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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

Beiträge: 4 954

Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

121

Gestern, 19:43

Ja, da merkt man, dass Kollo wirklich "vom Fach" ist
Wieso soll jetzt sogar das bestritten werden?

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Amfortas08

Prägender Forenuser

  • »Amfortas08« ist männlich

Beiträge: 1 286

Registrierungsdatum: 4. Juni 2008

122

Gestern, 19:50

Wagner wird aber von den meisten nur noch, wegen des Missbrauchs durch die Nazis und aus reinen Gesichtspunkten unserer Zeit völlig einseitig betrachtet.
Was verstehst du denn unter reinen Gesichtspunkten unserer Zeit ?

Im Forum gibt es auch manche Nichtfachleute, die glauben, mehr zu wissen und zu begreifen als Leute vom Fach und daher sich erlauben, diese Fachleute herabzuwürdigen, ja sogar zu beleidigen, wie hier Bernd Weikl, Frau Prof Gilles und auch Renè Kollo.
Weiterhin wirfst du mit Falschinformationen um dich herum.
In welchem Posting vom Gilles-bzw. Weikl-Thread wurden Frau Gilles oder Rene Kollo in den letzten Tagen beleidigt ? Woher speist sich deine arglistige Unterstellung, wenn du die Anzahl der Postings in den Threads - deiner eingeschalteten Ignor-Funktion wegen - bloß unvollständig zu lesen gewillt bist ?
Mir wurde hier auch schon zum Vorwurf gemacht, dass ich kürzlich in meiner Signatur einen Satz Verdis ohne Zusammenhang zitiert habe,
das völlig zu Recht,
aber keiner der Kritiker konnte glaubhaft beweisen, dass er im Zusammenhang anders gemeint war, als er ausgesprochen wurde.
denn vor allem Caruso verdeutlichte dankenswerter Weise den zutreffenden Kontext des Verdi-Zitates. Selbstverständlich kannst du das fortlaufend in Endlosschleife abstreiten. Nur bleibt damit deine Falschbehauptung weiterhin nur Falschbehauptung.
Ich habe meine Signatur inzwischen durch einen Satz Wagners mit ähnlicher Aussage ersetzt, über den sich nun einige Erbsenzähler wieder aufregen dürfen und werde künftig auch weiterhin solche Aussagen in meiner Signatur verwenden.
Erbsenzähler bezeichnet Leute, die besonderen Wert auf Genauigkeit und Richtigkeit von z.B. Aussagen legen. Das muss einen nicht immer sympathisch rüberkommen. Nur, wenn du Kritiker deines Verdi-Zitates mit diesem Ritterschlag titulierst, dann räumst du jetzt damit selbst ein, das Verdi-Zitat- unterstellt sei mal: unbeabsichtigt - in einen falschen Kontext gestellt zu haben, was du vorher eben noch vehement abgestritten hast .

daraus sehr eindeutig, dass es sich hier wieder um eine Verunstaltung eines geliebten Meisterwerks handelt, das ich mir nicht antun will.
Keine Sorge. Niemand wird/will dich zwingen Verunstaltungstheater zu besuchen

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

Beiträge: 4 954

Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

123

Gestern, 20:19

Wagner wird aber von den meisten nur noch, wegen des Missbrauchs durch die Nazis und aus reinen Gesichtspunkten unserer Zeit völlig einseitig betrachtet.
Was verstehst du denn unter reinen Gesichtspunkten unserer Zeit ?

