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Pius

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1

Dienstag, 11. Oktober 2005, 22:55

Die Lieblings-Symphonien der Taminoaner

Hallo, Taminoaner!

Dies ist wohl nicht der originellste oder tiefsinnigste thread, aber einer, bei dem jeder mitmachen kann und dessen Ergebnis mich sehr interessiert.

Ich möchte von Euch wissen, welche Symphonien für Euch die besten, wichtigsten, liebsten sind.

Wenn man sich für die Musik ab etwa Haydn interessiert, lernt man mit der Zeit eine Menge Symphonien kennen.
Für viele Komponisten ist die Symphonie die bedeutendste Werkgattung der Orchestermusik, es sind viele herausragende Meisterwerke auf diesem Gebiet entstanden. Aber das ein oder andere Werk hat man besonders gerne.

Nun zur Abstimmung:
Jeder kann maximal zehn Symphonien nominieren und dabei auch optional angeben, ob eine davon die alleinige Lieblingssymphonie ist.

Noch zwei "Gemeinheiten":
Von jedem Komponisten dürfen höchstens fünf Symphonien nominiert werden.
Zwischen der Komposition der ältesten und der jüngsten nominierten Symphonie sollen mindestens 50 Jahre liegen.

Antworten wie "Beethoven: Symphonien 1-9 und Schuberts Große" mögen zwar den Vorlieben exakt entsprechen, mich interessiert aber auch, was z.B. ein eingefleischter Beethoven-Symphonien-Fan außer Beethoven noch so hört (greift er eher zu Haydn oder zu Brahms?).

Meine Auswahl kommt später, ich warte erst mal ab.

Viele Grüße,
Pius.

Ulli

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2

Dienstag, 11. Oktober 2005, 23:15

RE: Die Lieblings-Symphonien der Taminoaner

Salut,

eine nette Sache, also:

01. GUSTAV MAHLER: 10. Sinfonie fis-moll [im unvollendeten Zustand]
02. LEOPOLD KOZELUCH: Sinfonie C-Dur [leider ohne nähere Angaben]
03. JOSEPH HAYDN: Sinfonie Nr. 100 "Militaire"
04. ETIÉNNE-NICOLAS MÉHUL: Sinfonie Nr. 1 g-moll
05. GUSTAV MAHLER: 9. Sinfonie D-Dur
06. JOSEPH MARTIN KRAUS: Sinfonie c-moll
07. JOSEPH HAYDN: Sinfonie Nr. 88 G-Dur
08. GUSTAV MAHLER: 7. Sinfonie e-moll
09. W. A. MOZART: 39. Sinfonie Es-Dur
10. JOHANN BAPTIST VANHAL: Sinfonie g-moll

Mein Absoluter Liebling ist wohl schon Mahlers 10. - dennoch höre ich sie sehr selten. Mit Kostbarkeiten muss man sparsam umgehen. Auch die als N° 2 nominierte Sinfonie dürfte vorerst den Platz fest in der Hand halten. Die übrigen Aufzählungen unterliegen jedoch einem ständigen Wandel - bei neuen Ausgrabungen und Entrdeckungen kann sich die Nominierung schlagartig verändern und/oder verschieben.

Natürlich gehören auch Schubert 4,6,7/8,9 und Beethoven dazu, Mozarts letzte beidne und die Prager, Joh. Chr. Bach... somit kann ich die ZEHNE nur als meine derzeitigen Favoriten gelten lassen... sonst wäre es gemein...

Liebe GRüße
Ulli
Die Oper muss Tränen entlocken, die Menschen schaudern machen und durch Gesang sterben lassen.
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ThomasBernhard

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3

Dienstag, 11. Oktober 2005, 23:17

RE: Die Lieblings-Symphonien der Taminoaner

Na da hast Du uns ja wieder was aufgetischt...

um mir keine grauen Haare über das Thema wachsen zu lassen, schreib ich jetzt schnell mal was aus der hohlen Hand hin:



Bruckner 9

Mahler 9

Mahler 2

Schubert 9 - "Große C-Dur"

Schostakowitsch 15

Brahms 3

Sibelius 5

Beethoven 7

Mozart 36 - "Linzer"

Dvorak 8


Vollkommen willkürliche Auswahl, die dem entspricht, was ich jetzt gerade Lust hätte zu hören. Da in der Auflistung Tschaikowsky, Berlioz, Haydn, Prokoffiew, Franck, Mendelssohn, Schumann, Glasunov, Honegger, Saint-Saens, Strawinsky, Ives, Copland, Rachmaninov und Bizet zur Gänze und fast alles von Beethoven, Mozart, Sibelius, Schostakowitsch, Brahms und Bruckner fehlt, ist die Liste natürlich für mich höchst unbefriedigend.

