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La Roche

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61

Sonntag, 13. Mai 2012, 12:57

unterirdisch?

Na endlich, ein bißchen Provokation schiebt die Diskussion an!!!

Klar hat Paul Lincke schmissige Musik hingelegt. Bei "Das ist die Berliner Luft, Luft, Luft" und anderen Stellen hat das Publikum im Rhythmus geklatscht. Wie bei dem blonden österreichischen Exschiefahrer (Namen von Schlagersängern sind nicht erwünscht). Deshalb geringschätze ich die Musik von Lincke eigentlich nicht, denn es wird im Theater gespielt. Und vielleicht kommt mal einer, dem die Frau Luna gefallen hat, auch in die Oper, oder gar ins KOnzert. Das Theater braucht jeden zahlenden Zuschauer, denn auch in Gera steht massiver Abbau und die Schließung ganzer Sparten in Aussicht.

Nur - für mich als Fan von Wagner, Mahler oder R. Strauß - ist die Musik von Lincke eine andere Dimension, deshalb schreibe ich das auch in diesem Thread und nicht bei der Operette! Deswegen hat es mir doch auch gefallen, da die ganze Inszenierung frei von doofen Einfällen der Regisseure gewesen ist. Ich wünschte nur, solch eine klassische Aufführung in unserem Theater einmal in der Oper zu sehen.

Aber offensichtlich setzt unsere Theaterleitung stark auf das Operettenpublikum, denn bei Musicals und Operetten wird bei uns fast immer "klassisch" inszeniert, bei der Oper ausnahmslos kastriert durch die Regie. Vielleicht sollte ich auch mehr auf Operette setzen.

La Roche
Ein Gespräch setzt voraus, daß der andere Recht haben könnte. Gadamer

rodolfo39

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62

Sonntag, 13. Mai 2012, 16:26

Die Theaterleitung setzt deshalb auf das Operettenpublikum, weil die davon ausgehen das das die älteren zahlungskräftigen Herrschaften sind, die dann in der Pause ordentlich Umsatz machen. Die letzte Operette die ich gesehen habe war das Weiße Rössel in Gelsenkirchen und das war so klassisch langweilig inszeniert , das ich noch vor dem Auftritt des Kaisers gegangen bin. Ich wusste gar nicht das Franz Beckenbauer jetzt auch in Operetten mitspielt :) . Das Alter im Publikum war ab 70 Jahren aufwärts, aber die hatten ihren Spaß. Ich bin ja kein Freund des Regie Theaters, aber diese Inszenierung war sehr hat an der Kitsch-Grenze. Und wenn man einmal die Verfilmung mit dem unvergessenen Peter Alexander gesehen hat, kann man sich so ungefähr vorstellen, wie die Inszenierung ausgesehen hat.

Helmut Hofmann

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63

Sonntag, 13. Mai 2012, 16:49

Wenn Du die Diskussion "angeschoben" haben willst, lieber La Roche, dann mach ich gleich mal weiter mit dem Schieben.

Mit Deiner Feststellung: "Nur - für mich als Fan von Wagner, Mahler oder R. Strauß - ist die Musik von Lincke eine andere Dimension,..."

...hast Du die Frage nämlich noch nicht beantwortet. Du setzt nur neben das Wort "unterirdisch" den Terminus "von anderer Dimension". Es wäre nun eigentlich erforderlich, dass Du wenigstens ansatzweise diese "andere Dimension" beschriebst, damit klar wird, worin sich die Musik Wagners grundätzlich - denn darum geht es ja eigentlich, mehr ist nicht zu leisten! - von der Linckes unterscheidet.

Könnte es sein, dass sie motivisch, melodisch und harmonisch ungleich komplexer ist?
Dass es bei Wagner "motivische Arbeit" in einer Subtilität gibt, die bei Lincke auch nicht annähernd zu finden ist?
Könnte es ferner sein, dass bei Wagner die Einbindung der Musik in das Konzept eines Gesamtkunstwerks dieser eine funktionale Aufgabe zuweist, die über die bei Lincke deshalb weit hinausgeht, weil Musik interpretatorische Arbeit leisten muss? Dass Musik also bei Wagner mehr ist als - wie bei Lincke - nur das "klangliche Gewand" des Wortes, das - funktional betrachtet - dazu dient, dieses in gleichsam bekömmlicher und eingängiger Weise zu präsentieren?

