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Heute, 20:15

Forenbeitrag von: »nemorino«

Mendelssohn: Symphonie Nr.5 d-moll op.107 "Reformation"

Eine der schlüssigsten, für mich überzeugendsten Versionen ist, so weit ich sehen kann, hier noch gar nicht genannt worden: oder Charles Münch und das Boston Symphony Orchestra (Aufnahme: RCA Living Stereo 10/1958), die auch klanglich, trotz des Alters, gut geraten ist. Neben der Maazel-Aufnahme (DGG) ist sie bis heute die, die mir am besten gefällt. Ich besaß sie bereits auf LP; sie ist mit einer ebenfalls schönen Aufnahme der Nr. 4 (Italienische) gekoppelt, die ein Jahr später produziert wurde...

Sonntag, 14. Januar 2018, 19:32

Forenbeitrag von: »nemorino«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Bei mir heute abend: Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 "Italienische" (Guido Cantelli und das Philharmonia Orchestra London) Aufnahme: EMI 1951, Mono.

Donnerstag, 11. Januar 2018, 20:09

Forenbeitrag von: »nemorino«

Der Bruch mit Simrock: Antonín Dvorák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur, op. 88 "Die Englische"

Ich habe dieses Werk in den 1950er Jahren kennengelernt, mit dieser alten Aufnahme: Fritz Lehmann und die Bamberger Symphoniker (Aufnahme: DGG ca. 1954, Mono). Eine schöne Version, leider klanglich nicht zufriedenstellend. Mich hat die Sinfonie sehr beeindruckt (damals wurde sie noch als Nr. 4 gehandelt) und später einige Stereo-Aufnahmen angeschafft. Am meisten schätze ich diese beiden: Herbert von Karajan und die Wiener Philharmoniker (AD: 1961). Sie übertrifft m.E. die spätere mit den Berline...

Donnerstag, 11. Januar 2018, 19:49

Forenbeitrag von: »nemorino«

Felix Mendelssohn Bartholdy: Die Ouvertüren

Hallo Joseph II., eine sehr schöne Aufnahme der Ouvertüren möchte ich noch erwähnen. Sie wurde 1976 produziert, mit dem 1946 in Breslau geborenen Dirigenten Gabriel Chmura und dem LSO: Hierzulande ist sie nur auf LP erschienen, doch es gibt sie als Import-CD, die allerdings momentan sündhaft teuer ist. Teilweise wurden sie auf dieser günstigen Ausgabe veröffentlicht: zusammen mit der Sommernachtsmusik unter Rafael Kubelik. Enthalten sind die Ouvertüren "Hebriden" und "Die schöne Melusine". Chmur...

Mittwoch, 10. Januar 2018, 18:45

Forenbeitrag von: »nemorino«

Felix Mendelssohn-Bartholdy: Schauspielmusik zu Shakespeares "Sommernachtstraum"

Zu Mendelssohns Sommernachtstraum-Musik hatte ich von früher Jugend an eine Affinität, wenn ich von dem ständig mißbrauchten "Hochzeitsmarsch" einmal absehe, der durch seine Dauerpräsenz auf allen Kanälen seine Anziehungskraft auf mich ein wenig eingebüßt hat. Kennengelernt habe ich das Werk auf LP mit dieser vorzüglichen Aufnahme mit Ferenc Fricsay und den Berliner Philharmonikern, aus dem Jahr 1950, die für ihr Alter erstaunlich gut klingt, allerdings in Mono. Inzwischen ist der "Sommernachtst...

Mittwoch, 10. Januar 2018, 17:59

Forenbeitrag von: »nemorino«

Hoffmanns Erzählungen - Ein Unglücksstück?

Zitat von »Fiesco« Siegfried Jerusalem für den ich ein großes Faible habe Hallo Fiesco, die von Dir gelobte Hoffmann-Aufnahme kenne ich leider nicht, aber Siegfried Jerusalem gehört für mich seit vielen Jahren zu den bevorzugten deutschen Tenören. Neben einer GA von Flotows "Martha" (Eurodisc) habe ich zwei vorzügliche Jerusalem-Recitals in meiner Sammlung: und diese: Sie geben insgesamt einen hervorragenden Einblick in das umfassende Repertoire des Sängers. Ich kann sie jedem Jerusalem-Fan nur...