:baeh01:
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Norbert

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4

Dienstag, 11. Oktober 2005, 23:18

Moin Pius,

eine sehr interessante Aufgabe.

Nr. 1 ist ganz einfach: Beethoven, Sinfonie Nr. 9. Das imo definitiv genialste, ergreifendste, wunderbarste Werk, das jemals geschrieben wurde.

Nr. 2: es wird schwerer. Ich denke, Bruckner, Sinfonie Nr. 9, gewidmet "dem lieben Gott". Jener wird die Widmung dankend angenommen haben ;) .

Nr. 3: Es wird allmählich willkürlich. Wohl Mahler, Sinfonie Nr. 2. Monumental, bewegend, wunderbare Choräle.

Nr. 4: Gefühlsmäßig, oh heilige Einfalt: Beethoven, Sinfonie Nr. 3. Radikaler ist wohl kein Schnitt in Richtung neues Zeitalter ausgefallen.

Nr. 5: Ein bißchen Abwechslung: Brahms, Sinf. Nr. 2. Ohne Begründung, ist eben so ;) .

Nr. 6: Bruckner, Sinf. Nr. 5. Monumental, bewegend, wunderbare Bläser-Choräle ;) .

Nr. 7: Beethoven, Sinf. Nr. 7. Wenn gut dirigiert, dann Rhythmus pur und Beethovens schwungvollste Sinfonie.

Nr. 8: Sibelius, Sinf. Nr. 2. Sehr sperrig, aber voller wunderbarer Stellen, wenn sich einem das Werk offenbart hat.

Nr. 9: Panik macht sich breit, es gäbe noch so viele...
Liszt, Eine Faust-Sinfonie. Schön gezeichnete "musikalische Charakterstudien".

Nr. 10: Wie bringe ich es all den anderen wunderbaren Sinfonien bei?
Schubert, Sinfonie Nr. 8 (oder 7), die "Unvollendete" und zwar deswegen, weil ich glaube, daß sie deswegen unvollendet blieb, weil Schubert in beiden wunderbaren Sätzen das gesagt hat, was er aussagen konnte.
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

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Gustav Mahler

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5

Dienstag, 11. Oktober 2005, 23:58

Vor Jahren als ich mich noch für solche Spielchen begeistern konnte, gab es diese Liste mit einem Haken (in rec.music.classical): Es müssen Sinfonien 1-10 von 10 verschiedenen Komponisten genannten werden! Ich untwerfe mich mal dieser Zusatzregel:
(die Zahlen sind also kein Rangfolge, sondern bezeichnen die Ordungszahl der Sinfonie unter denen des Komponisten)

1. Brahms
2. Sibelius
3. Beethoven
4. Schumann
5. Mendelssohn
6. Dvorak
7. Bruckner
8. Schubert
9. Mahler
10. Schostakowitsch

In der Tat konnte ich diese Liste so gestalten, dass mit Ausnahme von Sibelius wirklich hohe Favoriten reingekommen sind. die 9. ist klar meine liebste Mahlersinfonie, bei Bruckner halte ich 7-9 dem Rest deutlich überlegen, bei Dvorak ziehe ich 6 und 7 der 8. und 9. vor, bei Brahms und Beethoven ist es allerdings zugegeben sehr schwierig, Favoriten zu benennen.
Haydn und Mozart haben hierbei allerdings Pech gehabt...ich schätze zu viele Haydn-Sinfonien zu sehr, da ist es schwer, sich auf eine zu einigen.
Wollte ich die beiden unterbringen, würde ich Sibelius und Mendelssohn oder Dvorak rauswerfen und dafür Haydn #102 und Mozart #38 einfügen.
Wenn es hart auf hart ginge, würden wohl auch noch Schubert und Schostakowitsch rausfliegen, um Platz für mehr Haydn zu schaffen. Aber 5 auszuwählen geht eigentlich auch nicht, entweder eine oder dann gleich 20

viele Grüße

JR
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pianoflo

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6

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 01:35

Okay, ein schöner Thread, mal überlegen:

Beethoven 4
Beethoven 9
Brahms 1
Brahms 4
Bruckner 7
Dvorak 9
Mahler 1
Mendelssohn 3
Mozart 39
Schubert 6