Ich bin - im Gegensatz zu Dir - kein "Wagner-Fan". Deshalb vermute ich, dass Du zu meinen Fragen jede Menge zu sagen hast. Ferner gehe ich davon aus, dass Du mir klar machen kannst, dass ich mit meinen Fragen das Wesen der Musik Wagners iin ihmrem Unterschied zu der Linckes auch nicht ansatzweise getroffen habe.

Helmut Hofmann

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64

Sonntag, 13. Mai 2012, 19:40

Eben sehe ich gerade: Das, was ich da an Fragen formuliert habe, berührt die Fragestellung des Threads "Ernste und andere Musik". Ich hatte dort die These vertreten, "ernste" Musik unterscheide sich von sog. "U-Musik" ganz wesentlich durch die von einer kompositorischen Aussageabsicht geleitete musikalisch-motivische Arbeit.

Ich sehe mich im - sicher flüchtigen und oberflächlichen - Vergleich von Paul Lincke mit Richard Wagner darin bestätigt. Der eine hat musikalisch etwas zu sagen und bietet dafür eine höchst komplexe Musik auf. Dem anderen geht es um Unterhaltung, - und Melodik, Harmonik und Rhythmik erschöpfen sich in dieser Funktionalität.
Die Reduktion der Musik auf funktionale Dienstbarkeit ist es wahrscheinlich - so meine These - , die "E-Musik" von "U-Musik" unterscheidet.

Gehört nicht hierher. Es sei nur einmal als These gewagt.

Wolfram

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65

Sonntag, 13. Mai 2012, 19:47

Die Reduktion der Musik auf funktionale Dienstbarkeit ist es wahrscheinlich - so meine These - , die "E-Musik" von "U-Musik" unterscheidet.

Das bedeutet, die Matthäus-Passion, die ja funktional in den Dienst eines Leipziger Karfreitagsgottesdienstes gestellt wurde und genau für diesen Zweck komponiert wurde, wäre demnach U-Musik. Habe ich das richtig verstanden?

:hello:
Viele Grüße, Wolfram

La Roche

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66

Montag, 14. Mai 2012, 15:57

Lincke oder Wagner

Hallo, Helmut,

ja,ja, der Wagner. Eine musikwiisenschaftliche Begründung, warum mich Wagner mehr berührt als Paul Lincke, die kann ich Dir nicht geben. Am Text kann es nicht liegen, Wagners Texte erschließen sich heute kaum noch, höchstens in den Meistersingern. Sie sind für mich kein Grund, seine Opern zu besuchen. Die Texte in der Frau Luna sind sehr wohl heute noch aussagekräftig, sie sind stellenweise lustig, voller Berliner Humor. Die gute Frau Pusebach und der Herr Pannecke geben herrliche Beispiele dafür. Ihre ständigen Versuche, ihn gefügig zu machen, und seine Reaktionen darauf können sehr unterhaltsam sein, wenn die Darsteller gut sind. In unserer Aufführung waren sie exzellent! Und auch die Musik hat durchaus einen hohen Unterhaltungswert. Mehr aber nicht! Ich hatte ja schon angeführt, daß bei allen rhythmisch möglichen Passagen das Publikum zum Mitklatschen im Takt animiert wurde - und da sind wir schon bei der Relation zu Wagner.

Natürlich kann ich nicht aufhören in der Betonung, daß ich nicht mitgeklatscht habe, aber durchaus meine Freude an der Aufführung hatte. Ich bin gutgelaunt herausgekommen, weil das Gesamtkunstwerk meinen Vorstellungen entsprochen hat. Keine Regiemätzchen, keine Plastikstühle, keine Zeitverschiebung. Das war Klasse!

Aber es gab keine "Gänsehautstelle!" Das hatte ich auch nicht erwartet. Mein Anspruch beim Kartenkauf war Unterhaltung, und das im Theater. Dem wurde entsprochen, dem Theater sei Dank.

