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Alfred_Schmidt

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91

Dienstag, 19. Juni 2007, 21:14

Letzeres wäre möglich, passt aber eher in dieses Forum - weil nämllich rückgefragt werden kann.
Ein Lexikon jedoch - in welcher Form immer ist eine eher statische Angelegenheit.

LG

aus Wien

Alfred

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Sonnensucher

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92

Donnerstag, 4. Dezember 2008, 01:30

RE: Sind Klassikliebhaber Kommunikationsmuffel?

Zitat

Original von Alfred_Schmidt

Sind Klassikliebhaber Kommunikationsmuffel?

[...]



. . . grunz . . .




( :pfeif: )
`
(...) Ich erinnere mich, daß wir alle nach München in die Oper fuhren, um die „Fledermaus“ zu sehen. Als die magischen Klänge der Ouvertüre einsetzten, wandte sich Frau Strauss zu unserer Verblüffung ihrem Mann zu, der immerhin der größte lebende Komponist dieser Zeit war, und sagte: „Siehst du, Richard, das ist Musik!“ (...)

— aus „Gala-Abend“ von Sir Rudolf Bing —

.

Alfred_Schmidt

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93

Mittwoch, 2. Juni 2010, 17:22

Auch dieser Thread hat nun einige Zeit am Buckel.
Ich hole ihn wieder hervor, da ich inzwischen einiges über "Klassikliebhaber" herausgefunden zu haben glaube.

Natürlich könnte man das Thema völlig neu aufrollen, aber zum einen würden da etliche Beiträge der Vergangenheit verlorengehen, zum anderen würde ich heute die Frage gar nicht mehr in der Form stellen - weil sie so vermutlich gar nicht beantwortbar ist.

Klassiklieber - als homogene Gruppe gibt es sie vermutlich gar nicht.
Aber es gibt Tendenzen, die erklären, warum sie von der Gesellschaft eher an den Rand gedrängt wurden, hierin eng verwandt mit den Freunden des Jazz.

Sie sind einerseit recht dünnhäutig und introvertiert, andrerseits nicht gerade Computer- und Usernetbesessen, langsam im Konsumverhalten, schwer lenkbar und manipulierbar.

Ich bekomme immer wieder zu hören, wie interessant dieses Forum sei, aber man getraue sich nicht hier zu schreiben, das Niveau sei zu hoch.

Andere wiederum wollen ihre Identität nicht lüften, eine Grundvoraussetzung zur Teilnahme an diesem Forum.

Dritte wieder möchten zwar dabei sein, aber ohne Verpflichung, Schreiben zu müssen. Im benutze in Solchen Fällen immer den Vergleich mit einem Kegelklub, dessen Mitglieder nur dann kegeln, wenn sie dazu gezwungen werden.

Dann wieder gibt es Klassikfreunde, die leicht zu beleidigen sind, sie bleiben nur kurze Zeit im Forum. So blieb beispielsweise ein Mitglied weg, weil wir nichts gutesa über Martin Stadtfeldt schrieben, ein anderer ertrug die Atacken gegen Karajan nicht. Als man seinen "schwachen Punkt" erkannt hatte, wurde er von einer bestimmten Clique der damaligen Mitglieder regelrecht rausgemobbt.

Nich ganz verstehen kann ich das Phänomen, daß Leute sich hier anmelden, eine halbe Stunde mit mir - oft durchaus kompetent - telefonieren - und dann nie wieder was von sich hören lassen. Meine Theorie ist dahingehernd, daß es sich hier um Freunde meiner Gegner handelt, die das tun um mich mürbe zu machen. Das wird aber nicht funktionieren, ich lösche solche accounts schneller als sie erstellt werden konnten....

Ich bin zu dem Schluss gekommen, daß es relativ schwer ist die Balance zwischen Konflikt und Konsens zu halten - Eine Erfahrung, die auch andere Forenbetreiber machen mussten - und noch machen werden müssen......

