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musikwanderer

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631

Dienstag, 10. Januar 2017, 22:18

Der französische Komponist Henri Dutilleux, wurde am 22. Januar 1916 in Angers geboren; er starb am 22. Mai 2013 in Paris. Nach dem Studium am Pariser Konservatorium 1933 bis 1938 arbeitete er zunächst für den Rundfunk, lehrte ab 1961 an der École Normale de Musique und ab 1970 am Pariser Konservatorium. Musikalisch steht er in der Tradition von Debussy, Ravel und Roussel. Bekannt wurde er 1959 mit seiner 2. Sinfonie "Le Double" und sein 1964 uraufgeführtes Orchesterwerk" Metaboles" wurde als Beitrag zur musikalischen Avantgarde im Sinne der Erweiterung gegenwärtiger Ausdrucksformen gewertet. Er galt als Erneuerer der lyrischen Form, und seine Kompositionen sind inspiriert von allen zeitgenössischen Kunstformen. Dutilleux war seit 1946 mit der Pianistin Geneviève Joy (1919–2009) verheiratet (nach Wikipedia).

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allegro_assai

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Mittwoch, 11. Januar 2017, 19:47

Stavros Xarchakos, * 14. März 1939 Athen, griechischer Komponist, Dirigent und Politiker.

Neben Manos Hadjidakis und Mikis Theodorakis gilt er als einer der bedeutendsten griechischen
Komponisten. Er studierte Musik in Athen, Paris (Nadia Boulanger) und New York (David Diamond);
Orchesterleitung erlernte Stavros Xarchakos bei Bernstein.
Zu Beginn seiner Karriere trat er hauptsächlich durch Kompositionen für Theater und Film hervor.
Später wandte er sein Interesse der klassischen Musik zu.




Für den Film "Rembetiko"hat Stavros Xarchakos den soundtrack komponiert
und damit eine Renaissance dieses Musikstiles ausgelöst.



http://www.linkfang.de/wiki/Stavros_Xarchakos

musikwanderer

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633

Samstag, 14. Januar 2017, 16:22

"s" oder "x"? Bei "s" ist die Auswahl größer und ich nenne deshalb hier einen gewichtigen französischen Monsieur, nämlich den Sieur De Sainte-Colombe le père, der um 1640 geboren wurde und zwischen 1690 und 1700 starb. Obwohl ein wichtiger Komponist und Lehrer von Marin Marais, ist er namentlich nicht genau bekannt. Seine Identität konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden, neueste Forschungsergebnisse legen nahe, dass er den Vornamen Jean trug, eine Zeit lang in Paris gelebt und gelehrt hat und (immer noch Fragezeichen) der Theorbist Nicolas Hotman sein Lehrer war, wenn auch möglicherweise nicht sein einziger. Ihm wird die Hinzufügung der siebten Saite (Kontra-A) zur Bassgambe zugeschrieben; damit erhielt das Instrument einen größeren Tonumfang und mehr Ausdrucksvermögen. Sainte-Colombe hatte mindestens zwei Töchter (Françoise und Brigide), die er selbst unterrichtete und mit denen er gelegentlich im eigenen Haus gemeinsame Konzerte gab. Bekannt ist noch ein Sohn, der später in Großbritannien ebenfalls als Gambist tätig war. 1991 drehte Alain Corneau den Film „Die siebente Saite“ nach dem gleichnamigen Roman von Pascal Quignard mit Jean-Pierre Marielle in der Rolle des Sainte-Colombe, Gérard Depardieu in der des alten und Guillaume Depardieu in der des jungen Marin Marais. Die vielgelobte Musik zu diesem Film spielte der katalanische Gambist Jordi Savall mit seinem Ensemble ein.
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Dienstag, 17. Januar 2017, 15:37

