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Caruso41

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601

Sonntag, 4. Februar 2018, 09:58

Noch zu Jared Schwartz

im vorigen Beitrag ist mir aus meiner Internernetastenie (eine von mir soeben kerierte Wortschöpfung analog Legastenie) herührende Schwäche im Internet ein Beitrag über den jungen Bassisten Jared Schwartz in Ausführungen über die Sängerin Jennifer Rowley hineingerutscht.


Das werden doch unsere Moderatoren sicher wieder ins Lot bringen, damit es übersichtlicher ist

Lieber Operus,
zu Jennifer Rowley habe ich in Deinem Beitrag nichts gefunden. Hattest Du über die neueste Entdeckung auch was geschrieben, was nun verloren gegangen ist?

Was Du zu Jared Schwartz geschrieben hast, bestätigt eigentlich auch meine Höreindrücke. Ich hatte ja auch geschrieben:
.....empfehle ich allen Interessierten, ihn möglichst über seine Liszt-CD kennen zu lernen:

Die nur von Klavier begleiteten Opernausschnitte, die es bei Youtube gibt, haben für mich nicht die gleiche Qualität. Sie sind wesentlich oberflächlicher gestaltet als die Lieder.


Trotzdem kann man natürlich auch in den Opernaufnahmen einstaunliche Qualitäten hören. Das "Hear me, oh Lord" aus Floyd's SUSANNAH finde ich nicht nur sehr intensiv, sondern ungemein differenziert gestaltet.

Um allerdings nachvollziehen zu können, warum Voix des Artes ihn mit Kurt Moll vergleicht, muss man schon seine seine Liszt-CD, die als BEST LIEDER RECORDING OF 2017 ausgezeichnet wurde, gehört haben! Da würdest Du dann auch eine Mezza Voce-Kultur hören, die man ihm nach den Opernausschnitten nicht unbedingt zutraut. Er kann sogar in der Höhe eine Mezza-Voce-Phrase morrendo verlöschen lassen! Das ist schon große Gesangskunst!
Die CD hast Du aber bisher wohl noch nicht gehört?

Beste Grüße

Caruso41
;) - ;) - ;)

Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!

operus

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602

Montag, 5. Februar 2018, 09:08

im vorigen Beitrag ist mir aus meiner Internernetastenie (eine von mir soeben kerierte Wortschöpfung analog Legastenie) herührende Schwäche im Internet ein Beitrag über den jungen Bassisten Jared Schwartz in Ausführungen über die Sängerin Jennifer Rowley hineingerutscht.


Das werden doch unsere Moderatoren sicher wieder ins Lot bringen, damit es übersichtlicher ist

Lieber Operus,
zu Jennifer Rowley habe ich in Deinem Beitrag nichts gefunden. Hattest Du über die neueste Entdeckung auch was geschrieben, was nun verloren gegangen ist?

Was Du zu Jared Schwartz geschrieben hast, bestätigt eigentlich auch meine Höreindrücke. Ich hatte ja auch geschrieben:
.....empfehle ich allen Interessierten, ihn möglichst über seine Liszt-CD kennen zu lernen:

Die nur von Klavier begleiteten Opernausschnitte, die es bei Youtube gibt, haben für mich nicht die gleiche Qualität. Sie sind wesentlich oberflächlicher gestaltet als die Lieder.


Trotzdem kann man natürlich auch in den Opernaufnahmen einstaunliche Qualitäten hören. Das "Hear me, oh Lord" aus Floyd's SUSANNAH finde ich nicht nur sehr intensiv, sondern ungemein differenziert gestaltet.

Um allerdings nachvollziehen zu können, warum Voix des Artes ihn mit Kurt Moll vergleicht, muss man schon seine seine Liszt-CD, die als BEST LIEDER RECORDING OF 2017 ausgezeichnet wurde, gehört haben! Da würdest Du dann auch eine Mezza Voce-Kultur hören, die man ihm nach den Opernausschnitten nicht unbedingt zutraut. Er kann sogar in der Höhe eine Mezza-Voce-Phrase morrendo verlöschen lassen! Das ist schon große Gesangskunst!
Die CD hast Du aber bisher wohl noch nicht gehört?

