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lutgra

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151

Dienstag, 22. September 2015, 11:31

Ich habe in den letzten Monaten entgegen meinen ursprünglichen Absichten - und natürlich oft angeregt durch die Diskussionen hier - doch wieder relativ viele CDs gekauft, die den schon vorhandenen Interpretationsansätzen weitere hinzufügten. Es stehen auch noch Dutzende derartige CDs ungehört im Regal. Wenn ich die Erfahrungen dieser Monate zusammenfasse, dann kommt dabei eigentlich nur heraus, dass ich zwar viele gute und auch einige sehr gute Einspielungen dazubekommen habe, aber kaum eine, die ich entscheidend besser finde als das was ich schon besaß.

teleton

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152

Dienstag, 22. September 2015, 12:20

Wenn ich die Erfahrungen dieser Monate zusammenfasse, dann kommt dabei eigentlich nur heraus, dass ich zwar viele gute und auch einige sehr gute Einspielungen dazubekommen habe, aber kaum eine, die ich entscheidend besser finde als das was ich schon besaß.

Genau das Gleiche musste ich bei vielen meiner CD-Neuzugänge in den letzten Monaten auch betrübt feststellen. Man hätte sich viel Zeit, Ausgaben und Nerven sparen können.
:thumbup: Aber zumindest bestätigt dies die ausgezeichnete Wahl der bisherigen Einspielungen im Bestand.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Alfred_Schmidt

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153

Dienstag, 22. September 2015, 13:03

Zitat

Wenn ich die Erfahrungen dieser Monate zusammenfasse, dann kommt dabei eigentlich nur heraus, dass ich zwar viele gute und auch einige sehr gute Einspielungen dazubekommen habe, aber kaum eine, die ich entscheidend besser finde als das was ich schon besaß.

Das ist es, was ich den neuen Aufnahmen - vermutlich ungerechterweise - anlaste.
Aber wie sollte es auch möglich sein,die "großen Alten" zu übertreffen, deren Nimbus allein schon unüberwindbar ist?

Allerdings gibt es auch Ausnahmen, wo nämlich Neueinspielungen in der Tat neue Einblicke ins Werk ermöglichen - und dennoch musikalisch sind. Sowas ist natürlich extrem selten - das liegt einfach in der Natur der Sache. Denn jede Neuaufnahme muß sich mindestens 60 Jahren Schallplattengeschichte stellen (also mit Einführung der Stereophonie) - manchmal auch länger. Daher erwerbe ich oft eine der alten "Referenzeinspielungen" und - alternativ dazu - Nischenprogramm mit derzeit lebenden Künstlern.
Generell aber werde ich meine Neukäufe so lange radikal einschränken, bis ich all die ungehörten CDs (ein paar Hundert) gehört und in die Sammlung einsortiert habe....

mfg aus Wien
Alfred
Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich (Wilhelm Busch - Prognose über die EU ??)

Bertarido

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154

Dienstag, 22. September 2015, 15:12

Aber wie sollte es auch möglich sein,die "großen Alten" zu übertreffen, dernem Nimbus allein schon unüberwindbar ist ?

Mein Verdacht ist gerade, dass es dieser Nimbus ist und nicht eine uneinholbare künstlerische Qualität, die das Urteil meist zugunsten der "Alten" ausfallen lässt. Ich behaupte hingegen, dass es unter den Künstlern der Gegenwart ebenso große gibt wie unter den älteren. Sie haben es schwerer, weil sie - wie Du zu Recht sagst - sich 60 Jahren Schallplattengeschichte stellen müssen. Aber wenn man einmal die Heiligenscheine abstreift, dann wird man feststellen, dass die "Alten" auch manches, wenn nicht gar vieles, schlechter gemacht haben als die Jungen es heute tun.

