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Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 363.

Freitag, 8. April 2016, 08:20

Forenbeitrag von: »Melante«

Opernästhetik

Lachend kann auch ich's nun nicht lassen. Schließlich erlebte ich dereinst eine Opernaufführung, in der alles zu hören und zu sehen war, was mein Herz begehrte. Eine kluge Dramaturgie seitens Werk und Regie, wundervolle Arien, die zur tiefen Erschütterung dienten, ebensolche, die des Humors nicht entbehrten. Auf der Bühne wenig Brimborium, dafür mit sparsamen Mitteln Beziehungen dargestellt, mit wenigen Akzenten Komik vermittelt, Tragik ebenso. Das erlebte nicht ich allein derart, nein, das Publ...

Samstag, 26. März 2016, 11:43

Forenbeitrag von: »Melante«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2016)

..den Horizont erweitern ist stets nützlich. So höre ich gerade Folgendes: http://www.radio4.nl/luister-concerten/c…atthauspassion- De Leeuw kommt von der Neuen Musik und führt nun ein "Altes Werk" auf. Spannend! Bach aus der Sicht eines, der mit Historismus wenig am Hut hat, dennoch alte Instrumente nutzt. Lebendige Musik- egal aus welcher Sicht. Modern wie Schönberg, Xenakis oder Lachenmann, eben mit den Mitteln, die einem Bach zur Verfügung standen. Kein "mystisches Hallen", keine romantisch ...

Montag, 21. März 2016, 12:48

Forenbeitrag von: »Melante«

Hannover-Initiative gegen das "Regie-Theater"

...und zur Relativierung der eigenen Haltung empfehle ich, zwischendurch immer mal wieder den Beitrag Christians ( hasiewicz ) zu lesen. Die Politisierung des Themas ist unangemessen, damit die Wortwahl. Hier stimme ich "Stimmenliebhaber" absolut zu: Formulierungen, die "sprachliche Hygiene" vermissen lassen und den Verlust von Selbstkontrolle sollten in einem Forum um Klassische Musik nicht zu lesen sein. Schwelt immer noch ein Frust um "Tamino"? Wenn ja, dann bitte andernorts austragen, an die...

Montag, 21. März 2016, 11:50

Forenbeitrag von: »Melante«

Beethoven, Klaviersonate Nr. 11 B-dur op. 22, CD-Rezensionen und Vergleiche (2016)

Lieber Willi, nun schon wieder meinen Dank für Deine Analyse der Aufnahme der Grinberg. Deren GA ich vor Kurzem ja auf LP erstand, von der sie weniger grell klingt als von der CD, dafür aber Schlussfolgerungen ihrer Logik nachvollziehbarer wirken. Wim Winters' Aufnahme findest Du auf Youtube ohne Probleme. Kann man fair vergleichen fragst Du. Finde ich durchaus, denn es geht bei Beethoven doch nicht allein darum, dem Steinway- Klang zu huldigen, sondern der Kunst seiner Kompositionen, die vieles...

Donnerstag, 17. März 2016, 15:04

Forenbeitrag von: »Melante«

Beethoven, Klaviersonate Nr. 11 B-dur op. 22, CD-Rezensionen und Vergleiche (2016)

Nachtrag: heute früh hörte ich Wim Winters mit eben jener Sonate. Winters spielt Clavichord. Innerhalb des unausgesprochenen Kanons hier würde ich nicht versuchen, eine solche Aufnahme ins Feld zu führen. Und doch: die Sonate, die Musik "funktioniert"! Natürlich sind Bassläufe eher tonlos, dienen nur der Struktur. Wirklich nichts vom hier propagierten "reinen Klang" ist zu vernehmen, sondern die Reduktion auf die Formvollendung des Werkes, unabhängig von ihrer schönklingenden Realisierung. Man k...

Donnerstag, 17. März 2016, 14:31

Forenbeitrag von: »Melante«

Beethoven, Klaviersonate Nr. 11 B-dur op. 22, CD-Rezensionen und Vergleiche (2016)

Lieber William, herzlichen Dank für Deinen Beitrag zu Feinbergs Beethoven. Besäße ich die Wortgewalt wie Du, hätte ich ähnlich Partei ergriffen für diese Aufnahme wie Du. Nochmals also herzlichen Dank und ebensolche Grüße, Mike

Donnerstag, 17. März 2016, 14:27

Forenbeitrag von: »Melante«

Hannover-Initiative gegen das "Regie-Theater"

Lieber Christian, auch von meiner Seite Dank für Deinen Beitrag! Retourkutsche: solche Beiträge lassen mir Tamino Heimat sein für 2016. Danke. Unterschwellig grinsend: wie schön, man würde so mit Hammerflügeln umgehen....aber das nur des Spaßes wegen. Ganz herzliche Grüße, Mike

Dienstag, 8. März 2016, 08:04

Forenbeitrag von: »Melante«

Das Hammerklavier - ein klanglicher Irrtum?

Hallo Christian, an den Lahusen-Aufnahmen scheinen sich die Geister ganz besonders zu scheiden- was ich befremdlich finde, aber ist eben so. Erinnre Dich: genau wegen dieser von Dir gelobten CD kam dieser Thread zustande. Ich persönlich kann dazu nur von meinen ersten Höreindrücken schreiben: da hatte ich nämlich den Eindruck, genau so! müsse Schubert klingen, für diesen Klang ist diese Musik komponiert. All das, was Du lobend beschreibst, empfand ich geradezu deckungsgleich. Aber eben auch, was...

Montag, 7. März 2016, 07:33

Forenbeitrag von: »Melante«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2016)

...vor Kurzem als LP erstanden: und daraus gerade die op.109. Ich mag diesen irdischen, diesseitigen Ansatz der Grinberg sehr! Diese so seltsam heitere Innigkeit des letzten Satzes entsteht unter ihren Händen ganz von selbst, ohne großes Machen und Suchen und erfüllt mich innerlich länger und tiefer als bei Interpretationen, die über jeder Note ins Grübeln verfallen- um es mal etwas wenig diplomatisch auszudrücken. Das Remastering der CDs sagte mir auch nie zu: irgendwie knallig und kühl; die LP...

Samstag, 5. März 2016, 23:30

Forenbeitrag von: »Melante«

Klassik - Einfach tierisch!

...da wird man in der Barockmusik besonders fündig- siehe nur Vivaldis Jahreszeiten, den dort bellenden Hund. Bei Biber gibts es Frösche, ja sogar Musque-tiere! Telemann schrieb eine "Grillen-Symphonie", ein Violinkonzert "Die Relinge", norddeutsch für Frösche. Bei Händel, im "Israel", plagen Heuschrecken das Land....wenn gewünscht, zähle ich gern weiter auf, auch mit link. Herzliche Grüße, Mike

Mittwoch, 2. März 2016, 04:05

Forenbeitrag von: »Melante«

Top 6 Ranking der Stereo-Aufnahmen auf CD - Vivaldi: Die vier Jahreszeiten

Lieber Liebestraum, och menno... solche rankings..... Und dann noch bei "V" beginnend statt irgendeiner Ordnung zu folgen....knirsch. Mir fehlt die erste Aufnahme Biondis in Deiner "Raupensammlung": Unglaublich spontan gespielt, keinerlei Rücksicht nehmend auf Hörgewohnheiten und darum manchmal auch nicht "schön" klingend. Mit Springbogen im Winter, eben nicht auf kalkulierten Zählzeiten einsetzende Gewitter im Sommer, einem schwankendem Trunkenen im Herbst...und doch nie bloße Effekthascherei. ...

Sonntag, 28. Februar 2016, 08:57

Forenbeitrag von: »Melante«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2016)

Lieber Garaguly, herzlichen Dank für Deine Antwort. Nun ja, bei Tatrai wird schon "gekonnt geleiert"! Angelehnt eben an ungarische Folklore. Den Koopman, den Du zuletzt hörtest, schätze ich ebenfalls sehr - mir die vielleicht liebste Aufnahme dieser Sinfonien. Herzliche Grüße, Mike

Samstag, 27. Februar 2016, 09:28

Forenbeitrag von: »Melante«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2016)

Lieber Graguly, gerade höre ich die von Dir vorgestellten Haydn- Sinfonien mit Dantone. Och ja, gefällt mir durchaus, obwohl ich mir ein Continuo wünschte...... so "sinfonisch" gedacht empfinde ich diese Werke nicht, als dass es unangebracht wäre. Zuvor im Ohr: Haydns Sinfonien 67 und 68 mit dem Ungarischen Kammerorchester unter Leitung von Vilmos Tatrai. Alte LP von 1971; stilsicher musiziert, die Ungarn können "ihren" Haydn einfach. Mit etwas zähen Menuetti, dafür aber beinahe folkloristisch "...