In alphabetisch - chronologischer Reihenfolge,

ein paar andere gäbs sicher auch noch...

gruß, flo
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der Lullist

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7

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 07:14

Auch wenn für mich diese Gattung eher noch neu ist, gerade was das 19. Jahrhundert angeht, habe ich dennoch so meine Lieblinge:

1. Joseph Martin Kraus:
Symphonie in c-moll , ganz klar meine bisherige Lieblingssymphonie.

2. Etiènne Nicolas Mèhul:
Simphonie No. 1 in g-moll

3. Wolfgang Amadeus Mozart:
Symphonie No. 25 in g-moll

4. Carl Philipp Emanuel Bach:
Sinfonie in e-moll Wq 178

5. Luigi Boccherini:
Symphonie in d-moll "La Casa del Diavolo" (mit der Bearbeitung der Chaconne aus Glucks "Don Juan" )

6. Joseph Haydn:
Die Pariser Symphonien ( No. 82 - 87 ) ich könnte unmöglich sagen welche ich davon preferiere, ich mag sie jedenfalls besonders. - wenn, dann vielleicht "La Poule" No. 83

7. Ludwig van Beethoven:
Symphonie No. 5 in c-moll, für mich gehört sie noch nicht zu den "Ausgelutschten" :D

8. Joseph Boulogne Chevalier de Saint Georges:
Sinfonie in D Op. 11 No.2 (auch als Ouvertüre zu "L'Amant anonym 1780" verwendet)

9. Jean Francois Gossec:
Symphonie à 17 parties in F-Dur (1809)

10. Jean Baptiste Vanhal:
Sinfonia in C Comista ( C11 )


zum größten Teil bleibe ich wohl noch im 18. Jahrhundert :D

Aber die Bedingung "der 50 Jahre Abstand" müßte mit C.P.E. Bach und Beethoven erfüllt sein ;) )

teleton

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8

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 07:40

Hallo Taminoaner und Pius,

eine glänzende Idee von Dir - aber wenn ich diese Liste der 10 Sinfonien gleich fertig habe weiß ich, dass diese schon morgen etwas anders aussehen könnte.

Hier meine Liste ohne Wertung in der Reihenfolge:

1.) Schostakowitsch: Sinfonie Nr.1 (Roshdestwensky Eurodisc)
2.) Schostakowisch: Sinfonie Nr.9 (Roshdestwensky Eurodisc)
3.) Honegger: Sinfonie Nr.3 (Ansermet Decca)
4.) Britten: Sinfonia da Requiem (Britten Decca)
5.) Sibelius: Sinfonie Nr.2 (Ashkenazy Decca)
6.) Beethoven: Sinfonie Nr.5 (Karajan DG1977)
7.) Brahms: Sinfonie Nr.1 (Solti Decca)
8.) Bruckner: Sinfonie Nr.9 (Karajan DG)
9.) Hindemith: Sinfonie in Es (Bernstein CBS/SONY)
10.) Dvorak: Sinfonie Nr.9 (Fricsay DG)

Ich nenne gleich die Interpreten mit, da eine andere Aufnahme nicht unbedingt in die Liste passen würde.

:hello: Nun kann ich Thomas Bernhard nur beipflichten - die Liste bleibt unbefriedigend, da noch so viel fehlt - aber die Tendenz ist gegeben.
Ich bin allerdings jetzt nicht in der Lage und es liegt mir fern von den 10 genannten Sinfonien nun eine Lieblingssinfonie auszuwählen.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Uranus

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9

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 07:59

Hallo,

ich finde dieses "Spielchen" auch ganz reizvoll...:

Mahler 2
Mahler 3
Bruckner 4
Bruckner 7
Dvorak 9
Beethoven 5
Beethoven 6
Tschaikovsky 6
Mozart 41
Vaughan Williams 2

... aber 10 ist halt doch viel zu wenig! Mir fallen ohne Nachdenken mind. noch 15 weitere ein, die unbedingt zu nennen wären!
Herzliche Grüße
Uranus

Radagast

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10

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 08:23

Moin,

dann fange ich mal an auch mitzubieten. Auch bei mir einfach die Sinfonien ohne Rangliste

Mahler: 5
Dvorak: 9
Sibelius: 1
Vaughan Williams: Antartica
Bantock: Celtic , Hebriden :jubel: Aufsteiger des Jahrzehnts :jubel:
Mendelssohn: 3, 5
Strauss: Alpensinfonie
Bruckner: 9

Und damit bleiben Mozart und Haydn irgendwie auf der Strecke, ich höre aber in letzter Zeit lieber Streichquartette von den beiden. Das ist natürlich absolut ungerecht. :yes:
Grüsse aus Rhosgobel

Radagast

Alfred_Schmidt

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11

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 08:51

Hallo

Hier mien Beitrag zu diesem entspannenden, aber trotzdem interessanten Thread.

