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dr.pingel

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1

Dienstag, 27. Juni 2017, 00:08

Der Achtzigjährige, der aufs Podium stürmte, um ein barockes Feuerwerk zu entfachen

Die Rede ist von William Christie, der zum 1. Mal in der Essener Philharmonie war. Diesmal nicht mit seiner französischen Kompanie (Les arts florissants), sondern mit dem englischen Orchester The Orchestra of the Age of Enlightenment.
Christie, dieses Jahr 80 geworden, kam federnden Schrittes und mit absoluter Körperspannung herein und dirigierte mit einer tänzerischen Kraft ohne Manierismen, um seinem Orchester die höchste Qualität abzufordern. Die kam dann auch. Das Programm enthielt zwei Suiten aus Opern mit Ballett: Campra, Les fetes venetiennes und Rameau, Les indes galantes. Ich kannte beide Stücke gut durch Aufnahmen der Cappella Coloniensis, aber hier gab es eine deutlich frischere Interpretation. Die deutsch/österreichische Tradition der Suiten oder Ouvertüren (sie waren Sinfonien mit Tanzsätzen) war durch eine Suite von Johann Caspar Ferdinand Fischer vertreten. Fischer, Heinichen, Fasch, Hasse, Telemann: das sind alles große Namen, und ich bin glücklich ganz viele Aufnahmen von ihnen zu haben. Aber die beiden Suiten von Bach überragten doch alles. Die Suite Nr. 4 war mit etwas zu laut und zu schnell. Aber die berühmte 3. Suite (die mit 3 Bachtrompeten und der Air, die ich noch nie so schön gehört habe) war der glanzvolle Schluss- und Höhepunkt. Die Philharmonie war nicht ausverkauft (schließlich war kein Jonas Kaufmann dabei), aber die 500 Hörer raschelten nicht, sprachen nicht, husteten nicht und ließen ihr Handy aus. Dafür gab es einen Riesenbegeisterungssturm. Eine Zugabe gab es natürlich nicht, denn was, bitte schön, soll nach Bachens 3. Suite noch kommen.
Noch ein Wort zum Orchester. Perfektion durch die Bank! Dass in den Streichern inzwischen die Frauen die Mehrheit haben, war auch hier so; wobei sehr auffällig war, dass beide Kontrabässe durch Frauen im Stehen gespielt wurden. Nur ein Marathon ist wohl anspruchsvoller. Dann: Oboe, drei Frauen, Fagotte 2 Frauen. Nur die drei Trompeten waren in männlicher Hand.
Dieser Abend hat mich dann bewogen, mir für die nächste Spielzeit ein Abo für die geistlichen Chorwerke zu besorgen. Ein Highlight: im Dezember kommt das Baltasar-Neumann-Ensemble unter Hengelbrock mit der Marienvesper nach Essen. Ich könnte mir vorstellen, dass Hengelbrock seinen Vertrag in HH nicht verlängert hat, weil er wieder mehr Alte Musik spielen möchte.
Dank eines Hinweises übrigens von Bertarido habe ich die allerletzte Karte für Herreweghes Marienvesper im August in Dortmund (Ruhrtriennale) ergattert.
Nachtrag: William Christie wurde in Buffalo geboren (das ist die Stadt mit den Niagara-Fällen), flüchtete vor der Musterung zum Vietnamkrieg nach Frankreich, um dort den Franzosen ihre eigene barocke Klassik (Rameau, Lully, Charpentier, Campra) wieder nahe zu bringen.
Nachsatz: mit 80 möchte ich auch noch so durch die Gegend hüpfen wie dieser Amerikaner, inzwischen naturalisierter Franzose.
Was ist der Unterschied zwischen der Titanic und dem Regietheater? Das RT kann den Eisberg jetzt schon sehen! (Dr.Pingel´s musikalische Brosamen, Band 2, Nr. 666)

musikwanderer

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2

Dienstag, 27. Juni 2017, 10:03

Ein "büschen" neidisch habe ich Deinen Bericht gelesen, lieber Dottore. Die Musik zu "Les Indes galantes" ist mir auch bekannt (ich habe sie in einer GA von Herreweghe und dem Orchestre de la Chapelle Royale), die Musik von Campra kenne ich nicht. Und dein Resümee, dass man nach Bach keine Zugabe mehr geben könne, hat mir gefallen und ist doch auch so wahr...

:hello:
.

MUSIKWANDERER

Bertarido

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3

Dienstag, 27. Juni 2017, 13:26

Lieber dottore, es freut mich, dass Du ein so schönes Konzerterlebnis hattest. :hello: Ich werde William Christie und das Orchestra of the Age of Enlightenment übernächstes Wochendende in Glyndebourne bei Cavallis "Hipermestra" erleben, worauf ich mich schon sehr freue.

dr.pingel

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4

Dienstag, 27. Juni 2017, 21:59

Das ist nun etwas, worum ich dich beneide. Daher erwarte ich einen umfassenden Bericht. Danach sehen wir uns ja am 20.8. in Dortmund bei Herreweghes Marienvesper. Ich habe übrigens vor, mir ein Abo für Alte Musik in der Philharmonie Essen zuzulegen; da gibt es im Dezember die Marienvesper noch einmal, nämlich mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble von Thomas Hengelbrock. Ich könnte mir übrigens vorstellen, dass seine Kündigung in Hamburg damit zusammenhängt, dass er wieder mehr Alte Musik machen will. Da bin ich sehr dafür.
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sagitt

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5

Dienstag, 27. Juni 2017, 23:10

80?

das hätte man leicht feststellen können: William Lincoln Christie (* 19. Dezember 1944 in Buffalo, New York) ist ein amerikanischstämmiger französischer Dirigent und Cembalist.

Bertarido

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6

Dienstag, 27. Juni 2017, 23:13

Auch wenn er erst 73 wird, ist es bemerkenswert, wie aktiv William Christie noch ist.

sagitt

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7

Dienstag, 27. Juni 2017, 23:16

Aber wenigstens die Überschrift müßte geändert werden,überdies ist der aha-Effekt ein deutlich geringer

dr.pingel

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8

Dienstag, 27. Juni 2017, 23:53

Man liest ein persönlich gespaltenes Haar von S., a dr.pingel who is outpingeling dr. pingel himself! Außerdem ist der Aha-Effekt nicht deutlich geringer, sondern genau gleich! HUGH!
Zum Erbsenzählen empfehle ich die Tiefkühlerbsen von IGLO!
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sagitt

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9

Mittwoch, 28. Juni 2017, 00:21

Die Überschrift ist einfach falsch, da kann man noch so geistreich rumpingeln. Aber, anstatt einen Fehler einfach zu korrigieren, ist es natürlich besser, auf den Hinweisgeber loszugehen.
Wer in dieses Alter kommt, wird feststellen (vielleicht), dass jedes Lebensjahr ein Verlust an Vitalität bedeuten kann und deswegen nicht egal ist, ob man 73 oder 80 ist.

m-mueller

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10

Mittwoch, 28. Juni 2017, 10:07

...outpingeling dr. pingel himself!



Köstliche Formulierung!! Habe mich sehr amüsiert.

dr.pingel

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11

Mittwoch, 28. Juni 2017, 10:22

Die Überschrift ist einfach falsch, da kann man noch so geistreich rumpingeln. Aber, anstatt einen Fehler einfach zu korrigieren, ist es natürlich besser, auf den Hinweisgeber loszugehen.
Wer in dieses Alter kommt, wird feststellen (vielleicht), dass jedes Lebensjahr ein Verlust an Vitalität bedeuten kann und deswegen nicht egal ist, ob man 73 oder 80 ist.


Die Korrektur ist ja am nächsten Tag nicht mehr möglich.
Leider scheinst du dich in die Reihe der Meckerer (meine Formulierung für "Hinweisgeber") zu begeben und stimmmenliebhaber zu ersetzen. Darum halte ich es mit Pilatus: "Was ich geschrieben habe, das habe ich geschrieben!"
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m-mueller

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12

Mittwoch, 28. Juni 2017, 10:31

Andererseits sind das noch nicht die höchsten Pingelstufen - man kann z.B. sehr unterschiedlicher Meinung sein, um wieviele % Dr. Pingel denn danebengelegen hat, sowohl 8,8% als auch 9,6% könnte man für richtig halten, da kann man sich lange fetzten. Mal an alle Nichtzahlenknechte die blöde Frage: How come??

Oberpingelig wird es, wenn man auf die Tatsache rekurriert, daß man, wenn man 80 Jahre angibt, ja eigentlich 80,5 Jahre alt ist (im Durchschnitt, dito 73). Dann betragen nämlich die Abweichungen 8,7% resp. 9,5%.

teleton

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13

Mittwoch, 28. Juni 2017, 10:42

Vorschlag an die Moderation:
Bitte in der Überschrift das Wort Achzigjähriger durch Vierundsiebzigjähriger ersetzten und
Beitrag 7 bis 13 (incl. Meinem) löschen.
;) Dann ist der Thread wieder sauber !
Gruß aus Bonn, Wolfgang

William B.A.

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14

Mittwoch, 28. Juni 2017, 11:18

Zitat

dr. pingel: Ich habe übrigens vor, mir ein Abo für Alte Musik in der Philharmonie Essen zuzulegen; da gibt es im Dezember die Marienvesper noch einmal, nämlich mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble von Thomas Hengelbrock.

Ich habe den Termin auch in meine Saisonplanung eingetragen, lieber Dottore, am 1. 9. werde ich am Vorverkaufsstart dabeisein.
Den von dir auch angesprochenen Philippe Herreweghe habe ich eine Woche vorher in Köln, mit seinem französischen Orchester und dem Collegium Vocale, allerdings mit einem reinen Beethovenprogramm, op. 118,
op. 80 und op. 86. Das Hammerklavier wird Mijnheer Bezuidenhout schlagen, hoffentlich höre ich ihn dann auch in den Tutti.

