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Gestern, 22:39

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

50. Todestag

Heute vor exakt einem halben Jahrhundert, am 20. Juli 1968, genau genommen um 19 Uhr 45, starb der große Dirigent Joseph Keilberth bei einer Live-Aufführung von "Tristan und Isolde" im Münchner Nationaltheater. Er war gerade einmal 60 Jahre alt. Es passiert im zweiten Aufzug, nach Tristans Worten: "So stürben wir, um ungetrennt ewig einig ohne End', ohn' Erwachen …". Mehr dazu: https://www.br-klassik.de/themen/klassik…h-1968-100.html

Donnerstag, 19. Juli 2018, 18:06

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Erst kürzlich erschienen: Dmitri Schostakowitsch Symphonie Nr. 11 g-Moll op. 103 "Das Jahr 1905" Boston Symphony Orchestra Andris Nelsons Aufnahme: Symphony Hall, Boston, September/Oktober 2017 Es handelt sich tatsächlich um die Erstaufführung dieses Werkes durch das BSO.

Mittwoch, 18. Juli 2018, 23:12

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Pjotr Iljitsch Tschaikowski Marche slave op. 31 Violinkonzert D-Dur op. 35 Daishin Kashimoto, Violine Russisches Staatliches Symphonieorchester Jewgeni Swetlanow Aufnahme: Tokio, 21. April 1997 Der Marsch erschien mit der in diesem Konzert ebenfalls gespielten 5. Symphonie auf DVD (die mir vorliegt). Das Violinkonzert aber kam komischerweise bisher nicht offiziell heraus. Der Solist, Herr Kashimoto, war damals erst 18 und ist heute 1. Konzertmeister der Berliner Philharmoniker.

Mittwoch, 18. Juli 2018, 20:56

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Zitat von »Norbert« Auch heute beschäftige ich mich wieder mit Herrn Brahms und zwar mit der 1. Sinfonie, interpretiert von Sir Adrian Boult: Da bin ich auf eine kurze Einschätzung Deinerseits gespannt, lieber Norbert. Die Aufnahme hat mich vor einigen Jahren (trotz nicht ganz idealem Klang) sehr beeindruckt.

Montag, 16. Juli 2018, 20:39

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Wer kennt diese Aufnahme? - Beratungshilfe bei Neuanschaffungen

Ich habe vor einiger Zeit etwas ausführlicher in die Ticciati-Box hineingehört. Das ist schon sehr gut, aber mir wäre das für Brahms letztlich zu kammermusikalisch (um nicht zu sagen: dünn). Aber gerade das könnte Dir ja zusagen, lieber Andrew. Wie ich gerade sehe, gibt es zumindest den Venzago auch bei Spotify zum kostenlosen Reinhören. Ergänzung: Habe jetzt in den Finalsatz der 1. Symphonie in der Aufnahme von Venzago gehört. Das klingt für mich wie Brahms zum Abgewöhnen.

Sonntag, 8. Juli 2018, 00:11

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Zitat von »rolo betman« ein Hochgenuss jagt den nächsten : Jean Sibelius Symphonie Nr 2 D-dur op 43 Osaka Philharmonic Orchestra Takashi Asahina Dazu würde mich wirklich eine kurze Einschätzung Deinerseits interessieren, lieber rolo. Was für eine Aufnahme. Das Ende ist kaum zu überbieten an Dramatik und Zuspitzung.

Freitag, 6. Juli 2018, 09:43

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Zitate "großer Männer" kritisch gesehen

Ganz grundsätzlich sollte die Begrifflichkeit der "großen Männer" mal definiert werden. Der schweizerische Kulturhistoriker Jacob Burckhardt hat es folgendermaßen formuliert: "Der große Mann ist ein solcher, ohne welchen die Welt uns unvollständig schiene, weil bestimmte große Leistungen nur durch ihn innerhalb seiner Zeit und Umgebung möglich waren und sonst undenkbar sind; er ist wesentlich verflochten in den großen Hauptstrom der Ursachen und Wirkungen. Sprichwörtlich heißt es: 'Kein Mensch i...

Mittwoch, 4. Juli 2018, 14:03

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

James Levine schlägt zurück und fordert einen Schadenersatz von fast 6 mio.

Auch wenn es nicht viel mit dem eigentlichen Thema zu tun hat: Zumindest in Österreich hat der Bundespräsident die Möglichkeit, Titularprofessoren zu ernennen (wovon auch eifrig Gebrauch gemacht wird). Diese dürfen dann den Titel "Professor (Prof.)" oder "Universitätsprofessor (Univ.-Prof.)" führen. Letztere sind von "echten" Univ.-Profs. auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden, so dass zuweilen ein "tit." vorangestellt wird. Der ehemalige Bundespräsident Heinz Fischer ist z. B. tit. o. Univ...

Dienstag, 3. Juli 2018, 23:24

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Bayreuth 2018

Zitat von »Hans Heukenkamp« Ich vermisse hier den heiligen Ernst, der Bayreuth gebührt. Den vermisst man doch spätestens seit Wolfgang Wagners Rückzug. Böse Zungen würden sagen: Schon seit 1976.

Montag, 2. Juli 2018, 15:27

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Vasily Petrenko wird neuer Chefdirigent des Royal Philharmonic Orchestra

Wie heute verlautbart wurde, wird Vasily Petrenko ab 2021 neuer Musikdirektor des Royal Philharmonic Orchestra (RPO) werden. Dafür wird er nach dann 15 Jahren seine Position als Chefdirigent des Royal Liverpool Philharmonic Orchstra aufgeben. Bereits 2020 soll er designierter Musikdirektor des RPO werden, wenn er beim Oslo Philharmonic Orchestra zurücktritt (dort seit 2013). Das RPO war seit dem Rückzug von Charles Dutoit infolge eines Skandals Anfang 2018 führungslos. Quelle: http://vasilypetre...

Sonntag, 1. Juli 2018, 17:44

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Zitat von »Norbert« Ich höre gerade einen Mitschnitt von Herbert von Karajans letztem Konzert: -Mozart, Sinfonie Nr. 39 und Brahms, Sinfonie Nr. 1; HvK dirigiert die Berliner Philharmoniker; Aufnahme aus der Tokyo Suntory Hall vom 05. Mai 1988 übrigens überraschend günstig für 8,73 € (+ 3 € Porto) direkt beim Urwaldfluss erstanden. Überraschend fand ich auch den Mozart. Natürlich ist er, 1988 aufgeführt, "old school" interpretiert, aber gar nicht so "glatt"-süßlich wie befürchtet. Beim Brahms f...

Donnerstag, 28. Juni 2018, 17:41

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Eresko; UdSSR SO/Prowatorow

Eine ganz großartige Gesamtaufnahme, die, soweit ich das überblicke, bisher noch kein einziges Mal genannt wurde, stammt aus der späten Sowjetunion: 1984 spielte der im Westen zu Unrecht relativ unbekannt gebliebene ukrainische Pianist Victor Eresko (geb. 1942) mit dem UdSSR-Staatsorchester unter Gennadi Prowatorow (Opernfreunden bekannt durch seine sensationelle Einspielung der "Katerina Ismailowa") die vier Klavierkonzerte für Melodia ein. Zudem die Rhapsodie über ein Thema von Paganini mit de...

Montag, 25. Juni 2018, 18:42

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Hans Hopf – Ein deutscher Nachkriegsheld

Hans Hopf, dessen 25. Todestag wir heute begehen, äußerte sich im "Da Capo"-Interview m. E. bereits vor ca. 30 Jahren sehr treffend zur Problematik des heutigen (also schon damaligen) Wagner-Gesangs. Er nannte, soweit ich mich entsinne, zwar keine expliziten Namen, aber dass er sich auf Tenöre wie Hofmann und Jerusalem bezog, war mir bereits beim ersten Sehen des Videos klar. Zu schnell zu schwere Rollen und vor allem zuviel Wagner und kaum mehr Mozart usw.

Freitag, 22. Juni 2018, 00:03

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Gennadij Roschdestwenskij — Einer der letzten großen Alten

"Nimrod" 1973. Wahnsinn! Was für eine Zuspitzung! Russische Expressivität trifft auf englische Noblesse. Kein Wunder, dass ihn das BBC Symphony Orchestra einige Jahre später zu seinem Chefdirigenten machte.

