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William B.A.

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Gestern, 13:29

22. September 2018, Fortsetzung:

Sängerinnen I:

Elisabeth Rethberg, deutsche Sopranistin, * 22. 9. 1894 - + 6. 6. 1976 --- 124. Geburtstag



Martha Fuchs,
deutsche Sopranistin, * 1. 1. 1898 - + 22. 9. 1974 --- 44. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

Portator

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Gestern, 13:32

Carl August Bünte

Lieber Willi,

zur Aktualisierung Deiner Unterlagen möchte ich darauf hinweisen, dass Alfred Schmidt im Bünte-Thread am 19. September 2018 mitgeteilt hat, dass der Dirigent Carl August Bünte am 6. Juni 2018 verstorben ist.


Liebe Grüße

Portator

William B.A.

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Gestern, 13:35

22. September 2018, Fortsetzung:

Sängerinnen II:

Anna Tomowa-Sintow, bulgarische Sopranistin, * 22. 9. 1941--- 77. Geburtstag



Alison Browner, verheiratete Alison Gries, irische Mezzosopranistin, * 22. 9. 1957 --- 61. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

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Gestern, 13:42

22. September 2018, Fortsetzung:

Sänger I:

Herbert Janssen, deutscher Bariton, * 22. 9. 1892 - + 3. 6. 1965 --- 126. Geburtstag



Karl Pistorius,
österreichischer Tenor, * 22. 9. 1898 - + 5. 4. 1966 --- 120. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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m.joho

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Gestern, 13:52

Aber, aber, Willi! Statt Janssen hast du Windgassen als Parsifal eingestellt...

William B.A.

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Gestern, 14:14

22. September 2018, Fortsetzung:

Sänger II:

Max Lichtegg, polnisch-schweizerischer Tenor, * 17. 1. 1910 - + 22. 9. 1992 --- 26. Todestag



William Powers, amerikanischer Bassbariton, * 22. 9. 1941 --- 77. Geburtstag



Sir John Tomlinson,
britischer Bass, * 22. 9. 1946 --- 72. Geburtstag



Abschließend können wir noch einen runden Geburtstag feiern:

Vladimir Chernov, * 22. 9. 1953, ist einrussischer Bariton. Chernov singt hauptsächlich das russische und italienische Repertoire:



Vladimir Cherov wurd in einem kleinen Dirf in der Nähe von krasnodar im südlichen Russland geboren. Er studierte am Tschaikwosky-Konservatorium in Moskau. Nach seinem Examen wurde er 1981 Mitglied der Kirov-Oper in Sankt Petersburg. Im gleichen Jahr gewann er den speziellen Jury-Preis des Glinka-Wettbewerbs. 1982 schickte ihn die Kirov-Oper an die Accademia della Scala, wo er bei Giulietta Simionato studierte. 198e3 gewann er den 2. Preis im Gesangswettbewerb "Voci Verdiane" ebenso wie den speziellen Carlo-Galetti-Preis in Verdis Heimatstadt Busseto. Schnell erlangte Chernov internationale Beachtung.

Übers.: William B.A.
Weiteres kann man hier in englischer Sprache lesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Chernov


Heute feiert er seinen 65. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Gestern, 14:28

Zitat

m.Joho: Aber, aber, Willi! Statt Janssen hast du Windgassen als Parsifal eingestellt...

Schönen Dank für den Tipp, lieber Professore. Nichts lag mir natürlich ferner, als einen Bariton mit einem Tenor zu verwechseln, zumal ich sleber einer bin (einTenor). :D
Dann werde ich den Fehler mal beseitigen.

Liebe Grüße

Willi :)
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William B.A.