Der Komponist Heimo Erbse, geboren am 27. Februar 1924 in Rudolstadt und gestorben am 22. September 2005 in Baden bei Wien, hat nach seiner musikalischen Ausbildung in Weimar (Flöte, Dirigieren und Opernregie) von 1947 bis 1950 hauptsächlich als Regisseur an verschiedenen deutschen Opernhäusern gearbeitet. Danach war er als freischaffender Komponist tätig und arbeitete hauptsächlich für Film- und Theaterproduktionen. Er lebte von 1957 bis zu seinem Tod in Österreich. Näheres zu Erbses Vita findet man u.a. hier: https://web.archive.org/web/200712172226…php?section=377
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Freitag, 20. Januar 2017, 00:36

Alles schläft, einsam wacht --- ich biete dann, das "o" aus dem Vornamen "Heimo" wählend, den Komponisten George Alexander Osborne an, von dem drei Klaviertrios und ein Sextett für Klavier, Flöte, Oboe, Horn, Cello und Kontrabass im Druck erschienen sind. Osborne wurde am 24.09.1806 in Limerick (Irland) geboren, bildete sich im Selbstunterricht zum Pianisten aus, kam 1825 nach Belgien, 1826 nach Paris und war zwischendurch Musiklehrer des nachmaligen Königs Wilhelm III. der Niederlande. In Paris waren Francois Joseph Fétis sein Kompositionslehrer und Johann Peter Pixis sein Klavierlehrer. Durch einen erfolgreichen Kursus bei Friedrich Kalkbrenner brachte er es zu einem angesehenen Pianisten. 1843 ging er nach London, wo er 1893 als angesehener Klavierleher starb.

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Maurice

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636

Freitag, 20. Januar 2017, 11:12

Alles schläft, einsam wacht …

Schön wär's … ;) – aber es gibt immer noch Stoff:

Alan Rawsthorne | *1905 †1971 | war ein englischer Komponist.



Diese Scheibe steht hier im Regal:

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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Freitag, 20. Januar 2017, 14:58

Das "R" passt auch bei meinem Vorschlag. Nein, es ist nicht Mozart, das Cover täuscht. Allerdings gibt es von dem Komponisten Hermann Raupach keine Musik-CDs. Da muss man schon in diese dargestellte Box greifen und die Klavier-Konzerte mit den KV-Nummern 37, 39, und 41 herausnehmen, die enthalten nämlich einzelne Sätze des am 21.12.1728 in Stralsund geborenen und im Dezember 1778 in St. Petersburg gestorbenen Komponisten. Von ihm sind neben Operneinlagen 2 eigene Opern, 15 Ballettmusiken und Sonaten für Violine und Klavier erhalten. Die genannten KV-Nummern sind des jungen "Wolferl" Annäherung das Genre des Klavier-Konzerts.
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Donnerstag, 26. Januar 2017, 14:13

Nehme den letzten Buchstaben und nenne

Roy Harris | *1898 †1979 | war ein amerikanischer Komponist.



Empfehlungen auf CD:

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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Donnerstag, 26. Januar 2017, 16:07

Ethel Smyth

* 23. April 1858 in Kent, England,† 9. Mai 1944 in Woking, England
engl. Komponistin, Literatin und Suffragette



Zitate:
„Man sagt, ich sei ein Egoist. Ich bin eine Kämpferin.“
„Der genaue Wert meiner Musik wird wahrscheinlich erst dann erkannt werden, wenn
nichts von mir übriggeblieben ist als geschlechtslose Punke und Striche auf liniertem Papier.“

Hier die Mass in D mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen,
dem Philharmonia Chor Stuttgart unter Helmut Wolf:


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640

Donnerstag, 26. Januar 2017, 19:07


Leider gibt es von ihm keine Musik-CDs bei den Tamino-Werbepartnern. Aber doch einige Bücher, die sich mit seiner Kunst in irgendeiner Form auseinandergesetzt haben. Hans Sachs (am 5.11.1494 in Nürnberg geboren und am 19.01.1576 dort auch verstorben, ein durchaus hohes Alter!) hat nämlich 1983 geistliche Lieder in Meistertönen, 2314 weltliche Meisterlieder und 1903 Spruchgedichte hinterlassen. Außerdem soll er, wie ich las, 301 Töne in seinen Liedern verwendet haben, davon 13 selbst erfundene,
und ein künstlerisch wertvolles "Salve, ich gruß dich schone" (eine evangelische Version des Salve Regina) hinterlassen hat.

