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Dr. Holger Kaletha

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31

Freitag, 6. Dezember 2013, 19:21

Brahms: Händel-Variationen


Transzendentales Klavierspiel in Vollendung: Schlichtheit und Leichtigkeit, barocker Fluß, Lauterkeit und Reinheit, absolute Beherrschung des Klaviers sowie tonschönes, durchgeistigtes Spiel. Eine geradezu bestürzende Vollkommenheit - anrührender als jede pseudoromantische Rührseligkeit. Dasselbe gilt für das Brahms-Intermezzo im Anschluß. :angel:

P-S. Ich sehe gerade, das ist mein 2000. Beitrag! Der hat einen wahrlich würdigen Gegenstand - ein Zufall, der mich freut am Nikolaustag!

Schöne Grüße
Holger

William B.A.

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32

Montag, 2. Februar 2015, 00:57

Und heute ist Mariä Lichtmess, ein Tag, an dem viele berühmte Musiker geboren wurden, aber auch einige gestorben sind, u. a. Tullio Serafin, Gerhard Hüsch, Waldemar Kmentt, Peter Rösel und Solomon Cutner, der mir zusammen mit Emil Gilels im Beethoven-Sonatenthread bisher am meisten Freude bereitet hat. Hier ist eine CD, auf der seine überragende Aufnahme von Beethovens erster Sonate in f-moll op. 2 Nr. 1 sich befindet:



Heute erinnere ich an Solomons 27. Todestag.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

William B.A.

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33

Montag, 10. August 2015, 16:38

In der Hektik meiner gestrigen Rückreise habe ich ihn ganz vergessen. Gestern hatte er Geburtstag. Dazu habe ich nun diese CD ausgesucht mit der zuletzt von ihm gehörten Soante Nr. 7 D-dur op. 10 Nr. 3 von Ludwig van Beethoven:



Gestern war die 113. Wiederkehr seines Geburtstages.

Liebe Grüße

Willi :)

Beethoven: Klaviersonate Nr. 7 D-dur op. 10 Nr. 3, CD-Rezensionen und Vergleiche (2015)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

lutgra

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34

Montag, 10. August 2015, 18:44

Nachträglich zum Geburtstag heute gehört:

Brahms 1. Klavierkonzert mit dem jungen Rafael Kubelik am Pult und dem Philharmonia Orchestra, Aufnahme vom September 1952. Eine tolle Einspielung!


nemorino

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35

Donnerstag, 12. April 2018, 19:52

Es wird Zeit, einmal wieder an den bedeutenden, leider früh verstummten englischen Pianisten Solomon (Cutner) zu erinnern, der als Künstler stets nur unter seinem Vornamen aufgetreten ist.

Zu meinem nicht geringen Erstaunen sprach ich in einem älteren Beitrag (aus dem Jahr 2009) der Forumsteilnehmer von Enttäuschung über die Solomon-Aufnahmen. Ich kann das überhaupt nicht nachvollziehen. Solomon war mit Sicherheit kein Starpianist, kein Nur-Virtuose, aber ein Musiker von großem Format. In seinem Buch "Große Pianisten in unserer Zeit" schrieb seinerzeit der im vergangenen Jahr verstorbene Münchener Musikkritiker Joachim Kaiser: "Solomons Ernst ist mehr als Pathos. Da ist eine strenge, nur aus der Sache kommende Glut, ein schneidender Mangel an Lieblichkeit, ein ungeheures Engagiertsein für die Deutung und Bedeutung eines jeden Tons."

Infolge einer Fingerlähmung verstummte der Künstler im Jahr 1956, viel zu früh!

Ich habe ihn vor vielen Jahren, so um 1990 herum, durch eine 3 CD-Kassette mit den fünf Klavierkonzerten Beethovens kennen- und lieben gelernt. Leider ist sie längst vergriffen, zumindest ist sie weder bei jpc noch bei Amazon im Angebot zu finden. Doch bei eBay ist die Box noch erhältlich, z.Zt., wie ich sehen konnte, für € 19,90 + Versandgebühren. Ich weiß, daß die Konzerte auch, ziemlich teuer, einzeln beim Label TESTAMENT erschienen sind, aber der Kassette liegt ein Essay des bekannten Musikwissenschaftlers Ulrich Schreiber bei, in der er ausführlich und tiefschürfend auf Solomons Interpretationsstil, insonderheit was die Beethoven-Konzerte angeht, eingeht. Die Kassette war nur für den deutschen bzw. deutschsprachigen Markt bestimmt, so dass die Ausführungen nur auf Deutsch beiliegen.
Die Konzerte Nr. 1 & 3 sind sogar in STEREO eingespielt, im Jahr 1955 (mit dem Dirigenten Herbert Menges), während die Nr. 2, 4 und 5 nur in Mono (aber sehr ordentlich) erklingen. Sie wurden 1952 (2 & 4) und 1954 produziert, mit André Cluytens (Nr. 2 & 4) und Herbert Menges (Nr. 5) am Pult. Zusätzlich gibt es als "Kostprobe" noch eine schöne Einspielung der Sonate Nr. 8 c-moll op. 13 (Pathétique).

Zum Kennenlernen des Künstlers ist die Box bestens geeignet. Hier ist sie:

Ein besseres Bild ist bei eBay nicht zu haben.

LG, Nemorino
Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

William B.A.

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36

Donnerstag, 12. April 2018, 20:38

Lieber Nemorino,

wenn du einmal durch die Beethoven-Sonaten-Threads streifst, dann wirst du feststellen, dass ich von den von ihm existierenden Aufnahmen der Beethoven-Sonaten bisher die Nr. 1, 3, 7, 8, 13, 14, 21, 23, 26, 27 und 28 besprochen habe. Als nächste ist dann die Hammerklavier-Sonate an der Reihe. Da bin ich, wenn ich das richtig erinnere, inzwischen bis zu Paul Lewis gelangt. Es wird also nicht mewhr allzu lange dauern, bis Solomon Cutner an der Reihe ist.
Als letzte habe ich, wenn ich richtig orientiert bin, von ihm die Sonate Nr. 3 am 3. 1. 2017 besprochen:

Zitat

William B.A.:

Beethoven, Sonate Nr. 3 C-dur op. 2, Nr. 3
Solomon Cutner, Klavier
AD: 1951-52
Spielzeiten: 9:32-7:26-2:59-4:52 --- 24:49 min.;

Solomon Cutner spielt alle Sätze in einem flotten Tempo und spielt den Kopfsatz mit einer furiosen Dynamik, die sich ab Takt 13 in einem veritablen Fortissimo befindet.
Auch das Seitenthema ist eher zwischen mezzopiano und mezzoforte angesiedelt als im vorgeschriebenen Piano. Das Dolce ist glutvoller Gesang. Nun kann es sein, dass die von mir erworbene mp3-Version höher abgemischt war als die CD-Version. Jedenfalls klingt das äußerst mitreißend und stürmisch drängend, einschließlich der hier dynamisch höchst kontrastreichen Schlussgruppe. Solomon wiederholt selbstredend die Exposition.
Selten habe ich ein so aufwühlendes 1. Zentrum in der Durchführung gehört wie hier von Solomon, der trotz des ungestümen Vorwärtsdrangs die Zeit findet, am Ende dieses 1. Zentrums ein unglaubliches Calando zu spielen. Und er lässt ein höchst dynamisches und rhythmisch höchst pointiertes 2. Zentrum folgen, die Durchführung mit dem gleichen Kontrastreichtum abschließend.
Die Reprise beginnt er mit einer atemberaubenden Synkopensequenz, sowohl in der Piano- als auch in der Fortehälfte, die übrigen Abschnitte entsprechend der Exposition ausgestaltend.
Auch die 1. Codaphase ist dynamisch bewegter als die meisten, die ich zuvor gehört habe, dieses dynamische Gewand erinnert mich sehr stark an Richters 1960er-Liveaufnahme aus Leningrad.
Auch seine Lesart der Kurzkadenz (Takt 232) ist umwerfend, ebenso die 2. Codaphase mit ihren macht- un klangvollen Glockenschlägen.
Welche eine herausragende Lesart des Kopfsatzes!

