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m-mueller

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Dienstag, 23. September 2014, 01:19

noch eine etwas hölzerne Fuge aus einer berühmten Feder: Mozart, KV 401

https://www.youtube.com/watch?v=ttNmbQHH39E

m-mueller

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Dienstag, 23. September 2014, 22:11

64 Magnificat-Fugen von Pachelbel, einige sind wunderschön.

https://www.youtube.com/watch?v=_yxp59cJ…66A6FC306C8E317


Als Tonträger z.B. hier:


Bachiania

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153

Mittwoch, 24. September 2014, 07:09

Bach, Demidenko (WTK II)

BWV 875

https://www.youtube.com/watch?v=4p9DDclRILc, ab 2:05

DAS ist eine Fuge!

Danke, m-mueller, für diese Erwähnung. In der Tat ist diese Fuge eine meiner liebsten innerhalb des Wohltemperierten Klaviers. [Doch kaum spricht man solches aus, wird einem bewusst, wie viele große Fugen sich in diesen zwei Bänden befinden, und muss sofort revidieren. Diese Fuge ist ebenso großartig wie die meisten im WTC.]

Es ist faszinierend, wie Bach hier die Energie des Präludiums in das Fugenthema mitnimmt. Und dann in dem chromatischen Abwärtsschreiten plötzlich verlangsamt, so dass hier völlig gegensätzliche Kräfte aufeinander treffen.

Es ist interessant, dass Bach hier nach der Exposition keine vollständige Durchführung des Themas durch alle Stimmen mehr setzt. Auch die Tonalität bleibt im Rahmen d-moll, ohne diesen wesentlich zu verlassen.
Bach lässt das Thema zwei Mal in Engführung in Abstand von nur einem Viertel erscheinen (Einmal Alt/Sopran, einmal Alt/Bass in Umkehrung). Doch wenn er hier auch nicht alle Möglichkeiten der kontrapunktischen Verarbeitung nützt, so hat diese Fuge doch eine sehr intensive emotionelle Qualität, die besonders dort zum Tragen kommt, wo er den Schluss quasi aus der Tiefe heraufschreitend vorbereitet und in eine würdige Steigerung führt !

Schön, dass du nun hier wieder schreibst, m-mueller ! So viele Menschen gibt es ja nicht gerade, die der Leidenschaft "Fugenhören" frönen !


Viele Grüße,

:) Bachiania :)
Man sagt, wenn die Engel für Gott spielen, so spielen sie Bach, füreinander aber spielen sie Mozart.
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zweiterbass

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Mittwoch, 24. September 2014, 23:09

Hallo m-mueller,

meine Kurzbemerkungen:
142, 143 - weder Fugenthema noch Interpretation noch Klang befriedigend
144 - da ist zumindest der Klang besser
145 - sehr gut, fällt aus dem "üblichen" Fugeneinerlei angenehm heraus, sowohl Thema wie auch Klang
146 - der konnte auch schon besser instrumentieren
147 - W. F. Bach, Silbermann = oft gelobt, aber auch schon oft so ähnlich gehört
148 - das kann der Vater besser
149 - da wird eine Orgel im Video eingeblendet, soll das ein Witz sein?
150 - JA!
151 - Aufnahme vom Klang viel zu trocken, da verliert auch Mozart

Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

m-mueller

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155

Mittwoch, 24. September 2014, 23:37

Hallo Bachiana,

sehr schön, wie Du den Aufbau der Fuge erklärst, da kann man auch als Noten-Analphabet einiges mitnehmen.

Ich schreibe hier mal so dann und wann, wenn ich etwas Zeit habe, was im Augenblick nicht immer ganz regelmäßig vorkommt. Aber ich freue mich durchaus sehr über Antworten, sonst fragt man sich, wofür man die Beiträge überhaupt verfaßt.

m-mueller

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Mittwoch, 24. September 2014, 23:41

Hallo zweiterbass,

ich vermute mal, daß es sich bei 149 um ein zweimanualiges Cembalo handelt, was einen einer Orgel ähnlich aussehenden Spieltisch hat.