mfg aus Wien

Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

hart

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94

Mittwoch, 2. Juni 2010, 21:31

Lieber Alfred Schmidt,
all die genannten Gründe sind irgendwie zutreffend, aber die Lebenserfahrung sagt, dass es das alles auch im Kleingärtnerverein und im Kegelclub gibt.
Ein spezieller Punkt dürfte allerdings sein, dass der Altersdurchschnitt der Klassikhörer relativ hoch ist - wenn ich bei einem Konzert so über die Köpfe hinwegschaue, hat die Farbe Grau stets eine gewisse Dominanz.
Viele aus diesem Personenkreis wollten sich auf ihre alten Tage mit den Tücken dieses neuen Mediums PC nicht mehr auseinandersetzen.
Ich selbst äußere mich zu Themen, wenn ich glaube allgemein Interessantes beitragen zu können, aber von einer technischen Beherrschung des Forums kann keine Rede sein. Etwas fett herausheben, eventuell farbig machen, eine CD oder einen Zeitungsausschnitt einkopieren... beim Briefeschreiben geht das ruck-zuck, aber hier verzichte ich lieber auf typografische Feinheiten.
Soweit ich das hier mitbekommen habe, gibt es aber einige Mitforianer, denen es genau so geht.
Aber wenn man Schreiben und Lesen kann - dann ist das ja auch schon was...

Alfred_Schmidt

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95

Samstag, 2. März 2013, 23:13

Dieser Thread wird äusserst stark frequentiert - alle paar Jahre einmal.
Sollte dies einer Bejahung der Threadtitelfrage gleichkommen - so käme es einer Bankrotterklärung der Klassikszene gleich.
Einerseits kann man ja nicht sagen, dass hier nichts geschrieben wird, andrerseits ist es enorm wenig, verglichen mit der Einwohnerzahl des deutschen Sprachraums. Ich weiss, daß es diejenige, die es betrifft über dieses Medium vermutlich gar nicht erreicht werden, aber wie heisst es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Vorher sterben noch die Klassikläden, die Klassiksendungen, die Klassiklabel etc..
Denn immer wieder wird gejammert, daß sich niemand um die Klassik-Klientel bemüht. Ist das aber der Fall, dann finden sich hunderte Ausreden in Passivität zu verharren.
Da ist die Opernkarte zu teuer, die Stadt mit dem nächsten Konzertsaal zu weit entfernt, Internetforen sind zu elitär, und wenn nicht, dann findet man dort vorwiegend ahnungslose Ignoranten mir denen es nur Streit gibt, in der Stadt (Ortschaft etc) wo man wohnt gibt es keine Klassikabteilung, das was derzeit auf CD angeboten wird interessiert einen nicht, die wirklich interessanten Aufnahmen sind seit dreissig Jahren gestrichen, die Kritiker der letzten verbliebenen Klassikzeitungen haben keine Ahnung, ausserdem sind diese Zeitschrften zu teuer, bei Internetforen muss man seine Identiät preisgeben - und gerade das will man nicht.........
Der Vater eines Jungen (Student) hat sich ein halbe Stunde von mir versichern lassen, dass eine Mitgliedschaft bei Tamino für ihn kostenlos sei. dann hat mich dieser kleinkarierte Tropf angeweint, was das Studium seines Sohnes koste. Fazit: Das Mitglied wurde freigeschaltet - hat sich aber nie mehr gemeldet - vermutlich aus Angst vor seinem Vater...

Letztlich ist es kein Wunder wenn die Tonträgerindustrie in Sachen Klassik resigniert.....
mfg aus Wien
Alfred

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Felix Meritis

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96

Samstag, 2. März 2013, 23:32

Man sollte nicht vergessen, dass ein Klassikforum nicht jene Spezies Mensch anzieht, die gemeinhin als "Kampfposter" bezeichnet wird. Solche Herrschaften (ich denke, es sind nie Frauen) schreiben am Tag hunderte Beiträge, meist polemischer Art, was oberflächlich betrachtet, eine gewisse Lebhaftigkeit suggeriert, tatsächlich aber ein monomanisches Niedermachen anderer ist. Ich kann darauf bestens verzichten, die Foren mancher Zeitungen - man denke nur an das jahrelang so erfolgreiche Forum der österreichischen Zeitung "Der Standard" - sind nämlich schon so verpestet, dass eine normale Kommunikation dort gar nicht mehr möglich ist. Besser weniger aber mit mehr Qualität.

9079wolfgang

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97

Samstag, 2. März 2013, 23:48

Zitat von »Alfred«

Ich bin zu dem Schluss gekommen, daß es relativ schwer ist die Balance zwischen Konflikt und Konsens zu halten - Eine Erfahrung, die auch andere Forenbetreiber machen mussten - und noch machen werden müssen......

