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allegro_assai

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Samstag, 19. August 2017, 16:43

19. August, Fortsetzung:

Trompete:

Adam Zeyer, * 13. November 1911, Thüngersheim/Franken, + 19. August 1995,
Thüngersheim/Franken, klassischer Trompeter und Pädagoge

Adam Zeyer erlernte Trompete bei Richard Stegmann, dem ersten Trompeter der
Berliner Philharmoniker und bei Hans Bode. Bis 1939 spielte er beim Orchester der
Stadt Ingolstadt und an der Berliner Oper.
Bei Kriegsbeginn wurde Adam Zeyer eingezogen und spielte bei einem Luftwaffenmusikcorps in Norwegen.
Nach 1945 arbeitete er bei den Münchner Philharmonikern und beim RSO Frankfurt,
von 1949 bis 1976 war er Orchestertrompeter in Köln.

Für DG spielte er 1954 das 2. Brandenburgische Konzert unter August Wenzinger ein,
er verwendete dazu eine Piccolo Trompete der Firma Josef Monke, Köln.
In Köln unterrichtete Adam Zeyer von 1949 bis 1976 Trompete an der dortigen Musikhochschule.

Adam Zeyer war von 1954 bis 1972 Mitglied des Festspielorchesters Bayreuth.

Seiner Heimatgemeinde Thüngersheim war er lebenslang verbunden und leitete
dort jahrelang die Wallfahrtsmusik der Kirchengemeinde.





YT:
1953 Brandenburg concerto nr2 bwv 1047 part1

Links:
www.mainpost.de



Michel Cuvit, * 6. Dezember 1930, Genf, + 19. August 2010, Monthey,
klassischer Trompeter, Trompetensolist und Pädagoge

Michel Cuvit arbeitete nach seinem Studium bei Paolo Longinotti beim
Orchester in Basel (1958 - 1960), von 1960 bis 1994 war er beim
Orchestre de la Suisse romande (OSR).

Von 1962 bis 1995 unterrichtete Michel Cuivit Trompete am Konservatorium Genf.



L'Histoire du Soldat, Charles Dutoit, Juni 1970, Michel Cuvit, cornet


Robert "Bob" DiVall, * 19 August 1921, Los Angeles ; + 17. Juni 1993, Los Angeles,
klassischer Trompeter, Studiomusiker und Pädagoge

Bob DiVall war von 1951 bis 1982 Orchestertrompeter bei Los Angeles Philharmonic
Er war stark engagiert als Studiomusiker für die Filmstudios, hier die Schilderung
einer Aufnahmesession im Studio:

"Der leider verstorbene Robert (Bob) DiVall, lange Zeit Solotrompeter am Los Angeles Philharmonic und in den Aufnahmestudios von Hollywood besonders aktiv, erlebte seinerseits ein absolut einzigartiges und aufschlussreiches Abenteuer... Eines Tages, vor langer Zeit, wurde Bob zu einer Aufnahmesitzung engagiert. Auf dem Programm: 'ein wenig Stravinsky'. Da er in denselben Saal gebeten wurde, wo Columbia Records unter Igor Stravinsky seine Platten aufnahm, dachte Bob, es gehe um eine solche Sitzung. Weit gefehlt! Der Produzent war strikt bei der Wahrheit mit 'ein wenig Stravinsky'. Es war sogar ein klitzekleines Stück Stravinsky, denn allein zwei Musiker (Trompete und kleine Trommel) waren für 29 Takte Musik geladen worden (den 'Tanz der Ballerina' aus Petruschka). Als die zwei nun vor Ort ankamen, dachten sie zunächst, sich geirrt zu haben: weit und breit nicht der geringste Kollege! Und doch, es war richtig und die beiden mussten die Stelle spielen, und wieder spielen, viele Male. Bei jeder Aufnahme behauptete der Produzent, die Trompete spiele 'zu tief'. DiVall erzählte, dass er zunächst nicht verstand, wie er im Verhältnis zu einer kleinen Trommel zu 'tief' sein konnte, stimmte aber bereitwillig seine Trompete immer höher, bis der Typ zufrieden war. Einige Jahre später erfuhr DiVall, dass seine Version des 'Tanzes der Ballerina' zusammengeschnitten wurde mit der Petruschka-Einspielung eines anderen Orchesters, wo der reguläre Solotrompeter das Solo verpatzt hatte... Da kein Anlass besteht, wen auch immer in Verlegenheit zu bringen, soll die Identität dieses Orchesters nicht enthüllt werden. Aber Bob DiVall verstand nun endlich, warum der Tonmeister so hartnäckig die Stimmung seiner Trompete beanstandet hatte: Er hatte versucht, sie an ein Geisterorchester anzupassen, das nur er in seinen Kopfhörern hörte... Hurra und bravo Hollywood!"
Quelle: Thomas Stevens, Brass Bulletin




Robert DiVall, Posthorn Solo

William B.A.