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
2. "Es gibt nur ein Tempo, und das ist das richtige". (Wilhelm Furtwängler).

dr.pingel

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15

Mittwoch, 28. Juni 2017, 11:57

Vorschlag an die Moderation:
Bitte in der Überschrift das Wort Achzigjähriger durch Vierundsiebzigjähriger ersetzten und
Beitrag 7 bis 13 (incl. Meinem) löschen.
;) Dann ist der Thread wieder sauber !


Ich finde, dass der thread durch das kleine Geplänkel nicht schmutzig geworden ist. Dazu nehme ich das Wort "Meckerer" zurück, denn sagitt gehört durchaus zu den Autoren, die ich sehr sympathisch finde; nicht nur durch seinen Namen, sondern auch wegen seiner Kompetenz in Sachen Heinrich Schütz. Ich finde, lieber sagitt, du solltest mal wieder was zum alten Sagittarius schreiben. Ansonsten HUGH! und Friedenspfeife!
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sagitt

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16

Mittwoch, 28. Juni 2017, 16:05

Keine Bange. Ich neige wenig zu Eskalationen, weil ich mir eigentlich nicht die Schuhe anziehe, die mir hingestellt werden. Mit Schütz gibt es ein gewisses Problem, an dem ich als Schütz Fan durchaus leide.
Schütz war ja nie besonders marktgängig, aber seitdem Rademann die Gesamtausgabe vorlegt (an sich ja höchst verdienstvoll), scheint der Impuls, Schütz vorzulegen, praktisch erlahmt. Die so spannende chapelle rhenane mit Benoit Haller hat leider in den letzten Jahren von Schütz allem Anschein nach Abstand genommen. Zu Rademann vermag ich wenig zu schreiben. Er hat sehr ordentliche Musiker, aber nach meinem Geschmack ist sein Schütz nicht. Das Erregende dieser Musik kommt bei ihm für mich nicht ausreichend deutlich heraus. Dadurch besteht die Gefahr, dass ich wegen einer gewissen Eintönigkeit so einen Zyklus wie den Schwanengesang gar nicht zu Ende höre.

Rheingold1876

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17

Mittwoch, 28. Juni 2017, 17:39

Dann ist der Thread wieder sauber !


... aber nicht mehr so unterhaltsam. :(
Es grüßt Rheingold (Rüdiger)

Erda: "Alles, was ist, endet."

dr.pingel

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18

Mittwoch, 28. Juni 2017, 17:43

Bei Rademann würde ich dir zustimmen. Bei vielen Schütz-Interpretationen fehlt mir das, was ich den Gabrieli-Faktor nenne(du nennst es "das Erregende"!). Aber vom Schwanengesang gibt es eine überzeugende Aufnahme, die von Herrweghe!



Hiervon rate ich ab:

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sagitt

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19

Mittwoch, 28. Juni 2017, 18:01

Vom Schwanengesang habe ich alle, die jemals erschienen sind.
Die blaue Blume war für noch nicht darunter.

Immerhin konnte ich zwei Mal mitsingen. Für den Laien ein tour de Schütz.

William B.A.

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20

Mittwoch, 28. Juni 2017, 20:51

Falls der Threadgründer es gestattet, eine Frage an dich, lieber Hans:

Ich habe gerade beim Stöbern diese Box zu Gesicht bekommen, von Frieder Bernius mit dem Kammerchor Stuttgart. Da sind 5 CD's von Schütz enthalten mit den Psalmen Davids, Historien der Geburt und Wiederauferstehung Jesu Christi und den Symphoniae Sacrae III, dazu Monteverdis Marienvesper, zwei CD*s mit Messen von Jan Zelenka, 2 CD's mit Kantaten und Motetten von Bach, Glucks Orfeo e Euridice, Bruckners e-moll Messe und Motetten sowie eine Brahms-CD mit Liedern Romanzen und Gesängen.

Ist das aus der Sicht des Schütz-Experten empfehlenswert?

Liebe Grüße

Willi :)
1. "Das Notwendigste, das Härteste und die Hauptsache in der Musik ist das Tempo". (Wolfgang Amadeus Mozart).
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21

Mittwoch, 28. Juni 2017, 21:38

Lieber Willi

Bernius hatte einen sehr guten Chor und die Aufnahmen sind technisch besser als diejenigen von Rademann.Als sie langer Zeit erschienen,war ich,so meine Erinnerung,ganz angetan,aber die Konkurrenz war auch nicht so groß. Etwa die sinfoniae sacrae waren farbiger als cantus cölln.
Aber dann kam Haller mit seiner chapelle rhenane und der ist nach wie vor mein Favorit (aber sehr umstritten).Bei youtube kann man Proben genießen.

Beste Grüße

Hans