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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155

Dienstag, 22. September 2015, 15:47

Die, die den Nimbus pflegen, haben halt auch überhaupt kein Interesse daran, diese Situation zu überwinden.

lutgra

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156

Dienstag, 22. September 2015, 16:16

Mein Verdacht ist gerade, dass es dieser Nimbus ist und nicht eine uneinholbare künstlerische Qualität, die das Urteil meist zugunsten der "Alten" ausfallen lässt.

Na ja, über "künstlerische Qualität" kann man endlos streiten. Ich will ja auch meinen Geschmack überhaupt nicht verabsolutieren. Aber ich unterziehe mein Geschmacksurteil natürlich schon immer wieder dem Gegentest. Höre Beethoven von Kammerorchestern gespielt oder solchen, die sich der HIP-Bewegung zurechnen. Und höre dann wie gestern die 1. mit Szell und weiß, wo zumindest ich zu Hause bin.

lutgra

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157

Montag, 21. November 2016, 18:55

So langsam aber sicher bin ich beim Threadtitel angekommen. Meine Lust, die Sammlung weiter ins Uferlose wachsen zu lassen, hat in den letzten Wochen jedenfalls drastisch abgenommen. Ein Grund dafür ist, dass ich auch hier durchs Forum immer wieder auf Musikstücke gestoßen werde, die ich schon lange in der Sammlung habe, aber über die ich nichts sagen kann, da ich sie vor vielen Jahren das letzte Mal gehört habe. Und ich komme (spät) zur Erkenntnis, dass es vielleicht doch sinnvoller ist, das was schon da ist, besser kennenzulernen als ständig neue Hörarbeit vor mir aufzutürmen. Wobei ich inzwischen auch schon auf ungehörte CDs gestoßen bin, die ich aus einem spontanen Antrieb gekauft habe und wo ich gar keine Lust mehr habe, sie überhaupt zu hören und die ich möglicherweise ungehört wieder verkaufe.

Wenn es soweit ist, hat man vermutlich wirklich genug. Also werde ich all diese verführerischen Sonderaktionen (hoffentlich!) an mir vorbeiziehen lassen, alle diese schönen, fetten Boxen und nur noch ganz vereinzelt kleinere Lücken ergänzen (z.B. wenn fehlende Weinberg- oder Brian-Symphonien) eingespielt werden, oder die Lieblingsquartette mit sensationellen Neueinspielungen aufwarten (die Brahmsaufnahmen mit Belcea brauche ich unbedingt noch). Aber das war es dann auch schon, hoffentlich. :D

Alfred_Schmidt

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158

Donnerstag, 24. November 2016, 04:11

Glücklicher Mensch!

Glücklicher Mensch, der sich noch Illusionen hingeben kann und meint, er könne seine Sucht mittels Intellekt unter Kontrolle bringen. Das ist wie der JoJo-Effekt bei einer Diät.
Die Gedankengänge sind mir nicht fremd, lediglich, dass ich einmal in meinem Besitz befindliches nicht mehr hergebe. Aber Einkaufsbeschränkungen lege ich mir immer wieder auf, und sie halten dann auch (für 2 oder 3 Monate).
Da kommen teuflischerweise immer wieder CD auf den Markt, die man in seiner Jugend als Vinyl sein eigen nannte. Lieblingsinterpreten von gestern sind plötzlich wieder im Handel. Immer wieder wird einem suggeriert, man müsse auch die Interpreten von morgen, wenigstens aber jene von heute kennen. Dann erscheinen plötzlich Klavierkonzerte von Kozeluch und Sinfonien von Krommer - ein Muss (für mich). Gehört habe ich eine ganze Menge noch nicht, habe aber die Illusion, daß ich das meiste bei künftigen Threads verwenden werde können. Leider ist es aber so, daß immer wieder Threads eröffnet werden, wo ich nicht nur keine Ahnung vom Komponisten, sondern auch keine Aufnahmen von ihm habe. So geht das immer wieder weiter und am Ende wartet der Bettelstab auf mich. Wenn jemand in künftigen Jahren einen alten verbitterten Mann vor dem Wiener Stephansdom sitzen oder (besser) knien sieht, der um eine milde Gabe für seine Klassiksammlung bettelt - dann bin das mit hoher Wahrscheinlichkeit ich. Gebt also bitte und gebt großzügig. Ein verbeulter Hut liegt einsatzbereit auf meinem Schoß oder direkt neben mir......

mfg aus Wien
Alfred
Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich (Wilhelm Busch - Prognose über die EU ??)

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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159

Donnerstag, 24. November 2016, 17:56

Ich bilde mir schon ein, dass ich das oben geäußerte Vorhaben, ingesamt weniger anzuschaffen und insbesondere weniger Vervielfachungen von Standardrepertoire, in den letzten ca. 2 Jahren ansatzweise umgesetzt habe.
Zwar nicht so weit, wie ich gehofft hatte; das Volumen ist immer noch zu groß, als dass ich auch nur in die Nähe eines steady state käme. Aber es ist relativ viel Musik dabei, die ich noch nicht habe.
Meine Bestellungen seit September umfassen etwa 30 Posten, was einige mittelgroße (~10CDs) Boxen einschließt; die schiere Menge an CDs, mehr als 50 in weniger als 3 Monaten, würde außerhalb eines Klassikforums vermutlich als sehr viel empfunden. Davon sind 21 Posten Musik, die ich noch nicht hatte. Aber dieses Jahr gibt es höchstens noch ein oder zwei kleine Bestellungen ;)
Grob überschlagen kaufe ich immer noch mindestens doppelt so viel, wie ich sollte... Platz ist eigentlich nicht mehr viel, aber irgendwie findet sich immer noch eine Nische.

  • »Johannes Roehl« ist männlich

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160

Dienstag, 14. Februar 2017, 18:54

Ich habe im Januar überschlagen, wieviel ich 2016 ausgegeben habe, und es war etwa doppelt so viel wie geplant (und ungefähr genausoviel wie in den beiden Jahren vorher, schätze ich)... so viel zur Reduktion der Anschaffungen. Wenn ich im Februar nichts mehr kaufe und den Schnitt dieser ersten beiden Monate halte, wird es allerdings etwas weniger, aber immer noch zu viel. D.h. ich muss mich noch mehr zusammenreißen oder endlich mal ein wenig mehr aussortieren.

Alfred_Schmidt

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161

Dienstag, 14. Februar 2017, 19:06

Es ist bei mir so, dass es vermutlich allein aus finanzieller Hinsicht kaum vertretbar wäre - so weiterzusammeln wie bisher. Mit ca 700 ungehörten CD (Operngesamtaufnahmen sollen extra noch an die 100 sein) hätte ich indes einen Polster, der auch einen totalen Kaufstopp über 3-4 Jahre abfedern könnte - je nachdem wie viel man aus der "Kernsammlung" hört, die ja auch genutzt werden will (und auch wird). Man muss deshalb nicht zu Sammeln aufhören, man kann entweder die Einkäufe zurückfahren oder aber eine länger Pause einschieben,. Ersteres ist die billigere Lösung, weil so eine Pause unter Umständen nach einiger Zeit die alte Sucht aufflammen lässt, ähnlich wie der Ping Pong Effekt beim Abnehmen.
Bedauerlicherweise scheint sich die Klassikindustrie in einer Krise zu befinden, was dazu führt, dass man dem Preisverfall faktisch zuschaun kann. Das verlockt dann schon sehr zum Kauf, notabene wenn man ahnt, daß diese Aufnahmen in seinem Leben vermutlich das letzte Mal angeboten werden.....

mfg aus Wien
Alfred
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9079wolfgang

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162

Dienstag, 14. Februar 2017, 21:32

Zitat

Bedauerlicherweise scheint sich die Klassikindustrie in einer Krise zu befinden, was dazu führt,, dass man dem Preisverfall faktisch zuschaun kann. Das verlockt dann schon sehr zum Kauf, notabene wenn man ahnt, daß diese Aufnahmen in seinem Leben vermutlich das letzte Mal angeboten werden.....