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Gestern, 15:04

22. September 2018, Fortsetzung:

Natürlich haben wir außer der (heute) reichen Sängerschar auch noch einige Andere:

Klarinettist:

Auch an ihn haben wir eine besondere Erinnerung:

Ewald Ivanschitz, * 22. 9. 1953 - + 11. 8. 2014, war ein österreichischer Klarinettist und Musikpädagoge:


Ewald Ivanschitz erhielt seinen ersten Klarinettenunterricht 1963 bei Rudolf Hausmann und erlernte zunächst den Beruf des KFZ-Mechanikers. Während seiner Militärzeit begann er mit dem Klarinettenstudium am Joseph-Haydn-Konservatorium des Landes Burgenland, welches er bei Alfred Prinz an der Musikhochschule Wien fortsetzte und 1979 mit Diplom abschloss. 1980 erhielt er die Lehrbefähigung, 1986 graduierte er zum Magister artium.
Ab 1979 unterrichtete er am Joseph-Haydn-Konservatorium in Eisenstadt und leitete bis zu seinem Tod eine Ausbildungsklasse für Klarinette, Saxophon und Kammermusik und als Vorstand die Abteilung VI / Blasinstrumente und Schlagwerk. Zu seinen Schülern zählte Heinz-Peter Linshalm vom Duo Stump-Linshalm.
Er war unter anderem langjähriges Mitglied beim Kammerorchester Joseph Haydn in Eisenstadt und beim Wiener Opernball-Orchester, sowie beim Trio-Eisenstadt. Außerdem wirkte er beim Tonkünstler-Orchester Niederösterreich und den Seefestspielen Mörbisch mit. Soloauftritte hatte er mit dem Haydn-Orchester, dem Haydn-Quartett und dem Philharmonischen Orchester Győr. Tourneen brachten ihn nach Japan, Korea, Taiwan und Malaysia, außerdem wirkte er bei Platten- und Rundfunkaufnahmen mit.
Für das ORF-Landesstudio Burgenland war er 30 Jahre lang als freier Mitarbeiter als Aufnahmeleiter bei Blasmusikproduktionen und Frühschoppenübertragungen tätig.
Ivanschitz komponierte unter anderem Polkas, Medleys, Dixies, Märsche und Walzer.
Er war der Vater von drei Söhnen, darunter die Fußballspieler Andreas Ivanschitz und Clemens Ivanschitz.


Heute wäre er erst 65 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ewald_Ivanschitz

Geiger I:

Ebenso an ihn:

Henryk Szeryng, * 22. 9. 1918 - + 3. 3. 1988, war ein Geiger, Violinpädagoge, Herausgeber, Komponist und Diplomat polnischer Herkunft, der seit 1946 in Mexiko lebte und seit dem 21. Oktober 1948 die mexikanische Staatsbürgerschaft hatte:


Mit dem Brahmskonzert (hier: YT-Video 1980 unter Gary Bertini in Jerusalem), habe ich ihn in den 60er Jahren live unter Herbert von Karajan mit den Berliner Phillharmonikern in der Halle Münsterland erlebt.


Seine Mutter erteilte ihm ersten Klavierunterricht, doch das Kind bevorzugte bald die Geige. Bronisław Huberman hörte ihn und empfahl, ihn zur Ausbildung zu Carl Flesch nach Berlin zu schicken (1928–32). Henryk Szeryng debütierte im Jahre 1933. 1935 spielte der 17-jährige Geiger in Warschau unter der Leitung von Bruno Walter das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven. Anschließend setzte er bis 1939 sein Studium bei Nadia Boulanger in Paris fort.
Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs meldete er sich als Freiwilliger bei der polnischen Armee auf französischem Boden und wurde Verbindungsoffizier. Aufgrund seiner Sprachkenntnisse (Szeryng sprach acht Sprachen) arbeitete er auch als Dolmetscher für die polnische Exilregierung. Häufig konzertierte er vor alliierten Soldaten und gab Wohltätigkeitskonzerte.
Während eines Aufenthaltes in Mexiko-Stadt bekam er das Angebot, dort die Streicherabteilung an der Universität Mexiko zu übernehmen. Er tat dies und wurde 1948 mexikanischer Staatsbürger. Erst 1954 nahm er seine Konzertkarriere auf, die er bis zu seinem Tode fortführte. Im Rahmen einer Konzerttournee mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Saarbrücken spielte Henryk Szeryng am 1. März 1988 in Kassel das Violinkonzert von Johannes Brahms. In der Nacht vom 1. auf den 2. März fiel er nach einer Gehirnblutung in ein Koma. Er erwachte nicht mehr und starb in den Morgenstunden des 3. März 1988.