Beste Grüße

Caruso41
Lieber Caruso,

der Beitrag über Jared Schwartz ist irrtümlicher Weise unter die Beiträge über die Sängerin geraten. Ich dachte, dass er deshalb schwer zuzuordnen sein wird. Verloren ist nichts. Nach allem was geschrieben wurde wird Schwarz wohl für besondere Projekte prädistiniert sein.
Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Caruso41

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603

Montag, 5. Februar 2018, 11:17

Verloren ist nichts.


Lieber Operus,

da bin ich ja beruhigt!

Trotzdem hätte ich eigentlich erwartet, dass einer der Moderatoren meiner Bitte nachkommt und die versehentlich eingefügten Teile Deines Beitrages herausnimmt! Ist das zu viel verlangt?????

Auf jeden Fall solltest Du aber Jennifer Rowley mal anhören.
Die eingestellten Videos klingen durchweg manierlich!

Vor einem Monat war sie so gut wie unbekannt und nach dem Einspringen als Tosca und and Trovatore-Leonore schwärmen die amerikanischen Zeitungen und Magazine in höchsten Tönen von ihr! Alle wollen Exklusiv-Interviews. Wahnsinn. Aber die New Yorker Met spielt im kulturellen Leben der Stadt und des Landes eben eine Rolle. Wenn da eine Sängerin - zumal wenn sie Amerikanerin ist - als Einspringerin einen exorbitanten Erfolg hat, interessiert das auch Menschen, die sonst mit Oper nichts am Hut haben!

Beste Grüße

Caruso41
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Fiesco

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604

Dienstag, 6. Februar 2018, 12:34

Re.
Jakub Józef Orliński


Die neue CD Enemies in Love erscheint am 2.März ....
Und diese CD Carnevale di Venezia gibt es schon ....mit zwei Mezzos, Miriam Albano, Jakub Jozef Orlinski, Natalia Kawalek.

Hier eine Rezension

LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

Grillparzers Worte auf der Reliefplatte Schuberts.

operus

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605

Dienstag, 6. Februar 2018, 14:04

Re.
Jakub Józef Orliński


Die neue CD Enemies in Love erscheint am 2.März ....
Und diese CD Carnevale di Venezia gibt es schon ....mit zwei Mezzos, Miriam Albano, Jakub Jozef Orlinski, Natalia Kawalek.

Hier eine Rezension

LG Fiesco
Lieber Fiesco,
Diese Meldung freut mich sehr. Jakub Jozef Orlinski hatten wir ganz am Start seiner Karriere beim Heilbronner Sinfonie Orchester und Natalie Kawalek ist im Herbst dieses Jahres beim Galakonzert der Gottob-Frick-Gesellschaft und in einem Mietekonzert bei uns. :jubel: Der Musikkritiker der Heilbronner Stimme, Uwe Grosser, nannte mich einmal das Trüffelschwein des Heilbronner Sinfonie Orchesters, weil ich immer die jungen Solisten ausfindig mache. Damals war ich etwas pikiert. Inzwischen kann ich mich mit der Titulierung anfreunden und akzeptiere mein "schweinisches" Dasein.
Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Caruso41

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606

Mittwoch, 7. Februar 2018, 17:52

Jakub Józef Orliński....
Die neue CD Enemies in Love erscheint am 2.März ...


Lieber Fiesco, die Information überrascht mich, da ich die CD schon seit dem 2. Januar habe und bereits mehrfach gehört habe! Aber: Ist ja egal!