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Sonntag, 20. August 2017, 11:14

20. August 2017:

Komponisten I:

Jacopo Peri, italienischer Komponist, * 20. 8. 1561 - + 12. 8. 1633 --- 456. Geburtstag



Johann B. Vanhal, böhmischer Komponist, * 12. 5. 1759 - + 20. 8. 1813 --- 204. Todestag



Phiipp Jakob Riotte, deutscher Komponist und Kapellmeister, * (siehe 17. 8.) - + 20. 8. 1856 --- 161. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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Sonntag, 20. August 2017, 11:46

20. August 2017, Fortsetzung:

Komponisten II:

Josef Strauss, österreichischer Komponist u. a. , (siehe 22. 7.) - * 20. 8. 1827 --- 190. Geburtstag

Gabriel Pierné, französischer Komponist und Dirigent, * 16. 8. 1863 - + 17. 7. 1937 --- 154. Geburtstag



Waldemar von Baußnern,
deutscher Komponist und Musikpädagoge, * 29. 11. 1866 - 20. 8. 1931 --- 86. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Sonntag, 20. August 2017, 12:18

20.. August 2017, Fortsetzung:

Komponisten III:

Otakar Ostrcil, tschechischer Komponist und Dirigent, * 25. 2. 1879 - + 20. 8. 1935 --- 82. Todestag



Rudolf Moser, Schweizer Komponist, * 7. 1. 1892 - + 20. 8. 1960 --- 57. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Sonntag, 20. August 2017, 12:35

20. August 2017, Fortsetzung:

Dirigenten:

Anatoli Fistoulari, ukrainisch-britischer Dirigent, 20. 8. 1907 - + 21. 8. 1995 --- 110. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)

Hier haben wir heute einen runden Geburtstag:

Jean Louis Petit, * 20. 8. 1937, ist ein französischer Dirigent, Cembalist und Komponist:



Er zählt zu den wichtigsten Persönlichkeiten der zeitgenössischen französischen Musikszene. Sein Œuvre umfasst über 400 Kompositionen aller Gattungen und seine Diskografie über 50 Tonträger.
Jean-Louis Petit studierte Orgel bei Arsène Muzerelle und Komposition bei Georges Moineau am Conservatoire de Reims. Im Anschluss folgte ein Kompositionsstudium bei Simone Plé-Caussade und Olivier Messiaen am Conservatoire de Paris.[2] Er lernte Dirigieren bei Léon Barzin an der Schola Cantorum, bei Igor Markevitch, Pierre Dervaux und Eugène Bigot in Madrid, Monaco und Santiago de Chile, bei Franco Ferrara in Venedig und Rom, bei Manuel Rosenthal am CNSMP und bei Louis Auriacombe und bei Pierre Boulez in Basel.
Um die Musik aus Paris herauszutragen, gründete er 1958 das Orchestre de Chambre Jean-Louis Petit, das bis 1963 in der Champagne und von 1964 bis 1970 in der Picardie wirkte.[2] Der Ehrenpräsident des Kammerorchesters ist Olivier Messiaen. Er produzierte für Radio (u.a. ORTF, ORF, SRG SSR, BBC, RIAS, NDR, WDR) und Fernsehen und tourte durch Europa und die Vereinigten Staaten. Petit dirigierte internationale Sinfonieorchester in Europa, Nordamerika und Asien u.a. die New Yorker Philharmoniker, das Orchestre Philharmonique de Radio France, das Seoul Philharmonic Orchestra, das Monte-Carlo Philharmonic Orchestra, das Warsaw Philharmonic Orchestra, das Orchester der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, die Symphony New Brunswick, das Orchestre Symphonique de la Radio-Télévision Espagnole, das Orchestre de Paris und das Cairo Symphony Orchestra.
1963 spielte er für Decca Records 33 Tonträger ein. Die Collection Grand Siècle beinhaltet Werke u.a. von André Campra, Étienne Ozi, Claude Balbastre, Antoine Dauvergne, François Couperin, Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville, Jean-Baptiste Bréval, François Francœur, Louis de Caix d’Hervelois, Joseph Bodin de Boismortier, Jean-Marie Leclair, Jean-Baptiste Loeillet de Gant, Jean-Joseph Mouret, Jacques Aubert, Louis-Gabriel Guillemain, François Devienne, Jean-Baptiste Lully, Jean-Philippe Rameau, Marin Marais, Michel Blavet und Jacques-Christophe Naudot. Mehr als 500 Werke der französischen Barockmusik wurden von ihm transkribiert.



Heute feiert er seinen 80. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Sonntag, 20. August 2017, 12:50

20. August 2017, Fortsetzung:

Sängerinnen:

Daniela Dessi,
italienische Sopranistin, * 14. 5. 1957 - + 20. 8. 2016 --- 1. Todestag (starb mit nur 59 Jahren an Krebs)



Liebe Grüße

Willi

Anne Evans, englische Sopranistin , * 20. 8. 1941 --- 76. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Sonntag, 20. August 2017, 12:56

20. August 2017, Fortsetzung:

Pianistin:

Fanny Bloomfield Zeisler, österreichisch-amerikanische Pianistin, * 16. 7. 1863 - + 20. 8. 1927 --- 90. Todestag



Organist:

Jan Zwart, holländischer Organist und Komponist, * 20. 8. 1877 - + 13. 7. 1937 --- 140. Geburtstag



Liebe Grüße

Willi :)
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Sonntag, 20. August 2017, 13:08

20. August 2017, Fortsetzung:

Flötistin:

Lisa Beznosiuk, irisch-ukrainische Flötistin un d ist spezialisiert auf historische Aufführungspraxis, * 20. 8. 1956 --- 61. Geburtstag




Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Cellisten:

Luigi Forino, italienischer Cellist und Musikpädagoge * 20. 8. 1868 - + 5. 6. 1936 --- 149. Geburtstag



Maurice Gendron, französischer Cellist, * 26. 12. 1920 - + 20. 8. 1990 --- 27. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Sonntag, 20. August 2017, 13:22

Zum Schluss möchte ich noch einen Beitrag einstellen, den ich zwar schon auf meinem Computer abgespeichert hatte, aber vergessen hatte, ihn hier einzustellen:

16. August 2017, Fortsetzung:

Komponisten II:

Jacinto Guerrero, spanischer Komponist, * 16. 8. 1895 - + 15. 9. 1951 --- 122. Geburtstag



Nico Richter, holländischer Komponist, * 2. 12. 1915 - + 16. 8. 1945 (infolge tödlicher Erkrankungen durch nationalsozialistische Verfolgung und Einkerkerung) --- 72. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)
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Sonntag, 20. August 2017, 21:26

20. August 2017, Fortsetzung:

Trompete:

Wolfgang Basch * 20. August 1947
, Wiesbaden, klassischer Trompeter, Trompetensolist und Pädagoge

Vom Vater erlernt Wolfgang Basch die Basics der Trompete, es folgen Studien bei Heinz Zickler, Wiesbaden, und Reinhold Lösch, Mannheim. Mit 16 Jahren spielt Wolfgang Basch die ersten Konzerte, zehn Jahre später hat er als Spezialist für Piccolotrompete bereits 60 Mal das 2. Brandenburgische Konzert gespielt, er ist ein weltweit gefragter Trompetensolist.

Von 1966 bis 1968 ist Wolfgang Basch Solotrompeter am Staatstheater in Saarbrücken, danach von 1968 bis 1976 in gleicher Funktion beim Sinfonieorchester Wuppertal . Ab 1976 ist er Solo-Trompeter des Opern- und Museumsorchesters (Orchester der Oper Frankfurt) in Frankfurt/Main.

Seit 1985 ist war er Principal Trumpet des Carmel-Bach-Festivals in Kalifornien/USA und gibt Meisterklassen für die Rice-University in Houston, die Paul University in Chicago, die University of Western Michigan und die University Vancouver.