Wenn ich mich für einen Lohengrin entscheide, dann ist meine Erwartungshaltung eine ganz andere. Ich bin - und das habe ich schon einmal an anderer Stelle gesagt - ein Genußhörer oder -konsument. Schon die ersten "silbrigen"Takte des Vorspiels erzeugen bei mir eine Spannung, die ich bei der Frau Luna nicht habe, an keiner Stelle. Diese Spannung habe ich nicht nur bei Wagner. Die ersten schrillen Scarpia-Akkorde zur Tosca, die Vorspiele zur Traviata, zum Rigoletto und undund... erzeugen ein Erwartungshaltung, die ich seit dem Kartenverkauf aufbaue, anders als beim Kauf der Frau-Luna-Karte. Begründen kann ich diesen "Schauder" nicht, er ist da. Und wenn die Aufführung mit guten Sängern, einem guten Orchester und vor Allem in einem passenden Bühnenbild mit dazugehörigen Kostümen stattfindet, dann kann bei mir irgendwann der Moment kommen, wo ich "abhebe". Vielleicht passiert mir das auch einmal in einer Opertte, wie der lustigen Witwe oder dem Zigeunerbaron. Kann ja noch kommen. Hier schneide ich gleich mehrere Threads, man möge mir verzeihen.

La Roche, der auch gerne zu Mahler und R.Strauß geht, sogar zu Bruckner. Und der Beethoven und Mozart verehrt. Und der zur Unterhaltung auch mal gerne in einer Operette "fremdgeht."
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rodolfo39

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67

Montag, 14. Mai 2012, 16:07

Ich wollte von Operette eigentlich nie etwas wissen, bis meine damalige Freundin mich überredet hatte, zur Rheinoper zur Premiere von der Vetter aus Dingsda zu gehen. Evelyn Künneke war auch anwesend. Ich bin relativ lustlos hingegangen, und habe mich dabei erwischt, wie ich während der
Aufführung Melodien mitgesummt habe, die ich vorher gar nicht kannte, da ich mich nur für Oper interessiert habe. Und es wahr sehr unterhaltsam. Und der Schlussaapplaus war genauso frenetisch wie bei einer Wagneroper. Bei den Waldbühnenkonzerten wird am Ende auch immer die Berliner Luft gespielt und das Publikum klatscht und pfeift begeistert mit, obwohl ich da vermute, dass es nicht das typische Klasisikpublikum ist. Könnte ein Dirigent da eigentlich auch mal sagen, dass er diese Zugabe nicht im Programm haben möchte ?

Helmut Hofmann

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68

Montag, 14. Mai 2012, 16:47

Das, was Du über die "silbrigen Takte" des Lohengrin-Vorspiels sagst, lieber La Roche, und die Spannung, die das in Dir aufbaut, bestätigt im Grund das, was ich oben in Form von ein paar Fragen anzudeuten und in der einer Quintessenz-These zusammenzufassen versucht habe.

Ich vermute, diese "Spannung" baut sich in Dir auf, weil Du den Lohengrin kennst. Du vermagst schon diese ersten Takte im Aussagekontext zu hören, den die ganz Musik aufweist. Einen solchen, vergleichbaren Aussagekontext gibt es bei "Frau Luna" nicht, und das deshalb, weil die Struktur dieser Musik nicht auf eine kompositorische Aussage von der Art des Lohengrin hin nicht angelegt ist. Da gibt es zwar auch eine Handlung, die gleichsam in einen musikalischen Kontext eingebettet ist, aber all das - Text und zugehörige Musik - ist nicht Träger einer künstlerischen Botschaft.

Wenn ich oben - mit Blick auf den Unterschied zwischen E-Musik und U-Musik - von einer "Reduktion auf funktionale Dienstbarkeit" der letzteren sprach, so meinte ich nicht, dass nicht auch klassische Musik eine "Funktion" haben könne. Selbstverständlich kann sie diese haben, - siehe etwa eine Passion von Bach.

Aber - und das ist der entscheidende Punkt - sie geht nicht darin auf!

Ich meine, dass die Polyfunktionalität, die Musik dann hat, wenn sie eine künstlerische Botschaft transportiert, bei U-Musik reduziert ist auf die Erzielung eines bestimmten Effekts: Unterhaltung zum Beispiel. Und darin erschöpft sie sich.

Der zentrale Begriff bei meiner These ist also der Begriff "Reduktion". Reduktion auf funktionale Eindimensionalität.

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69

Dienstag, 15. Mai 2012, 11:08

Oder wenn ich wie heute Morgen im Fitnessstudio bin, da läuft immer ganz laut irgendwelche Rock oder Tech i Musik. Habt ihr euch dann schon mal beschwert und darum gebeten das andere Musik laufen soll ?
Jawohl, hab´ich. Ohne Erfolg! Deswegen mein Abo gekündigt.

