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Alfred_Schmidt

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  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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391

Mittwoch, 21. Juni 2017, 21:24

Bei dieser Gelegenheit: Eigentlich ist die Veröffentlichungpolitik der letzten Jahre - gemessen an eine vorhergehenden "Dürreperiode" doch recht anständig. Hier wurde ausschliesslich Aufnahmen von CPO gelistet, die ab 2010 veröffentlicht wurden, und zwar nur eher selten gespielte Werke, also hier wird durchaus aufgeholt. WÜren allw cpo Aufnahmen der letzten 20 Jahre UND auch die bekannteren Werke mit einbezogen, sähe die List noch viel umfangreicher aus. Dazu kommt, daß auch Naxos einiges neu veröffentlicht hat, speziel unbekannte Operetten von Johann Strauß.
Ich bin also zuversichtlich, daß au im mittlerer Zukunft noch einiges zu erwarten ist...








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9079wolfgang

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392

Mittwoch, 21. Juni 2017, 21:35

Zitat

Was nun die von Dir erwähnte Lillie Claus anbelangt, die ich über die Maßen schätze,


Hallo, Rüdiger!

Leider schaue ich bei YouTube sehr selten rein. Aber da ich z. Zt. wieder viel Schellack höre, werde ich bestimmt noch Einiges von Lilli Claus entdecken. Denn das da etwas von Lilli Claus dabei ist, weiß ich bestimmt. Heute habe ich z. Bsp. Martina Wulf als "Königin der Nacht" gehört, auch eine Sängerin, von der man nur noch sehr wenig hört.

Gruß Wolfgang
W.S.

Rheingold1876

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393

Mittwoch, 21. Juni 2017, 21:35

Ich bin also zuversichtlich, daß au im mittlerer Zukunft noch einiges zu erwarten ist...


Ich auch! Allerdings sind mir manche der neuen Aufnahmen nicht gut und raffiniert genug gesungen. Dafür sind sie aber auch nicht bieder und hausbacken wie vieles aus der deutschen Nachkriegszeit. Die Schmackes, die zum Beispiel Falls "Kaiserin" mit der Schlemm, gesprochen von der Wessely hat, erreicht die neue Einsielung nimmer.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Rheingold1876

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394

Mittwoch, 21. Juni 2017, 21:38

Leider schaue ich bei YouTube sehr selten rein.


Das kann ich nachvollziehen, lieber Wolfgang. Aber für Informationszwecke ist mir diese Plattform doch sehr, sehr wichtig. Es gibt dort wirklich Sachen, die man nicht für möglich hält. Danke für den Hinweis auf Matina Wulf. Ich kenne sie nur dem Namen nach, werde aber nach Aufnahmen suchen.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

9079wolfgang

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395

Mittwoch, 21. Juni 2017, 22:18

Zum Zweiten: Eine Schellack-Platte mit Kammersängerin Martina Wulf und Hugo Welfing mit Melodien aus "Der Zarewitsch". Wirklich sehr schön gesungen. Lilli Claus habe ich mit Sicherheit mit dem Lied "Heimatland" aus der Operette MONIKA von Nico Dostal.

Gruß Wolfgang
W.S.

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

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396

Donnerstag, 22. Juni 2017, 10:46

Bei dieser Gelegenheit: Eigentlich ist die Veröffentlichungpolitik der letzten Jahre - gemessen an eine vorhergehenden "Dürreperiode" doch recht anständig. Hier wurde ausschliesslich Aufnahmen von CPO gelistet...


Hallo Alfred,

die hier vorgestellten Aufnahmen hättest Du auch im von Dir eröffneten Thread "Operettenaufnahmen von cpo" vorstellen können. Aber auch gut so, das erinnert mich daran, die eine oder andere davon noch einzeln vorzustellen.

:) Uwe

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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397

Donnerstag, 22. Juni 2017, 11:03

Der andere thread wird ohnedies weitergeführt. Dort werden dann aber auch die alteren Aufnahmen , noch vor 2010 zum Zuge kommen, ebenso die Neuaufnahmen bekannter Operetten, hier wurde ja lediglich schnell aufgeliestet und in Erinnerung gerufen, wobei ich viles noch nicht habe. IM sndern Thread wird ja EINZELN vorgestelt mit wenigstens ein paar erläuternden Sätzen pro Box.....

mfg aus Wien
aLfred

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operus

Ehrenpäsident und Außenminister

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398

Sonntag, 25. Juni 2017, 19:15

Lieber Uwe,

schön, dass Du wieder einmal schreibst. Du könntest Dich mit Deinem Wissen die Diskussion um die Operette kräftig beleben.

