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AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Traubi

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331

Samstag, 21. Oktober 2017, 20:43

Oh du armer deutscher Film, was hätte aus dem Film werden können wenn man sich mehr Zeit genommen hätte, wobei mir Berben als C. Wagner gut gefällt.
Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen
.

MSchenk

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332

Samstag, 21. Oktober 2017, 20:48

Oh du armer deutscher Film, was hätte aus dem Film werden können wenn man sich mehr Zeit genommen hätte, wobei mir Berben als C. Wagner gut gefällt.
Halte durch (Rot- oder Weisswein hilft ;-) )! - Wie gesagt, die letzte Szene ist durchaus bemerkenswert :untertauch:
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

Traubi

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333

Samstag, 21. Oktober 2017, 20:55

Ich habe nur noch zwei Bier in der Wohnung, mal schauen, aber jetzt bin ich neugierig auf die Schlussszene ;-)
Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen
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La Roche

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334

Samstag, 21. Oktober 2017, 21:34

Zwei Bemerkungen:

1. Die Vorstadtweiber hat mir besser gefallen.
2. Ein Film über Familie Wagner (fast) ohne Musik ist wie Erbsensuppe ohne Erbsen.

Herzlichst La Roche

PS Nun warte ich auf den angepriesenen Schluß.
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer


Traubi

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335

Samstag, 21. Oktober 2017, 22:05

Hm, also ich muss sagen, der Film war durchwachsen, das Familiendrama Wagner drückt doch etwas auf die Laune ;-)
Mir hat Berben gut gefallen und die junge Tochter von Siegfried die sich nicht bändigen ließ,

Unterm Strich, einmal sehen reicht ;)
Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen
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MSchenk

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Sonntag, 22. Oktober 2017, 11:32

Hm, also ich muss sagen, der Film war durchwachsen, das Familiendrama Wagner drückt doch etwas auf die Laune ;-) [...] Unterm Strich, einmal sehen reicht ;)
Das stimmt wohl! - Darüber, was den Musikfreund vielleicht mehr interessiert, nämlich wie Cosima die Bayreuther Festspiele nach Wagners Tod weitergeführt hat, sagt der Film nicht viel (außer, dass sie wohl während der Proben in einem schwarzen Kasten auf der Bühne dabei war ...). Da muss man sich eher an entsprechende Bücher halten und kann sich auch mit dieser CD-Box beschäftigen:



Und da, wo die Familiengeschichte interessant zu werden beginnt, nämlich ab den 1930ern mit der "Herrschaft" Winifreds, hört der Film relativ abrupt auf. Hier sei dann z.B. auf folgende Dokumentation verwiesen:



Was schließlich Friedelind Wagner angeht, so gibt es wieder ausreichend Lesestoff; z.B.

mfG Michael

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Johannes Schlüter

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Freitag, 27. Oktober 2017, 20:06

Ich mag M. A. Numminen auf Knien und der Film hat sympathische Szenen und ich schaute ihn etwas beiläufig, aber wie der erste Satzteil schon andeutet, fand ich ihn jetzt nicht unbedingt 100% gelungen. Demnächst dann nochmal in entspannterem Zustand mit Elchgulasch oder so.


La Roche

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Samstag, 28. Oktober 2017, 13:06

Seit einiger Zeit auf der Festplatte, gestern abend mangels besserer Unterhaltung gesehen:



Der Film von 2009 mit nur 2 Hauptdarstellern (Eion Bailey und Yvonne Strahovski - beide kenne ich nicht) zeigt Hochspannung, ohne in den Horrorbereich abzudriften in der grandiosen Kulisse des Grand Canons. Mich hat er gefesselt, andere mag er langweilen.

Herzlichst La Roche.

Und heute abend kommt Bella Block, rotweinselig und faszinierend.
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Agon

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Dienstag, 14. November 2017, 17:11



Shine - Der Weg ins Licht


Australien, 1996


Regie: Scott Hicks

Darsteller: Geoffrey Rush, Noah Taylor, Armin Müller-Stahl, Lynn Redgrave, John Gielgud u.a.

