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zweiterbass

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  • »zweiterbass« ist männlich
  • »zweiterbass« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 4 038

Registrierungsdatum: 2. Juni 2010

31

Mittwoch, 23. Januar 2013, 18:33

Hallo hami1799,
aufgrund des blauen Mod.-Einwandes kann ich Dir nicht antworten - ich habe Mod. Norbert höflich gebeten mir mitzuuteilen, was für ihn eine Anspielung ist - meine Bemerkung war ernst gemeint.

zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

hami1799

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  • »hami1799« ist männlich

Beiträge: 3 438

Registrierungsdatum: 6. Februar 2012

32

Mittwoch, 23. Januar 2013, 19:39

Zum fragwürdigen? Text der Geisterbraut (eigentlich: Hochzeitshemd).

Karel Jaromír Erben (1811-1870) war Dichter-Philologe und hat sich, wie die Gebrüder Grimm in Deutschland) mit dem Sammeln von Volksliedern beschäftigt. Einige dieser Sagen wurden zu Balladen, wobei Erben bestrebt war, den Volkston zu treffen.

Die vorliegende Geistergeschichte (Svatební Košile), in der Tradition der schottischen Ballade, gehört zu seinem populärsten Werk "Kytice z pověstí národních" (Ein Blumenstrauss aus Volkserzählungen).

Die Dichtung:
"Žel bohu, kde můj tatíček?
Již na něm roste trávníček!
Žel bohu, kde má matička?
Tam leží - podle tatíčka!
Sestra do roka nežila,
bratra mi koule zabila.

klingt womöglich wie ein Kinderreim, das ist aber keineswegs unbeabsichtigt.
Erbens Gedichte waren eben nicht nur für Erwachsene gedacht und hatten oft einen moralisierenden Ton, wie etwa der deutsche Struwelpeter.

Man darf auch nicht vergessen, dass diese Art Geistergeschichten der schottischen Ballade zu dieser Zeit weit verbreitet war.

Goethes "Der Erlkönig", Gottfried August Bürgers "Lenore", Puschkins "Der Bräutigam" und die "Dämonen" und die schottische, von Carl Loewe vertonte Ballade "Edward" sind nur einige Beispiele für die romantische Dichtung dieser Zeit.

Dichterisch erreicht Erben sicher nicht das Niveau eines Goethe oder Puschkin, schlecht sind seine Verse aber keinesfalls.

Norbert

Moderator

  • »Norbert« ist männlich

Beiträge: 7 034

Registrierungsdatum: 11. August 2004

33

Mittwoch, 23. Januar 2013, 19:52

Hallo hami1799,
aufgrund des blauen Mod.-Einwandes kann ich Dir nicht antworten - ich habe Mod. Norbert höflich gebeten mir mitzuuteilen, was für ihn eine Anspielung ist - meine Bemerkung war ernst gemeint.

zweiterbass

Du möchtest Beispiele, okay.

Beispiel 1: Siehe hier:

Zitat

Nachsatz: Ich hoffe, diesen Beitrag (sozusagen als abschließende Erklärung meines Kontaktes zu Dr. Holger Kaletha) noch posten zu dürfen und damit nicht gegen die mit Alfred getroffene Vereinbarung zu verstoßen.


Ein Verweis auf eine Vereinbarung mit Alfred hat in dem ganzen Beitrag nichts zu suchen. Sie ist zwischen ihm und Dir getroffen worden und muß nicht in die Öffentlichkeit getragen werden.

Beispiel 2:

Zitat

hoffentlich gilt dieser Beitrag für mich nun als Musikbeitrag, denn nur solche Beiträge darf ich schreiben, also ich mach's kurz...


Es ist für mich vollkommen unnötig, auch hier wieder auf die Vereinbarung anzuspielen. Du bist gefragt worden, also darfst du auch antworten. Was ist daran schwer zu verstehen?

Und abschließend: Selbstverständlich wirst du auf hami1799 eingehen dürfen, wenn es im Rahmen der Vereinbarung bleibt.

Viele Grüße

Norbert als Moderator

PS.. Die off-topics werden demnächst wieder entfernt.
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

hami1799

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  • »hami1799« ist männlich

Beiträge: 3 438

Registrierungsdatum: 6. Februar 2012

34

Donnerstag, 24. Januar 2013, 15:58



Auch wenn man´s nicht versteht, der Rhytmus in Erbens Ballade ist hörbar.

heikos

Schüler

  • »heikos« ist männlich

Beiträge: 111

Registrierungsdatum: 12. Januar 2013

35

Samstag, 26. Januar 2013, 01:46

Brahms sei ein viel größerer Komponist als Dvorák - was ich empört zurückgewiesen habe. Bei einem Russen könnte ich mir kaum vorstellen, dass er nicht Tschajkowskij über alles stellt.
Hm. Ich frage mich dann, was er eigentlich gesagt hat. Wenn mir jemand so etwas sagt (auch wenn es ein Tscheche ist :)) frage ich ihn immer, welche Maßstäbe er ansetzt. Brahms ist ein anderer Meister. Warum denken wir bloß immer ständig an Hitparaden? :D

Und einen Russen, der Tschajkowskij nicht mag? Tja, ich kann mir vorstellen, dass es jemanden gibt, der die Ouvetüre solenelle 1812 nicht ausstehen kann (mich zum Beispiel). Und, naja, doch. Es gibt wohl (Gott sei Dank) noch Einige, die Glinkas Genie besonders hoch schätzen. Aber wie viele sind das?. Tschajkowskij über alles? Ich glaube, das kann man allen Ernstes nicht überzeugend vertreten.

Neulich las ich zum ersten Mal in der Chronik von Rimski den Satz: *Vertraue auf Gott, aber mache selbst keine Dummheiten.* Kennst Du den? Aus dem Text ging hervor, dass ihn Rimski wohl nicht selbst erfunden hat; aber nichts Genaueres weiß ich nicht. Hast Du dies schon mal gehört?

Gruß Heiko
Heiko Schröder
Ahrensburg

"Wer sich im Ton vergreift, sucht nur in den glücklichsten Fällen nach neuen Harmonien."

Rheingold1876

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  • »Rheingold1876« ist männlich

Beiträge: 4 030

Registrierungsdatum: 5. Mai 2011

36

Mittwoch, 22. März 2017, 23:25

Eine neue Einspielung kündigt sich an



Gruß Rheingold
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."