Weiteres in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Henryk_Szeryng


Heute ist sein 100. Geburtstag.


Liebe Grüße

Willi :)
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Gestern, 15:08

22. September 2018, Fortsetzung:

Geiger II:

An ihn wollen wir uns im Juli 2020 in besonderer Weise erinnern:

Isaac Stern, amerikanisch-ukrainischer Geiger, * 21. 7. 1920 - + 22. 9. 2001 --- 17. Todestag



Cellist:

Francesco von Mendelssohn,
deutscher Cellist (siehe 6. 9.) - + 22. 9. 1972 --- 46. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
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Heute, 00:02

23. September 2018:

Komponisten I:

Giovanni Maria Bononcini, italienischer Komponist und Geiger, *( get.) 23. 9. 1642 - + 18. 11. 1678 --- 376. Geburtstag



Johann Theodor Roemhildt,
deutscher Komponist und Kantor, * 23. 9. 1684 - + 26. 10. 1756 --- 334. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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Heute, 00:05

23. September 2018, Fortsetzung:

Komponisten II:

Jacques Féréol Mazas, französischer Komponist, Geiger und Musikpädagoge, * 23. 9. 1782 - + 26. 8. 1849 --- 236. Geburtstag



Vincenzo Bellini, italienischer Komponist, * 3. 11. 1801 - + 23. 9. 1835 --- 183. Todestag



Maria Felicia Malibran, französische Komponistin und Mezzosopranistin, * 24. 3. 1808 - + 23. 9. 1836 --- 182. Todestag




Liebe Grüße

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23. September 2018, Fortsetzung:

Komponisten III:

Alexi Matschawariani, georgischer Komponist, * 23. 9. 1913 - + 31. 12. 1995 --- 105. Geburtstag



Alexander Arutjunjan, armenischer Komponist, *23. 9. 1920 - + 28. 3. 2012 --- 98. Geburtstag



Sir Malcolm Arnold, britischer Komponist, * 21. 10. 1921 - + 23. 9. 2006 --- 12. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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23. September 2018, Fortsetzung:

Dirigent:

Carl August Bünte, deutscher Dirigent, * 23. 9. 1925 - + 6. 6. 2018 --- 93. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi

Sängerinnen I:

Salome Kruschelnitzka,
ukrainische Sopranistin, * 23. 9. 1872 - + 15. 11. 1952 --- 146. Geburtstag



Elsa Oehme-Förster, deutsche Sopranistin, (siehe 21. 9.) - * 23. 9. 1899 --- 119. Geburtstag


Liebe Grüße

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Heute, 00:19

23. September 2018, Fortsetzung:

Sängerinnen II:

Jarmila Novotna,
tschechische Sopranistin, * 23. 9. 1907 - + 9. 2. 1994 --- 111. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Valorie Goodall, amerikanische Sopranistin, * 23 9. 1936 --- 82. Geburtstag


Rebecca Littig, amerikanische Sopranistin, * 23. 9. 1956 --- 62. Geburtstag




Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Heute, 00:29

23. September 2018, Fortsetzung:

Sänger:

Alfred Piccaver, britisch-amerikanischer Tenor, * 24. 2. 1884 - + 23. 9. 1958 --- 60. Todestag



Hier haben wir unsere erste heutige besondere Erinnerung:

Sandor Konja, * 23. 9. 1923 - + 20. 5. 2002, war ein ungarischer Tenor und Hochschullehrer:

Ich konnte mich für nicht für eines der beiden YT-Videos entscheiden und habe sie beide eingestellt.

Auf der CD ist noch eine dritte Version von 1958.


Kónya studierte Gesang zunächst bei Ferenc Székelyhidy an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest. Das Studium hat er sich über eine Arbeit beim Schlachthof finanzieren müssen. Im Zweiten Weltkrieg wurde er ungarischer Soldat. Nach Kriegsende 1945 kam er nach Westdeutschland und wurde mit anderen ungarischen Soldaten im Internierungslager Hamm gefangen gehalten. In Ostbevern gab er 1946 in der Gaststätte Sendker mit einer kleinen ungarischen Varieteegruppe einen bunten Abend. Der Volksschullehrer Anton Giesert und Alfons Lehmkuhle sprachen ihn, durch einen Begleitoffizier, der dolmetschen musste, wegen seines Talentes an. Sie prophezeiten ihm, dass er mal Wagner-Arien singen könne.

„Da reifte in Giesert und mir der Gedanke, einem so jungen Talent zu helfen. [...] Wir rieten Kónya, er solle bei passender Gelegenheit aus dem Hammer Internierungslager fliehen und dann zu uns nach Ostbevern kommen. Eines Tages stand er als "Flüchtling" vor der Tür. Wir nahmen ihn auf, und er half in der Landwirtschaft und verrichtete gekonnt alle anfallenden Arbeiten.“
– Alfons Lehmkuhle

Da der Rücktransport nach Ungarn drohte, nutzte er eine günstige Gelegenheit zur Flucht und lebte als Displaced Person illegal in Ostbevern und lernte dort Deutsch. Heinz Dressel, dem er in Münster vorsang, vermittelte ihn an den Gesangspädagogen Professor Frederick Husler in Steinhude, auf dessen Grundstück er sich zunächst häuslich niederließ und auch seine Frau Anneliese kennenlernte. So setzte er seine Gesangsausbildung ab 1946 an der Nordwestdeutschen Musikakademie Detmold bei Professor Husler fort.


Weiteres in dem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A1ndor_K%C3%B3nya


Heute wäre er 95 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

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Heute, 00:38

23. September 2018, Fortsetzung:

Sänger II:

Auch im zweiten Betrag haben wir eine besondere Erinnerung an einen 5 Jahre jüngeren Tenor:

Spas Wenkoff, * 23. 9. 1928 - + 12. 8. 2013, war ein bulgarischer Tenor:



Wenkoff studierte in seiner bulgarischen Heimat zunächst Jura und arbeitete mehrere Jahre als Rechtsanwalt. Gesang studierte er nebenbei – erst in Tarnowo und Russe, später dann in Dresden. Zunächst arbeitete er neben seiner Tätigkeit als Justitiar als 2. Konzertmeister an einem privaten Operettentheater seiner Heimatstadt.
1954 gab er sein Debüt als Sänger in der grusinischen Operette Keto und Kote des georgischen Komponisten Wiktor Dolidse. 1959 wurde das Operettentheater verstaatlicht. Im selben Jahr gab Wenkoff seinen juristischen Beruf auf und widmete sich ganz dem Singen. Bis 1962 war er hauptberuflich Operettentenor am Theater seiner Heimatstadt. 1962 wechselte er nach Russe; seine Antrittspartie dort war der Gesangslehrer Alfred in der Operette Die Fledermaus von Johann Strauß. Er sang dort bis 1965.
Spas Wenkoff war von 1965 bis 1968 am Mittelsächsischen Theater in Döbeln/Sachsen engagiert, später dann von 1968 bis 1971 am Stadttheater Magdeburg und schließlich von 1971 bis 1976 in Halle.
Am 12. Oktober 1975 sang er nach einem erfolgreichen Vorsingen bei Harry Kupfer in Dresden in dessen Inszenierung zum ersten Mal die Titelpartie in Tristan und Isolde, eine Partie, die er während seiner Karriere insgesamt 226 Mal interpretierte. Von 1976 bis 1984 war er festes Ensemblemitglied der Berliner Staatsoper Unter den Linden. Ab 1984 war er ausschließlich freischaffend tätig. Neben dem Tristan sang er hier Stolzing, Parsifal, Tannhäuser, Siegmund und Siegfried, aber auch die Titelrolle in Giuseppe Verdis Otello.


Weiteres kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Spas_Wenkoff


Heute wäre er 90 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)

Björn Asker, schwedischer Bariton, * 23. 9. 1941 --- 77. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Heute, 00:43

23. September 2018, Fortsetzung:

Zum Schluss haben wir noch einen Trompeter und einen Bratschisten:

Rolf Smedvig, amerikanischer Trompeter * 23. 9. 1952 - + 27. 4. 2015 --- 66. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Georg Hamann, österreichischer Bratschist und Geiger, * 23. 9. 1960 --- 58. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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