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Freitag, 24. März 2017, 17:29

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Französische Suiten auf modernem Instrument

Werte Forianer, vielleicht darf ich hier eine CD-Empfehlung abgeben. Johannes hat ja schon die " langweiligen 16tel angesprochen. Auf dieser CD ist zu hören, wie Murray sie mit einer Feinheit und Leichtigkeit zum tragenden Element der Stücke macht. Die fast schon zarte Grundstimmung erlaubt eine unglaubliche Bandbreite an Tempi und beim Laut und Leise. Herrliche Musik!

Sonntag, 21. September 2014, 12:29

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Leonidas Kavakos

Gerade jetzt im Moment höre ich die Sonate F-Dur op.24. Es ist unglaublich, was Leonidas Kavakos für einen präzisen, sauberen und ausdrucksstarken Ton aus der Violine zaubert. Dabei nichts Aufdringliches, Überbetontes, Theatralisches. Warum finde ich keinerlei Hinweise in diesem Forum auf diesen Künstler? Und ich muss feststellen, das die Reihe in 3sat schon seit zwei Wochen läuft! Jetzt ist es für mich endgültig Zeit, diesem Forum den Rücken zu kehren. Auf nimmer wieder sehen, mich braucht auch...

Dienstag, 9. September 2014, 06:38

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

KK Nr.1 Beethoven

Werter Glockenton, auch mir hat dieses Klavierkonzert ausnehmend gut gefallen. Die Harmonie der Tastaturläufe mit dem Orchesterspiel war herausragend, das COE spielte wieder wie aus einem Guss ohne die Soli zu vernachlässigen. Auch ich bete keine Menschen an, für mich zählt nur ihr Schaffen. Aber die Gesellschaft giert nach Göttern, die sie anbeten kann. Religion wird als Sinn stiftende Instanz zurückgedrängt, ein Vakuum entsteht und so sucht man sich neue Götter. Und sei es der Konsum. Oder Mus...

Dienstag, 12. August 2014, 02:55

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Sterben die Klassikhörer aus?

Zitat von »lutgra« Zitat von »Thomas Sternberg« In sehr guter Qualität, von der manche Aufnahme aus den Siebzigern sich eine Scheibe abschneiden könnte. Wie habe ich mir das vorzustellen Schönes Wortspiel, gelle?

Montag, 11. August 2014, 09:56

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Sterben die Klassikhörer aus?

Interessant, welche Wege eine Diskussion nehmen kann. Klassikhörer werden niemals aussterben. In der Klassik wird ein Höchstmaß an Qualität in der Komposition als auch vom Ausführenden verlangt. Und Qualität ist immer noch einer der Leitbegriffe in unserer Konsum- und Leistungsgesellschaft. Der Erfolg einer Wirtschaft hängt von Leistungsträgern ab, de sich mit Qualität in allen Bereichen auseinander setzen. Diese Leute müssen heutzutage nicht mal mehr nur in Führungspositionen sitzen. Wenn sich ...

Montag, 11. August 2014, 08:20

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Unbefangen

Hallo Alfred, Blockflöte ginge für mich gar nicht. Aber wenn diese Musik eine angenehme Stimmung erzeugt, wen stört es? Solange es eigenständige Kompositionen sind, ist es auf gar keinen Fall ein Problem. Zum Grausen finde ich aber zusammengestückeltes Wohlfühlgedudel, so Versatzstücke aus Melodien.... Im Dressursport ist es z.B. Mode geworden, nach eigens auf den Rhythmus des Pferdes angepasste Musik "vorzuführen". Auch Klassikstücke werden regelrecht vergewaltigt und seitdem schaue ich keine D...

Sonntag, 10. August 2014, 17:50

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Beethovens Klavierkonzerte

Meine Güte, Norbert, vollste Übereinstimmung! Auch ich bin auf das Fünfte gespannt, erstmal aus dem Grund, den Du genannt hast und auch wegen dem "lyrischen" Ansatz, es ist für mich das allgemein gefälligste KK, der dort verlangt wird. Es ist schon eine kleine Sensation, das mir so ein Hörerlebnis bereitet wird. Ich weiß jetzt nicht mehr genau die Stelle, aber die Klarinette hat ein kleines Solo, das wiederholt wird. Man hört, vor dem ganzen Orchester, das der Solist die Wiederholung eine Idee l...

