Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

Free counters!

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

m-mueller

Prägender Forenuser

  • »m-mueller« ist männlich
  • »m-mueller« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 814

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

151

Sonntag, 29. Januar 2017, 20:30

In der unmittelbaren Nachbarockzeit sind wenige Kompositionen für Gitarre entstanden, Mozart hat nichts für Gitarre geschrieben, Beethoven soweit ich weiß auch nicht. Es gibt Transkriptionen bekannter Werke, aber die gefallen mir deutlich weniger als die Originale.

Hier zum Beispiel eine Mozart-Sonate, die es mit der spielerischen Leichtigkeit des Originals nicht aufnehmen kann.


m-mueller

Prägender Forenuser

  • »m-mueller« ist männlich
  • »m-mueller« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 814

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

152

Sonntag, 29. Januar 2017, 20:57

Kompositionen aus der Barockzeit und aus Spanien (bzw. spanisch beeinflußten Ländern) sind m.E. die beiden Hauptsäulen der klassischen Gitarrenmusik.

Hier ein etwas modernerer Komponist: Manuel Ponce (1882 - 1948), ein Mexikaner, der einiges für Gitarre geschrieben hat, und zwar mit einem sehr schönen Stück, das auch noch gut gespielt ist:




zweiterbass

Prägender Forenuser

  • »zweiterbass« ist männlich

Beiträge: 3 874

Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

153

Sonntag, 29. Januar 2017, 21:37

Hallo m-mueller,

mein Beitrag betrifft die 5-chörige, = 2 Saiten je gestimmter Grundton, Barockgitarre, die, soviel ich weiß, auch anders gestimmt ist.

Logistik-Anforderungen - ja, aber der Klangunterschied ist wohl überwältigend und liegt (weit) über der Konzertgitarre, nicht nur wegen der freischwingenden tiefen (meist 14) Basssaiten.

Die Konzertgitarre ist vom ganz anderen Klang her mehr für die Musik der Nachbarockzeit prädestiniert.

Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

m-mueller

Prägender Forenuser

  • »m-mueller« ist männlich
  • »m-mueller« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 814

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

154

Sonntag, 29. Januar 2017, 21:51

Ich widerspreche gar nicht, daß sich die Theorbe besser (voller) als sowohl die Laute als auch die Gitarre anhört - aber sie hat sich nicht durchgesetzt, ganz pragmatisch ist zu erkennen. daß es die meisten auch Barockstücke mit Gitarre und nicht Theorbe gibt. Und mir gefällt eben auch der Gitarrenklang ausgezeichnet.

zweiterbass

Prägender Forenuser

  • »zweiterbass« ist männlich

Beiträge: 3 874

Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

155

Donnerstag, 9. Februar 2017, 18:36

Hallo,

im Konzert des Hochschulpodiums Gitarre (Musik der Renaissance) der Musikochschule Nürnberg gab es folgende Kuriosität zu hören/sehen, in der Originalfassung (!) von Dowland:



In Nürnberg "bearbeiteten" zwei junge Frauen die Gitarre, die größere saß hinter der kleineren welche auf einem längs gestellten Klavierhocker Platz fand. Gegen Ende des kurzen Stücks gab es aus dem Publikum heitere Beifallskundgebungen und aufmunterndes Gelächter, was einen Lachanfall bei den beiden Interpretinnen auslöste, sie aber das "Werk" dennoch sehr gut zu Ende brachten - eine fröhliche Zuhörerschar vor ihnen.

Viele Grüße
zweiterbass

Hallo Seicento, vielleicht fällt Dir eine (Deiner hervorragenden) Bearbeitungen dazu ein?!
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

m-mueller

Prägender Forenuser

  • »m-mueller« ist männlich
  • »m-mueller« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 814

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

156

Sonntag, 19. Februar 2017, 23:58

Hallo zweiterbass,

ähnliche Showeinlagen gibt es von Zeit zu Zeit bei den meisten großen Festivals. Ich fand es immer sehr erheiternd.

m-mueller

Prägender Forenuser

  • »m-mueller« ist männlich
  • »m-mueller« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2 814

Registrierungsdatum: 9. Januar 2007

157

Montag, 20. Februar 2017, 00:07

Anbei die Aufnahme eine der wohl besten Fusions aus Gitarren- und indischer Musik.

Komme gerade von einer Reise aus Indien zurück und lasse das noch ein bißchen kurzfrist-nostalgiasch ausklingen. Btw: unsere indischen Verwandten (Eltern und Geschwister unserer Schwiegertochter) fahren auf diese Stücken ziemlich ab, sie sind also wohl vom Feeling nicht so unterschiedlich zu einem klassischen Raga.



Hier als CD: