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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Fiesco

Prägender Forenuser

  • »Fiesco« ist männlich

Beiträge: 833

Registrierungsdatum: 30. August 2017

61

Donnerstag, 24. Mai 2018, 10:31

Ich besitze eine interessante LP mit Lisa della Casa und Anneliese Rothenberger mit Liedern und Duetten aus Strauß-Opern. Hier die CD-Ausgabe:

Eine CD für die Ewigkeit! :jubel: :jubel: :jubel:
Hier kann man sehen was darauf ist.....
Interessant sind auch die Verschiebungen bei den Duette, die Rothenberger singt mal den Oktavian und die della Casa ebenfalls!

LG Fiesco
Il divino Claudio
"Wer vermag die Tränen zurückzuhalten, wenn er den berechtigten Klagegesang der unglückseligen Arianna hört? Welche Freude empfindet er nicht beim Gesang seiner Madrigale und seiner Scherzi? Gelangt nicht zu einer wahren Andacht, wer seine geistlichen Kompositionen anhört? … Sagt nur, und glaubt es, Ihr Herren, dass sich Apollo und alle Musen vereinen, um Claudios vortreffliche Erfindungsgabe zu erhöhen." (Matteo Caberloti, 1643)

Carlo

Anfänger

  • »Carlo« ist männlich

Beiträge: 88

Registrierungsdatum: 11. Februar 2018

62

Donnerstag, 24. Mai 2018, 12:29

Hallo, Rüdiger!

'Das reinste stimmliche Feuerwerk!' Deine Formulierung bringt es auf den Punkt. Ich habe diese Aufnahme vom "Künstlerball bei Kroll" (NDR 1950) immer benutzt, um den Musikfreunden, die der Rothenberger ablehnend gegenüber standen (meistens waren es jüngere, die sie nur aus ihrer späten TV-Zeit kannten), zu zeigen, was für eine tolle Sängerin - mit Entertainer-Qualitäten - sie war. An diese Aufnahme kamen spätere Interpretinnen wie Barbara Schöne, Margot Werner, Maria Happel und auch Künnekes Tochter Evelyn nicht heran. Auch in ihren frühen Operetten-Rundfunkaufnahmen ("Die schöne Helena", "Orpheus in der Unterwelt", "El barberillo de Lavapiès" bzw."Lamparilla", "Die Landstreicher" und "Madame Dubarry") ist sie unübertroffen - alleine, wie sie die Dialoge 'serviert'!

Danke für diese Erinnerung!

Carlo

chrissy

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  • »chrissy« ist männlich

Beiträge: 3 752

Registrierungsdatum: 20. Oktober 2010

63

Donnerstag, 24. Mai 2018, 12:56


Am 24. Mai jährt sich der Todestag von Anneliese Rothenberger.
... und so möchte ich zur Ehrung und zum Gedenken an diese großartige und vielseitige Künstlerin, mit dieser wunderschönen Arie aus der Oper Martha erinnern -
berührend und gefühlvoll gesungen.
R.I.P.
CHRISSY
https://www.youtube.com/watch?v=v3eGlinqzRM
Jegliches hat seine Zeit...

William B.A.

Erleuchteter

  • »William B.A.« ist männlich

Beiträge: 17 381

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

64

Donnerstag, 24. Mai 2018, 13:11

Und ich möchte diese Aufnahme hinzufügen, die ich schon in meinem Erinerungsthread gepostet habe:

Anneliese Rothenberger als Pamina, und hier:

sang sie in einer Aufnahme, die 1972 anlässlich einer Gala zu Ehren der Olympischen Spiele mit Hermann Prey als Papageno das Duett: "Bei Männern, welche Liebe fühlen".

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

moderato

Prägender Forenuser

  • »moderato« ist männlich

Beiträge: 5 170

Registrierungsdatum: 14. November 2010

65

Donnerstag, 24. Mai 2018, 18:44

Liebe Taminos

Mich freut, das durch meine Aktivierung dieses Threads, der drei Jahre geruht hatte, neue Aspekte im künstlerischen Schaffen Anneliese Rothenberges durch euer Fachwissen bekannt gemacht wurden. Schöner kann man ein reiches Künstlerleben nicht ehren.
.
Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer

Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
.

Carlo

Anfänger

  • »Carlo« ist männlich

Beiträge: 88

Registrierungsdatum: 11. Februar 2018

66

Samstag, 21. Juli 2018, 22:22

Liebe Taminos!

Als Ergänzung zu meinem Beitrag Nr. 54:

Endlich ist es mir gelungen, die Besetzung der NDR-Aufnahme von Rolf Liebermanns "Penelope" herauszufinden - eine Produktion aus dem Jahre 1955, die selbst dem Sender unbekannt zu sein scheint. Hier nun die Einzelheiten:

Penelope - Birgit Nilsson / Telemachos - Anneliese Rothenberger / Leiokritos - Horst Günter / Eurymachos - Sigmund Roth / Demoptolemos - Paul Kuen / Marchese Ercole - Ernst Haefliger / Achille - Theo Baylé / Der Podestà von Castel Circeo - Franz Lechleitner / Odysseus - Kurt Böhme / Erster Bote - Horst Sellentin / Zweiter Bote - Kurt Marschner / Sprecher der Zwischentexte - Heinz Klingenberg / Der Chor und das Sinfonieorchester des Norddeutschen Rundfunks Hamburg / Chorltg.: Max Thurn / Dirigent: Hans Rosbaud / Aufgenommen vom 2. bis 4. April 1955.

Viele Grüße!

Carlo

wega

Profi

  • »wega« ist männlich

Beiträge: 343

Registrierungsdatum: 26. Mai 2009

67

Montag, 23. Juli 2018, 08:10

Penelope auf CD

Hallo,
die Liebermann-Opern Penelope und Schule der Frauen gibt es auch auf CD. Bei der Schule der Frauen ist Nicolai Gedda der Partner von Anneliese Rothenberger, live gab es die beiden ja nicht so oft. Ihre Gemeinsamkeiten waren die vielen Tonaufnahmen.
Schöne Grüße
wega

Carlo

Anfänger

  • »Carlo« ist männlich

Beiträge: 88

Registrierungsdatum: 11. Februar 2018

68

Mittwoch, 25. Juli 2018, 12:14

Lieber 'wega',

selbstverständlich ist mir bekannt, dass es CD-Ausgaben (bei 'Orfeo') der Liebermann-Opern "Penelope" (Mitschnitt der Uraufführung 1954) und "Die Schule der Frauen" (Mitschnitt der Uraufführung der Neufassung 1957) gibt. Ich finde aber, dass die NDR-Aufnahme der "Penelope" auf Grund ihrer Besetzung und auch wegen des sicher besseren Klangbildes (Studio-Produktion!) interessanter ist.

Diese 'Semi-seria-Oper' ist nach der Uraufführung bei den Salzburger Festspielen 1954 nur selten auf der Bühne zu sehen gewesen, was nicht nur an der für die damalige Zeit typischen Tonsprache (kombinierte bitonale und zwölftönige Anlage der Partitur) sondern auch an der schwierig zu realisierenden Handlung liegt - das Werk spielt auf zwei Zeitebenen, die ineinander verwoben sind (Antike und die Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg). Vor allem aber stellt die Titelrolle enorme Anforderungen sowohl musikalischer wie auch darstellerischer Art an die Interpretin; die Penelope ist quasi eine Doppelrolle. Bei der Schweizer Erstaufführung am 30. 10. 1954 in Zürich sang Liane Synek diese Partie, ferner wirkten Erna-Maria Duske (Telemachos), Richard Miller (Ercole), Willy Heyer (Odysseus), Matthias Schmidt (Achille) Franz Lechleitner (Podestà) und Charles Gillig (Eurymachos) mit; der Dirigent war Hans Rosbaud und der Regisseur Hans Zimmermann. Die deutsche Erstaufführung in Frankfurt/Main (2. 12. 1954) stand unter dem Dirigat von Georg Solti - Colette Lorand war die Penelope, Erika Schmidt der Telemachos, Ernst Kozub der Ercole und Willi Wolff der Odysseus. Die drei Freier der Penelope sangen Günther Ambrosius, Hans Dahmen und Hanns Bert Dick; Günter Roth führte Regie. Liebermanns "Penelope" müsste eigentlich 'ein gefundenes Fressen' für unsere zeitgenössischen Regisseure sein, denen es ja meistens nicht kompliziert genug sein kann.

Im Gegensatz zur "Penelope" ist Liebermanns "Die Schule der Frauen" (nach Molières Komödie) ein sehr bühnenwirksames Werk, das - 1955 als "School for Wives" für eine amerikanische Bühne komponiert und 1957 für die deutsche Erstaufführung in Salzburg 1957 erweitert - vielfach und erfolgreich von deutschsprachigen Bühnen nachgespielt wurde, z. B. auch in München (Cuvilliés-Theater) 1960 mit Eva-Maria Rogner, Fritz Wunderlich, Karl Schmitt-Walter und Kurt Böhme unter dem Dirigat von Heinrich Bender, inszeniert von Heinz Arnold. Es gab auch eine Schallplatten-Aufnahme (Heinrich Strobels Libretto wurde von Elizabeth Montagu ins Englische übersetzt) durch die Kentucky Opera Association in der Besetzung der Uraufführung am 3. 12. 1955: Poquelin (Molière) - Robert Fischer / Arnolphe - William Pickett / Agnes - Charme Riesley / Horace - Monas Harlan / Georgette - Audrey Nossaman / Oronte - Richard Dales / Mitglieder des Louisville Orchestra / Dirigent: Moritz Bomhard. Die zwei Schallplatten erschienen unter dem Label 'Louisville Orchestra Commissioning Series' 1957 in den USA.

