Sie sind nicht angemeldet.


JPC Amazon

AMATEURVIDEO-FILMFORUM-WIEN

Suchergebnisse

Suchergebnisse 1-20 von insgesamt 1 000. Es gibt noch weitere Suchergebnisse, bitte verfeinern Sie Ihre Suche.

Heute, 19:14

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Solidarisierung mit dem jetzt - "Ich kaufe nur Aufnahmen ab 2000"

Zitat von »Justin« Ich kann Friese voll verstehen, weil ich einem ähnlichen Konzept folge. Es ist schlichtweg so, daß neue Aufnahmen meist klangtechnisch herrvorragend sind, besser geignet für die teure HIFI Anlage als ältere Aufnahmen. Es ist genau umgekehrt: Je besser und teurer die Hifi-Anlage, desto besser geeignet ist sie gerade für historische Aufnahmen, so dass das Aufnahmedatum endgültig zur Nebensache wird. Ein pragmatischer Aspekt: Im Moment gibt es auf dem Markt einen Boom mit Sammel...

Heute, 18:46

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Rachmaninows eigene Aufnahmen, Walter Gieseking

Rachmaninows eigene Aufnahmen sollte man kennen - er war ein wirklich großer Pianist. Artur Rubinstein hielt ihn sogar für einen größeren Pianisten als Komponisten! Ich habe die RCA-Box mit seinen kompletten Aufnahmen, die z. Zt. leider 372 Euro kostet. Sein 3. Konzert spielt er überragend. Leider gibt es - wohl bedingt durch die Tontechnik - etliche Kürzungen. Jedenfalls lohnt es, diese Aufnahme als Maßstab zu kennen, denn Rachmaninow ist einer der letzten Nachfolger der Pianisten-Komponisten d...

Heute, 10:09

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Meine Empfehlungen zu Rach 3

Die Aufnahme von Alicia de Larrocha wurde auch mal in Fono Forum, wo es vor längerer Zeit einen Artikel über die Interpretationen des 3. Rachmaninow-Konzertes gab, wärmstens empfohlen und zu den absoluten Top-Aufnahmen gezählt. Ich bin also nicht der Einzige, der von dieser Aufnahme entzückt ist. Bei der Horowitz-Aufnahme von 1978 nur die mit 20bit/96 Khz remasterte kaufen , die erstveröffentlichte CD ist klanglich nicht berauschend (eher hell und dünn klingend). Besonders merkt man es bei der ...

Heute, 09:31

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Gedanken zur Freiheit der Kunst in anderen Medien - Gastkommentare von Prof. Dr. h.c. Bernd Weikl

Wieder mal versammeln sich hier die Ressentiments. Ich habe nicht die geringste Lust, mich zu dem Thema irgendwie weiter zu äußern. Ich schreibe nun schon lange genug auch in Foren und ich bekomme regelmäßig das Dankeschön dazu als Feedback zugesendet, dass ich auch schwierige Dinge nicht nur anregend, sondern zugleich verständlich darstellen würde. Wer so große Schwierigkeiten mit Begriffen wie "Hypostasierung" oder "ästhetische Erfahrung" hat, der soll sich halt selber schlau machen.

Heute, 09:22

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzerte

Zitat von »Bertarido« Den von Wolfgang/teleton geschätzen Aufnahmen mit Wild/Horenstein kann ich allerdings nicht viel abgewinnen. Ich finde, dass sie zu oberflächlich auf Virtuosität setzen und den spezifisch russischen Tonfall dieser Musik einfach verfehlen, von den Kürzungen ganz abgesehen. Da, lieber Bertarido, triffst Du ganz genau meine Sicht der Dinge! Ich habe Wild einmal gehört mit genau diesem Eindruck - und das reicht mir dann. Zitat von »Bertarido« Die beste mir bekannte Gesamtaufna...

Heute, 08:37

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Schubert: Klaviersonate B-Dur D 960 - Ein Überblick von "Zelenka"

Zitat von »Glockenton« Es hat mir keine Ruhe gelassen, dass ich zeitbedingt nicht konkreter argumentieren konnte. Ich will das jetzt tun, jedoch tatsächlich konkret und mich erst einmal auf einige Aspekte des ersten Satzes beschränken. Lieber Glockenton, es ist immer ein großes Vergnügen, Deine Beiträge zu lesen und so auf einem wirklich tiefen Niveau über Interpretation nachzudenken. Was Du über Zeitmangel schreibst kann ich Dir sehr gut nachfühlen! Mir geht es im Moment nicht ander als Dir - ...