Also ich möchte bei der Gymnastik im Turnsaal unterirdische Musik, die ist motivierender bei der Selbstgeißelung.

Helmut Hofmann

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70

Dienstag, 15. Mai 2012, 11:58

Vielleicht - so denke ich eben - setze ich meinen Gedankengang zum Unterschied von E-Musik und U-Musik doch im zugehörigen Thread fort. In seiner Abstraktheit nimmt er sich in einem Fitnesss-Studio doch ein wenig wunderlich aus. Oder ich lasse das besser ganz.

La Roche

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71

Dienstag, 15. Mai 2012, 13:15

Wagner oder Lincke

Lieber Helmut,

danke, daß Du mein Gedankengut und meine Emotionalität im Bezug auf Wagner (aber auch Verdi, Puccini, Mahler, Beethoven....) nicht in Grund und Boden verdammen kannst, auch wenn ich nicht weiß, was in der Walküre bei Takt 215 passiert (Noten lesen kann ich aber).

Noch etwas begeistert mich bei Wagner. Nehmen wir den Ring. Wer sich ein wenig vorbereitet und begreift, wie die Leitmotivtechnik aufgebaut ist, der wird zunehmend interessiert an dieser Musik. In ca. 18 Stunden kommen sicher 20-25 Motive zusammen (der Fachmann weiß es sicher besser), und jedes davon charakterisiert bestimmte Personen oder Gegenstände. Damit ist ein Wiedererkennungselement gegeben, welches sich aber nicht beim ersten Besuch oder Hören des Ringes erschließt (auch in Tosca hat der Scarpia "sein" Motiv - schon in den wenigen Takten des Vorspiels, beim Auftritt "Ein Tollhaus in der Kirche" - und wenn ich nachdenke, fallen mir bestimmt noch weitere Komponisten jenseits von Wagner ein). Wenn man aber einige Motive zuordnen kann, dann steigt die Achtung vor Wagners Kunst. Im Trauermarsch erkennt man die Motive, die mit Siegfried, dem Schwert usw. in Verbindung stehen, und in der Schlußszene werden in einer Art musikalischer Rückblick alle Motive der 18 Stunden nochmals geweckt. Das fasziniert!!

Ich freue mich auch, daß noch andere Opernfreunde in einer Operette überraschend auf eingängige Musik gestoßen sind. Vielleicht ist Operette soger schwerer zu machen als Oper.

Also gehen wir nicht fremd (oder machen keinen Seitensprung), wenn wir Oper und Konzert mal gegen eine angeblich "leichte" Operette eintauschen.

La Roche
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Wolfram

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72

Dienstag, 15. Mai 2012, 13:19

Vielleicht - so denke ich eben - setze ich meinen Gedankengang zum Unterschied von E-Musik und U-Musik doch im zugehörigen Thread fort. In seiner Abstraktheit nimmt er sich in einem Fitnesss-Studio doch ein wenig wunderlich aus. Oder ich lasse das besser ganz.

Ich habe mitunter den Eindruck, dass sich hier viele tummeln, die zum Solipsismus neigen: Das einzige, über dessen Existenz sie sicher sind, sind sie selbst und ihre Bewusstseinsinhalte (und vielleicht noch das Internet und die natürlichen Zahlen). Aussagen über alles andere müssen mit größtmöglicher Skepsis behandelt werden und es macht sich schon verdächtig, wer überhaupt meint, dass man solche Aussagen treffen könnte...
Viele Grüße, Wolfram

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73

Dienstag, 15. Mai 2012, 13:28

Das Roehl-Zitat hat dort wo es herkommt schon besser gepasst ...
:yes:

Bernward Gerlach

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74

Dienstag, 15. Mai 2012, 15:56

Ich freue mich auch, daß noch andere Opernfreunde in einer Operette überraschend auf eingängige Musik gestoßen sind. Vielleicht ist Operette soger schwerer zu machen als Oper.

Also gehen wir nicht fremd (oder machen keinen Seitensprung), wenn wir Oper und Konzert mal gegen eine angeblich "leichte" Operette eintauschen.
So sehe ich das auch. Viele große Künstler haben das bestätigt, dass Operette, wenn man es richtig macht, schwer zu singen ist. Gedda, Rothenberger, Streich, Anders, Konya, Köth, und viele andere mehr (einschl. E. Schwarzkopf)!

