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Mittwoch, 21. Juli 2010, 03:04

Forenbeitrag von: »Gustav«

RE: Dominanz eines Partners = Zerfall eines Duos ?

Zitat Original von Frank Georg Bechyna Dein Absatz 4 enthält das K e r n p r o b l e m der wissenschaftlich geführten Diskussionen : W a s und wa r u m kommt es in einem Duo aus vieljährigen Partnern zu einer Erosion , einer Auflösung und dem Zerfall eines berühmten Duos ? Lieber Frank! Vielleicht ist die Antwort ganz einfach und gleichzeitig unendlich schwer. Wie viele Gründe gibt es für das Auseinanderbrechen von "normalen" Partnerschaften? Warum soll es bei einer so diffizielen Beziehung, di...

Mittwoch, 21. Juli 2010, 03:00

Forenbeitrag von: »Gustav«

RE: Klien & Barnatan . Ein Schubertbild ?

Zitat Original von Christian B. ...sie schafft es nicht, bis zum letzten Satz einen Bogen zu spannen. Aber wer vermag das bei dieser Sonate schon? Die meisten Interpretationen zerfallen zwischen zwei langsamen Sätzen und zwei schnellen Sätzen, die nicht so recht zusammenpassen wollen. Lieber Christian B.! Vielleicht darf ich an der Stelle von Frank antworten. Mir fallen sofort Kempff, Haskil, Fischer, Andsnes, Erdmann ein und Frank sicherlich noch mehr. Es gibt sie, die Pianisten, die den Bogen...

Mittwoch, 21. Juli 2010, 02:52

Forenbeitrag von: »Gustav«

Schubert: Klaviersonate B-Dur D 960 - Ein Überblick von "Zelenka"

Lieber Frank! Das hast du einmal wieder interessante Fragen aufgeworfen. Zunächst: Zitat W e r übergibt ein Werk , sei es komposition oder Aufnahme - vor allem die posthum erschienenen - der Öffentlichkeit . Was ich meinte und nicht deutlich genug gesagt habe, war die direkte Veröffentlichung durch den Komponisten. Bei posthum erschienenen Werken muss man natürlich einmal klären, warum sie zu Lebzeiten vom Komponisten nicht veröffentlicht wurden. Ebenso problematisch sind dann natürlich auch unv...

Dienstag, 20. Juli 2010, 20:29

Forenbeitrag von: »Gustav«

Schubertbild

Lieber Frank! Das ist sicherlich die Crux. Ein einheitliches, verbindliches Schubertbild kann es nicht geben und da ist auch gut so. Ich glaube, ich habe das an anderem Ort schon einmal gesagt. Für ich ist ein Kunstwerk frei, sobald es der Öffentlichkeit übergeben wurde. Und in bestimmten Grenzen (Geschmack, Verantwortung, Anerkennung eines Werkes, Notentext etc) darf der Interpret sich sein eigenes Bild machen. Die Freiheit hat er und meine Freiheit ist es dann zu sagen, ob das angemessen ist b...

Dienstag, 20. Juli 2010, 00:32

Forenbeitrag von: »Gustav«

Walter Klien / Inon Barnatan

Als nächstes hörte ich Walter Klien (1996) und Inon Barnatan (2005), zwei Pianisten, deren Namen ich nicht kannte. Klien empfand ich als sehr ungleichmäßig in der Ausführung, wie auch in der Interpretation. Teilweise, wie bei der Einführung des 2. Themas im 2. Satz mochte ich seinen Ansatz und seinen Ton, streckenweise hatte ich aber auch große Schwierigkeiten. Einerseits empfand ich den Klavierton als zu klirrend, andererseits hatte ich immer wieder das Gefühl, dass er zwar etwas darstellend mö...

Montag, 19. Juli 2010, 19:03

Forenbeitrag von: »Gustav«

Literatur für die Ohren - Hörbücher

Doch, lieber Musikwanderer, alles richtig. Mnemosyne ist die griechische Göttin der Erinnerung. Ich kannte den Namen auch nicht, bei Gustav Schwab taucht er nämlich nicht auf. Aber die Edition lohnt wirklich. Nicht ganz billig, aber tolle Aufnahmen. Gustav

Montag, 19. Juli 2010, 00:24

Forenbeitrag von: »Gustav«

Bayreuther Festspiele 2010

Zitat Original von Joseph II. Zurück zu den Wurzeln, Bayreuth! Bei dem Weiber-Regime freilich nicht zu erwarten. Zurück zu den Wurzeln. Richtig! Um da erst recht auf "Weiber" zu treffen!!! Gustav

