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Johannes_Krakhofer

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61

Samstag, 16. Juni 2007, 22:53

Zitat

Original von Austria

Zitat

Original von DonBasilio
Die italienische Fassung an der SO ist 4-Aktig (meines Wissens nach), aber es gibt auch eine 5-aktige Version von 1886, die 5 Akte hat!
LG joschi


Ja, mon cher ;-), davon reden wir gerade - ital = 4 Akte, franz. = 5 Akte. Und beide Versionen wurden heuer an der WSO gespielt, ich habe beide gesehen.

:hello:

Austria


Es gibt auch eine italienische 5-Akte Version, nämlich die von 1886. Die 4-aktige italienische Version ist aus dem Jahre 1872. Die französische 5-Akte Version stammt aus 1865!

LG joschi
Den Mozart und den Wagner hör´ich gerne, wenn ich jausen
nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen

(Erste Allgemeine Verunsicherung)

Austria

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62

Samstag, 16. Juni 2007, 22:58

Zitat

Original von DonBasilio
[Es gibt auch eine italienische 5-Akte Version, nämlich die von 1886. Die 4-aktige italienische Version ist aus dem Jahre 1872. Die französische 5-Akte Version stammt aus 1865!
LG joschi


Öha - sorry :jubel: Ich wußte nur von 2 Versionen...

:hello:

Austria
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severina

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63

Samstag, 16. Juni 2007, 23:11

Zitat

Original von Austria

Zitat

Original von DonBasilio
Die italienische Fassung an der SO ist 4-Aktig (meines Wissens nach), aber es gibt auch eine 5-aktige Version von 1886, die 5 Akte hat!
LG joschi


Ja, mon cher ;-), davon reden wir gerade - ital = 4 Akte, franz. = 5 Akte. Und beide Versionen wurden heuer an der WSO gespielt, ich habe beide gesehen.

:hello:

Austria


Hallo Austria,
So, jetzt habt ihr mich so verunsichert, dass ich in meinem Archiv gekramt habe: Am 7. Oktober 1989 hatte die fünfaktige italienische Fassung an der WSO Premiere (Abbado, Freni, Bruson, Lima, Raimondi, Kotscherga) Wusst ich's doch!! :baeh01: Ich kan mich noch gut erinnern, wie die Freni seinerzeit gemeckert hat, weil ihr die fünfaktige Fassung zu lang und ermüdend war.
lg Severina :hello:

Austria

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64

Samstag, 16. Juni 2007, 23:35

Zitat

Original von severina
Hallo Austria,
So, jetzt habt ihr mich so verunsichert, dass ich in meinem Archiv gekramt habe: Am 7. Oktober 1989 hatte die fünfaktige italienische Fassung an der WSO Premiere (Abbado, Freni, Bruson, Lima, Raimondi, Kotscherga) Wusst ich's doch!! :baeh01: Ich kan mich noch gut erinnern, wie die Freni seinerzeit gemeckert hat, weil ihr die fünfaktige Fassung zu lang und ermüdend war.
lg Severina :hello:


Hallo Severina,

Du sprachst von den zwei AKTUELLEN parallelen Aufführungen in der WSO. Ich will ja nicht streiten :D - aber zusätzlich zur frz. Fassung, über die wir uns ja einig sind, gab's in dieser Spielsaison diese:

08. Dezember 2006
Beginn: 19.00 Uhr Spieldauer: 3 Stunden 30 Minuten, Pausen: 1

Don Carlo (it.)
Inszenierung: Pier Luigi Pizzi
Ausstattung: Pier Luigi Pizzi
Musikalische Studienleitung: Jendrik Springer

I. AKT

Im Kloster von San Yuste legt Kaiser Karl V., der mächtigste Herrscher der Welt, die Insignien seiner Macht nieder, um, verborgen vor der Welt, sein Leben in der Einsamkeit geistlicher Meditation zu beschließen.
Don Carlo gedenkt der glücklichen Stunden, die er in Fontainebleau mit Elisabeth, der ihm verlobten Braut, verbrachte, die nun als Gemahlin seines Vaters seine Stiefmutter und Königin ist. Der Marquis von Posa, eben aus den flandrischen Provinzen zurückgekehrt, findet seinen Jugendfreund in tiefer Verzweiflung. Er überzeugt ihn von seiner Pflicht, als Retter des bedrohten Volkes nach Flandern zu gehen.
Philipp und Elisabeth betreten das Kloster, um am Grabmal des vermeintlich gestorbenen Kaisers zu beten.

