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Gerhard Wischniewski

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  • »Gerhard Wischniewski« ist männlich

Beiträge: 4 581

Registrierungsdatum: 7. April 2011

1 351

Freitag, 19. Oktober 2018, 19:14

Richard Strauss: Salomé, Oper Köln, Regisseur Ted Huffman
Hier - wie von Alfred für dieses Thema vorgegeben - kein weiterer Kommentar.
Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
(Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)

La Roche

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  • »La Roche« ist männlich

Beiträge: 3 028

Registrierungsdatum: 21. Februar 2012

1 352

Samstag, 20. Oktober 2018, 10:49

Für Opernfreunde ist sehr zu empfehlen die Übertragung von "Tosca" heute abend um 20.15 Uhr auf 3-Sat von den Baden-Badener Ostertestspielen 2017 mit den Berliner Philharmonikern unter Simon Rattle.
Wer traditionelle Erwartungen hegt, dem wäre allerdings erst das Lesen einer Kritik oder dieser Trailer anzuraten:

Ich bin nicht dabei. Warum wohl?
Herzlichst La Roche
Musik ist eine heilige Kunst - Hugo von Hofmannsthal. Aussage des Komponisten aus der Oper "Ariadne auf Naxos" mit der Musik von Richard Strauss.


nemorino

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  • »nemorino« ist männlich

Beiträge: 914

Registrierungsdatum: 31. Dezember 2017

1 353

Sonntag, 21. Oktober 2018, 17:19

die Übertragung von "Tosca" heute abend um 20.15 Uhr auf 3-Sat von den Baden-Badener Ostertestspielen 2017
Nun ja, als "Testspiele" könnte man das ja noch gerade so durchgehen lassen, aber der "Test" war über weite Strecken ein Schuß in den Ofen!

Habe mir den ganzen 3. Akt angesehen, die Kulisse war scheußlich, die Inszenierung zumindest fragwürdig, der Hirtenknabe irrte als Teenie auf der Bühne umher, ein Revolverschuß für Cavaradossi statt Peloton, und Tosca selber stürzte nicht von der Engelsburg herab, sondern fuchtelte mit einem Messer an ihrem Hals herum, um es anschließend wegzuwerfen. Und ein Happy End gab es auch noch: Scarpia feierte ein fröhliches Auferstehen …..
Sängerisch war Cavaradossi ausgezeichnet, alle übrigen höchstens Mittelklasse. Und Rattle mit seinen Berliner Philharmonikern ließ so aufspielen, daß die Sänger zum Teil regelrecht in den Wogen der tosenden Hundertschaft aus Berlin beinahe ertranken.

Ich habe heute die Karajan-Tosca von 1962 mit Leontyne Price, Di Stefano und Taddei aufgelegt, welch ein Labsal!


LG, Nemorino
Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

dr.pingel

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  • »dr.pingel« ist männlich

Beiträge: 4 301

Registrierungsdatum: 29. Juni 2009

1 354

Sonntag, 21. Oktober 2018, 18:53

Oh, oh, lieber Gerhard, da hast du schon wieder die Salomé mit einem accent aigu versehen. Sprachlich ist dieser Akzent eine Hilfestellung, um das -e- am Ende richtig lang auszusprechen, denn sonst könnte man in Versuchung kommen, den Namen deutsch auszusprechen, das hieße dann Sa-`lo - me (Betonung auf der 2. Silbe, das -e- als Shewa wie in Bänke). Der germanistische Begriff Shewa stammt aus dem Hebräischen und heißt dort genau so und wird durch 2 Punkte unter dem Konsonanten dargestellt (2 Punkte senkrecht).
Der Name Salomé kommt in der Bibel nicht vor (Mt. 14,1-12), sie heißt dort "Tochter der Herodias". In Vers 11 wird sie übrigens als "Mädchen" bezeichnet.
Heute Abend wird übrigens auf WDR3 das Oratorium "Giovanni Battista" von Alessandro Stradella gesendet. Dort ist die Salomé als Rolle auch mit Akzent versehen.
P.S. Hat dir die "Hör Zu" schon einen Posten als Opernkommentator angeboten? Sehr lustig fand ich es, dass du dich in diesem Brief der sog. "einfachen Sprache" bedient hast.
Ihr absolviert diese Stelle wie ein Intercity auf einer schwer zu nehmenden Weiche (mein verstorbener Chordirigent Johannes Glauber aus Essen)

Gerhard Wischniewski

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  • »Gerhard Wischniewski« ist männlich

Beiträge: 4 581

Registrierungsdatum: 7. April 2011

1 355

Sonntag, 21. Oktober 2018, 19:47

Lieber DrPingel,


dieser Eintrag ist etwa eine Viertelstunde nach dem Beitrag "Salome in Köln - gewaltsam verdreht", also ehe diese lächerliche Diskussion um das "e" loslegte. Da ich sehr viel mit der französischen, italienischen und auch spanischen Sprache umgehe, und es diese Schreibweise (wenn man im Internet recherchiert) durchaus gibt, schwirrte mir das - weil des "e" ja auch im Deutschen akzentuiert gesprochen wird - so als durchaus natürlich im Kopf herum, ohne dass ich noch einmal in den Opernführer sah (Ach je, welch ein gewaltiger Fehler, der zu diesem riesigen und völlig unsinnigen Aufstand von Leuten führte, die wohl nichts Besseres zu tun wissen. Ich werde mich wohl in Schutt und Asche legen müssen :hahahaha: :hahahaha: :hahahaha: ). Damit nicht auch noch hier solche Lächerlichkeiten entstehen, bitte ich auch hier einen der Moderatoren, das "e" im Beitrag 1351 zu korrigieren.
Da die Bedingung Alfreds lautet, hier nur die Beispiele für absurde und lächerliche Inszenierungsideen ohne alle diese zerstörenden Kommentare einzustellen, bitte ich die Moderatoren außerdem, diese Antwort nach einiger Zeit wieder zu löschen, wenn zu vermuten ist, dass DrPingel sie gelesen hat.


Liebe Grüße
Gerhard
Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
(Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)