Ja, dies ist der Grund, weshalb ich entgegen meiner Prinzipien mal bei reduzierten CD schwach werde.
W.S.

  • »Classicophil« ist männlich

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163

Donnerstag, 16. Februar 2017, 16:42

Ein interessantes Thema: "wenn die Sammlung zu gross wird..."

Ich habe dieses Problem zwar nicht bei Musik (da bin ich von Haus aus zu restriktiv), aber bei einer anderen meiner Sammlungen... immer mehr, immer neues, obwohl das Alte noch nicht mal alles gesichtet, geschweige dem sortiert ist - und noch nicht mal kennen tu' ich alles...

Ich denke, wenn man sich (s)einer Sammlung nicht mehr richtig widmen kann, dann ist sie einfach schon zu gross. Wobei man erst noch definieren müsste, was "widmen" in diesem Zusammenhang dann heisst...

Für mich habe ich jetzt beschlossen: erst mal nichts Neues mehr dazu, sondern auf jeden Fall vorher einmal alles Vorhandene durchsortieren, aussortieren, einsortieren, anschauen... und hoffentlich viel wegschmeissen...

Traubi

Schüler

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164

Donnerstag, 16. Februar 2017, 16:54

Ich werde noch lange brauche, bis ich sage "Ich habe genug". Gerade als Student mit schmalem Börserl bin ich mit meinen Käufen vorsichtig, sobald die Studentenzeit aber vorbei ist werde ich wohl viel mehr Geld bei JPC lassen und meine Sammlung in kürzester Zeit kräftig erweitern. Vor allem die schönen großen CD Boxen mit Beiheften und Co haben es mir angetan ;)
Was mich aber auch seit neuestem interessieren würde sind musikgeschichtliche Bücher :-)
Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen
.

Alfred_Schmidt

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165

Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:07

Lieber Traubi

Musikgeschlichtliche Bücher kann man sich in der Zenrtalbibliothek am Urban Loritz Platz ausleihen. Nach einer einmaligen Jahresgebühr bist Du kostenfrei, SOLANGE DU DIE RÜCKGABEFRISTEN EINHÄLTST.

Jahreskarte : 24,00 - beliebig viele Entlehnungen ein ganzes Jahr lang

Ermäßigte Jahreskarte: 3,80 SchülerInnen und Studierende bis zum 24. Geburtstag (mit Vorlage des Bescheids über den Bezug der österreichischen Familienbeihilfe bis zum 25. Geburtstag), Zivil- und Präsenzdiener, InhaberInnen des Kultur- oder Mobilpass

Tageskarte: 3,80 einmalige Entlehnung für 4 Wochen
mit einer Tageskarte sind Verlängerung und Online-Vorbestellungen nicht möglich!

Natürlich gibt es auch Gebühren, beispielsweise bei Nichteinhaltung der Rückgabefrist.

Die einzelnen Stützpunkkte haben üblicherweise zwischen 17.000 und 45.000 Bücher
Die Hauptbücherei verfügt über 323.000 Bücher, hat ein Kaffehaus und kostenpflichtige aber preiswerte Internet-Terminals, per Stunde zu mieten.

Und für Studenten mit kleinem Geldbörsel hat Tamino im Dezember ein Preisrätsel gestiftet, wo man jeweils 10 CDs gewinnen konnte.....

mfg aus Wien
Alfred
Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich (Wilhelm Busch - Prognose über die EU ??)

Traubi

Schüler

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166

Donnerstag, 16. Februar 2017, 20:27

Danke Alfred für deinen Tipp, aber ich bin bereits Stammkunde in der Bücherei, bin jede Woche 1-2 mal dort, borge mir dort auch immer meine Opern aus :)
Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen
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WoKa

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167

Samstag, 18. Februar 2017, 18:35

Hallo!

Kennt Ihr das? Ich habe alles nach einem ausgeklügelten System archiviert und suche dennoch eine CD 10 Minuten lang!