Genauso schwierig ist es, eine Antwort auf die Frage dieses Threads zu geben. Ich gehöre zu den Klassikliebhabern, die möglichst viel an Kommunikation haben möchten, bzw. sich mitteilen wollen. Ob dies hier im Forum so möglich ist, wie ich dies gerne sehen würde, sei mal dahingestellt. Die Balance zwischen Konflikt und Konsens wäre wahrscheinlich in einer offenen Aussprache eher zu erreichen. Aber da gibt es ja Grenzen. :stumm:
W.S.

Alfred_Schmidt

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98

Samstag, 2. März 2013, 23:55

@Felix Meritis

Du sprichst ein großes Wort gelassen aus.
"Kampfposter" gäbe es hier im Forum jede Menge - wenn wir nicht gegensteuerten.
Es ist ein unleugbare Tatsache, daß sie Leben ins Forum bringen.
Aber es besteht die Gefahr daß sie Stammpublikum vergraulen und anschliessend das verwüstete Forum verlassen...
Umgekehrt - wenn solch ein "Hecht" im Karpfenteich - aus welchen Gründen immer - verlässt
wird es ruhig im Forum und die Anzahl der Aktivitäten sinkt...

Ich kenne dieses Problem sei nunmehr 8 Jahren und als Benedikt XVI vor einigen Tagen zurücktrat, da habe ich ihn - nur für einen Augenblick* - ein kleinwenig beneidet....

mfg aus Wien


*macht euch keine Hoffnungen - ich bin zäh - wie ein Diamant.... :D

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Felix Meritis

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99

Sonntag, 3. März 2013, 00:06

Ich denke, die Lösung kann nur in einer größeren Zahl an Mitgliedern bestehen, denn wenn einige weniger eine sehr große Zahl an Beiträgen schreiben - besonders wenn diese kontroversieller Natur sind - dann fühlen sich andere, die schlicht und ergreifend nicht die Zeit haben, da mitzuhalten, demotiviert. Es ist auch so, dass Frauen ein kontroversielles Klima eher nicht schätzen und eine Diskussion viel früher als Streit empfinden als Männer. Etwas Dampf aus den Diskussionen zu nehmen, könnte daher eher die Wirkung haben, mehr Frauen anzuziehen, denn das Forum veröden zu lassen. Selbstverständlich muss ich mich da auch selbst an der Nase fassen, diskutiere ich selbst doch gerne etwas zu sehr auf der harten Seite.....

chrissy

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100

Sonntag, 3. März 2013, 15:17

1. "Kampfposter" gäbe es hier im Forum jede Menge - wenn wir nicht gegensteuerten.
2. Es ist ein unleugbare Tatsache, daß sie Leben ins Forum bringen.
3. Aber es besteht die Gefahr daß sie Stammpublikum vergraulen und anschliessend das verwüstete Forum verlassen...
4. Umgekehrt - wenn solch ein "Hecht" im Karpfenteich - aus welchen Gründen immer - verlässt
wird es ruhig im Forum und die Anzahl der Aktivitäten sinkt...
zu 1.) Den Eindruck von "jeder Menge" habe ich nicht. Ich meine, das ist stark überschätzt.
zu 2.) Gewissermaßen ja, aber für das Klima im Forum bestimmt nicht positiv.
zu 3.) Dieser Gefahr sollte sich die Forum- Leitung bewußt sein und entsprechende Hinweise ernst nehmen und rechtzeitig und prophylaktisch reagieren. Es gibt etliche Stammmitglieder die man seit einiger Zeit ganz vermißt, bzw. die sich im Gegensatz zu früher, jetzt sehr rar gemacht haben.
Seit etwa zwei Wochen (?) scheint einem "gewissen Hecht" das Futter ausgegangen zu sein. Ich, wie bestimmt auch mancher andere von uns, vermissen ihn garantiert nicht. Ich habe das Gefühl, es ist wieder eine friedlichere Athmosphäre in unser Forum eingezogen.
zu 4.) Auch diese Meinung teile ich nur bedingt. Wenn es generell etwas ruhiger geworden ist, so sehe ich das im Pkt. 3. begründet.


Selbstverständlich muss ich mich da auch selbst an der Nase fassen, diskutiere ich selbst doch gerne etwas zu sehr auf der harten Seite.....
Ich nehme mich da ebenfalls gelegentlich nicht aus und das trifft auf manch einen anderen auch zu. Und doch bewegen wir uns bisher in einem akzeptablen Rahmen. Und diejenigen, die mir und anderen vor 1/4 Jahr eine "Hexenjagd" gegen ein Neumitglied vorwarfen, haben wohl inzwischen begriffen, daß ich mit meiner Entscheidung und Meinung wohl doch nicht so falsch lag.

