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moderato

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1

Samstag, 19. Dezember 2015, 18:25

Menahem Pressler, Pianist

So weit ich es überblicke, ist Menahem Pressler noch kein eigener Thread in diesem Forum gewidmet. Zum Beaux Arts Trio, das er gegründet hatte, findet man im Forum diesen Thread: Das Beaux Arts Trio



Menahem Pressler wurde 1923 in Magdeburg, Deutschland, geboren. Er trug damals den Vornamen Max. 1938 floh seine jüdische Familie aus Deutschland nach Palästina. Seit 1940 lebte er in den vereinigten Staaten von Amerika, wo er eine Karriere als Solist aufbaute. 1955 gründete er das Beaux Arts Trio, mit dem er die Klaviertrio-Literatur einspielte. 50 Aufnahmen zeugen von intensiver Beschäftigung mit diesem Repertoire. 2008 löste es sich auf.

Menahem Pressier, wie er sich seit seiner Karriere in den USA nannte, verfolgte aber auch seine Tätigkeit als Solist. 30 Aufnahmen zeugen davon.

Mehr Informationen auf der Homepage des Künstlers "http://menahempressler.org" Bitte Link zwischen den Anführungszeichen kopieren

Wenn man Teaching > Pedigree anklickt, wird eine Genealogy-Karte sichtbar, welche die Linie von Presslers Lehrern zeigt. Pressler ist tief mit der Tradition der europäischen Kultur verbunden und verwurzelt.

Sein Wissen gibt er an seine Schüler weiter.

Ich lasse den Pianisten mit eigenen Worten sein Credo zur Musik ausdrücken:

Ich empfinde die Musik als meine Religion, der Konzertsaal ist mein Tempel und der Komponist ist mein Gott, dessen Werke ich predige. Es ist nicht übertrieben zu sagen, dass die Musik mein Leben gerettet hat. […] Als ich beschloss, das Beaux Arts Trio aufzulösen, glaubte ich, mein Konzertleben würde nun allmählich ruhiger werden, doch ich bin beschäftigter denn je. Das liegt nicht daran, dass ich Müßiggang zu vermeiden suche; wenn ich mich für mehr als 48 Stunden vom Klavier fernhalte, fühle ich mich körperlich unwohl, als vernachlässigte ich meine Gesundheit. Es ist ein organisches Bedürfnis, meine Finger sehnen sich nach der Tastatur.

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Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
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moderato

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2

Samstag, 19. Dezember 2015, 18:43

Was mir an Menahem Presslers Klavierspiel ausnehmend gut gefällt, sind die Gelassenheit und Abgeklärtheit in seinem Spiel und sein wunderbar "singender" Klang, den er dem Flügel entlockt. Hat dies mit seiner jahrzehntelangen Beschäftigung als Kammermusiker mit den Streicherkollegen des Beaux Arts Trio zu tun?

Er spielt Werke ein, die ihn über viele Jahre beschäftigen und die ihm besonders am Herzen liegen.


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JLang

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3

Samstag, 19. Dezember 2015, 20:15

Hier bist Du, lieber moderato, meiner Überlegung, einen thread zu starten, zuvorgekommen. Danke!
Ich habe Pressier mit dem Beaus Arts Trio in Leipzig gehört (im Rahmen der Mendelssohn-Tage, soweit ich mich erinnere) war von seiner Person ziemlich beeindruckt, er strahlte eine unglaubliche Ruhe aus, ohne dabei distanziert zu wirken, ganz im Gegenteil. Ich habe allerdings keinen sehr großen Kontakt zu seinem Wirken, eben weil er ein so begeisterter Kammermusiker ist, ich von Kammermusik kein so ganz besonderer Freund bin und nur selten solche Konzerte besuche :untertauch:

Die Einspielung Beethoven, Schubert, Chopin habe ich aber nun auf meine Wunschliste gesetzt, vielen Dank für den Hinweis.

Mit bestem Gruß
JLang
Gute Opern zu hören, versäume nie
(R. Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln)

Dr. Holger Kaletha

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4

Freitag, 6. April 2018, 19:51

Menahem Pressler: Clair de lune



Menahem Presslers neue CD sah ich im Laden stehen und dachte mir neugierig natürlich auch wegen des Debussy-Programms: Höre doch einmal rein! Und die "Hörschnipsel" ließen mich dann aufhorchen. Ich war gleich fasziniert: So lebendig, so ungewöhnlich, so schön gespielt und zugleich musikalisch tiefschürfend, das fand ich beeindruckend. Also habe ich die CD gekauft und bereue es auch in keiner Weise! Der eher werbemäßge Titel Clair de lune, der eingängige und nicht zu schwer zu spielende Apptetithäppchen eines alt gewordenen Meisters zu versprechen scheint, Musik für Epikuräer gleichsam zum süßen Nachtisch eines Hauptgerichtes der "großen" musikalischen Kraftakte von einst, das schon lange gegessen ist. Aber von wegen! Was man hier zu hören bekommt ist eine der wenigen Aufnahmen, die einen wieder "zum Anfang" zurückbringen, zum Nachdenken über das Elementare nicht nur von Debussys Musik, sondern von Musik überhaupt und wie sie vorzutragen ist.

Bevor ich mit der eigentlichen Besprechung anfange, noch eine Vorbemerkung: Unsere Gesellschaft heute krankt - von der Werbung angefangen bis hin zum sportiven Geist von Klavierwettbewerben - am Jugendlichkeitswahn und der damit korresponierenden Altersdiskriminierung. Die Gesellschaft verlangt, dass man immer fit einsatzfähig zu sein hat und entsprechend "Kraft" und "Schnelligkeit" demonstriert, damit solche jugendliche Arbeits-Leistungsfähigkeit, messbar als der möglichst größte Krafteinsatz bei geringstmöglich verbrauchter Zeit, ökonomisch billig bleibt und entsprechend ausgebeutet werden kann. Das Alter erscheint demgegenüber nur als eine Last, weil leider viel zu langsam und zu teuer! Was die Musik angeht ist das Urteil von Jungen und Jüngeren deshalb schnell dabei, den "Alten" zu sagen: Warum hört ihr nicht früher, also vermeintlich rechtzeitig, auf? Bemitleidend vergleicht dann der Rezensent den "Alten" mit seinen Zeugnissen aus jüngeren Tagen und nicht gerade selten ist das wenig schmeichelnde Urteil gerade auch über einen "Liebling" unter den Künstlern zu hören: Das ist ja alles respektabel, aber früher hattest Du mehr Feuer, mehr Kraft, warst nicht so langsam!