Beethoven: Sinfonie Nr 3
Beethoven: Sinfonie Nr 5
Beethoven: Sinfonie Nr 6
Beethoven: Sinfonie Nr 7
Beethoven: Sinfonie Nr 8
Mozart: Sinfonie Nr 41 "Jupiter"
Mozart Sinfonie Nr 38 "Prager"
Schubert: Sinfonie Nr 9 "Die Große"
Haydn: Sinfonie Nr 94 "Paukenschlag /Surprise")

und damit die Bedingung nach den 50 Jahren Unterschied erfült ist ....:(KRRRRRRR :motz: )

Gustav Mahler: Sinfonie Nr 1


Freundliche Grüße aus Wien

Alfred

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GiselherHH

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12

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 09:21

Hallo,

dann will ich mal auch meinen Senf dazugeben (Momentan-Spontan-Auswahl, die ich aber aus Gerechtigkeitsgründen auf 1 Symphonie pro Komponist beschränke):

1. Beethoven: Symphonie Nr. 7
2. Bruckner: Symphonie Nr. 8 ("Apokalyptische")
3. Haydn: Symphonie Nr. 104 ("London")
4. Hindemith: Symphonie "Mathis der Maler"
5. Honegger: Symphonie Nr. 3 ("Symphonie Liturgique")
6. Janacek: "Sinfonietta"
7. Mahler: Symphonie Nr. 1 ("Der Titan")
8. Mozart: Symphonie Nr. 35 ("Haffner")
9. Schostakowitsch: Symphonie Nr. 10
10.Schumann: Symphonie Nr. 3 ("Rheinische")

Grüße

GiselherHH
"Mache es besser! (...) soll ein bloßes Stichblatt sein, die Stöße des Kunstrichters abglitschen zu lassen."

(Gotthold Ephraim Lessing: Der Rezensent braucht nicht besser machen zu können, was er tadelt)

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13

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 09:54

Zitat

Original von Alfred_Schmidt
Hallo

Hier mien Beitrag zu diesem entspannenden, aber trotzdem interessanten Thread.

Beethoven: Sinfonie Nr 3
Beethoven: Sinfonie Nr 5
Beethoven: Sinfonie Nr 6
Beethoven: Sinfonie Nr 7
Beethoven: Sinfonie Nr 8
Mozart: Sinfonie Nr 41 "Jupiter"
Mozart Sinfonie Nr 38 "Prager"
Schubert: Sinfonie Nr 9 "Die Große"
Haydn: Sinfonie Nr 94 "Paukenschlag /Surprise")

und damit die Bedingung nach den 50 Jahren Unterschied erfült ist ....:(KRRRRRRR :motz: )

Gustav Mahler: Sinfonie Nr 1


Die 50 Jahre wären aber schon mit Schumann oder Brahms zu erreichen gewesen, sogar Mendelssohn (1787-1837) Kein Grund hier den Modernisten rauszukehren :D

viele Grüße

JR
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14

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 09:56

Zitat

Original von Norbert
Nr. 8: Sibelius, Sinf. Nr. 2. Sehr sperrig, aber voller wunderbarer Stellen, wenn sich einem das Werk offenbart hat.


Das verwundert mich nun doch sehr. Sibelius 2 ist eins seiner populärsten Werke und durchaus mit Filmmusik zu verwechseln, das Finale ist an Knalligkeit kaum zu überbieten. M.E. ist praktisch alles von Brahms, Bruckner und Mahler "sperriger"...

viele Grüße

JR
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15

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 10:02

Zitat

Original von GiselherHH
2. Bruckner: Symphonie Nr. 8 ("Apokalyptische")


Ist dieser bizarre Beiname eigentlich verbreitet? Ich habe ihn bisher nur ein einziges Mal gelesen, wirklich geläufig schien er mir nicht...

viele Grüße

JR
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Theophilus

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16

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 10:43

Hallo,

10 Stück sind wirklich sehr knapp, noch dazu, wo es bei mir in Punkto Symphonien keine so ausgeprägten Lieblingswerke gibt wie z.B. bei der Oper. Daher eine spontane Auswahl aus etwa 20-25 potentiellen Kandidaten:

Mozart - Haffner
Mozart - Jupiter
Beethoven - Eroica
Beethoven - 6.
Schubert - 8.
Schubert - 9.
Mendelssohn - Italienische
Brahms - 1.
Bruckner - 4.
Mahler - 2.

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

GiselherHH

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17

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 13:10

Zitat

Original von Johannes Roehl

Zitat

Original von GiselherHH
2. Bruckner: Symphonie Nr. 8 ("Apokalyptische")


Ist dieser bizarre Beiname eigentlich verbreitet? Ich habe ihn bisher nur ein einziges Mal gelesen, wirklich geläufig schien er mir nicht...

viele Grüße

JR


Sehr verbreitet scheint diese Bezeichnung nicht zu sein, wird aber wohl gelegentlich verwendet. Über den Sinn kann man natürlich streiten (wie bei "Apotheose des Tanzes" oder "Griechisch-Schlanke" etc.). Ich habe sie zum ersten Mal vor ein paar Jahren auf einem Plakat für ein Konzert mit dem NDR-Sinfonieorchester unter Dohnanyi gesehen.

Grüße

GiselherHH
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Norbert

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18

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 13:25

Zitat

Original von Johannes Roehl
Das verwundert mich nun doch sehr. Sibelius 2 ist eins seiner populärsten Werke und durchaus mit Filmmusik zu verwechseln, das Finale ist an Knalligkeit kaum zu überbieten. M.E. ist praktisch alles von Brahms, Bruckner und Mahler "sperriger"...

viele Grüße

JR


Hallo Johannes,

"sperrig" im Sinne von "erschließt sich einem nicht sofort". Gemeint sind damit ibs. die Binnensätze, bei denen ich am Anfang einige Probleme hatte, einen Zugang zu finden.

Ibs. Brahms ist da imo erheblich eingängiger, wenngleich auf der anderen Seite sich andere Sinfonien Sibelius' weiterhin erfolgreich gegen mich gesperrt haben ;) .
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

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Gustav Mahler

Maik

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19

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 14:10

Hallo Pius und allerseits!

Eine wahrhaft schwere Frage!
Ich kann mich meinen Vorpostern nur anschließen.

Was soll man nur wählen. Ich glaube es ist ganz gut, dass ich erst am Anfang meiner klassischen Kenntnisse generell bin, aber auch erst von Dvorák drei Symphonien kenne...


1. Dvorák Nr.8 - ist die Nummer Eins! Erklären kann ich es nicht...sie nimmt mich einfach mit und das muss reichen ;)

Der Rest ist ohne Reihnfolge:

2. Schumann Nr.2
3. Haydn Nr.94
4. Mozart Nr.41
5. Beethoven Nr.5
6. Schubert Nr.8
7. Mendelssohn Nr.4
8. Dvorák Nr.9
9. Dvorák Nr.7 (teils besser als die Neunte!!!)
10. jetzt würde ich gerne Vanhal hinschreiben - habe eine seiner 'wenigen' Symphonien im Radio gehört und war sofort begeistert! Fantastisch...leider habe ich nicht die Nummer der Symphonie verstanden...
Da ich hier keine 'unbekannte' stehen lassen möchte, kommt hier eben ein weiterer Beethoven hin:
Beethoven 9.



Na ja...auch ich finde es ziemlich lückenhaft...Aber es zeigt wenigestens eine Tendenz.


Gruß, Maik
Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.

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Pius

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20

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 16:37

Hallo!

Ich freue mich über die große Beteiligung an der Abstimmung! :yes:

Ein paar Anmerkungen seien mir erlaubt:

@Lullist:

Zitat

Aber die Bedingung "der 50 Jahre Abstand" müßte mit C.P.E. Bach und Beethoven erfüllt sein
Das müßte gerade so hinkommen, auf jeden Fall innerhalb der "Toleranzgrenze". ;)

@Alfred:

Zitat

und damit die Bedingung nach den 50 Jahren Unterschied erfült ist .... :( KRRRRRRR :motz:
Gustav Mahler: Sinfonie Nr 1
Da hast Du wohl 50 Jahre mit 100 Jahren verwechselt? ?(
Siehe meine Abstimmung unten!