Sollten wir nicht jetzt auch mal einen eigenen Thread für Orliński eröffnen? Kannst Du das vielleicht machen, lieber Fiesco? Dazu könntest Du - wenn Du willst - gerne Teile aus meiner Vorstellung des Sängers und aus meinem Versuch, seine Stimme und seinen Gesang zu beschreiben, benutzen.

Jakub Jozef Orlinski hatten wir ganz am Start seiner Karriere beim Heilbronner Sinfonie Orchester und Natalie Kawalek ist im Herbst dieses Jahres beim Galakonzert der Gottob-Frick-Gesellschaft und in einem Mietekonzert bei uns. :jubel: Der Musikkritiker der Heilbronner Stimme, Uwe Grosser, nannte mich einmal das Trüffelschwein des Heilbronner Sinfonie Orchesters, weil ich immer die jungen Solisten ausfindig mache.


Lieber Operus!

Herzliche Glückwunsch zu der merkwürdigen, vermutlich jedoch nett gemeinten Etikettierung!

Aber: warum hast Du denn die Entdeckung nicht hier im Forum mitgeteilt?

Euch beiden beste Grüße

Caruso41
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Fiesco

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607

Mittwoch, 7. Februar 2018, 19:23

Zitat

Caruso41
Lieber Fiesco, die Information überrascht mich, da ich die CD schon seit dem 2. Januar habe und bereits mehrfach gehört habe! Aber: Ist ja egal!


Verstehe ich jetzt nicht ganz, am 6.1.war der erste Post und du hast nichts davon erwähnt, wir haben nur herum geeiert wo und wann die CD zu haben ist. Und jetzt sagst du du hast sie schon seit 2.1. verstehe wer will! 8|
Die untere CD gibt es seit Januar, aber das schrieb ich ja auch!

LG Fiesco
Die Tonkunst begrub hier einen reichen Besitz, aber noch viel schönere Hoffnungen.

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608

Mittwoch, 7. Februar 2018, 19:50

Zitat

Caruso41
Lieber Fiesco, die Information überrascht mich, da ich die CD schon seit dem 2. Januar habe und bereits mehrfach gehört habe! Aber: Ist ja egal!


Verstehe ich jetzt nicht ganz, am 6.1.war der erste Post und du hast nichts davon erwähnt, wir haben nur herum geeiert wo und wann die CD zu haben ist. Und jetzt sagst du du hast sie schon seit 2.1. verstehe wer will! 8|
Die untere CD gibt es seit Januar, aber das schrieb ich ja auch!

LG Fiesco

Rumgeeirt habe ich eigentlich nicht. Ich hatte Dir die Kontaktdaten der Firma gegeben und geschrieben, dass ich nicht weiß, wann die CD erscheint. Ausdrücklich habe ich zugefügt, dass sie in Polen schon erschienen ist.

Hättest Du nicht Lust, einen Thread für Orlinski zu eröffnen???

Beste Grüße
Caruso41

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Von meinem iPhone gesendet
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Caruso41

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609

Samstag, 10. Februar 2018, 16:26

Heute möchte ich anstelle einer Vorstellung von einer NEUEN STIMME mal eine Tipp platzieren.

Auf HR2 gibt es eine Übertragung von Leo Delibes LAKMÉ mit einer ausgesprochen jungen Besetzung:

Zitat


Léo Delibes' Oper "Lakmé"

Lakmé - Svetlana Moskalenko
Gérald - Leonardo Ferrando
Nilakantha - Taras Shtonda
Mallika - Matilda Paulsson
Ellen - Julie Mathevet
Rose - Laine Quist
Frédéric - Jakob Högström
Mistress Bentson - Maria Streijffert
Hajdi - Eric Lavoipierre

Chor und Orchester der Oper Malmö
Leitung: Philippe Auguin
(Aufzeichnung vom 7. Oktober 2017 aus der Oper)

Vor allem die junge Russin Svetlana Moskalenko ist ein Talent, das Beachtung verdient!
Aber auch Leonardo Ferrando scheint den Sprung vom Rossini-Tenor zum französischen Tenor bestens geschafft zu haben!

Vielleicht können wir uns ja über diese beiden hoffnungsvollen Sänger austauschen?
Wer die Oper nicht auf HR2 hören will oder kann. der findet sie auch im Internet:

https://www.youtube.com/watch?v=dYpakSNhXxc

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610

Dienstag, 13. Februar 2018, 10:46


Heute möchte ich anstelle einer Vorstellung von einer NEUEN STIMME mal eine Tipp platzieren.
Auf HR2 gibt es eine Übertragung von Leo Delibes LAKMÉ mit einer ausgesprochen jungen Besetzung:

Vor allem die junge Russin Svetlana Moskalenko ist ein Talent, das Beachtung verdient!
Aber auch Leonardo Ferrando scheint den Sprung vom Rossini-Tenor zum französischen Tenor bestens geschafft zu haben!

Vielleicht können wir uns ja über diese beiden hoffnungsvollen Sänger austauschen?
Wer die Oper nicht auf HR2 hören will oder kann. der findet sie auch im Internet.


Dieser Versuch ist leider gründlich fehlgeschlagen!

Aber auf die letzte Vorstellung von Jennifer Rowley, die mich einige Zeit gekostet und mit der ich mir viel Mühe gegeben hatte, gab es ja auch nicht eine einzige Reaktion!
Die Bereitschaft für einen Austausch über Stimmen und Gesangskunst ist im Augenblick halt ganz allgemein im Forum sehr begrenzt! Aber vielleicht gibt es ja wieder mal einen Wandel! Die Hoffnung stirbt zuletzt!

Caruso41
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rodolfo39

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611

Dienstag, 13. Februar 2018, 10:54

Lieber Caruso,

Jennifer Rowly hat ja die Leonora in Il Trovatore an der MET gesungen. Was mir bei ihr aufgefallen ist , daß ihre Stimme noch etwas Feinschlif bekommen könnte und sie vor allem sehr laut ist und die anderen Sänger in den Ensemble Szenen übertönt.

Caruso41

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612

Dienstag, 13. Februar 2018, 15:27

Jennifer Rowly hat ja die Leonora in Il Trovatore an der MET gesungen.


Lieber Rodolfo!
Sie ist für Maria Agresta eingesprungen und hat ein ganze Staffel von Vorstellungen des "Trovatore" singen können. Ich hatte das ja erwähnt. Eine davon scheint übertragen worden zu sein. Ich weiß aber nicht auf welchem Sender wir das hätten hören können!
Wo hast Du es denn gehört?

Was mir bei ihr aufgefallen ist , daß ihre Stimme noch etwas Feinschlif bekommen könnte und sie vor allem sehr laut ist und die anderen Sänger in den Ensemble Szenen übertönt.

Die Stimme ist ja ausgesprochen groß und ausladend. Die Leonore im "Trovatore" verlangt aber eine eher geschmeidige und bewegliche Stimme. Da hört man gerne die Koloraturen virtuoser ausgeführt, als sie das vielleicht kann! In den Partien die ich von ihr gehört habe (Das waren wie gesagt: Roxane und Vanessa), hatte ich nicht den Eindruck dass mehr Feinschliff nötig wäre. Die Stärken der Stimme entfalten sich nach meinem Eindruck in der großen dramatischen Geste am besten! Leidenschaft und Feuer sind ihre Trümpfe und eine Hingabe an die Partie.
Dass sie in der von Dir gehörten Übertragung die anderen Solisten an die Wand gesungen hat, ist natürlich unschön! Es könnte allerdings auch daran liegen, dass die für ihre Partien nicht das geeignete stimmliche Format hatten. Yonghoon Lee und Quinn Kelsey zumindest haben ja doch Grenzen im Volumen! Aber das ist reine Spekulation.