Wenn ich Solomons Piano am Beginn es Adagios mit dem Piano am Beginn des Kopfsatzes vergleiche, so ist das Piano hier um mindestens eine Dynamikstufe niedriger und von einem bezaubernd natürlichem, einfachen Ausdruck.
Und noch eine interessante Entdeckung habe ich gemacht. Obwohl Solomons Adagio objektiv kürzer ist als das Schnabels, atmet m. E. der Teil b (Zweiunddreißigstel) mehr Ruhe- welch ein kleiner, aber bedeutender Unterschied. Dies kommt auch noch einmal zum Tragen in der Seufzersequenz (ab Takt 19).
Sehr machtvoll sind in den ff-Abschnitten der Dynamikwechsel die Glockenschläge in der Bassoktave, gelichzeitig geschieht das alles in unverändert ruhigem Tempo und endet in einem berührenden Doppeltakt 41/42.
Wunderbar setzt auch der reprisenförmige Teil a' mit integriertem Teil b ein, schon nahe an einer jenseitigen Stimmung, doch dann holen uns unvermittelt die nahezu apokalyptischen Takte 53/54 mit einem mühelosen Forte Fortissimo ins Diesseits zurück.
Den neuerlich Teil b variiert er dynamische etwas, verschiebt nahezu unmerklich das Decrescendo nach hinten, spielt die dynamischen Verläufe sehr markant. Auch das ist m. E. große Klavierkunst, diesen Abschnitt zügig zu spielen, ohne den Eindruck von Eile aufkommen zu lassen, einfach durch die Ruhe, die er ausstrahlt. So gestaltet er einen sehr anrührenden Übergang in der höheren Lage und eine ebenso ausdrucksvolle Vorschlagsnotensequenz, die aber nach außen ausstrahlt, zum letzten Fortissimo hinstrebend, und ich glaube nicht, dass ich schon einmal eine so herausragende Coda gehört habe.
Joachim Kaiser äußert sich dezidiert zu Solomons Lesart: Zitat: Solomon, dem die Buntheit des 1. Satzes von Opus 2 Nr. 3 nicht eigentlich liegt, hat das Adagio mit großer gliedernder Verhaltenheit interpretiert, als er die Sonate zu Beginn der fünfziger Jahre für den Rundfunk einspielte. Solomon geht nicht den Weg der Arrauschen "Verklärung", er artikuliert weder so langsam, noch auch so empfindsam wie Arrau oder Rubinstein. Aber Solomons starrer Ernst hat paradoxerweise gleichwohl eine romantisierende Folge. Solomon fügt, wie so oft, die einzelnen Takte zu großen Einheiten zusammen: Licht und Schatten fallen bei ihm nicht auf bestimmte Töne, sondern auf große, hallende Bewegungen. So nimmt Solomon- die Spannung zerbricht trotz der Langsamkeit nicht, die immer wiederkehrenden Fortissimo-Baßoktaven, ohne zu beschleunigen, als eine große Bewegung. Der artige Entwicklungen (Kaiser nimmt hier die Takte 29/30 als Beispiel, d. Verf.)hört man als zusammengefasste Einheit, nicht als zwei aufeinderfolgende Takte. So wird die Bewegung größer, hallender, gewaltiger und zwingender, Kaiser, S. 75;

Bewertung: siehe oben!

Auch im Scherzo pflegt Solomon den diesseitigen, klar vernehmbaren Ton, ist dabei geringfügig langsamer als Schnabel, aber ungefähr um das Gleiche schneller als Rubinstein, aber dynamisch doch weitaus höher angesiedelt. Wie sich das im Kontrast auswirkt, kann man schön in der <Mitte des 2. Scherzoabschnitts, ab Takt 33 erkennen, wo er zwischen der Sforzandokette un dem Pianissimo in Takt 38 ein gewaltiges Decrescendo spielt. Er knüpft hier nahtlos an den Sturm und Drang aus dem Kopfsatz an.
Nun meine ich fast, dass Solomon im Trio im Tempo etwas nachlässt. Nun weiß ich nicht, ob er damit schon die temporale Einheit alles Satzteile schon verlässt, es ist mir nur aufgefallen. Außerdem habe ich m. E. bisher noch kein Trio gehört, das mit einem derartigen Knalleffekt endet wie bei Solomon.
Nach dem Da Capo spielt Solomon auch noch eine atemberaubende Morendo-Coda, und durch Solomons Art, immer zwei Takte zu einer Betonung zusammen zu fassen, wird der ganze Satz von diesem inneren Schwungelement durchzogen- genial!

