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  • »Johannes Roehl« ist männlich

Beiträge: 11 483

Registrierungsdatum: 12. August 2005

91

Sonntag, 5. April 2015, 10:07

Mir leuchtet nicht so recht ein, warum es einen groß angekündigten Schwerpunkt geben sollte.
Zu den zahlreichen berühmten russischen Komponisten/Werken gibt es bereits zahlreiche Threads. Die können jederzeit weitergeführt werden, warum das systematisch oder konzentriert erfolgen sollte, sehe ich eigentlich nicht.
Und dass Miaskowskij, Weinberg, Schnittke oder Eshpai plötzlich jedermanns große Favoriten werden, kann man kaum mit zusätzlichen Meta-Threads erzwingen. (Ich habe eine der von Wolfgang/Teleton empfohlenen Eshpai-CDs zügig wieder verscherbelt, klang für mich nach "russischem Gershwin" mit Pseudo-Jazz-Elementen, für meinen Geschmack eher überflüssig :untertauch: )

hami1799

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  • »hami1799« ist männlich

Beiträge: 3 438

Registrierungsdatum: 6. Februar 2012

92

Sonntag, 5. April 2015, 10:34

Interessieren würde mich, weshalb Lady Macbeth in Beitrag 86 unkommentiert als furchtbar bezeichnet wird? Ich habe die Oper vor Jahren in Stuttgart gesehen und kann das Urteil nicht nachvollziehen (muss ich wahrscheinlich auch nicht).

Muss man wirklich nicht, lieber WoKa, und ich tu´s auch nicht. Aber Väterchen Stalin hat das in Kraft seines immensen Kunstverständnisses etwas anders gesehen.

WoKa

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  • »WoKa« ist männlich

Beiträge: 2 511

Registrierungsdatum: 12. Februar 2015

93

Sonntag, 5. April 2015, 12:42

Okay - hatte versehentlich die Wertung dem Verfasser der Nachricht zugeordnet.

Schöne Ostern!
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

timmiju

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  • »timmiju« ist männlich

Beiträge: 1 543

Registrierungsdatum: 5. Oktober 2010

94

Sonntag, 5. April 2015, 19:03

Natürlich, wenn schon der Onegin Schwierigkeiten bereitet, wird der Einstieg bei Mussorgskyj oder gar Schostakowitsch nicht gerade leicht, es sei denn, man empfindet den Onegin als zu wenig russisch.

Nein, zu wenig russisch finde ich den Onegin nicht, aber vielleicht etwas langatmig. Dagegen passiert bei Schostakowitschs Lady Macbeth unglaublich viel, das ist keine Lovestory, sondern eher schon ein Thriller.
:hello:
Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

hami1799

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  • »hami1799« ist männlich

Beiträge: 3 438

Registrierungsdatum: 6. Februar 2012

95

Sonntag, 5. April 2015, 20:04

Lieber timmiju,

meine Bemerkung über den Onegin war natürlich nicht auf Dich gemünzt, sonst wäre ja der folgende Bezug auf Schostakowitsch unlogisch.
Und es ist auch eher so, dass ich selbst den Onegin als nicht typisch russisch empfinde. Höchstens könnte ich von einem etwas parfümierten Russisch reden.
Das Urrussische finde ich dagegen bei Mussorgskyj.
Russisch vom Feinsten sind allerdings die Texte sowohl im Onegin als auch im Boris Godunov, stellenweise fast unverfälschter Puschkin.
Schostakowitsch könnte ich im Blindtest sicher nicht identifizieren.

teleton

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  • »teleton« ist männlich

Beiträge: 5 263

Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

96

Montag, 6. April 2015, 11:52

Zu den zahlreichen berühmten russischen Komponisten/Werken gibt es bereits zahlreiche Threads. Die können jederzeit weitergeführt werden, warum das systematisch oder konzentriert erfolgen sollte, sehe ich eigentlich nicht.
Ich finde schon, weil da noch sehr vieles unbehandelt und unbekannt ist.


Ich habe eine der von Wolfgang/Teleton empfohlenen Eshpai-CDs zügig wieder verscherbelt, klang für mich nach "russischem Gershwin" mit Pseudo-Jazz-Elementen, für meinen Geschmack eher überflüssig :untertauch: .
Hallo Johannes,
;) dann ist ja gut das nicht jeder den gleichen Geschmack hat. :P

:angel: Gerade was Andrei Eshpai angeht finde ich sein gesamtes Schaffen unglaublich hörenswert und unverzichtbar.
:thumbup: Dazu möchte ich zwei treffende Zitate von Lutgra aus dem Eshpai-Thread in Erinnerung bringen:

Ich halte Andrei Eshpai nach Schostakowitsch, Prokofieff und Myaskovsky für den bedeutendsten sowjetischen Komponisten des 20. Jahrhunderts.
Die diskographische Situation von Andrei Eshpai ist nach wie vor beschämend. Dass einer der besten und zugänglichsten sowjetischen Komponisten, der m.E. Aram Chatchaturian und Dimitri Kabalevsky locker auf die Plätze verweist, bisher nur in einigen Übernahmen von Melodiya durch das amerikanische Albany Records Label greifbar ist, ist ein Skandal. Die Mehrzahl der offensichtlich zahlreich vorhandenen Aufnahmen kann man derzeit nur von halb- bis illegalen Internetanbietern downloaden.
Gestern wieder gehört: die 3. Symphonie "To the memory of my father" Vladimir Fedosejev dirigiert das USSR TV and Radio SO und das 3. Violinkonzert "Bartok Concerto" gespielt von Nadezda Tokareva, Sergei Kondrashev dirigiert obiges Orchester. Ich finde nicht, dass man auf diese Musik verzichten kann und hoffe inständig, dass eines unserer Lieblingslabel hier demnächst Abhilfe schafft. 10 CDs wären das Minimum, was hier angesagt wäre.
Gruß aus Bonn, Wolfgang