Der hervorragende Film über das Leben von David Helfgott hat jetzt auch schon mehr als zwanzig Jahre auf dem Buckel. Unglaublich. Mir ist er immer noch so präsent wie damals im Kino. Geoffrey Rush hat sicher völlig zurecht den Oscar als Bester Hauptdarsteller gewonnen, aber ebenso hätten dies Noah Taylor als junger David Helfgott sowie besonders Armin Müller-Stahl als dessen autoritärer Vater verdient. Wie auch immer. Der Film ist eine Perle und absolut brilliant besetzt. Er zeigt die äußerst schwierigen und engen Verhältnisse, in denen Helfgott aufwächst, die Befreiung vom ultrastrengen und vereinnahmenden Vater, sein Studium in London, schließlich seinen Zusammenbruch, seine lange Zeit in Heilanstalten, seinen langsamen Wiederaufstieg und seine Heirat mit einer älteren Frau.


Noah Taylor als junger David Helfgott und John Gielgud als dessen Klavierprofessor


Armin Müller-Stahl als Vater von David Helfgott
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

La Roche

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Mittwoch, 15. November 2017, 14:18

Die Nostalgie hat mich eingeholt. Ich habe mir aufgenommen "Der stille Don", die Scholochow-Verfilmung unter der Regie von Gerassimow. Teil 1 schon angesehen, Teil 2 erst vorgestern Nacht aufgenommen, Teil 3 kommt erst kommenden Montag. In der Oberschule war das eine Pflichtveranstaltung im Kino, aber damals mochten wir keine Russenfilme, wenngleich eine Kinobesuch als Literaturbesprechung eine schöne Abwechslung war. Aber daß wir anschließend darüber einen Aufsatz schreiben mußten, das war nicht begeisterungsfördernd. Jetzt sehe ich das mit anderen Augen und finde den Film trotz aller Propaganda als grandioses Zeitzeugnis



Herzlichst La Roche
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Johannes Schlüter

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Mittwoch, 22. November 2017, 12:07

Neulich "ihn" gesehen. Hat mich positiv überrascht (bei null Erwartungen), ist witzig und einigermaßen intelligent und hintersinnig und nicht zu sehr penetrant pädagogisch wertvoll. Wie immer bei einem scheinbar provokativen Thema ist am Ende natürlich alles mehrfach abgesichert "politisch korrekt". Kann man sich anschauen, muss man aber nicht. Die Buchvorlage habe ich nicht gelesen.


Gregor

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 20:38

Warum ich nicht ins Kino gehe? Zu teuer, Oper pro Mann um die 25,- Euro, und Filme kosten auch schon 20 Euro. Bis 1996 konnten Kinogänger nach Vorlage des Parkscheines umsonst parken, seitdem kostet die Stunde auch 2,- Euro. Da kommen für einen Kinobesuch schnell 50,- und mehr Euro zusammen. Dazu ist der Ton unerträglich laut. Außerdem stört es mich, wenn rundum Leute sitzen umd ihre Kornflakes knabbern, das alles brauche ich nicht.

Ist Kino in Deutschland denn so teuer? ?( Ich kann jetzt nur für Wien sprechen, aber da zahlt man eindeutig weniger als 20 Euro. Eine Karte pro Film kostet unter € 10, an den Kinotagen Montag bis Mittwoch ca. € 7. Wenn man den "richtigen" Handytarif hat, kann man in Österreich an einem bestimmten Tag in der Woche zu zweit ins Kino gehen und bezahlt gar nur EINE Karte. Somit brauchen wir 20 Euro zu zweit nur dann, wenn wir uns zum Kinobesuch noch ein Nacho/Cola-Paket dazunehmen. ;)

Gregor

Hosenrolle1

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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 21:01

Ich persönlich gehe praktisch gar nicht mehr ins Kino. Zum einen deswegen, weil es da keine Filme gibt, die ich sehen möchte ("Stephen Kings It" war eine Ausnahme, aber auch nur aus Vergleichsgründen), zum anderen, weil ich mir mein eigenes Heimkino hergerichtet habe. Ein ordentlich großer Plasma (jetzt steht ein 4K Modell an, aber darauf wird noch gespart) und eine gute Soundanlage, die überhaupt nicht teuer sein muss. Das hat den Vorteil, dass man selbst bestimmen kann, was man sieht, dass man dazu essen kann, was man will, und man keinen Ärger hat über schlechte Projektion oder ähnliches.
Ich kann mich erinnern, 2007 sah ich mir den Simpsons-Film im Kino an, und da war ein schwarzer Balken dicker als der andere, weil offenbar die Linse verschoben war.