In einem Garten unweit des Klosters unterhält die Prinzessin Eboli das Gefolge der Hofdamen durch ein maurisches Lied. Als die Königin erscheint, wird ihr der Marquis von Posa gemeldet. Dem Marquis gelingt es im Gespräch, der Königin heimlich eine Nachricht von Carlo zu überreichen und für ihn um Audienz zu bitten. Prinzessin Eboli hofft auf die Liebe des Infanten. Allein mit der Königin kann Carlo seine leidenschaftlichen Gefühle nicht länger verbergen. Elisabeth, die den Prinzen immer noch liebt, sich ihrer Pflicht als Königin jedoch bewußt ist, fleht den Verzweifelten an, auf die Erfüllung seiner Liebe zu verzichten. Als der König überraschend auftritt und seine Gemahlin allein und ohne Begleitung findet, weist er die Gräfin von Aremberg vom Hofe. Elisabeth verabschiedet sich in schmerzlicher Rührung von der Verbannten und gibt ihr wehmütige Grüße an die verlassene Heimat mit auf den Weg.
Beschämt bleibt der König zurück. Posa nützt die Gelegenheit, dem Herrscher das Elend des flandrischen Volkes zu schildern. Philipp, der an der mutigen Sprache des Maltesers Gefallen findet, beschließt, diesen als seinen Vertrauten in seine Nähe zu ziehen, warnt ihn jedoch vor der Macht der Inquisition.

II. AKT

Im königlichen Park von Madrid wartet Don Carlo auf die Schreiberin eines Briefes, in welcher er die Königin vermutet. Als die Verschleierte naht, bestürmt er sie mit Liebeserklärungen und muß zu spät erkennen, daß er der Prinzessin Eboli sein Geheimnis verraten hat. Posa, der hinzutritt, will die gefährliche Mitwisserin zum Schweigen bringen, doch Carlo fällt ihm in den Arm. Die in ihrem Stolz gekränkte Prinzessin schwört Rache. Der Marquis überredet den Freund, alle ihn gefährdenden Briefe in seine Verwahrung zu geben.

Vor der Kathedrale von Madrid hat sich eine große Menschenmenge versammelt, um der öffentlichen Hinrichtung der von der Inquisition verurteilten Ketzer beizuwohnen. An der Spitze einer flandrischen Deputation tritt Don Carlo dem König entgegen, um von ihm die Regentschaft in den unterjochten Provinzen zu fordern. Als der König mit höhnischen Worten dieses Ansinnen zurückweist, zieht der vom Zorn übermannte Prinz seinen Degen. Keiner der Großen des Reiches kommt dem bedrohten Herrscher zu Hilfe, da entwaffnet Posa den Freund und wird darauf von Philipp zum Herzog erhoben. Das Autodafé nimmt seinen Fortgang. Die Flammen des Scheiterhaufens lodern empor, während eine tröstende Stimme vom Himmel den unglücklichen Opfern ewigen Frieden verheißt.

III. AKT

Allein bei Nacht in seinem Kabinett beklagt der ungeliebte, alternde König die Einsamkeit und Bürde seines Amtes. Im Zwiespalt seines Gewissens sucht er Rat bei dem blinden Großinquisitor. Dieser bestärkt ihn in der Absicht, den Aufruhr des Infanten mit der äußersten Härte zu bestrafen, fordert aber seinerseits das Leben des Marquis von Posa, den er der Freigeisterei verdächtigt. Philipp wehrt sich vergebens, er muß sich der Macht der Kirche unterwerfen.
Die Königin führt lebhafte Beschwerde bei ihrem Gemahl über die Entwendung ihrer Schmuckschatulle und findet diese auf dem Schreibtisch des Königs. Als Philipp die Schatulle öffnet und das Portrait des Infanten darin entdeckt, bezichtigt er die Gattin des Ehebruchs. Um der in Ohnmacht Niedergesunkenen beizustehen, eilen die Prinzessin von Eboli und der Marquis von Posa herbei. Allein mit der Königin gesteht die Prinzessin ihren Verrat an Carlo und ihre heimliche Liaison mit dem König. Sie wird von der tief gekränkten Elisabeth in ein Kloster verbannt.

Posa sucht den gefangenen Infanten im Kerker auf um ihm seine Handlungen zu erklären und von ihm Abschied zu nehmen. Mit Hilfe der ihm überlassenen Briefe hat er jeden Verdacht der Konspiration mit Flandern von Carlo auf sich gelenkt, um dem Freund die Möglichkeit zu geben, als künftiger König den unterdrückten Völkern einst zu ihrem Lebensrecht zu verhelfen. Ein Schuß aus dem Hinterhalt trifft den Marquis in den Rücken, sterbend verweist er den Freund an die Königin, die den Wunsch hat, Carlo ein letztesmal zu sehen.
Der König betritt den Kerker, um seinem Sohn den Degen zurückzugeben. Carlo weist ihn als den Mörder seines Freundes von sich. Das empörte Volk fordert die Befreiung des Infanten. Als es sich rebellierend gegen den König wendet, legt sich der greise Großinquisitor ins Mittel. Vor seiner Drohung sinkt das Volk in die Knie.

IV. AKT

Im Kloster von San Yuste erwartet die Königin den Infanten, der sich zum Aufbruch nach Flandern bereitet hat, um ihm ein letztes Lebewohl zu sagen. Die beiden Liebenden bekennen sich zur schmerzlichen Entsagung ihres irdischen Glücks.
Der König und der Großinquisitor treten hinzu. Als die Schergen der Inquisition Hand an den Prinzen legen wollen, schützt ihn der geheimnisvolle Mönch, dessen Stimme an die des abgeschiedenen Kaisers gemahnt. Er entzieht Don Carlo den Händen der irdischen Mächte.

