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Mittwoch, 9. Dezember 2009, 15:25

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Meistersinger in Hildesheim

Genau, daß es sowas in Deutschland noch gibt...! Daß man das noch erleben darf! :faint: Diese Aufführung wird bestimmt demnächst von linken Feuilletonisten, Intellektuellen, Rot-Rot und Adorno-Jüngern verboten. Also schnell hingehen...

Mittwoch, 9. Dezember 2009, 15:19

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Widerstand gegen das Regietheater wächst unaufhörlich - ist das Ende nah?

Ich bin es mir fast zu schade, diesem Posting zu antworten, denn es hat in seiner militanten Wortwahl, seinem oberflächlichen Inhalt und seiner Logik (ich lehne fast alle oben unterstellten Prämisse ab) keine Antwort verdient. Interessant finde ich nur, wie alles Argumentieren in den genannten Threads sinnlos gewesen ist und sofort, wenn eine schlechte Inszenierung auf dem Screen erscheint, diese genommen und als Argument gegen das Regietheater instrumentalisiert wird. Es wäre schändlich, wenn e...

Sonntag, 6. Dezember 2009, 23:53

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Ginastera, Alberto: Klavierkonzerte und Orchesterwerke

Ich habe in einem Dokumentarfilm über den Brasilianischen Pianisten Joao Carlos Martins Ausschnitte aus dem ersten Klavierkonzert gehört (und gesehen), die mich restlos begeistert haben. Ich kannte das Klavierkonzert bereits, aber diese oben genannte Wildheit im dritten Satz kam in dem Filmmaterial noch besser rüber. Wenn ich mich richtig erinnere, war das gezeigte Material irgendwann in den 1970er Jahren in den Staaten (San Francisco?) aufgenommen worden. Der Dirigent war, glaube ich, Zubin Meh...

Samstag, 5. Dezember 2009, 14:43

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

RE: Generalprobe Liebestrank Nationaltheater München

Zitat Original von Opernfreund Eine schlechte Drollerie ohne Tiefgang, kein Musiktheater mit Deutungsanspruch. Wenn Du etwas anderes erwartet hast, bist Du allerdings echt in die falsche Oper gegangen... M.

Samstag, 5. Dezember 2009, 12:42

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Operninszenierungen - modern vs. "altmodisch"

Lieber Paul, eben. Aber das sind ja auch nur einige. Es gibt gute und schlechte Moderne, es gibt gute und schlechte Traditionelle - da sind wir uns sicher einig. Nur, fundamentalistisch zu sagen, daß die eine Richtung per se im Recht sei, weil man dort sehen könne, wie das Werk gemeint sei und daß die andere Richtung falsch sei, weil dort alles verzerrt und sowieso nur provoziert werden will, ist eben eine oberflächliche Position. Gruß M.

Samstag, 5. Dezember 2009, 11:53

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Operninszenierungen - modern vs. "altmodisch"

Zitat Original von KnusperhexeUnd das ist die des Feuilltons - nur das die in keiner Relation zu der des Publikums steht. Da kann man reden was man will.... Lies doch öfters mal die Bild-Zeitung, dann hast Du das Problem nicht mehr. M.

Samstag, 5. Dezember 2009, 10:28

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Operninszenierungen - modern vs. "altmodisch"

Zitat dabei ist und bleibt das einzig wichtige, das man mit viel Phantasie und Esprit inszeniert - alles andere ist unwichtig. So ist es. Dem ist m.E. nichts mehr hinzuzufügen. Zitat Original von musicophilFalsch, es scheint ob heute oft nur ein Grund zählt: die Menschen schockieren. Und gerade das gefällt mir nicht. Lieber Paul, ich unterstelle Dir mal: Du weißt, daß das nicht stimmt. Falls Du das Gegenteil behauptest, sage mir mal: Hast Du Inszenierungen von Pelly oder Bech Holten gesehen? Wi...

Freitag, 4. Dezember 2009, 21:21

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

RE: Geschmack kommt mit der Reife

Na dann, toi toi toi! Im Ernst - ich sehe nur, daß hier immer noch steif und fest behauptet wird, Traditionalisten würden ein Werk so in Szene setzen, "wie es ist". Wahnsinn. Da hat alles Argumentieren nicht geholfen, und Windmühlen bekämpfen mag ich inzwischen auch nicht mehr. M.

Freitag, 4. Dezember 2009, 15:16

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Von Sachs bis Wotan: Friedrich Schorr

Mir geht es genauso. Ich kann nicht nachvollziehen, warum Schorr diese Karriere hingelegt hat. Wenn ich frühe Holländer-Aufnahmen höre, dann fällt mir vor allem eine mangelnde Tiefe auf, bei den späteren Aufnahmen aus der Met eine relativ "steife" Stimmführung und eine Höhe, die mehr an Rufen als an Singen denken läßt. Zu seiner Zeit gab es doch viele viel bessere Sänger in seinem Fach. M.

Freitag, 4. Dezember 2009, 14:06

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Bariton aus Georgien: LADO ATANELI

Ich habe ihn vor nicht allzu langer Zeit in der Gioconda gehört. Nicht schlecht, schöne Stimme, allerdings nicht besonders raumfüllend. Als Barnaba war er an vielen Stellen nicht richtig zu hören. M.

Freitag, 4. Dezember 2009, 13:53

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Operninszenierungen - modern vs. "altmodisch"

Zitat Original von Knusperhexe "Die jungen Theaterbesucher sind häufig konservativer als das ältere Publikum. Sie sagen: Lasst diese Verfremdungen, zeigt uns das Stück, wie es ist. Wir kennen es noch nicht." Erst mit der Reife kommt dann auch der gute Geschmack.