CHRISSY
Jegliches hat seine Zeit...

Helmut Hofmann

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101

Sonntag, 3. März 2013, 19:02

Zit. chrissy:
"Seit etwa zwei Wochen (?) scheint einem "gewissen Hecht" das Futter ausgegangen zu sein. Ich, wie bestimmt auch mancher andere von uns, vermissen ihn garantiert nicht. Ich habe das Gefühl, es ist wieder eine friedlichere Atmosphäre in unser Forum eingezogen.

Ich kann nicht umhin, -
- da muss ich chrissy ausdrücklich zustimmen. Mit dem Nicht-umhin-Können meine ich: Ich äußere mich schon seit Ende letzten Jahres nicht mehr in anderen Threads als solchen im Liedforum. Und schon gar nicht zu solchen Fragen wie den hier angeschnittenen. Die Umtriebe jenes "gewissen Hechts" haben dies bei mir bewirkt. Und hätte dieser auch dort sein Unwesen voll und ganz entfaltet, so hätte ich mich auch dort zurückgezogen. Und damit aus dem Tamino-Forum ganz und gar.

So viel zu Alfred Schmidts Feststellung: "Es ist ein unleugbare Tatsache, daß sie Leben ins Forum bringen."
Was man vonseiten der Forumsleitung unter "Leben" versteht, glaube ich inzwischen begriffen zu haben. Nicht nur das: Ich habe mich sogar in die "Forums-Weltfremdheit" meiner eigenen Vorstellungen von diskursivem Leben eingefunden. Das soll aber nicht heißen, dass ich mir jenes andere Konzept von "Leben in einem Forum" wirklich zu eigen machen könnte.

Was ich diesbezüglich jüngst hier erleben musste, war für mich zutiefst befremdlich. So sehr, dass der Gedanke sich immer mehr aufdrängte: Ein Internet-Forum ist wohl doch der falsche Ort für dich.

zweiterbass

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102

Sonntag, 3. März 2013, 19:29

Zu Beitrag Nr. 101

:jubel:

zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

rodolfo39

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103

Sonntag, 3. März 2013, 20:10

Am schlimmsten finde ich wenn man selbst immer austeilt, aber nicht einstecken kann. Ich habe hier seitdem ich im Forum bin einiges für mein Leben dazugelernt. Unter anderem, das ich meine Meinug vertreten muss ganz egal was andere dazu sagen bzw schreiben. Und wenn man Fehler gemacht hat wie ich vor kurzem sollte man dazu einstehen. Und man sollte nicht versuchen bei jedem Thema mitzumischen. Ich halte mich zum Beispiel bei den Philosphie Themen raus, weil ich davon absolut keine Ahnung habe, lese sie aber trotzdem gerne. ICh vermisse zum Beispiel seit längerem Caruso41, der sich ja auch immer für einen dieser " Hechte" eingesetzt hat und mit dieser Einstellung glaube ich alleine hier im Forum war. Seine Beiträge waren immer sehr fundiert und ich habe sie gern gelesen. Es ist dann schade wenn sich nicht nur die eigentlichen "Übeltäter" sondern auch andere Person aus dem Forum zurückziehen.

operus

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104

Sonntag, 3. März 2013, 22:13

Quo vadis Tamino-Klassik-Forum

Ich lese unser Tamino-Klassik-Forum regelmäßig und gründlich und beteilige mich bei vielen Diskussionen. Dabei blutet mir immer wieder das Herz, wenn ich feststelle, dass hochgeschätzte, kompetente Mitglieder - ich will bewußt keine Namen nennen - plötzlich nicht mehr in unserer Mitte sind und man von ihnen nichts mehr hört. Einfach sang- und klanglos verschwunden. Merkt dies niemand? Interessiert dies keinen? Welchen Stellenwert hat die Persönlichkeit des Einzelnen? Ist dieser rasante Wechsel "schicksalhaft" in Diskussionsforen und in der Internet-Welt? Äußerungen wie: "Wir laufen niemandem hinterher widerstreben mir und entsprechen meinem Menschenbild nicht. Außerdem verträgt sich diese fatalistische Duldung des ständigen Wechsels nicht mit dem Anspruch, Tamino als das führende und größte Klassik-Diskussionsforum zu profilieren und zu erhalten. Gott sei Dank stoßen ständig neue kompetente Klassik-Freunde zu uns und beleben unsere Diskussionen. Trotzdem ist die Zahl der schreibenden Mitglieder zu gering. Strategisch muss doch etwas falsch sein, wenn wir zwar ständig neue Freunde gewinnen, auf der anderen Seite aber gleichzeitig mindestens in der gleichen Zahl bewährte Mitglieder uns verlassen. Aus all diesen Gründen bewegen mich die Fragen:


Was kann getan werden, um die Verweildauer im Forum zu erhöhen ?
Wie könnte ein Bindungskonzept aussehen, um Aktive stärker und länger an uns zu binden?
Wie kann das aktive Mitmachen und die Schreibhäufigkeit erhöht werden?
Wie kann der persönliche Nutzen, den das Mitglied im Tamino-Klassik-Forum hat, stärker argumentativ herausgestellt und publiziert werden?
Auf welche Weise können noch mehr neue Klassik-Freunde für Tamino interessiert und gewonnen werden?
Wie können wir bei Einhaltung der geschriebenen und ungeschriebenen Forenregeln dennoch so viel menschliche Wärme ausstrahlen, dass man sich in der Tamino-Gemeinschaft wohlfühlt und mit Freude und Lust dabei ist und mitmacht?

Viele Fragen, über die wir nachdenken sollten, wenn wir unser Tamino-Klassik-Forum noch attraktiver und "lebenswerter" machen wollen und die Zielsetzung, die die Forenleitung glücklicher Weise hat, dass das Tamino Forum die Nummer 1 im Klassikbereich sein und bleiben muss, gemeinsam erreichen wollen.

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Felix Meritis

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105

Sonntag, 3. März 2013, 22:38

Ich nehme mich da ebenfalls gelegentlich nicht aus und das trifft auf manch einen anderen auch zu. Und doch bewegen wir uns bisher in einem akzeptablen Rahmen. Und diejenigen, die mir und anderen vor 1/4 Jahr eine "Hexenjagd" gegen ein Neumitglied vorwarfen, haben wohl inzwischen begriffen, daß ich mit meiner Entscheidung und Meinung wohl doch nicht so falsch lag.

Im Nachhinein ist man immer schlauer... ;) Wobei ich schon sagen möchte, dass mich Yoricks ruppiger Stil per se nicht soooo gestört hat (ich habe mich allerdings auch immer wieder etwas geärgert), sondern das uferlose Politisieren, das, wenn man darauf eingegangen wäre, das Forum mit Politik total zugekleistert hätte.

Alfred_Schmidt

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106

Montag, 4. März 2013, 00:38

Nun - Es ist ja nicht so, dass die Forenleitung blind, blöd und taub ist. Im Laufe der Forengeschichte hat es immer wieder "ruppige" Mitglieder gegeben, oder "anspruchsvolle" oder "nörgelnde" oder "leicht zu beleidigende"
Das ist "normal" - ebenso wir die hohe Fluktation normal ist
Es gibt Foren, die werden überhaupt nicht moderiert - und sie funktionieren dennoch.
Mitglieder kommen, haben Kommunikationsprobleme - und gehen beleidigt. Nach ein bis zwei Wochen kommen sie unter falschem Namen wieder und bleiben wieder drei Wochen im Forum - bis sie wieder anecken. Dann beginnt das Spiel von vorne.
Der Forenbetreiber - so ihn das überhaupt interessiert - hat wenig Ahnung wer jemand in Wirklichkeit ist, und hinter 10 Mitgliedern, die innerhalb eines Jahres kommen und gehen verbirgt sich oft EINE Person. Meldet sich eine Person an um ABSICHTLICH Unfrieden zu stiften, so nennt man die im Fachjargon einen Troll. Meldet sich eine Person gleichzeitig MEHRFACH unter verschiedenen Namen an, so sind das sogenannte "Sockenpuppen"
http://de.wikipedia.org/wiki/Sockenpuppe_(Netzkultur))
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/me…n-11818398.html
Diese könnten beispielsweise so funktionieren, daß die Sckenpuppe A mit Sockenpuppe B zu streiten beginnt und Sockenpuppe C SCHEINBAR den Streit zu schlichten versucht, aber so, dass immer mehr User in den Streit verwickelt werden.
Oder aber 4 oder 5 Sockenpuppen (nicht vergessen - EINE Person) verkünden, daß sie das Forum langweilt - und stecken andere an. Diese Szenarien sind gut bei Wikipedias nachzulesen.
Um sich dagegen zu schützen wurden zahlreiche Strategien entwickelt, welche - bei aller Verschiedenheit - nur EINES gemeinsam haben: Sie sind ALLE WIRKUNGSLOS. (Man kann Internetadressen fälschen etc etc.)
ALLE ! ALLE ? Wirklich ALLE ?
Nun ICH habe nach langem Nachdenken ein Konzept entwickelt, welches das anonyme Anmelden extrem erschwert.
Alle Mitglieder der letzten Jahre wissen, was ich meine: den Telfonischen Rückruf. Hier sind Fälschungen weitaus schwerer - und riskant für Leute, die einem "FAKE" ihre Telefonnummer zu Verfügung stellen, denn sie sind es dann die für alles haften was der Angemeldete dann schreibt.
Diese Maßnahme hat Licht- aber auch Schattenseiten. Zum einen ist es auf diese Art möglich die Identität eines Mitgliedes zu erhalten ,was beispielsweise dazu benutzt weden kann, einem Ex-Mitglied eine neue Registrirung (beinahe) unmöglich zu machen etc. etc. Oder aber der Anmelder ist auf derschwarzen Liste eines anderen Forenbetreibers (kann auch ein Politforum etc sein)weil erschon mal wo anders Unruhe gestiftet hat.
Diese Massnahmen sorgt für ein (an Internetmaßstäben gemessen !!)RELATIV friedliches Klima, was friedliebende Nutzer anlockt, die aber oft enttäuscht sind, denn Streit gibt es überall.

