Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
  • »Alfred_Schmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18 935

Registrierungsdatum: 9. August 2004

61

Samstag, 13. Mai 2017, 10:18


Hier einige weitere Perlen aus der fast unendlichen Kette von Werken für Klavier Solo. Klavier war ein sehr beliebtes Instrument, da es sehr viele Ansprüche erfüllte, einerseits als Konzertinstrument zur Befriedigung der Selbstdarstelleung von Pianisten als Virtuose, aber gleichzeitig auch für den (gehobenen) Anspruch daheim. Klavierunterricht war besonders bei "höheren Töchtern" beinahe obligat, und so konnte man sich auch die bekanntesten Opernmelodien (und anderes natürlich auch) quasi im Taschenformat (gemeint ist hier der Klavierauszug, bzw die Transkription) ins Haus holen. etwas, das durch die Erfindung der Schallplatte weitgehend überflüssig geworden ist.
Hier dann aber eine DoppelCD mit Klaviertranskriptionen von Moritz Moszkowski (1854-1925) Über Werke von Brahms, Mozart, Beethoven, Mendelssohn und Chopin, sowie auf CD 2 über bekannte Stellen aus berühmten Opern.

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
  • »Alfred_Schmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18 935

Registrierungsdatum: 9. August 2004

62

Dienstag, 20. Juni 2017, 21:05

Kate Loder hat das bei einigen von uns herrschende Vorurteil zerstört, wonach ALLE weiblichen Komponisten in "Reclams Komponistenlexikon" enthalten seen. Hier herrscht Fehlanzeige. UNERHÖRT !!
Es gibt auch keinen deuschen WIKIPEDIA Eintrag, lediglich einen englischen und französischen.
Irgendwann begann ich san Verständnis für die Autoren zu entwockeln, als ich in die CD hineinhörte. Wenn man den Lebenslauf der Komponisten liest, dan getraut man sichgar nicht irgendwelche Kritik zu äussern, die Familie der Loder schon ganz England musikalisch zu beherrschen, vergleichbar nur etw in Deutschland mit Bach :hahahaha: In Beitrag 48 dieses Threads habe ich übrigens Edwad Loder vorgestellt, einen ebenfalls komponierenden Cousin der Komponistin und Pianistin, deren Kraft von Zeitgenossen gerühm wurde. Hier widerspreche ich nicht, denn teilweise hört sich (für mich) ihre Musik an, wie ein Scarlatti des 19. Jahrhunderts, gepielt mit der Pranke eines Haudrauf-Virtuosen, alles in rasantem Tempo.
Der geneigte Kenner wird sicher schon bemerkt haben, daß Frau Loder nicht den Vorzug geniesst sich in meiner Gunst zu sonnen. aBer das hat sie auch nicht nötig:
Hier - auf dieser Seite - kann ihr Recht widerfahren, das ihr scheinbar von allen anderen Seiten versagt wird. Da wird dann auch sehr schnell der Eindruck zerstreut, die Loders wären eine einflußreiche Familie gewesen, die ihre Mitgliedern die besten Studienplätze ermöglicht hat, und auch anschliessend für diverse Professuren und Auftrittsmöglchkeiten gesorgt habe. Nein sie war einfach ein Naturgenie. Nur schade, daß man als Nachgeborener davon kaum was hören kann.

http://www.sophie-drinker-institut.de/cm….php/loder-kate

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
  • »Alfred_Schmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18 935

Registrierungsdatum: 9. August 2004

63

Samstag, 30. Dezember 2017, 17:59

Arenskys 5 Suiten für 2 Klaviere entstanden nich aus einem Guss, sen wurden zwischen 1890 und1903 komponiert. Ich gestehe, daß ich sie ursprünglich zwar für schöne Musik, aber ohne tiefere Bedeutung gehalten habe, aber nach längerm Hören, und vor allem beim Zweithören wurde mir klar, daß dies ein Fehlurteil war. Die Werke wurden auch von Zeitgenossen und Kollegen sehr geschätzt -es gibt auch eine Orchesterfassung davon...

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Alfred_Schmidt

Administrator

  • »Alfred_Schmidt« ist männlich
  • »Alfred_Schmidt« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 18 935

Registrierungsdatum: 9. August 2004

64

Donnerstag, 1. März 2018, 13:59

Heute habe ich mir die Klaviersonate in E-dur von Guido Alberto Fano (1875 –1961), einem italienischen Pianisten, Dirigenten und Komponisten angehört, die sich auch der abgebildeten CD befindet. der (subjektive) Eindruck war zwiespältig. Das Werk ist handwerklich sicher gut gemacht, ist farbenfroh und dynamisch weit gesteckt, sowie recht angenehm zu hören. Aber trotz eingängiger Adagio-Stellen und an (gemässigten) Liszt erinnernde Presto-Attacken, so will sich bei mir nicht das einstellen was man als "beeindruckend" oder "unverwechselbar" bezeichnen könnte - Es will sich kein bleibender Höreindruck einstellen. Man hört - und vergisst.
Das Gesamtwerk des Komponisten ist von der Breite her gesehen eher kunterbunt, bei der Kammermusik jeweils maximal ein Werk pro Gattung, viele Gelegenheitswerke, kein großes Konzert, keine Sinfonie....

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher