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zweiterbass

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Freitag, 24. Januar 2014, 21:10

Hallo,

mein Verständnis von Fuge und Kanon:

Die Fuge hat eine sehr streng geregelte Struktur zum Ablauf eines Musikstückes.

Erster Durchgang:
1. Stimme: Hauptthema..Kontrathema..frei………………………........Modulation
2. Stimme: ----------------Hauptthema..Kontrathema..frei……….....Modulation
3.Stimme:----------------------------------Hauptthema..Kontrathema.Modulation
4. Stimme:-------------------------------------------------Hauptthema..Modulation
(Normalschrift = Fugen-Grundtonart – Kursivschrift = Dominante)

Zweiter Durchgang: Durch die Modulation wird in eine andere Tonart (nach Wahl des Komponisten) gewechselt – die Struktur bleibt gleich, nur welche Stimme beginnt ist dem Komponisten überlassen, mit entspr. Änderungen in der Reihenfolge innerhalb der Stimmen.

Wie eine Fuge endet, ist auch dem Komponisten überlassen; i. d. R. steht am Ende eine Kadenz, die zur Fugen-Grundtonart zurückführt.

Selbstverständlich ist es auch die Entscheidung des Komponisten, wie streng er sich bei seiner Komposition an die überlieferte Struktur, die unter J. S. Bach ihren Höhepunkt erreichte, halten will oder z. B. auch Mischformen mit dem Kanon, der Passacaglia usw. eingeht.

Im Kanon setzen an der in den Noten festgelegten 2. Einsatzstelle (Fermatezeichen) die 2. und folgende Stimmen nacheinander im gleichen Ton ein – höchstens unterschieden im Oktavabstand – und beginnen die Melodie/das Thema neu, wenn sie an dessen Ende angelangt sind. Ein Kanon kann auf zweierlei Arten enden: Der „Dirigent“ gibt das Zeichen zum gemeinsamen Aufhören aller Stimmen; dazu gibt es in den Noten (oder man macht das nach Gehör) besonders gekennzeichnete Stellen (Fermatezeichen), bei welchen dann ein besonders wirkungsvoller Schluss, meist ein voller Akkord, den Kanon beendet. Die 2. Art: Der „Dirigent“ gibt der zu Beginn einsetzenden Stimme das Zeichen zum Beenden, wenn die Stimme am Ende der(s) Melodie/Thema angekommen ist; bei den weiteren Stimmen wird ebenso verfahren, sodass der Kanon mit einem letzten Teil der/des Melodie/Themas einstimmig ausklingt.

Viele Grüße
zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

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Sonntag, 26. Januar 2014, 19:42

Hallo Zweiterbass,

das sind ja nun eine ganze Reihe von Anforderungen, die, wie ich meine, doch ein wenig zu den Aussagen JRs in Widerspruch zu stehen scheinen.

Sollten KSM oder Tastenwolf diese Zeile lesen, würde ich um weitere Erleuchtung bitten.

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Sonntag, 26. Januar 2014, 19:48

Ein gewaltiges Werk der Welt-Musikliteratur weist ebenfalls einen, wenn auch vergleichsweise geringfügigen, Fugencharakter auf: Mozarts Requiem.

Es sind mehrere Fugen, resp. fugierte Einsätze, enthalten, wer sucht, wird fündig:

http://www.youtube.com/watch?v=q5Y2B55nKZY

in dieser bemerkenswerten Sammlung enthalten


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Sonntag, 26. Januar 2014, 19:57

Hier ist die von Adrian in Beitrag 90 angesprochene Fuge von Barber:

http://www.youtube.com/watch?v=extTpLvtfCo

nicht my cup of exactly, aber eventuell vielleicht wohl eine mehr oder weniger Fuge.


hier auf CD


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Sonntag, 26. Januar 2014, 20:14

Johann Adam Reinecken, Fuge g-moll

http://www.youtube.com/watch?v=nB1_lgko2w0


mit einer etwas "erwachseneren" Orgel hört es sich gleich nochmal um ein Pfund besser an:

http://www.youtube.com/watch?v=ahBriNRYJGQ

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Sonntag, 26. Januar 2014, 20:33

eine recht schöne g-moll-Fuge gibt es von Gerolamo Frescobaldi

http://www.youtube.com/watch?v=MXzgPVgdbAQ

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Sonntag, 26. Januar 2014, 20:38