Sonntag, 18. Juli 2010, 23:02

Forenbeitrag von: »Gustav«

Heute in der Oper: "Die Meistersinger von Nürnberg" live aus London

Ich habe nur kurz in die Schusterstube reingehört. Danke, Bast, für den link. Von dieser halben Stunde her kann ich eure Eindrücke nur teilen. Das war kein großer Wurf. Gustav

Sonntag, 18. Juli 2010, 20:50

Forenbeitrag von: »Gustav«

Bayreuther Festspiele 2010

Zitat Original von rita Gallo soll wegen der Ratten in dieser inszenierung abgesagt haben. Rita Lebende, liebe Rita??? Bin ich froh, dass ich nur Karten für die Meistersinger habe. Gustav

Sonntag, 18. Juli 2010, 20:46

Forenbeitrag von: »Gustav«

RE: Literatur für die Ohren - Hörbücher

Zitat Original von musikwanderer Leider sind diese Schauspiel-Aufnahmen so gekürzt, das sie auf eine CD passen - aber immerhin gibt es sie!!! Ist hier im Forum jemand, der sich auch für diese klassischen Schauspiele auf CD's interessiert? Lieber Musikwanderer! Da rufe ich doch einmal ganz laut: Ich!!! Die Unfähigkeit der allermeisten heutigen Schauspieler auf deutschen Bühnen überhaupt vernünftig und ohne Mikrofon zu sprechen, hat mich veranlasst, mein Heil im Hörbuch zu suchen. Leider ist die ...

Freitag, 16. Juli 2010, 23:55

Forenbeitrag von: »Gustav«

Fischer, Afanassiev, Curzon, Andsnes

Diese vier doch sehr unterschiedlichen Interpretationen habe ich mir in den letzten Tagen angehört. Annie Fischer von 1968 fand ich in ihrer Heransgehensweise angenehm unspektakulär. Alles erscheint wie aus einem Guss, baut wunderbar aufeinander auf, ist großräumig gedacht und hat mich manchmal an das Enstehungsjahr erinnert: Ein Schubert in Jeans, modern und ohne Schnörkel. Curzon aus Salzburg 1974 fand ich beim ersten Hören in den ersten beiden Sätzen wunderschön, intelligentes, sensibles Spie...

Freitag, 16. Juli 2010, 23:27

Forenbeitrag von: »Gustav«

Geistliche Musik, Religion und Atheismus

Lieber Holger! Wenn Hanslick und du recht haben, dann hat Bach also keine protestantische Musik geschrieben, ebensowenig wie Mozart katholische, nur weil beide Werke vorgelegt haben, die eben einen konfessionell geprägten (textlichen) Inhalt haben. Wie sollte Bach auch z.B. die Lutherische Abendmahlsvorstellung in Töne fassen? Ich sehe es ähnlich. Erst in Verbindung mit dem Text erkenne ich die protestantische Ausrichtung. wobei ich dieses Empfinden dann aber in die Musik transportiere. Einzig w...

Donnerstag, 15. Juli 2010, 23:59

Forenbeitrag von: »Gustav«

Geistliche Musik, Religion und Atheismus

Liebe Musica! Sie bleibt manchen Kulturen und Religionen natürlich nicht nur aus religösen Gründen vorenthalten. Die spezielle Harmonie westlicher klassischer Musik ist nicht für jedes Ohr geschaffen, wie ja auch viele Westeuropäer sich mit Klängen aus dem Orient, Indien, China und ähnlichen Kulturen schwer tun. Gustav

Donnerstag, 15. Juli 2010, 23:44

Forenbeitrag von: »Gustav«

Geistliche Musik, Religion und Atheismus

Zitat Original von musica Interessieren würde es mich doch, ob z.B. Juden oder Moslems genau so empfinden, wie spielt da der Text eine Rolle. Liebe Musica! Was die Juden angeht, kann dir sicherlich Frank besser weiterhelfen, einiges hat er ja in seinem Beitrag weiter oben schon gesagt. Bei vielen Muslimen habe ich eher eine grundsätzliche Berührungsangst mit allem festgestellt, was nicht zur islamischen Religion gehört, somit auch mit "westlicher" religiöser Musik, wie "offen" sie auch immer is...

Donnerstag, 15. Juli 2010, 23:35

Forenbeitrag von: »Gustav«

RE: Brahms : Ein Deutsches Requiem

Zitat Original von Frank Georg Bechyna (1) Liebe musica : Dies ist eine sehr gute Frage . (2) Lieber Gustav : Ich darf daran erinnern , dass bis in die 1960er Jahre z. B. in Italien kaum Werke von J S Bach gespielt worden sind . Prof. Piero Rattalino hat in einem seiner sehr umfangreiche teste ausdrücklich darauf hinbgewiesen, dass es ausgerechnet Alexis Weissenberg mit jüdischen Wurzeln und in dem katholische gesprägten Spanien lebend gewesen ist, der durchgängig vor seinem Pariser und New Yor...

Donnerstag, 15. Juli 2010, 23:14

Forenbeitrag von: »Gustav«

Geistliche Musik, Religion und Atheismus

Zitat Original von musica Zitat Original von Gustav Lieber Frank! Bach und Brahms waren keine protestantischen Musiker, damit wäre ihr Wirkungsgebiet ja doch recht eingeschränkt. Ich meinte nur, dass sie mir als Protestant näher stehen. Das "Deutsche Reqiuem" z.B. war schon gleich beim ersten Hören Heimat für mich, aus unterschiedlichsten Gründen. Gleiches gilt für Bach. Trotzdem haben beide einen universellen Klang. Gustav Lieber Gustav, ist es der Text oder ist es alleine die Musik? Liebe Mus...

Donnerstag, 15. Juli 2010, 22:03

Forenbeitrag von: »Gustav«

Geistliche Musik, Religion und Atheismus

Lieber Frank! Bach und Brahms waren keine protestantischen Musiker, damit wäre ihr Wirkungsgebiet ja doch recht eingeschränkt. Ich meinte nur, dass sie mir als Protestant näher stehen. Das "Deutsche Reqiuem" z.B. war schon gleich beim ersten Hören Heimat für mich, aus unterschiedlichsten Gründen. Gleiches gilt für Bach. Trotzdem haben beide einen universellen Klang. Gustav

Donnerstag, 15. Juli 2010, 21:26

Forenbeitrag von: »Gustav«

Geistliche Musik, Religion und Atheismus

Zitat Deine abschließende Frage, lieber Bernd, Zitat: Können religiöse Menschen Inhalte in der Musik wahrnehmen, die mir möglicherweise verschlossen bleiben ? Ist für einen gläubigen Christen das Anhören geistlicher Musik auch ein Akt des religiösen Bekenntnisses ? traue ich mir, zumindest was die Wahrnehmung betrifft, durchaus mit einem "Ja" zu beantworten: Eben aus dem Grund, den Travinius als einen Wunsch, aus Neid geboren, nennt. Aber das nun als religiöses Bekenntnis, als eine Art Ersatz-G...

Donnerstag, 15. Juli 2010, 20:56

Forenbeitrag von: »Gustav«

Geistliche Musik, Religion und Atheismus

Zitat Original von Dr. Holger Kaletha Ich glaube deshalb nicht, daß sich speziell des Musikhören eines gläubigen Mernschen von dem des Ungläubigen unterscheidet. Und ich glaube, es unterscheidet sich sehr wohl. Natürlich gehe ich als gläubiger Mensch ganz anders an die Texte heran, erlebe sie ganz anders, haben sie einen ganz anderen Sinn, sprechen sie mich auch bedingt durch jahrzehntelange Hörgewohnheiten (v.a. wenn es Texte direkt aus der Bibel sind) ganz anders an als einen nichtgläubigen M...

Dienstag, 13. Juli 2010, 22:52

Forenbeitrag von: »Gustav«

Anton BRUCKNER: Sinfonie Nr 5

Lieber Swjastoslaw! Bei Wand geht es mir möglicherweise sogar ähnlich. Auch ich bin in jedes seiner Hamburger Konzerte gepilgert und in einige Lübecker. Aber ich bin beim erneuten Wiederhören nie enttäuscht worden. Ich hatte eigentlich immer das Gefühl beim Hören, ja, genau so muss es sein. Aber diese Angst vor dem Konservenerlebnis von gehörten Konzerten hätten wir sicherlich auch bei Furtwängler. Man darf ja nicht vergessen, welch ein Unterschied zwischen live erlebt und der späteren Aufzeichn...