Im Forum gibt es auch manche Nichtfachleute, die glauben, mehr zu wissen und zu begreifen als Leute vom Fach und daher sich erlauben, diese Fachleute herabzuwürdigen, ja sogar zu beleidigen, wie hier Bernd Weikl, Frau Prof Gilles und auch Renè Kollo.
Weiterhin wirfst du mit Falschinformationen um dich herum.
In welchem Posting vom Gilles-bzw. Weikl-Thread wurden Frau Gilles oder Rene Kollo in den letzten Tagen beleidigt ? Woher speist sich deine arglistige Unterstellung, wenn du die Anzahl der Postings in den Threads - deiner eingeschalteten Ignor-Funktion wegen - bloß unvollständig zu lesen gewillt bist ?
Mir wurde hier auch schon zum Vorwurf gemacht, dass ich kürzlich in meiner Signatur einen Satz Verdis ohne Zusammenhang zitiert habe,
das völlig zu Recht,
aber keiner der Kritiker konnte glaubhaft beweisen, dass er im Zusammenhang anders gemeint war, als er ausgesprochen wurde.
denn vor allem Caruso verdeutlichte dankenswerter Weise den zutreffenden Kontext des Verdi-Zitates. Selbstverständlich kannst du das fortlaufend in Endlosschleife abstreiten. Nur bleibt damit deine Falschbehauptung weiterhin nur Falschbehauptung.
Ich habe meine Signatur inzwischen durch einen Satz Wagners mit ähnlicher Aussage ersetzt, über den sich nun einige Erbsenzähler wieder aufregen dürfen und werde künftig auch weiterhin solche Aussagen in meiner Signatur verwenden.
Erbsenzähler bezeichnet Leute, die besonderen Wert auf Genauigkeit und Richtigkeit von z.B. Aussagen legen. Das muss einen nicht immer sympathisch rüberkommen. Nur, wenn du Kritiker deines Verdi-Zitates mit diesem Ritterschlag titulierst, dann räumst du jetzt damit selbst ein, das Verdi-Zitat- unterstellt sei mal: unbeabsichtigt - in einen falschen Kontext gestellt zu haben, was du vorher eben noch vehement abgestritten hast .

daraus sehr eindeutig, dass es sich hier wieder um eine Verunstaltung eines geliebten Meisterwerks handelt, das ich mir nicht antun will.
Keine Sorge. Niemand wird/will dich zwingen Verunstaltungstheater zu besuchen
Lieber Gerhard, lieber Amfortas,

vielleicht regt Euch die schlichte Erkenntnis, die im Hobellied steckt, zum Nachdenken an. (Text Ferdinand Raimund (1790 -1836). Musik Conradin Kreutzer (1780 - 1836)

" Da streiten sich die Leut herum,
oft um den Wert des Glücks.

Der eine heißt den andern dumm,
am End weiß keiner nix.
Da ist der allerärmste Mann
dem andern viel zu reich.
Das Schicksal setzt den Hobel an
und hobelt alle gleich!"

Herzlichst
Operus :hello: :hello:

Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Dr. Holger Kaletha

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  • »Dr. Holger Kaletha« ist männlich

Beiträge: 6 470

Registrierungsdatum: 2. Februar 2008

124

Gestern, 20:23

Also nur mal zur Klarstellung:

Vom Fach her ist Herr Kollo Sänger. Da ist er berufen, "als Fachmann" etwas zu sagen. Herr Kollo ist aber weder ein Historiker und Wissenschaftler wie Jens-Malte Fischer, der fachlich fundiert über Wagners Antisemitismus und seine historische Rolle urteilen kann, noch ein Musiktheoretiker. Als Historiker ist Herr Kollo kein ausgewiesener Fachmann, sondern Dilettant. Richard Wagner war nicht nur ein hoch bedeutender Komponist, sondern - da rede ich jetzt als "Fachmann" - auch ein bedeutender Musiktheoretiker, für den ich ihn halte und immer gehalten habe. Wagners Schrift über das "Judentum in der Musik" ist letztlich auch ein philosophischer und musiktheoretischer Text - ein höchst fragwürdiger natürlich, eine "Sünde", die ich ihm gerade deshalb nicht durchgehen lasse, weil ich ihn auch als Theoretiker Ernst nehme. Auch darüber zu urteilen ist Herr Kollo keineswegs berufen. In Sachen Musiktheorie und Ästhetik ist Herr Kollo ebenso wenig ein Fachmann, sondern lediglich Dilettant! Ich wundere mich wirklich, warum Sänger immer wieder meinen, sie seien zu allem und jedem berufen etwas zu sagen, was über ihre eigentliche Fachkompetenz hinausgeht, und es natürlich besser zu wissen als alle wirklichen Fachleute. Das ist einerseits anmaßend und andererseits wird es nur komisch zum Nachteil des Renommees des Betreffenden. Nur merkt derjenige selbst es natürlich nicht, weil er genug "Anhänger" findet.

Schöne Grüße
Holger

Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

Beiträge: 2 868

Registrierungsdatum: 24. April 2014

125

Gestern, 20:28

Lieber Holger,

danke, dass Du das mal deutlich gesagt hast.

Lieber Amfortas,

Deine herrlichen Repliken auf Gerhard Wischniewski haben dazu geführt, dass ich mich geradezu über seine Beiträge freue :D Bitte weiter so!

MSchenk

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  • »MSchenk« ist männlich

Beiträge: 2 477

Registrierungsdatum: 5. März 2011

126

Gestern, 20:47

Ich wundere mich wirklich, warum Sänger immer wieder meinen, sie seien zu allem und jedem berufen etwas zu sagen, was über ihre eigentliche Fachkompetenz hinausgeht, und es natürlich besser zu wissen als alle wirklichen Fachleute.
Lieber Holger, wunderst Du Dich wirklich? Denk einmal daran, dass noch viel, viel mehr Menschen z.B. der Meinung sind, sie wüssten, was in einem Kindergarten zu passieren hat, wie Schule funktionieren soll und wie Lehrer gefälligst zu arbeiten haben. - Schließlich waren sie ja alle einmal selbst Kind und haben in der Schule gelernt - obgleich man manchmal nicht mehr allzuviel davon merkt :hello:
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

Hosenrolle1

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  • »Hosenrolle1« ist männlich

Beiträge: 1 023

Registrierungsdatum: 3. August 2017

127

Gestern, 20:49

Also nur mal zur Klarstellung:

Vom Fach her ist Herr Kollo Sänger. Da ist er berufen, "als Fachmann" etwas zu sagen. Herr Kollo ist aber weder ein Historiker und Wissenschaftler wie Jens-Malte Fischer, der fachlich fundiert über Wagners Antisemitismus und seine historische Rolle urteilen kann, noch ein Musiktheoretiker. Als Historiker ist Herr Kollo kein ausgewiesener Fachmann, sondern Dilettant. Richard Wagner war nicht nur ein hoch bedeutender Komponist, sondern - da rede ich jetzt als "Fachmann" - auch ein bedeutender Musiktheoretiker, für den ich ihn halte und immer gehalten habe. (...) In Sachen Musiktheorie und Ästhetik ist Herr Kollo ebenso wenig ein Fachmann, sondern lediglich Dilettant! Ich wundere mich wirklich, warum Sänger immer wieder meinen, sie seien zu allem und jedem berufen etwas zu sagen, was über ihre eigentliche Fachkompetenz hinausgeht, und es natürlich besser zu wissen als alle wirklichen Fachleute. Das ist einerseits anmaßend und andererseits wird es nur komisch zum Nachteil des Renommees des Betreffenden. Nur merkt derjenige selbst es natürlich nicht, weil er genug "Anhänger" findet.

Ich bin wahrlich nicht oft Holgers Meinung, aber in diesem Fall stimme ich jedem der zitierten Worte zu.



LG,
Hosenrolle1
„Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.“ (Stanislaw Brzozowski)

Dr. Holger Kaletha

Prägender Forenuser

  • »Dr. Holger Kaletha« ist männlich

Beiträge: 6 470

Registrierungsdatum: 2. Februar 2008

128

Gestern, 22:02

Lieber Holger, wunderst Du Dich wirklich? Denk einmal daran, dass noch viel, viel mehr Menschen z.B. der Meinung sind, sie wüssten, was in einem Kindergarten zu passieren hat, wie Schule funktionieren soll und wie Lehrer gefälligst zu arbeiten haben. - Schließlich waren sie ja alle einmal selbst Kind und haben in der Schule gelernt - obgleich man manchmal nicht mehr allzuviel davon merkt :hello:
Stimmt, lieber Michael! Mein Vater, Architekt und Maler (er ist immer noch sehr rüstig, wird im kommenden Monat 91!), pflegt aus Erfahrung zu sagen: Von Architektur versteht jeder gewöhnliche Bauherr mehr als der Architekt! :D

Schöne Grüße
Holger

Johannes Schlüter

Fortgeschrittener

  • »Johannes Schlüter« ist männlich

Beiträge: 293

Registrierungsdatum: 1. Oktober 2017

129

Gestern, 22:12

Gratwanderung im Krankenhaus: Man möchte ja nicht mehr von Medizin verstehen, als der behandelnde Arzt. Aber in Zeiten wie diesen muss man im Krankenhaus als Patient schon scharf mitdenken und auf sich aufpassen.