Im Finale ist Solomon in etwa um das schneller als Schnabel, was er langsamer ist als Richter 1960.
Dynamisch ist er auch hier oben an. Auch hier ist das Klangbild sehr diesseitig und, wie ich meine, ist auch hier die Spielfreude dieses Satzes deutlich zu spüren, fließen die Achtel bestimmt und bestimmend durch die Oktaven. Natürlich hat dieser Satz in Solomons Lesart, wie ich meine, nichts Mozartinisches mehr an sich, sonder ist reiner, kraftvoller, teilweise ungestümer Beethoven. Solomon beschreibt hier einen großen Bogen zum Kopfsatz., in der Rückleitung auch zeigend, wie rhythmisch sein Spiel auch ist. Und unvermittelt befinden wir uns im hochvirtuosen und -rhythmischen Kern des Finales, das zugleich im Dolceabschnitt äußerst sanglich ist. Aber dies ist kein zart-pastoraler Gesang, sondern kräftiger diesseitiger Gesang. in dem die Gesangslinie immer durch kraftvolle Sforzandi verbunden wird. Auch im leichten Mollüberzug ab Takt 147 verliert dieser Gesang nicht seine positive Ausstrahlung, daran gemahnen schon die kraftvollen Sforzandi ab Takt 167, die den freudvollen Gesang wieder in die Spur bringen, sprich mit den unnachahmlichen Staccati zur Reprise hinführen, die, wie der exponierende Hauptsatz zuvor, das freudige Treiben voranbringen. Der seitensatz zeigt nochmal die kunstvollen Achtelkaskaden, wie sie sich über die Oktaven ergießen und unaufhaltsam der wundersamen Trillercoda zustreben.
Selten hört man unter dem ersten Triller Takt 259ff die ff-Bassakkorde so kraftvoll aufstreben wie hier bei Solomon. Der Rest ist einfach überragend, kraftvoll und auch um die Schlüsselstellen so bemüht wie hier das Calando und das Rallentando- einfach unvergleichlich!

Ich scheue mich nicht, diese Aufnahme auf die Referenzebene zu heben.

Liebe Grüße

Willi


Liebe Grüße

Willi :)
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Dr. Holger Kaletha

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37

Freitag, 13. April 2018, 07:22

Dazu kann ich auch nur nochmals auf meinen Beitrag 31 verweisen - es war mein 2000.! :)

Solomon, der früh schweigende

Schöne Grüße
Holger

nemorino

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38

Freitag, 13. April 2018, 11:52

Lieber Holger,

das von Dir abgebildete Album habe ich auch, und exakt wegen der Händel-Variationen habe ich es mir seinerzeit gekauft. Ich wollte eine nicht alltägliche Alternative zu Katchen haben.
Willi hat gestern eine baldige ausführliche Besprechung der Hammerklavier-Sonate angesagt, die ebenfalls zum Glück enthalten ist. Da bin ich schon sehr gespannt drauf.
Sehr angetan war ich auch von den Chopin-Stücken.

LG, Nemorino
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Dr. Holger Kaletha

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39

Freitag, 13. April 2018, 19:20

das von Dir abgebildete Album habe ich auch, und exakt wegen der Händel-Variationen habe ich es mir seinerzeit gekauft. Ich wollte eine nicht alltägliche Alternative zu Katchen haben.
Lieber Nemorino,

ich finde ja, dass Claudio Arraus Philips-Studioaufnahme die Qualitäten eines "Ideals" erreicht hat. :) Ich bin auf seine Konzertaufnahme jedenfalls gespannt.

Die Beethoven-Konzerte mit Solomon sind in dieser Box - sie ist im Moment (noch) spottbillig zu haben. Also habe ich sie mir (endlich) auch noch bestellt. Verflixt.... :D



Schöne Grüße
Holger

nemorino

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40

Freitag, 13. April 2018, 19:51

Die Beethoven-Konzerte mit Solomon sind in dieser Box

Lieber Holger, guten Abend!