Und damit sind wir beim Thema: Der Langsamkeit! Man muss es wirklich hervorheben: Menahem Pressler war zum Zeitpunkt dieser Aufnahme 94 (!) Jahre alt! Da übertrifft er sowohl Claudio Arrau als auch Artur Rubinstein, was die ausdauernde Altersfitness angeht. Es ist eigentlich kaum zu glauben: Da fängt jemand in seinen 90igern, auf die 100 zugehend, noch eine Solo-Konzertkarriere an! Nun ist es ein quasi biologisches Gesetz, dass das Zeitgefühl im Alter ein anderes ist: Die Lebensuhr tickt langsamer und entsprechend hört man die bekannten Stücke auch entsprechend in bedächtigem Tempo. Doch mit modischer "Entschleunigung" hat diese Verlangsamung der Zeitmaße ebensowenig irgend etwas zu tun wie mit einem schlechten Manierismus oder einer Musikphilosophie, welche jede auf ihre Weise Langsamkeit als den richtigen Weg "demonstrieren" wollen. Menahem Pressler spielt einfach mit einem intuitiven Zeitgefühl, wie es seiner Lebenszeit und seinem Lebensgefühl entspricht. Und genau deshalb kann man sich in diesen Lebensrhythmus auch einfühlen als Hörer - man konzentriert sich auf das, was dieser Vortrag zu sagen hat, ohne die Langsamkeit als solche zu spüren. Denn das Paradoxe ist: Mit Pressler langsam hörend wird man mit ihm gerade nicht alt, sondern jung, hört die bekannten Stücke wie neu! Das Alter, es hat allem Jugendlichkeitswahn zum Trotz nämlich etwas zu sagen. Es bringt den entscheidenden Vorzug vor der Jugend mit, frei von Zwängen zu sein, irgend etwas "beweisen", eine "Leistung" erbringen zu müssen. Leistung wird immer gemessen an einem Leistungsmaßstab, also einer Norm und Gegebenheit, was schon da ist und wo man meint: So muss es sein! Die Zwanglosigkeit des Alters und die daraus resultierende Selbstbefreiung ist es, die beglückt, indem sie sich um kein Müssen und kein Sollen mehr schert und im gelungen Fall etwas mit einer einnehmenden Natürlichkeit zutage fördert, was die Erfahrung eines ganzen Lebens spiegelt als dessen Quintessenz. So bekommt Presslers Vortrag eine Dichte und Lebendigkeit, der bewegter - weil innerlich bewegter - ist als die meiste jugendliche Kraftmeierei und olympische Leistungsorientiertheit. Und der 94jährige Menahem Pressler verfügt über eine wirklich bewundernswerte geistige Frische, die belebend wirkt auch auf das Körperliche. Heraus kommt ein wunderbar voller und farbiger Klavierton, ein Klavierspiel, in dem wirklich "Lebenssaft" drin ist, der auch durch die kleinste Ader der Musik fließt: So differenziert, so hellhörig jeder farblichen Nuance ausdrucksintensiv nachspürend lässt Presslers Spiel die virtuose Routine von deutlich Jüngeren "alt" aussehen, nämlich abgestanden und unlebendig wirken.

Mich fesselt vor allem Menahem Presslers Vortragsspiel, der Debussys Musik - gerade auch den eher "romantischen" Frühwerken - jedes "Seichte" einer Stimmungsmusik für den "schönen Abend" zum erholsamen Abschalten nimmt. Da ist einmal eine Phrasierung, die dem Lebensatem folgt, seinem Prinzip des Ein- und Ausatmens. Eine Phrase lebt bei Pressler auf und ab wie das Atemholen und Aushauchen der Luft. So "atmend" bis in die Details wird die Musik von innen heraus zum Leben erweckt und damit eine - ältere - Aufführungstradition wiederbelebt, für die eine Aufführung das Leben in einer Lebensbewegtheit und deshalb in einer Zeitlichkeit von Temposchwankungen spiegeln sollte. Erst der Konstruktivismus des 20. Jhd. huldigt dem Rationalismus musikalischer Entwicklung und erhebt das einheitliche Grundtempo quasi zum Dogma. Da sich die Tempomodifikationen bei Pressler in den kleinen und kleinsten Atembewegungen und nicht im großen Zeitmaßstab von willkürlichen Beschleunigungen oder Verlangsamungen vollziehen, wirken sie letztlich so einnehmend natürlich und ungezwungen.