YT:
Laudate pueri, Cantata for soprano trumpet, strings & continuo

... Dorothea Wirtz, Wolfgang Basch, Parnassi Musici

Links:
http://www.musikschule-wehrheim.de/deutsch/Wolfgang-Basch/

Del Staigers (Delaware, Charles, Aldebert) * 20. August 1899, Muncie, Indiana, + 12. Juli 1950,
North Hollywood, Kornettist und Trompeter.

Berühmt wurde er mit Napoli und seiner Version des Karnevals von Venedig, einem Kabinettstück für Kornett.



YT:
Napoli • Del Staigers, Cornet (Victrola Credenza)

Links:
http://www.delstaigers.com/




William B.A.

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Gestern, 11:18

21. August 2017:

Komponisten I:

Lili Boulanger,
französische Komponistin, * 21. 8. 1893 - 15. 3. 1918 --- 124. Geburtstag


Hymne au Soleil



Ich empfehle angesichts des traurigen Schicksals Lili Boulangers die Lektüre dieses Artikels:

https://de.wikipedia.org/wiki/Lili_Boulanger

Liebe Grüße

Willi :)

Hier haben wir eine ganz besondere Erinnerung, denn der Komponist, dem ich heute zum 90. Geburtstag gratulieren wollte, ist gestern gestorben:

Wilhelm Killmayer, * 21. 8. 1927 - + 20. 8. 2017, war ein deutscher Komponist:



Seine ersten Lebensjahre verbrachte Wilhelm Killmayer in Dachau-Mitterndorf. Nach dem Tod des Vaters 1932 wuchs er in München auf. Dort begann er Klavier zu spielen und besuchte nach der Volksschule (1934–1937) das humanistische Maximiliansgymnasium, an dem er 1947 das Abitur ablegte. 1945–1951 studierte er am Musikseminar von Hermann Wolfgang von Waltershausen Dirigieren und Komposition. 1951 wurde er Privatschüler von Carl Orff, der ihn 1953/54 in seine Meisterklasse an der Münchener Musikhochschule aufnahm. Parallel studierte Killmayer 1949–1952 Musikwissenschaft bei Rudolf von Ficker und Walter Riezler sowie Germanistik und Italienisch an der Ludwig-Maximilians-Universität.
1955–1958 war Killmayer Dozent für Musiktheorie und Kontrapunkt am Trapp’schen Konservatorium, 1961–1964 Ballettdirigent an der Bayerischen Staatsoper. Danach arbeitete er als freischaffender Komponist. 1968–1975 wohnte er in Frankfurt am Main. 1973–1992 hatte er eine Professur für Komposition an der Münchner Musikhochschule inne. Zu seinen Schülern gehörten Max Beckschäfer, Sandeep Bhagwati, Moritz Eggert, Paul Engel, Markus Schmitt, Lutz Landwehr von Pragenau, Alfred Müller-Kranich, Walther Prokop, Rudi Spring und Laurence Traiger. Auf Einladung von Walter Fink war er 1994 der vierte Komponist im jährlichen Komponistenporträt des Rheingau Musik Festivals.
Wilhelm Killmayer lebte bis zu seinem Tod am 20. August 2017 in München und Frasdorf.


Mehr von diesem umfangreichen Artikel kann man hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_Killmayer


Heute wäre er 90 Jahre alt geworden.


Liebe Grüße

Willi :)
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Gestern, 11:49

21. August 2017, Fortsetzung:

Komponisten II:

Hier haben wir in der Tat zwei runde Geburtstage zu feiern:

Davorin Kempf, * 21. 8. 1947, ist ein kroatischer Komponist, Pianist und Musikwissenschaftler:



Die Verschmelzung von neuen und traditionellen Musikstilen ist ein zentraler Punkt in seinen Kompositionen. Einige seiner Werke verbinden klassische Besetzungen, wie Orchester oder Chor mit elektroakustischer Musik.
Davorin Kempf studierte von 1966 bis 1973 an der Musikakademie in Zagreb und erhielt sein Diplom in Klavier, Dirigieren und Komposition (Stjepan Šulek). Nach einem Aufbaustudium im Fach Komposition an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Milko Kelemen und Erhard Karkoschka ging er 1976 nach Köln. An der Musikhochschule Köln studierte er bei Mauricio Kagel, Joachim Blume und Hans Ulrich Humpert. Seit dieser Zeit beschäftigt er sich intensiv mit der Synthese von Musik und Elektronik. Hier entstand unter anderem das Werk Musik für Klavier und Elektronik (Dies irae, dies illa – Variationen). Der elektroakustische Teil wurde im Elektronischen Studio der Musikhochschule Köln realisiert.
1990 erhielt Kempf den Master of Arts in Komposition von der Universität von Iowa bei Donald Martin Jenni und Kenneth Gaburo. In dieser Zeit entstand die Komposition Spectrum für großes Orchester und Elektronik. Der elektroakustische Teil wurde im Lewis Studio der Universität Iowa in Iowa City realisiert. In seinen Klavierkompositionen lässt sich Davorin Kempf immer wieder von klassischen Komponisten wie Bach oder Skrjabin inspirieren. Hier ist die im Jahr 2000 entstandene Komposition Prelude and Fugue – Fantasy (Hommage à Bach) und das Klavierstück Homage à Skrjabin (2003) zu erwähnen. Kempf promovierte im Jahr 2006 bei Albrecht Riethmüller an der Freien Universität Berlin in Philosophie und Geisteswissenschaften. Thema der Dissertation: Symmetrie und Variation als kompositorische Prinzipien. Interdisziplinäre Aspekte. In Kroatien war er über mehrere Jahre künstlerischer Leiter der Požega Orgelabende. Kempf war der erste Composer in Residence der Zagreber Philharmonie (2012/13 und 2013/14). Er ist ein Lebenszeitmitglied und Vertreter (Deputy Governor) der Internationalen Vereinigung des Amerikanischen Biographischen Instituts (American Biographical Institute Research Association).
Seit 1995 ist Davorin Kempf ordentlicher Professor an der Universität Zagreb, Akademie für Musik, in der Abteilung für Komposition und Musiktheorie. Er hielt Vorlesungen unter anderem an der Universität von Iowa, Graz und Ljubljana. Seine Kompositionen werden weltweit auf Konzerten und Musikfestivals aufgeführt.


Heute feiert er seinen 70. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Davorin_Kempf

Karin Rehnqvist, * 2. 8. 1957, ist eine international bekannte schwedische Komponistin und Dirigentin klassischer Musik. Sie wurde 2009 als erste Frau auf einen Lehrstuhl für Komposition an der Königlichen Musikhochschule Stockholm berufen. Sie komponiert Kammermusik, Orchesterwerke, Bühnenwerke und vor allem Vokalmusik, wobei sie Elemente der Volksmusik einbezieht, darunter die Vokaltechnik Kulning.



Rehnqvist wurde in Stockholm geboren und wuchs in Nybro auf. Sie studierte Musikerziehung von 1976 bis 1980 an der Königlichen Musikhochschule Stockholm und schloss ein Kompositionsstudium bis 1984 an, unter anderem bei Gunnar Bucht, Pär Lindgren und Brian Ferneyhough.[2] Von 1976 bis 1991 leitete sie den Chor Stans Kör. Von 2000 bis 2003 war sie Composer in Residence beim Scottish Chamber Orchestra und beim Svenska Kammarorkestern. Sie komponierte für sie unter anderem ein Klarinettenkonzert für Martin Fröst und das Orchesterwerk Arktis Arktis!, das von einer Polarexpedition im Summer 1999 inspiriert wurde. Beide Werke wurden 2005 eingespielt. Die Chorsinfonie Light of Light für Kinderchor und Orchester wurde 2004 in Paris uraufgeführt. 2009 war Rehnqvist die erste Frau, die auf einen Lehrstuhl für Komposition der Königlichen Musikhochschule Stockholm berufen wurde.
Die Komponistin bezieht Elemente der Volksmusik in ihre Werke ein, zum Beispiel Kulning (Kuhlocken), eine Vokaltechnik, die Hirtinnen benutzten, um ihre Tiere zu rufen. Viele ihrer Kompositionen wurden für die Stimmen von Lena Willemark und Susanne Rosenberg geschrieben, die als Folk-Sängerinnen bekannt sind, zum Beispiel Davids nimm und Puksånger-lockrop (1989).
Rehnqvist komponierte 1994 Solsången (Sonnengesang) für Kammerorchester mit einer Sängerin und zwei Erzählerinnen. Der Text basiert teilweise auf dem altisländischen Sólarljóð.


Heute feiert sie ihren 60. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

https://de.wikipedia.org/wiki/Karin_Rehnqvist
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Gestern, 12:35

21. August 2017, Fortsetzung:

Dirigenten:

Anatole Fistoulari, ukrainischer Dirigent (siehe gestern), - + 21. 8. 1995 --- 22. Todestag


Liebe Grüße

Willi :)

Auch hier haben wir heute einen runden Geburtstag:

Emil Tabakov,
* 21. 8. 1947, ist ein bulgarischer Dirigent, Komponist und Kontrabassist:



Emil Tabakov wurde in Ruse, Bulgarien, geboren. 1974 studierte er an der Staatlichen Bulgarischen Musikakademie bei Todor Toshev, Marin Gelminov und Vladi Simeonov. Er schloss ab mit dem Diplom in Dirigieren und Kontrabass i Jahre 1974 sowie in Komposition im Jahre 1978.
Tabakov erhielt sein erstes Engagement als Dirigent des Rousse Philharmonic Orchestra von 1976 bis 1979. Von 1979 bis 1987 arbeitet er als Direktor und Dirigent des Kammerorchesters der Sofia-Solisten.
1987 wurde er zum Ersten Dirigenten des Sofia Philharmonic ernannt und hatte dies Position erneut von 1998 bis 2000 inne. Von 1994 bis 2000 war er außerdem Künstlerischer Direktor und Dirigent der Belgrader Philharmoniker. 2014 wurde er Dirigent des Nationalen Bulgarischen Rundfunke-Sinfonie-Orchesters. 1997 war er überdies Bulgarischer Kulturminister.
Tabakov komponiert hauptsächlich für große Ensembles Symphonien und Instrumentalkonzerte. Seine Werke werden aufgenommen und sind in den einschlägigen Medien erhältlich,
(Übersetzung: William B.A.)


Weiteres kann man im englischen Wikipedia lesen: https://en.wikipedia.org/wiki/Emil_Tabakov


Heute feiert er seinen 70. Geburtstag.


Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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Gestern, 12:38

21. August 2017, Fortsetzung:

Sängerinnen I:

Elisabeth, Löv-Szöky, österreichische Sopranistin * 21. 8. 1925 --- 92. Geburtstag



Dame Janet Baker, englische Mezzosopranistin, * 21. 8. 1933 --- 84. Geburtstag



Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:

Tatiana Troyanos, amerikanische Mezzosopranistin, * 12. 9. 1938 - + 21. 8. 1993 --- 24. Todestag



Liebe Grüße

Willi :)
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Gestern, 12:44

21. August 2017, Fortsetzung:

Sängerinnen III:

Wir schließen den Reigen der Sängerinnen mit zwei Gleichaltrigen:

Ana Pusar Jeric, slowenische Sopranistin , * 21. 8. 1946 --- 71. Geburtstag



Maria Uriz, spanische Sopranistin, * 21. 8. 1946 --- 71. Geburtstag




Herzlichen Glückwunsch!

Willi :jubel: :jubel: :jubel: :jubel: :jubel:
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William B.A.

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Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

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Gestern, 12:53

21. August 2017, Fortsetzung:

Pianist:

Lew Naumow, russischer Pianist und Komponist, * 12. 2. 1925 - + 21. 8. 2005 --- 12. Todestag


Oboist:

Alfred Gleißberg, deutscher Oboist, * 26. 11. 1864 - + 21. 8. 1963 --- 54. Todestag


In Ermangelung eines Fotos stelle ich einen kurzen Bericht ein:

Gleißberg besuchte zunächst das Konservatorium in Sondershausen und diente als Militärmusiker im Infanterie-Regiment 107 in Leipzig. Von 1885 bis 1888 studierte er Oboe bei Gustav Hinke am Leipziger Konservatorium.
Danach wirkte er kurze Zeit am Theater Braunschweig und Alten Theater Leipzig. Er ging 1888 zum Kurorchester in Interlaken, Schweiz und zur Bilseschen Kapelle in Berlin. Von 1893 bis 1930 war er Mitglied (1. Oboist) des Gewandhausorchesters. 1896 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des Gewandhaus-Bläserquintetts. Von 1927 bis 1942 lehrte er am Leipziger Konservatorium, zuletzt als Professor. Zu seinen Schülern gehörte u.a. Axel Schmidt.


https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Glei%C3%9Fberg

Klarinettist:

Sidney Forrest, amerikanischer Klarinettist (siehe 9. 8.), - * 21. 8. 1918 --- 99. Geburtstag


Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

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