Gerhard Wischniewski

Prägender Forenuser

  • »Gerhard Wischniewski« ist männlich

Beiträge: 4 341

Registrierungsdatum: 7. April 2011

130

Gestern, 22:35

Zitat

Zitat von Operus: Lieber Gerhard, lieber Amfortas, vielleicht regt Euch die schlichte Erkenntnis, die im Hobellied steckt, zum Nachdenken an.
Lieber Hans,

mit jemanden wie Amfortas, dessen Beiträge ich schon längst abgeschaltet habe, werde ich mich nicht streiten. Das wäre mir viel zu läppisch. Aber ich nehme mir weiterhin heraus, zu dem Stellung zu nehmen, was hier einige selbsternannte, hochgelehrte "Fachleute" von sich geben, die sogar René Kollo - wie du ja selbst festgestellt hast - Fachkenntnisse über Wagner absprechen wollen. Sie selbst aber verfügen über diese wohl in ausreichender Menge???

Liebe Grüße
Gerhard
Ich mache dringend darauf aufmerksam, dass die szenischen Vorschriften, wie sie in der Partitur mit großer Genauigkeit angegeben sind, mit skrupulöser Treue befolgt werden.
(Wagner in einem Brief zu seinem "Tannhäuser" an Stocks 1841)

Dr. Holger Kaletha

Prägender Forenuser

  • »Dr. Holger Kaletha« ist männlich

Beiträge: 6 470

Registrierungsdatum: 2. Februar 2008

131

Heute, 07:31

Gratwanderung im Krankenhaus: Man möchte ja nicht mehr von Medizin verstehen, als der behandelnde Arzt. Aber in Zeiten wie diesen muss man im Krankenhaus als Patient schon scharf mitdenken und auf sich aufpassen.
Ja, völlig richtig, lieber Johannes. Medizin ist auch eine anwendungsorientierte Wissenschaft. Da geht es dann um das Verhältnis von Wissenschaft und Lebenswelt, Schulmedizin, alternative Naturheilkunde etc. Wenn ein Historiker aber Quellenforschung betreibt, dann gibt es dafür professionelle Regeln. Das ist nicht anwendungsorientiert.

Schöne Grüße
Holger

operus

Ehrenpäsident und Außenminister

  • »operus« ist männlich

Beiträge: 4 954

Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

132

Heute, 08:00

mit jemanden wie Amfortas, dessen Beiträge ich schon längst abgeschaltet habe, werde ich mich nicht streiten.
Lieber Gerhard,
auch ich will mich mit Amfortas nicht streiten. Ich werde jedoch seine Ausführungen sorgfältig lesen auch wenn diese meinen Ansichten diametral entgegenstehen sollten. Dann werde ich versuchen, mit ihm in die Diskussion zu kommen und meine Argumente gegen seine zu stellen. Nun dadurch besteht die Chance, dass wir uns annähern und doch noch einen gewissen Grad von Übereinstimmung finden. Zugegeben es ist ein mühseliger Weg, aber entspricht meinem (oft zu positiven) Menschenbild. So halte ich es mit allen Taminokollegen und ihren Beirträgen. Weil das so ist, darf ich dann z. B. auch mit dem Holzwurm Unsinn verzapfen und werde nicht zerrissen. Bei Dir schätze ich die Konsequenz mit der Du Deinen Standpunkt vertrittst und wie Du Deine Deine Linie durchhältst. Wenn ich mir noch einen Tipp erlauben darf: Mach' bitte die "gelehrten Fachleute" nicht zu sehr zum Feindbild und diese Taminokollegen sollten bitte auch Dir mehr Toleranz und die gebotene Wertschätzung entgegenbringen. Auch bin nicht "gelehrt", versuche jedoch ein gescheiter, so weit wie möglich akzeptierter guter Mensch zu sein.Vor allem bemühe ich mich immer weiter zu lernen und mich in meinen "jungen Jahren" noch weiter zu enwickeln und da lerne ich einiges hier im Forum, aus den Beiträgen, viele aber auch aus den (kontorversen) Diskussionen. :angel: :angel:

Herzlichst
Hans



Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Karl

Fortgeschrittener

  • »Karl« ist männlich

Beiträge: 221

Registrierungsdatum: 16. August 2016

133

Heute, 10:00

Wenn einer Aufmerksamkeit erwecken möchte, kann er das im modernen Kunstbetrieb immer noch am einfachsten mit Nacktheit, Obszönität und irgendwelchen Nazisymbolen.

Schade für die Werke Wagners und deren Liebhaber.

Johannes Schlüter

Fortgeschrittener

  • »Johannes Schlüter« ist männlich

Beiträge: 293

Registrierungsdatum: 1. Oktober 2017

134

Heute, 10:19

Ob die obszöne erste Szene Rheingold und das Venusberggedöhns wirklich nach unobszönen, gesitteten Inszenierungen lechzen?

