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  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

211

Samstag, 30. Mai 2015, 17:08

Für Kurzentschlossene - eben erst entdeckt: Le petit Faust von Hervé heute im Deutschlandradio

Leider eben erst entdeckt, sendet Deutschlandradio Kulutur heute um 19.05 die Operette

Dr. Faust jr. (Le petit Faust)
von Florimond Ronger alias Hervé


als Aufzeichnung vom 16.05.2015 aus der Reithalle München (derzeitige Ausweichbühne des Münchner Gärtnerplatztheaters).

Zitat

Gute sechzig Jahre nach der Veröffentlichung von Goethes »Faust« und ein Jahrzehnt nach der Uraufführung von Charles Gounods populärer Oper gleichen Titels brachte der Komponist Florimond Ronger alias Hervé seinen »Dr. Faust jun.« als gnadenlose Parodie auf die beiden hehren »Klassiker« auf die Bühne des Pariser Théâtre des Folies-Dramatiques. Unter dem französischen Titel »Le petit Faust« schuf er zusammen mit seinen Librettisten Hector Crémieux und Adolphe Jaime eine beißendkomische Offenbachiade über das berühmte Motiv des verdrießlichen Gelehrten und garnierte sie mit einer lebhaften, spritzigen und turbulenten Musik voller Ohrwürmer. Das Staatstheater am Gärtnerplatz präsentiert den fast vergessenen Publikumsrenner von 1869 in Kooperation mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding und der Hochschule für Musik und Theater München.

(Pressetext des Staatstheaters am Gärtnerplatz)


:thumbsup: Uwe

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

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212

Montag, 31. August 2015, 11:18

Herz über Bord von Eduard Künneke - Samstag 5.9.2015 im WDR 4

Am Samstag, den 5.9.2015, 20.05 Uhr, bringt der WDR 4 die Operette "Herz über Bord" von Eduard Künneke. Es handelt sich dabei um die Aufzeichnung einer konzertanten Aufführung vom 19. Juni dieses Jahrs aus der Kölner Philharmonie.

Zitat

Eduard Künneke: Herz über Bord
Annika Boos und Linda Hergarten, Sopran; Martin Koch, Tenor; Julian Schulzki, Bariton; Mitglieder des WDR Rundfunkchores Köln; WDR Funkhausorchester Köln, Leitung: Wayne Marshall
Aufnahme vom 19. Juni aus der Kölner Philharmonie


Ich habe bisher nur wenige Einzelaufnahmen aus dieser Operette und freue mich auf die Gesamtaufnahme.

:jubel: Uwe

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

213

Mittwoch, 9. Dezember 2015, 09:13

Die Polnische Hochzeit von Joseph Beer im BR am Sonntag, 13.12.2015

BR-Klassik bringt am Sonntag, den 13.12.2015, 19.05 die verschollene und wiederentdeckte Operette "Die polnische Hochzeit" von Joseph Beer.

Zitat

Vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs war Joseph Beer der "Shooting Star" der österreichischen Komponistenszene gewesen. Er hatte schon mit 25 Jahren die Theaterwelt mit seinem Erstlingswerk "Der Prinz von Shiraz" erobert. Vier Jahre später stieg er endgültig mit seiner "Polnischen Hochzeit" als neuer Komet am Operetten-Himmel auf. Das Stück hatte in Zürich das Publikum von den Stühlen gerissen. Rund 40 Bühnen spielten es innerhalb kürzester Zeit in acht Sprachen nach - und schon warteten in Paris die Filmstars Martha Eggert und Jan Kiepura - sowie in Wien Richard Tauber - auf ihre neuen Rollen. Doch durch den Anschluss Österreichs an Hitlerdeutschland wurde die große Zukunft des jungen Mannes zunichte gemacht, er floh vor den Nazionalsozialisten, lebte anonym und untergetaucht in Nizza und wollte eigentlich nach dem Krieg die Fäden seiner großen Karriere aus jungen Jahren wieder aufnehmen. Aber die Nachricht vom grausamen Tod seiner Familie raubte ihm alle Lebensfreude. Beer zog sich von der Öffentlichkeit zurück und verbot jede Aufführung seiner Werke. Erst nach seinem Tod machten seine Töchter die Kompositionen der Nachwelt wieder zugänglich und hörbar.