Der einzige Nachteil für mich ist, dass die ganze Kinoatmosphäre fehlt, wenn man durch diese Gänge Richtung Kinosaal geht, es nach Popcorn riecht, der große Kinosaal selbst und natürlich die Reaktion des Publikums auf den Film. Und natürlich kann ein großer Plasma keine riesige Leinwand ersetzen, auch wenn er daheim schon ein "Kinofeeling" vermittelt, weil der Film einen mehr überwältigt als ein kleiner Fernseher oder gar noch die "gute alte" 4:3 Röhre.

Mein Fazit: ich finde Kinos toll, aber ein Heimkino ist für mich eine Alternative, die mir insgesamt mehr gibt.



LG,
Hosenrolle1
„Begreifen wir endlich, dass der emotionale Kult der Tradition nur eine Form unserer geistigen Faulheit ist.“ (Stanislaw Brzozowski)

La Roche

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344

Sonntag, 10. Dezember 2017, 09:38

Gestern wieder ein Fernsehprogramm zu Weglaufen. Zum Anschauen der Andre Chenier-Aufzeichnung (aus Mailand mit Netrebko) nicht in Stimmung gewesen. Lange rumgesucht, dann dafür entschieden:



Film von 1994 mir Meryl Streep und Kevin Bacon. Nach zartem Beginn Steigerung der Spannung , ähnlich dem 6. Satz der 3. Sinfonie von Mahler. Ein sich langweilendes Ehepaar (Meryl Streep und Kevon Bacon ganz hervorragend) macht eine Raftingtour. 3 flüchtige Räuber mit einem Haufen Bargeld wollen die raftingerfahrene Frau (Streep) zwingen, eine äußerst gefährliche Bootsfahrt zu machen, um die Verfolger in die Irre zu führen. Dabei wird auch gemordet usw.

Neben der Spannung bietet der Film Landschaftsbilder von unerhörter Schönheit und eine tolle Filmmusik. Nach ca. 100 min ist das beeindruckende Spektakel vorbei. Das Gute siegt!! Wie in der 2. von Mahler!!!

Herzlichst La Roche
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La Roche

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 09:59

Ist Kino in Deutschland denn so teuer? ?( Ich kann jetzt nur für Wien sprechen, aber da zahlt man eindeutig weniger als 20 Euro.
Lieber Gregor,

vielleicht bin ich da zu nostalgisch verklärt und denke noch in alten Klischees. Bis 1990 hat eine Kinokarte im besten Kino in Gera (Damals hatten wir noch 8 Kinos) max 1,90 gekostet, Filme mit Überlänge kosteten max 1,00 DDR-Mark Zuschlag.

Die Kinos haben jetzt alle zu. Stattdessen haben wir auch so eine moderne Multisaalarena mit 7 oder 8 Kinosälen und allem Schnickschnack, und die müssen sich refinanzieren. Für mich ist Kino keine mit dem Theater vergleichbare Kunst, und ich setze Filme nicht auf eine Stufe mit einem Liveerlebnis auf der Bühne. Wenn eine Szene 10x gedreht werden muß, um den Vorstellungen des Regisseurs gerecht zu werden, kann ich das nicht mit einem Shakespeare auf der Bühne vergleichen. Da muß alles beim ersten Mal klappen, da wird in der Vorstellung nichts wiederholt. Burton oder Olivier haben auch die Theaterbühne als den Höhepunkt der Schauspielkunst bezeichnet, auch viel der großen österreichischen und deutschen Mimen bevorzugten eindeutig die Theatererbühne.