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

9079wolfgang

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399

Sonntag, 14. Oktober 2018, 21:19

Hier ist länger nichts mehr geschrieben worden. Von mir soviel: Operette gibt es bei mir mindestens einmal in der Woche. Allerdings lege ich die Latte dabei hoch. Eine gute Besetzung der Interpreten ist bei mir auch bei Operette wie bei Oper Voraussetzung. Ich höre gerade Querschnitte aus "Der Zarewitsch" und "Der Graf von Luxemburg". Mit Chor und Orchester der Wiener Volksoper und Hilde Güden mit Waldemar Kmentt. Besser geht es kaum. :thumbsup:
W.S.

Erich Ruthner

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  • »Erich Ruthner« ist männlich

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400

Sonntag, 14. Oktober 2018, 22:53

So ein Zufall:
Bei mir lief bis jetzt "Die lustige Witwe" mit Güden und Grunden. Das waren noch Zeiten ....
Meine Meinung steht fest. Bitte verwirren Sie mich nicht durch Tatsachen.

Alfred_Schmidt

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  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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401

Sonntag, 14. Oktober 2018, 23:17

Und weil wir grad beim Thema sind: Bühne Baden/Sommerarena hatte heuer zwischen Juni und Anfang September "Die Lustige Witwe" auf dem Programm. Hier eine Verlinkung zum Trailer. (der natürlich nicht ewig aktiv bleiben wird)

Wir sehen hier eine Aufführung mit Verlegung in unsere Zeit. Man mag darüber denken wie man mag, es geht viel vom Zauber verloren.
Es ist natürlich auch eine Frage des Geldes.
Zur Besetzung: Besetzen von Operetten war immer schon problematisch - abgesehen von der "großen Zeit" der Operette - so um 1880/1910
Aber auch da könnte man manches dazu sagen.
Die Presse hat die Aufführung übrigens gelobt.....
Leider muß ich sagen, daß eine Aufführung im Stile, den ich für angemessen hielte so gut wie nicht mehr finanzierbar ist.
Denn das Problem der Operette ist ja in Wahrheit, daß nicht sie tot ist, sondern leider die Mehrheit ihres Publikums.

mfg aus Wien
Alfred

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9079wolfgang

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402

Dienstag, 16. Oktober 2018, 21:55

Zitat

Zur Besetzung: Besetzen von Operetten war immer schon problematisch - abgesehen von der "großen Zeit" der Operette - so um 1880/1910

Zitat

Denn das Problem der Operette ist ja in Wahrheit, daß nicht sie tot ist, sondern leider die Mehrheit ihres Publikums.

Beide Sätze kann ich bestätigen. Leider werden und wurden viele Operetten-Aufführungen mit singenden Schauspielern, anstatt mit schauspielenden Sängern besetzt. Auch da lege ich Wert auf gute Interpreten. Daß die junge Generation kaum Interesse an Operetten hat, kann auch ich leider nur bestätigen.

Ich tröste mich gleich nach dem Fußball mit einem Querschnitt auf einer LP aus "Boccaccio". Die Besetzung ist ohne Fehl und Tadel, genau wie ich sie liebe. Hier die CD-Ausgabe:
W.S.

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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403

Dienstag, 16. Oktober 2018, 22:04

Zitat

Daß die junge Generation kaum Interesse an Operetten hat, kann auch ich leider nur bestätigen
.
Die junge Generation hat eigentlich an überhaupt nichts ein Interesse
Aber eigentlich trifft das auf 99% der gesamten Weltbevölkerung zu - unabhängig vom Alter
Wäre ein interessantes Thema - ist aber leider OT

LG Alfred

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Alfred_Schmidt

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  • »Alfred_Schmidt« ist männlich

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404

Samstag, 10. November 2018, 21:05

DAS konnte ich Euch nicht vorenthalten.
Eine Parodie auf die Czardasfürstin (vermutlich aber ernst gemeint)
Sicher alles andere als werkgerecht, aber Offenbach (als Erfinder der Operette) würde darüber lachen
weil hier Operette so respektlos aufgeführt wird wie in den Anfangstagen
(Ich hab eigentlich auch gelacht - aber mit dem Werk hat diese Inszenierung natürlich nichts mehr zu tun)


mfg aus Wien
Alfred

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405

Samstag, 10. November 2018, 21:47

Alfred:... aber mit dem Werk hat diese Inszenierung natürlich nichts mehr zu tun)

Ganz meine Meinung! :no:
W.S.

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

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406

Sonntag, 11. November 2018, 09:56

Da muss man vorsichtig sein, was man sagt, sonst wird man vielleicht noch der Homophobie bezichtigt. Für mich ist das aber eine schwule Inszenierung und hat nichts mit den ursprünglichen Absichten der Autoren zu tun. Ein bekannter Kabarettist sagte jüngst, dass man sich heutzutage als Hetero beinahe wie eine Minderheit vorkommt.


:( Uwe