Maurice Ravel
Boléro


Orchestre de Paris
Jean Martinon
Aufnahme: 1974
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

teleton

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Samstag, 30. Dezember 2017, 20:03

Guten Tag Agon und teleton,
kennt Ihr diese Aufnahme und was ist von "Mathis der Maler" unter Ormandy zu halten?



Merci und LG

Hallo WiKau,

ich schätze diese SONY-CD auch ausserordentlich, aber noch mehr wegen den Sinfonischen Metharmorphosen und den Hindemith-Var von Walton unter George Szell.

Ormandy Mathis der Maler-Sinfonie ist auch gut; aber im Vergleich mit Leonard Bernstein (DG) oder William Steinberg (DG) hat seine Aufnahme doch nicht den Nachdruck und die Kraft, was auch andererseits an der gegebenen Tontechnik liegen mag.
Davon abgesehen bin ich Ormandy-Fan und kenne keine Aufnahme von ihm, die nicht wenigstens hörenswert wäre ... nur die Vergleiche mit den Genannten fallen dann hier doch nicht zugunsten für Ormandy aus.

- an richtiger Stelle im HIndemith-Mathis-Thread mehr Infos -
Gruß aus Bonn, Wolfgang