Sonntag, 10. August 2014, 11:51

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Beethovens Klavierkonzerte

Hallo Norbert, herzlichen Dank für die Ergänzungen zu Andsnes. Ich war so überwältigt von dieser Musik, das ich erstmal nur rudimentär diese Aufnahmen vorstellen konnte. Das Einfühlungsvermögen der Musiker in die Interpretation ist einfach unglaublich. Ich stehe sonst eher kritisch Aufnahmen gegenüber, die vom Klavier aus geführt werden. Aber hier gelingt etwas Einmaliges. Es wird ein eigenständiger Weg gewählt, ohne jetzt in unbedingter Konkurrenz zu anderen Aufnahmen zu treten, ohne "künstlich...

Sonntag, 10. August 2014, 08:49

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Andsnes Projekt

Durch die Sendung "Titel-Thesen-Themperamente" bin ich auf die GA von Leif Ove Andsnes mit dem Mahler Chamber Orchestra gestoßen. Es ist ein Zyklus von drei CDs, 1+3, 2+4 und das 5. mit der Chorfantasie, die im September erscheint. Als erstes habe ich mir 1+3 zugelegt, im Download von i-Tunes. Der Klang der Aufnahme ist ein Hammer, super aufgelöst in allen Instrumenten, sauber eingebettet das Klavier, Orchester und Solist bilden eine harmonische Einheit. Die herausragende Technik Andsnes kommt v...

Montag, 17. Februar 2014, 05:00

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Kann man über Musik der Epoche "Klassik" überhaupt diskutieren ?

Hallo Alfred, du meinst vielleicht ob man den eigentlichen Inhalt und das Wesen von Musik aus vergangenen Zeiten diskutieren kann. Und nach meiner Ansicht kann man das nicht. Mir ist es doch schnurz-piepe-egal, in welche Ecken oder Komponisten vergangener Zeiten geschoben werden oder welcher Komponist von wem auch immer als "besser" betrachtet wird. Es gilt Dinge zu akzeptieren, die man einfach nicht mehr seriös hinterfragen kann. Jede These erzeugt hier eine Antithese, darüber lässt sich natürl...

Sonntag, 16. Februar 2014, 06:46

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Das Experiment

Das ganze Beethoven-Werk an einem Stück? Wie kommt man auf solche Ideen? Gerade bei Beethoven ist eine vernünftige Dosierung angebracht. Und jawoll, er hat Brot und Butter Musik geschrieben, na und? Selber schuld und man sollte immer Herr seines eigenen Tun sein, solange es um Freizeit geht.

Dienstag, 14. Januar 2014, 06:55

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Trio Wanderer

Es ist immer wieder schön zu sehen das man sich unabhängig Musik zulegt und dann im Nachhinein feststellt, das echte Kenner hier diese Musik auch gut finden. Für jemanden, der Musik aus dem Bauch heraus beurteilt, ist das wichtig.

Sonntag, 5. Januar 2014, 06:42

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Crossover - Ein rotes Tuch für Klassikfreaks ?

Zitat von »m-mueller« Wer Pop gar nicht verstanden hat, findet Pop vermutlich "erbärmlich". Pop ist eine ähnlich differenzierte und und auch emotional segmentierte Landschaft wie Klassik. Daß irgendwer aus dem klassischen Bereich sich gegenüber dem Pop erhaben vorkommt, ist schlicht lächerlich. Vollste Zustimmung! Grüße

Sonntag, 29. Dezember 2013, 17:45

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Titelname

Werter Holger, auch wenn dein Einwurf korrekt sein mag, verlagert sich wohl die Spielwiese der Gewichigkeiten in Richtung der Violine. Jetzt ist es an dem Hörer, das zu beurteilen. Wenn ich solche Interpretationen von Faust und Kavalkov höre, bin ich dankbar, das die Gewichtung anders liegt. was würde dem Hörer eine Dominanz des Klaviers bringen? Eine weitere Darstellung der Dominanz dieses Instrumentes im Klangvolumen? Ist es nicht von Vorteil, das hier mal ein Instrument dominiert, was sonst n...