Seit 1990 war ich nur in 2 Filmen (Harry Potter 1 und Herr der Ringe 1, danach hatte ich Kopfschmerzen und Ohrenrauschen vom Lärm). Ich sage mir immer, daß ich lieber auf dem Sofa sitze, ein Bierchen trinke, bei Hunger oder Appetit einfach mal zum Kühlschrank gehe und meiner Frau ein Bussi geben kann, wenn ich immer das will. Und wenn der Film mir nicht zusagt, dann ärgere ich mich nicht über eine unnütze Geldausgabe. Außerdem ist meine Festplatte geduldig und läßt sich jederzeit voll und wieder leermachen, mein Fernseher mit möglicher 4K-Qualität bietet gestochene Bilder, die Lautstärke kann ich regeln, und wenn die Blase drückt, muß niemand wegen mir aufstehen.

Vielleicht würde ich anders denken, wenn die Kinokarte noch 2,00 Euro statt des Zehnfachen kosten würde. Oper im Kino habe ich auch nur einmal erlebt (Rheingold aus der Met), und danach war ich 3 Tage taub.
Herzlichst La Roche
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Agon

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 14:21

Gestern wieder ein Fernsehprogramm zu Weglaufen. Zum Anschauen der Andre Chenier-Aufzeichnung (aus Mailand mit Netrebko) nicht in Stimmung gewesen. Lange rumgesucht, dann dafür entschieden:



Film von 1994 mir Meryl Streep und Kevin Bacon. Nach zartem Beginn Steigerung der Spannung , ähnlich dem 6. Satz der 3. Sinfonie von Mahler. Ein sich langweilendes Ehepaar (Meryl Streep und Kevon Bacon ganz hervorragend) macht eine Raftingtour. 3 flüchtige Räuber mit einem Haufen Bargeld wollen die raftingerfahrene Frau (Streep) zwingen, eine äußerst gefährliche Bootsfahrt zu machen, um die Verfolger in die Irre zu führen. Dabei wird auch gemordet usw.

Neben der Spannung bietet der Film Landschaftsbilder von unerhörter Schönheit und eine tolle Filmmusik. Nach ca. 100 min ist das beeindruckende Spektakel vorbei. Das Gute siegt!! Wie in der 2. von Mahler!!!

Herzlichst La Roche
Der kam vor ein paar Tagen im TV. Ich hatte zur Hälfte reingeschaltet. Ja, ist nicht schlecht, imposante Naturaufnahmen, waghalsige Bootsfahrten. Kevin Bacon ist ausgezeichnet als hinterhältig-sadistisch-skrupelloser Räuber. Meryl Streep ist einfach nicht mein Fall. Und das Ende ist leider allzu vorhersehbar. Trotzdem sehenswert.
Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

La Roche

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 15:00

Hallo, lieber Agon,

danke für Deine Zuschrift. Den Film hatte ich natürlich auch nicht gekauft, da wäre mir das Geld zu schade. Aber die 1000-er Festplatte hat viel Platz, und so kann man gucken, wenn man Lust hat. Die erste halbe Stunde war schon langweilig, meine Frau wollte auch schon weglaufen. Zum Glück ist sie sitzengeblieben.

Deine Zuschrift gibt mir Gelegenheit zur Korrektur. In meinem letzten Absatz ist der Finger ausgerutscht, ich meinte natürlich (wie in der 2. Zeile schon richtig geschrieben) die 3. vom Gustav.

Und Frau Streep finde ich sehr vielseitig, z.B. "Jenseits von Afrika", "Mamma mia", "Der Teufel trägt Prada" usw. Sie ist nicht festgelegt wie viele andere. Aber Geschmackssache ist es allemal!

Herzlichst La Roche
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Agon

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Sonntag, 10. Dezember 2017, 15:29

Hallo, lieber Agon,

danke für Deine Zuschrift. Den Film hatte ich natürlich auch nicht gekauft, da wäre mir das Geld zu schade. Aber die 1000-er Festplatte hat viel Platz, und so kann man gucken, wenn man Lust hat. Die erste halbe Stunde war schon langweilig, meine Frau wollte auch schon weglaufen. Zum Glück ist sie sitzengeblieben.