LG, Bernward

"Nicht weinen, dass es vorüber ist
sondern lächeln, dass es gewesen ist"
Waldemar Kmentt (1929-2015)


Helmut Hofmann

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Dienstag, 15. Mai 2012, 17:08

Zunächst, lieber La Roche: Warum sollte ich Deine (zit) "Emotionalität im Bezug auf Wagner (aber auch Verdi, Puccini, Mahler, Beethoven....)" "in Grund und Boden verdammen"? Das wäre ja geradezu töricht. Emotionalität ist die Pforte für die Begegnung mit jeglicher Art von Musik. Rationaliät ist im Grunde ja nur ihr Begleiter, - freilich ein wichtiger. Ich hätte Richard Wagner gar nicht näher kennengelernt, hätte mich die Begeisterung eines - inzwischen leider verstorbenen - Freundes nicht buchstäblich zu dessen Werk hingeführt, mich neugierig gemacht und mir die Sinne geschärft dafür.

Wenn Du sagst: "Vielleicht ist Operette soger schwerer zu machen als Oper", so dürftest Du - soweit ich das beurteilen kann - gar nicht unrecht haben. "Schwerer" zwar nicht, - aber mindestens "genau so schwer", was die Komplexität der musikalischen Faktur und den kompositorischen Aufwand betrifft, der dahintersteht. Auch eine Operette würde ich dem Gesamkomplex der "E-Musik" zuordnen, zumal die Grenzen zwischen Oper und Operette, wenn ich das recht sehe, fließend sind. Die Wiener Operette ging zwar aus der Tradition der Wiener Posse hervor, entwicklete sich dann aber zu einem höchst anspruchsvollen - und sich auch als solches verstehenden - kompositorischen Genre, das sich gleichsam als spezifische Version der "komischen Oper" sah.

Von "Fremd-Gehen" würde ich bei einem Besuch einer Operette also in keinem Fall sprechen.

hami1799

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76

Dienstag, 15. Mai 2012, 22:06

Also ich möchte bei der Gymnastik im Turnsaal unterirdische Musik, die ist motivierender bei der Selbstgeißelung.

Ja, es ist schon erstaunlich, was ein Mensch auszuhalten vermag, wenn ihn die Motivation beflügelt.

Der Triumpf des Willens.

Aber nicht nur die Unterwelt ist gerufen. Anno 1956 fanden in Bad Reichenhall die Bayrischen Jugend-Leichtathletikmeisterschaften statt. Der Himmel war blau, die Gegner nüchtern und aus dem Lautsprecher klang himmlische Musik: Tom der Reimer. Beglückt habe ich dann aus lauter Motivation beinahe den 3000m Lauf gewonnen.
Wie man sieht, sind keine 130 Decibel vonnöten, die eigene Belastbarkeit auszuloten.

Die Frage des Threads ist damit allerdings nicht beantwortet. Das ist auch nicht nötig, es sei denn, jemand wolle allen Ernstes darin ein moralisches Dilemma sehen.

Die Irritation der vermeintlichen Puristen gegen die allgemeine Berieselung ist selten eine Stellungnahme gegen ein Genre sondern eher eine Reaktion auf eine unverschämte Bevormundung durch die steuerfinanzierten Medien.

Das hat Milletre schon auf den Punkt gebracht und dem kann ich nur zustimmen.

Kurz gesagt: Ich vermisse äußerst schmerzlich eine Ausgewogenheit der Musikangebote in den diversen Medien!

Wolfram

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77

Dienstag, 15. Mai 2012, 22:16

Kurz gesagt: Ich vermisse äußerst schmerzlich eine Ausgewogenheit der Musikangebote in den diversen Medien!

Das ist in der Tat ein interessantes Postulat!

Wann wären denn die Musikangebote als "ausgewogen" zu bezeichnen? 30% Klassik, 30% Jazz, 30% Pop, 10% Rest?`

Welcher Anteil kommt dann mittelalterlicher Musik (bitte getrennt nach geistlich/weltlich) zu? Welcher Anteil klassischer indischer Musik und welcher Anteil den Liedern Oswald von Wolkensteins?