:baeh01:

Austria
Wir lieben Menschen, die frisch heraus sagen, was sie denken - vorausgesetzt, sie denken dasselbe wie wir (Mark Twain)

Rosenkavalier

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65

Samstag, 16. Juni 2007, 23:37

Zitat

Original von Austria

Zitat

Original von DonBasilio
[Es gibt auch eine italienische 5-Akte Version, nämlich die von 1886. Die 4-aktige italienische Version ist aus dem Jahre 1872. Die französische 5-Akte Version stammt aus 1865!
LG joschi


Öha - sorry :jubel: Ich wußte nur von 2 Versionen...

:hello:

Austria


Ich war auch von zwei Versionen ausgegangen, bis ich einen Klavierauszug in Italienisch mit 5 Akten fand.

Mal ganz doof nachgefragt: Ist die 5-aktige italienische Fassung nur eine Übersetzung der 5-aktigen französischen oder hat Herr Verdi auch die Musik nochmal überarbeitet?

Ich könnte mir ja die Mühe machen und mich mit meinem Klavierauszug der 5-Akt-Fassung in Italienisch vor meine Gesamtaufnahme der 5-Akt-Fassung in Französisch setzen und mitlesen, aber vielleicht bekomme ich hier die Information ja schneller :)

Gruß
Rosenkavalier
Ich glaube, dass es in jedem Sänger einen einzigen, reinen und kleinen Ton gibt, welcher der wahre Ton der Stimme ist, und was immer man tut und wie man seine Stimme auf diesem Ton aufbaut, man muss zu ihm zurück kehren können, sonst ist es aus.
Agnes Baltsa

Austria

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66

Samstag, 16. Juni 2007, 23:41

Zitat

Original von Rosenkavalier
aber vielleicht bekomme ich hier die Information ja schneller :)
Gruß
Rosenkavalier


Von mir leider nicht, wie gesagt ich kenne nur die 4-aktige ital. Fassung.

:hello:

Austria
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Johannes_Krakhofer

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67

Samstag, 16. Juni 2007, 23:43

Zitat

Original von Austria

Zitat

Original von Rosenkavalier
aber vielleicht bekomme ich hier die Information ja schneller :)
Gruß
Rosenkavalier


Von mir leider nicht, wie gesagt ich kenne nur die 4-aktige ital. Fassung.

:hello:

Austria


Hallo!

Ich will hier nicht klugscheissen, aber ich glaube es gibt noch mehr als die drei Fassungen, meines Wissens sinds sogar 6. 8o

Aber vielleicht hilft euch der Thread zu Don Carlos weiter:
Der Thread!

Wir sind schon zu weit vom Thema weg, daher bitte dort posten!

LG joschi
Den Mozart und den Wagner hör´ich gerne, wenn ich jausen
nur beim Herrn Stockhausen kriegt mein Hamster Ohrensausen

(Erste Allgemeine Verunsicherung)

severina

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68

Samstag, 16. Juni 2007, 23:51

Zitat

Original von Austria

Zitat

Original von severina
Hallo Austria,
So, jetzt habt ihr mich so verunsichert, dass ich in meinem Archiv gekramt habe: Am 7. Oktober 1989 hatte die fünfaktige italienische Fassung an der WSO Premiere (Abbado, Freni, Bruson, Lima, Raimondi, Kotscherga) Wusst ich's doch!! :baeh01: Ich kan mich noch gut erinnern, wie die Freni seinerzeit gemeckert hat, weil ihr die fünfaktige Fassung zu lang und ermüdend war.
lg Severina :hello:


Hallo Severina,

Du sprachst von den zwei AKTUELLEN parallelen Aufführungen in der WSO. Ich will ja nicht streiten :D - aber zusätzlich zur frz. Fassung, über die wir uns ja einig sind, gab's in dieser Spielsaison diese:

08. Dezember 2006
Beginn: 19.00 Uhr Spieldauer: 3 Stunden 30 Minuten, Pausen: 1

Don Carlo (it.)
Inszenierung: Pier Luigi Pizzi
Ausstattung: Pier Luigi Pizzi
Musikalische Studienleitung: Jendrik Springer

I. AKT

Im Kloster von San Yuste legt Kaiser Karl V., der mächtigste Herrscher der Welt, die Insignien seiner Macht nieder, um, verborgen vor der Welt, sein Leben in der Einsamkeit geistlicher Meditation zu beschließen.
Don Carlo gedenkt der glücklichen Stunden, die er in Fontainebleau mit Elisabeth, der ihm verlobten Braut, verbrachte, die nun als Gemahlin seines Vaters seine Stiefmutter und Königin ist. Der Marquis von Posa, eben aus den flandrischen Provinzen zurückgekehrt, findet seinen Jugendfreund in tiefer Verzweiflung. Er überzeugt ihn von seiner Pflicht, als Retter des bedrohten Volkes nach Flandern zu gehen.
Philipp und Elisabeth betreten das Kloster, um am Grabmal des vermeintlich gestorbenen Kaisers zu beten.