@Maik:

Zitat

Schubert Nr.8
Welche meinst Du, die zu lange oder die zu kurze? :D

@Johannes: Ich hoffe, ich muß Deine Antwort nie auswerten... :P

@Ulli: Ich bin total überrascht, daß bei Dir Mahler gegenüber Mozart überwiegt, Mahlers Zehnte sogar Deine Lieblingssymphonie ist. 8o

Nun aber zu meinen Lieblingssymphonien:
Beethoven: Nr. 2 (wird von vielen unterschätzt)
Beethoven: Nr. 3
Beethoven: Nr. 5 (war jahrelang meine Nr. 1)
Beethoven: Nr. 7
Haydn: Nr. 48 (ist wegen der 50-Jahre-Regelung dabei)
Haydn: Nr. 88
Haydn: Nr. 104
Mozart: Nr. 40
Mozart: Nr. 41
Schubert: Nr.8 bzw. 9, ich meine die "Große"

Tatsächlich liegen zwischen Haydns Nr. 48 und Schuberts "Großer" über 50 Jahre!
Auch meine Liste ist nur der heutige Stand, ändert sich mit der Zeit (Beethovens Zweite hätte ich letzte Woche nicht genannt, glaube ich). Aber die "Grundtendenz" dürfte sehr klar sein. ;)

Die Wahl einer absoluten Lieblingssymphonie fällt mir schwer, vielleicht am ehesten die "Eroica".

Viele Grüße,
Pius.

Ulli

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21

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 16:50

Zitat

Original von Pius
@Ulli: Ich bin total überrascht, daß bei Dir Mahler gegenüber Mozart überwiegt, Mahlers Zehnte sogar Deine Lieblingssymphonie ist. 8o


Salve Pius,

das habe ich [anfangs] schon mehrfach hier im Tamino gepostet... ich glaube damals wollte es Theophilus nicht ganz wahr haben. Aber: Es ist so! Beruhigender Weise waren ja die letzten Worte Gustav Mahlers auf dem Totenbett [angeblich] "Mozart..."

:jubel:

Ulli
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Maik

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22

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 16:55

Hallo Pius,

eine berechtigte Frage, die ich dir gerne beantworte.

Zitat

Welche meinst Du, die zu lange oder die zu kurze? :D


Ich beziehe mich auf die 'Unvollendete'! Also die ehemalige Nummer 8 (jetzige Nummer 7), welche es für mich immer noch ist. Die 'neue' Nr.8 (ehemals 9) ist für mich auch immer noch Nr.9.

Verstehen tue ich eh nicht, weshalb man dies ändern musste...


Und ich kann mich der Meinung Norberts anschließen:

Zitat

die "Unvollendete" und zwar deswegen, weil ich glaube, daß sie deswegen unvollendet blieb, weil Schubert in beiden wunderbaren Sätzen das gesagt hat, was er aussagen konnte.



Ja Schubert selbst sagte zu dieser Symphonie, dass sie thematisch und inhaltlich fertig ist. Es gibt nichts mehr zu ergänzen...
Zudem hat er nicht nur das ausgesagt was er konnte, sodern auch was er wollte.

Also, zu kurz ist sie IMO nicht :baeh01:


Gruß, Maik
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Michael_Flaschberger

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23

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 18:41

Ohne Wertung der Reihenfolge:

Haydn: 102
Haydn: 103 "Paukenwirbel"
Mozart: 36 "Linzer"
Mozart: 38 "Prager"
Beethoven: 4
Beethoven: 6 "Pastorale"
Brahms: 1
Brahms: 2
Brahms: 3
Tchaikovsky: 5

usw. ( Gott da fehlen noch viele :D )

ThomasBernhard

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24

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 18:49

Zitat

Original von Maik

Ja Schubert selbst sagte zu dieser Symphonie, dass sie thematisch und inhaltlich fertig ist. Es gibt nichts mehr zu ergänzen...
Zudem hat er nicht nur das ausgesagt was er konnte, sodern auch was er wollte.



Hallo Maik,

wo hast Du denn das gelesen?

Meines Wissens gibt es keine eindeutigen Dokumente Schuberts zu seiner h-moll-Sinfonie. Ein dritter Satz ist ja auch schon begonnen worden von Schbert.

Gruß, Markus
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Guercoeur

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  • »Guercoeur« ist männlich

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Registrierungsdatum: 20. Februar 2005

25

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 19:00

Hallo Taminoianer,

gar nicht so einfach, aus dieser Fülle nur zehn Lieblings-Symphonien auszuwählen, zumal sich die Vorlieben ja immer wieder ändern. Aber, ich denke, im Moment gehören die unten gelisteten Opera zu meinen absoluten Favoriten. Auch die Reihenfolge gibt in etwa meine Rangordung bezüglich der Beliebtheit wider:


Ralph Vaughan Williams (1872-1958):
Symphonie Nr. 1 "A Sea Symphony" für Sopran, Bariton, gemischten Chor, Orgel und Orchester 1903-09

Rued Langgaard (1893-1952):
Symphonie Nr. 1 "Klippenpastorale" für Orchester, BVN 32 1908-11

Alexander von Zemlinsky (1871-1942):
Lyrische Symphonie in 7 Gesängen für Sopran, Bariton und Orchester, opus 18 1922

Karol Szymanowski (1882-1937):
Symphonie Nr. 3 B-dur "Das Lied von der Nacht" für Tenor, gemischten Chor, Orgel und Orchester, opus 27 1914-16

Dmitri Schostakowitsch (1906-1975):
Symphonie Nr. 11 g-moll "Das Jahr 1905" für Orchester, opus 103 1957

Sergej Prokofiew (1891-1953):
Symphonie Nr. 2 d-moll für Orchester, opus 40 1924/25

Gustav Mahler (1860-1911):
Symphonie Nr. 2 c-moll "Auferstehung" für Sopran, Alt, gemischten Chor, Orgel und Orchester 1887-94

Sir Granville Bantock (1868-1946):
Hebridean Symphony für Orchester 1913

Jean Sibelius (1865-1957):
Kullervo - Symphonie für Sopran, Bariton, Männerchor und Orchester, opus 7 1891/92

Kurt Atterberg (1887-1974):
Symphonie Nr. 5 d-moll "Sinfonia Funebre" für Orchester, opus 20 1919-22


Die von Radagast genannte 'Alpensymphonie' von Richard Strauss gehört zwar auch zu meinen Lieblingswerken und ich hätte sie deshalb hier gerne angeführt. Da es sich aber um eine symphonische Dichtung handelt, habe ich sie für diesen Thread weggelassen. Vielleicht gibt es ja mal einen Thread über die beliebtesten symphonischen Dichtungen der Taminoianer.

Schöne Grüße
Johannes

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 504

Registrierungsdatum: 12. August 2005

26

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 19:03

Zitat

Original von Maik
Und ich kann mich der Meinung Norberts anschließen:

Zitat

die "Unvollendete" und zwar deswegen, weil ich glaube, daß sie deswegen unvollendet blieb, weil Schubert in beiden wunderbaren Sätzen das gesagt hat, was er aussagen konnte.


Ja Schubert selbst sagte zu dieser Symphonie, dass sie thematisch und inhaltlich fertig ist. Es gibt nichts mehr zu ergänzen...
Zudem hat er nicht nur das ausgesagt was er konnte, sodern auch was er wollte.


Von solch einer expliziten Äußerung Schuberts habe ich noch nie gehört, da würde mich ein Beleg interessieren; ich glaube eher, dass das Schumann oder Brahms 30 Jahre später über das Werk gesagt haben
Dagegen spricht allerdings, dass es Skizzen zu einem Scherzo gibt und Schubert auch etliche unvollendet Klaviersonaten hinterlassen hat, aber nie absichtlich zweisätzige Werke wie etwa Beethovens op.111.

Da ich von einigen Ausnahmen abgesehen kein großer Freund Schubertscher Finalsätze bin, bin ich hier wie bei Bruckner 9 ganz froh, dass es fehlt :D :stumm:

viele Grüße

JR
Struck by the sounds before the sun,
I knew the night had gone.
The morning breeze like a bugle blew
Against the drums of dawn.
(Bob Dylan)

  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 504

Registrierungsdatum: 12. August 2005

27

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 19:03

Zitat

Original von Norbert

Zitat

Original von Johannes Roehl
Das verwundert mich nun doch sehr. Sibelius 2 ist eins seiner populärsten Werke und durchaus mit Filmmusik zu verwechseln, das Finale ist an Knalligkeit kaum zu überbieten. M.E. ist praktisch alles von Brahms, Bruckner und Mahler "sperriger"...

"sperrig" im Sinne von "erschließt sich einem nicht sofort". Gemeint sind damit ibs. die Binnensätze, bei denen ich am Anfang einige Probleme hatte, einen Zugang zu finden.

Ibs. Brahms ist da imo erheblich eingängiger, wenngleich auf der anderen Seite sich andere Sinfonien Sibelius' weiterhin erfolgreich gegen mich gesperrt haben ;) .