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Donnerstag, 26. Januar 2017, 20:59

Rebecca Saunders

* 19. Dez. 1967, London, englische Komponistin und Wahlberlinerin.
Rebecca Saunders studierte u.a. bei Wolfgang Rihm, sie ist eine der
der interessantesten Komponistinnen der Gegenwart.



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Freitag, 27. Januar 2017, 12:31

Ich nehme das "S" auf und nominiere hier den norwegischen Komponisten Harald Sigurd Johan Saeverud (17.04.1897 in Bergen geboren, dort auch gestorben am 27. März 1992). Er schrieb außer einem Ballett 9 Sinfonien (darunter findet sich auch die berühmt gewordene "Sinfoniea dolorosa" (sie ist mir aus einem Rundfunkkonzert vage als eine schwermütige Komposition in Erinnerung geblieben), je ein Cello-, Oboen-, Violin- und Klavierkonzert sowie, Edvard Grieg gleich, Schauspielmusik zu Peer Gynt. Es gibt außerdem noch weitere kleinere Orchester-, Violin- und Klavierstücke. Wikipedia ist es wichtig gewesen, Saeverud als einen der wichtigsten skandinavischen Sinfoniker des 20. Jahrhunderts zu bezeichnen. Ich kenne mich da nicht aus...

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Maurice

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Montag, 30. Januar 2017, 19:33

D's en masse – dann nehmen wir das doch gleich für

Maurice Duruflé | *1902 †1986 | französischer Organist und Komponist



Empfehlenswerte Scheiben: z.B.

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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Dienstag, 31. Januar 2017, 07:59

Ein weiterer französischer Komponist

Maurice Emmanuel, * 1862, Bar-sur-Aube, + 1938, Paris,

Musiklehrer, Musikwissenschaftler mit Lehrauftrag für Musikgeschichte am Pariser Konservatorium
und Komponist. Unter seinen Schülern sind u.a. Olivier Messiaen, Henri Dutilleux, Jean Rivier.

Maurice Emmanuel komponierte drei Opern, zwei Sinfonien und eine sinfonische Dichtung,
eine Suite française, eine Ouvertüre, kammermusikalische und Vokalwerke. Hier eine
Aufnahme mit Kammermusik und Liedern:


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Donnerstag, 2. Februar 2017, 09:25

Übernehme den letzten Buchstaben des zuletzt genannten Vornamens und nenne

Endre Szervánszky | *1911 †1977 | war ein ungarischer Komponist.



Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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Freitag, 3. Februar 2017, 00:25

Weiter mit "Y" und der zeitgenössischen Komponistin

Iraida Yusupova, geb. 1962, lebt in Moskau.

Studium am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. 1998 – Stipendium der Darmstädter
Ferienkurse. 2005 – Stipendium des Zentrums der Komponisten in Visby,
Schweden. Schuf u.a. die Opern: Einstein und Margarita, Faust Fragments

Links: http://www.composers21.com/compdocs/yusupovai.htm


Maurice

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Samstag, 4. Februar 2017, 14:35

Auch dieser Name gehört hierhin:

Jehan Ariste Alain | *1911 † 1940 | französischer Organist und Komponist.



Auf dieser Scheibe sind Werke des Komponisten enthalten:

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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Samstag, 4. Februar 2017, 18:13

Hallo!

Nach der erweiterte Regel benenne ich Julius Zabreski.



Geboren am 3. März 1854 in der Ukraine
Gestorben am 15. September 1885 ebenda

Martha Argerich hat in Lugano 2011 ein Quintett von ihm aufgeführt:



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 08:52

Nach der ursprünglichen Regel benenne ich

Josef Suk | *1874 †1935 | Tschechischer Komponist und hervorragender Violinist.