1. Möglichkeit: Sie seht bei den Beethoven-Klavierwerken
2. Möglichkeit Bach?
3. Möglichkeit Gemischte CDs für Piano solo?

Und wo war sie? Einige optisch schöne Beethoven-Boxen stehen extra - damit ich sie auch schnell finde (von wegen :untertauch: )

Ich habe zwar nicht genug, bin jetzt allerdings wieder an dem Punkt, der sich ca. ein mal jährlich ankündigt. Demnächst kommt der Tag, an dem ich alles neu sortieren werde.

Dann kommt von der besten Ehefrau von allen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Satz:

"Wen Du schon alles ausräumst, dass putze auch die Regale mal richtig!"

Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

timmiju

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168

Samstag, 18. Februar 2017, 19:07

Ich weiß im Moment eigentlich nicht, was ich unbedingt kaufen müsste. Auch wenn ich im besten CD-Kaufhaus Dussmann in Berlin bin, gibt es fast nichts , was ich unbedingt brauche. Bei jpc habe ich mir jetzt im 10%-Angebot die neue Aufnahme aus der Elbphilharmonie bestellt, um mal zu hören, wie es akustisch nun klingt. Aber Brahms 3 und vor allem 4 habe ich zur Genüge in meiner Sammlung, das wäre also eigentlich nicht nötig. Beim Nischenrepertoire bin ich sehr vorsichtig, weil es musikalisch in der Regel nicht mit dem Standardrepertoire mithalten kann. Für Kammermusik wäre noch viel Platz, aber das liegt mir weniger. Die großen Opern habe ich im Wesentlichen ebenfalls. Will ich Musik hören, stehe ich oft unschlüssig vor den Regalen, ja was denn nun. Ungehörtes gibt es zum Glück kaum etwas, den Ring als DVD mit Harry Kupfer zum Beispiel. Es sind zu viele Dubletten. Darunter Ladenhüter, die ich seit Ewigkeiten habe, wegen Neuerschaffungen aber jetzt nicht mehr so hören mag. In der Presse hochgelobte Aufnahmen halten oft nicht das, was versprochen wird, wenn man sie mit den vorhandenen vergleicht. Ganz Schluss mit Neuanschaffungen - das sicher nicht, aber bestimmt sehr dosiert. Ich habe schon genug. Aber vielleicht hat jemand noch einen Geheimtipp?
:hello:
Wenn schon nicht HIP, dann wenigstens TOP

Dieter Stockert

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169

Samstag, 18. Februar 2017, 19:24

Kennt Ihr das? Ich habe alles nach einem ausgeklügelten System archiviert und suche dennoch eine CD 10 Minuten lang!
1. Möglichkeit: Sie seht bei den Beethoven-Klavierwerken
2. Möglichkeit Bach?
3. Möglichkeit Gemischte CDs für Piano solo?
Diese Zeiten sind bei mir – dank Festplatte – inzwischen vorbei.
»Ich habe keine Zeile geschrieben.« (Thomas Brasch: Der schöne 27. September)

Dr. Holger Kaletha

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170

Samstag, 18. Februar 2017, 22:59

Kennt Ihr das? Ich habe alles nach einem ausgeklügelten System archiviert und suche dennoch eine CD 10 Minuten lang!
Ja, lieber Woka! Ich habe ein ganz ähnliches System wie Du, und es funktioniert eigentlich sehr gut. Aber so ein Umzug ist teuflisch. Es sind nur ein paar Umbauten und Umstellungen, aber das reicht, dass man sucht. So ging es mir neulich mit der EMI-Box der Rubinstein-Chopin-Aufnahmen. Ich finde sie nicht und finde sie nicht.... Dabei habe ich nur vorbeigeschaut, denn wegen der Dachschräge liegen drei Chopin-Boxen quer. Das hatte ich aber im Kopf auch nach 2 Jahren noch nicht abgespeichert. :D

Einen schönen Sonntag wünscht
Holger

Alfred_Schmidt

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171

Samstag, 18. Februar 2017, 23:10

Ja ich kenne das - manch finde ich derzeit überhaupt nicht.