Ich will Dir ja die Vorfreude auf die Solomon-Box nicht verderben, aber da sind nur die Beethoven-Konzerte Nr. 3 und 5 drin, wie ich soeben festgestellt habe. Natürlich sind ganz tolle Sachen enthalten, vor allem die Klavierkonzerte von Schumann und Grieg (bereits in Stereo), und auch die großartige Fantasie für Klavier und Orchester von Liszt. Und auch die übrigen Aufnahmen sind sicher alle wertvoll, aber, wie gesagt, drei der Beethoven-Konzerte fehlen. Vor allem hätte mich Deine Meinung über Nr. 1 interessiert, die ja schon in Stereo existiert.

Arraus Studio-Einspielung der Händel-Variationen kenne ich nicht, da klafft wohl bei mir noch eine Lücke :( !

Auf alle Fälle wünsche ich Dir schon jetzt viel Vergnügen mit den Aufnahmen, und ich freue mich auf Dein Statement zu Beethoven Nr. 1 mit Eschenbach/Karajan. Ich bin sehr gespannt auf Deine Meinung.

Schönen Abend und
LG, Nemorino
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Dr. Holger Kaletha

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41

Freitag, 13. April 2018, 21:42

Arraus Studio-Einspielung der Händel-Variationen kenne ich nicht, da klafft wohl bei mir noch eine Lücke :( !
Ja, lieber Nemorino! Am günstigsten gibt es sie in der neuen großen Arrau-Box. Aber ich habe auch noch diesen Lugano-Konzertmitschnitt (auch noch mit Gaspard de la nuit komplett!!!):


Ich will Dir ja die Vorfreude auf die Solomon-Box nicht verderben, aber da sind nur die Beethoven-Konzerte Nr. 3 und 5 drin, wie ich soeben festgestellt habe.
Schade!!! Aber irgendwie werde ich die Aufnahme des 1. auch noch kriegen! :hello:

Schöne Grüße
Holger

nemorino

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42

Samstag, 14. April 2018, 13:17

Am günstigsten gibt es sie in der neuen großen Arrau-Box.
Lieber Holger,

danke für den Tip, aber da werde ich doch lieber den Mitschnitt aus Lugano nehmen, die Kiste mit den 80 CDs will ich mir nicht so gerne antun :D , wohin damit und wann das alles hören?
Arraus "Paganini-Variationen" habe ich in diesem Album:

eine großartige Aufnahme aus 3/1974, aber die Händel-Variationen fehlen da leider.
(Doch das gehört jetzt eigentlich nicht in den Solomon-Thread).

Ich habe aber heute früh das 1. Beethoven-Konzert in der Kombination Solomon/Menges gehört, eine ganz frühe Stereo-Produktion aus dem Jahr 1955.
Wie weiter oben gesagt, habe ich die kompletten Konzerte in einer deutschen Sonderauflage auf 3 CDs.
Was soll ich nun zu der Aufnahme, die ich zugegebenermaßen lange nicht gehört habe, sagen? Zunächst einmal gefällt mir das harmonische Zusammenspiel; Menges ist ja hierzulande ein kaum bekannter Dirigent, der aber bei EMI in den 1950er Jahren vielfach als Begleiter hervorgetreten ist. Mir scheint, daß er mit Solomon glänzend harmoniert bzw. sich ganz seinen Intentionen unterordnet. Was den Pianisten betrifft, so fällt zunächst einmal sein leichtes Spiel (was aber keineswegs mit "obenhin" zu verwechseln ist) auf. Völlig uneitel, ohne jede titanenhafte Attitüde, spielt Solomon dieses frühe Beethoven-Konzert.
Die Kadenz im Kopfsatz kommt mir nicht bekannt vor. Beethoven hat ja bekanntlich drei Kadenzen zu dem Konzert geschrieben, davon wird die dritte, sehr ausführliche heutzutage von den meisten Pianisten genommen. Solomon fügt hier entweder Beethovens erste, unvollendete Kadenz ein, die er mit eigenen Elementen "anreichert", oder die kurze zweite (die kaum Verwendung findet), oder aber er spielt eine eigene. Jedenfalls enthält das relativ kurze Stück überwiegend Motive des ersten Satzes. Eine prägnante, stimmige Kadenz ist es auf alle Fälle. Meine Textbeilage schweigt sich leider, was die Konzerte 1, 2 und 4 angeht, über die Kadenzen aus. Beim Konzert Nr. 3 heißt es im Booklet, daß Solomon im Kopfsatz die Kadenz von Clara Schumann spielt.
Es ist IMO eine sehr hörenswerte, ganz aus dem üblichen Rahmen fallende Version, die meine favorisierten Aufnahmen von Eschenbach/Karajan, Richter/Münch und Michelangeli/Giulini ergänzt und bereichert.