Dienstag, 19. Juni 2018, 18:24

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Carl Maria von Weber: Der Freischütz

Ich habe mich in der letzten Zeit das erste Mal intensiver mit dieser Oper beschäftigt und in dem Zusammenhang in folgende Aufnahmen zumindest auszugsweise hineingehört: - Keilberth (1958) - Jochum (1959) - Matacic (1967) - Heger (1968) - Böhm (1972) - Kleiber (1973) - Kubelík (1979) - Davis I (1990) - Davis II (2012) Ich möchte nun zwar nicht allgemein ins Detail eingehen, aber in dem Zusammenhang mal besonders die Sprechrolle des Samiel beleuchten, die mir doch ganz zentral erscheint. Die Wolf...

Montag, 18. Juni 2018, 18:06

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Gennadi Roschdestwenski (04.05.1931–16.06.2018)

Nun ist also auch Roschdestwenski abgetreten (ich tendiere in letzter Zeit wieder zur einfacheren Transkription). 87 Jahre sind ein stolzes Alter. Er prägte die russische Orchesterlandschaft seit 1951, also sage und schreibe 67 Jahre lang. Seine Anfänge waren am Bolschoi-Theater in Moskau, wo er auch als Ballettdirigent wirkte und später noch einige Male zurückkehren sollte, zuletzt als Chefdirigent in den Jahren 2000/01, wo er nach einer missglückten Produktion aber bald schon wieder entnervt d...

Samstag, 16. Juni 2018, 17:42

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

RIP - Verstorbene aus dem Kulturleben

Gleich zwei Dirigenten in so kurzer Abfolge. Mit Gennadi Roschdestwenski geht ein echtes Urgestein von uns. Seine Karriere begann ja bereits in den 50er Jahren und schon in den 60ern gehörte er zu den bekanntesten sowjetischen Dirigenten. Ich verdanke ihm viele großartige Erlebnisse, wenn auch nur via Tonkonserve. Er hat sich bis zuletzt immer für unbekannteres Repertoire begeistert, so dirigierte er u. a. auch Sibelius' "Waldnymphe". Nun lebt nur mehr Wladimir Fedossejew von den großen alten So...

Samstag, 16. Juni 2018, 03:50

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Sommerthema: Ohrwürmer in der Popmusik

Den Titel I've Got My Mind Set on You kennen wohl die meisten hier, allerdings durch das spätere Cover von Ex-Beatle George Harrison: Das Original stammt indes aus dem Jahre 1962 (oder 1963) von James Ray aus Washinton, D.C., der kurz darauf leider im Alter von nur 23 Jahren an einer Drogen-Überdosis starb – man kennt noch nicht einmal das genaue Todesdatum, eigentlich unglaublich. Ich muss ehrlich sagen: Gefällt mir besser als das Harrison-Cover. Schade um diesen viel zu früh verstorbenen Künst...

Donnerstag, 14. Juni 2018, 15:28

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Ein Jammer, dass zwei der besten Bruckner-Aufnahmen aller Zeiten, die 5. und 9. mit dem CSO unter Asahina, nicht auf CD verfügbar gemacht werden. Da die tolle Reihe "From the Archives" eingestellt wurde, wird man darauf wohl auch noch lange warten.

Mittwoch, 13. Juni 2018, 14:58

Forenbeitrag von: »Joseph II.«

Was ist dran an Karajan? - Versuch einer Analyse

Bzgl. Karajan und "Tannhäuser" ließe sich noch hinzufügen, dass die DG Ende der 60er Jahre (1968/69) ja durchaus eine eigene Produktion machte, die heute aber weit abgeschlagen unter ferner läuft: Man muss beinahe sagen "seltsamerweise" hat man dafür Otto Gerdes engagiert, der eher als Proudzent der DG zu einiger Berühmtheit kam denn als Dirigent. Kurz darauf soll sich ja auch die Geschichte ereignet haben, in der Gerdes Karajan angeblich "Herr Kollege" nannte - und wenig später seinen Job verlo...