Nun zur Schattenseite meiner Maßnahme: Es gibt zahlreiche Leute, die eigentlich KEINE bösen Absichten habe, da aber verschreckt sind, wenn man ihre Identität wissen will. Diese Leute sehen dann in der Regel von einer Registrierung ab....

Unser Problem ist also in der Hauptsache der Nachschub - wobei erfreulicherweise einige Mitglieder mit Klassik-Spezialwissen in letzter Zeit wieder aktiver sind...

Was ICH allerdings meinte, als ich vor Jahren diesen Thread startete war, dass bei einem Markt von ca 100 Millionen Einwohnern,
doch ca 50.000 (das wäre ein halbes Promille) oder wenigstens 10.000 Mitglieder für solch ein Forum zu realisieren sein müssten.
Ich weiß nicht wie das heute ist, aber als ich vor etwa 10 Jahren in der internationalen englischsprachigen Newsgroup "Classical Music) (so was ähnliches wie ein Klassikforum) morgens ein Frage hineinstellte und nachsehen wollte ob es Antworten gab, da musste ich zwei Stunden suchen bis ich Frage und Antworten fand - soo viel war im Laufe des Tages geschrieben worden......

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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operus

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107

Montag, 4. März 2013, 10:12

Internet Kommunikation - ein Buch mit sieben Siegeln?

Lieber Alfred,

Dein Beitrag (106) ist für mich deshalb interessant, weil er spezielle Problematiken von Internet-Foren aufzeigt, von denen ich keine Ahnung habe. Tamino ist auch die einzige Diskussionsplattform in der ich gerne Mitglied bin und ich werde mich auch nicht anderweitig in irgend einer Form beteiligen. Weil mir Tamino sehr am Herzen liegt, denke ich über die Weiterentwicklung unseres Forums nach. Bedingt durch meine berufliche Tätigkeit, kann ich sicherlich halbwegs gescheite Fragen stellen und auch Vorschläge zur weiteren Professionalisierung machen. Allerdings habe ich doch Zweifel, ob diese gut gemeinten Ratschläge - wenn Du solche überhaupt benötigst - in dieser besonderen Internet-Kommunikation zutreffend und umsetzbar sind. Dennoch werde ich weiter mitdenken.

Herzlichst
Operus
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operus

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108

Montag, 4. März 2013, 10:29

Gelassenheit und zeitlicher Abstand, sind Verhaltensweisen, die den Teufelskreis der Eskalation durchbrechen können

Lieber Helmut Hofmann,

Du bist durch Deinen Stil, die fachliche Kompetenz und die Tiefe Deiner Gedanken, die auf einem hohen, internalisierten Wertesystem aufbauen, ein ganz wertvolles Mitglied in unserer Diskussionsrunde. Deshalb bitte keine resignativen Gedanken, wir schätzen Dich und brauchen Dich.
Ich habe für mich ein sehr einfaches, probates Rezept, um Querelen auszuweichen. Ich durchbreche die Eskalationsspirale, die aus einem direkten, argumentativen Schlagabtausch in der Regel entsteht, in dem ich zumindest für eine Zeit aus dieser Konfrontation und Gegenkonfrontation aussteige.
Allen temperamtnvollen Hitzköpfen - zu denen Du wahrlich nicht zählst - zur Nachahmung empfohlen.

Herzlichst
Operus
Umfassende Information - gebündelte Erfahrung - lebendige Diskussion- die ganze Welt der klassischen Musik - das ist Tamino!

Helmut Hofmann

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109

Montag, 4. März 2013, 11:08

Mir ging es eigentlich nur darum, lieber operus, den von Alfred Schmidt gebrauchten Begriff "Leben im Forum" auf dem Hintergrund meiner eigenen Erfahrungen ein wenig zu problematisieren und in seiner Ambivalenz aufzuzeigen. Nur aus diesem Grund habe ich in meinem Beitrag meine eigene Person ins Spiel bringen müssen.

"Leben" hat - auch in einem Internet-Forum - neben der aktionistischen auch eine qualitative Seite. Und nach all dem, was ich von Alfred Schmidt hier gelesen habe und weiß, ist ihm diese Tatsache auch sehr wohl bewusst. Ich kann mir gut vorstellen, dass man bei dem Bemühen um moderierende Eingriffe in den Betrieb eines Forums sehr leicht in regelrechte Konfliktsituationen geraten kann, - hinsichtlich der Frage, welchem Aspekt von "Leben" man jeweils den Vorrang einräumt.

Alfred_Schmidt

Administrator

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110

Montag, 4. März 2013, 15:48

Zitat

Ich kann mir gut vorstellen, dass man bei dem Bemühen um moderierende Eingriffe in den Betrieb eines Forums sehr leicht in regelrechte Konfliktsituationen geraten kann, - hinsichtlich der Frage, welchem Aspekt von "Leben" man jeweils den Vorrang einräumt.

Besser und prägnanter hätte man es wirklich nicht ausdrücken können !! :hello:

mit freundlichen Grüßen aus Wien
Alfred

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Gerhard Wischniewski

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111

Montag, 4. März 2013, 20:44

Zitat

Zitat von Helmut Hoffmann: Ich äußere mich schon seit Ende letzten Jahres nicht mehr in anderen Threads als solchen im Liedforum. Und schon gar nicht zu solchen Fragen wie den hier angeschnittenen. Die Umtriebe jenes "gewissen Hechts" haben dies bei mir bewirkt. Und hätte dieser auch dort sein Unwesen voll und ganz entfaltet, so hätte ich mich auch dort zurückgezogen. Und damit aus dem Tamino-Forum ganz und gar.
Lieber Helmut,

"Hechte" werden uns wohl immer wieder begegnen. Man erkennt das aber sehr schnell und auch ich habe in diesen Themen nicht nur mich nicht geäußert sondern - als mir das zu blöde wurde - einfach überhaupt nicht mehr in das Thema geschaut. Ich habe aber niemals daran gedacht, mich deswegen aus dem Forum zurückzuziehen. Ich liebe diese Forum ebenso wie Operus es ausgedrückt hat. Es gibt so viele Themen, in die man sich einbringen kann, dass man die wenigen, in denen Störmanöver stattfinden, getrost vergessen kann und man kann bei Angelegenheiten, die einem besonders am Herzen liegen, auch mal ein neues unverfänglicheres Thema aufmachen, in das der "Hecht" vielleicht nicht sofort "hinein schwimmt". Und wenn es nicht Mitglieder gäbe, die diesen Streit mitmachen würden, also rechtzeitiger bei solchen unnützen Diskussionen der "Schlauere" sein würden und solchen Unsinn einfach ignorieren würden, dann ginge und geht - wie wir hier sehen und crissy es richtig bemerkt hat - dem Hecht schließlich "die Luft aus". Deshalb nicht resignieren. wir alle schätzen deine Beiträge, was dir ja mehrfach bestätigt wurde.

Liebe Grüße
Gerhard
Alle Kunst ist der Freude gewidmet, und es gibt keine höhere und keine ernsthaftere Aufgabe, als die Menschen zu beglücken. Die rechte Kunst ist nur diese, welche den höchsten Genuß verschafft.
(Schiller: Die Braut von Messina, Kapitel 2)

teleton

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Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

112

Montag, 17. Februar 2014, 22:13

RE: Klassiknachmittage

Du sprichst von Klassiknachmittagen, lieber Wolfgang. Wie darf ich mir das vorstellen? Veranstaltest du die im Bekanntenkreis oder in einer Bildungseinrichtung?