Liebe Grüße

Caruso41
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613

Dienstag, 13. Februar 2018, 17:29

Lieber Caruso,
wahrscheinlich wäre Maria Agresta eine bessere Wahl als Leonora gewesen. Ich habe die erste Übertragung mit Quinn Kelsey auf WRTI Radio verfolgt, die alle Matineen aus der MET übertragen und heute morgen hab ich mir die Aufnahme von gestern Abend angehört über das Metropolitan Opera Radio. Da würde der Luna von Luca Salsi gesungen. Zu ihren darstellerischen Fähigkeiten kann ich leider nichts sagen.

Caruso41

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614

Mittwoch, 14. Februar 2018, 10:59

Lieber Rodolfo!
....wahrscheinlich wäre Maria Agresta eine bessere Wahl als Leonora gewesen.

Ja, vielleicht ist sie in dieser eher passiven Partie eine bessere Besetzung! Obwohl die Partie schon mit Passion und Feuer gesungen werden sollte.
Ich habe die erste Übertragung mit Quinn Kelsey auf WRTI Radio verfolgt, die alle Matineen aus der MET übertragen und heute morgen hab ich mir die Aufnahme von gestern Abend angehört über das Metropolitan Opera Radio.


Besten Dank für diese Hinweise auf die Stationen, über die man Aufführungen der MET hören kann. Ich werde dem mal nachgehen - obwohl ich eigentlich nicht wüsste, wie ich mir die Zeit freischaufeln sollte, noch mehr Direktübertragungen zu hören! Aber wenn mal interessante Besetzungen sind, müsste das denn auch gelingen!

Im Zweifelsfall ziehe ich sowieso Oper "in the flesh" vor. Darum fliege ich auch diesen Monat noch ein paar Tage in die Neue Welt! Aber nicht nach New York! Eigentlich muss ich ja arbeiten. In Chicago werde ich allerdings eine Aufführung von "I Puritani" hören - mit Albina Shagimuratova und Lawrence Brownlee! Mal sehen, was sonst so am Wege liegt!

Liebe Grüße

Caruso41
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615

Sonntag, 18. Februar 2018, 14:15

Adriana Gonzalez - Sopran aus Guatemala

Liebe Melomanen und Stimmengourmets!

Da sich wohl ausser Rodolfo niemand zu Jennifer Rowly äussern mag möchte ich heute eine Sängerin vorstellen, die ich im Rahmen des "Glyndebourne Opera Cup" kennen gelernt und bisher nur als Corinna in "Viaggio a Reims" am Gran Teatre del Liceu in Barcelona gehört habe.

Adriana Gonzalez




Die Sopranistin ist 26 Jahre alt, stammt aus Guatemala und steht noch ganz am Beginn ihrer Laufbahn als Opernsängerin.
Erste Erfahrungen hat sie auf Bühnen in Guatemale gemacht: als Susanna und Fiordiligi, Gretel und Amor in Glucks Orpheus. 2014 hat sie den Schritt nach Europa gewagt. Am Théâtre Roger Barat in Herblay hat sie unter anderem in Zanetto von Mascagni gesungen!
Danach schloss sie sich dem Atelier Lyrique/Académie de l’Opéra National de Paris an, wo sie in verschiedenen Produktionen mitwirkte. 2017 suchte sie neue Erfahrungen und Entfaltungsmöglichkeiten! Sie sang auf der Burg Gars in Österreich die Pamina und am Gran Teatre del Liceu eben die Corinna.
In Zürich singt sie in dieser Saison die Flora in der "Traviata", die Berta in "Barbiere der Sevilla" und das Erste Blumenmädchen der ersten Gruppe im "Parsifal". So haben ja Gundula Janowitz und Sharon Sweet auch mal angefangen.
In Paris wird sie für die Gianetta in " L'elisir d'amore" sowie die Brigitta in "Jolanthe" angekündigt. Und im Sommer wird sie in der Opéra Bastille einen Soloabend mit spanischen und französischen Kompositionen geben.