Deinen Rügen zum Klang der Aufnahmen schließe ich mich an, da ist bei youtube leider von "toll" bis "mies" alles dabei.

zweiterbass

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157

Donnerstag, 25. September 2014, 08:15

Hallo m-mueller,

ja, 2-manualiges Cemablo, bei der Orchestergesamtaufnahme ist es kurz zu sehen.

zweiterbass
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158

Donnerstag, 25. September 2014, 09:52

Das Orgelstück des ca. 13jährigen Beethoven hätte wohl kaum jemand diesem Komponisten zugeordnet. Eher vermutete man einen Bach-Schüler o.ä. Vermutlich ist das auch gar nicht so verkehrt und Experten könnten aufzeigen, an welchen Stücken, vermutlich aus dem WTK, das Beethoven ja nachweislich schon als Kind gespielt hat und das von seinem Lehrer Neefe sicher auch zur Unterweisung verwendet wurde.

m-mueller

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Donnerstag, 25. September 2014, 19:50

13 Jahre alt... hatte ich nicht gesehen - dafür ist es dann schon ein herausragendes Werk.

m-mueller

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Donnerstag, 25. September 2014, 23:54

BWV 564, Toccata, Adagio und Fuge C-Dur, feinsinnig gespielt von Maria-Magdalena Kaczor

https://www.youtube.com/watch?v=FilzIfTf8O4, ab 11:22

Wohl nicht Bachs genialste Fuge, aber guter Durchschnitt für den Meister (und damit eine von den weit überdurchschnittlichen Fugen auf alles bezogen).

Guter Klang.

m-mueller

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Donnerstag, 25. September 2014, 23:58

Eine Doppelfuge von Albrechtsberger, gespielt von einem Bass-Quartett - gewöhnungsbedürftiger Klang.

https://www.youtube.com/watch?v=yby3I5KBwuw

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Samstag, 27. September 2014, 00:00

Eines der einleitenden Stücke der Chandos Anthems - von denen gibt es 11; sie werden aufgrund der merkwürdigen Zusammensetzung des Orchesters des Duke of Chandos, in dessen Dienste sich Händel für einige Jahre befand, nur selten aufgeführt, gehören aber zum besten, was Händel überhaupt hervorgebracht hat.

Die Fuge erklingt ab 1:03

https://www.youtube.com/watch?v=gEw7tlTqP5s

Ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch für die Tonqualität.

Ich besitze die folgenden 4 CDs, die alle ganz großartig aufgenommen sind und zu meinem eisernen Bestand gehören:



Wesentlich besser aufgenommene Orchester-CDs sind mir nicht bekannt.

m-mueller

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Sonntag, 28. September 2014, 12:16

Phantastische Fuge, die unser Chor auch schon gesungen hat.

Ehre und Preis sei Gott, dem Herren in der Höhe, Johann Sebastian Bach, BWV 243, Nr. 11

https://www.youtube.com/watch?v=J-0muOJz2SU


im Original und mit professionellen Sängern:

https://www.youtube.com/watch?v=vPbMW7Wh_qQ

Dieter Stockert

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164

Sonntag, 28. September 2014, 13:32

Noch nicht genannt (oder von mir übersehen) wurden die 24 Präludien und Fugen für Klavier von Dimitrji Schostakowitsch.



Wie muss ich es anstellen, dass die angehängten Bilder direkt im Beitrag angezeigt werden?

BITTE auf BEARBEITEN gehen und den von mir generierten Code ansehen
MOD 001 Alfred
Die Zahl zwischen den Tags ist die jpc Bestellnummer.
»Ich habe keine Zeile geschrieben.« (Thomas Brasch: Der schöne 27. September)

m-mueller

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Sonntag, 28. September 2014, 20:03

Hallo Dieter,

schön, daß Du Dich hier beteiligst.

Die Shostakovich-Fugen sind bestimmt schon erwähnt worden, möglicherweise aber bereits im Vorgängerthread "Beste Fugen".

Mindestens die Fuge Nr. 7 gehört da m.E. auch rein.


https://www.youtube.com/watch?v=Qe1vF0bgmb4

Aber das Fugenuniversum ist so groß, da gibt es noch vieles an das Licht dieses Threads zu befördern - wir haben z.B. bisher nur ganz wenige Fugen aus Bachs Vokalwerken hier besprochen.

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166

Sonntag, 28. September 2014, 22:27

Noch nicht genannt (oder von mir übersehen) wurden die 24 Präludien und Fugen für Klavier von Dimitrji Schostakowitsch.

Quellcode

1
https://www.dropbox.com/s/ne8lxs5k5e2tz38/Folder.jpg?dl=0

Quellcode

1
https://www.dropbox.com/s/8rokdx1ik6y6ud1/Folder%202.jpg?dl=0


Wie muss ich es anstellen, dass die angehängten Bilder direkt im Beitrag angezeigt werden?