Freitag, 4. Dezember 2009, 13:26

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Sänger-Negativ-Thread

Zum Thema des sogenannten Haß-Threads will ich von denen, die diesen Thread abschaffen wollen, nur diese eine Frage beantwortet haben: Warum wollt Ihr positive Kritik zulassen und negative Kritik verbannen? Meine Meinung: Kritik muß positiv oder negativ sein können, und es muß einen Raum geben für Negativ-Kritiken. Kritiken sind Meinungsäußerungen, und ich kann mir kaum vorstellen, daß in einem Forum, das etwas auf sich hält, nur positive Meinungsäußerungen geduldet werden sollen. Es geht hier d...

Freitag, 4. Dezember 2009, 09:05

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Die erkenn ich blind !!! Charakteristische Frauenstimmen (1) Soprane

Für mich sehr leicht zu erkennen sind Magda Olivero Maria Callas Renata Tebaldi Kirsten Flagstad (und jetzt kommen wir zum unangenehmeren Teil) Zinka Milanov und Joan Sutherland. Klar, alle haben ein sehr individuelles, leicht wiederzuerkennendes Timbre. Olivero hat außerdem diesen unnachahmlichen Ausdruck und das schnelle Vibrato, das ja nicht jedermanns Sache ist. Tebaldi und Flagstad hatten beide unglaublich "dicke" Stimmen von unverkennbarem Klang. Milanov und Sutherland erkenne ich späteste...

Dienstag, 1. Dezember 2009, 14:09

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Wunschbesetzungen

Heldenbariton wird sich freuen. Demnächst kann er eine seiner absoluten Lieblingsbesetzungen live im Kino sehen: Anna Netrebko und Joseph Calleja sind gemeinsam in Hoffmanns Erzählungen zu genießen. Das Ganze kommt aus der Met und wird von Jimmy Levine dirigiert. Möönsch, Heldenbariton, dat is ja wie Ostern und Weihnachten auf einmal! M. PS: Ich prophezeihe Dir: Einmal wird auch noch Dein heißester Wunschtraum in Erfüllung gehen, und Anna, Joseph und Erwin werden Tosca singen. Wirste ja sehn...

Freitag, 20. November 2009, 14:02

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Verachtet mir die Meister nicht – Wer war der beste Sachs?

Zitat Original von Joseph II. Man wünscht sich zuweilen nur, daß er deutsch singen würde, obgleich die italienische Übersetzung für sich betrachtet so schlecht gar nicht ist. Ist ja interessant. Wer hat denn die Übersetzung gemacht, und warum ist sie so gut? M.

Dienstag, 17. November 2009, 16:08

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Christian Thielemann - Hoffnungsträger der Tonträgerbranche?

@ Luis.Keuco: Ich bin ja fast überall mit Dir einer Meinung. Ich habe mit Thielemann immer dann ein Problem, wenn er bewußt das rechte enfant terrible heraushängen läßt und dann dafür auch noch beklatscht wird. Das ganze geht mir dann richtig auf die Nerven, wenn seine Kritiker dann noch der political correctness bezichtigt werden und Thielemann als gradliniger, furchtloser Deutsch-Nationaler aus der Mitte dargestellt wird. Natürlich kann man sagen: Was hat denn das mit seiner Musik zu tun? Ich ...

Dienstag, 17. November 2009, 11:37

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Julius Röntgen (1855-1932) - Eigener Weg oder niederländisches Epigonentum?

Doch, es gibt Roentgen-Freunde. Ich höre in letzter Zeit häufig die Klavierkonzerte 6 und 7 (mit De Groot und Hickox) sowie seine Cello-Konzerte. Besonders das 2. hat es mir angetan. Sehr gefallen mir auch seine Holländischen Tänze op. 46, die es in einer historischen Aufnahme unter Willem Mengelberg gibt. Mich wundert gar nicht, daß Roentgen sich so intensiv nordischen Stoffen gewidmet hat. Nicht nur, daß es in seiner Zeit en vogue war - Roentgens Musik klingt auch oft sehr nordisch, um genau z...

Dienstag, 17. November 2009, 10:54

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Thielemann übernimmt ZDF-Silvesterkonzert ab 2010

Lieber Joseph II, Helmut Schmid äußert sich nicht so wie Thielemann. Bitte nicht Teile der Argumentation aus dem Zusammenhang reißen. M.

Dienstag, 17. November 2009, 10:18

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Thielemann übernimmt ZDF-Silvesterkonzert ab 2010

@Luis.Keuco: Ich bin es leid, diese in dieser und anderen Thielemann-Diskussionen immer wieder auftauchende Gleichung "man spielt gerne Wagner und Brucker, also ist man ein Rechter" zu lesen und speise sie daher mit einem kurzen Satz ab: Das hat niemals niemand behauptet, und es wird auch in Zukunft nicht geschehen. Niemand hier hat Thielemann in erster Linie wegen seiner Repertoirewahl angegriffen. Thielemann steht auf Grund seiner Äußerungen und seines Aufretens in der Öffentlichkeit da, wo er...

Montag, 16. November 2009, 16:23

Forenbeitrag von: »Mengelberg«

Thielemann übernimmt ZDF-Silvesterkonzert ab 2010

Zitat Original von Luis.Keuco Ich verstehe schlicht nicht das Problem. Darf ein deutscher Dirigent das deutsche Kernrepertoire des 19. Jhts nicht dirigieren? Und nur weil er Pfitzner dirigiert hat, ist er ein Nazi? Man sieht, daß Du das Problem nicht verstehst. Es geht nicht um Pfitzner. Es geht um das bewußte Benutzen von Nazi-Symbolik und Nazi-Vokabular. Zitat Original von Luis.Keuco Es mag schwierig im Umgang sein und was man über ihn, wie zuletzt in München liest, kommt man mit manchen Mens...