Hinzu kommt hörbar Menahem Presslers lebenslange Erfahrung mit Kammermusik, sein Leben mit dem Beaux Arts-Trio. Sein Vortrag hört sich an, als werde hier das "Dialogprinzip" in den musikalischen Vortrag eingführt, die einzelnen Stimmen und Bewegungen kommunizieren miteinander in höchst lebendiger Form. Nicht nur, dass Pressler die Stimmführungen mit präziser Klarheit herausarbeitet. Das quasi dialogische Musizieren auf engstem Raum verhindert Eintönigkeit im Sinne von gefälliger Glätte bereits im Ansatz des Entstehens. Der jüdische Philosoph Martin Buber formulierte als Antwort auf Auschwitz das Dialogprinzip. Das "Du" will ein Korrektiv sein der Gefahr eines selbstgefälligen Monologisierens gegenüber, das nur noch sich selber hört statt dem Anderen zuzuhören und ihn deshalb - als letzte Konsequenz des Überhörens - vernichtet. Der Dialogpartner, das "Du", erzwingt das Zuhören durch seinen Widerspruch, fordert immer wieder neu und überraschend eine Antwort und Veränderung heraus und damit ein Stoppen des Redeflusses im Sinne des "so geht es nicht einfach weiter". Es ist faszinierend, wie Pressler es schafft, die tausenden kleinen Einsprüche, Widerhaken, das musikalische Spiel und Gegenspiel auf kleinstem Raum bei Debussy sichtbar zu machen. Und genau damit ist sein Debussy auch so "modern", nämlich in der Fähigkeit, Musik - mit einem Ausdruck von Wassiliy Kandinsky - als den "inneren Klang" einer Linie, durchsetzt von feinsten Bewegungen und Spannungen, hörbar zu machen.

Menahem Presslers tiefere Auseinandersetzung mit Debussy kam, wie er in seinem berührenden, selbst geschriebenen Klappentext ausführt, durch die Begegnung mit dem französischen Pianisten Paul Lyonnet in Palästina unmittelbar nach dem zweiten Weltkrieg zustande. Lyonnet hatte noch Debussy selbst dessen Préludes vorgespielt. Er lehrte den jungen Menahem Pressler auf die nuancierten Vortragsbezeichnungen zu achten was Dynamik und Rhythmik angeht. So erklärt sich auch eine der "Überraschungen" dieser Aufnahme. Pressler schreibt: "Lyonnet verdanke ich auch die strenge Beachtung der Staccato-Akkorde in den Anfangstakten der Danseuses de Delphes." Der Effekt ist in der Tat verblüffend, denn so entsteht ein musikalischer Dialog zwischen einer Legato-Linie und den damit kontrastierenden, abgesetzten Tönen, ein Dialog-Spiel, dass Pressler dann ungemein subtil weiterführt. In der Tat ist das eine Entdeckung, denn ich kenne keine Interpretation, die sich in dieser Hinsicht Gedanken gemacht hätte. Allerdings muss man hier auch festhalten, dass Debussy mit Absicht - mit ganz wenigen Ausnahmen - den Einsatz des Pedals, der für die Wiedergabe seiner Musik so eminent wichtig ist, nie notiert. Die Staccato-Punkte sagen also letztlich nichts darüber aus, ob sie nun trocken oder pedalisiert feucht zu nehmen sind. Man kann die Punkte letztlich auch wie es wohl die Mehrheit der Interpreten versteht im Sinne der Spielanweisung doux deuten, so dass die Akkorde also nicht Staccato, sondern nicht massig oder hart, sondern eher doux, also weich und zart, zu spielen sind. In seiner eigenen Aufnahme von Danseuses de Delphes hat Debussy selbst kein Staccato, sondern pedalisierend ein Legato gespielt. Und es steht dort als vollständige Spielanweisung doux et soutenu, was eigentlich einen festen und weniger einen beweglich atmenden Grundrhythmus verlangt. Aber Starrheit will Pressler nicht aufkommen lassen, erzeugt statt dessen rhythmische Schwingungen durch einfühlsame, dezente Tempomodifikationen. Wie Debussy selbst wahrt er in La Cathedrale engloutie den Eindruck der tragenden, rhythmischen Bewegung, verdoppelt auf der ersten Seite - ein kleines, aber sprechendes Detail - rhythmisierend ein "Gis", das eigentlich mit einem Bogen gehalten durchklingen soll. Einzig die Bass-Oktaven in der linken Hand, die sich zum Forte und Fortissimo-Höhepunkt steigern, geraten zu schwer lastend übermächtig der hier doch etwas zu wenig durchsetzungsfähig wirkenden Akkorde in der rechten Hand gegenüber. Das liegt jedoch letztlich auch an der ansonsten hervorragend präsenten, aber dabei den Bass etwas (über-)betonenden Aufnahmetechnik. Gerade bei den frühen Debussy-Stücken zeigt Menahem Pressler, wie man sie vom Klischee von romantischen Träumereien befreien kann: Die Musik verliert ihre Stimmung nicht, kehrt aber ihren "inneren Klang" hervor, ihre dialogische Bewegung, gleichsam geschrieben als eine Kammermusik für ein Soloinstrument. Geradezu aufregend, wie bei ihm eine populäre, eher salonhafte Gelegenheitskomposition wie Le plus que lant wirklich plus que lent gespielt musikalische Dichte bekommt. In dieser Hinsicht ist Menahem Presslers - seiner Förderin und Freundin Annabelle Weidenfeld gewidmete - Aufnahme mit Werken von Debussy, Fauré und Ravel nicht nur eine große Freude zu hören, sondern auch eine Lehrstunde für die junge und ganz junge Pianistengeneration. :) :) :)