Es ist normalerweise davon abzuraten, eigene Bilder zu verwenden. Am einfachsten verlinkt man jpc oder Amazon cover mittels deren Bestell- bzw. ASIN-Nummern. Dafür gibt es beim Verfassen der Nachricht die Tasten "JPC" und "Am". Alternativ muss man diese Nummer ohne Leerzeichen vorher oder nachher zwischen "[jpc]" und "[/jpc]", natürlich ohne "" setzen. Eigene Bilder kann man mit dem Sonnenuntergang/Bild-Symbol "Grafikadresse" einfügen verlinken. Das geht bei Deinen Dropbox-Links anscheinend nicht ohne weiteres. Aber man sollte das eh nur machen, wenn die CD vergriffen und kein Cover mehr bei Amazon verlinkt ist, da es viel einfacher ist.

Bachiania

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Dienstag, 30. September 2014, 23:57

Magnificat-Fugen von Pachelbel, einige sind wunderschön.

Diese sind in der Tat interressant. Pachelbel stellt sozusagen den Übergang dar zwischen den (früh- und mittelbarocken) "Ricercari" Frescobaldis und Frobergers hin zu den ausgereiften "Fugen" eines Spätbarock, etwa Bach, Händel und anderen [Man gestatte mir, hier auch meinen Liebling Zelenka zu erwähnen].
Pachelbel setzt hier sehr ausgeprägte Theme ein, oft mit Sprüngen und Tonwiederholungen, die durchaus auch im Stile einer spätbarocken Fuge stehen könnten. Doch sind die meisten seiner Fugen nur dreistimmig und beschränken sich in ihrer thematischen Arbeit auf die Einfühung des Themas in allen Stimmen. Dann setzt sich die Musik oft in Art einer freien Fantasie fort und beendet die meist eher kurzen Stücke ohne dass Pachelbel jemals weitere kontrapunktische Verwertung der Themen anstreben würde. Keine weiteren Durchfühungen, keine Veränderungen des Themas.

Interessant ist vielleicht noch, warum Pachelbel so viele "Magnificat-Fugen" schrieb. Er komponierte diese in seinen letzten Jahren in Nürnberg. Das Magnificat wurde im Rahmen der Vesper gesungen und von der Orgel begleitet. Diese Begleitung basierte vorwiegend auf dem thematischen Material des gregorianischen Gesanges. Pachelbel jedoch führte mit seinen Fugen gänzlich neu erfundene Themen ein und bereicherte mit Sicherheit diese wohl oft ein wenig eintönigen Liturgien in hohem Maße. Er schrieb diese Fugen übrigens – wie auch traditionell öfters in der Komposition des Magnificats üblich – durch alle modalen Tonarten.

Auch Youtube lassen sich noch manche dieser kurzen, hörenswerten Stücke finden.

Viele Grüße,
Bachiania
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Dienstag, 7. Oktober 2014, 00:16

Domenico Scarlatti, Fuge g-moll, L 499, Pnina Becher (ziemlich gut !)

https://www.youtube.com/watch?v=LiGvy7qnrNk


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Dienstag, 7. Oktober 2014, 00:39

Eine weitere Fuge von Domenico Scarlatti:, Fuga K.58, José Carlos Araújo

https://www.youtube.com/watch?v=6cu_ZVp_rng


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Mittwoch, 8. Oktober 2014, 16:51

Eine weitere Fuge von Domenico Scarlatti:, Fuga K.58, José Carlos Araújo

https://www.youtube.com/watch?v=6cu_ZVp_rng

Eine großartige Fuge, in der Tat. Danke, m-mueller, für diese Entdeckung !
Dieses Thema indessen ist ja geradezu atonal und somit nicht wirklich geeignet, einem barocken oder bestenfalls präklassischen Komponisten zugeordnet zu werden. Dieses hat mich interessiert und ich habe mir die Noten gesucht. Und hier kam eine lustige Geschichte zutage:

Diese Fuge ist in Wahrheit eine einsätzige Sonate in g-moll, komponiert 1739. Bekannt wurde sie indessen unter dem Namen "Cat Fuge". Diesen Namen hat ihr nicht Scarlatti selbst gegeben, sondern ein nachmaliger Verleger. Dennoch stammt er von Scarlatti. Der Komponist hatte offenbar eine Katze mit dem Namen "Pulcinella", die es liebte, auf dem Klavier herumzuspazieren. Einen dieser Spaziergängen schrieb Scarlatti nieder (heute würde man so etwas vermutlich zunächst mit dem IPhone aufzeichnen;).
Es war die doch einigermaßen ungewöhnliche Tonfolge g - b - es - fis - h - cis. Diese hat Scarlatti zum Thema seiner Fuge erkoren. Dafür sei ihm hohe Bewunderung gezollt, ist es doch kaum möglich, diesen Noten einen irgendwie sinnvollen, und noch dazu seiner Musiksprache entsprechenden Zusammenhang zu geben. Scarlatti, der Tastenlöwe, hat es geschafft, und noch dazu ein richtig gutes Stück Musik geschrieben !

