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Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

Beiträge: 2 694

Registrierungsdatum: 24. April 2014

61

Sonntag, 8. Juni 2014, 18:25

All diese Maßnahmen und Effekte zusammen erlauben, dass mit relativ kleinen Mebranen in geeigneten Gehäusen und passender Aufstellung ganz brauchbare Tieftonwiedergabe erzeugt werden kann.
Hast Du nicht zuvor das Gegenteil gesagt, nämlich dass derart tiefe Töne gar nicht von einem Lautsprecher reproduzierbar seien und man nur die erste Oberwelle bei Instrumenten höre, die in diese Frequenzbereiche hinunterreichen?

Theophilus

Administrator

  • »Theophilus« ist männlich

Beiträge: 10 823

Registrierungsdatum: 1. Dezember 2004

62

Sonntag, 8. Juni 2014, 18:36

Hast Du nicht zuvor das Gegenteil gesagt, nämlich dass derart tiefe Töne gar nicht von einem Lautsprecher reproduzierbar seien und man nur die erste Oberwelle bei Instrumenten höre, die in diese Frequenzbereiche hinunterreichen?

Natürlich habe ich das nicht gesagt! Ich sprach davon, dass ein Kontrabass in natura einen steilen Abfall der abgestrahlten Schallenergie besitzt, je näher man seiner unteren Grenzfrequenz kommt. Seine ersten Oberwellen sind dabei jeweils um ein Vielfaches lauter.

Ciao

Von Herzen - Möge es wieder - Zu Herzen gehn!

Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

Beiträge: 2 694

Registrierungsdatum: 24. April 2014

63

Sonntag, 8. Juni 2014, 19:07

Dann war es ein Mißverständnis - ich dachte, Du meinst mit Bass den Basstöner eines Lautsprechers.

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

64

Freitag, 13. Juni 2014, 10:11

Wie oft denkt Ihr live im Konzert oder in der Oper "ahh super, brillante Höhen, abgrundtiefer Bass"?

So wie Du es hier formuliert hast sicher nicht ... aber dennoch ärger ich mich jedes mal, wenn ich im Konzertsaal auf den preiswerteren Plätzen vom Klang her "nur die Hälfte" mitbekomme. Erst kürzlich wieder in der guten alten Philharmonie in München. Durch ein Sonderkonzert des Hochschulorchesters (Bruckners 8.) konnte ich seit langer Zeit wieder mal in den vorderen Reihen sitzen und war doch erstaunt, wieviel "mehr" an Musik (Klang) dort zu hören war. Und zwar die Abgründe der Bässe und das Seidige der Streicher. Dies ist so auf den preiswerteren Plätzen "weiter oben" nicht mehr zu vernehmen, da kommt nur noch Soße an. Das mag jetzt vielleicht bei der Musik zB Mozarts weniger "wichtig" sein, bei den Klangbrocken eines Bruckner, Mahler, Strauss und wie sie alle heissen ist das naturgegeben schon anders.
:)

  • »Joachim Schneider« ist männlich

Beiträge: 531

Registrierungsdatum: 31. Dezember 2013

65

Freitag, 13. Juni 2014, 10:28

Hallo,

die Akustik im Konzertsaal ist ein Kapitel für sich! Natürlich kann man nicht erwarten, auf allen Plätzen gleich gut zu hören, aber althergebrachte "Schuhschachtelkonstruktionen" wie das Concertgebouw oder der Musikvereinssaal kommen diesem Ideal sicher näher als die heute weit verbreiteten Amphitheater, wobei hier nach meiner Erfahrung die Berliner und die Kölner Philharmonie andererseits gute akustische Verhältnisse bieten.
Wird die Philharmonie am Gasteig nicht von jeher wegen ihrer Akustik getadelt?

Viele Grüße

J.Schneider
"Die Musik steht hinter den Noten" (Gustav Mahler)

Norbert

Moderator

  • »Norbert« ist männlich

Beiträge: 7 070

Registrierungsdatum: 11. August 2004

66

Freitag, 13. Juni 2014, 10:39

Wird die Philharmonie am Gasteig nicht von jeher wegen ihrer Akustik getadelt?

Leonard Bernstein ließ sich nach seinem ersten Konzert zu der wenig schmeichelhaften Bemerkung "burn the house" hinreißen...
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

67

Freitag, 13. Juni 2014, 10:50

Joachim und Norbert,

richtig, die Philharmonie ist schon immer als Klangkatastrophe bekannt, was hab ich mich da schon geärgert. Wie schon gesagt, bei bestimmten Werken ist mir das Klangerlebnis genauso wichtig wie das künstlerische. Mir persönlich sind die Schuhschachteln auch sympathischer. So kommt zB in der Laeisz-Halle auch noch Kraft bis in die vorletzte Reihe.