Dienstag, 9. Januar 2018, 18:25

Forenbeitrag von: »nemorino«

Lorenz Fehenberger

Angeregt von Caruso41 im Schock-Thread, habe ich mich an Lorenz Fehenberger erinnert, der leider, trotz seiner großartigen Fähigkeiten, auf dem Plattenmarkt nur eine bescheidene Rolle gespielt hat. Sein Wirken beschränkte sich nach dem 2. Weltkrieg hauptsächlich auf de Staatsoper in München, der er über Jahrzehnte angehörte. Auf einige seiner raren Aufnahmen ist schon hingewiesen worden, besonders ist die Firma PREISER zu loben, die ein schönes Sängerporträt von ihm veröffentlicht hat. Legendär ...

Dienstag, 9. Januar 2018, 17:52

Forenbeitrag von: »nemorino«

Rudolf Schock, ein großer deutscher Tenor

Zitat von »Caruso41« Ganz sicher war Schock der populärste Tenor im deutschen Sprachraum. Dazu trug wohl das Fernsehen bei - obwohl es ja noch nicht in allen Haushalten war - vor allem aber auch die Filme, die damals viel gesehen wurden. Guten Tag, Caruso41, vielen Dank für Deine höchst interessanten Ausführungen, denen ich vollinhaltlich nur zustimmen kann. Wenn ich Schock den "führenden deutschen Tenor" der 50er Jahre genannt habe, so meinte ich damit, daß er damals in der Öffentlichkeit so w...

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:56

Forenbeitrag von: »nemorino«

Rudolf Schock, ein großer deutscher Tenor

Zitat von »La Roche« Mich muß der Interpret und die interpretierte Musik ansprechen. Da gibt es auch bei Tauber vieles, was mir sehr gefällt (Beispiel hatte ich schon genannt, ich könnte aber auch "die tote Stadt" uva. anführen). Hallo La Roche, da stimme ich ganz mit Dir überein. Stimmanalysen sollte man den Fachleuten überlassen, dazu zähle ich mich nicht. Ich urteile nur nach Gehör und meinem persönlichen Geschmack. Die Ausschnitte aus der "Toten Stadt" mit Lotte Lehmann zählen auch für mich...

Dienstag, 9. Januar 2018, 11:36

Forenbeitrag von: »nemorino«

Rudolf Schock, ein großer deutscher Tenor

Zitat von »Rheingold1876« Warum sollte man Schock Tauber gegenüberstellen und umgekehrt? Ich weiß keine schlüssige Antwort. Hallo Rheingold, der Vergleich Schock / Tauber ist deshalb interessant, weil Rudolf Schock in den "goldenen 50ern" als der neue Richard Tauber gehandelt und auch gefeiert wurde, obwohl beide außer der Stimmlage wenig gemeinsam hatten. Aber richtig ist, daß sie weitgehend das gleiche Repertoire sangen. Zitat von »Rheingold1876« Hätte Tauber, der den Jahren nach der Vater vo...

Montag, 8. Januar 2018, 18:52

Forenbeitrag von: »nemorino«

Rudolf Schock, ein großer deutscher Tenor

Hallo La Roche, Du hast mit Recht auf Taubers Höhenprobleme hingewiesen, die selbst seine größten Verehrer nicht wegleugnen können. Es gibt aber einen eklatanten Unterschied zu Schock: Tauber weiß seine begrenzte Höhe glänzend zu kaschieren, während bei Schock die Anstrengung, ja die Mühe unüberhörbar ist. Bestes Beispiel (für mich): die "Holde Aida" aus 1953, also einer Zeit, als Schock im Zenit seiner Möglichkeiten stand. Wenn er im Rezitativ zu der Stelle: " .... dein ist die Ehre" kommt, zuc...

Montag, 8. Januar 2018, 18:04

Forenbeitrag von: »nemorino«

Eine Opernverfilmung von Leni Riefenstahl

Zitat von »La Roche« in der deutschen Spitzenklasse hat er sich schon behaupten können. Hallo, La Roche, danke für Deine Erwiderung, die ich gerne beantworten werde - im Thread "Rudolf Schock", denn hier gehört es eigentlich nicht zum Thema. LG, Nemorino

Sonntag, 7. Januar 2018, 20:18

Forenbeitrag von: »nemorino«

Eine Opernverfilmung von Leni Riefenstahl

Zitat von »Mme. Cortese« Rudolf Schock war, im Gegensatz zu Mario Lanza, der ja nur in Filmen und Konzerten sang, schon ein richtiger Operntenor, der jahrelang auf der Bühne stand und es schließlich sogar bis zum Stolzing in Bayreuth brachte. Hallo, Mme. Cortese, Schock hat, im Gegensatz zu Lanza, eine ordentliche Ausbildung hingelegt. Lanza sang völlig undiszipliniert, was man Rudolf Schock nicht nachsagen kann. Wenn ich die Wahl habe zwischen Lanza und Schock, so höre ich lieber letzteren, wa...

