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Heute, 06:18

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Zitat von »Christian B.« Lieber Holger, konnte nur kurz reingehören: Monique Haas spielt mir zu schnell, sie geht den feinen Schattierungen und tonalen Rückungen auch nicht so nach. Das ist mir zu klassich und zu glatt. Die Aufnahme von Richter ist großartig, es gibt aber auch eine-Live-Aufnahme aus Salzburg, die bei Orfeo erschienen ist, kennst Du die? Legendäres Recital. Danke für den Link zu den Noten. Lieber Christian, die Richter-CD habe ich! Ich bin natürlich auch geprägt von Richters Lan...

Heute, 06:03

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »Glockenton« Uchida Klavierspiel und ihr Musikverständnis beinhaltet eine hohe lyrische Qualität, ebenso eine unglaublich angenehme und kontrollierte Klangqualität des Anschlags. Klavierspiel transzendiert bei ihr zum Gesang, wodurch der am Ende m.E. immer entscheidende Ur-Aspekt der Menschlichkeit besonders klar herauskommt. Lieber Glockenton, schon die Hörschnipsel nehmen einen gefangen - diese ungemein zarte Empfindsamkeit als Ausdruck von total verinnerlichtem Gesang ist wirklich ...

Gestern, 06:17

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Hier kann man die Noten mitlesen: Auch Pascal Roge hält sich nicht genau an die von Debussy sehr minutiös notierten Tempoveränderungen (Sans lanteur!). Sonst ist das gut gespielt - allerdings auch ein bisschen glatt. Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:28

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Nach dem Wiederhören der "Estampes" wird meine Verehrung für die große französische Pianistin nur bestätigt. Sie gehört zu dem erlesenen Kreis von Interpreten, der wirklich begriffen hat, worum es bei Debussy geht. Eine wirklich zeitlos-gültige Aufnahme und absolut unverzichtbar. Debussy tatsächlich als moderner Komponist. Was da passiert auf dem Klavier, darüber müsste man Romane erzählen. So ähnlich wie sie würde ich heute Pagodes spielen. Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 19:04

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Lieber Christian, hör Dir mal Samson Francois mit den "Estampes" an. Das ist was die "satztechnische" und weniger impressionistische Betonung angeht Barenboim sehr ähnlich. Auch er macht in "Pagodes" zwei völlig unverständliche Tempoverschiebungen, die wohl nur er versteht. Und "Jardins sous la pluis" ist auch bei ihm sehr kräftig im Ton. Jetzt muss ich ich aber Monique Haas hören zum Abschluss... Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 18:42

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Lieber Christian, wo man das, was Du meinst, am besten nachvollziehen kann für meinen Geschmack, ist beim zweiten Stück "Soiree dans Grenade". Da gibt es im Notentext z.T. drei Notensysteme, d.h. von daher ist schon der Registerklang erkennbar. Und das gelingt auf dem Maene-Flügel einfach sehr gut. Eine Kuriosität: Wo Debussy "Tres rhythme" schreibt, erst zwei Takte mf und 3 Takte später erst ff, donnert Barenboim gleich fff. Die beste Interpretation ist und bleibt allerdings Debussy selbst (Wel...

Mittwoch, 17. Januar 2018, 17:55

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Barenboim (1) Pagodes

Das ist mit Bestimmtheit der Maene-Flügel. Da ich das Stück selber gespielt habe, habe ich mir also den Notentext genommen und gehört. Der Bass des Maene-Fkügels ist enorm suabert, so dass die Durchhörbarkeit sehr gut ist. Debussy kann man auf diesem Instrument sehr gut spielen. Die Interpretation ist allerdings - um es vorsichtig zu sagen - etwas eigenwillig. Barenboim geht sehr frei mit dem Notentext um - macht z.T. gerade das Gegentei, was Debussy als Spielanweisung gibt. Schon der Beginn ist...

Mittwoch, 17. Januar 2018, 16:42

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Das freut mich, lieber Christian! Der Vorteil der altmodischen CD ist dann doch, dass man solche Informationen hat! Herzlich grüßend Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 16:39

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Über die Ausdrucksweise in den diversen Threads unseres Forums

Zitat von »Caruso41« Den Ausdruck "Mucke" für Musik kenne ich seit meiner Jugend. Wenn wir ein Engagement zur musikalischen Umrahmung irgendwelcher Feierlichkeiten Hatten und dafür ein paar Groschen bekamen, hieß das völlig normal "Mucke machen". So kenne ich den Wortgebrauch auch! Schöne Grüße Holger

Mittwoch, 17. Januar 2018, 06:58

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Zitat von »Christian B.« Die Estampes jedenfalls sind faszinierend, Barenboim spielt hier nicht den üblichen Mischklang, sondern unterscheidet viel mehr zwischen den Haupt- und Nebenstimmen. Letztere sind viel leiser im Hintergrund. Ich habe PAGODES jetzt mehrmals gehört und kann nicht genug davon bekommen. Lieber Christian, das wird daran liegen, dass er hier seinen neuen Maene-Flügel bei der Aufnahme verwendet hat. Das Hammerklavier als moderner Konzertflügel. Daniel Barenboims Maene-Flügel D...