Ich sortiere nach Geburtsjahr des Komponisten
Das hat edn Vorteil., daß ich weiß wo ich suchen muss, wenn ich beispielsweise was aus dem 18. Jahrhundert hören will. Alle Mozart Zeitgenossen sind sozusagen auf einem Haufeb. Aber WEHE, wenn der Herstelle ein falsches Geburtsdatum auf die CD druckt und Du es nicht weisst (so passiert bei "Brunetti" cpo) Dann oassiert es oft, daß man eine CD zwei- oder dreimal bestellt......

mfg aus Wien
Alfred
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Bertarido

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172

Samstag, 18. Februar 2017, 23:22

Dann oassiert es oft, daß man eine CD zwei- oder dreimal bestellt......

Das könnte man durch Anlage einer Datenbank leicht vermeiden...

Alfred_Schmidt

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173

Samstag, 18. Februar 2017, 23:35

Ich habe eine Datenbank, pflege sie sogar. Dennoch ist sie mindestens 3 Jahre im Rückstand (einige hundert ungehörte und unkatalogisierte CDs) Bislang war es so, dass ich schneller kaufte, als ich eintragen konnte...

Und ausserden benütze ich sie kaum.......

Strange - nicht wahr ?

mfg aus Wien
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174

Sonntag, 19. Februar 2017, 09:50

Hallo!
Kennt Ihr das? Ich habe alles nach einem ausgeklügelten System archiviert und suche dennoch eine CD 10 Minuten lang!



1. Möglichkeit: Sie seht bei den Beethoven-Klavierwerken
2. Möglichkeit Bach?
3. Möglichkeit Gemischte CDs für Piano solo?

Solch eine CD stünde bei mir entweder in der nach Komponisten sortierten Abteilung bei dem Stück, das mir am wichtigsten ist bzw. für das ich sie gekauft habe (ist in diesem Falle vielleicht schwierig zu entscheiden) oder in der Anthologien-Abteilung unter "Levit".
Es gibt aber eine einfache Möglichkeit für CDs mit 2-3 Werken verschiedener Komponisten, die man nicht unter Künstler-Anthologien einordnen will. Man stelle die CD unter Bach ein, nehme zwei leere CD-Hüllen oder zwei Pappreste in etwa CD-Format oder steife Karteikarten o.ä., schreibe darauf "s. Bach Goldbergvariationen" und stelle diese "Pappkameraden" bei Beethoven und Rzewski ins Regal.
Das habe ich zwar noch nie konsequent praktiziert (aus Faulheit und Platzmangel) scheint mir aber eine sehr einfache Lösung für die typischen Mendelssohn/Bruch oder Tschaikowsky/Sibelius Violinkonzertkopplungen.

Bertarido

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175

Sonntag, 19. Februar 2017, 10:24

Ich habe eine Datenbank, pflege sie sogar. Dennoch ist sie mindestens 3 Jahre im Rückstand (einige hundert ungehörte und unkatalogisierte CDs) Bislang war es so, dass ich schneller kaufte, als ich eintragen konnte...

Und ausserden benütze ich sie kaum.......

Strange - nicht wahr ?

mfg aus Wien
Alfred

Da hilft nur eins: jede CD sofort katalogisieren, wenn sie eintrifft. Die wichtigsten Daten zu erfassen kann doch pro CD nicht länger dauern als ein paar Minuten. Wenn man erst einmal einen Rückstand abzuarbeiten hat, wird es natürlich immer schwieriger, sich dazu aufzuraffen.

Ich würde eine solche Datenbank wohl im Alltag auch nicht ständig benutzen, aber wenn man wissen will, ob man eine Aufnahme schon hat und sie nicht wiederfindet, dann ist sie hilfreich. :) Außerdem kann man damit sehr schnell herausfinden, welche Einspielungen eines Werkes (oder eines bestimmten Künstlers) man bereits besitzt.