Höchst interessant und aufschlußreich ist der ausführliche Essay von Ulrich Schreiber, der meiner Kassette beiliegt. Da heißt es u.a.: "Mit Solomons Rigorosität, allen virtuos vermittelten und in einer angeblich legitimierenden Tradition eingebundenen Gefühlsinhalten von Musik den Abschied zu geben, zwingt er uns zu scheuklappenlosem Hören. ..... das gilt übrigens gleichermaßen für seine Aufnahme der Händel-Variationen von Brahms (!), die ebenso maßstäblich geworden ist." Und etwas weiter heißt es: "Ähnliche Rückkoppelungen lassen sich in den Konzerten B-Dur op. 19 und C-Dur op. 15 machen, wie wir in Solomons Beethoven-Interpretationen weder die schon im Frühwerk das Spätwerk evozierende expressionistische Vertiefung eines Schnabel noch die akademische Strenge eines Backhaus, den Lyrismus eines Kempff, die Gespanntheit eines Serkin oder die antipsychologische Motorik eines Gulda finden. Aber erst durch diese Summierung des in Solomons Beethoven nicht Vorhandenen wird der Gewinn deutlich, den wir als Hörer davon haben: nämlich Beethovens Musik ganz rein zu hören, von jedem Bekenntnischarakter losgelöst, vor jeder Überlebensgröße bewahrt. Gerald Moore hat einmal gesagt, Solomon >war ein Künstler, der die Überlegenheit Schnabels, die Feinheit Giesekings und den Elan Rubinsteins besaß. In seinem Spiel war keine Spur von dem, was man heute Schaustellkunst nennt, zu finden<". D.h. aus der Sicht von heute: Ein wahrhaftiger Anti-Lang-Lang!

Aus dem Wunderkind des Jahres 1911 ist ein reifer, ganz ungewöhnlicher Künstler geworden, der leider durch einen Schlaganfall im Jahre 1956 auf tragische Weise frühzeitig verstummte. Er starb 1988, trat aber niemals mehr öffentlich auf.

LG, Nemorino
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Dr. Holger Kaletha

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43

Samstag, 14. April 2018, 14:23

danke für den Tip, aber da werde ich doch lieber den Mitschnitt aus Lugano nehmen, die Kiste mit den 80 CDs will ich mir nicht so gerne antun :D , wohin damit und wann das alles hören?
Die Studioaufnahme ist wirklich unersetzlich - vielleicht hat ja jemand ein Download für Dich? ;) Es gibt auch in dieser neu erschienenen Box einen Mitschnitt der Händel-Variationen, den ich noch hören muss (Box gerade erstanden):


D.h. aus der Sicht von heute: Ein wahrhaftiger Anti-Lang-Lang!
Der Witz ist wirklich gut! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: Solomon war ein singuläres Phänomen und U. Schreiber hat das sehr gut beschrieben, traurig, dass Solomon 30 Jahre seines Lebens nicht mehr konzertierte. Was für eine Entwicklung wäre das gewesen!

Das 1. Beethoven-Konzert hat vielleicht auch jemand als Download-Datei für mich? :hello:

Schöne Grüße
Holger

nemorino

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44

Samstag, 14. April 2018, 17:10

Das 1. Beethoven-Konzert hat vielleicht auch jemand als Download-Datei für mich?

Lieber Holger,

danke für Deine Rückmeldung.

Mit einer Download-Datei kann ich leider nicht dienen, aber ich wäre gerne bereit, Dir die CD zu kopieren. Dazu brauchte ich aber Deine Adresse, und die gibt man ja nicht so gerne preis, aus verständlichen Gründen. Oder weißt Du noch einen anderen Weg?

traurig, dass Solomon 30 Jahre seines Lebens nicht mehr konzertierte. Was für eine Entwicklung wäre das gewesen!