Ich bitte Milletre herzlich darum, sein Postulat etwas konkreter zu formulieren. Am besten in Prozenten pro Kategorie.

:hello:
Viele Grüße, Wolfram

Milletre

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Dienstag, 15. Mai 2012, 22:46

Es geht mir doch nicht um eine prozentuelle Auflistung, lieber Wolfram. Aber schau Dir doch die diversen Fernsehprogramme an. Da wimmelt es von Duliöh-Sendungen à la "Musikantenstadel", "Mei liabste Weis' ", den permanent rucksackbepackten Typen, der vorwiegend die älplerischen Gefilde mit Hilfe einfältiger Weisen heimsucht, die Carmen (Nomen est omen!) Nebel, den Heissasa-Hinterseer - aber all die sind ja noch relativ harmlos gegen die permanente Augen- und vor allem Ohrenpein dieser metastasierenden sogenannten Boygroups, die mit ihren akustischen Ausscheidungen die überwiegende Mehrheit der Sender zumüllen. Wenn einer davon den "Superstar" sucht, sei es ihm gegönnt - man muß ja nicht aufdrehen. Aber wenn ich (nur ein Beispiel) auf n-tv die Nachrichten sehen will und einige Minuten zu früh hinzappe, muß ich einen grauslichen Song, den ein untalentiertes Girlie zum besten (bzw. ärgsten) gibt, über mich ergehen lassen. Auch in der Werbung nimmt diese karaoke Ärgerlichkeit permanent zu.

Da sind doch die Sendungen, die klassische Musik anbieten, einem apokalyptischen Verdrängungswettbewerb ausgeliefert. Um dieses Unheil zu erkennen, sind wahrlich keinerlei Prozentangaben nötig.
Arrestati, sei bello! - (Verweile, Augenblick, du bist so schön!)

zweiterbass

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Mittwoch, 16. Mai 2012, 07:38

Da sind doch die Sendungen, die klassische Musik anbieten, einem apokalyptischen Verdrängungswettbewerb ausgeliefert. Um dieses Unheil zu erkennen, sind wahrlich keinerlei Prozentangaben nötig.

Es ist von FS die Rede, :jubel:
Da spricht schon allein die Umwandlung von ZDF-Theaterkanal in ZDF-Kulturkanal Bände. Die Radiosender Bayern Klassik und andere Radiosender sind da eine rühmliche Ausnahme.

zweiterbass
Wer die Musik sich erkiest, hat ein himmlisch Gut bekommen (gewonnen)... Eduard Mörike/Hugo Distler

rodolfo39

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80

Mittwoch, 16. Mai 2012, 08:08

Die Trainer im Fitnessstudio meinten das sich klassische Musik eher demotiveirend auf die Teilnehmer auswirken würde und man würde davon ausgehen das die wenigsten zu Hause Klassik hören Und das könnte man ihnen nicht zumuten. Ich bin schon lange seit meinen regelmäßigen England Urlauben Fan von englischen Radiosendern. So höre ich zu Hause BBC 3, CLassic FM oder Jazz Fm. Oder ich höre O1 oder Bayern oder HR 2 . Ab und zu höre ich auch HR 1.( kein Klassiksender ). ZDF Kulturkanal war vorher schon schlimm, aber ist jetzt kann man nur noch mit dem Kopfschütteln, wofür unsere Gebühren ausgegeben werden. Auch bei Classica verstehe ich nicht, warum die nicht in der Lage sind, mehr Live Sendungen anzubieten und vor allem 24 Stunden zu senden. Über Kabel geht das, aber komischerweise nicht über Satellit.

hami1799

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Mittwoch, 16. Mai 2012, 10:17

Da Mathematiker sich so genüßlich gern in Zahlen suhlen, möchte ich hiermit die exakten Ergebnisse meiner eigenen Untersuchungen mitteilen:

Prozentanteile klassischer Musik im Stockholmer Berieselungsangebot:

Kaufhäuser: 0
Städtische Busse: 1
Mit MP3-Spielern bewaffnete Mitpassagiere des öffentlichen Verkehrs: 0
Taxi: 0,7
Telefon-Warteschlleife: 0
Fitnes-Studio: 0

Dazu kommen noch die globalen Geräuschkulissen in Sport- Doku- und anderen TV-Programmen.
Gar lieblich klingt die Pausenmusik des nordischen Eurosport: ein entnervendes, schier unerträgliches, schnarrendes Geräusch, weiter nichts.