Hatten wir zwar schon bei den "Beste Fugen", aber weil es auch eine g-moll-Fuge ist, und zudem wohl eines der meist gecoverten Stücke aus der Klassik, hier noch einmal Bachs "kleine g-moll" mit einem Saxophon-Quintett.

http://www.youtube.com/watch?v=BhgcXqWQhkQ

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Sonntag, 26. Januar 2014, 22:32

Eines der frühen Werken Beethovens, WoO 31, sein einziges Werk für Orgel, eine Fuge, allerdings nicht in g-moll

http://www.youtube.com/watch?v=xbQJxU0TxQU

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Sonntag, 26. Januar 2014, 22:45

Was grauenhaft Einfallsloses: eine Fuge von Michel Rondeau (der mehrere Fugen geschrieben hat, aber nach dieser reicht es eigentlich schon), ein zeitgenössischer Komponist, geboren 1948.

http://www.youtube.com/watch?v=21SQztUrQnY, ab 1:40

zweiterbass

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Montag, 27. Januar 2014, 20:03

eine recht schöne g-moll-Fuge gibt es von Gerolamo Frescobaldi

Die durch die sehr transparente Interpretation noch hinzu gewinnt (weil ich dadurch die Struktur besser erkennen kann - vom Tüpfelchen auf dem "i" ganz abgesehen).
Viele Grüße
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Montag, 27. Januar 2014, 22:39

Hallo zweiterbass,

schön, daß Dir der Frescobaldi auch gefällt. Was sagst Du zu dem Reinecken? Und Bachs g-moll auf Saxophonen?

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Montag, 27. Januar 2014, 22:47

Der brasilianische Komponist Heitor Villa-Lobos war ein großer Freund bachscher Musik.

Er hat einige Stücke namens Bachianas Brasileiras als Hommage an Bach geschrieben.

Und wie zu erwarten, gibt es da natürlich auch Fugen, oder das, was der gute Heitor für Fugen hält.

http://www.youtube.com/watch?v=oXdCHimdIu0


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Dienstag, 28. Januar 2014, 00:10

Noch ein südamerikanischer Komponist hat sich an Fugen versucht: Astor Piazzolla, der Begründer des argentinischen Tango.

Hier seine Fuga y misterio, die ich für durchaus gelungen halte.

http://www.youtube.com/watch?v=m6xtr8p-gqY

Hier erhältlich:


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Dienstag, 28. Januar 2014, 00:33

Nicht vorenthalten wollte ich Villa-Lobos Fuge in Bach-Bras 9

http://www.youtube.com/watch?v=mEpfaZhn2qc, ab ca. 3 min

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 09:55

Nicht mal ein Dattelkern in der Wüste:

Ernesto Ferreri, ein zeitgenössischer Komponist, Streichquartett Nr. 3

http://www.youtube.com/watch?v=69okMKIwWY0, ab 2:30

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 10:06

Was zur Erholung:

Giovanni Battista Fasolo (ca. 1598 bis 1680), Ricercata prima

http://www.youtube.com/watch?v=BVWsDtSxqlw

die im youtube-Link abgebildete CD ist anscheinend bei amazon oder jpc nicht mehr erhältlich (es gab nur noch was mit mp3, so tief wollen wir aber nicht sinken)

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 10:10

Noch ein schönes Stück von dieser CD (mit allerdings nicht so ganz starkem fugigen Charakter)

http://www.youtube.com/watch?v=nHxv6CP-LbY

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 10:43

Grieg, Fuge f-moll (Allegro con fuoco), auf einer CD enthalten, die es anscheinend auch nicht mehr im Handel gibt (2007, Regis Records). Es spielt das Raphael Quartet.

Sehr schönes Werk, manchmal meint man, den Romantiker herauszuhören.

http://www.youtube.com/watch?v=ZohNKltVypo

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Donnerstag, 30. Januar 2014, 18:09

Nicht so produktiv wie Sechter (6000 Fugen), aber immerhin auch eine stolze Zahl von über 100 Fugen (Fughetten) hat Johann Ernst Rembt (1749 - 1810) geschrieben.