Man braucht nicht viel Phantasie, um sich vorzustellen, dass sie bald schon in größeren Partien eingesetzt wird, denn die Stimme ist groß und ganz außergewöhnlich reich!
Adriana Gonzalez verfügt eine klangvolle tiefe Lage, hat eine füllige Mittellage, die ausdrucksstark und farbenreich, bisweilen auch etwas rauchig klingt, und sie leuchtet in der Höhe mit einer unerwarteten Intensität. Das ist nicht eine der Stimmen, wie man sie heute im lyrischen Fach meist hört und die man nicht recht unterscheiden kann. Die Stimme hat die klangliche Substanz und die Farben für das dramatischere Fach! Sie ist nicht glatt und geschniegelt. Auch die Technik ist nicht perfekt. Manche Phrase würde man sich geschmeidiger wünschen, manchen Übergang feiner gestaltet. Aber wichtig ist mir etwas anderes: die Stimme ist unverkennbar und letztlich einzigartig. Nicht zuletzt auch deshalb, weil sie mit großer Passion, mit Herzblut und Leidenschaft eingesetzt wird! Da ist viel Begeisterung und Risikobereitschaft in ihrem Singen. Es gelingt denn vielleicht auch nicht alles wirklich fehlerlos. Aber die Innerlichkeit ihres Pianos und die Ausdruckskraft ihrer großen dramatischen Bögen entschädigen dafür reichlich.

Mehr will ich über die Stimme und das Singen von Adriana Gonzalez erst mal noch nicht sagen! Gerade diese Stimme ist sicher Geschmacksache und ihre Interpretationen schon auch! Aber diese junge Frau aus Guatemala hat etwas, was mir die Lebendigkeit der Oper einmal mehr sehr bewusst gemacht hat!
Und nun soll man sie mit Mitschnitten von Konzertauftritten kennen lernen, die zudem nicht wirklich optimal klingen?
Ist natürlich schwierig! Immerhin gibt es bei Youtube einige recht anständig klingende Kostproben:

Gounod: Roméo et Juliette
https://www.youtube.com/watch?v=pLGYzk8H5eE



Dvorak: Rusalka - Mondlied
https://www.youtube.com/watch?v=oKyAg8mQY0o



Bizet: Carmen - Michaelas Arie
https://www.youtube.com/watch?v=13NTGBu2Isk



Richard Strauss: Lieder (Ruhe meine Seele, Cäcilie, Morgen)
https://www.youtube.com/watch?v=GKoAMdU-6oc



Ich bin gespannt auf eure Höreindrücke und Urteile.

Beste Grüße

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Mittwoch, 21. Februar 2018, 09:22

Liebe Melomanen und Stimmenliebhaber!

Seit der Vorstellung von Jennifer Rowley ist schon eine ganze Woche vergangen. In der Zeit hat es fast 500 Besuche des Threads gegeben. Aber außer Rodolfo hat niemand etwas zu der glutvollen Stimme von Jennifer Rowley sagen wollen. Eigentlich nicht ganz verständlich, aber für Sänger gibt es halt gegenwärtig im Forum kein besonderes Interesse. Schon gar nicht für junge Sänger.

Ich bin jetzt erst mal zwei Wochen weg.

Wer jedoch eine NEUE STIMME vorstellen möchte oder doch noch seine Eindrücke zu der Einen oder der Anderen der bereits vorgestellten Stimmen mitteilen will, ist natürlich herzlich eingeladen, das zu tun!
Ich bitte allerdings um Verständnis, dass ich darauf erst nach meiner Rückkehr eingehen kann!

Tschüß - addio - lebt wohl - auf bald - bye-bye - cheerio - ciao - machts gut - behüt euch Gott - adschüs - servus - pfiat ehna - adieu - ade - gehabt euch wohl!

Caruso41
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