WoKa

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176

Sonntag, 19. Februar 2017, 11:04

Hallo!

Ich ziehe alle CDs auf den PC und verwalte sie mit itunes. Das ist im Prinzip die perfekte Datenbank, da ich mit eine Blick erkenne, welches Werk ich in welchen Interpretationen besitze.

Und das Problem, das ich oben geschildert habe, könnte ich - wie mir eben klar wurde - dadurch lösen, dass ich bei der Edition der CD in itunes bei denjenigen Scheiben, bei denen sich eine klare Zuordnung nicht aufdrängt, im Kommentarfeld den Fundort eintrage.

Gut dass wir drüber geredet haben...

Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

Maurice

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177

Sonntag, 19. Februar 2017, 20:34

Ich weiß im Moment eigentlich nicht, was ich unbedingt kaufen müsste … Ganz Schluss mit Neuanschaffungen - das sicher nicht, aber bestimmt sehr dosiert.

Du sprichst mir (fast) aus dem Herzen … :hello:

Zitat

Ich habe schon genug. Aber vielleicht hat jemand noch einen Geheimtipp?

Ich wage einmal als TIP einige Komponisten zu nennen, die einige Symphonien hinterlassen haben:

1) Parry, Hubert (1848-1918)
2) Stanford, Charles Villiers (1852-1924)
3) Alfvén, Hugo (1872-1960)
4) Rubbra, Edmund (1901-1986)
5) Arnold, Malcom (1921-2006)

Das reicht erst einmal. Hörschnipsel stehen beim Werbepartner zur Verfügung … :pfeif:
Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

Misha

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178

Sonntag, 19. Februar 2017, 20:52

.............
Es gibt aber eine einfache Möglichkeit für CDs mit 2-3 Werken verschiedener Komponisten, die man nicht unter Künstler-Anthologien einordnen will. Man stelle die CD unter Bach ein, nehme zwei leere CD-Hüllen oder zwei Pappreste in etwa CD-Format oder steife Karteikarten o.ä., schreibe darauf "s. Bach Goldbergvariationen" und stelle diese "Pappkameraden" bei Beethoven und Rzewski ins Regal.
....


Danke. So naheliegend und bin doch nicht drauf gekommen. Das löst mein diesbzgl. Problem!
Ansonsten habe ich es mit eiserner Disziplin geschafft, in diesem Jahr noch keine Neuanschaffungen zu tätigen. Ich habe mir fest vorgenommen, mich erstmal durch die Erwerbe 2016 zu hören. Das sind einige Regalmeter.
res severa verum gaudium

Herzliche Grüße aus Sachsen
Misha

Misha

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179

Sonntag, 19. Februar 2017, 21:23

.....Will ich Musik hören, stehe ich oft unschlüssig vor den Regalen, ja was denn nun. ......


Das geht mir in der Tat häufig auch so: Plicht (die ungehörten Neuanschaffungen, das vernachlässigte Repertoire) oder Neigung (die Lieblingswerke in den Lieblingsinterpretationen)? Arbeit (Neues, evl. "Fremdes") oder Entspannung (das Vertraute, oft Gehörte)?
res severa verum gaudium

Herzliche Grüße aus Sachsen
Misha

timmiju

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180

Sonntag, 19. Februar 2017, 22:59

Ich wage einmal als TIP einige Komponisten zu nennen, die einige Symphonien hinterlassen haben:
1) Parry, Hubert (1848-1918)
2) Stanford, Charles Villiers (1852-1924)
3) Alfvén, Hugo (1872-1960)
4) Rubbra, Edmund (1901-1986)
5) Arnold, Malcom (1921-2006)

Danke, lieber Maurice, das ist schon mal etwas. Von Stanford habe ich die zweite Sinfonie, die ist gut. Ich werde mir mal was anhören.
:hello:
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