:thumbsup: Uwe

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

214

Montag, 7. März 2016, 15:54

Offenbachs Oper(ette) Fantasio im Deutschland Radio Kultur

Am Samstag, den 12.03. bringt Deutschland Radio Kultur die Oper(ette) "Fantasio" von Jacques Offenbach als Aufzeichnung einer konzertanten Auffführung der Komischen Oper Berlin vom 13. Februar 2016.

Zitat

Die Handlung spielt - wie so häufig in den Französischen Opern des Kölner Komponisten Jacques Offenbach - in deutschen Landen: Am Vorabend der Hochzeit der Prinzessin von Bayern und des Prinzen von Mantua feiern viele Menschen vor der Münchner Königsresidenz. Unter ihnen ist auch der Student Fantasio, der - wie ihm das auch immer gelingt - die Prinzessin belauscht, als sie heimlich über ihre Zukunft sinniert. Um noch mehr zu erfahren, beschließt er, sich als Hofnarr zu verkleiden und so in den Palast zu gelangen. Auch der Bräutigam, der Prinz von Mantua, schlüpft in die Uniform seines eigenen Adjutanten, weil er die Gefühle seiner zukünftigen Gattin auf die Probe stellen möchte. Eine turbulente Geschichte aus Verwechslungsspielen mit Figuren, die eigentlich einer Staatsraison unterliegen - wie so häufig in den Opern des 18. und 19. Jahrhunderts!

Offenbachs "Fantasio" kam 1872 erstmals auf die Bühne - aufgrund des deutsch-französischen Kriegs mit zweijähriger Verspätung. Mit seiner romantischen Ästhetik geriet der Komponist sehr schnell unter die Räder der politischen und kulturellen Entwicklungen. Nach 130 Jahren lässt sich das Werk jetzt ganz anders wahrnehmen.

Der Schauspieler und Chansonnier Dominique Horwitz führt in dieser Aufnahme aus der Komischen Oper als Moderator durch die Handlung, denn die Aufführung lief ja konzertant ab, also ohne die üblichen Reize und Szenen für Augen und Ohren.

(nach einem Pressetext der Komischen Oper Berlin)


:jubel: Uwe

Almaviva

Anfänger

  • »Almaviva« ist männlich

Beiträge: 11

Registrierungsdatum: 2. April 2017

215

Donnerstag, 25. Mai 2017, 17:29

Prinzessin Nofretete von Nico Dostal auf Deutschlandfunk Kultur

Hallo zusammen,
Am 10. Juni 2017 kommt um 19:00 Uhr die Operette "Prinzessin Nofretete" von Nico Dostal auf dem Sender Deutschlandfunk Kultur.
Es handelt sich um eine Aufzeichnung aus der musikalischen Komödie Leipzig.

Ich muss gestehen, dass ich diese Operette nicht kenne, gehe aber davon aus, dass der Name Nico Dostal Qualität verspricht

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

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Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

216

Freitag, 26. Mai 2017, 19:56

Super! Danke für die Info. - Werd' ich mir nicht entgehen lassen. Ich kenne die Operette auch nicht (nur wenige Titel) und gerade deshalb werde ich sie aufzeichnen.

:thumbup: Uwe

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

217

Montag, 29. Mai 2017, 16:36

The Yeomen of the guard von Arthur Sullivan

am Sonntag, den 4.6. bringt SWR 2 um 20.03 die Oper "The Yeomen of the guard" von Arthur Sullivan.

Ich kenne dieses Werk nicht, kannte es bis heute nicht mal dem Namen nach. Da Wikepedia es als komische Oper bezeichnet, nehme ich an, dass es sich um eine jener Gilbert&Sullivan Werke handelt, die wir hierzulande als Operetten bezeichnen.

Bin mal gespannt.

Uwe

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

218

Dienstag, 6. Juni 2017, 11:00

Prinzessin Nofretete - PR-Text Deutschlandfunk Kultur

Zitat

Musikalische Komödie Leipzig
Aufzeichnung vom 26.03.2017

Nico Dostal
"Prinzessin Nofretete"
Operette in zwei Akten und einem Zwischenspiel
Libretto: Rudolf Köller und Nico Dostal


Schillernde Frauenfiguren stehen im Mittelpunkt der Operetten von Nico Dostal. Eine von ihnen ist die sagenumwobene Prinzessin Nofretete, in deren Grabkammern schon das eine oder andere Skelett eines verirrten Pioniers der Altertumswissenschaften herumlungert. Doch eine Koryphäe wie den tapferen Lord Callagan kann das alles nicht erschrecken. Ihm gelingt das Unglaubliche. Im geschäftigen Trubel massenhafter Ägypten-Touristen, die von Reiseführerin Pollie tagtäglich durch das Areal geschleift werden, dringt er mit seinem Assistenten Totty in die privatesten Bereiche der Pharaonentochter vor. Doch der betuchte Totty, den Callagan für seine Tochter Claudia vorgesehen hatte, hat nur Augen für Pollie, während die selbstbewusste Claudia ganz anderen Plänen folgt. Und weil Callagan mit seinem bedeutenden Grabfund ein großes Sakrileg begangen hat, orakelt der mysteriöse Wahrsager Abu seiner Tochter ein ähnliches Schicksal wie der einstigen ägyptischen Prinzessin. Nur zu dumm, dass sich im letzten Moment herausstellt, dass Nofretete einst den Mann ihres Herzens heiraten durfte.
Nico Dostals Operetten bestechen durch ihre reiche Instrumentation und Klangsinnlichkeit in Verbindung mit den Rhythmen der 20er- und 30er-Jahre. Gerade aufgrund der zeitlichen Distanz zur Uraufführung dieser großen Ausstattungsoperette, die Zeiterscheinungen wie Exotismus und aufkommenden Massentourismus ironisch auf die Spitze treibt, erschließt sich uns heute umso mehr der schräge Humor jenes unentdeckten Meisterwerks.


Na denn viel Spaß
Uwe

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

219

Freitag, 27. Oktober 2017, 16:22

Die Lustige Witwe in Deutschlandfunk Kultur

Am Samstag, den 28.10. 2017 überträgt Deutschlandfunk Kultur die Premiere des Lehár Klassikers "Die lustige Witwe" anlässlich der Wiedereröffnung des Gärtnerplatztheaters.

:) Uwe

9079wolfgang

Prägender Forenuser

  • »9079wolfgang« ist männlich

Beiträge: 7 151

Registrierungsdatum: 15. April 2010

220

Freitag, 27. Oktober 2017, 17:46

Zitat

Am Samstag, den 28.10. 2017 überträgt Deutschlandfunk Kultur die Premiere des Lehár Klassikers "Die lustige Witwe" anlässlich der Wiedereröffnung des Gärtnerplatztheaters.

Hallo, Uwe!

Wenn ich Zeit habe, werde ich mir diese "Witwe" mal anschauen. Mal sehen, wie diese Inszenierung aussieht. Ich bin da immer etwas skeptisch, auch was die Interpreten angeht. Aber es gibt ja noch Alternativen:
W.S.

orsini

Fortgeschrittener

  • »orsini« ist männlich

Beiträge: 292

Registrierungsdatum: 9. Juli 2017

221

Mittwoch, 25. April 2018, 19:00

Am kommenden Sonntag, 29. April 2018, 19.00 Uhr überträgt BR Klassik live aus dem Münchner Prinzregententheater das 4. Sonntagskonzert dieser Saison. Es erklingt:

Gräfin Mariza
Operette in drei Akten von Emmerich Kálmán (konzertant)

Mitwirkende:
Gräfin Mariza - Betsy Horne
Fürst Moritz Dragomir Populescu - Peter Schöne
Baron Koloman Zsupán - Jeffrey Treganza
Graf Tassilo Endrödy-Wittemburg - Mehrzad Montazeri
Lisa, seine Schwester - Lydia Teuscher
Manja, eine junge Zigeunerin - Pia Buchert
Karl Stefan Liebenberg - Frank Manhold