Empfehlungen:

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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Mittwoch, 8. Februar 2017, 12:34

Giovanni Girolamo Kapsberger

* 1580 Venedig (?), † 17.01.1651 Rom
Ital. Lautenist und Komponist deutscher Abstammung, Giovanni Kapsberger
ist durch seine Musik für Laute, Theorbe und Chitarrone bekannt geblieben

Hier eine Aufnahme der La Villanella mit

Johanette Zomer (Sopran) - Pino de Vittorio (Tenor) Hans Jörg Mammel (Tenor)
L'Arpeggiata und Christina Pluhar


Maurice

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Samstag, 11. Februar 2017, 21:18

Den Nachnamen gab's bereits, jedoch anderer Vorname –

Luigi Rossi | *1598 †1653 | italienischer Komponist (Barock).

Bild des Komponisten nicht gefunden –


Auf der zuerst gezeigten CD ist ein (1!) Track des Komponisten enthalten:

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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Sonntag, 12. Februar 2017, 09:30

Hallo!

Dann bediene ich mich der erweiterten Regel und benenne den zeitgenössischen amerikanischen Komponisten

Ned Rorem



geboren am 23. Oktober 1923 in Richmond, Indiana

Sein Stück Spring Rose findet sich auf dieser CD des Beaux Arts Trios:



Gruß WoKa
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Sonntag, 12. Februar 2017, 16:14

Ich möchte auch noch mal mitmischen und bringe diesen Herrn ins Spiel; klar zu erkennen ist, dass ich das "m" aus "Rorem" ausgesucht habe um den "Duellanten" Johann Sebastian Bachs zu präsentieren. Dabei lasse ich mal dahingestellt, ob die Behauptung, Marchand habe vor Bachs Können reißaus genommen, richtig ist.



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Donnerstag, 16. Februar 2017, 11:04

Die (geistliche) Musik von Magister Leonin (Leoninus), der wahrscheinlich um 1150 geboren wurde und nach 1201 verstorben, ist und der von 1163 bis zu seinem Tode an der Klosterkirche und Kathedrale zu Notre Dame in Paris wirkte, ist mir genauso fremd wie die Musik der Gegenwart. Aber auch ich komme ja nicht umhin, einen der wichtigsten Vertreter so so genannten Notre-Dame-Schule (neben seinem Nachfolger Perotin, auch Perotinus) in der Musikgeschichte zu würdigen. Leonin gilt als Wegbereiter der Mehrstimmigkeit, weil er einer gedehnten liturgischen Melodie frei komponierte Oberstimmen in bewegter Rhythmik hinzufügte. Vor allem sein Werk "Magnus liber organi" (Großes Buch der Organa) ist ein Meilenstein der frühen mehrstimmigen Musik. Enthalten sind vor allem (zweistimmige) Organumsätze und Quartorgana für die Messe und das Offizium. Leonin wurde von Zeitgenossen auch ehrenvoll „Optimus Organista“ genannt (aus der Wikipedia entlehnt).
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Montag, 20. Februar 2017, 13:25

Weiter mit "S" von Magister Leoninus

Franz Schmidt (* 22. Dezember 1874 Pressburg, Österreich-Ungarn; † 11. Februar 1939 Perchtoldsdorf),
österreichischer Komponist.






Links: http://www.franzschmidtgesellschaft.at/

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Montag, 20. Februar 2017, 15:10

Weiter geht's … mit

Frantisek Antonin Tuma | *1704 †1774 | Tschechischer Komponist (Barock)



Einige aktuelle Silberscheiben:

Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

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Montag, 20. Februar 2017, 22:57

Hallo!

Dann nehme ich das "a" des Nachnamens und benenne Robert Andreasian.

Ein armenischer Komponist

Geboren 1913
Gestorben 1986

Er war Pianist, Komponist und Professor am Konservatorium Eriwan.

Leider konnte ich kein Bild von ihm ausfindig machen.