Ja, wirklich traurig, auch da trifft Grillparzers Ausspruch an Schuberts Grab ins Schwarze: Die Welt begrub hier einen reichen Besitz, aber noch reichere Hoffnungen.

Das Leben kann oft sehr ungerecht sein!

LG, Nemorino
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Dr. Holger Kaletha

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45

Samstag, 14. April 2018, 22:48

Mit einer Download-Datei kann ich leider nicht dienen, aber ich wäre gerne bereit, Dir die CD zu kopieren. Dazu brauchte ich aber Deine Adresse, und die gibt man ja nicht so gerne preis, aus verständlichen Gründen. Oder weißt Du noch einen anderen Weg?
Ja, lieber Nemorino. Du ergoogelst einfach meine Mail-Adresse! Du kannst mir dann auch das 1. Konzert als Flac-Datei per WeTransfer schicken. Im Gegenzug bekommst Du dann die Philips-Aufnahme der "Händel-Variationen" mit Claudio Arrau. Ansonsten können wir natürlich auch den Postweg nehmen - aber so als Daten-Transfer ist es eigentlich am bequemsten! (Willi nennt das den "kleinen Dienstweg!" :D )
Ja, wirklich traurig, auch da trifft Grillparzers Ausspruch an Schuberts Grab ins Schwarze: Die Welt begrub hier einen reichen Besitz, aber noch reichere Hoffnungen.

Das Leben kann oft sehr ungerecht sein!
Ja, so ist es. Andere große Begabungen hat es leider noch schlimmer erwischt! :hello:

Schöne Grüße
Holger

nemorino

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46

Sonntag, 15. April 2018, 16:52

Lieber Holger,

zunächst noch einen schönen, sonnigen Frühlingssonntag.

Du kannst mir dann auch das 1. Konzert als Flac-Datei per WeTransfer schicken.

Ja, jetzt hast Du mich erwischt! Ich bin, was EDV und Computer angeht, ein ausgesprochener Dummi. Nachdem ich mal nach diesen Begriffen gegoogelt habe, strecke ich gleich die Waffen. :D
Deine Email-Adresse zu finden dürfte das kleinste Problem sein, aber dahin kann ich Dir ja leider keine CD schicken. Ich kann aber gut verstehen, daß Du hier nicht Deine Privatadresse sichtbar machen willst, das würde ich auch nicht so gerne tun. Aber vielleicht kannst Du mir die Anschrift einer Institution oder Firma angeben, an die ich die CD zu Deinen Händen posten kann.

Bis bald, und LG
Nemorino



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Dr. Holger Kaletha

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47

Sonntag, 15. April 2018, 19:59

Ja, jetzt hast Du mich erwischt! Ich bin, was EDV und Computer angeht, ein ausgesprochener Dummi. Nachdem ich mal nach diesen Begriffen gegoogelt habe, strecke ich gleich die Waffen. :D
Deine Email-Adresse zu finden dürfte das kleinste Problem sein, aber dahin kann ich Dir ja leider keine CD schicken.
Lieber Nemorino,

leider gibt es in diesem Forum keine PNs wie in anderen üblich. Dann gäbe es diese Probleme nicht. Aber es ist doch ganz einfach: Du mailst mich an und ich schicke Dir dann per Mail meine Adresse! :)

Schöne Grüße
Holger

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48

Montag, 16. April 2018, 22:48

Lieber Nemorino,

hast Du meine Mail-Adresse nicht gefunden? Ich finde sie sofort... :D :hello:

Schöne Grüße
Holger

Christian B.

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49

Dienstag, 17. April 2018, 09:05

Lieber Holger,

ich denke, ich müsste diese Aufnahme von Solomon irgendwo haben - das ist wahrscheinlich einfacher.



Viele Grüße
Christian

nemorino

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50

Dienstag, 17. April 2018, 10:30

hast Du meine Mail-Adresse nicht gefunden? Ich finde sie sofort.