Liebe Grüße

Willi :) ?(

Ich antworte Dir hier, wo es besser passt, als dass man den Pastorale-Thread mit Dingen belastet, die nicht da hin gehören, lieber Willi !

Ich finde es unheimlich wichtig, sich über Klassik mit anderen Liebhabern direkt beim Musikhören auszutauschen. Nur über das Internet, wo man ggf nie eine Antwort bekommt, oder wer weis wie lange darauf warten muss, ist mir zu wenig.

Ich führe deshalb seit geraumer Zeit mit ein paar Klassikfans Musiknachmittage durch, die Privat bei mir und abwechselnd, beim Klassik-Liebhaber durchgeführt werden. :thumbup: Dieser direkte Austausch über Musik ist dabei unheimlich wertvoll.
Die wenigen Klassik-Liebhaber im Bekanntenkreis haben meistens keine Zeit, oder man hört höchstens mal ein Werk. Ist ja auch schon etwas und ganz schön.

Nein, ein Klassikliebhaber mit regelmässigen abwechselnden K-nachmittagen ist auch ein Tamino aus dem Raum Bonn, der derzeit nur sehr wenig Zeit und Lust hat sich hier schriftlich gross einzubringen. Aber für die gegenseitig aufschlussreichen Hörsitzungen wird sich Zeit genommen - und das ist gut !
Wir nehmen uns bei diversen Musik-Progarmmpunkten immer ein Werk vor, das in den verschiedensten Aufnahmen vergleichsgehört wird. Dabei ergeben sich natürlich immer interessante und manchmal überraschende Erkenntnisse !

Die Klassiknachmittage finden immer nur mit einem der Klassikfans statt, damit bei meheren Teilnehmern erst gar nicht die grosse Gruppenschwätzerei anfängt.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

lutgra

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Dienstag, 18. Februar 2014, 10:58

Tja, so etwas kannte ich früher auch, aber seit ich in Stuttgart bin, fehlt mir ein Gegenüber. Da bleibt dann nur die Diskussion bei Tamino.

Alfred_Schmidt

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Dienstag, 18. Februar 2014, 13:23

Ich hatte früher gelegentlich auch Hörsitzungen daheim - aber seit einigen Jahren empfange ich keine Besuche mehr. Ich höre allein - schreibe aber bei Tamino.
Heute sehe ich das Problem des Mangels an Kommunikationsfähigkeit der Klassikliebhaber in Internetforen wesentlich differenziert als vor Jahren, da ich den Thread gestartet habe: Es ist einfach schwer llauter Individualisten in EIN Wertesystem zu pressen. Klassikliebhaber sind - von Ausnahmen abgesehen - eher Einzelgänger...Ich selbst bin das beste Beispiel dafür...

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

Alfred_Schmidt

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Samstag, 16. Dezember 2017, 20:55

Und weiter gehts nach fast VIER Jahren Pause. In dieser Zeit haben wir zahlreiche Mitglieder verloren und ebenso welche wieder gewonnen. Das Thema ist noch immer das alte, aber die Mitglieder sind teilweise neue, abgesehen davon hat sich sei Threadstart 2004 die Gesellschaft doch geändert. Ob das zum Guten oder zum Schlechten war . diese Frage stelle ich mir schon lange nicht mehr.....

mfg aus Wien
Alfred

WISSEN ist MACHT - Nicht WISSEN MACHT auch nix

WoKa

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Samstag, 16. Dezember 2017, 22:10

Hallo!

Kurze Bemerkung zu dem Thema der "Hörsitzungen".

Mich freut es sehr, dass ich mit meinen Threads zu Liederabenden, die wir hier in Tamino gemeinsam beispielsweise zu Franz Schubert, gestaltet haben, solche Abende realisieren konnte. Eine Gruppe von 3 - 4 Freunden, die per se nicht so viel mit dem Thema Lied am Hut haben, aber neugierig waren, haben sich (bislang zwei mal -der Richard Strauss - Abend steht noch aus) bei uns eingefunden und den Liederabend zum Leben erweckt. Natürlich mit einem guten gemeinsamen Abendessen vorweg.

Sehr schöne Erlebnisse.

Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo