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Heute, 13:17

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Die bedeutendste Symphonie zwischen Beethoven und Brahms?

Es stimmt, dass die Schottische die 5. ist, aber von den Skizzen bis zur Vollendung wird 1829-42 angegeben. Die Italienische 1833 und danach noch revidiert, wenn auch wohl kaum schwerwiegend, war Mendelssohn dennoch nicht zufrieden und es gibt offenbar keine Fassung letzter Hand. Es ist ein interessantes Phänomen, dass ein flüssig und scheinbar "leicht" komponierender Musiker wie Mendelssohn gleichzeitig so selbstkritisch war, dass er Werke wie die A-Dur (und auch die "Reformationssinfonie", wob...

Heute, 11:22

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Die bedeutendste Symphonie zwischen Beethoven und Brahms?

Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Johannes Roehl« Der strittige Punkt dürfte weniger in der Bedeutung von Schuberts C-Dur als in der Bedingung "nach Beethoven" liegen, der streng genommen nicht erfüllt ist. Zwar knapp nach allen Sinfonien Beethovens, aber nach der aktuellen Datierung nicht nach Beethovens Lebzeiten. Aber wenn von den Anhängern des Regietheaters der Vorwurf mangelnder "Werktreue" doch immer mit dem Argument gekontert wird, "das Werk ist die Aufführung", dann existiert nach...

Heute, 10:59

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Die bedeutendste Symphonie zwischen Beethoven und Brahms?

Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Bertarido« Zitat von »Stimmenliebhaber« Zitat von »Joseph II.« Woanders wurde mal geschrieben, die Popularität der "Schottischen" von Mendelssohn habe im Vergleich zu früher stark abgenommen. Tatsächlich scheint heutzutage die "Italienische" häufiger gespielt zu werden und beliebter zu sein. Aber die "Schottische" wird wohl doch als die gewichtigste Mendelssohn-Symphonie zu gelten haben. Bezeichnenderweise hat sie außer mir bislang niemand genannt. Dass d...

Gestern, 23:09

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Die bedeutendste Symphonie zwischen Beethoven und Brahms?

Der strittige Punkt dürfte weniger in der Bedeutung von Schuberts C-Dur als in der Bedingung "nach Beethoven" liegen, der streng genommen nicht erfüllt ist. Zwar knapp nach allen Sinfonien Beethovens, aber nach der aktuellen Datierung nicht nach Beethovens Lebzeiten.

Gestern, 22:16

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Die bedeutendste Symphonie zwischen Beethoven und Brahms?

Josephs Liste ist offenbar chronologisch, nicht wertend. Schubert C-Dur Berlioz' Symphonie Fantastique Schumann d-moll Bruckner 3. (NB die heute meistgespielten Fassungen von Bruckners 3. und 4. entstanden allerdings nach Brahms' 1. Und da bestehen nicht nur bei der 4., sondern auch bei der 3. erhebliche Unterschiede zu den Erstfassungen) Liszts Faust-Sinfonie wäre auch ein Kandidat, ist mir aber zu weit (IMO weiter als Berlioz) von der "normalen" Sinfonie und näher an der programmatischen Tondi...

Montag, 8. Januar 2018, 17:29

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Impressionen einer Italienreise - Felix Mendelssohn-Bartholdy: Sinfonie Nr 4 in A-dur "Italienische"

Ich kenne diese Aufnahme zwar nicht, aber ein generelles Problem etlicher Ansermet-Einspielungen sind die quäkigen Bläser des Suisse-Romande-Orchesters. Manche mögen das anscheinend, aber es ist oft nicht das, was man heute erwarten würde.

Montag, 8. Januar 2018, 11:51

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Bach als Opernkomponist?

Da die seinerzeitigen Opern kaum Chöre hatten, ist dieser Chor für mich kein so überzeugendes Beispiel. (Und "So is mein Jesus nun gefangen" mit den Choreinwürfen ist für mich überdies "opernhafter", aber auch das ist keine typische Praxis der seinerzeitigen Oper.) Ich kenne zuwenig der französischen Oper der Zeit, weiß daher nicht, ob es Parallelen gibt (wie später der Sturm + Chor am Beginn von Glucks Iphigenie) aber in der italienischen Oper gibt es gar keine richtigen Chöre. Näher stehen m.E...

Sonntag, 7. Januar 2018, 10:24

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018 - wie waren eure Eindrücke?

S.o. Meiner Ansicht nach das beste Angebot, falls man Interesse an dieser Musik hat.

Freitag, 5. Januar 2018, 09:38

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018 - wie waren eure Eindrücke?

Ja klar. Das ist ja gerade der Witz dieser Box, dass sie nicht alle Konzerte (und entsprechend 40 Donauwalzer), sondern alle jemals dort gespielten Werke enthält. Natürlich kommt es dann zu solchen Mischungen. Es kommt natürlich darauf an, was man will. Die Stimmung eines bestimmten Konzerts auf Platte einzufangen, sehe ich eh kritisch, dann vielleicht eher DVD. Aber wenn es darum, die typischen Werke in hervorragenden (und vielfältigen) Interpretationen zu haben, ist die Box zu dem gegenwärtige...

Donnerstag, 4. Januar 2018, 14:58

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018 - wie waren eure Eindrücke?

Wenn man nicht bei Gebrauchtanbietern kaufen will, ist der Jubiläumsklotz von 2015 unschlagbar. Für 40 Euro kriegt man nur etwa vier neue CDs der Konzerte (Kleiber und Karajan gibt es ja schon zum midprice). Der Klotz enthält etliche Raritäten (Krauss, Boskovsky etc.), die man anders kaum finden wird. Wie gesagt, ich war in Versuchung, obwohl ich fast alles, was mich daraus wirklich interessiert, schon besitze. Sicher "braucht" man nicht alle 319 verschiedenen Stücke. Aber noch weniger braucht m...

Donnerstag, 4. Januar 2018, 10:59

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Orchestermusiker auf Solopfaden

Das ist nicht so schwer zu erklären, weil kaum ein Bläser freisschaffend so viel verdienen wird wie mit einer Festanstellung in einem Top-Orchester (oder überhaupt ein Auskommen haben würde). Klar, manche können oder konnten es (oft nach einigen Jahren fester Positionen), z.B. Sabine Meyer, aber es ist eher die Ausnahme.

Mittwoch, 3. Januar 2018, 22:05

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018 - wie waren eure Eindrücke?

Es ist auch eine Doppel-CD mit Aufnahmen des allerersten Neujahrskonzert-Dirigenten, Clemens Krauss erhältlich, ungeachtet des Titels sind es meines Wissen keine Live-Aufnahmen. Ich besitze etwa ein Drittel davon als Füller für eine Fledermaus in einer älteren Ausgabe. Obwohl ich sonst selten zögere, historische Aufnahmen zu empfehlen, muss ich hier einräumen, dass die für das Aufnahmedatum ziemlich schlecht klingen: Dünn und blechern. Vielleicht hat die Neuausgabe klanglich etwas mehr rausgehol...

Mittwoch, 3. Januar 2018, 20:46

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Tamino-HörProjekt: Die Bachkantaten im Jahreskreis - organisatorisches

Suchet [z.B nach Stichwort Himmelfahrt], so werdet ihr finden: www.tamino-klassikforum.at/index.php?pag…d&threadID=5612

Mittwoch, 3. Januar 2018, 14:00

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018 - wie waren eure Eindrücke?

Ich war in den 70ern noch ein kleines Kind, das weiß ich nicht mehr (bewusst dürfte ich eines der Maazel-Konzert Mitte der 1980er als erstes gesehen haben). 1979 ist aber das erste Konzert, was ich je mit Jahreszahl als CD/Platte gesehen habe, daher muss es damals einen gewissen Schub in der Vermarktung und Präsentation gegeben haben. Hier z.B. 1974 (bis 1991 wurde nur der zweite Teil übertragen) https://www.youtube.com/watch?v=vfgvqWEFa54

Mittwoch, 3. Januar 2018, 10:26

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018 - wie waren eure Eindrücke?

Das letzte Boskovsky-Konzert war meines Wissens auch das erste?, das weltweit im TV übertragen, jedenfalls das erste, das mit einer speziellen Aufnahme genau dieses Konzerts (nicht einer Anthologie aus mehreren Konzerten) vermarktet wurde. D.h. die heutige Form des NJK als internationales Medienereignis, nicht als lokale Wiener Spezialität fällt mehr oder minder (und vermutlich auch nicht ganz zufällig) mit dem Ende der Ära Boskovsky zusammen. Der nächste Schub kam, wie in dem verlinkten Thread ...

Dienstag, 2. Januar 2018, 17:25

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2018 - wie waren eure Eindrücke?

Ich habe es bis zur Pause gesehen; der Pausenfilm interessiert mich normalerweise nicht und ich weiß nie genau, wann es wieder losgeht, außerdem musste ich in der Pause kochen. Ein Stück nach der Pause habe ich dann noch geschaut bis "Rosen aus dem Süden", die letzten paar Stücke nicht mehr, weil den Donauwalzer und Radetzky kenn ich nun wirklich auswendig. Das Highlight war für mich gleich das zweite Stück "Wiener Fresken " (und die Bilder von der Bibliothek waren auch die für mich schönsten Ei...

Dienstag, 2. Januar 2018, 13:39

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Einstieg Telemann

Die Telemann-Diskographie ist sehr einseitig auf die Instrumentalmusik konzentriert. Die Vokalmusik ist nur in kleinen Teil diskographisch zugänglich, so dass man als Laie nicht einmal weiß, inwieweit der zugängliche Ausschnitt repräsentativ ist.

Dienstag, 2. Januar 2018, 13:28

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Gustav Mahler: Sinfonie Nr 2 "Auferstehung"

Nur weil einige einen Fetisch aus inoffiziellen Spätaufnahmen Klemperers machen, heißt das nicht, dass der normalerweise langsam gewesen wäre. Im Gegenteil ist seine Aufnahme aus dem Concertgebouw von 1951 mit unter 72 min ein Kandidat für die schnellste und die bekannteste EMI Studio (Philharmonia) mit knapp 80 min. tempomäßig völlig unauffällig, nämlich ganz normal/durchschnittlich.

Dienstag, 2. Januar 2018, 11:21

Forenbeitrag von: »Johannes Roehl«

Empfehlung für eine Einführung in die Musiktheorie?

Wie oben schon gesagt, ist man eben nicht nur mit einer unstrukturierten Menge von Tönen oder Geräuschen konfrontiert, sondern auch mit Grundtönen und den ersten Obertönen und so kommt man sehr schnell auf eine besondere Rolle von Oktaven und Quinten. Der Rest folgt dann zwar nicht eindeutig, aber eben in einem überschaubaren Vielfalt und die weitere Entwicklung ist vermutlich historisch (vielleicht auch teilweise wahrnehmungsphysiologisch) bedingt, so dass die griechische Musiktheorie eben die ...