Lieber Holger,

Du bist ein Witzbold! Ich habe natürlich Deine Email-Adresse gefunden, aber ....
am Sonntag spätnachmittags erreichte mich die Nachricht, daß mein Sohn (36) einen Herzinfarkt hatte und damit in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses kam. Er war mit seiner Familie auf der Rückfahrt aus dem Phantasialand. Dort die ersten, nicht erkannten Symptome, aber zum Glück hat er auf der Heimfahrt noch das Krankenhaus erreicht, doch sein Zustand ist noch nicht sehr stabil. Deshalb bin ich gar nicht mehr ans Internet gekommen. Wenn es noch ein paar Tage Zeit hat, will ich Dir gerne die CD brennen und zusenden.

Ich bin gleich wieder auf dem Weg ins Krankenhaus, deshalb jetzt zeitlich eingeengt. Ich vergesse es aber nicht, versprochen!

LG, Nemorino
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Dienstag, 17. April 2018, 17:53

am Sonntag spätnachmittags erreichte mich die Nachricht, daß mein Sohn (36) einen Herzinfarkt hatte und damit in die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses kam. Er war mit seiner Familie auf der Rückfahrt aus dem Phantasialand. Dort die ersten, nicht erkannten Symptome, aber zum Glück hat er auf der Heimfahrt noch das Krankenhaus erreicht, doch sein Zustand ist noch nicht sehr stabil. Deshalb bin ich gar nicht mehr ans Internet gekommen. Wenn es noch ein paar Tage Zeit hat, will ich Dir gerne die CD brennen und zusenden.
Lieber Nemorino,

oh Gott!!! Etwas Schlimmeres kann einem als Eltern nicht passieren! Alles, alles Gute!!!

Vielleicht - hoffentlich - ist es ein gutes Omen: Heute habe ich im hiesigen CD-Shop unter den gebrauchten CDs doch diese gefunden (im Internet glatt vergiffen) für nur 3 Euro und für Dich gleich mitgenommen:



Mit den allerbesten Wünschen für Deinen Sohn!!!
Holger

William B.A.

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Dienstag, 17. April 2018, 19:31

Ich habe es auch gerade gelesen, lieber Nemorino und schließe mich Holgers Genesungswünschen für deinen Sohn von ganzem Herzen an. Ich weiß so in etwa, wovon ich rede, weil ich vor gut einem Jahr auch eine Herzerkrankung hatte, zwar Gott sei Dank keinen Infarkt, aber eine akut aufgetretene Herzschwäche, sodass mir ein Stent gesetzt wurde. Ich hoffe nur, dass dein Sohn alles gut übersteht.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

nemorino

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53

Mittwoch, 18. April 2018, 11:56

Lieber Holger, lieber Willi,

erst jetzt komme ich zu einer Antwort.
Ganz herzlichen Dank für eure guten Wünsche und eure Anteilnahme. Mein Sohn hat wohl das Schlimmste zunächst überstanden und ist heute von der Intensivstation auf reguläre Station gekommen. Die erste Aufregung legt sich auch bei mir langsam.
Ich hatte selber einen Infarkt vor 10 Jahren, aber da war ich schon in Rente. Da gab's wenigstens keine Sorgen um die berufliche Zukunft. Nun, wir werden sehen, es gibt hoffentlich auch hier eine gute Lösung. Nochmals danke!

Lieber Holger,

das ist sehr lieb von Dir, die Arrau-CD für mich zu besorgen. Ich werde so bald wie möglich die Solomon-CD kopieren und Dir zusenden. Vorher tauschen wir die Anschriften aus.

Alles Gute auch für Euch und liebe Grüße,
Nemorino
Die Welt ist ein ungeheurer Friedhof gestorbener Träume (Robert Schumann).

Dr. Holger Kaletha

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54

Mittwoch, 18. April 2018, 19:50

Mein Sohn hat wohl das Schlimmste zunächst überstanden und ist heute von der Intensivstation auf reguläre Station gekommen. Die erste Aufregung legt sich auch bei mir langsam.
Lieber Nemorino,

Gott sei Dank!
das ist sehr lieb von Dir, die Arrau-CD für mich zu besorgen. Ich werde so bald wie möglich die Solomon-CD kopieren und Dir zusenden. Vorher tauschen wir die Anschriften aus.
Das freut mich! Bis dann! :hello:

Herzlich grüßend
Holger