Anneliese Rothenberger war allein an vier Produktionen beteiligt, u. z.:

Salzburg, Landestheater, 17. 8. 1957 (Uraufführung der Neufassung): Poquelin (Molière) - Walter Berry / Arnolphe - Kurt Böhme / Agnes - Anneliese Rothenberger / Horace - Nicolai Gedda / Georgette - Christa Ludwig / Oronte - Alois Pernerstorfer / Die Wiener Philharmoniker / Dirigent: George Szell / Ausstattung: Caspar Neher / Inszenierung: Oscar Fritz Schuh (Mitschnitt auf CD).

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, 18. 10. 1957 (Deutsche Erstaufführung): Poquelin (Molière) - Benno Kusche / Arnolphe - Kurt Böhme / Agnes - Anneliese Rothenberger / Horace - Rudolf Christ / Georgette - Rut Siewert / Oronte - Erich Winkelmann / Ein Garderobier - Franz Hofstetter / Die Düsseldorfer Symphoniker / Dirigent: Alberto Erede / Ausstattung: Hein Heckroth / Inszenierung: Leopold Lindtberg.

Hamburg, Hamburgische Staatsoper, 15. 5. 1958: Poquelin (Molière) - Theo Blankenheim, Arnolphe - Arnold van Mill / Agnes - Anneliese Rothenberger / Horace - Heinz Hoppe / Georgette - Gisela Litz / Oronte - Theo Herrmann / Mitglieder des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg / Dirigent: Albert Bittner / Ausstattung: Alfred Siercke / Inszenierung: Günther Rennert.

Celle, Schlosstheater, 30. 11. 1958: Poquelin (Molière) - Walter Berry / Arnolphe - Arnold van Mill / Agnes - Anneliese Rothenberger / Horace - Murray Dickie / Georgette - Christa Ludwig / Oronte - Alois Pernerstorfer / Das Sinfonieorchester des NDR Hamburg / Cembalo: Frank Pelleg / Dirigent: Hans Schmidt-Isserstedt / Ausstattung: Caspar Neher / Inszenierung und TV-Regie: Oscar Fritz Schuh. Zwischen den Akten dieser Eurovisions-Sendung (ARD/ORF/SRG) des NDR wurde ein Ballett-Divertissement nach Musik von Francois Couperin aufgeführt - die Choreographie besorgte Yvette Chauviré, die auch als Solotänzerin mitwirkte. Ob es sich bei der TV-Sendung vom 30. 11. 1958 um eine Live-Übertragung aus dem Schlosstheater in Celle oder um eine Aufzeichnung handelte, weiß ich allerdings nicht mehr.

Ich werde diesen Text auch in dem Thread "Komponistenforum der Moderne: Rolf Liebermann" einstellen.

Viele Grüße!

Carlo

Gregor

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69

Dienstag, 21. August 2018, 21:05

Im Jahr 1996 kam es in der ARD-Talkshow Boulevard Bio zum Aufeinandertreffen von Anneliese Rothenberger, Inge Borkh, Marta Eggerth und Gwyneth Jones. Diese Ausgabe von Alfred Biolek's Talkshow mit dem Titel "Viermal hohes C "wurde zum Klassiker, und vielleicht hat jemand von euch das damals sogar live im TV gesehen.

Auf Youtube ist diese Folge wieder aufgetaucht und wer es kennt, wird es sich sicher gerne nochmal ansehen. Und wer es nicht kennt, sollte das unbedingt tun. ;)
Interessant und amüsant gleichermaßen was die berühmten Sängerinnen zu erzählen haben. Alleine die Einwürfe und Anekdoten von Eggerth sind ein Brüller. :hahahaha:

Viel Spaß beim Anschauen! :)

https://www.youtube.com/watch?v=cJlRxDc77y8



Gregor

Rheingold1876

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Mittwoch, 22. August 2018, 08:14

Lieber Gregor, sei bedankt für den Link auf die Sendungen, an die ich mich gut erinnere. :) Ich habe sie mir gleich mal heruntergeladen und natürlich auch angesehen. Beste Unterhaltung. Und viele Eitelkeiten waren da unterwegs. Das gehört dazu. In diesem Rahmen gab es auch mal ein Zusammentreffen zwischen Wolfgang Wagner und Anja Silja vor laufenden Kameras. Auch die Norman und die Mödl - war es gar in dieser Folge ? - traten gelegentlich auf. Ansonsten hat mich das Format nicht interessiert.
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

Bertarido

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Registrierungsdatum: 24. April 2014

71

Mittwoch, 22. August 2018, 10:27

Auch die Norman und die Mödl - war es gar in dieser Folge ? - traten gelegentlich auf.

An diese Sendung erinnere ich mich noch gut, auch Lucia Aliberti war mit von der Partie:

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