Aufmerksam wurde ich durch diese interessante Scheibe:



Gruß WoKa
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Mittwoch, 22. Februar 2017, 13:44

Anton Stepanowitsch Arenski wurde hier auch noch nicht genannt. Der Komponist wurde am 12. Juli 1861 (nach dem gregorianischen Kalender) in Nowgorod geboren; gestorben ist er am 25. Februar 1906 (greg.) in Perkjärvi bei Terijoki. Weil er in eine musikliebende und wohlhabende Familie hineingeboren wurde, kam er schon als Kind mit viel Musik in Berührung. Nach dem Besuch der Musikschule Russo in St. Petersburg begann er 1879 Komposition (bei Rimski-Korsakow) sowie Kontrapunkt und Fuge am dortigen Konservatorium zu studieren. 1882 schloss er seine Studien äußerst erfolgreich ab und wurde im nächsten Jahr als Kompositionslehrer ans Moskauer Konservatorium berufen, wo er 1889 zum Professor ernannt wurde. In dieser Funktion bildete Arenski viele Schüler aus, die später namhafte Komponisten werden sollten (u.a. Rachmaninow und Skrjabin). Mitte der 1880er Jahre litt Arenski (nicht zuletzt auf Grund einer unglücklichen Ehe) schwer unter einer psychischen Erkrankung. 1895 legte er alle seine Ämter nieder und nahm die Leitung der Kaiserlichen Hofsängerkapelle in St. Petersburg an (bis 1901). Danach war er freischaffend tätig, erhielt jedoch eine gute Pension. Seine letzten Jahre waren von einer Tuberkulose-Erkrankung, die zu seinem Tode führen sollte, sowie von Trunk- und Spielsucht überschattet. Ihm zu Ehren ist sogar der Arenski-Gletscher in der Antarktis benannt (nach Wikipedia).
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Donnerstag, 2. März 2017, 13:01

Nehme den letzten Buchstaben des ersten Namens:

Joaquín Nin y Castellanos | *1879 † 1949 | Kubanischer Komponist und auch Pianist



Auf dieser CD ist ein Werk des Komponisten zu hören.

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Freitag, 3. März 2017, 09:28

Joachim Neander (geboren an einem bis dato nicht verifizierbaren Tag des Jahres 1650 in Bremen und dort auch gestorben am 31. Mai 1680) war evangelischer Pfarrer, Kirchenliederdichter und -komponist. Nach ihm wurde das Neandertal benannt, weil er dort, 1674 in Düsseldorf Rektor der Lateinschule der reformierten Gemeinde und Hilfsprediger geworden, immer wieder dichtend und komponierend spazieren ging. Da in jenem Tal auch Skelettteile von Hominiden gefunden wurden, hat man Neanders Namen auch für jene Frühmenschen benutzt. Neander stammt aus einer Pastorenfamilie, die sich der damaligen Mode der Gräzisierung folgend von Neumann in Neander umbenannte. Er studierte reformierte Theologie in Bremen und war unter anderem in Heidelberg und Frankfurt am Main tätig. 1670 geriet er unter den Einfluss des Erweckungspredigers Theodor Undereyck, der ihm eine Stelle als Hauslehrer in einer Frankfurter Kaufmannsfamilie verschaffte. Hier wurde Neander auch mit Philipp Jacob Spener bekannt, dessen 1675 veröffentlichte Schrift "Pia Desideria" Ausgangspunkt des Pietismus werden sollte. Nachdem Neander in Düsseldorf Schwierigkeiten mit der Kirchenverwaltung bekommen hatte, wurde er 1679 Hilfsprediger an der Kirche St. Martini in seiner Heimatstadt Bremen und wohnte im Neanderhaus, das östlich von der Kirche stand und aus dem 15. Jahrhundert stammte. Er schrieb Text und Melodie zu "Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren". Die heute gebräuchliche Melodie zu diesem Choral stammt allerdings nicht von Neander, sondern ist einem weltlichen Lied aus dem 17. Jhdt. entlehnt. Nach weniger als einem Jahr Tätigkeit in seiner Heimatstadt starb Neander am Pfingstmontag, den 31. Mai 1680 im Alter von 29 oder 30 Jahren an einer nicht näher beschriebenen Krankheit (möglicherweise an der Pest). Seine Grabstätte ist heute unbekannt; es wird nicht ausgeschlossen, dass sie sich unter der St.-Martini-Kirche befindet (nach Wikipedia).

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