Gestern, 22:43

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzerte

Zitat von »Justin« Wenn man die Rachmaninov KKs von Ansdnes, Zimerman, Volodos und Argereich hatm braucht man dann noch Horowitz? Weil Horowitz schlicht einzigartig ist - von der unglaublichen Poesie bis hin zur klaviertechnischen Seite. Niemand spielt ein solch betörendes Pianissimo und bei keinem Anderen sonst "explodieren" die Oktaven im Bass so wie bei ihm im Übergang zum Finale. Zitat von »Joseph II.« Victor Carr Jr von classicstoday.com bewertet die Aufnahme vom 5. Jänner 1978 aus der New...

Gestern, 16:33

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Sergej Rachmaninov: Klavierkonzerte

Rachmaninow 3 - da muss ich unbedingt haben: Horowitz (beide Aufnahmen), Emil Gilels, Lazar Berman, Martha Argerich, Alexis Weissenberg (mit Pretre und nicht Bernstein (!!!)) und Alicia de Larrocha. Schöne Grüße Holger

Gestern, 06:52

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Gedanken zur Freiheit der Kunst in anderen Medien - Gastkommentare von Prof. Dr. h.c. Bernd Weikl

Zitat von »MSchenk« Weikl versucht hier einen großen Bogen zu schalegn, dessen Ziel mir nicht wirklich klar ist und der einiges in einen Topf wirft, was nun mal kein Eintopf ist. Mir geht es ebenfalls so, lieber Michael. Der eine Problemkreis ist Wagner und Israel. Ich bin auch auf der Seite von Barenboim, dass Wagner heute in Israel gespielt werden sollte und das "Verbot" für Wagners Musik zum fragwürdigen Tabu geworden ist - denn die Generation, die Auschwitz erlebt hat und verständlicher Wei...

Donnerstag, 15. Februar 2018, 18:00

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Mitsuko Ushida: Höhere Interpretationsfragen

Diese Aufnahme ist ein schönes Beispiel dafür, dass genauso wenig wie beim Thema Oper irgendwelche Bilder, hier die Hörschnipsel reichen würden, um eine Interpretation wirklich in Gänze beurteilen zu können. Hört man bei Ushida nur den Beginn des Kopfsatzes, dann nimmt das intim-beseelte Spiel gefangen. Aber die höheren Interpretationsfragen in Sachen Schubert, die einem angesichts dieser Aufnahme durch den Kopf gehen, erschließen sich so einfach nicht. Ushida spielt Schubert empfindsam, als em...

Donnerstag, 15. Februar 2018, 15:44

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Anlageempfehlung für Neukonfiguration einer bestehenden HiFi- Anlage

Ich habe mein AVM-Laufwerk gebraucht gekauft - ein Jahr alt und noch die Garantie geerbt (1 Jahr). Ein Kollege hat sich vor Jahren eine komplette AVM-Anlage bei ebay ersteigert und sehr gute Erfahrungen mit dem AVM-Kundendienst gemacht. Die checken die Geräte durch und bei Reparaturen sind die Preise äußerst anständig (Lasereinheit komplett auswechseln inclusive Arbeitszeit und Versand 280 Euro). Der DCD 1500 ist nun wirklich technisch überholt - und produzierte zudem einen Wandler-Fehler, der z...

Donnerstag, 15. Februar 2018, 07:06

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Anlageempfehlung für Neukonfiguration einer bestehenden HiFi- Anlage

Zitat von »teleton« Warum kaufts Du ihn nicht einfach noch einmal - in gutem Zustand ? Dein DENON DCD 1500 lag damals in Preisregionen über 1000,-DM; heute auch 1000,-€. Gebraucht und voll i.O. kannst Du ihn für für 317,-€ kaufen: Lieber Wolfgang, das würde ich nun wirklich nicht empfehlen! Solch ein Preis ist einfach viel zu hoch! Das Gerät ist inzwischen 30 Jahre (!) alt und technisch - gerade auch von der Wandler-Technik her (16bit und nur 2fach Oversampling, weil mehr damals nicht ging) - t...

Donnerstag, 15. Februar 2018, 06:32

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Gedanken zur Freiheit der Kunst in anderen Medien - Gastkommentare von Prof. Dr. h.c. Bernd Weikl

Zitat von »Caruso41« Verdi geht es aber überhaupt nicht um die Szene in diesem Brief an Ricordi. Es geht um Striche in der Partitur! Mithin um die musikalische Unversehrtheit des "Falstaff". Bei anderen Opern war er ja zu Strichen und Umstellungen bereit. Teilweise hat er sie selber vorgenommen. Im Falstaff aber besteht er darauf, dass das Werk so gespielt wird, wie er es sich vorstellt. An anderen Stellen hat er nicht nur Striche von Maurel beklagt sondern auch seine freien Umgang mit dem Note...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19:42

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Chopin-Pianisten von gestern

Lieber Thomas, die Scriabin-Preludes zeigen wie nicht anders zu erwarten, dass Shukov da voll in seinem Element ist. Scriabin war natürlich von Chopin beeinflusst - Shulov dreht diese Chronologie ein bisschen um und liest in Chopin eine gewisse Scriabin-Exaltiertheit hinein, besonders im zweiten Teil von op. 28. Insofern versteht man das Ganze, wenn man anschließend den Scriabin von ihm gehört hat. Liebe Grüße Holger

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19:35

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Anlageempfehlung für Neukonfiguration einer bestehenden HiFi- Anlage

Zitat von »Damiro« Nach Verlust eines ehemals guten CD Players DENON DCD 1500 aus ca. 1983 sind noch vorhanden: Lieber Damiro, der DCD 1500 war auch mein erster CD-Player. Aber heute habe ich weit Besseres: Zitat von »Damiro« Bin schon älteres Semester. Habe keine High End Philosophie. Als Schwabe möchte ich Resourcen schonen und stehe Neuanschaffungen auf diesen Gebiet höflich interessiert gegenüber, habe aber keinerlei Sparprobleme bei Dingen, die mich überzeugen. Wenn Du Schwabe bist, warum ...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19:27

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Rausch, Trauma und Sucht in der Kunstmusik

Lieber Hastetöne, auch von mir ein schönes Willkommen! Das ist eine interessante Problematik. Mir fällt spontan Alexander Scriabin ein. Bei ihm gibt es sehr exaltierte Spielanweisungen. Am Schluss der 7. Klaviersonate steht in Takt 428 en délire. Die Musik befindet sich also im Delirium! Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19:15

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Zwiespältig: Igor Shukov

Zu Beginn bin ich beglückt. Man merkt, dass Shukov aus der russischen Schule kommt, aber sein sinnlicher Lyrismus vermeidet das übertriebene Expressivo-Spiel, statt dessen gelingt ihm eine nachdenkliche lyrische Intensität. Doch leider kippt das alles dann um in einen nicht mehr so positiven Gesamteindruck. Nr. 8 Molto agitato ist einfach viel zu klobig und bombastisch. Da sind zwar von Chopin keine dynamischen Bezeichnungen vorgegeben, aber das gerät bei Shukov zum Stilbruch. Ebenfalls komplett...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 18:40

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Chopin-Pianisten von gestern

Zitat von »Novalis« Frédéric Chopin Etüden op. 10 und op. 25, 3 nachgelassene Etüden Aufnahmedatum: 16. – 20.06.1956 & 05.09.1956, London, Abbey Road Studios EMI Références Claudio Arrau ist ein universeller Pianist mit viel Stilgefühl, herrlichem Anschlag, Temperament, Sorgfalt und Noblesse. Frei von jeglicher vordergründigen Virtuosität, kein pyrotechnisches Spektakel. Eine herrliche Vielfalt an Farben und Nuancen. In spät(er)en Jahren bisweilen zurückhaltend, neutral, kühl im Vortrag. Seine ...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 18:06

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Gedanken zur Freiheit der Kunst in anderen Medien - Gastkommentare von Prof. Dr. h.c. Bernd Weikl

Zitat von »La Roche« Im Gegensatz zu manchen Theoretikern hier im Forum sind Prof. Bern Weikl und auch Prof. Gilles Praktiker. Wer solche Sätze wie Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Tat mir leid, der Mann hat nicht alle Tassen im Schrank! Zitat von »Dr. Holger Kaletha« Das ist - in der bewussten Missachtung der political correctness, was bekanntlich zur Strategie der Rechten gehört - haarsträubend und für mich rechtsradikales Gedankengut - und aufs Höchste geschmacklos obendrein. schreibt, der kan...

Mittwoch, 14. Februar 2018, 06:59

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Gedanken zur Freiheit der Kunst in anderen Medien - Gastkommentare von Prof. Dr. h.c. Bernd Weikl

Tat mir leid, der Mann hat nicht alle Tassen im Schrank! Da wird ein jüdischer Regisseur, der das Problem Wagner und der Antisemintismus auf der Bühne thematisiert, zum "Vernichter" einer Wagner-Oper. Die Deutschen waren aber nun mal die Judenvernichter, so dass sich eine solche Sprache schlicht verbietet. Das ist - in der bewussten Missachtung der political correctness, was bekanntlich zur Strategie der Rechten gehört - haarsträubend und für mich rechtsradikales Gedankengut - und aufs Höchste g...