Schöne Grüße
Holger

Don_Gaiferos

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5

Freitag, 6. April 2018, 19:58

Danke für diese kenntnisreiche, einfühlsame und erhellende Rezension, lieber Holger! Die CD wird mit Sicherheit auch bei mir demnächst im Player liegen. Deine Rezension könnte auch als einführender Booklet-Text dieser Einspielung beiliegen, sie schafft einen perfekten Rahmen, um sich diesem einzigartigen Pianisten (den ich bisher nur einmal bei einem Sylvesterkonzert gesehen habe und der mich damals sehr beeidruckte) zu nähern.

liebe Grüße

Christian B.

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6

Freitag, 6. April 2018, 21:34

Erstaunlich, ich fand diese Aufnahme von Pressler sehr holperig, da muss ich noch einmal reinhören!

Dr. Holger Kaletha

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7

Freitag, 6. April 2018, 21:51

Danke für diese kenntnisreiche, einfühlsame und erhellende Rezension, lieber Holger! Die CD wird mit Sicherheit auch bei mir demnächst im Player liegen. Deine Rezension könnte auch als einführender Booklet-Text dieser Einspielung beiliegen, sie schafft einen perfekten Rahmen, um sich diesem einzigartigen Pianisten (den ich bisher nur einmal bei einem Sylvesterkonzert gesehen habe und der mich damals sehr beeidruckte) zu nähern.
Danke, lieber Don Gaiferos! Wenn mein Artikel Dir dazu verhilft, Dir diese Art des Klavierspiels und die Musik näher zu bringen, dann hat mein kleiner Artikel doch seinen Zweck ein wenig erfüllt! :hello:
Erstaunlich, ich fand diese Aufnahme von Pressler sehr holperig, da muss ich noch einmal reinhören!
Holprig heißt positiv ausgedrückt "nicht glatt", lieber Christian! :D

Schöne Grüße
Holger

moderato

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8

Samstag, 7. April 2018, 15:28

Menahem Pressler nimmt sich dafür Zeit, was ihm am Herzen liegt. Das hört man in dieser Aufnahme der beiden Klaviersonaten von Beethoven Nr. 31 und Schubert D. 960. Das Chopin Nocturne cis-Moll gibt es als Zugabe.
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Dr. Holger Kaletha

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9

Samstag, 7. April 2018, 15:30

Menahem Pressler nimmt sich dafür Zeit, was ihm am Herzen liegt. Das hört man in dieser Aufnahme der beiden Klaviersonaten von Beethoven Nr. 31 und Schubert D. 960. Das Chopin Nocturne cis-Moll gibt es als Zugabe.
... diese Aufnahme steht auch schon auf meiner Anschaffungsliste! :) :hello:

Dr. Holger Kaletha

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10

Sonntag, 8. April 2018, 21:36

Habe ich mir gestern fürs Erste bestellt:



:)

Liebe Grüße
Holger