In einem Garten unweit des Klosters unterhält die Prinzessin Eboli das Gefolge der Hofdamen durch ein maurisches Lied. Als die Königin erscheint, wird ihr der Marquis von Posa gemeldet. Dem Marquis gelingt es im Gespräch, der Königin heimlich eine Nachricht von Carlo zu überreichen und für ihn um Audienz zu bitten. Prinzessin Eboli hofft auf die Liebe des Infanten. Allein mit der Königin kann Carlo seine leidenschaftlichen Gefühle nicht länger verbergen. Elisabeth, die den Prinzen immer noch liebt, sich ihrer Pflicht als Königin jedoch bewußt ist, fleht den Verzweifelten an, auf die Erfüllung seiner Liebe zu verzichten. Als der König überraschend auftritt und seine Gemahlin allein und ohne Begleitung findet, weist er die Gräfin von Aremberg vom Hofe. Elisabeth verabschiedet sich in schmerzlicher Rührung von der Verbannten und gibt ihr wehmütige Grüße an die verlassene Heimat mit auf den Weg.
Beschämt bleibt der König zurück. Posa nützt die Gelegenheit, dem Herrscher das Elend des flandrischen Volkes zu schildern. Philipp, der an der mutigen Sprache des Maltesers Gefallen findet, beschließt, diesen als seinen Vertrauten in seine Nähe zu ziehen, warnt ihn jedoch vor der Macht der Inquisition.

II. AKT

Im königlichen Park von Madrid wartet Don Carlo auf die Schreiberin eines Briefes, in welcher er die Königin vermutet. Als die Verschleierte naht, bestürmt er sie mit Liebeserklärungen und muß zu spät erkennen, daß er der Prinzessin Eboli sein Geheimnis verraten hat. Posa, der hinzutritt, will die gefährliche Mitwisserin zum Schweigen bringen, doch Carlo fällt ihm in den Arm. Die in ihrem Stolz gekränkte Prinzessin schwört Rache. Der Marquis überredet den Freund, alle ihn gefährdenden Briefe in seine Verwahrung zu geben.

Vor der Kathedrale von Madrid hat sich eine große Menschenmenge versammelt, um der öffentlichen Hinrichtung der von der Inquisition verurteilten Ketzer beizuwohnen. An der Spitze einer flandrischen Deputation tritt Don Carlo dem König entgegen, um von ihm die Regentschaft in den unterjochten Provinzen zu fordern. Als der König mit höhnischen Worten dieses Ansinnen zurückweist, zieht der vom Zorn übermannte Prinz seinen Degen. Keiner der Großen des Reiches kommt dem bedrohten Herrscher zu Hilfe, da entwaffnet Posa den Freund und wird darauf von Philipp zum Herzog erhoben. Das Autodafé nimmt seinen Fortgang. Die Flammen des Scheiterhaufens lodern empor, während eine tröstende Stimme vom Himmel den unglücklichen Opfern ewigen Frieden verheißt.

III. AKT

Allein bei Nacht in seinem Kabinett beklagt der ungeliebte, alternde König die Einsamkeit und Bürde seines Amtes. Im Zwiespalt seines Gewissens sucht er Rat bei dem blinden Großinquisitor. Dieser bestärkt ihn in der Absicht, den Aufruhr des Infanten mit der äußersten Härte zu bestrafen, fordert aber seinerseits das Leben des Marquis von Posa, den er der Freigeisterei verdächtigt. Philipp wehrt sich vergebens, er muß sich der Macht der Kirche unterwerfen.
Die Königin führt lebhafte Beschwerde bei ihrem Gemahl über die Entwendung ihrer Schmuckschatulle und findet diese auf dem Schreibtisch des Königs. Als Philipp die Schatulle öffnet und das Portrait des Infanten darin entdeckt, bezichtigt er die Gattin des Ehebruchs. Um der in Ohnmacht Niedergesunkenen beizustehen, eilen die Prinzessin von Eboli und der Marquis von Posa herbei. Allein mit der Königin gesteht die Prinzessin ihren Verrat an Carlo und ihre heimliche Liaison mit dem König. Sie wird von der tief gekränkten Elisabeth in ein Kloster verbannt.

Posa sucht den gefangenen Infanten im Kerker auf um ihm seine Handlungen zu erklären und von ihm Abschied zu nehmen. Mit Hilfe der ihm überlassenen Briefe hat er jeden Verdacht der Konspiration mit Flandern von Carlo auf sich gelenkt, um dem Freund die Möglichkeit zu geben, als künftiger König den unterdrückten Völkern einst zu ihrem Lebensrecht zu verhelfen. Ein Schuß aus dem Hinterhalt trifft den Marquis in den Rücken, sterbend verweist er den Freund an die Königin, die den Wunsch hat, Carlo ein letztesmal zu sehen.
Der König betritt den Kerker, um seinem Sohn den Degen zurückzugeben. Carlo weist ihn als den Mörder seines Freundes von sich. Das empörte Volk fordert die Befreiung des Infanten. Als es sich rebellierend gegen den König wendet, legt sich der greise Großinquisitor ins Mittel. Vor seiner Drohung sinkt das Volk in die Knie.