Dienstag, 16. Januar 2018, 21:54

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »Christian B.« Aber es gibt eine Ausnahme: die beiden Schubert-Aufnahmen von Lahusen auf dem Hammerklavier sind was ganz Besonderes. Und Lahusen spielt pp. Ich hatte ihn ja schon mal empfohlen. Lahusen ist wirklich sehr gut, das finde ich auch, lieber Christian. Ihn hatten wir mal in einem speziellen Thread besprochen. Liebe Grüße Holger

Dienstag, 16. Januar 2018, 21:52

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claude Debussy: Klavierwerke

Lieber Christian, ganz zuletzt habe ich mir diese Box zugelegt, nachdem ich mich mit seinem Chopin beschäftigt habe : Barenboim habe ich leider nicht - bei den Hörschnipseln überzeugen mich die Preludes auch nicht. Deswegen werde ich sie mir wohl nicht als Hochpreis-CD kaufen - Pollini natürlich, das demnächst erscheinende Heft 2 der Preludes. Die photogene junge Dame sagt mir bislang gar nichts... Herzlich grüßend Holger

Dienstag, 16. Januar 2018, 06:44

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »William B.A.« Der Hammerflügel, lieber Holger, hat, wie ich bem Recital am letzten Donnerstag (ich berichtete darüber) in Köln (Kristian Bezuidenhout), nicht nur Probleme im Pianobereich, sondern fast noch mehr im f/ff-Bereich. Ich habe jetzt zum zweiten Mal eine völlig unzureichende Patheitque gehört, dazu eine völlig unzureichende Sonate Nr. 7. Das war auch das falsche Hammerklavier, zudem noch mit dem völlig falschen Programm, lieber Willi. Das goldrichtige ist hier : (Zum Singen ...

Montag, 15. Januar 2018, 22:37

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claudio Arrau - Grandseigneur unter den Pianisten

Zitat von »Christian B.« Ja, das ist sein typisches Repertoire, aber eben live! Von der Schumann-Fantasie gbit es nur zwei Live-Mitschnitte Du meinst diese hier: Beide habe ich, lieber Christian! Zitat von »AcomA02« ich durfte Anfang der 80er Jahre Arrau 2x live erleben: ... ich durfte ihn 3 oder 4 Mal in der Düsseldorfer Tonhalle erleben, lieber Siamak - einmal sprang er für ABM ein! Was waren das für Zeiten! Zwei der Programme habe ich noch! Herzlich grüßend Holger

Montag, 15. Januar 2018, 18:33

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Mariss Jansons: Großer Dirigent unserer Zeit

Das Video in der Mediathek des BR ist bei mir nicht mehr abspielbar. Hat vielleicht jemand einen anderen Link? Beim Concertgebouw-Orkest hatte Jansons jedenfalls einen sehr guten Ruf. Die Musiker meinten: "Er holt aus uns das Beste heraus!" Sehr gut gefällt mir die Aufnahme der 2. Mahler aus Amsterdam - das Video ist noch packender zu erleben als die CD. Schöne Grüße Holger

Montag, 15. Januar 2018, 18:31

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Franz Schubert, Klaviersonate Nr. 21 B-dur D.960, CD (DVD)-Rezensionen und Vergleiche (2017)

Zitat von »William B.A.« Auch die Reprise setzt m. E. nicht "pp" ein, sondern bestenfalls "mp". Zitat von »William B.A.« Das Scherzo beginnt er m. E. zu laut, es sollte pp sein, ist aber mindestens mp. Lieber Willi, wenn ich das lese, werde ich an meine Rezensionen von Aufnahmen mit Hammerflügel erinnert, wo ein immer wiederkehrendes Problem war, dass sich auf diesen Instrument ein wirklich klingendes, tragfähiges pp nicht realisieren lässt. Das hören die Freunde des historischen Klavierklangs ...

Montag, 15. Januar 2018, 18:24

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Arrau für 1567,60 Euro!

Das ist ja der Hammer! Ich habe in meine Sammlung geschaut - ich besitze einen Mitschnitt der Händel-Variationen von 1960 aus Lugano: Ich habe ja nun schon etliche Mondpreise gesehen - aber das hier schlägt alle Rekorde! Es geht aber auch gebraucht für nur 7 Euro für dieselbe CD! Schöne Grüße Holger

Montag, 15. Januar 2018, 18:01

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Claudio Arrau - Grandseigneur unter den Pianisten

Das Repertorie hat er natürlich immer wieder gespielt, lieber Christian. Ich dachte ich hätte die Live-Aufnahme der Händel-Variationen, habe sie aber nicht gefunden. Vielleicht ist das auch eine CD-R. Trotzdem ist das natürlich eine verlockende Veröffentlichung! Herzlich grüßend Holger

Sonntag, 14. Januar 2018, 09:30

Forenbeitrag von: »Dr. Holger Kaletha«

Stimmung

Durch alle Töne tönet Im bunten Erdentraume Ein leiser Ton gezogen, Für den, der heimlich lauschet. (Friedrich Schlegel) Anlass für die lebhafte Diskussion – einschließlich aller polemischen Entgleisungen – war meine Beschreibung von Hänsel und Gretel als ein spielerisches, heiteres Stück. Diesen Aspekt möchte ich mir noch einmal gesondert vornehmen, weil dies die grundsätzliche Frage berührt, wie wir ein solches Stück insbesondere in einer Live-Aufführung aufnehmen und wie sich dann ein solcher...