Sonntag, 7. Januar 2018, 18:50

Forenbeitrag von: »nemorino«

Eine Opernverfilmung von Leni Riefenstahl

Zitat von »Rheingold1876« Nun ja. Bei allem Respekt vor Tauber, aber er singt die Wolfserzählung verschwenderisch wie eine Kanzonette. Er hört sich hinreißend an. Ich verehre ihn über die Maßen. Aber das ist keiner, der einen Wolf tötet. Hallo, Rheingold1876, mir ging es ja nicht um die glaubhafte Darstellung, sondern um den Gesang. Und da ist Tauber ganz einfach hinreißend (mit diesem Wort triffst Du voll ins Schwarze), und einen Vergleich mit Schock sollte man besser gar nicht anstellen. Wenn...

Sonntag, 7. Januar 2018, 15:52

Forenbeitrag von: »nemorino«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Zur Kaffeezeit jetzt ein ganz besonderer Genuss: Die unvergleichliche Gundula Janowitz mit Arien von Mozart, Wagner und Weber (nicht Verdi, wie fälschlicherweise das Cover sagt). Eine Perle reiht sich an die andere!

Sonntag, 7. Januar 2018, 15:42

Forenbeitrag von: »nemorino«

Eine Opernverfilmung von Leni Riefenstahl

Zitat von »SenaJurinac« Ich kennte dieses Verfilmung mit Rudolf Schock (ein grossartiges Tenor!) überhaupt nicht. Wenn Sie Rudolf Schock das Prädikat "großartiger Tenor" zuerkennen, frage ich mich, wie Sie die Stimmen von Fritz Wunderlich, Peter Anders oder Nicolai Gedda beurteilen? Ich kenne zwar den Riefenstahl-Film nicht, aber hören Sie zum Vergleich einmal die Wolfserzählung mit Richard Tauber (technisch zwar dürftig, aber künstlerisch überragend), und dann reden wir weiter. Schock spielte ...

Sonntag, 7. Januar 2018, 13:12

Forenbeitrag von: »nemorino«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Bei mir als Dessert jetzt: Mozart: Klavierkonzert Nr. 24 KV 491, mit Artur Rubinstein und dem RCA Victor Symphony Orchestra, Dir: Josef Krips (Aufnahme: 1958, Stereo). Rubinstein spielt die Hummel-Kadenzen. Er und Krips scheinen mir ideale Partner zu sein. Eine wunderbar leuchtende Angelegenheit.

Sonntag, 7. Januar 2018, 10:43

Forenbeitrag von: »nemorino«

Josef Krips

Leider ist es um den Dirigenten Josef Krips in den letzten Jahren recht ruhig geworden. Das hat er nicht verdient; für mich ist er einer der bedeutendsten Dirigenten des 20. Jahrhunderts. Neben seinen unverzichtbaren Mozart-Aufnahmen (Entführung 2x, Don Giovanni, Sinfonien 21-41 mit dem Concertgebouw-Orch. Amsterdam) ist es ganz besonders eine Aufnahme, die ich für seine "allerbeste" halte, und zwar diese: Es war seinerzeit meine allererste Stereo-Aufnahme dieser Sinfonie (bis dahin kannte ich n...

Samstag, 6. Januar 2018, 18:42

Forenbeitrag von: »nemorino«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Und gleich im Anschluß noch diesen "Klassiker": Ludwig Hoelscher (Cello) mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, Dir.: Joseph Keilberth (Aufnahme: TELEFUNKEN 1958, Stereo). Dann noch, dem Anlass des Tages gewidmet, etwas Außermusikalisches: Carl Zuckmayer: Eine Weihnachtsgeschichte. Sie spielt in Berlin am 24.12.1929. Für mich eine der schönsten Weihnachtserzählungen, gesprochen vom Autor (CD, Aufnahme: 1957).

Samstag, 6. Januar 2018, 18:30

Forenbeitrag von: »nemorino«

Was hört Ihr gerade jetzt ? (Klassik 2018)

Heute nachmittag bei mir: Daraus die beiden Impromptus Nr. 3 Ges-Dur & Nr. 4 As-Dur D. 899. Jammerschade, dass Rubinstein keinen kompletten Zyklus dieser Werke aufgenommen hat.