IV. AKT

Im Kloster von San Yuste erwartet die Königin den Infanten, der sich zum Aufbruch nach Flandern bereitet hat, um ihm ein letztes Lebewohl zu sagen. Die beiden Liebenden bekennen sich zur schmerzlichen Entsagung ihres irdischen Glücks.
Der König und der Großinquisitor treten hinzu. Als die Schergen der Inquisition Hand an den Prinzen legen wollen, schützt ihn der geheimnisvolle Mönch, dessen Stimme an die des abgeschiedenen Kaisers gemahnt. Er entzieht Don Carlo den Händen der irdischen Mächte.

:baeh01:

Austria


Hallo Austria,
nie und nimmerlich würde ich mir dir streiten! :angel: Im übrigen reden wir von derselben Produktion (Pizzi 1989), bloß wusste ich nicht, dass momentan der 1. Akt nicht gespielt wird. Aber das Bühnenbild dazu existiert sehr wohl! Also unentschieden? ;)
lg Severina :hello: :hello:

Klawirr

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69

Sonntag, 17. Juni 2007, 17:06

Zitat

Original von Fairy Queen
Statt mch mit Wagner zu bestrafen oder bei Strauss einzuschlafen , belohne ich mich lieber mit Bellini.


Hallo Fairy Queen,
welche Sedativa verwendest Du, um bei Strauss einzuschlafen? Ich meine, daß man ihn nicht mag, ja abgrundtief verabscheut, kann ich ja noch verstehen - aber wie man etwa bei der Elektra einschlafen kann, ist mir ein Rätsel?? Gib mal einen Tip - ich habe sooo oft »keine guten [also schlaflose] Nächte« (Klytämnestra), (als Schlafliedchen höre ich dann allerdings garantiert nicht Strauss)... :D
Herzlichst,
Medard

Fairy Queen

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Registrierungsdatum: 27. April 2007

70

Sonntag, 17. Juni 2007, 18:19

Lieber Medard, nein im Hinblick den Krachpegel und das wilde Gekreische schlafe ich bei Elektra mit Sicherheit nciht ein! Ich schlafe nur innerlich ein, bzw schalte nach nciht allzu langer Zeit komplett ab und langweile mich abbgrundtief. X( Mir sagt diese Musik bis auf einige Highlights wie z.B. RosenkavalierSchluss, einige AriadneSzenen, Schleiertanz einfach ncihts. Wenn die Inszenierung serh gut ist und die Stimen mir gefallen, wûrde ich derentwillen in einer Live-Aufführung wach bleiben, aber mir das auf Cd antun-no thanks! :no: Zumindest bis zum heutigen Tage- wundersame Heilungen sind bei mir nie ausgeschlossen und begabte Heilpraktiker haben auch manchmal ungeahnte Erfolge.
Warten wirs ab!

Sedativa kann ich dir aber auch sonst empfehlen, sanfte wie harte, ich komme immerhin u.A. aus der medizinischen Branche.Das aber eher per Pn, sosnt sind wir schnell wieder off-topic! :stumm:
Fairy Queen
Leben zeugt Leben, Energie erschafft Energie. Man wird reich , indem man sich verschwendet. (Sarah Bernardt)

Ingrid

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Registrierungsdatum: 19. Dezember 2006

71

Sonntag, 17. Juni 2007, 18:47

Zitat

Original von Fairy Queen
Lieber Medard, nein im Hinblick den Krachpegel und das wilde Gekreische schlafe ich bei Elektra mit Sicherheit nciht ein! Ich schlafe nur innerlich ein, bzw schalte nach nciht allzu langer Zeit komplett ab und langweile mich abbgrundtief.
Fairy Queen


Liebe Fairy,
bin ich froh, dass es Dir bei der Elektra auch so erging. Einmal und nie wieder! Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich der Elektra zuliebe eine total lustige Gesellschaft verließ (eine heißgeliebte Primaballerina der BSO war sogar dabei) und ich dann in der Oper wirklich nach kurzer Zeit den Kopf auf die Arme gelegt hatte und vor mich hindöste (hatte vorher nur viel Kaffee getrunken, sonst nichts!). Warf nur zwischendurch mal ein Auge auf die hammerschwingende Gabriele Schnaut, weil sie in dem Moment gar so sehr rumbrüllte, aber mehr blieb von der Inszenierung und der Musik schon nicht mehr hängen. Ist für mich echt abgehakt. Bin ja mal gespannt, wie ich sie Anfang Juli als "Die Frau" in das Gehege von Wolfgang Rihm ertrage und danach noch die Salome. Wahrscheinlich wird das passieren :faint:

:hello: Ingrid

Ingrid

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Beiträge: 567

Registrierungsdatum: 19. Dezember 2006

72

Sonntag, 17. Juni 2007, 18:55

Oh Hilfe, war ja auch off topic, denn das Thema heißt: Von welcher Oper nie genug. Hier war ja das Gegenteil der Fall :untertauch:

Ich bekomme auf jeden Fall vom fliegenden Holländer in der Inszenierung von Konwitschny nie genug!

