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WoKa

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61

Mittwoch, 18. Januar 2017, 23:09

Hallo!





...und gute Nacht
WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

William B.A.

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Donnerstag, 19. Januar 2017, 03:06

Eines der schönsten Nachtlieder, ebenfalls komponiert von dem Komponisten der Nacht, Franz Schubert, Wandrers Nachtlied II D.768, zunächst von Brigitte Fassbaender:



dann von Dietrich Fischer-Dieskau:



und schließlich von Hans Hotter, an dessen 108. Geburtstag wir heute denken und der sich sozusagen hier selbst ein Geburtstagsständchen bringt:



Und hier der Text von Johann Wolfgang von Goethe:

Über allen Gipfeln ist Ruh'

Über allen Gipfeln
Ist Ruh',
In allen Wipfeln
Spürest Du
Kaum einen Hauch;
Die Vögelein schweigen im Walde.
Warte nur! Balde
Ruhest du auch.


Liebe Grüße und weiterhin gute Nacht

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

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63

Donnerstag, 19. Januar 2017, 04:57

Da ich noch nicht schlafe kann, habe ich noch etwas ausgesucht, vom russischen Komponisten Dimitri Bortniansky, ein zu Herzen gehendes Lied, das ich schon mal in einer Silberhochzeitsmesse vortragen durfte, begleitet an der Orgel von meinem heutigen Chorleiter: "Ich bete an die Macht der Liebe", hier vorgetragen vom Don Kosaken Chor unter der Leitung von Sergei Jaroff:



Liebe Grüße

Willi
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

WoKa

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64

Freitag, 20. Januar 2017, 00:29

Hallo!

Dir Willi vielen Dank für Deine schönen Beiträge.

Hier eine besondere Version von Schuberts "Lindenbaum". Es singen Jocelyn B. Smith und Mikis Theodorakis:



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

William B.A.

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65

Freitag, 20. Januar 2017, 04:57

Hier haben wir noch einen Nachtgesang von Franz Schubert, aber einen aus seiner Jugend:

Nachtgesang D.119 (Johann Wolfgang von Goethe)



und hier der Text:

Nachtgesang

O gib vom weichen Pfühle,
Träumend, ein halb Gehör!
Bei meinem Saitenspiele
Schlafe! was willst du mehr?

Bei meinem Saitenspiele
Segnet der Sterne Heer
Die ewigen Gefühle;
Schlafe! was willst du mehr?

Die ewigen Gefühle
Heben mich, hoch und hehr,
Aus irdischem Gewühle;
Schlafe! was willst du mehr?

Vom irdischen Gewühle
Trennst du mich nur zu sehr,
Bannst mich in diese Kühle;
Schlafe! was willst du mehr?

Bannst mich in diese Kühle,
Gibst nur im Traum Gehör.
Ach, auf dem weichen Pfühle
Schlafe! was willst du mehr?

Liebe Grüße

Willi :)
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2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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66

Freitag, 20. Januar 2017, 05:03

Und dann habe ich noch dies entdeckt, in einer Bearbeitung von Max Reger, dirigiert von einem der größten Dirigenten des 20. und beginnenden 21. Jahrhundert, Claudio Abbado, der heute vor 2 Jahren für immer von uns gegangen ist. Es singt Renée Fleming:

Franz, Schubert, Nacht und Träume, D.827, Text: Matthäus von Collin (1779 bis 1824=


Und hier der Text:

Nachtfeier

Heil’ge Nacht, du sinkest nieder;
Nieder wallen auch die Träume
Wie dein Mondlicht durch die Räume,
Durch der Menschen stille Brust.
Die belauschen sie mit Lust;
Rufen, wenn der Tag erwacht:
Kehre wieder, heil’ge Nacht!
Holde Träume, kehret wieder!

Liebe Grüße

Willi :)
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William B.A.

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67

Freitag, 20. Januar 2017, 05:16

Aber auch FiDi konnte dieses Stück:



Liebe Grüße

Willi :)
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68

Samstag, 21. Januar 2017, 01:21

Und hier haben wir auch noch Wandrers Nachtlied I, Text auch von Goethe, aus den Gesängen des Harfners, auch von Schubert, D.224, hier gesungen von Ulf Bästlein, Bariton und Stefan Laux am Klavier:


aus dieser sehr empfehlenswerten Sammlung aller Lieder Schuberts:


Liebe Grüße

Willi :)
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zweiterbass

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69

Samstag, 21. Januar 2017, 23:44

Beethoven - 9. - 3. Satz
(Lausprecher bzw. Kopfhörer leise stellen)
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

Alfred_Schmidt

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70

Sonntag, 22. Januar 2017, 00:05

Eigentlich hätte ich ja ganz gern meinen Clementi weiter gehört, aber irgendwann muß man ja auch die Neuzugänge kennenlenen. Daher habe ich mich entschlossen einen Teil der Harpsichord Suiten von Jaques Champion de Chambonnieres zu hören.

mfg aus Wien
Alfred
Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich (Wilhelm Busch - Prognose über die EU ??)