Besonders unangenehm sind jedoch die musikalischen Störversuche in den an sich interessanten Dokus.

Ob Weltraum, Fauna, Flugzeugabstürze, Biographien oder Weltgeschichte, kaum ein Kommentar des Sprechers kommt unverpackt. Wenn sich in diese Kakophonie noch die Reste der Originalsprache mischen, ist das Glück vollkommen.

@rodolfo39
Soviel ich weiß, hat Sky (damals Premiere) den Transponder für Classica tagsüber für eines seiner anspruchsvolleren Programme gebraucht.

Wolfram

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82

Mittwoch, 16. Mai 2012, 22:09

Es geht mir doch nicht um eine prozentuelle Auflistung, lieber Wolfram. Aber schau Dir doch die diversen Fernsehprogramme an. Da wimmelt es von Duliöh-Sendungen à la "Musikantenstadel",

Lieber Milletre,

Prozente willst Du nicht nennen - hm. Dann sag doch mal, woran sich Dener Meinung nach "Ausgewogenheit" bemisst. An den Vorlieben der Zuschauer/Zuhörer? Am Output eines Komponisten? An Verkaufszahlen? Wie sollte es Deiner Meinung nach in der besten aller Welten sein?

:hello:
Viele Grüße, Wolfram

Klaus 2

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Donnerstag, 17. Mai 2012, 10:17

Mien lieber Hami!
so sehr ich Berieselung hasse, so freue ich mich doch eher darüber, nicht überall mit Schnipseln von geliebter Musik beschallt zu werden. Zu solch flachem Zwecke eignet sich der Pop dann doch noch besser. 15 Sekunden beethoven im Aufzug brauch ich nicht.

Und zu Rodolfo: Ich glaube, dass der Fitnesstrainer einfach recht hat. Ich bin momentan recht häufig in der hiesigen Muckibude und wenn das Klassik liefe, gäbe es bei den anderen hier richtig Ärger.

Der alltägliche Beschallungsterror würde m.E. um keinen Deut besser, wenn es sich um anspruchsvolle Musik handelt.

Tschö
Klaus
ich weiß, dass ich nichts weiß. Aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

hami1799

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84

Donnerstag, 17. Mai 2012, 11:39

15 Sekunden Beethoven im Aufzug brauch ich nicht.

Lieber Klaus,

ich auch nicht!

Was ich sagen wollte, ich mag überhaupt keine Musik, wenn sie lediglich der Ablenkung dient.

In Stockholm ist es kaum möglich, beim Kauf eines Receivers oder Fotoapparats sich in normaler Lautstärke mit einem Verkäufer zu unterhalten.
Wir sind nämlich schon dahin gelangt, dass Stille von Vielen als unerträglich empfunden wird.
Im Fitness-Studio ging mir vor allem die übernatürliche Lautstärke auf die Nerven, nicht die Musik an sich, die wenigsten dort eine Funktion erfüllt.

Die Geräuschkulisse in den meisten Dokus ist dagegen eher störend, antifunktionell oder geradezu lächerlich, wenn der Krach gar im luftleeren Weltraum entseht.
Und eine Schlange, die ein Kaninchen jagt, braucht keine Musik, weil sie so wie so schlecht hört.

Wogegen ich mich im Grunde wende, ist die Reizüberflutung auf den Gebieten des täglichen Lebens, aber da sind wir doch der gleichen Meinung.

Tschö
hami1799

kalli

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Mittwoch, 15. Februar 2017, 22:55

Passt das hierher ?

Ich höre gerade - mit großem Vergnügen - Haindling :


Das war die Filmmusik zu einer östereichschen "Krimi" Serie. Es ist nicht nur Vivaldi sondern es sind auch Haindling Kompositionen dazwischen - manchmal fröhlich ( Frühling ) dann wieder meditative Stücke. Kennt das noch jemand ?