Klar, wenn man seit Jahren mit der deutsch-österreichischen Tradition vertraut ist, mag Sibelius einfach ungewohnter sein als Brahms oder Bruckner. Aber seine 1.,2. und 5. finde ich doch ziemlich eingängig, einfach im Sinne von Melodik und farbiger Orchestrierung. Er macht in den Binnensätzen ein paar Experimente (bzw. in der 5. in den ersten beiden), dass man zuerst nicht genau weiß, ob nun was neues anfängt.
Wem sich Brahms 4. sofort erschließt, der ist entweder extrem musikalisch oder er hat nicht richtig hingehört :D

viele Grüße

JR
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  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 504

Registrierungsdatum: 12. August 2005

28

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 19:20

Zitat

Original von Pius
@Johannes: Ich hoffe, ich muß Deine Antwort nie auswerten... :P


Ein Mathematiker sollte doch wohl mit einer zusätzlichen Zwangsbedingung und zwei IF-THEN-Verzweigungen zurecht kommen...

:D :D :D

JR
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Maik

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  • »Maik« ist männlich

Beiträge: 2 303

Registrierungsdatum: 19. Mai 2005

29

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 20:24

Hallo Markus, Johannes und alle anderen!



Zitat

Original von mir

Ja Schubert selbst sagte zu dieser Symphonie, dass sie thematisch und inhaltlich fertig ist. Es gibt nichts mehr zu ergänzen...
Zudem hat er nicht nur das ausgesagt was er konnte, sondern auch was er wollte.



Und ich dachte das wäre bekannt :rolleyes:
Nein (und dies möchte ich gleich am Anfang sagen), ich habe keinen Beleg. Genau das habe ich vor einigen Monaten noch in der Schule gelernt. Das ist dann also meine Quelle: mein Lehrer. Woher er das hat, wenn ihr es nicht einmal wisst, weiß ich nicht...

Jedoch will ich seine Aussage nicht unbedingt als falsch hinstellen!
Mehr oder minder im Gegenteil! Ich will euch auch das noch sagen, was er mir z.Bsp. zu der Arbeit Schuberts am Scherzo mitgeteilt hat.

Und zwar war diese Arbeit eher ein Zwang. Da viele Zeitgenossen meinten „da fehlt was“, dachte auch Schubert darüber nach.
Wie gesagt, war er der Meinung, dass es nichts mehr zu ergänzen gab. Doch er wollte nicht tatenlos rum sitzen und wollte den Ansprüchen seiner Umgebung gerecht werden.
Der ‚Versuch’ des Scherzo.

Laut meinem Lehrer erkannte er jedoch bei zunehmender Arbeit, dass es nicht viel Sinn machte. Schubert fand wohl keinen Gefallen daran (wahrscheinlich deshalb, weil er es unsinnig(eher der Zwang zu solchem Tun) fand, denn seiner Meinung nach, soll es ‚fertig’ gewesen sein).


Ich glaube das war in etwa alles, was ich dazu erfahren habe.
Wie gesagt, ob es stimmt, weiß ich nicht. Ich dachte es wäre bekannt, also auch wahr. Da es dies (bekannt) nicht ist, werde ich mich mal mit meinem Lehrer unterhalten :)
Oder ein Schubertexperte wird uns helfen…


Ich hoffe ich habe eure Klarheiten beseitigt und wir stehen gemeinsam die Zeit der Unwissenheit durch :baeh01:


Gruß, Maik
Wie ein Rubin auf einem Goldring leuchtet, so ziert die Musik das Festmahl.

Sirach 32, 7

faun

Profi

  • »faun« ist männlich

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Registrierungsdatum: 11. August 2005

30

Mittwoch, 12. Oktober 2005, 20:34

gar nicht so einfach, sich auf 10 beschränken zu müssen.

  • Joseph Haydn - Symphonie Nr. 94
  • W.A. Mozart - Symphonie Nr. 40
  • W.A. Mozart - Symphonie Nr. 41
  • Hector Berlioz - Harold in Italy, op.16
  • Franz Schubert - Symphonie Nr. 7 (Unvollendete)
  • Anton Bruckner - Symphonie Nr. 7
  • Anton Bruckner - Symphonie Nr. 9
  • Camille Saint-Saens - Symphonie Nr. 3 (Orgel)
  • Sergej Prokofjew - Symphonie Nr. 1 (Classique)
  • Philip Glass - Symphony No. 5, “Requiem, Bardo, Nirmanakaya”
    [/list=1]

    faun
die kritik ist das psychogramm des kritikers (will quadflieg)