WoKa

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Sonntag, 22. Januar 2017, 21:34

Hallo!

Wenn ich es richtig sehe, fehlt hier noch die Vocalise von Rachmaninov:




Und weil es mir wichtig ist, dass die Stücke hier auch gehört werden können:





Gruß WoKa
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Victor Hugo

William B.A.

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Montag, 23. Januar 2017, 00:41

Ich war gestern Abend auf einem Liederabend, wo es "Die Schöne Müllerin" D.795 von Franz Schubert gab. Das Schlusslied, "Des Baches Wiegenlied" passt hier so wunderbar hin, und mein persönlicher Referenzsänger der Schönen Müllerin, Fritz Wunderlich, fand diese Ruh', die er hier so überirdisch besingt, persönlich am 17. September 1966:



Hier ist der Text:

Des Baches Wiegenlied

Gute Ruh, gute Ruh!
Tu die Augen zu!
Wandrer, du müder, du bist zu Haus.
Die Treu' ist hier,
Sollst liegen bei mir,
Bis das Meer will trinken die Bächlein aus.

Will betten dich kühl
Auf weichem Pfühl
In dem blauen kristallenen Kämmerlein.
Heran, heran,
Was wiegen kann,
Woget und wieget den Knaben mir ein!

Wenn ein Jagdhorn schallt
Aus dem grünen Wald,
Will ich sausen und brausen wohl um dich her.
Blickt nicht herein,
Blaue Blümelein!
Ihr macht meinem Schläfer die Träume so schwer.

Hinweg, hinweg
Von dem Mühlensteg,
Hinweg, hinweg,
Böses Mägdelein,
Daß ihn dein Schatten nicht weckt!
Wirf mir herein
Dein Tüchlein fein,
Daß ich die Augen ihm halte bedeckt!

Gute Nacht, gute Nacht!
Bis alles wacht,
Schlaf aus deine Freude, schlaf aus dein Leid!
Der Vollmond steigt,
Der Nebel weicht,
Und der Himmel da oben, wie ist er so weit!

(Text: Wilhelm Müller)

Liebe Grüße

Willi
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Misha

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Montag, 23. Januar 2017, 22:02

Musik, die mE auch gut zur nächtlichen Stunde passt: Das "Lied des indischen Gastes", das in der Interpretation Ivan Kozlovkis (ein leider viel zu wenig bekannter Tenor, was wohl dem "kalten Krieg" geschuldet ist, aber zB seinen "Lohengrin" muss man gehört haben) besonders schwermütig, fast elegisch, klingt.

res severa verum gaudium

Herzliche Grüße aus Sachsen
Misha

WoKa

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74

Montag, 23. Januar 2017, 22:25

Hallo!



... und gute Nacht

Gruß WoKa
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Victor Hugo

9079wolfgang

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75

Montag, 23. Januar 2017, 22:58

Leider ist es mir mit wenigen Ausnahmen nicht möglich, tagsüber Musik von LP oder CD zu hören. Wie einige wenige Taminos es schaffen, 4, 5, oder mehr CD hintereinander zu hören wird mir immer ein Rätsel bleiben. Wie dem auch sei, bleibt mir fast immer nur der späte Abend. Heute höre ich aus einer neuen Box CD Nr. 1 mit Ausschnitten aus "Ein Maskenball", deutsch-gesungen. Es singen u. A. Erika Köth, Walburga Wegner, Jean Madeira, Sebastian Feiersinger, Lorenz Fehenberger, Hans-Herman Nissen, Josef Metternich, Max Proebstl u. A.

W.S.

William B.A.

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76

Montag, 23. Januar 2017, 23:59

Ein weiteres Lied zur Nacht von Franz Schubert, wieder nach einem Gedicht von Johann Wolfgang von Goethe, möchte ich heute vorstellen, hier in einer wunderbaren Interpretation von Matthias Goerne, der von Eric Schneider begleitet wird:



An den Mond D.296


Füllest wieder Busch und Tal
Still mit Nebelglanz,
Lösest endlich auch einmal
Meine Seele ganz.
Breitest über mein Gefild
Lindernd deinem Blick,
Wie des Freundes Auge mild
Über mein Geschick.
Jeden Nachklang fühlt mein Herz
Froh und trüber Zeit,
Wandle zwischen Freud und Schmerz
In der Einsamkeit.
Fließe, fließe, lieber Fluss!
Nimmer werd ich froh;
So verrauschte Scherz und Kuss,
Und die Treue so.
Ich besaß es doch einmal,
Was so köstlich ist!
Dass man doch zu seiner Qual
Nimmer es vergisst.
Rausche, Fluss, das Tal entlang,
Ohne Rast und Ruh,
Rausche, flüstre meinem Sang
Melodien zu,
Wenn du in der Winternacht
Wütend überschwillst,
Oder um die Frühlingspracht
Junger Knospen quillst.
Selig, wer sich vor der Welt
Ohne Hass verschließt,
Einen Freund am Busen hält
Und mit dem genießt,
Was, von Menschen nicht gewusst
Oder nicht bedacht,
Durch das Labyrinth der Brust
Wandelt in der Nacht.

Liebe Grüße

Willi :)
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William B.A.

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77

Mittwoch, 25. Januar 2017, 22:44

Ich komme noch einmal auf die "Schöne Müllerin" zurück und habe hier zwei verschiedene Interpreten, des gleichen Liedes:

Hier haben wir Peter Schreier (mit Norman Shetler?):


Hier haben wir Siegfreid Lorenz mit Norman Shetler (CD 1):



Hier haben wir den Text:

Am Feierabend

Hätt ich tausend
Arme zu rühren!
Könnt ich brausend
Die Räder führen!
Könnt ich wehen
Durch alle Haine!
Könnt ich drehen
Alle Steine!
Daß die schöne Müllerin
Merkte meinen treuen Sinn!
Ach, wie ist mein Arm so schwach!
Was ich hebe, was ich trage,
Was ich schneide, was ich schlage,
Jeder Knappe tut mir's nach.
Und da sitz ich in der großen Runde,
In der stillen kühlen Feierstunde,
Und der Meister spricht zu allen:
Euer Werk hat mir gefallen;
Und das liebe Mädchen sagt
Allen eine gute Nacht.

(Wilhelm Müller)

Liebe Grüße

Willi :)
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78

Sonntag, 29. Januar 2017, 02:21

Da sich hier seit einigen Tagen nichts mehr geregt hat, wollen wir es doch nicht Nachtwerden lassen über diesen schönen Thread, und ich hätte da ein Lied, mit dem ein sehr unbekannter Liedrzyklus beginnt:



Hier die CD:



Und hier der Text:

Winterreise - Franz Schubert


Gute Nacht

Fremd bin ich eingezogen,
Fremd zieh' ich wieder aus.
Der Mai war mir gewogen
Mit manchem Blumenstrauß.
Das Mädchen sprach von Liebe,
Die Mutter gar von Eh', -
Nun ist die Welt so trübe,
Der Weg gehüllt in Schnee.

Ich kann zu meiner Reisen
Nicht wählen mit der Zeit,
Muß selbst den Weg mir weisen
In dieser Dunkelheit.
Es zieht ein Mondenschatten
Als mein Gefährte mit,
Und auf den weißen Matten
Such' ich des Wildes Tritt.

Was soll ich länger weilen,
Daß man mich trieb hinaus ?
Laß irre Hunde heulen
Vor ihres Herren Haus;
Die Liebe liebt das Wandern -
Gott hat sie so gemacht -
Von einem zu dem andern.
Fein Liebchen, gute Nacht !

Will dich im Traum nicht stören,
Wär schad' um deine Ruh'.
Sollst meinen Tritt nicht hören -
Sacht, sacht die Türe zu !
Schreib im Vorübergehen
Ans Tor dir: Gute Nacht,
Damit du mögest sehen,
An dich hab' ich gedacht.