Stabia

Profi

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Beiträge: 510

Registrierungsdatum: 19. Mai 2007

73

Sonntag, 17. Juni 2007, 19:03

Von welcher Oper nie genug

Hallo, Opernfreunde

zu denen ich mich nur eingeschränkt zähle.
Das Leben hat verschiedene Phasen, in der Jugend bei mir absolut Opernphase, dann lange Pause. Nach vielen Jahren zum ersten mal wieder in Hoffmanns Erzählungen, dann immer mal wieder.

Bei mir muß es nicht immer nur Schönklang und heile Welt sein ( ich liebe gute Rock-Pop-Konzerte, gibt es leider heute auch nicht mehr, abgesehen von den Opas, die noch auf Tour gehen, aber ohne mich ), aber das Regietheater macht mich ratlos und lustlos zugleich, vor allem, wenn es mit Absicht verhunzt wird, wie vor einiger Zeit in Bonn die Verkaufte Braut oder kürzlich der Fidelio.

Das hat mich so entsetzt, daß ich mich in einen Billigflieger gesetzt habe und dank der Beziehungen eines Bekannten in Wien einen anständigen Fidelio sehen und hören konnte.

Also mein Ranking:

Fidelio
Fidelio
Fidelio

Zauberflöte, Figaros Hochzeit
Hoffmanns Erzählung

:untertauch:Wagner wahrscheinlich freiwillig nie mehr, Verdi nur bedingt.
Ansonsten ist mir das "Herumgeopere" und das Tremologesinge einfach zu viel. :untertauch: :stumm:

Lieben Gruß aus Bonn :hello:
Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem andern zu

Klawirr

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74

Sonntag, 17. Juni 2007, 20:03

Zitat

Original von Fairy Queen
Lieber Medard, nein im Hinblick den Krachpegel und das wilde Gekreische schlafe ich bei Elektra mit Sicherheit nciht ein! Ich schlafe nur innerlich ein, bzw schalte nach nciht allzu langer Zeit komplett ab und langweile mich abbgrundtief. X(
Fairy Queen


Hallo Fairy Queen, hallo Ingrid,
mir geht's bei der Elektra (und auch bei Salome) genau umgekehrt - gehören (wie ihr meinem Eintrag hier im Thread ja auch entnehmen könnt) beide fraglos zu meinen Nimmersatt-Opern... Wie gesagt: kann schon verstehen, wenn man sie nicht mag (die Tonsprache ist ja schon relativ - aber eben nur: relativ) extrem - Elektra ist Klang-gewordene Hysterie-am-Stück. Eindeutig zwei meiner Favoriten - und eindeutig keine Schlafmittel. Wenn's mal wieder akut wird mit den schlechten Nächten, FQ, melde ich mich per PN.
Herzlichst,
Medard

yago

Fortgeschrittener

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75

Sonntag, 17. Juni 2007, 22:56

"fidelio" kann ich auch immer wieder hören u. sehen(da schrecken mich selbst schlechte aufführungen ala MS nicht ab.

"elektra" werde ich wohl auf mich zukommen lassen u. dann bewerten.(saison 07/08 in essen)

viell. geht's mir,wie klawirr oder aber auch wie fairy queen.

sonst kann ich immer wieder "la boheme" oder "carmen" etc. sehen.
aber auch ligeti's "la grand macabre"wenn die inszenierung so grandios,wie seinerzeit in MS ist,allemal.

lg yago

calaf

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76

Sonntag, 17. Juni 2007, 23:01

Ich möchte hier nur ein Werk nennen, sonst wären wir ja im Thread "Meine liebsten Opern":

Tristan und Isolde

Dieses unerschöpfliche Werk kann ich immer und immer wieder hören. Diese Musik hat mir schon unendlich viel gegeben. Wenn ich abends Tristan höre schwirren mir fast immer am nächsten Tag die Melodien durch den Kopf. Und dann geht es mir gut!

LG,
calaf
Without deviation from the norm, progress is not possible.
[i][size=10](Frank Zappa)[/size][/i]

davis1926

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77

Montag, 18. Juni 2007, 10:04

Zitat

Original von Ingrid
Ich bekomme auf jeden Fall vom fliegenden Holländer in der Inszenierung von Konwitschny nie genug!



