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Maurice

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871

Donnerstag, 15. November 2018, 21:00

Dann beteilige ich mich auch mal wieder:

Gerne wieder öfters! :hello:


Dann erlaube ich mir noch einmal Fortsetzung zu machen:

Michael Abels | *1962 | lt. Wiki US-amerikanischer Komponist, Arrangeur und Musikpädagoge.





Auf der gezeigten CD ist eine Komposition zu finden:
Einer der erhabensten Zwecke der Tonkunst ist die Ausbreitung der Religion und die Beförderung und Erbauung unsterblicher Seelen. (Carl Philipp Emanuel Bach)

musikwanderer

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872

Freitag, 16. November 2018, 16:51

Wie man unschwer erkennen kann, habe ich das "L" von "Michael" ausgewählt, um hier Matthew Locke (1622-1677) nominieren zu können. Locke wurde als Chorknabe an der Kathedrale St. Peter in Exeter bei Edward Gibbons (Bruder von Orlando Gibbons) ausgebildet, studierte dann bei dem Organisten William Wake, kam 1648 nach Den Haag (wohin die Stuarts wegen des Bürgerkriegs zeitweise ihren Exilhof verlagert hatten), kehrte um 1651 nach England zurück und begann mit der Zusammenstellung seines Partiturbuches, in dem er seine Kammermusik sammelte. Er ließ sich in Hereford nieder, war ab Mitte der 1650er Jahre wieder in London, wo er sich vermehrt den Musikdramen (der einzigen Form des Theaters, die unter Cromwell erlaubt waren) widmete. Nach der Restauration war er ab 1661 unter Karl II., Composer in the Private Music und Composer for the Violins und ab 1662 Organist an der katholischen Kapelle, bis 1671 wirkte im St James’s Palace und später in Somerset House.
Locke starb 1677 und sein Schüler Henry Purcell übernahm das Amt des Organisten der Westminster Abbey (nach Wikipedia).
:hello:
.

MUSIKWANDERER

WoKa

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873

Freitag, 16. November 2018, 17:51

Hallo!

Edward MacDowell war ein amerikanischer Komponist.



Geboren wurde er 1860 in New York, wo er auch 1908 verstarb.

Er zeichnete sich vor allem durch Klavierwerke (u.a. 2 Klavierkonzerte) aus. Auf dieser CD findet sich eines seiner Lieder - The Sea:



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

musikwanderer

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874

Samstag, 17. November 2018, 09:53

Hier ist es das "d" von "Edward", das mich auf den Komponisten und Musiktheoretiker Christoph Demantius gebracht hat. Er wurde am 15.12.1567 im böhmischen Reichenberg (heute Liberec) geboren, und starb am 20.4.1643 im sächsischen Freiberg. Zur Musik kam Demantius wohl in der Lateinschule seiner Geburtsstadt; ab 1592 könnte er in Bautzen am Pädagogium Sankt Lorenz gewirkt zu haben, 1593 wurde er jedenfalls in Wittenberg immatrikuliert, und für 1594/95 ist sein Aufenthalt in Leipzig belegt. Von 1597 bis 1604 war er Kantor in Zittau, wechselte im gleichen Jahr an Dom und Domschule in Freiberg, wo er 1611 das Bürgerrecht erhielt.
Hatte Demantius einen problematischen Charakter? Die Schulbehörde jedenfalls nennt ihn ein „importunus homo et turbulentum ingenium“ - trotzdem wird er nach seinem Tod durch ein „Monumentum metricum“ und eine vom Rektor der Domschule verfasste lateinische Grabinschrift geehrt.
"Sein Schaffen fällt in die Zeit des Übergangs der musikalischen Führung von den späten Niederländern auf die Italiener. D. bleibt zwar den alten polyphonen Formen zeitlebens treu, doch macht sich innerhalb dieser eine individualisierende, auf gesteigert expressive Textausdeutung zielende Tendenz bemerkbar, welche besonders seine Evangelien-Motetten und sein großes Spätwerk, die Johannespassion (1631, spätestes Beispiel der sogenannten „Figuralpassion“) in die Nähe von Schütz' Motetten rückt.
An Zahl und Bedeutung dem geistlichen Schaffen etwa gleichwertig ist D. weltliches Werk. Vorbilder für seine Liedkompositionen sind Orlando di Lasso, Leonhard Lechner, Jacob Regnart und Gregor Lange.
Auch als Musiktheoretiker hat D. mit seiner „Forma musices“ (Bautzen 1592) und der „Isagoge artis musicae“, einem seinerzeit einzigartigen deutsch-lateinischen Musikwörterbuch (10 Auflagen 1602-71, unter anderem Nürnberg und Freiberg) Bedeutendes geleistet." (Auszug aus Deutsche Biographie)
:hello:
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MUSIKWANDERER