Sonntag, 29. Dezember 2013, 17:27

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Beethoven: Die Sonaten für Violine und Klavier

Wunderbarer Beitrag, Glockenton. Ob ich Musik aber immer in einem solchen fast schon globalen Zusammenhang sehen soll, sei für mich dahin gestellt. Für mich ist es wichtig, das es Interpretationen gibt, die das technische Vermögen von heute in eine Interpretation von heute einbauen. Ich kann nicht akzeptieren, das eine 0815 Musik herausragend oberflächlich dargestellt wird und so etwas wie eine durchdachte, wohl überlegte Komposition von Beethoven einem Nichts überlassen wird. Das zu erkennen, w...

Sonntag, 29. Dezember 2013, 04:17

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Authentizität

Gerade der Klang der GA von Faust/Melnikov macht das subtile Zusammenspiel zwischen den Solisten möglich. Er dient dem Alleinstellungsmerkmal des charakteristischen Klangbildes der Violine ebenso wie dem subtilen Spiel des Klaviers. Der Klang ist tragender Teil der Originalität der GA und hebt sie gleichzeitig aus der Masse heraus. Außerdem unterstreicht er noch die Besonderheiten der Sonaten im Schaffen Beethoven`s, dieses Leichte, Luftige, Unbeschwerte, was laut Literatur so gar nicht zum Bild...

Samstag, 28. Dezember 2013, 05:48

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Beethoven: Die Sonaten für Violine und Klavier

Zitat von »Norbert A.« Viele der hier erwähnten Aufnahmen besitze ich (auch die hier oft erwähnte Gesamteinspielung von Ryo Terakado/Boyan Vodenitcharov), und habe viele Aufnahmen dieses Werks oft und viel gehört. Die Gesamteinspielung von Faust/Melnikov eröffnet meiner Meinung nach völlig neue Ansichten auf dieses Werk. Endlich ist Violine & Klavier eine völlig gleichberechtigte Einheit. Die Details die uns Isabelle Faust's stupendes Spiel aufzeigt, hört man staunend, erstmals, einfach atember...

Montag, 23. Dezember 2013, 07:27

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Op.57

Ich habe eine hervorragende Interpretation der Appassionata von ihm auf einer GA der Klavierkonzerte mit der Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Bernard Haitink. Wunderbar dicht, intensiv, fesselnd.

Montag, 23. Dezember 2013, 07:06

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Beethoven - Die Klaviersonaten

Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Zitat von »Accuphan« Ähnlich disparat fand ich damals Lang Lang: Haydn war nix, Liszt war top. An Technik und Virtuosität kann es nicht liegen. Scheinbar hat Beethoven (mindestens) eine Dimension, die sich mit Fingerfertigkeit nicht erschließt. Genau. Wer wollte konnte gestern Lang Langs Wiener-Konzert auf 3SAT sehen. Aus Beethoven macht er eine ach so niedliche Comic-Figur - verzährtelt und verspielt, aufgelöst in eine Folge von Bilderschnipseln. Schöne Grüße Hol...

Samstag, 21. Dezember 2013, 06:11

Forenbeitrag von: »Thomas Sternberg«

Beethoven: Die Klaviertrios

Ich möchte hier diese Gesamtaufnahme des Trio Wanderer empfehlen. Ich habe selten Musik gehört, in der Zusammenspiel und Einzelkönnen der Musiker so gut zusammen passen wie hier. Das kommt besonders im Op. 1 zu tragen, das Klavier ist das treibende Moment in den schnellen Passagen ohne die beiden anderen Instrumente zu verdrängen. Es wird Schnörkel los gespielt, die Instrumente klingen absolut rein und klar, was aber gleichzeitig einen Nachteil mit sich bringt: Wenig Volumen im Klang, es hört si...