Ich vermeide aus diesen Gründen schon lange die Philharmonie - die "guten" Plätze kann und will ich mir nicht immer leisten, die preiswerten sind (für mich) ein Ärgernis. Ich bin schon der Meinung, dass man das ganze Speltrum der Musik erfassen können muss. Und das gilt analog auch für Zuhause. Wie schon dargelegt, mach ich schon einen Unterschied, ob ich Musik als begleitende Berieselung (über meine kleine Anlage) höre, oder mich bewusst auf ein Werk einlassen möchte. Dies höre ich dann über meine "Große" (die so groß gar nicht ist) und da leg sich schon Wert auf das, was das Werk hergeben kann - und soll.
:)

Joseph II.

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  • »Joseph II.« ist männlich

Beiträge: 10 997

Registrierungsdatum: 29. März 2005

68

Freitag, 13. Juni 2014, 11:26

Wird die Philharmonie am Gasteig nicht von jeher wegen ihrer Akustik getadelt?

Leonard Bernstein ließ sich nach seinem ersten Konzert zu der wenig schmeichelhaften Bemerkung "burn the house" hinreißen...

Und Celibidache soll beim Eröffnungskonzert (u. a. mit den "Musikalischen Exequien" von Schütz) 1985 gemeint haben: "Gasteig ist so ein toter Raum – braucht Requiem zur Eröffnung ..."
»Finis coronat opus.« (Das Ende krönt das Werk.) – Ovid

Bertarido

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  • »Bertarido« ist männlich

Beiträge: 2 694

Registrierungsdatum: 24. April 2014

69

Freitag, 13. Juni 2014, 16:11

Die Diskussion um den Neubau eines Konzertsaals ist in München ja schon jahrelang im Gange, allerdings nicht für die Münchner Philharmoniker, sondern für das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das im Gasteig nur zu Gast ist. Nur auf einen Standort konnte man sich bisher nicht verständigen. Nachdem nun endlich die Schnapsidee der vorherigen bayerischen Staatsregierung aufgegeben wurde, den Kongreßsaal des Deutschen Museums zum Konzertsaal umzubauen, tagt nun wieder die Standort-Findungskommission...

  • »Joachim Schneider« ist männlich

Beiträge: 531

Registrierungsdatum: 31. Dezember 2013

70

Freitag, 13. Juni 2014, 17:01

Hallo,

wenn jemand erfahren will, welche lokalpolitischen Arabesken mit der Entscheidung, ein neues Konzerthaus zu bauen, verbunden sein können, möge nach Bonn sehen! Dabei sollte man nicht vergessen, daß dieses Konzerthaus teilweise geschenkt ist (von der Deutschen Post/DHL, nachdem man die Telekom als weiteren Spender bis auf weiteres auf Eis gelegt hat) und für den Betrieb nicht allein die Stadt einstehen muß, sondern auch Bund und Land NRW sich mit namhaften Beträgen beteiligen wollen.
Für Findungskommissionen und ähnliches gilt Churchills Wort:
"das Kamel ist ein Pferd, das von einem Ausschuß geplant worden ist".

Viele Grüße

J.Schneider
"Die Musik steht hinter den Noten" (Gustav Mahler)

MSchenk

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  • »MSchenk« ist männlich

Beiträge: 2 423

Registrierungsdatum: 5. März 2011

71

Dienstag, 17. Juni 2014, 22:40

Mir persönlich sind die Schuhschachteln auch sympathischer. So kommt zB in der Laeisz-Halle auch noch Kraft bis in die vorletzte Reihe.

Wobei ich diese Plätze, also die Parkett-Reihen unter dem Balkon des 1ten Ranges tatsächlich als problematisch empfunden habe: Der Schall fängt sich und kommt plötzlich von hinten. Ansonsten gehe ich bzgl. der akustischen Qualitäten einer "Schuhschachtel" im allgemeinen und der Laeiszhalle (Musikhalle Hamburg) im speziellen vollkommen d'accord.
mfG Michael

Eine Meinungsäußerung ist noch kein Diskurs.

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

72

Mittwoch, 16. Juli 2014, 10:39

Mir persönlich sind die Schuhschachteln auch sympathischer. So kommt zB in der Laeisz-Halle auch noch Kraft bis in die vorletzte Reihe.