Karl

Fortgeschrittener

  • »Karl« ist männlich

Beiträge: 221

Registrierungsdatum: 16. August 2016

135

Heute, 10:24

Sie sind Bestandteil einer Geschichte, nicht um ihrer selbst Willen dabei.

Gerhard Wischniewski

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  • »Gerhard Wischniewski« ist männlich

Beiträge: 4 341

Registrierungsdatum: 7. April 2011

136

Heute, 10:40

Lieber Hans,

ich bin weder ein "Gelehrter" noch ein "Fachmann" auf dem Gebiet der Musik. Deswegen maße ich mir weder ein positives noch ein negatives Urteil über Sänger und wirkliche Fachleute auf diesem Gebiet an. Ich kann zwar sagen, dass sie mir in diesen oder jenem Fall besonders gefallen oder nicht gefallen haben, ich kann ihre Meinungen verteidigen oder ablehnen. Nicht gegen kontroverse Diskussionen. Was hier aber bei einigen geschieht ist nichts anderes als "Niedermache", Niedermache von Künstlern, Fachleuten und auch von Mitgliedern dieses Forums.
Es gibt einige wenige Mitglieder, die sich als die "besseren" Fachleute wähnen, die Argumente anderer mit abwertenden Worten auseinander reißen, ihnen sogar Ignoranz, Dummheit usw. vorwerfen und verbohrt auf der Zerstörung der Meisterwerke beharren. Da die Argumente inzwischen so abgegriffen sind deren Angriffe sogar bis teilweise bis unter die Gürtellinie gehen, warum sollte ich mich weiter mit diesen Leuten abgeben? Eine Auseinandersetzung damit hat sich im Laufe der Jahre, die ich nun dabei bin, als völlig sinnlos erwiesen. Und für sinnlose Dinge ist mir meine Zeit zu schade. Ich habe daher seit einiger Zeit von der Ignorierfunktion Gebrauch gemacht. Und ich gewöhne mir an, auch die Zitate, in denen diese Leute auftauchen, nur noch zu lesen, wenn ich den Sinn einer Gegenantwort nicht ganz verstehe. Woher aber entnimmst du in deiner Mahnung, dass ich mich mit einem Mann wie Amfortas streite? Das liegt mit fern, weil ich seine Einlassungen gar nicht mehr beachte. Deinen Beitrag 123 konnte ich verstehen, ohne dass ich den ganzen Sermon im Zitat vorher lesen musste.
Ich werde aber weiter für die echten Meisterwerke, also gegen alle Verfälschungen der Handlung, und gegen die Verunglimpfung der wahren Fachleute - wie hier geschehen - in der bisherigen Form weiter kämpfen, auch wenn es einigen wenigen Herren nicht passt und sie darüber sogar nervös werden. Dass sie es werden, zwingt mich nur zum Lächeln.

Liebe Grüße
Gerhard
Ich mache dringend darauf aufmerksam, dass die szenischen Vorschriften, wie sie in der Partitur mit großer Genauigkeit angegeben sind, mit skrupulöser Treue befolgt werden.
(Wagner in einem Brief zu seinem "Tannhäuser" an Stocks 1841)

operus

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Registrierungsdatum: 14. Mai 2008

137

Heute, 11:15

Dass sie es werden, zwingt mich nur zum Lächeln.
Lieber Gerhard,

"Immer nur lächeln und immer vergnügt,
Immer zufrieden, wie's immer sich fügt.
Lächeln trotz Weh und tausend Schmerzen,
doch wie's da drin aussieht, geht niemand was an."


( Aus "Land des Lächelns" von Franz Lehar
)

Ja, der alte Lehar beherrschte die praktische Lebensphilosophie! Dir wünsche ich, dass nur die beiden ersten Zeilen auf Dich voll zutreffen. :hello: :hello:
Liebe Grüße auch an Erika
Herzlichst
Hans

Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

hart

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  • »hart« ist männlich

Beiträge: 1 778

Registrierungsdatum: 7. Dezember 2009

138

Heute, 11:44

Mir fällt dazu eher etwas aus Mllöckers »Der Bettelstudent« ein:
»... Ich zu lächeln mich zwang,
Doch es kochte Wut im Herzen,
Und das Lächeln, es misslang.«

Wie könnte es auch anders sein ...

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Gerhard Wischniewski, hart, Kinderstück, musikwanderer