"Summ und brumm, du gutes Rädchen"; das ist aber auch zu lustig! Ist dir aufgefallen, dass hier nicht nur der Südwind bläst? Das steht wohl bei Wagner in der frühen Fassung so drin.
Bloß der Schluss mit dem Giftmüllfass und der Explosion und der Musik vom Band, hm... Aber insgesamt war ich auch begeistert und werde in der nächsten Spielzeit nochmal reingehen. Die liebste Aufnahme ist mir die von Bruno Weil, weil Astrid Weber die Ballade gar so schön singt.
Man kann wirklich sagen, daß ich Mozart sehr, sehr viel verdanke; und wenn man sich ansieht, wie z. B. meine Streichquartette gebaut sind, dann kann man nicht leugnen, daß ich das direkt von Mozart gelernt habe. Und ich bin stolz darauf!
Schönberg

davis1926

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Registrierungsdatum: 1. Juni 2007

78

Montag, 18. Juni 2007, 10:14

Zitat

Original von Ingrid

Warf nur zwischendurch mal ein Auge auf die hammerschwingende Gabriele Schnaut, weil sie in dem Moment gar so sehr rumbrüllte, aber mehr blieb von der Inszenierung und der Musik schon nicht mehr hängen. Ist für mich echt abgehakt. Bin ja mal gespannt, wie ich sie Anfang Juli als "Die Frau" in das Gehege von Wolfgang Rihm ertrage und danach noch die Salome. Wahrscheinlich wird das passieren :faint:

:hello: Ingrid



In der Salome fährt hauptsächlich viel Bühne durch die Gegend. Außerdem gibts da ein etwas albernes Trumm, das immer wieder mal auftaucht, hat was mit dem Kerker zu tun. Ehrlich gesagt, meiner Meinung nach genügt es, in einen Hörplatz zu investieren. Vielleicht erzählst du ja nach überstandener Vorstellung, wie es dir gefallen hat.
Gabriele Schnaut vorher im "Gehege", ja mei. Ich habe Frau Schnaut zu Ostern in Berlin als Isolde erlebt, nochmal ja mei.
Man kann wirklich sagen, daß ich Mozart sehr, sehr viel verdanke; und wenn man sich ansieht, wie z. B. meine Streichquartette gebaut sind, dann kann man nicht leugnen, daß ich das direkt von Mozart gelernt habe. Und ich bin stolz darauf!
Schönberg

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79

Montag, 18. Juni 2007, 13:08

Wenn man also wirklich nur eine Oper wählen darf, dann ist es für mich zur Zeit

Herzog Blaubarts Burg von Bela Bartók.

:hello:
M.
Mein Wort hörtest Du... hüte Dich wohl.

Ingrid

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80

Montag, 18. Juni 2007, 16:06

Zitat

Original von davis1926
"Summ und brumm, du gutes Rädchen"; das ist aber auch zu lustig! Ist dir aufgefallen, dass hier nicht nur der Südwind bläst? Das steht wohl bei Wagner in der frühen Fassung so drin.


Hallo Davis,

könnte sein, dass wir uns hier nicht unbedingt über den Holländer austauschen dürfen (es gibt dafür einen eigenen Thread). Auf jeden Fall freue ich mich sehr, dass Du offensichtlich auch öfter mal an der BSO Vorstellungen besuchst. Viele berichten von dort leider nicht.
Ich werde auf jeden Fall während der Festspiele den Holländer sehen und hören und freue mich vor allem wieder auf Uusitalo, der die Hauptrolle danach wohl in München nicht mehr singt, was ich ganz furchtbar schade finde.

Liebe Grüße an den Inn
Ingrid

Ingrid

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81

Montag, 18. Juni 2007, 16:21

Zitat

Original von davis1926
Ehrlich gesagt, meiner Meinung nach genügt es, in einen Hörplatz zu investieren. Vielleicht erzählst du ja nach überstandener Vorstellung, wie es dir gefallen hat.


Wollte für die Salome eigentlich nicht einmal die Zeit investieren, obwohl ich sie rein musikalisch sogar mag, aber mir ist die biblische Geschichte zu heilig, um mit ansehen zu müssen, wie sich die Salome mit dem Kopf Johannes des Täufers "verlustiert". Selbst eine TV-Übertragung mit meinem Lieblingssänger Bryn Terfel in der Rolle des Jochanaan mußte ich blitzschnell abschalten, weil ich es nicht ertrug. Diese Karte bekam ich von einer Freundin geschenkt, da es für sie einfach ein MUSS ist, diese Vorstellung erlebt zu haben. Sie selbst hat noch keine ausgelassen. Bin mir also noch absolut nicht sicher, in welcher Richtung ich nun ein Risiko eingehen will. Werde dann auf jeden Fall berichten, wie die Entscheidung ausgefallen ist.

:hello: Ingrid

auch off topic :untertauch:

Walter Krause

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82

Montag, 18. Juni 2007, 16:49

Natürlich gibt es eine ganze Reihe von Opern, die ich mir immer wieder, wenn auch meist unregelmäßig zu Gemüte führe (der "Holländer" gehört dazu, allerdings mit dem Vater, dem Dirigenten Konwitschny :D ).

Doch der Dauerbrenner schlechthin bei mir ist wohl die "Traviata", wobei es sich nicht immer um dieselbe CD handelt, sondern ich gerade bei diesem Werk gern in verschiedene Interpretationen hineinhöre. Da muß sogar die "Zauberflöte" zurückstehen (rein statistisch beurteilt habe ich in den letzten Jahren die "Cosi" sogar öfter genossen - aber da spielen Zufallsursachen wie Verfügbarkeit oder dgl. eine beträchtliche Rolle. Im Sommerhaus liegt die Callas-di Stefano-"Cavalleria", und ich überlege ernsthaft, sie mir ein zweites Mal für Wien anzuschaffen, um die Winter-Durststrecke besser zu übertauchen. Eine Tasche voll CDs hin und her zu transportieren wäre nicht das Wahre).

LG

Waldi
Homo sum, ergo inscius.

Herbert Henn

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83

Montag, 18. Juni 2007, 17:04

Hallo Ingrid,

die Oper Salome ist kein Geschichtsdrama, sondern ein Musikdrama,

und die biblische Geschichte ist nicht heilig.

Wenn Du den Pappkopf nicht sehen möchtest, hör dir eine CD

von Salome an. Die ist billiger als eine Opernkarte. :D

:hello:Herbert.
Tutto nel mondo è burla.

Ingrid

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84

Montag, 18. Juni 2007, 17:10

Lieber Herbert,

Du meinst also, ich sollte beide "Dramen" streng getrennt sehen? So könnte es evtl. funktionieren. Danke! :D

Siegfried

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85

Donnerstag, 21. Juni 2007, 20:18

Zitat

Original von Knusperhexe
Hallo Paul, Du bist Jahrgang '68 und hörst Opern auch lieber auf deutsch? Willkommen im Club!:-) Welche ist denn Deine Lieblingsaufnahme der Bohème: Meine mit Eipperle und Lipp.
Purer Wohlegenuss!!!


Welche der Beiden singt den Rodolfo? :D
Freundliche Grüße Siegfried

Sylvia

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Samstag, 14. Juli 2007, 13:10

Also Lieblingsopern hab ich drei:

La Traviata
der fliegende Holländer
Fidelio

vielleicht, weil immer eine Frau im Mittelpunkt des Geschehens steht und ihren Mann rettet. Die Leonorenouvertüre ist eine richtige Heldinnen-ouvertüre.

Neben der Geschichte finde ich natülich die Musik herrlich. Das kann man schwer begründen.

Aber, dass Beethoven eine Frau in Männerkleidung, die ihren Gatten aus dem Kerker befreit zu seiner Zeit in den Mittelpunkt rückte, finde ich schon erstaunlich.

"Wer ein holdes Weib errungen, stimm in unsern Jubel ein....."

Sylvia

petra

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Sonntag, 15. Juli 2007, 13:07

Hallo Opernfreunde,

Somnambula, Don Giovanni, Die Zauberflöte, Un ballo in maschera, Lucia di Lammermoor, der vielgescholtene Trovatore (wenn man den Folklorebombast reduziert und die Beziehungen der Figuren untereinander in den Vordergrund stellt), Der Fliegende Holländer, Hoffmanns Erzählungen und Peter Grimes - das sind meine Favoriten.

LG Petra
"Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann." - Francis Picabia

Louis

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88

Freitag, 28. September 2007, 18:49

Jederzeit und immer: TOSCA. Diese Oper kann ich eigentlich immer "mal schnell weghören", die 2 Stunden vergehen wie im Flug. Traumhafte Musik, geniale Story um Macht, Sex, Gier, Liebe; gleich 3 Todesarten, die sich gewaschen haben und für mich in dieser Gesamtheit die nahezu "perfekte" Oper. Vissi d'arte und lucevan le stelle als traurig-leidenschaftliche Arien...grazie giacomo :jubel:

Sonst geht auch immer ein "Tristan" und ein "Lohengrin".
Bin auch des öfteren in "Belcanto"-Laune vorzugsweise mit Lucia und Anna Bolena.

severina

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89

Freitag, 28. September 2007, 18:58

Momentan bin ich süchtig nach "Alahor in Granata", eine ganz entzückende Oper von Donizetti, die meines Wissens in den letzten hundert Jahren nur einmal aufgeführt wurde, was ich nicht verstehe. Schon bei der Ouvertüre hebe ich ab, und dann schönster Belcanto zum Schwelgen!
lg Severina :hello:

Jacques Rideamus

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Freitag, 28. September 2007, 19:13

Tut mir Leid, aber ich fürchte, man kann von ALLEM genug bzw. zuviel kriegen. Bei menschlichen Beziehungen ist das ja schon bekannt.

Aber wir sind ja alle vernünftig genug, uns nicht in zu kurzer Zeit an einem bestimmten Werk zu überfressen, und danach wird es bei mir eine ganz lange Liste.

Obenan werden aber wohl immer Mozarts DON GIOVANNI, Berlioz' LES TROYENS und Verdis FALSTAFF bleiben.

Jetzt schnell raus hier, denn ich höre schon die klagenden Stimmen der mindestens 50 anderen Opern die hätten erwarten dürfen, jetzt genannt zu werden.

:hello: Rideamus
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