Liebe Grüße

Willi :)
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79

Donnerstag, 2. Februar 2017, 01:29

Heute habe ich ein Schubertlied mit dem Text von Schuberts engem Freund Johann Baptist Mayrhofer:

hier gesungen von Bernarda Fink une begleitetet von Gerold Huber:



und in meiner Gesamtausgabe Schubert gesungen von Christiane Iven, begleitet von Burkhard Kehring:



und hier der Text:

Schlummerlied

Es mahnt der Wald, es ruft der Strom:
"Du liebes Bübchen, zu uns komm!"
Der Knabe kommt, und staunt, und weilt,
Und ist von jedem Schmerz geheilt.

Aus Büschen flötet Wachtelschlag,
Mit irren Farben spielt der Tag;
Auf Blümchen rot, auf Blümchen blau
Erglänzt des Himmels feuchter Tau.

Ins frische Gras legt er sich hin,
Läßt über sich die Wolken ziehn,
An seine Mutter angeschmiegt,
Hat ihn der Traumgott eingewiegt.

Liebe Grüße

Willi
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80

Freitag, 3. Februar 2017, 03:45

Heute möchte ich ein Schubert-Lied posten, das im Text zwar nicht explizit das Wort "Nacht" in sich trägt, aber von seienr Stimmung her sehr gut hier her passt. Dazu ist es diesmal nicht von Goethe gedichtet, sondern von Karl Lappe, und hier im Tonbeispiel von You Tube gesungen von meinem Lieblingssänger:



Fischer-Diskau singt es auch sehr schön, aber dieses Lied sit Fritz Wunerlich wie auf den Leib geschrieben.

Hier ist der Text:


Karl Gottlieb Lappe


Im Abendrot

O wie schön ist deine Welt,
Vater, wenn sie golden strahlet!
Wenn dein Glanz herniederfällt
Und den Staub mit Schimmer malet,
Wenn das Rot, das in der Wolke blinkt,
In mein stilles Fenster sinkt!

Könnt ich klagen, könnt ich zagen?
Irre sein an dir und mir?
Nein, ich will im Busen tragen
Deinen Himmel schon allhier.
Und dies Herz, eh' es zusammenbricht,
Trinkt noch Glut und schlürft noch Licht.

Liebe Grüße

Willi :)
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81

Montag, 6. Februar 2017, 22:36

Hallo!



(Anton Arensky Klaviertrio Nr. 1 3. Satz)

...und gute Nacht
WoKa
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Victor Hugo

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82

Mittwoch, 8. Februar 2017, 01:25

Auf meiner Reise durch Schuberts unendliche Liederwelt bin ich auf dieses Lied gestoßen:

Jäges Abendlied D.368
(Text: Johann Wolfgang von Goethe)

Hier von Lucia Popp gesungen:



Und hier vom jungen Dietrich Fischer-Dieskau:



und hier ist der Text:

Im Felde schleich' ich still und wild,
Gespannt mein Feuerrohr.
Da schwebt so licht dein liebes Bild,
Dein süßes Bild mir vor.

Du wandelst jetzt wohl still und mild
Durch Feld und liebes Tal,
Und ach, mein schnell verrauschend Bild,
Stellt sich dir's nicht einmal?

Des Menschen, der die Welt durchstreift
Voll Unmut und Verdruß,
Nach Osten und nach Westen schweift,
Weil er dich lassen muß.

Mir ist es, denk ich nur an dich,
Als in den Mond zu seh'n;
Ein stiller Friede kommt auf mich,
Weiß nicht, wie mir geschehn.

(Leider lassen beide die dritte Strophe aus).

Liebe Grüße

Willi
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83

Mittwoch, 8. Februar 2017, 01:45

Ich habe unter dem Liedtitel mal die Frage gegoogelt:

"Warum singen die Sänger die dritte Strophe nicht?" , und hier bin ich fündig geworden:

http://tamino-klassikforum.de/index.php?…d&postID=364938

Danke, lieber Helmut!

Liebe Grüße

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84

Donnerstag, 9. Februar 2017, 02:25

Heute habe ich mal ein Lied von Johannes Brahms, Text: August Graf von Platen, gewählt:

Wie rafft ich mich auf in der Nacht, op 32 Nr. 1

hier gesungen von Dietrich Fischer-Dieskau, begleitet von Herta Klust:

Gefunden habe ich das Lied in meiner Sammlung in der Brahms-Gesamtausgabe:

Hier ist der Text:

Wie rafft ich mich auf in der Nacht

Wie rafft' ich mich auf in der Nacht, in der Nacht,
Und fühlte mich fürder gezogen,
Die Gassen verließ ich, vom Wächter bewacht,
Durchwandelte sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Das Tor mit dem gotischen Bogen.

