Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Tamino Klassikforum. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

lutgra

Prägender Forenuser

  • »lutgra« ist männlich
  • »lutgra« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 158

Registrierungsdatum: 9. April 2013

1

Donnerstag, 12. Januar 2017, 19:29

Charles O'Brien (1882-1968) Schottischer Komponist

Charles O'Brien wurde 1882 in Eastbourne in eine musikalisch vorbelastete Familie geboren. Sein Vater war Posaunist in einem Orchester, sein Grovater komponierte ebenfalls und spielte Horn, der Urgroßvater war erster Hornist am Covent Garden. Musikalische Ausbildungen erfolgten in Edinburgh und Oxford. Kompositionsunterricht erhielt er von Hamish MacCunn, zu seiner Zeit ein bekannter schottischer Komponist. O'Brien lebte überwiegend in Edinburgh und verdiente sein Geld als Organist, Dirigent diverser Chöre, Pianist und Lehrer. Für Jahrzehnte leitete er die Musikabteilung der Royal Blind School und zeitweise auch das London College of Music. Er starb 1968. Aus Gründen, die nicht bekannt sind, fallen die meisten Kompositionen von O'Brien in die erste Hälfte seines langen Lebens.

O'Briens Output ist überschaubar, die Orchesterwerke passen auf drei CDs, er schrieb nur eine einzige Symphonie. Das Werk entstand gegen Ende seiner Schaffensperiode 1922 und ist mit 45 min ein recht umfangreiches Werk. Stilistisch könnte es um die Zeit seiner Geburt entstanden sein. Das Werk ist eher elegisch als auftrumpfend, allerdings kommt er gegen Ende des ersten Satzes doch zu recht eindrucksvoller Dramatik. Ansonsten höre ich neben Brahms, Anklänge an den lyrischen Tschaikovsky und den frühen Sibelius. Der langsame Andantesatz gefällt mir besonders gut.
Das ist ein schönes Werk, qualitativ vielleicht vergleichbar den Symphonien von Gernsheim oder Stanford.
Das lettische Liepaja Symphony Orchester bestätigt, dass auch dort gut musiziert wird und Paul Mann dirigiert inspiriert. Das Orchester wirkt an manchen Stellen etwas "undersized".


Stimmenliebhaber

Prägender Forenuser

  • »Stimmenliebhaber« ist männlich

Beiträge: 8 059

Registrierungsdatum: 3. Dezember 2012

2

Donnerstag, 12. Januar 2017, 19:51

Ist das der O'Brian von der Rocky Horror Show? :hahahaha:
Beste Grüße vom "Stimmenliebhaber"

Inhalten aller Art in Beiträgen anderer in diesem Forum stimme ich hier ausdrücklich nur dann zu, wenn ich ihnen in Antwortbeiträgen ausdrücklich zustimme! ;)

lutgra

Prägender Forenuser

  • »lutgra« ist männlich
  • »lutgra« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 5 158

Registrierungsdatum: 9. April 2013

3

Donnerstag, 12. Januar 2017, 20:01

Ist das der O'Brian von der Rocky Horror Show?

Der hiess m.W. nach Richard O'Brien und ich habe keine Info über eine Verwandtschaft gefunden. Auch findet sich in der Kurzbiographie von Charles O'Brien kein Hinweis aus bisexuelle Ausschweifungen. :D