Freitag, 26. Februar 2016, 12:32

Forenbeitrag von: »Melante«

Was hört Ihr gerade jetzt? (Klassik 2016)

...ebenfalls ein Pianoforte. Einen Mitschnitt mit Kristian Bezuidenhout auf einem Graf, dem Orkest van de 18th Eeuw unter Leitung von K. Montgomery. Quelle kann ich nicht angeben, ist privat. Führt mal wieder ad absurdum, "das" Hammerklavier würde nicht "genügen" für Beethoven-Konzerte. Behauptet sich sehr gut, auch gegen das doch recht opulent besetzte Orchester. Man hat als Hörer nur eine Aufgabe: nicht festzuhalten und zu beharren auf der gewohnten Klangbalance zwischen heutigen Instrumenten,...

Freitag, 19. Februar 2016, 13:28

Forenbeitrag von: »Melante«

Das Hammerklavier - ein klanglicher Irrtum?

Lieber Holger, aus meiner Sicht kann man sehr wohl kommunizieren über nicht gemeinsam Erlebtes - das ist aus meiner Sicht sogar etwas, das uns unterscheidet in unserem Bewusstsein vom Tier. Ich kann Dir Erlebnisse mitteilen und Du bringst die Empathie auf, meinen Schilderungen zu folgen. Umgekehrt ebenso. Wie auch die, einem Hammerklavier zu folgen - oder etwa nicht? Herzliche Grüße, Mike

Freitag, 19. Februar 2016, 10:55

Forenbeitrag von: »Melante«

Das Hammerklavier - ein klanglicher Irrtum?

Lieber Glockenton, natürlich bin ich stets dafür, sachlich und freundlich zu bleiben. Wegen des Schubert möchte ich schlicht lieber die Klappe halten, da ich dessen Musik nicht besonders schätze. Zu Beethoven werde ich mich äußern, kann sogar vorab schon sagen, dass Brautigam mich nicht überzeugt obwohl ich Hammerflügel sehr schätze. Erlaube mir bitte Zeit zum Hören und Worte zu finden. Herzliche Grüße, Mike

Freitag, 19. Februar 2016, 09:44

Forenbeitrag von: »Melante«

Das Hammerklavier - ein klanglicher Irrtum?

Lieber Holger, Glockenton versteht, warum mir nicht möglich ist, Beweise anzubringen. Mein eigenes Erleben gilt also für Dich nicht? Die Tatsache nicht, dass ich aus sachlichen Gründen keine Aufnahmen als Beispiel heranziehen kann, sehr wohl möchte. Dein Tonfall erinnert hier wieder an den Thread, der ... lassen wir das. Ich also soll Euren Beispielen folgen. Natürlich gern. Was den Schubert angeht: Brendel behagt mir nicht, weil er mir zu wenig auf notierte und tradierte Tempi Rücksicht nimmt -...

Freitag, 19. Februar 2016, 02:51

Forenbeitrag von: »Melante«

Das Hammerklavier - ein klanglicher Irrtum?

..ein Nachtrag noch: Dieser Mitschnitt sagt mir persönlich noch mehr zu als die nachproduzierten CD-Aufnahmen. In einem Konzert verschiedene Pianisten am selben Erard, ist faszinierend und aufschlussreich, denn nicht jedem gelingt gleich perfekt, die reichen klanglichen Möglichkeiten des Instruments auch hervorzukitzeln. Herzliche Grüße, Mike

Freitag, 19. Februar 2016, 02:30

Forenbeitrag von: »Melante«

Das Hammerklavier - ein klanglicher Irrtum?

Lieber Glockenton, natürlich habe ich volles Verständnis, dass Du meinerseits auf Beispiele wartest - allein, ich kann sie nicht anbringen! All jene CDs, die ich ansprach, sind seit Jahren, teilweise Jahrzehnten vergriffen oder waren in Deutschland nicht oder nur mit großen Mühen erhältlich. Immerhin eine fand ich noch: Michiels spielt auf einem Erard von 1892. Vom selben Pianisten existiert auch eine Brahms-Aufnahme mit einem Bösendorfer von 1894. Die wundervolle Aufnahme mit Andrea Bonatta von...

Donnerstag, 18. Februar 2016, 01:47

Forenbeitrag von: »Melante«

Das Hammerklavier - ein klanglicher Irrtum?

Lieber Glockenton, was ist für Dich ein "wirkliches Hammerklavier", wenn der Erard keines ist? Nun ja, ich kenne und nenne Aufnahmen mein eigen mit Musik Schumanns, Chopins, Rossinis auf Erard- Flügeln - alle sehr wohlklingend! In fast jedem der Bookletts aber liest man das sanfte Stöhnen der Pianisten: die Erards seien unglaublich schwer zu spielen und man verdürbe sich mit dem Spiel des modernen Klaviers die Anschlagtechnik, die man braucht, um die alten Claviere angemessen zu traktieren. Paus...