Kalli

Traubi

Fortgeschrittener

  • »Traubi« ist männlich

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Registrierungsdatum: 21. Mai 2014

86

Mittwoch, 15. Februar 2017, 23:25

Also um den Grundgedanken des Threads auf zu greifen, nein es ist natürlich nicht verwerflich wenn ein Klassikfan fremdgeht, also musikalisch meine ich ;)
Mich würde aber auch die Frage interessieren ob man als Klassikfan fast nur noch Klassik hören kann oder eingeschränkter wird in seinen Hörgewohnheiten?
Ich habe seit bei mir die Klassikbegeisterung ausgebrochen ist, also vor fast drei Jahren, schon eine gewisse Einschränkung meines alten Hörverhaltens festgestellt und werde dahingehend auch etwas unleidlich wenn ich z.B. auf einer längeren Autofahrt mal die heutigen Charts hören muss. :cursing:
Auf der anderen Seite kann ich mich noch nach wie vor für Bands wie Queen, Creedence Clearwater, STS oder Interpreten wie Elton John, Peter Cornelius, Billy Joel oder dergleichen begeistern, aber sonst endet da meine Toleranz schon recht schnell, ich denke mir dann immer: "Was ist das nur gegen Verdi, Jonas Kaufmann und Co?

Gleichzeitig hat mich aber das Klassikfan-sein auch musikalisch etwas erweitert, französischer Chanson oder französische Musikerinnen wie Zaz oder Joyce Jonathan hätten früher nie den Weg in mein Ohr gefunden, auch so musikalische Leuchtturmprojekte wie Wardruna oder eben alte Musik (Renaissance/Mittelalter) gehören jetzt zu meinem Musikgeschmack dazu.
Die gute Zeit fällt nicht vom Himmel, sondern wir schaffen sie selbst; sie liegt in unserem Herzen eingeschlossen
.

Karl

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87

Donnerstag, 16. Februar 2017, 08:30

Mit klassischer Musik verbinde ich Gedanken wie Struktur, Ordnung und Klangarchitektur.

Das ist nicht jedermanns Sache, gerade wenn man jung ist und sich erst finden muss.

Pop und Rock bieten eine Alternative.

Wenn diese Musik oder die Gesamtperformance künstlerisch durchdacht ist, wenn dahinter ein konstruktiver Geist steckt, kann sie mich genauso beeindrucken oder begeistern.

Das sind also nicht die von cleveren Musikproduzenten zusammengesuchten Boy- und Girlybands, die schön gestylt auf der Bühne herumhopsen, sondern das sind Musiker, die ihren Weg über Jahre gesucht und gefunden haben.

Als Beispiel Bands wie die Eagles oder Dire Straits, als Solisten Eric Clapton oder Joe Cocker.

Die genannten STS oder Peter Cornelius dürfen stellvertretend für die echt guten Liedermacher stehen.

Selbst bei den Hardrockbands gibt es welche mit durchdachte Bühneninszenierungen, welche man als modernes Gesamtkunstwerk verstehen kann.

Das ist dann aber wirklich nicht mehr jedermanns Sache.

Interessanterweise wird in diesem Zusammenhang unter jüngeren Künstlern aus der Klassikszene (insbesondere Wagnerianer) gerne eine deutsche Band genannt, die dem Klassikliebhaber aber so gar nicht in den Sinn kommen würde:

Rammstein.

9079wolfgang

Prägender Forenuser

  • »9079wolfgang« ist männlich

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88

Donnerstag, 16. Februar 2017, 09:08

Hallo, Freunde!

So ein "Spezialist" bin ich auch nicht. Obwohl mein Schwerpunkt auf Oper und Operette liegt, höre ich auch "fremd". Klassik von Grieg, Brahms, Mozart, Beethoven u. A. höre ich auch öfter. Dazu besitze ich in meiner Schallplatten-Sammlung noch viele LP´s der Beatles, Rolling Stones, Lords, Elvis u. A.. Auch Einiges an Filmmusik höre ich zwischendurch. Also: Musikalisches "Fremdgehen" gehört bei mir dazu.
W.S.

  • »Classicophil« ist männlich

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89

Sonntag, 19. Februar 2017, 09:55

Zitat

Darf ein Klassikfan "fremdgehen?"

Wäre doch schlimm, wenn nicht...? Wirklich guter Pop und Jazz haben bzw. geben mir Dinge, die die Klassik nicht hat, bzw. mir nicht geben kann. Liegt in der Natur der Dinge...
Klassik ist nicht die einzige "wahre" Musikrichtung in der Welt.

Aber vielleicht die "Königin der Musik" :love:

... wenn man so will.