Wobei ich diese Plätze, also die Parkett-Reihen unter dem Balkon des 1ten Ranges tatsächlich als problematisch empfunden habe: Der Schall fängt sich und kommt plötzlich von hinten. Ansonsten gehe ich bzgl. der akustischen Qualitäten einer "Schuhschachtel" im allgemeinen und der Laeiszhalle (Musikhalle Hamburg) im speziellen vollkommen d'accord.

Stimmt, das Phänomen kenn ich auch aus München. Hier im Parkett letzte Reihe zu setzen ist undankbar, da sich der Klang an der Wand entlang bis nach hinten mogelt und man hier dann kein vernünftiges Klangempfinden hat. Im Gegenteil nervt es unglaublich, wenn der Klang von der Wand rechts von einem ans Ohr kriecht.
Im genannten Fall in der Laeisz-Hall war ich aber oben auf dem Balkon gesessen (es war allerdings nicht, wie gepostet, die letzte, sondern einer der hinteren Reihen).

Uranus

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  • »Uranus« ist männlich

Beiträge: 571

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73

Mittwoch, 16. Juli 2014, 10:57

Äh - wie war nochmal das Thema des Threads...? ;)
Herzliche Grüße
Uranus

Beiträge: 470

Registrierungsdatum: 6. Oktober 2010

74

Mittwoch, 16. Juli 2014, 11:09

Äh - wie war nochmal das Thema des Threads...? ;)

Steht oben in der Überschrift :P

Spaß beiseite, Du hast natürlich vollkommen recht … die letzten ca 20 Beiträge fußten halt auf den Aussagen …

Zitat

Ich habe von dem Zeug nicht viel Ahnung, aber für Klassik sind m.E. Höhen und Bässe zweitrangig.

Zitat

Wie oft denkt Ihr live im Konzert oder in der Oper "ahh super, brillante Höhen, abgrundtiefer Bass"?

:)

Karl

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Beiträge: 189

Registrierungsdatum: 16. August 2016

75

Montag, 7. August 2017, 14:20

Eine ausgezeichnete Aufnahme der Fünften:



In Verbindung mit einer hochauflösenden HiFi Kette ein Live Erlebnis der besonderen Art.

teleton

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Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

76

Dienstag, 8. August 2017, 11:28

Richard Strauss mit Ashkenazy / Cleveland Orchestra (Decca)

8| Dieser Thread hat bisher einen Fehler = Er liefert dem interssierten Leser nur wenige CD´s - Beispiele von audiphilen Aufnahmen ...
stattdessen ... ohne Worte ...

Dieser Tage war bei Tamino die Rede vom Tanz der Sieben Schleier aus Salome von Richard Strauss.
Ich hörte gestern diese DEcca-CD und war berauscht bezüglich des audiophilen Klanges:
Orchestrale Abb und der volle Frequenzgang - das schaffen bei weitem nicht alle CD´s.


Decca, 1986 - 1991, DDD


Im Prinzip gilt die "audiophile Empfehlung" hier für alle Richard- Strauss-CD´s mit Ashkenazy / Cleveland Orchestra.
Und er liefert ordentliche bis sehr gute R.Strauss-Int ab ! Aus Italien und Don Quixote sind mit Ashkenazy meine Lieblingsaufnahmen.


Decca, DDD
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Friese

Schüler

  • »Friese« ist männlich

Beiträge: 111

Registrierungsdatum: 5. August 2017

77

Samstag, 14. Oktober 2017, 09:13

Berlioz Symphony Fantastique/ Jansons mit dem BSO

Dann steuer ich hier auch mal eine CD bei, die wirklich toll klingt.


Hier hat mich Mariss Jansons direkt überzeugt mit seinem audiophilem Klang. Macht rchtig Spaß.

Norbert

Moderator

  • »Norbert« ist männlich

Beiträge: 7 070

Registrierungsdatum: 11. August 2004

78

Samstag, 14. Oktober 2017, 11:43

Auch hier kann ich wärmstens empfehlen:



Diese Live-Aufnahme vom 1. und 2. November 2015 klingt hervorragend.
Alle Orchestergruppen, die in diesem Riesenwerk auftreten, sind natürlich eingefangen, klingen "satt", aber nicht verzerrt oder überdominant.
Ein Meisterwerk der Tontechnik, nebenbei hervorragend interpretiert. Diese Aufnahme braucht keinen Vergleich zu "größeren Namen" oder "größeren Orchestern" zu scheuen.
Grüße aus der Nähe von Hamburg

Norbert

Tradition ist die Weitergabe des Feuers und nicht die Anbetung der Asche.
Gustav Mahler