Der Mühlbach rauschte durch felsigen Schacht,
Ich lehnte mich über die Brücke,
Tief unter mir nahm ich der Wogen in acht,
Die wallten so sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Doch wallte nicht eine zurücke.

Es drehte sich oben, unzählig entfacht,
Melodischer Wandel der Sterne,
Mit ihnen der Mond in beruhigter Pracht,
Sie funkelten sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Durch täuschend entlegene Ferne.

Ich blickte hinauf in der Nacht, in der Nacht,
Ich blickte hinunter aufs neue:
O wehe, wie hast du die Tage verbracht!
Nun stille du sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Im pochenden Herzen die Reue!

Und in diesem Thread hat unser Tamino-Freund Helmut Hofmann mit großem Engagement und Fachwissen über das Lied geschrieben:

Johannes Brahms. Seine Lieder, gehört und betrachtet im Bemühen, ihr Wesen zu erfassen

Liebe Grüße

Willi :)
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85

Samstag, 11. Februar 2017, 00:06

Hallo!

Nach der traurigen Nachricht, die Alfred eben mitgeteilt hat, fiel mir das hier ein - es gehört für mich zum Allerschönsten, was die Musik zu bieten hat:



Einen nachdenklichen Gruß schickt
WoKa
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Samstag, 11. Februar 2017, 03:37

Ich habe eben im Konzertthread über meinen gestirgen Konzertbesuch berichtet und hatte vorher die Nachricht vom Tod von Alfreds Mutter gelesen. Deswegen will ich hier heute den ersten Programmpunkt des gestrigen Konzertes von Maurizio Pollini, die Nocturne op. 27 Nr. 1 in cis-moll von Frederic Chopin, nennen:



Liebe Grüße

Willi :)
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87

Sonntag, 12. Februar 2017, 01:37

Und heute wieder Schubert: Berthas Lied in der Nacht D.653

Hier von Christa Ludwig gesungen mit Irvin Gage am Flügel:


hier aus der Schubert Gesamtausgabe von Daniela Sindram gesungen mit Ulrich Eisenlohr am Flügel:


und hier Text von Franz Grillparzer:

Berthas Lied in der Nacht

Nacht umhüllt
Mit wehendem Flügel
Täler und Hügel,
Ladend zur Ruh;

Und dem Schlummer,
Dem lieblichen Kinde,
Leise und linde
Flüstert sie zu:

»Weißt du ein Auge
Wachend in Kummer,
Lieblicher Schlummer,
Drücke mirs zu!«

Fühlst du sein Nahen?
Ahnest du Ruh?
Alles deckt Schlummer,
Schlummre auch du!

Liebe Grüße

Willi :)
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Dienstag, 14. Februar 2017, 03:48

Und heute wieder Johannes Brahms mit diesem Lied nach dem Text von Heinrich Heine:

Der Tod, das ist die kühle Nacht op. 96 Nr. 1, hier gesungen von Elisabeth Schwarzkopf, begleitet von Edwin Fischer:



und hier noch einmal Dietrich Fischer-Dieskau und Gerald Moore:



und hier der Text:

Der Tod, das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.

Über mein Bett erhebt sich ein Baum,
Drin singt die junge Nachtigall;
Sie singt von lauter Liebe –
Ich hör es sogar im Traum.

Liebe Grüße

Willi
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89

Freitag, 17. Februar 2017, 23:23

Heute habe ich wieder ein Lied von Schubert, Text von Johann Baptist Mayrhofer:

Abendstern D.806

hier gesungen von Matthias Goerne, begleitet von Eric Schneider:



hier alternativ von einem anderen großen Schubert-Sänger der Gegenwart, Christian Gerhaher, begleitet von Gerold Huber:



und hier der Text:

Abendstern

Was weilst du einsam an dem Himmel,
O schöner Stern? und bist so mild;
Warum entfernt das funkelnde Gewimmel
Der Brüder sich von deinem Bild?
"Ich bin der Liebe treuer Stern,
Sie halten sich von Liebe fern."

So solltest du zu ihnen gehen,
Bist du der Liebe, zaud're nicht!
Wer möchte denn dir widerstehen?
Du süßes eigensinnig Licht.
"Ich säe, schaue keinen Keim,
Und bleibe trauernd still daheim."

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

9079wolfgang

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Samstag, 18. Februar 2017, 00:22

Zu später Stunde läuft bei mir die dritte CD mit Natalie Dessay. Eine wundervolle Stimme:

W.S.

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