Konzertvereinigung Wiener Volksopernchor
Münchner Rundfunkorchester
Ernst Theis, Leitung

"Ein erfundener Verlobter, der plötzlich leibhaftig vor der Tür steht und verlangt: „Komm mit nach Warasdin, solange noch die Rosen blüh’n!“ Genau das passiert Gräfin Mariza. Und die operettentypischen Verwicklungen nehmen ihren Lauf – gekleidet in Foxtrott, Walzer und natürlich paprikageschärften Csárdás. All dies erblüht unter der fachgerechten Leitung des österreichischen Dirigenten Ernst Theis." (BR)

Wie üblich wird die Aufführung von jpc für eine CD-Veröffentlichung mitgeschnitten. Das Programmheft ist online erhältlich: hier
Wir werden das Konzert live vor Ort erleben :thumbup:
... in diesem Sinne beste Grüße von orsini

„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
Curt Goetz

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

222

Mittwoch, 25. April 2018, 20:00

Interessant ist, das ich dieses Aufführung heute auch im Radioprogramm entdeckt habe. Ich frage mich allerdings, ob es Sinn macht, eine der meistgespielten Operetten konzertant aufzuführen. Solche Aufführung sollten meines Erachtens doch eher den selten gespielten bzw. wiederentdeckten Werken vorbehalten sein.

?( Uwe

orsini

Fortgeschrittener

  • »orsini« ist männlich

Beiträge: 292

Registrierungsdatum: 9. Juli 2017

223

Mittwoch, 25. April 2018, 20:33

Ich denke, bei der Programm-Auswahl spielen verschiedene Aspekte eine Rolle. Die Sonntagskonzerte (vier pro Saison) sind immer eine Mischung aus bekannten und unbekannen Opern/Operetten. Sind die Opern eher Raritäten (Le tribut de Zamora, Cinq Mars, Proserpine o.ä.), sind die Operetten eher bekanntere Werke und umgekehrt.

Hinzu kommt, das der BR/cpo anscheinend Vereinbarungen haben, möglichst alle Werke eines Komponisten einzuspielen. So gab es über mehrere Jahre hinweg einen Lehar-Zyklus. Das steht dann "Das Fürstenkind" neben dem "Land des Lächelns".
Möglicherweise fängt man nun einen Kalman-Zyklus an - und man startet mit etwas Bekanntem... und wer weiß, vielleicht folgt ja da mal "Die Bajadere" oder "Das Hollandweibchen"...

Generell sind aber schon regelmäßig auch unbekanntere, selten aufgeführte Werke auf dem Plan. In den letzten Jahren gab es u.a. Die Dollarprinzessin, Die Polnische Hochzeit, Friederike, Schön ist die Welt...
... in diesem Sinne beste Grüße von orsini

„Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.“
Curt Goetz

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

224

Donnerstag, 26. April 2018, 16:00

Die Sache mit den Zyklen betrachte ich ebenfalls kritisch. So schön es auch sein mag, dass man von einem Komponisten möglichst viele Werke aufführt, so lange dauert es, bis mal ein anderer Komponist dran ist.

?( Uwe

  • »Uwe Aisenpreis« ist männlich

Beiträge: 461

Registrierungsdatum: 8. Januar 2010

225

Donnerstag, 28. Juni 2018, 17:10

Das Lied der Liebe - eine Operette von Erich Wolfgang Korngold nach Johann Strauß im Deutschlandfunk Kultur

Am Samstag, den 30.06.2018 überträgt der Deutschandfunk um 19.05 aus der Leipziger Kommödie die Operette "Das Lied der Liebe" von Erich Wolfgang Korngold. Es handelt sich hierbei um eine musikalische Bearbeitung der Musik von Johann Strauß aus dessen Operette "Das Spitzentuch" der Königin" mit komplett neuem Libretto von Ludwig Herzer ("Das Land des Lächelns").


Nähere Informationen finden sich hier.

:) Uwe

P.S. Ich persönlich halte nicht sehr viel von solchen Umarbeitungen und werde mir dieses Werk daher auch nicht anhören.

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