Hier eine youtube-Version von 3 Fughetten, bei der das Abspielgerät (Plattenspieler) ganz ohrenscheinlich ein Gleichlaufproblem hat - Joachim Schneider als Verfechter der Sinnhaftigkeit von Plattenspielern würde hier vermutlich auch konzedieren, daß ein CD-Spieler angebrachter gewesen wäre - aber wahrscheinlich gibt es schlicht keine CDs, jedenfalls habe ich bei amazon und anderen nur Noten gefunden.

http://www.youtube.com/watch?v=bZusiLHzRao




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Freitag, 31. Januar 2014, 22:24

Einer, von dem man eher nicht vermutet hätte, daß er auch eine Fuge geschrieben hat, ist Chopin.

Hier seine Fuge a-moll:

http://www.youtube.com/watch?v=D0RrT6hMOgI

u.a. hier zu finden:


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Montag, 3. Februar 2014, 00:40

Eine der fetzigsten Fugen überhaupt: Bach, Johannespassion, Lasset uns den nicht zerteilen

http://www.youtube.com/watch?v=7jLzxqJnz3c

hätte auch bei den "Beste Fugen" aufgenommen werden können.

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Samstag, 8. Februar 2014, 01:03

Eine der gewaltigen Orgelfugen Bachs:

BWV 552, die Triple Fuge St. Anne - triple, weil es darum geht, Gottvater, Sohn und Heiliger Geist musikalisch in Form zu setzen.

http://www.youtube.com/watch?v=BJmxQ7zYcow

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Montag, 24. Februar 2014, 00:02

Valentina Lisitsa spielt Bachs Partita c-moll 826

http://www.youtube.com/watch?v=WnangtY3UH0, ab 11:47 min

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Montag, 24. Februar 2014, 00:15

Interessantes zur Fugen-Theorie

http://www.youtube.com/watch?v=8osdG_-zEIE, ab 11:00 min

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Montag, 24. Februar 2014, 00:51

Gould, der meist durch Sony-Zensur dem Internet entzogen ist, mit Fuge es-moll aus dem WTK II

http://www.youtube.com/watch?v=AcJrr74mQeU, ab 5:11

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Montag, 24. Februar 2014, 01:24

Nochmal Gould (Arte sei Dank): Fuge aus BWV 891, (h-moll, WTK II)

http://www.youtube.com/watch?v=Q5Mv3T3ANjY

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Dienstag, 25. Februar 2014, 22:47

Interessantes zur Fugen-Theorie

Hallo m-mueller,

ich wollte die Erklärung der Fuge anhand der Noten verfolgen - komme aber bei der mir zur Verfügung stehenden Website für Notenausdruck auf ganz andere Noten für die Fis-Dur Fuge aus dem WTK als auf dem YouTube-Link. Sobald ich da eine Klärung herbeiführen kann, komme ich auf Deinen Beitrag zurück.

Viele Grüße
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Mittwoch, 26. Februar 2014, 02:16

Hallo zweiterbass,

ich hoffe nicht, daß sich der Herr, der so kundig über Fugen erzählt, in den Noten vertan hat.

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Mittwoch, 26. Februar 2014, 02:18

Hier eine Fuge von Reincken in der Bearbeitung des 20-jährigen Bach; mit Grigory Sokolov spielt einer der Weltklasse-Leute

http://www.youtube.com/watch?v=XU9lKkqfm6M, ab 2:19

Es ist auch außerhalb der Fuge ein sehr anhörenswertes Werk.

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Donnerstag, 27. Februar 2014, 00:03

Eine der weltweit wohl bekanntesten Fugen ist Pachelbels Canon in D (ok, kein Quintabstand in den Einsätzen der verschiedenen Stimmen, aber ich halte das durchaus für eine der Nebenformen von Fugen) - weil er so eingängig ist, wird er oft auch für kitschig gehalten.

Kitsch kann schnell aufkommen, wenn mal wieder einer von den Verschlimmbesserern eine "gute" Ide hat, wie man an dem Canon herumschrauben könnte - im Original ist er erstaunlich kitschfrei.

http://www.youtube.com/watch?v=soIQ52hkMXw