Deine Zuschrift gibt mir Gelegenheit zur Korrektur. In meinem letzten Absatz ist der Finger ausgerutscht, ich meinte natürlich (wie in der 2. Zeile schon richtig geschrieben) die 3. vom Gustav.

Und Frau Streep finde ich sehr vielseitig, z.B. "Jenseits von Afrika", "Mamma mia", "Der Teufel trägt Prada" usw. Sie ist nicht festgelegt wie viele andere. Aber Geschmackssache ist es allemal!

Herzlichst La Roche
Ja, lieber La Roche, kaufen würde ich mir diesen Film vermutlich auch nicht. Er gehört m.E. zu den Filmen, die man einmal sieht, sie gut findet, aber sie nicht unbedingt nochmal wiedersehen muß.
Es gibt einen Film, der ganz ähnlich wie "Am wilden Fluß" ist, nämlich "Beim Sterben ist Jeder der Erste" (OT:"Deliverance") von John Boorman aus dem Jahr 1972 mit Burt Reynolds, John Voight, Ned Beatty und Ronny Cox. Und das ist ein Klassiker, den ich immer wieder sehen kann. Der deutsche Titel ist furchtbar und hat mit "Deliverance"(= Befreiung, Erlösung) nichts zu tun. Dieser Film ist existentialistisch, tiefgründig und unglaublich spannend. Bekannt wurde er auch durch das Stück "Dueling Banjos":



https://de.wikipedia.org/wiki/Beim_Sterb…jeder_der_Erste

Hier habe ich den Ausschnitt mit "Dueling Banjos" auf youtube gefunden (unbedingt ansehen):

Es gibt kein richtiges Leben im falschen. (Theodor W. Adorno)

La Roche

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349

Sonntag, 10. Dezember 2017, 19:20

Es gibt einen Film, der ganz ähnlich wie "Am wilden Fluß" ist, nämlich "Beim Sterben ist Jeder der Erste" (OT:"Deliverance") von John Boorman aus dem Jahr 1972
Ja, lieber Agon. Bei dem Sauwetter jagt man keinen Hund vor die Tür, da habe ich bei youtube den Film gesucht und gefunden, lediglich mit kleinen Streifen oben und unten. Ist ein toller Film, mit Sinn und Verstand. Für meine Frau wäre es nichts gewesen, sie braucht auch weibliche Darsteller, ein bißchen Zärtlichkeit sollte auch in einem harten Film nicht fehlen. Daher habe ich die 98 min alleine geguckt und war zufrieden. Die Szene mit dem Banjo ist beeindruckend.

Herzlichst La Roche
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Joseph II.

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350

Samstag, 16. Dezember 2017, 13:36



Gestern Nacht nach vielleicht 15 Jahren wieder angeschaut: "Frühlingssinfonie" von Peter Schamoni (1983). Und immer noch beeindruckend.

Der Film behandelt die Jahre zwischen 1830 und 1841 im Leben von Robert Schumann, glänzend dargestellt von Herbert Grönemeyer. An seiner Seite Natassja Kinski als Clara Wieck. Eine besondere Großtat ist gerade auch Rolf Hoppe als der strenge und besitzergreifende Vater Friedrich Wieck. Als Kuriosität: Gidon Kremer in der Nebenrolle des Paganini. Es gibt zwar ein Happy End, aber deuten dunkle Wolken am Horizont bereits die Katastrophe an. Der Film endet mit der Uraufführung der namensgebenden "Frühlingssinfonie" durch Felix Mendelssohn. Für die sonstige musikalische Untermalung verpflichtete man weitere Größen aus der Klassikwelt: Wolfgang Sawallisch und die Staatskapelle Dresden, Dietrich Fischer-Dieskau, Ivo Pogorelich und Babette Hierholzer. Dieser Film war auch die erste westdeutsche Produktion, die in der DDR an Originalschauplätzen gedreht werden konnte.
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