Doch eine Frage muss man sich konsequenterweise stellen. Die findigen Interpreten und Verleger des 19. Jahrhunderts, die dieser Fuge einen so zugkraftigen Namen verliehen, scheinen vergessen zu haben, worüber diese Katze eigentlich spazierte. Müsste dieses nicht ein Cembalo gewesen sein ???

Hier gibt es diese Fuge übrigens auch auf Cembalo gespielt:



(Achtung: die Noten auf dem Video sind die falschen !)


Viele Grüße,

Bachiania
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Mittwoch, 8. Oktober 2014, 23:39

Hallo Bachiana,

auch auf dem Cembalo hört sich der Scarlatti vorzüglich an, auch wenn es "nur" seine Katze "komponiert" hat.

Hier etwas völlig anderes, ich finde es ziemlich genial, die Fuge (oder zumindest fugenartige Einsätze) gibt es ab 2:18 - unser Chor müht sich auch gerade damit ab...

https://www.youtube.com/watch?v=WSUFzC6_fp8

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Samstag, 11. Oktober 2014, 16:54

Da das ist ja etwas Schönes! Das glaube ich gerne, dass euer Chor sich damit nicht ganz leicht tut! Welchem Stil würdest du übrigens diese Musik zuordnen? Irgendwie kann ich das nicht mal grob bestimmen .... :?:
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Sonntag, 12. Oktober 2014, 11:47

Hallo Bachiana,

ich bin ja ohnehin nicht der größten Theoretiker einer, insofern kann ich da leider auch keinen Stil erkennen - am ehesten erscheint mir "Barock-Pop" angebracht, vielleicht in der Kurzfassung als "Barop"?

"Barpop" wäre wohl eher kontraindiziert, ebenso wie "Parock, "aber vielleicht ginge auch "Prock" ?

Da wäre zumindest der Name so eingängig wie die Musik.

:hello:

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 23:30

Gottlieb Muffat hat eine Reihe von ganz netten, wenn auch recht kurzen, Fugen geschrieben,

hier eine in G-Dur

https://www.youtube.com/watch?v=kNNx8iiEVjM

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 23:32

die in D-Dur ist auch nicht viel länger

https://www.youtube.com/watch?v=P5lZmnQjOPk

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 23:34

Eine weitere Fuge von Domenico Scarlatti:, Fuga K.58, José Carlos Araújo

Hallo m-mueller,

leider ist weder der Ort, Bj. und der Erbauer der Orgel genannt (deren Klang mir sehr gut gefällt); auch die Registrierung ist sehr passend.

Hallo Bachinia,

die von Dir genannte "Cat-Fuge" kann m. E. nicht die Fuga K58 sein.

Viele Grüße
zweiterbass
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Sonntag, 12. Oktober 2014, 23:37

hier alle 6 Fugen aus Muffats "Toccata Duodecima" -

https://www.youtube.com/watch?v=udn6MkPfU-E

Muffat scheint nicht sehr bekannt gewesen zu sein, was die youtube-hits reflektieren: immerhin 17! Aufrufe seit März 2013 - dürfte nahe des Negativrekords sein. Dabei sind die musikalischen Ideen gar nicht so übel, insbesondere die Fuge 1 gefällt mir sehr gut.

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Sonntag, 12. Oktober 2014, 23:53

Hallo zweiterbass,

zur Orgel habe ich leider auch keine weiteren Erkenntnisse.

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Samstag, 18. Oktober 2014, 00:29

Pachelbel hat eine ganze Reihe von Ricercar geschrieben, die eine Vorform der Fuge darstellen.

Hier das Ricerar in c-moll

https://www.youtube.com/watch?v=tcetV1eh53w

auf CD gibt es das hier:


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Samstag, 18. Oktober 2014, 14:59

Gestern habe ich eine CD erhalten, die mir heute viel Freude bereitet:



Insbesondere die sehr kurze Fuga (1:46 min) aus dem Caprcio BWV 992 höre ich gerade in Dauerschleife.

Es ist ein Stück mit einem fröhlichen, optimistischen Grundton und paßt hervorragend zu meinen anderen beiden Lieblingskurzfugen (Echo aus BWV 831 und die Fuge aus BWV 881) und ist damit die dritte Kurzfugen-10.

Hier ein kleiner Höreindruck (Demidenkos Interpretation ist um ein Vielfaches besser)

https://www.youtube.com/watch?v=C_fL5uA8LG0

btw.: Feiningers "Marktkirche in Halle" finde ich als Cover außerordentlich passend.

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