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351

Sonntag, 17. Dezember 2017, 17:08



THE INTERNATIONAL

USA/UK/D/F 2009


Regie: Tom Tykwer

Darsteller: Clive Owen, Naomi Watts, Ulrich Thomsen, Armin Müller-Stahl, Jack McGee u.a.

https://de.wikipedia.org/wiki/The_International
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lohengrins

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Freitag, 29. Dezember 2017, 19:21

Ein Mordsspaß:





:)

lutgra

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Samstag, 30. Dezember 2017, 19:47

In wenigen Minuten:

STAR WARS Die letzten Jedi


Agon

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 16:00



BREAKING BAD - STAFFEL 3

Diese Serie überzeugt und wird sogar immer besser. War ich während der ersten Staffel noch nicht wirklich überzeugt, zog die Spannung in der zweiten doch merklich an und eine gewisse Vielschichtigkeit trat ein. Die Charaktere gewinnen an Tiefe, die Handlung wird komplexer und interessanter. Ob das Ganze nun realistisch ist, möchte ich mal dahingestellt sein lassen, aber das Entscheidende ist die Glaubwürdigkeit der Charaktere - und die ist definitiv gegeben. Und auch die herrschenden Zustände werden sehr treffend und schonungslos dargestellt.
Walter Whites Abstieg vom Chemielehrer in die organisierte Kriminalität hat einen gewissen Reiz und wird von Bryan Cranston konsequent dargestellt. Auch sein "Partner" Jessie ist eine sehr interessante Figur. Ganz wunderbar ist der Rechtsanwalt ("Better call Saul"), der diesen Berufsstand sehr treffend auf den Punkt bringt.
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Karl

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 17:31

Während der Feiertage war mal Zeit, die alte VHS Sammlung im Keller auf kleine Kostbarkeiten zum Thema Weihnachten zu durchstöbern.

4 Filme habe ich dann digitalisiert:

- Eine Weihnachtsgeschichte (Scrooge) von 1951
- Merlusse, eine Produktion des Bayerischen Rundfunks von 1985 mit Lambert Hamel
- Der Waldbauernbub aus dem Jahre 1983 (Rosegger)

und als Satire

Heinrich Bölls "Nicht nur zur Weihnachtszeit" von 1972

La Roche

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Montag, 1. Januar 2018, 10:31

Zwischen den Feiertagen diesen Film:



Als Westernfan kenne ich keinen Pardon. Ein ziemlich brutaler Film mit einem eiskalten Charles Bronson als Rächer. Nichts für zartbesaitete Gemüter, aber voller Spannung und Einblicke in Abgründe der menschlichen Seele. Den Film hatte ich aufgenommen, kaufen würde ich ihn mir auch nicht.

Herzlichst La Roche
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Johannes Schlüter

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Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:17


moderato

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358

Donnerstag, 4. Januar 2018, 16:35

Das Reich der Sonne

Ein Film von Steven Spielberg
Alleen / Alleen und Blumen // Blumen / Blumen und Frauen // Alleen / Alleen und Frauen // Alleen und Blumen und Frauen und / ein Bewunderer

Aus Solidarität mit Eugen Gomringer habe ich die Übersetzung eines seiner Poeme gesetzt, weil dieses Gedicht, das sich an einer Hausfassade in spanischer Sprache befindet, überpinselt werden muss. Grund: Sexismus-Vorwurf
.

WoKa

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359

Donnerstag, 4. Januar 2018, 17:59

Hallo!

Da wohl alle eher ältere Streifen angesehen haben, out ich mich auch:



von William Friedkin. Coole 80er Klamotten. Geradlinig, spannend und sexy.
Ich habe den Film damals einmal gesehen (vor 30 Jahren?). Jetzt war es soweit.

Geniale Filmmusik von Wang Chung:



Gruß WoKa
"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber Schweigen unmöglich ist."

Victor Hugo

WoKa

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360

Freitag, 5. Januar 2018, 01:03

Hallo!

Eben zu Ende gegangen:



Ein Film über das Leben und Comeback des Jazzgenies und seine Beziehung zu dieser Frau:



Francis Taylor, die er 1960 heiratete.

Gruß WoKa
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Victor Hugo

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